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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

Herrlich kunterbunt, lustig und einfach zauberhaft

Drei Pudel essen eine Nudel von Elsa Klever

„Drei Pudel essen eine Nudel“ von Elsa Klever ist ein ganz wunderbares Kinderbuch, das mich sofort begeistert hat. Schon der besondere Stil ist ein echter Hingucker: herrlich kunterbunt, witzig und voller kleiner Details, die man beim Anschauen entdecken kann. Dieses Buch macht einfach gute Laune.

Besonders großartig finde ich die Reime. Sie sind lustig, einprägsam und laden Kinder ganz automatisch zum Mitsprechen ein. Ob die Katzen mit ihren Fratzen, die Bären, die etwas klären, oder die Ratten im Schatten: Hier bleibt man einfach hängen und hat sofort Lust, die Verse laut vorzulesen. Ganz nebenbei werden die Kinder auch noch spielerisch zum Zählen angeregt, ohne dass es sich nach Lernen anfühlt. Sehr gut gefällt mir außerdem, dass auf den letzten Seiten noch einmal alle Zahlen als Ziffern abgebildet sind. Das rundet das Buch schön ab und macht es auch für den Einsatz mit Kindern besonders wertvoll. Für mich ist „Drei Pudel essen eine Nudel“ ein zauberhaftes Bilderbuch mit viel Humor, tollen Reimen und einem wirklich besonderen Illustrationsstil. Ein Buch, das Kinder zum Lachen, Mitsprechen, Schauen und Zählen bringt und genau deshalb einfach großartig ist.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Ein märchenhaftes Wohlfühlbuch

Über der Brandung von Franziska Jebens

"Über der Brandung", das neue Buch von Franziska Jebens, ist perfekt für alle Frauen, die sich im Sommer mit einem märchenhaften Buch vor zauberhaft schöner Kulisse einfach nur entspannen möchten. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, in dem - abgesehen von einer Krise der Hauptfigur ganz am Anfang, die aber nur in der Rückblende erwähnt wird, sowie einer einzigen Situation, in der es aufgrund eines Naturgeschehens etwas brenzliger werden konnte - nur freundliche, nette Menschen vorkommen, die in wunderbarer Gemeinschaft miteinander leben, sich gegenseitig bestärken, alte Kräuter- und Mondrituale in einer Art Frauenhexenzirkel zu Neumond und zu Vollmond wieder aufleben lassen und sich alles wie wunderbar fügt.

Eine Welt wie im Märchen, in die die anfangs namenlose Hauptfigur, eine junge Frau, die nach Enttäuschungen in Beruf und Liebesleben eines Winters spontan auf eine griechische Insel reist, eintaucht. Schon am Flughafen Athen fügt sich alles wie magisch, sie wird von verschiedenen freundlichen und ihr wohlgesonnenen Menschen Schritt für Schritt weitergeschickt, bis sie bei der Kräuterhexe Hera auf einer griechischen Kykladeninsel landet. Hera nimmt unsere Protagonistin freundlich auf, für ein bisschen Mithilfe bei der Bewirtung der Gäste hier und da darf sie gratis wohnen und essen, bekommt eine Einführung in die heimischen Kräuter und ihre heilende Wirkung und wird in Heras Hexenzirkel aufgenommen.

Wie zauberhaft fügt sich absolut alles, um zur seelischen Heilung unserer Heldin beizutragen, es gibt sowohl Raum für Ruhe als auch für Gemeinschaft, und eine herzige Ziege als tierische Seelenbegleiterin sowie eine Sommerromanze mit einem natürlich äußerst attraktiven Mann, der feministische Romane schätzt, unserer Heldin jeden Wunsch von den Augen abliest und sogar seine Abenteuerlust sein lässt, um an ihrer Seite zu sein, gibt es auch.

Wer also ein wirklich angenehmes Wellnessbuch zum Entspannen und Träumen abseits von störenden Konflikten, mühsamer tiefer gehender Charakterentwicklung oder anspruchsvoll-sperriger Sprache sucht und gerade nicht unbedingt etwas literarisch Forderndes lesen möchte, sondern sich einfach nur entspannen, sich den Träumen von einer perfekten Welt insbesondere für Frauen hingeben, und die zauberhafte Griechenland-Atmosphäre, erinnernd an das Mamma-Mia-Musical, samt Referenzen zu diesem und vielen Beschreibungen köstlicher Speisen, genießen möchte, ist mit diesem leichten Sommerroman bestens beraten.

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Rezensionen von SalMar:

Für jüngere Leser:innen aufregend und kurzweilig

K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen von Mina Finch

Hanas größter Traum scheint wahr zu werden: Sie wurde an der K-Pop Academy angenommen und darf dort als Trainee anfangen. Ganz glatt scheint dort aber nicht alles zu laufen, und bald muss Hana neben den obligatorischen Tanz- und Gesangsstunden noch ganz andere geheime Kurse absolvieren.
Ganz im Zeichen von „K-Pop Demon Hunters“ hat die Autorin hier eine Geschichte für jüngeres Publikum geschrieben, die sich fast ein bisschen wie eine Vorgeschichte für den Film liest.

Meine 10jährige war sehr begeistert und fand die Story um Hana und ihre Freunde superspannend, hatte den ersten Band der neuen Reihe aber in nur zwei Leserunden recht schnell durch.
Ich hatte mir zugegebenermaßen etwas mehr versprochen: Ein bisschen mehr Tiefe in der Handlung, ein bisschen mehr Erklärungen zum Hintergrund bzw. Erläuterungen bei englischen Begriffen, ein bisschen mehr Korea – auch für die angedachte Altersgruppe.
Von meiner Tochter gibt es aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle Fans von K-Pop Demon Hunters und sie möchte unbedingt wissen, mit welchem Abenteuer der nächste Band (vssl. Oktober 2026) aufwartet.

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Rezensionen von Lese-Abenteurerin:

Deutsch-französische Verwicklungen

Käichlmord von Fabian Borkner

Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Käichlmord“ ein kurzweiliger, wendungsreicher und unterhaltsamer Cosy Crime auf das Beste gelungen.

Obwohl ich die Reihe um die beiden Versicherungsdetektive Agathe Viersen und Gerhard Leitner nicht kannte, fand ich mich durch geschickt eingebaute Informationen aus den Vorgängerbänden rasch im aktuellen Fall zurecht und schloss die beiden unkonventionellen Ermittler gleich ins Herz.

Die Städtepartnerschaft zwischen Schwandorf in der Oberpfalz und Libourne in Frankreich sind der Anlass für gegenseitige Besucher diverser Abordnungen aus den jeweiligen Orten. Dabei kommt es aber zu zwei Todesfällen, einer in Deutschland und einer in Frankreich, die sich die beiden Versicherungsdetektive im Zuge ihrer Berufstätigkeit näher betrachten sollen. Agathe und Gerhard ermitteln daher in Deutschland und Frankreich und stoßen alsbald auf Ungereimtheiten, die sie schließlich selbst in Gefahr bringen.

Ich mochte an diesem Cosy Crime besonders das Lokalkolorit und die immer wieder eingestreuten Vergleiche der deutschen und der bayerischen Lebensart. So manches wurde mit einem Augenzwinkern auf humorvolle Art und Weise kommentiert. Der Humor kam auch in den oftmals witzigen Dialogen nicht zu kurz und ich musste des Öfteren schmunzeln. Nichtsdestotrotz war der Plot spannend aufgebaut und mit einigen Wendungen versehen, sodass ich mehrmals mein Urteil über den möglichen Täter oder die Täterin revidieren musste. Auch ein Schuss Erotik machte den Krimi stellenweise pikant.

Ich freue mich auf weitere Bände mit den beiden Versicherungsdetektiven Agathe und Gerhard!

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen, witzigen, mitreißenden und gut eingefädelten Cosy Crime mit viel Oberpfälzer und französischem Lokalkolorit ist, dem sei „Käichlmord“ wärmstens ans Herz gelegt. Ich fühlte mich kurzweilig, humorvoll und dennoch spannend unterhalten.

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Rezensionen von Gundi57:

Neue Zeit

Wildboden von Constantin Lieb

Das Buch handelt von dem Maler Ernst Ludwig Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schilling .
Wildboden ist eine Stadt in der Schweiz bei Davos und ihre Heimat.
In einer abgelegenen Hütte auf 1500 m Höhe in einer abseits gelegenen Hütte .
Es ist die Zeit des Nationalsozialismus um 1936 .
Der Künster arbeitet an Skulpturen und Gemälden und ist ein eher unsympatischer Zeitgenosse.

Erna ist die treue Seele des Hauses und bleibt bei dem Künstler obwohl sie es mit ihm nicht immer leicht hat.
Seine starke Morphiumsucht macht ihr das Leben schwer.
Aber sie ist stark und versucht alles um ihr Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.
Der Alltag und das Geschäftliche ist ihre Sache und er kümmert sich nicht darum. Der Autor beschreibt das beschwerliche Leben und den Alltag in den Bergen mit einem kranken Mann und die Frau die dahinter steht.

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Rezensionen von nessabo:

Bissig, unlikable und einfach großartige Unterhaltung

Yesteryear von Caro Claire Burke

Dieses Werk ist 2026 wohl an den wenigsten Lesemäusen vorbeigegangen. Fand ich, dass es ein bahnbrechend feministisches Werk ist? Nein. Wurde ich grandios unterhalten und habe die Seiten nur so verschlungen? Auf jeden Fall.

Inhaltlich muss ich sicherlich nicht viele Worte verlieren. Eine absolut unsympathische Protagonistin sieht sich der Welt ausgesetzt, die sie als Tradwife-Influencerin scheinbar herbeigerufen hat.

Auf wechselnden Zeitebenen erfahren wir einerseits von ihrer Radikalisierung und bekommen andererseits die Härte einer antifeministischen Welt im 19. Jahrhundert zu spüren.

Dietlind Falk und Lisa Kögeböhn haben eine wirklich makellose Übersetzungsleistung erbracht. Besser hätte der schwarze und hochgradig bissige Humor dieses satirischen Werks gar nicht abgebildet werden können. Helen ist als Hauptfigur von Anfang an darauf angelegt, dass wir sie schrecklich finden. Ich fand das großartig, verstehe an der Stelle aber auch die Kritik, dass im weiteren Verlauf einfach kein Mitgefühl empfunden werden kann, wo es vielleicht von der Autorin beabsichtigt war. Nichtsdestotrotz ist „Yesteryear“ in der Reihe von Bücher mit fast ausschließlich furchtbaren Figuren für mich eines der besten.

Caro Claire Burke bindet viele Themen in ihr Buch ein und hat mich damit eingesaugt. Die Aspekte von Fundamentalismus, Nationalismus, Verschwörungserzählungen und Manosphere sind beklemmend realistisch dargestellt, ohne dass ich sie als übersteigert moralisierend empfunden habe. Helen ist trotz all meiner Antipathie eine rundum reizvolle Figur, die sich selbst eigentlich am besten täuschen kann, während ihr Mann Caleb himmelschreiend einfältig ist. Sicherlich sind beide dabei überspitzt gezeichnet, aber von Satire erwarte ich das auch.

Ich persönlich kam mit der Erzählstruktur gut zurecht und hatte eigentlich nie Probleme mit den inhaltlichen Längen, weil Burke einfach hochspannend schreiben kann. Gleichzeitig finde ich nicht, dass der Roman die feministische Schlagkraft besitzt, die die Grundidee hätte haben können. Einige Elemente wie das Benutzen von Kindern für den eigenen Social-Media-Auftritt oder die Dynamiken eines rechten Backlash fand ich pointiert herausgearbeitet. Der zugrundeliegende Ansatz von „Pass auf, was du dir wünschst“ verliert durch den Plottwist und das fiebrige Tempo am Ende aber etwas an Aussagekraft.

Meinen Kritikpunkten zum Trotz bewerte ich sehr gut, weil ich mich bis zum Schluss wunderbar unterhalten gefühlt habe. Vielleicht hilft es auch, den Roman als eine spannende Dystopie zu sehen, denn dann ist die Geschichte ein reizvoller Fiebertraum mit einigen gesellschaftskritischen Anklängen und ich freue mich jetzt schon auf die Verfilmung.

4,5 Sterne

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Rezensionen von buchina:

Ein spannender Pageturner mit gehetzter Auflösung

Die Villa von Markus Heitz

Ich habe schon einige Thriller von Markus Heitz gelesen und mag die Mischung aus Thriller und Mystery. Diese Mischung gibt es auch in seinem neuen Roman, gespickt mit ein wenig Horror.
Eine große Stärke des Romans liegt in seiner Struktur. Heitz arbeitet mit zwei parallel verlaufenden Handlungssträngen.

Diese scheinen anfangs unabhängig voneinander zu existieren. Der geschickte Wechsel zwischen den beiden Erzählungen sorgt für eine dynamische Dynamik. Als Leserin versuchte ich permanent, die unsichtbaren Fäden zwischen den Schauplätzen zu verknüpfen. Das steigert den Unterhaltungswert enorm.
Der Spannungsaufbau ist Heitz hervorragend gelungen. Die Kapitel enden oft mit cleveren Cliffhangern, die zum Weiterlesen zwingen. Die Atmosphäre ist packend und dicht. Leider blieben für mich die Charaktere über weite Strecken seltsam oberflächlich und stereotyp. Es fiel mir schwer, eine echte emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen, da ihre Motive und Hintergründe nur am Rande abgehandelt werden. Sie fungieren eher als Werkzeuge für den Plot, denn als vielschichtige Persönlichkeiten.
Ein weiteres Manko offenbart sich auf den letzten Seiten. Während sich das Buch viel Zeit nimmt, das komplexe Beziehungsgeflecht und das zentrale Mysterium aufzubauen, kam die Auflösung relativ schnell. Vor allem, dass die Protagonisten kein Problem damit hatten an die fantastischen Erklärungen der brutalen Ereignisse zu glauben und da völlig mitzugehen, war für mich nicht so richtig nachzuvollziehen. Hier hätte der Roman etwas mehr Raum zum Atmen und für ein epischeres Finale vertragen.
Fazit
„Die Villa“ ist ein handwerklich solider, extrem spannender Pageturner für Zwischendurch. Der Plot ist gelungen, manchmal ist es sehr blutig und brutal und erinnert an einen Splatterfilm, das sollte man wissen. Ich fühlte mich aber sehr gut unterhalten.

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Rezensionen von Harakiri:

Stand-Alone

Du kriegst mich nicht von Chris Carter

Gleich vorneweg: es handelt sich nicht um einen Teil der Hunter-Reihe.
Wie beschreibt man jetzt den Inhalt eines Buches, das so voller Wendungen ist, ohne zu spoilern?
Mary Smith hat ein neues Leben begonnen, nachdem ihr Ehemann zu einer Freiheitsstrafe wegen Misshandlung verurteilt wurde. Mary lernt einen neuen Mann kennen und ist glücklich, doch ihre Vergangenheit lauert an jeder Ecke.

Chris Carter ist bekannt durch seine Hunter- und Garcia-Reihe und ich dachte, dass es sich bei seinem Buch um einen Teil der Reihe handelt, da ich seine Bücher blind kaufe. Umso überraschter war ich, dass es sich um einen einzelnen Band handelt, der zudem noch ein Psychothriller ist. Doch Carter konnte mich auch hier überzeugen. Auch wenn nicht jede Seite vor Blut trieft, fesselt der Roman. Ein wenig vorhersagbar war er schon, aber mit dem Ende hatte ich nicht gerechnet. Schön fand ich aber, dass Carter alle Rätsel aufgelöst hat, sonst wäre ich enttäuscht von dem Buch gewesen.
Das Buch liest sich spannend, teilweise romantisch, spicy und mit den vielen Wendungen auch überraschend, aber teilweise auch etwas langatmig.
Fazit: Ein gelungener Versuch von Carter, sich abseits seiner Reihe zu positionieren.

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Rezensionen von Kat:

Wer trägt uns, wenn einer ausfällt?

Pina fällt aus von Vera Zischke

Ich habe das Buch gestern beendet und möchte seitdem am liebsten jedem davon erzählen! So ging es mir auch schon bei „Ava liebt noch“, ein Buch, das für immer in meinem Herzen wohnen wird. Jetzt ist die Hausgemeinschaft aus der Hansastraße 22 auch mit eingezogen.
Pina lebt dort seit Jahren mit und für ihren zwanzigjährigen Sohn Leo, der feste Routinen und eine verlässliche Ordnung braucht.

Als sie plötzlich zusammenbricht und ins Krankenhaus kommt, steht nicht nur Leo vor einem Abgrund, sondern auch der Takt der Nachbarn gerät aus den Fugen. Denn die haben bisher nicht wirklich viel miteinander zu tun und jeder bringt seine eigenen Sorgen mit. Doch aus Unsicherheit, Distanz und Überforderung wächst nach und nach etwas, das man fast schon Hoffnung nennen muss. Ich fand die Figuren sehr gut gezeichnet, sie wirken eigen, verletzlich und glaubwürdig.
Auch sprachlich ist Pina fällt aus für mich wieder ein Volltreffer. Der Stil ist klar und leicht, oft pointiert, manchmal fast poetisch - und dabei immer ganz nah an den Menschen. Das Buch liest sich mühelos, hat aber gleichzeitig Tiefe und Nachhall. Ich habe geweint und gelacht.
Mein Fazit: Vera Zischke erzählt hier eine Geschichte, die ich für gesellschaftlich relevant und emotional berührend halte und die dennoch erstaunlich leicht ist. Mich hat beeindruckt, wie unaufgeregt und gleichzeitig präzise das Buch von Sorgearbeit, Erschöpfung, Einsamkeit und Inklusion erzählt. Vera Zischke schreibt mit so viel Wärme und Feingefühl, dass man sich jeder Figur nahe fühlt, ohne dass der Roman jemals kitschig oder rührselig wird. Im Gegenteil: Gerade die feinen humorvollen Momente und die liebevolle Zeichnung der Hausgemeinschaft machen das Buch so besonders.

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Rezensionen von begine:

Reise nach Ostpreuße

Ist doch schön hier von Miriam Burdelski

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Miriam Burdelski hat für den Roman „Ist doch schön hier“ von der Flucht ihrer Großeltern inspirieren lassen. Allerdings ist es nicht biografisch, sondern sie hat alles aus ihrer Fantasie sprießen lassen.
Die Neugier der Liesel, wo ihre Großmutter Emma herkam, kann ich gut verstehen. Ich habe die Heimat meiner Mutter auch aufgesucht.

Liesel ist gerade neunzehn Jahre alt, als sie beschließt die Fluchtroute ihrer Oma zurück zu verfolgen.
Die Familie besteht aus der Großmutter Emmi, der Mutter Melanie und Liesel.
Von anderen Familienmitgliedern ist keine Rede.
Emmi wird dement und erzählt plötzlich von ein paar Personen. Anscheinend gab es eine andere Liesl.
Emmi will unbedingt nach Ostpreussen mit. Erst wehrt sich Liesel dagegen. Aber dann wird sie von dem polnischen Pfleger Sascha überredet, sie mitzunehmen. Er wird die beiden im Auto fahren.
Die Reise wird interessant und liebevoll geschildert.
Es macht Spaß, diese Geschichte zu lesen.

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