Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Dagmar Pfleger:
Im Regen stehen gelassen
Die Namen von Florence Knapp
Können unterschiedliche Namen, die ein Neugeborenes bekommt, aus diversen Gründen verschiedene Lebensverläufe "provozieren"? Diese Frage tat sich mir nach dem Lesen des Titels und des Klappentextes auf. Diese Vorstellung machte mich neugierig - welche Idee hatte die Autorin dazu? Ausgangspunkt: eine Familie mit einem Neugeborenen und einem höchst gewaltbereiten Ehemann und Vater.
Dass die Ehefrau dieses Mannes den Mut aufbrachte, sich in zwei dieser drei ineinandergeschachtelten Lebensgeschichten den Anweisungen des Mannes zu widersetzen und dem Kind einen anderen Namen als den von ihrem Mann "befohlenen" zu geben, ließ mich auf ein wirklich gutes Buch hoffen. Nach einem zufriedenstellenden ersten Drittel begann es mich zu langweilen, weil ich mich irgendwie wie im Regen stehen gelassen fühlte. Jede der drei Lebensentwürfe war spannend, weswegen es mich störte, immer nur Auszüge dieser unterschiedlichen Leben "zu bekommen" - ich wollte jeweils mehr von den einzelnen Geschichten, die wirklich Potential haben, erfahren. Und die sieben Jahre dazwischen hätten mich auch wirklich interessiert. Die Namen standen für mich letztendlich gar nicht mehr im Fokus, weil Namen das familiäre Gewalt- System nicht beeinflussen. Außerdem tut sich für mich die Frage auf: wenn eine Frau so mutig ist, sich unter Voraussicht lebensbedrohlicher Gewalt den Anweisungen ihres Mannes zu widersetzten, warum hat sie nicht den Mut zu gehen? Fazit: vielleicht ist es ein gutes Buch, um das Thema der familiären Gewalt in die Öffentlichkeit zu bringen und zu diskutieren - für mich wars jedoch kein großer Lesegenuss.
Rezensionen von Thomas :
Sehr spannendes Buch
Die dunkle Sagenwelt des Tiroler Tannheimer Tales von Elmar Köck
Ein spannendes und atmosphärisches Buch mit 35 faszinierenden Sagen aus dem Tiroler Tannheimer Tal. Die Geschichten sind mystisch, gut geschrieben und werden durch schöne Illustrationen ergänzt. Gleichzeitig erfährt man auch einiges über die regionale Kultur. Sehr empfehlenswert für alle, die Sagen und düstere Geschichten mögen.
Rezensionen von Tara:
Ein Klassiker in neuer Aufmachung
Stolz und Vorurteil - die Graphic Novel nach Jane Austen von Anna Opel
Die in Berlin lebende Autorin und Dramaturgin Anna Opel hat eines der bekannten Werke von der britischen Schriftstellerin Jane Austen in eine Graphic Novel umgewandelt.
Als Fan von Jane Austen und insbesondere ihres Romans „Stolz und Vorurteil“ war ich sehr gespannt darauf, wie ihr das gelungen ist und ob es überhaupt möglich ist die Atmosphäre des Romans auf diese Art und Weise zu transportieren.
Meine Antwort darauf ist ein klares „ja“.
Ich war überrascht mit wie wenig Text sich die gesamte Geschichte darstellen lässt, ohne inhaltlich zu verlieren.
Die Zeichnungen hat der 2D-Animator und Illustrator Elias Linnekuhl mit viel Liebe zum Detail gelungen illustriert. Die Farben sind passend gewählt und die Mimik der Charaktere wird gelungen eingefangen.
Sicherlich ist es von Vorteil, wenn man den Inhalt zumindest grob kennt, aber ich denke, dass man der Handlung auch ohne Vorwissen folgen kann.
Ich habe „Stolz und Vorurteil“ gerne auf diese visuelle Art und Weise neu erlebt, da ich mag es, wenn Klassiker anders aber inhaltlich unverändert dargestellt werden und das ist hier wirklich gut gelungen.
Rezensionen von Petra:
Einstieg in die Bücher von Jane Austen
Stolz und Vorurteil - die Graphic Novel nach Jane Austen von Anna Opel
Es war meine erste Graphic Novel daher ist meine Meinung mit Vorsicht zu genießen.
Ich bin ein großer Fan von Jane Austen und besonders von Stolz und Vorurteil. Am liebsten mag ich ihre Sprache, teilweise sarkastisch aber immer mit einem liebevollen Unterton. Sie hatte für ihre Figuren Personen aus ihrem Umfeld als Vorbild daher wirken sie auch heute noch lebendig.
Ich finde dieses Buch für Leser die sonst New Adult gern lesen passend, vielleicht wollen sie dann mehr. Mir fehlte zuviel, Schlüsselszenen wurden sehr verkürzt dargestellt. Vor allem bei den Frauen waren bis auf die beiden Älteren alle ziemlich gleich gezeichnet und daher schwer zu unterscheiden wer wer ist. Auch eine genauere Bezeichnung wer außer den Schwestern noch eine Rolle spielt ( wobei Mary mehr oder weniger unterging ) fehlte.
Ich kenne auch die Filme einmal BBC mit Colin Firth als Mr. Darcy und Jennifer Ehle als Lizzie, sowie der Kinofilm mit Matthew Macfadyen und Keira Knightley.
Dadurch habe ich natürlich auch Bilder im Kopf die dann auch zu Vergleichen führen. Die BBC Ausgabe hält sich sehr eng an das Buch und die Schauspieler geben für mich ein sehr überzeugendes Abbild der Personen aus dem Buch ab.
Fazit. Für mich sind Buch, Film und Graphic Novel nicht vergleichbar. Jedes ist für sich ein Produkt der Phantasie. Jeder sieht und liest etwas anderes zwischen den Zeilen und den Bildern, Das ist gut so. Ich würde dieses Gaphic Novel als Einstieg in die Welt der Jane Austen betrachten. Es ist außerdem eine schöne Ergänzung für SammlerInnen.
Rezensionen von Streiflicht:
Islands Magie
DUMONT Bildatlas Island von Christian Nowak
Ich kenne und schätze die Bildatlanten von Dumont schon lange. Ich bin ein sehr neugieriger und reisefreudiger Mensch und kann mich in solche Werke wunderbar vertiefen. Schon zu Schulzeiten war ein Freund von mir mit seiner Familie auf Island und seit damals würde ich gerne dorthin reisen. Bis diese Traumreise Realität wird, lese ich zu gerne Krimis oder Thriller, die auf Island spielen, oder schmökere in solchen wunderbaren Heften oder Reiseführern.
Schon das Titelbild mit den beiden Islandpferden hat mich sofort für den Bildatlas eingenommen. Ein Besuch einer solchen Herde wäre auf jeden Fall ein Muss für mich, auch wenn ich mich nicht als Pferdemädchen bezeichnen würde. Aber für die zottigen und zugleich doch stolzen Tiere, die dem Wetter auf der rauen Insel trotzen, hatte ich schon immer was übrig. Schön, dass ihnen hier das Cover und auch eine Geschichte gewidmet sind.
Neben allen Infos, Karten, Reisetipps und sonstigen Ratschlägen haben mich vor allem die großformatigen Bilder begeistert. Diese Farben in der klaren Luft, die bezaubernde Natur und die für uns oft so fremden Traditionen und Gebräuche. Der Bildatlas Island zeigt die ganze Magie und Pracht dieser Insel. Hätte ich Island nicht schon vorher auf der Liste gehabt, dann sicherlich nach der Lektüre dieses Werkes!
Rezensionen von Anno:
Ein Klassiker neu interpretiert
Stolz und Vorurteil - die Graphic Novel nach Jane Austen von Anna Opel
Eine Klassiker in neuer Gewandung- ich fand es immens spannend das berühmte Werk ‚Stolz und Vorurteil‘ neu zu erleben. Bildlich dargestellt und in Farbe, das hat schon was!
Wer sich aber nun vor antiquierter Sprache fürchtet, den kann ich beruhigen. Die Texte sind kurz, vereinfacht und gut verständlich.
Genau wie die Bebilderung, die für mein Empfinden die Handlung sehr gut und ausführlich wiedergibt und auch Emotionen gut an den Leser weitertransportiert. Trotzdem gibt es leider kleinere Kritikpunkte meinerseits. Anders als das Motiv im Cover sind die innenliegenden Seiten weit weniger klar gedruckt und wirken etwas verwaschen. Vielleicht mag das der gewünschte Stil dieses Buches sein, ich aber musste mich erst an diesen Anblick gewöhnen. Und irgendwie wertet das das Buch in meinen Augen leider etwas ab.
Die Farbgebung aber ist schön, die Personen wirken individuell und die Szenen gut ausgearbeitet, erstaunlich ländlich gehalten und auch Landschaften beinhaltend. Die Übergänge sind verständlich und selbst Ortswechsel können gut nachvollzogen werden.
Alles in allem ist es ein wunderbares Buch sowohl für den Einstieg in die Austen-Welt, als auch eine schöne Art für Kenner diesem Roman nochmals neu zu begegnen. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass bereits junge Leser dadurch Gefallen an Klassikern finden könnten.
Rezensionen von Streiflicht:
Wo soll ich anfangen?
DUMONT Bildband Entdeckungsreise Japan von Isa Ducke; Natascha Thoma
Japan steht schon länger auf unserer Reiseliste. Ich fand das Land der aufgehenden Sonne immer schon spannend, dann musste mein Mann mehrfach für Dienstreisen hin und kam jedes Mal total begeistert zurück und seitdem steht fest, dass wir irgendwann gemeinsam dorthin reisen. Bis dahin lesen wir gerne alles über Japan, was wir so finden und überlegen immer wieder, wie eine Reiseroute aussehen könnte.
Wo soll man da anfangen? Schwierige Frage …
… und ich muss gestehen, nach der Lektüre dieses Buches ist es noch schwieriger geworden. Denn es bietet so viele tolle Tipps und Reiseziele, dass man sich kaum entscheiden kann. Die Entdeckungsreise führt durch Japan, dabei geht es aufs Land und natürlich auch in die Metropolen. Unterwegs mit der Bahn, dem Rad oder zu Fuß – je nach Geschmack und Reiseroute bzw. Entfernung. Ich mag das Cover sehr, das so stimmungsvoll ist mit dem Tempel und darin geschickt untergebracht die Icons von Schiff, Zug, Schuhen und einem Rad.
Die Autorin nimmt ihre Leser mit auf 30 individuelle Reisen, die sie mit persönlichen Tipps und Erfahrungsberichten anreichert. Ich wollte gar nicht mehr mit dem Schmökern aufhören. Die wunderbaren, atmosphärischen Bilder tun ihr Übriges. Die Inseltouren und der Tag auf dem 88-Tempel-Weg haben mir am besten gefallen, die kommen auf jeden Fall in die engere Auswahl. Tokyo mit dem Rad zu erkunden, finde ich auch total spannend. Kyoto muss auch unbedingt eine Station sein. Faszinierend ist auch, wie unterschiedlich das Land sich präsentiert, langweilig wird es da nie werden.
Sehr praktisch finde ich die Tipps, was man sehen, essen, erleben, kaufen, … kann. Gerade wenn man zum ersten Mal in ein Land reist, ist das total hilfreich. Die Kästen mit dem Titel „Schon gewusst“ mag ich sehr, immer wieder interessant! Ein tolles Buch, das ich sicherlich noch oft durchblättern und lesen werde! Eine wunderbare Urlaubsvorbereitung!
Rezensionen von Ele:
Spitzenmanagerin beim Achtsamkeitstraining
Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo
Einatmen ausatmen, Roman von Maxim Leo, EBook von Kiepenheuer & Witsch
Marlene findet den Sinn des Lebens
Marlene soll die Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Sie hat sich durch Disziplin und Verbissenheit nach oben gearbeitet, hat die Verkaufszahlen in ungeahnte Höhen gebracht. Doch menschlich hat sie gehörige Defizite.
Bevor sie zum CEO des Konzerns ernannt wird, erwartet die Konzernleitung, dass sie ein Achtsamkeitstraining in einem Brandenburger Schloss absolviert. Und zwar beim berühmten und stets erfolgreichen Seelencoach Alex Crow.
Keiner ahnt, dass Crow selbst vor einem Burnout steht und die Academy kurz vor dem Bankrott. Marlene ist Crows Rettungsanker, denn falls er es schafft, Marlene zu mehr Achtsamkeit zu bringen, dann winkt ein Großauftrag von Aviola, dies könnte ihn und seine Einrichtung retten. Zunächst zeigt sich Marlene jedoch wandlungsresistent. Nach einer Reihe von einschneidenden Erlebnissen, beginnt Marlenes Panzer zu bröckeln.
Maxim Leo schreibt witzig, flüssig und extrem bildmalerisch. Die Figuren die in der Academy zugegen sind, sind so hervorragend charakterisiert und beschrieben, sie wirken echt und real, mit feinen Übertreibungen manchmal schon etwas skurril. Auch die Tier- und Naturbeschreibungen konnten mich überzeugen. Deshalb liest sich das Buch weg wie nichts, man mag es gar nicht zur Seite legen. Ungeahnte Wendungen und ein unerwartetes, jedoch offenes Ende konnten mich überraschen. 256 Seiten so prall voll mit Geschehnissen, eine herrlich amüsante und unterhaltsame Lektüre. Obwohl Marlene und auch Alex, so ihre Eigenarten und Defizite haben, mochte ich sie wirklich sehr gerne. Beide haben sich positiv entwickelt haben sich zum Besseren verändert. Doch auch die anderen Figuren im Buch sind genauestens beschrieben, sind gut charakterisiert und äußerst interessant. Alle handeln authentisch und nachvollziehbar. Ich habe mochte sie alle.
Mit ganz feinem Humor hat der Autor Achtsamkeits-Training und Coaching auf die Schippe genommen. Lifestyle- Leiden, Traumata mit was auch für welchem Hintergrund, der Wirtschaftszweig Mental-Health und das alles mit einem Augenzwinkern. Die Geschichte erscheint aus der Sicht von Alex und Marlene im Wechsel. Deshalb fühlt sich der Leser ganz nah dran an den Figuren. Ein Überblick über das gesamte Geschehen ist stets gewährleistet. Die schlagfertigen Dialoge haben mir viel Vergnügen bereitet.
Ein liebenswertes Buch, gute humorvolle Unterhaltung, mit einem Schluss, den sich jeder nach seinen Wünschen zu Ende denken kann. Spannend und auch berührend. Moderne Sprache und lebensnahe Figuren, das Thema trifft m.E. voll den Zeitgeist. Eine Botschaft die ankommt.
Dafür von mir 5 Sterne
Rezensionen von begine:
Liebesroman
Weißer Sommer von Eva Pramschüfer
Das Buch „Weißer Sommer“ ist ein ganz ordentlicher Liebesroman von Eva Pramschüfer.
Sie hat einen angenehmen lockeren Schreibstil.
Die beiden Protagonisten Theo und Alma hat sie zu einem interessanten Paar gemacht. Sie sind grundverschieden. Alma ist Journalistin und Malerin, sie stammt aus einem begüterten Elternhaus.
Theo ist bei seinem Vater aufgewachsen, die Mutter hat sich früh aus dem Staub gemacht.
Das hat ihn geprägt. Er hat Steinskulpturen hergestellt.
Er zieht zu Alma nach München, aber das er von Alma abhängig ist belastet die Beziehung.
Die Autorin hat die verschiedenen Emotionen perfekt gestaltet.
Die Reibereien und Missverständnisse sind durchaus nachvollziehbar. Ich habe die Beiden gerne beobachtet, manchmal waren sie ichbezogen, aber ich konnte das gut verstehen.
Eva Pramschüfer kann gut schreiben und ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.
Rezensionen von stina23:
Knisternde Nerven, die stark verbunden sind
Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher
Er wollte doch nur das Richtige tun. Sein Verhalten wird missverstanden, ist es ja auch recht außergewöhnlich. Er kämpft mit dem Richtigsein. Sie kämpft ebenfalls damit, wie auch mit ihrer eigenen Richtigkeit und vor allem kämpft sie aber für ihn.
Ozzy und seine Mutter Ann haben knisternde Nerven, wie Ann es ausdrückt.
Bei Ozzy wird ADHS diagnostiziert, bei seiner Mutter wurde das in ihrer Kindheit nicht. Sie wurde einfach als wild eingestuft. Ozzy wird auch in Schubladen gesteckt. Schubladen, die verhindern, dass er in seiner Ganzheit gesehen und verstanden wird. Als eines Tages in der Schule ein Unglück passiert, auf das Oz so reagiert, dass es andere verstört, beginnen sich Ereignisse aneinanderzureihen, die den Jungen und seine Mutter außerordentlich fordern.
Mich hat die Geschichte sehr berührt. Es waren die Passagen, die Ozzys innere Welt mit der Reaktion der Außenwelt in Vergleich brachten. Vieles von dem kam mir bekannt vor. Das Fehlen von Verständnis, dem richtigem Auseinandersetzen mit dem Menschen, der ein bisschen anders funktioniert und auch das Bedürfnis, diesen Menschen passend zu machen. Mit Ann, ihren Gedanken und ihrem Erleben, ging es mir da sehr ähnlich. Die Autorin erzählt die Geschichte der beiden sehr authentisch. Ich fand mich in vielem wieder und das berührt einfach. Ozzys Wunsch nach einer freien, unbeschwerten Zeit, in der einfach nichts von ihm gefordert wird. Seine Sorge, dass er das eingetretene Unglück visualisiert hat und damit daran Schuld ist. Anns Gedanke, dass alles, was passiert, nur dann wahr ist, wenn man es auch fühlen kann. Das ist mir alles in Variationen vertraut und von der Autorin gut recherchiert oder erlebt. Über all dem steht noch das wichtigste Thema: die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind.
Mir gefällt der Schreibstil von Birgit Birnbacher sehr gut. Die oft unvermittelten Sprünge zwischen den Erlebenden/Erzählenden machen das Buch besonders und bilden für mich auch ein bisschen ab, wie Gedankenprozesse in einem neurodivergenten Gehirn funktionieren können. Die lockere und intelligente Erzählweise, sowie die schon erwähnten authentischen Charaktere machen die Geschichte angenehm lesbar.
Für mich war das Lesen dieses Buches eine schöne gedankliche Reise, die häufig an meiner Realität angedockt hat und mich deshalb berührt hat.









