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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Philiene :

Wunderschön

Maikäferjahre von Sarah Höflich

Als ich den Titel Maikäferjahre gelesen habe, musste ich sofort an das Kinderlied Maikäfer flieg denken und tatsächlich spielt dieses Lied auch eine kleine Rolle in dem Roman.

Das Buch spielt zwischen 1944 und 1947, also in den letzten Kriegsjahren und in der ersten Zeit danach. Es geht um die Zwillinge Anni und Tristan.

Sie erlebt die Zerstörung der Stadt Dresden und flieht mit dem vo. Ihrem Vater versteckten Juden Adam aus der Stadt. Er stürzt über Groß Britanien ab und lernt die Krankenschwester Rosalie kennen.

Der Roman erzählt sehr eindrucksvoll von Ausgrenzung und Vorurteilen. Von tief verwurzelter Ablehnung und der Hoffnung das es anders wird. So wird Adam auch nach Kriegsende nicht mit offenen Armen empfangen und der jahrelange Antisemitismus ist tief in den Menschen verwurzelt. Tristan muss sich in Groß Britannien mit vielen Anfeindungen abgeben. Er ist dort der Deutsche, der Nazie, der Kriegsverbrecher. Wobei ich das noch nachvollziehen kann. Für die Briten waren die Deutschen Feinde und haben viel Leid verursachte. Sicher wieviel Schuld Tristan auf sich geladen hat steht auf einem anderen Blatt und Maikäferjahre zeigt deutlich das man niemanden auf Grund seiner Herkunft verurteilen sollte.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Situation im Nachkriegseuropa war vor allem auf Annis und Adams Flucht sehr gut beschrieben. Das Verhalten der Menschen sehr authentisch dargestellt.
Die vier jungen Leute waren für mich sehr gute Beispiele für Menschen die damals gelebt haben. Adam der verfolgt wurde, Tristan der Bomberpilot, Rosalie die Krankenschwester und Annie die wenig Berührungen mit dem Krieg hatte. Für mich schon jetzt ein Highlight des Jahres.

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Rezensionen von libraryoflaura:

Check-in im Hotel der Abgründe: Wo Fliegen keine Insekten, sondern Zeugen sind.

Guilty Pleasure von Linda Schipp

WORUM GEHT ES?
Stell dir ein Hotel vor, das so exklusiv ist, dass nicht mal die Gäste seinen Standort kennen.
Ein Ort, an dem du ALLES tun kannst, ohne Reue, ohne Zeugen.
Klingt das für dich nach dem ultimativen Luxus?
Der Haken ist allerdings winzig klein, summt und hat Facettenaugen.
Während du glaubst, deine dunkelsten Geheimnisse im Hotel Guilty Pleasure auszuleben, schaut die ganze Welt dabei zu.

Unfreiwillig werden die Protagonisten zu Hauptdarstellern in einer abartigen Reality-Show, die live gestreamt wird.
Plötzlich geht es nicht mehr um Vergnügen, sondern ums nackte Überleben vor den Augen von Millionen Voyeuren.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Bildgewaltiger Sog: Linda hat einen Schreibstil, der so lebendig ist, dass ich das Setting und die beklemmende Atmosphäre physisch spüren konnte. Gänsehaut pur auf jeder Seite!
- Cliffhanger-Garantie: Die kurzen Kapitel aus fünf verschiedenen Perspektiven enden fast jedes Mal mit einem fiesen Cliffhanger. Das erzeugt einen unfassbaren Sog, der mich gezwungen hat, immer weiterzulesen. Schlaf wird hier definitiv überbewertet!
- Hörbuch-Highlight: Ein riesiges Lob an die Sprecher Vincent Fallow und Louis Friedemann Thiele. Zusammen mit Franziska Trunte, die so viel Emotion reinlegt, wird es fast zum Hörspiel. Dass Linda selbst einen Part liest, macht das Ganze unglaublich authentisch.
- Erschreckende Brisanz: Die Thematik rund um die gestreamten Abgründe hat mich total an die Epstein-Akten erinnert. Es ist so krass realitätsnah und zeigt uns die hässliche Fratze einer Gesellschaft, die für den nächsten Dopamin-Kick im Netz über Leichen geht.
- Spiegelbild der Gesellschaft: Man fühlt sich beim Lesen selbst wie ein Voyeur, der eigentlich wegsehen müsste, aber vor lauter Faszination einfach nicht kann. Diese Auseinandersetzung mit den Grenzen der Unterhaltung fand ich extrem wichtig und mutig!

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Diskrepanz zwischen Erwartung und Inhalt: Durch den Klappentext hatte ich die Vorstellung, dass alle fünf Perspektiven Sünder sind, deren dunkle Geheimnisse im Hotel vor laufender Kamera gnadenlos aufgedeckt werden. Da sich die Handlung aber auf eine ganz andere, zentrale Storyline konzentriert, wurde dieser "Sünden-Fokus" für mich nicht voll ausgeschöpft. Auch wenn die tatsächliche Entwicklung der Rollen absolut spannend war, wich sie doch von dem ab, was ich im Vorfeld erwartet hatte.

FAZIT:
Eine absolute Empfehlung für alle Fans von fesselnden Thrillern, die vor fiesen Cliffhangern und moralischen Abgründen nicht zurückschrecken.
Wer bereit ist, für eine spannende Story die Augenringe am nächsten Morgen mit Extra-Concealer zu kaschieren, sollte dieses Hotel unbedingt besuchen!

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Rezensionen von yellowdog:

Schwimmen mit den Mantas

Unter Wasser von Tara Menon

Dieser geschickte und atmosphärische Roman handelt von Freundschaft und Verlust sowie einer paradiesischen Kindheit in Thailand.
Hier erleben Marissa und Arielle schon als Kinder eine tiefe Verbundenheit und die Faszination des Aufwachsens in Thailand, mit einer aufregenden Unterwasserwelt, die Marissa Vater als Meeresbiologe erforscht.

Eines Tages wütet aber ein Tsunami.

Es gibt aber auch einen zeitlich versetzten Handlungsstrang mit Marissa als junge Erwachsene in New York. Die Verluste bestimmen ihre Stimmungslage.

Es ist auch ein Buch über Trauer. Marissa, die als Kind den Tod der Mutter kaum betrauern konnte, kann das Fehlen von ihrer Freundin nicht überwinden. Oft spricht sie mit ihr, als wäre sie noch da,

Die Autorin hat einen interessanten Lebenslauf, dazu gehörten auch 10 Jahre in New York. Ihre Schilderungen der Schauplätze haben für mich eine hohe Qualität.
Das ist schon ein mehr als lesenswerter Roman. Gerne mehr davon!

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Rezensionen von readpassion9:

das Spiel

Rätsel von Mick Saunter

Vor über fünf Jahren verschwand Esther von Dasser unter ungeklärten Umständen. Ihre Freundin, die Journalistin Marie Bakker hat nie aufgegeben Esther zu finden, obwohl sie offiziell als tot erklärt wurde. Doch dann verbreitet sich die Nachricht, dass Esther aufgetaucht ist. Was ist mit ihr geschehen, wo war sie all die Jahre?

Maries Kollege stirbt unter tragischen Umständen, doch bald ist klar, dass er ermordet wurde.

Von einem Unbekannten, der Marie unter Druck setzt: sie muss umgehend zu Esther um ihr eine Nachricht zu überbringen, sonst wird es weitere Morde geben.

Was für ein spannender Thriller! Das Tempo ist hoch, es gibt mehrere Twists und ständig neue Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Esther hat ein dunkles Geheimnis, doch wie hängt das mit dem zusammen, was ihr widerfahren ist? Ein mysteriöser Mr. Winterbottom leitet ein perverses Spiel, in dem Esther und Marie die Spielfiguren sind.

Der Thriller lässt sich super flüssig lesen und hat mich gut unterhalten. Der Plot ist undurchsichtig, wirkt aber etwas konstruiert.

Fazit: Spannender Thriller mit jeder Menge Überraschungen.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Über die negativen Seiten von Social Media

Der Kampf in den Köpfen von Nina Kolleck

Dieses Buch entspricht inhaltlich genau dem, als was es angekündigt wird: es geht um die Schattenseiten des Internets und sozialer Medien, speziell für Kinder und Jugendliche. Dabei werden neue Medien genau unter dieser Linse betrachtet: als große Gefahr und als etwas, wovor unsere Kinder und Jugendlichen tendenziell eher geschützt werden müssen.

Das ist eine mögliche Betrachtungsweise, wenn auch eine etwas einseitige. Natürlich gibt es viele Belege für das, was die Autorin anführt, die würden sich aber für Vorteile neuer Medien auch finden lassen, es hängt immer davon ab, wo man wie hinschaut und was man wie auswählt aus der Vielfalt an Quellen und Studien.

Als Digital Native, die das Internet liebt und seit langem auch viele positive Aspekte davon erlebt, hätte ich der Autorin an manchen Stellen gerne widersprochen bzw. ihre Sichtweise um die vielen Bereicherungen ergänzt, die das Internet und Social Media bieten, auch für junge Menschen. Das hätte für mich ein vollständigeres Bild ergeben, auch wenn es dann insgesamt vielleicht ein weniger zugespitztes und polarisierendes Buch geworden wäre, dass sich nicht mit so einem Aufmerksamkeit erregenden Titel vermarkten lässt. Auch hat mich persönlich etwas gestört, dass die Autorin politisch eine klare Haltung hat, die im Buch immer wieder durchkommt und so wirkt, als ob sie die einzig wahre und gute sei, in die sich unbedingt die gesamte Gesellschaft entwickeln solle. Auch diese Themen kann man auch anders sehen.

Insgesamt ist es ein interessantes Buch zu einem aktuellen Thema, das dieses aber klar mit Fokus auf das Negative beleuchtet. Ich habe es als Hörbuch des Argon-Verlages gehört, dabei hatte ich den Eindruck, dass die Sprecherin gut zum Buch passt.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Lebensnah und sensibel erzählt

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen von Lisa Ridzén

Die schwedische Autorin Lisa Ridzén wurde durch die Pflegetagebücher der Betreuer ihres Großvaters, die diese der Familie überlassen haben, zum Schreiben dieses wunderbaren Romans inspiriert. Ihr sensationelles Debüt erhielt zahlreiche Preise (u.a. Best Book of the Year und Swedish Bookseller Award) und wird in 38 Ländern veröffentlicht.

 
Der Ich-Erzähler Bo ist 89 Jahre alt und lebt nach dem Umzug seiner demenzkranken Ehefrau Fredrika in ein Pflegeheim allein mit seinem Hund Sixten. Er hat gesundheitliche Probleme, das Gehen bereitet ihm Mühe, und er ist auf Unterstützung angewiesen. Mehrmals täglich kommen abwechselnd Ingrid und andere Mitarbeiter eines Pflegedienstes zu ihm. Sie helfen ihm bei der Körperpflege, halten sein Haus sauber, bereiten seine Mahlzeiten zu und reichen ihm die nötigen Medikamente, manche machen kleine Spaziergänge mit Sixten. Auch sein Sohn Hans kümmert sich regelmäßig um den Vater und sorgt dafür, dass sein Kühlschrank immer gut gefüllt ist. Bos Welt ist klein geworden, und er freut sich immer auf die Telefonate mit seinem alten Freund Ture.
Nachdem Bo auf einem Waldspaziergang mit Sixten gestürzt ist und erst Stunden später desorientiert vom Pflegedienst aufgefunden wird, kommt es zu einer Konfliktsituation mit Hans, der sich um seinen Vater sorgt und erkennt, dass Bo nicht mehr in der Lage ist, sich ausreichend um seinen Hund zu kümmern.
 
Das Buch ist in ganz wunderbarer Sprache, teilweise auch mit feinem Humor, geschrieben und liest sich sehr flüssig. Der Autorin ist es gelungen, die sympathischen Figuren mit sehr viel Liebe und Empathie zu zeichnen. Wir begleiten Bo über einen Zeitraum von fünf Monaten und blicken dabei tief in seine Gefühls- und Gedankenwelt. Wir sehen seinen immer beschwerlicher werdenden Alltag und die zunehmende Gebrechlichkeit, und wir erleben seine Trauer, seine Scham und seine Wut. Er ist davon überzeugt, fit genug zu sein, um für Sixten zu sorgen, doch die in die einzelnen Kapitel eingefügten Protokolle des Pflegedienstes sprechen eine andere Sprache. Sein Verhältnis zu Hans ist schwierig, beide haben nie gelernt, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. 
 
Bos Tage sind lang, er macht sich viele Gedanken und lässt sein langes Leben Revue passieren. Er erinnert sich an das Aufwachsen in dem Haus, in dem er mit seiner liebevollen Mutter und dem unberechenbaren Vater lebte. Auch sein eigenes Familienleben ist Teil seiner Gedanken, er vermisst seine Frau Fredrika, mit der er über 60 Jahre zusammen war und die ihn schon so lange nicht mehr erkennt. Er denkt an seinen Sohn Hans, seine Enkelin Ellinor und an seine lange Freundschaft mit Ture. 

Der Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt und tief berührt. Ich habe den einsamen Bo, der darunter leidet, immer mehr seine Selbständigkeit zu verlieren, sehr schnell in mein Herz geschlossen. Seinen Kummer und Zorn über Hans' Entscheidung, Sixten wegzugeben, konnte ich sehr gut nachvollziehen und habe mit ihm gelitten. Auf der anderen Seite hatte ich aber auch Verständnis für Hans, der sich um seinen Vater sorgt und ihn wegen der Sturzgefahr davon abzubringen versucht, in den Wald zu gehen.
 
Lisa Ridzén hat mit "Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" ein ganz wunderbares Buch nicht nur über das Altwerden und die damit verbundene Hilflosigkeit, sondern auch über Einsamkeit, Abschiede und das Schweigen in der Familie geschrieben und kommt dabei vollkommen ohne Sentimentalität und Kitsch aus. Die Geschichte ist realistisch und geht unter die Haut, sie macht nachdenklich und zeigt einmal mehr auf, wie wichtig es ist, den Menschen, die uns nahe stehen, zu sagen, dass wir sie lieben, ehe es zu spät ist.
 
Absolute Leseempfehlung für dieses großartige Buch, zu dem das renommierte US-Magazin The New Yorker anmerkt: "Eines dieser Bücher, die dich zum Lachen und Weinen bringen und die du am liebsten allen schenken würdest, die du liebst"!

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Rezensionen von PMelittaM:

Wow, hat mich der Roman geflasht!

Don't Let The Forest In von CG Drews

Andrew freut sich sehr, dass die Ferien endlich zu Ende sind, und er wieder ins Internat kann. Nicht, weil er die Schule und den Unterricht so toll findet, sondern weil er endlich seinen Freund Thomas, für den er sehr tiefgehende Gefühle hegt, wiedersehen wird. Doch Thomas ist anders als sonst, und Andrew erfährt bald auf brutale Weise, warum das so ist.

Wow, dieser Roman hat mich sehr schnell gepackt, und noch nicht einmal am Ende wieder losgelassen. CG Drews schreibt unglaublich eindringlich, oft sehr poetisch, wenn auch manchmal grausam poetisch, they malt regelrecht mit Worten. Wir erleben die Geschichte ganz aus Sicht Andrews, erfahren seine tiefsten Gefühle und Gedanken, sind bei ihm, wenn er schlimmes erlebt, hoffen mit ihm und für ihn, und fragen uns manchmal, was real ist, und was nicht. Am Ende konnte ich mich nicht gut lösen, musste das Gelesene erst einmal sacken lassen, und denke immer noch darüber nach. Nicht jede meiner Fragen wurde beantwortet, vieles ist interpretierbar, und gerade das finde ich hier sehr passend und spannend.

Neben den schon erwähnten gemalten Worten, gibt es auch mehrere Illustrationen im Buch, die manche der Wesen zeigen, denen Andrew und Thomas begegnen, und die von ihrer eigenen Fantasy erdacht wurden, denn Andrew schreibt düstere Märchen, von denen man auch ein paar zu lesen bekommt, und Thomas malt, besonders gerne die Wesen aus Andrews Märchen, auch von denen erhält man, wie schon erwähnt, Kostproben. So düster wie diese Märchen und Zeichnungen ist auch der Roman und sind ebenfalls Andrews Gedanken.

Neben den beiden spielen weitere Charaktere eine, wenn auch wesentlich kleinere Rolle. Da ist zum Beispiel Dove, Andrews Zwillingsschwester, die sich ebenfalls verändert hat. Oder Lana Lang, ja, ich musste auch an Superman denken, Doves Freundin, die versucht, sich um Andrew zu kümmern, was nicht immer einfach ist. Und dann gibt es noch die Gang, die sich einen Spaß daraus macht, Thomas und vor allem Andrew zu mobben, was wenige Konsequenzen hat, da der Drahtzieher aus einer sehr reichen Familie stammt. Lehrpersonal wird auch erwähnt, nur wenige spielen aber eine Rolle.

Die Geschichte ist sehr düster, darauf muss man sich einlassen. Auch, dass man ständig unsicher ist, was real ist, und was nicht, ist eine Herausforderung. Mich hat der Roman sehr berührt, er ist eindringlich und die Charaktere wecken Emotionen, ich habe ihn nahezu atemlos gelesen. Besonders gelungen ist die poetische Sprache, die das Lesen zum Vergnügen macht, auch wenn die Handlung auf Grund der Düsternis der Ereignisse nicht immer ein Vergnügen ist. Für mich ist der Roman eines meiner Jahreshighlights.

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Rezensionen von Lesemama:

Fakedating

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract von Stefanie Santer

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:

Lainey braucht dringend ein Date. Ihre Stiefschwester heiratet ihren Ex und ihre Mom sucht schon einen passenden Partner für sie. Da kommt ihr der Deal mit Parker, einem Boxer, sehr gelegeb. Er gibt auf der drei Tage dauernden Hochzeit ihr Date, sie muss dafür "nur" seinen Namen bei seinem bisher wichrigsten Kampf schreien.

Und eine Trainingspause tut ihm auch ganz gut, hat er doch ein großes Geheimnis.



Meine Meinung:

Ich habe eine witzige Fakedating-Story erwartet und bekam einiges mehr. Die Geschichte macht richtig Spaß. Lainey, angehende Ärztin auf einer Ivy-Universität hat Nachtdienst in einer Notaufnahme und trifft dort zum ersten Mal auf Parker, der eine Platzwunde am Kopf hat. Das da schon einiges schiefgeht, war zu erwarten. Es gab aber einige, sehr humorvolle Momente, ich erwähne nur mal.die Hamsterstory.

Ein halbes Jahr später treffen die beiden wieder aufeinander, nur das Parker sich nicht mehr an Lainey und den Noraufnahmeaufenthalt erinnern kann. Da beide dringend ein Fakedate bzw. eine Fakebeziehung brauchen, schließen sie einen Vertrag. Das mehr daraus wird, ist nicht sonderlich überraschend, aber der Weg dahin und vor allem das Ende konnte mich tatsächlich total überzeugen. Hat richtig viel Lesefreude gemacht und ist absolut empfehlenswert.

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Rezensionen von Lesemama:

Elli und Matt

A Kiss of Trouble von Tanja Nickel

Zum Buch:

Elli ist illegal in Amerika und dieser Umstand sorgt dafür, dass sie nicht zimperlich sein kann bei der Jobwahl. Aber als ihr Chef sie bedroht, flieht sie. In Oregon geht ihr irgebdwo im Nirgendwo der Sprit aus und sie trifft auf Matt, der eine Pferderanch und jede Menge Arbeit hat.



Meine Meinung:

Es beginnt mir einer Auseinandersetzung und einer nicht ganz ungefährlichen Flucht und endet bei Matt, seinem Vater und seinem Bruder auf der Pferderanch.

Ein bisschen Cowboyfeeling, jede Menge Ranchsetting und Pferde und eine verschlossene, geheimnisvolle Elli, die Matt mehr als einmal belügt. Aber es gibt auch romantische Momente, in denen sich Matt und Elli sehr nahe kommen.

Gut zu lesender Schreibstil, das schon erwähnte Setting und die Chemie zwischen Matt und Elli machen es zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Aber das Ende. Was soll das, warum so ein fieser Cliffhänger. Jetzt muss ich schauen, wie ich an die Fortsetzung komme, ich möchte unbedingt erfahren, wie es weitergeht.

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Rezensionen von youngreaders:

Supersüß

Wenn liebe Waschbären wütend sind von Sandra Grimm

Das Buch "Wenn liebe Waschbären wütend sind" von Sandra Grimm mit sehr süßen Illustrationen von Matthias Derenbach passt sehr gut in das Ravensburger Programm. Das Format ist absolut kindgerecht, die Seiten dicke Pappseiten. Der Text ist nicht gereimt, worüber ich eigentlich sehr froh bin, denn ich finde nicht, dass jedes Kleinkinderbilderbuch gereimt sein sollte.

Die Geschichte ist einfach und für alle Kinder nachvollziehbar. Jemand erschrickt mich, ich renne davon und lasse meinen kostbaren Apfel liegen und dann frisst ihn der der mich erschreckt hat auch noch auf! Klar wird man da wütend! Kinder können sich bestimmt gut in den kleinen Waschbären hineinversetzen und begleiten ihn dabei, wie er andere Tiere fragt, wie sie mit ihrer Wut umgehen. Jeder macht dies anders und vielleicht hilft ja eine der Vorschläge nicht nur dem kleinen Waschbären sondern auch dem kleinen Leser! Auf jeden Fall ein zuckersüßes Vorlesebuch, welches man total gut empfehlen kann und ich finde, dass der Umgang mit Wut eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger geschieht, sondern auf ganz kindgerechte Weise damit umgegangen wird!

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