Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Chrissi:
Zoé
Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz Empire of Sins and Souls von Beril Kehribar
Inhalt:
Zoé Durand macht alles um ihre kranke Mutter und sich Überwasser zu halten. Doch dadurch werden ihre Sünden auch immer länger. Sie ist eine Lügnerin, eine Prostituierte und eine berüchtigte Dieben.
Als sie aus Notwehr einen Menschen umbringt, wird sie auch noch zur Mörderin. Damit hat sie ihr Todesurteil besiegelt.
Kurz nach dem sie hingerichtet wurde, findet sie sich in Xanthia, der letzte Station vor der Hölle wieder.
Doch dort lauern noch mehr Gefahren, die sie überleben muss.
Kurz darauf bietet ihr der Xathyr-Graf Alexei einen Deal an. Sie stehlt drei wichtige Relikte, dafür bekommt die ihre Freiheit.
Wen kann sie trauen?
Meine Meinung:
Empire of Sins and Souls 1 - Das Verratene Herz von Beril Kehribar ist der erste Teil einer Trilogie. Dark Romantasy mit ein bisschen Ghotic.
Das Cover ist wunderschön und toll gestaltet. Die Farben Grau und Blutrot passen gut zum Buch und geben schon einen kurzen Einblick in das Thema und die düstere Stimmung.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Auch die Charaktere haben mir größten Teils gut gefallen.
Zoè ist eine sehr starke und selbstbewusste Charakterin. Sie hatte es noch nie leicht im Leben. Trotzdem hätte ich mir hier mehr Emotionen gewünscht. Insgesamt auch mehr Gefühl. Hatte sie Angst? Hatte sie Schmetterlinge im Bauch? War sie sauer?
Alexei hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich konnte ihn nicht nachempfinden und nicht ins Herz schließen.
Auch habe ich überhaupt keine Verbindung zwischen den Charakteren gespürt, es fehlte der Funke.
Für mich gibt es auch noch einen Minus Punkt, ich fand die Umsetzung, der Welt nicht so gut. Es fehlten die Details, ich konnte mir das nicht so wirklich vorstellen. Und es war sehr viel verwirrend, da kam man nicht ganz hinterher.
Insgesamt ein schönes Fantasy Buch, was mich jedoch leider bisher noch nicht überzeugen konnte.
Trotzdem bin ich gespannt auf Band zwei.
Vielen Dank an Beril Kehribar und den Argon Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.
Rezensionen von stina23:
(Jugend-)Buch mit Frauenpower
Agency for Scandal von Laura Wood
Die Geschichte rund um die in London lebende Izzy spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Die junge Frau hat mit dem Tod ihres Vaters einen großen Schicksalsschlag erlitten, den sie immer noch nicht ganz verwunden hat. Außerdem hütet sie einige Geheimnisse, die, sollten sie je ans Tageslicht kommen, ihre Mutter, ihren Bruder, ihr Zuhause, ja ihr ganzes Leben gefährden würden.
Um den Lebensunterhalt für ihre gesamte Familie zu sichern, arbeitet sie nämlich als Detektivin in einer Detektei, die ausschließlich Frauen beschäftigt, verkleidet sich für ihren Job oft als Straßenjunge, gerät dabei in gefährliche Situationen und nebenbei ist sie (un-)heimlich in einen Duke verliebt.
Das als Jugendbuch (ab 14) kann man gerne auch als erwachsenen Person lesen und dabei viel Freude haben – so ging es mir auf jeden Fall. Die Geschichte ist auf Jugendliche ausgelegt. Gewalt und Spannung bleiben immer schön moderat, was es für mich zu einem Wohlfühlbuch machte. Die ProtagonistInnen sind absolut liebenswert. Izzy ist in ihrer Selbständigkeit, mit ihrem Mut und ihren Ansichten ein sehr moderner Charakter, der in ihrer Zeit einiges auf den Kopf stellt, dabei aber recht pragmatisch ist. Auch in dem von ihr angehimmelten Duke steckt mehr, als er vermuten lassen will. Er ist offen für Izzys Ideen der Gleichberechtigung, was ihn sehr sympathisch macht.
Feminismus, gegenseitiger Respekt, Entfaltung der eigenen Talente, das alles zeiht sich als roter Faden durch das Buch, das auch noch einen Kriminalfall behandelt. Der machte den geringsten Eindruck auf mich, war doch das Drumherum so viel netter zu lesen.
Für mich leichte und sehr liebenswerte Lektüre mit sympathischen Charakteren. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Rezensionen von nanu?!:
Viele Längen
Scandor von Ursula Poznanski
Die beiden Hauptfiguren Philipp und Tessa kriegen unabhängig voneinander eine der Scandor-Teilnehmermünzen in die Finger.
Damit können sie bei einem geheimen Spiel mitmachen und haben so die Möglichkeit, fünf Millionen Euro Preisgeld abzusahnen.
Eigentlich klingt das Spiel ganz einfach. Die einzigen Regeln lauten: "Verrate niemanden was" und "Sag immer die Wahrheit".
Ich hatte ein bisschen meine Probleme mit dem Buch.
Den Anfang fand ich aber richtig spannend: Erst die Einführung der Figuren und was die beiden antreibt, bei dem Spiel mitzumachen, wobei ich Tessa dabei immer eine Spur interessanter fand als Philipp.
Dann das geheime Spiel und was wohl dahinter steckt.
Und dann gerät leider im Mittelteil irgendwie alles ins Stocken. Es geht nur noch darum wie die beiden versuchen, sich nicht zu verplappern und aus Versehen doch noch eine kleine Unwahrheit auszusprechen. Bis auf ein paar gemeine Challenges die das Spiel organisiert, ähneln sich die Spieltage in ihrem Aufbau doch sehr.
Nach und nach fliegen die Teilnehmer raus, aber bis es so weit ist, passiert im Grunde eigentlich immer nur das gleiche.
Die eingestreuten Erfahrungen einiger anderer Teilnehmer fand ich anfangs noch interessant, weil sie zeigen, bei welcher Lüge sie erwischt wurden, aber eigentlich sind sie nur eine ständige Wiederholung der immergleichen Geschichte.
Die Grundidee des Buches und der Gedanke dahinter, wie oft ein Mensch unbewusst zu einer Lüge greift, fand ich dagegen wirklich interessant. Angefangen bei den simpelsten Fragen wie "Wie geht es dir?", bis hin zu schwierigeren wie zum Beispiel "Wie steht mir diese Hose?". Jede salopp dahin gesagte Antwort kann schon zum Rauswurf von Scandor führen.
Wer schon mal was von der Autorin gelesen hat, weiß das hinter dem ganzen Spiel noch etwas viel größeres und geheimnisvolleres steckt, als es zu Beginn aussieht.
Die Auflösung konnte mich allerdings nicht überzeugen.
Rezensionen von nil_liest:
Wahrheit oder Lüge?
Scandor von Ursula Poznanski
Ursula Poznanski hat schon einige sehr spannende Jugendbücher geschrieben, die Lesemuffel zu Pageturner-Kindern gemacht haben. Das neueste Werk: Scandor ist wieder so einen aus meiner Sicht
Scandor ist ein neuer Lügendetektor, der absolut jeden Funken Unwahrheit und Lüge erkennt. Überall werden Münzen mit einem Code gefunden, die 100 Personen einladen, an einem Wettbewerb teilzunehmen diesen Lügendetektor auszuprobieren.
Die 100 Teilnehmer werden rund um die Uhr an Scandor angebunden und wer lügt, fliegt raus. Gar nicht so einfach. Unter den 100 sind auch Tessa Weidrich und Philipp Bajon (19 Jahre alt). Die allerletzte Person gewinnt 5 Millionen Euro. Das hier nicht alle fair spielen, weil es um sehr viel Geld geht, das muss ich nicht verraten. Tessa und Philipp schlagen sich ganz gut, nutzen jedes Wort vorsichtig, um keinen Fehler zu machen, denn beide könnten die Kohle gut gebrauchen…wer nicht?
Spannend erzählt Ursula Poznanski hier wieder eine gute Jugendthriller. Der Verlag gibt ein Alter ab 14 Jahren an, das passt aus meiner Sicht gut. Aber hej, kann aber auch gut von Erwachsenen gesuchtet werden, ICH habe es auch gerne gelesen und fand es spannend. Praktisch ab Seite 1 ist man voll drin und will einfach weiterlesen. Sehr gelungen!
Das Thema Lügen wird hier mega gut in ein - auf den ersten Blick einfaches Konstrukt - eingebunden. Wie normal ist das Lügen in unserer Gesellschaft? Was macht eine Unwahrheit aus für den eigenen Vorteil? Wann sind Notlügen moralisch vertretbar? Das Thema ist wirklich toll in diesem spannenden Jugendthriller verpackt.
Dann noch das coole Cover, dass in der Sonne so schön changiert. Außerdem bin ich bei Jugendbüchern wie diesem Fan vom festeren Papier. Liegt gut in der Hand, wenn man sich für das haptische Buch entscheidet.
Fazit: Tolles Geschenk für Jugendliche! Da wird vielleicht doch mal zum Buch statt zum Smartphone gegriffen!
Rezensionen von Ulla:
gestohlene Zeit
Hast du Zeit? von Andreas Winkelmann
Als eine Freundin und Arbeitskollegin aus dem Krankenhaus sich beobachtet und zunehmend bedroht fühlt, beschließt Michelle mit ihrem Vater wieder in Kontakt zu treten. Als ehemaliger, inzwischen pensionierter, Polizist kann er vielleicht helfen. Bevor er sich damit beschäftigen kann ist die junge Frau bereits ermordet worden.
Die offiziellen Ermittlungen führen nicht weiter, so dass Grotheer selbst auf Spurensuche geht. Dabei entdeckt er Parallelen zu bis zu 4 Jahre zurückliegende Fälle, in den Frauen spurlos verschwanden. Eine Sanduhr, jeweils ein Unikat, wurden an die Zurückgebliebenen ohne Absender zugestellt. Auch aus Sicht des unbekannter Täters erfahren wir einiges, ihm geht es gestohlene Zeit, die er zurück bekommen möchte. Immer wieder gibt es Passagen, in denen über den Begriff Zeit reflektiert wird, die Hetze und Schnelllebigkeit unserer Zeit, Phasen, die sich endlos hinziehen. Es macht einen nachdenklich.
Trotz dieser Einschübe ist der Thriller spannend in kurzen Abschnitten geschrieben, nur die Charaktere der Protagonisten blieben teilweise ein wenig schwach.
Rezensionen von Daggy:
Fantastischer Nervenkitzel
KoboldKroniken 4. Drachenjagd im Dunkeln von Daniel Bleckmann
Ich muss gestehen, dass ich bisher nur den ersten Band kenne und deshalb kann ich versichern, das Buch verliert dadurch nicht an Spannung. Das Cover begeistert mich ganz besonders. Da schaut und ein freundlicher Kobold an und im Hintergrund sehen wir einen Porling, ein Wesen, das in den Buch eine wichtige Rolle spielt.
Die ersten Seiten sind schwarz und mit Kreide gezeichnet sehen wir Dario mit einem Schwert in der Hand und den Drachen, der auf dem Schatz sitzt.
Dario ist zur Zeit der Schatzhüter, aber er sollte auch in der Schule für VERENA lernen und ich auf den Dauerlauf vorbereiten.
Leider sind seine Freunde mit anderen Sachen beschäftigt und der Zugang zur Koboldwelt ist leider auch nicht geöffnet. Aber Dario lässt nicht locker und so schafft er es doch nach Kwertz zu gelangen. Und dort ist es wieder sehr gefährlich und es warten ungewöhnliche Gestalten und Abenteuer auf Dario.
Was mich am meiste erstaunt ist, dass immer wieder neue Kobolde oder andere Fabelwesen auftauchen, sie sind mit ungewöhnlichen Eigenschaften ausgestattet, die man anhand ihrer Steckbriefe mit Beschreibung der Hirnfunktionen kennenlernen kann.
Natürlich wirkt das alles nicht ohne die Zeichnungen, die uns die Wesen der Koboldwelt nahebringen. Von gruselig bis niedlich ist alles vorhanden und gerade diese Mischung aus dem Text und den Zeichnungen, die Dario uns als Leser seiner Chronik überlässt machen den Reiz und die Spannung dieser Bücher aus.
Rezensionen von Anna625:
Ein tolles Nature-Writing-Buch
Vogelsommer. Life is a Story - story.one von Marielle Janotta
Beim Lesen draußen in der Natur zu sitzen ist im Fall von "Vogelsommer" gar nicht unbedingt notwendig. Denn für das Gefühl, ganz nah mit dabeizusein, sorgt die Autorin auch so problemlos. In kurzen Kapiteln geht es um Mauersegler, Eisvögel, Weißstörche und Co, zu jedem Vogel gibt es eine wunderschön illustrierte Seite mit Informationen zu Ruf, Größe, Zugverhalten, Lebensraum etc.
der jeweiligen Art. Das Herz des Buchs ist jedoch ohne Zweifel das, was darauf folgt: In wenigen, aber umso treffenderen Worten berichtet Marielle von ihren eigenen Begegnungen und Erfahrungen mit den Vögeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine lang herbeigesehnte Sichtung oder ganz alltägliche Wiedersehen beschrieben werden, immer hat man das Gefühl, hier etwas ganz Besonderem beizuwohnen. Und ohne Frage bekommt man dabei sofort Lust, selbst loszuziehen und eigene, ganz persönliche Erfahrungen zu sammeln.
"Vogelsommer" lässt sich wunderbar lesen und bietet mit seinen vielen, aber nicht aufdringlich oder erschlagend wirkenden Informationen sowie dem persönlichen Ton einen tollen Einblick in die Welt des Vögel-Beobachtens. Die Hinweise zu nützlichen Webseiten, Apps und Büchern am Ende ermöglichen gerade Neulingen auf dem Gebiet einen perfekten Einstieg, aber auch "alte Hasen" können ein paar schöne Lesestunden mit dem Buch verbringen.
Rezensionen von April1985:
Die Fellfreunde stellen sich vor
Baby Nelson (unkaputtbar) 2: Hallo, PAW Patrol! von Marielle Janotta
'Hallo, Paw Patrol' ist Band 2 aus der Unkaputtbar-Reihe aus dem Carlsen Verlag. Uns natürlich dürfen die Rettungshunde genau so wenig fehlen wie Peppa Wutz
Die Qualität ist wie die anderen Büchlein im Pixie-Format topp. Was mir besonders zugesagt hat: Es ist im wahrsten Sinne des Wortes unkaputtbar und übersteht jeglichen Versuch es zu zerfleddern oder zu verspeisen.
Und es passt perfekt in die Wickel- oder Handtasche und sorgt damit unterwegs für Unterhaltung.
Der Inhalt des Büchlein ist simpel und ebenfalls an Peppa angelehnt. Es werden sie einzelnen Hunde und ihre besonderen Fähigkeiten vorgestellt. Meine Kinder kennen die Hunde schon in und auswendig, daher bietet das Buch zwar wenig neues. Kleine Kinder werden aber sicherlich Freude an den Fellfreunden haben.
Fazit
Die Paw Patrol in Kleinformat zum Kennenlernen. Ein Büchlein, dass kleinen Kinderhänden stand hält.
Rezensionen von Lerchie:
Drei Romane in einem Buch
Drei Wünsche, ein Versprechen von Katie M. Bennett
Dieses Buch beinhaltet drei unterschiedliche Geschichten, von welchen zwei bereits einmal unter anderem Titel erschienen sind. Ich habe zwei davon bereits gelesen und veröffentliche deshalb die damals geschriebenen Rezensionen für diese beiden Geschichten. Es handelt sich dabei um die erste und die letzte Geschichte.
Der Traum vom Hotel am Meer
Mutter und Sohn
In Nilas Leben ist nicht mehr so, wie es einst war. Sie verliert ihren Job nach der Trennung von ihrem Verlobten und nun plagen sie Geldsorgen. Doch da kommt das Angebot von Renée Durant gerade recht. Nila soll für die alte Dame das Familienanwesen verkaufen und dazu mit ihr in die Provence reisen. Doch Nila ist gleich verzaubert von dem alten Gemäuer – es wäre perfekt für ihren Jugendtraum: Ein Hotel am Meer. Abe Nila merkt auch, dass das diesen Ort ein Geheimnis umgibt. Dann kommt noch Vincent. Renées Sohn und das Chaos ist perfekt. Nilas Sehnsucht nach dem für sie richtigen Leben wächst zwischen Familiengeheimnissen und Lavendelfeldern.
Meine Meinung
Zunächst muss ich sagen, dass ich dieses Buch bereits einmal gelesen habe und zwar unter dem Titel Lavendelblaue Sehnsucht.
Dies ist ein Liebesroman, spannend und fesselnd. Durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin konnte ich ihn leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheit im Text störte den Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Nila, die durch den Auftrag von Renée Durant zu Geld kommen würde, aber auch in Vincent Durant, der sein Elternhaus nicht verlieren wollte. Dass die beiden – Mutter und Sohn – nicht mehr miteinander sprachen, machte es nicht besser. Doch warum sie dies nicht taten, ja das muss der geneigte Leser bitte selbst lesen. So ab und zu lese ich ganz gerne mal einen Liebesroman und dieser war wirklich spannend hat mich gefesselt und mich auch gut unterhalten. Eine Vermutung meinerseits bestätigte sich, auch wenn ich nicht wirklich daran geglaubt hatte. Aber wie gesagt, das muss der Leser selbst lesen. Von mir eine Leseempfehlung und vier von fünf Sternen.
Das Geheimnis von Blue Manor
Warum ausgerechnet Sophie
Sophie steckt in einer Sackgasse. Bei der Beförderung ist sie übergangen worden und nun entscheidet sie sich das Angebot von Lady Gwyneth Montenay anzunehmen und ihre Memoiren zu schreiben. Doch die Lady verstirbt unerwartet nicht lange nachdem Sophie dort angekommen ist. Sie hinterlässt ein Netz aus Lügen und Geheimnissen in die Sophie hineingezogen wird. Sie ist entschlossen, diese Geheimnisse zu lüften und macht sich mit Oliver Taylor, dem Notar auf die Suche nach der Wahrheit. Doch ahnt sie nicht, dass diese ihr ganzes Leben erschüttern wird.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch in Sophie sehr gut hineinversetzen. Aufzuklärende Geheimnisse haben mich schon immer fasziniert. Ich habe mit Sophie mitgefiebert und war gespannt, was bei ihren Recherchen herauskommen würde. Eigentlich habe ich schon früh den richtigen Riecher gehabt, aber davon nicht mehr. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass mich das Ende überrascht hätte, so war es nicht. Aber der Weg dorthin war steinig für Sophie. Es war spannend, hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. Auch hier vergebe ich vier von fünf Sternen.
Die letzte Geschichte Dem Himmel so nah habe ich mit dem Titel Ein Weihnachtswunder namens George bereits einmal gelesen. Von daher hier die Rezension zu diesem Buch.
Ein ‚fantastischer‘ Liebesroman
Für Laurie Parker bricht eine Welt zusammen, als ihr Ehemann Ryan durch einen Autounfall ums Leben kommt. Sie will selbst nicht mehr leben, doch als sie den kranken Mopswelpen George findet, hat sie wieder einen Grund dazu. Sie kümmert sich gemeinsam mit dem Tierarzt Andrew Martinez um den kleinen Hund.
Ryan war irrtümlich gestorben. Ava sein Schutzengel trägt daran die Schuld. Sie fühlt sich so schuldig, dass sie Ryan erlaubt, noch einmal in Lauries Leben einzugreifen. Ryan hat nur den einen Wunsch, dass Laurie wieder glücklich werden soll. Dazu schickt er ihr George. Doch Laurie will zu Ryan und sie hält an diesem Vorhaben fest. Doch dann bekommt George einen Rückfall und sehr hohes Fieber. Um ihn zu retten, muss Laurie eine Entscheidung treffen….
Meine Meinung
Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und ich fand dass sie es ganz gut verstanden hatte einem die Trauer um einen geliebten Menschen nahezubringen. Überhaupt wenn er dann noch so plötzlich stirbt wie Ryan, man sich nicht darauf vorbereiten konnte. In der Geschichte war ich demnach sehr schnell drinnen, konnte mich auch in Laurie hineinversetzen, auch wenn ich nicht so ganz verstand, dass sie sich dem ‚Leben wollen‘ so sehr widersetzte. Denn ich hatte das Gefühl, dass sei das insgeheim doch wollte, überhaupt wenn sie an ihre Freundin und ihre Mutter dachte. Und dann kam noch George… Das Buch hat einen angenehm unkomplizierten Schreibstil, weshalb es auch keine Unklarheiten im Text gab. Ich habe es gespannt und in einem Rutsch gelesen denn ich wollte wissen, was Laurie nun wirklich tun wird. Wie sie letztendlich mit ihrer Trauer umgeht. Und am Ende gab es dann auch noch eine Überraschung, etwas das fantastisch anmutet, und tatsächlich auch in den Fantasiebereich gehört. Was, das werde ich nicht verraten, dazu muss der geneigte Leser das Buch schon selbst lesen. Auch, wenn er wissen will, wie es Laurie und auch Ryan im Vorhimmel über ein ganzes Jahr ergangen ist. Es ist ein sehr schöner Liebesroman, denn ich sehr gerne gelesen habe, denn es hat mir Spaß gemacht, auch wenn das fantastische Ende in einem Liebesroman nichts zu suchen hat. Eigentlich hatte ich mir das anders vorgestellt.
Für alle drei Romane zusammen vergebe ich vier Sterne und empfehle sie gerne weiter.
Rezensionen von Ulla:
Savant Syndrom
Invictum von Danielle Trussoni
Seit seinem Unfall mit Schädelhirntrauma hat Mike Brink ganz besondere Fähigkeiten, das Savant Syndrom. Er hat ein fotografisches Gedächtnis und lernt neues in kürzester Zeit und für das Lösen komplexer Rätsel ist er wie geschaffen. Alle 12 Jahre, seit 1947, versucht ein Enträtsler die japanische Drachenschatulle zu öffnen, in der ein kaiserlicher Schatz versteckt wurde.
Diese Box hat allen bisherigen Versuchen standgehalten, keiner der Experten hat es überlebt. Die mit dem japanischen Kaiserhaus vertraute Sakura überzeugt Mike, dass er der Richtige ist und bringt ihn nach Tokio. Er bekommt Hilfe, aber ihm werden auch aus einer ganz unvermuteten Richtung enorme Probleme bereitet. Er geht nicht nur darum, die Öffnung der Box zu überleben sondern den Inhalt auch dem richtigen Empfänger zu übergeben. Dabei wird immer wieder auf das erste Buch verwiesen, welches man für das Verständnis dieser Handlung jedoch nicht benötigt.
Die Handlung ist sehr spannend, wenn ich das Buch auch nicht als Thriller bezeichnen würde. Hochinteressant sind die Einschübe über das japanische Kaiserhaus, über die Rolle der Frau in Japan, über Kultur und Mythen, über das Essen und die Lebensweise der Japaner.










