Kunden em pfehlungen
Rezensionen von annaja:
Hexenmäßig gute Freundschaft
Vier Hexen und ein Zufallszauber von Marie Braner
Von annaja
Ein sehr hübsches Cover, das mystisch anmutet.
Es gibt Bücher, die einem schon magisch anziehen, wenn man sie nur in die Hand nimmt.
Geburtstage und Geschenke mögen alle. Wenn man da noch zu viert ist, am selben Tag, nämlich an einem 13. geboren wurde und gerade jetzt 13 Jahre alt wird, dann ist das schon verrückt oder genial.
Die vier Mädchen wohnen in Fuchsstein, sind echte Freundinnen, witzig, bunt und charmant. Sie haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Talente, sie streiten sich auch mal, sind auch nicht immer cool, aber immer unternehmungslustig. Da kann es schon passieren, das sich eigenartige Dinge ereignen, Tiere sich seltsam benehmen und ein Spuk ihnen förmlich die Luft zum Atmen nimmt.
Man spürt beim Lesen die tolle Atmosphäre, alles wirkt geheimnisvoll und irgend wie verzaubert.
Die wundervollen schwarz-weiß Illustrationen erleichtern das Lesen.
Ein spannendes Abenteuer in einfacher, kindgerechter Sprache gilt es hier zu erleben.
Ein herrlicher Debütroman für kleine und große Freunde der Zauberei und ein Start in eine neue Buchreise, die bestimmt noch viele weitere tolle Erlebnisse bereit hält.
Rezensionen von Annaja:
Hexenmäßig gute Freundschaft
Vier Hexen und ein Zufallszauber von Marie Braner
Von annaja
Ein sehr hübsches Cover, das mystisch anmutet.
Es gibt Bücher, die einem schon magisch anziehen, wenn man sie nur in die Hand nimmt.
Geburtstage und Geschenke mögen alle. Wenn man da noch zu viert ist, am selben Tag, nämlich an einem 13. geboren wurde und gerade jetzt 13 Jahre alt wird, dann ist das schon verrückt oder genial.
Die vier Mädchen wohnen in Fuchsstein, sind echte Freundinnen, witzig, bunt und charmant. Sie haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Talente, sie streiten sich auch mal, sind auch nicht immer cool, aber immer unternehmungslustig. Da kann es schon passieren, das sich eigenartige Dinge ereignen, Tiere sich seltsam benehmen und ein Spuk ihnen förmlich die Luft zum Atmen nimmt.
Man spürt beim Lesen die tolle Atmosphäre, alles wirkt geheimnisvoll und irgend wie verzaubert.
Die wundervollen schwarz-weiß Illustrationen erleichtern das Lesen.
Ein spannendes Abenteuer in einfacher, kindgerechter Sprache gilt es hier zu erleben.
Ein herrlicher Debütroman für kleine und große Freunde der Zauberei und ein Start in eine neue Buchreise, die bestimmt noch viele weitere tolle Erlebnisse bereit hält.
Rezensionen von barbara.liest:
Reise in die Vergangenheit
Ist doch schön hier von Miriam Burdelski
Die zwanzigjährige Liesel lebt mit ihrer Mutter Melanie und ihrer Oma Emmi in einer sehr kleinen, bescheidenen Wohnung. Die Oma alt, die Mutter wohl psychisch krank und nicht arbeitsfähig, sie selbst derzeit auch ohne Job und mit dem großen Ziel etwas über die Vergangenheit ihrer Oma und somit über ihre eigene Geschichte herauszufinden.
Gemeinsam haben Melanie und Liesel, dass sie beide nicht wissen wer ihr Vater ist. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist sehr distanziert und kühl, Liesel fühlt sich mit ihrer Großmutter mehr verbunden.
Als sie sich auf die Reise nach "Ostpreußen" vorbereitet, entdeckt sie, dass es in der Vergangenheit schon eine Liesel gegeben hat. So macht sie sich mit der Oma und dem Pfleger Jascha auf den Weg in die Vergangenheit.
Die Geschichte an sich hat mich neugierig gemacht, der Inhalt war zum Teil sehr langatmig und einige Dinge haben sich wiederholt.
Beeindruckt hat mich der Mut von Liesel und ihre Hartnäckigkeit die Geschichte ihrer Familie aufzudecken.
Rezensionen von Philiene :
Ein versteckter Garten und alte Geheimnissr
Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder
Ich bin ein großer Fan der Romane von Rebekka Eder und ein noch größerer von Romanen die im Norden spielen. Ich weiß gar nicht genau ob ich schon mal einen historischen Roman gelesen habe der auf Finkenwerder spielt, dieser hier tut es jedenfalls und ich mochte ihn sehr.
Es geht um Kea die den alten Garten ihrer Mutter wieder zum Leben erweckt, den Knecht Kristen den sie dabei zufällig kennenlernt, eine Insel vor Hamburg die in zwei Teile geteilt ist, die Cholera und um alte Geheimnisse.
Rebekka Eder hat ihren Roman authentisch und emotional geschrieben. Da ist zum einen dieser alte Garten, den ich mir so bildlich vorstellen konnte als wäre ich dort und würde in einen Apfel beißen, zum Anderen ist da diese emotionale Geschichte die einen ab und zu die Tränen in die Augen treibt. Dann sind da aber auch die gut recherchierten historischen Aspekte, wie das furchtbare Grauen der Cholera, die wirklich furchtbar gewesen sein muss, oder auch die Härte mit der Mancheiner die Menschen behandelt hat, die für ihn gearbeitet haben. Oder auch das Bild das damals von Frauen herrschte.
Ein durch und durch gelungener historischer Roman.
Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:
Toller Grundgedanke
Popóm von Johanna Sebauer
Was und wie wird meine Zukunft sein, was werde ich erleben, was wird mich wie prägen …..? Wie wäre es, wenn mir jemand all das erzählen könnte, der einen großen Teil meines künftigen Lebens selbst erlebt hat? Ein spannender Ansatz.
So begegnet Hendrick als junger Erwachsener seinem zukünftigen Ich als bereits älterer Hendrick gegen Ende seiner Berufslaufbahn.
Und er strebt danach, von Hendrick dem Älteren zu erfahren, wie er gelebt hat, offenbar um Hinweise zu erlangen, wie er mit der Krise, in der er sich fühlt, umgehen soll. Und das ist eingebettet in viele aus dem Lebensalltag gegriffenen Verästelungen, die jede für sich wiederum kleine Erzählungen sind. Und die Bemühungen, von Hendrick dem Älteren Tiefergehendes zu erfahren, werden von diesem sehr bestimmt und gekonnt abgeblockt. Und somit bleibt Hendrick dem Jüngeren – vermutlich so wie den meisten von uns – nur übrig, das eigene Leben jeden Tag selbst und bewusst zu leben und sich auch mit dem, was zufällig kommt oder sich ereignet, zu beschäftigen, auch wenn es eine neue Beziehung ist.
Leider ist es dieser Geschichte nicht gelungen, mich so zu faszinieren, wie das Erstlingswerk von Johanna Sebauer, Nincshof.
Eine durchgehende Linie ist mir bei Popom besonders in Erinnerung geblieben: Dosenpfirsich. Auch um dieses hintergründige Rätsel zu lüften ist es wert, Popom vom Anfang bis zum Ende zu lesen. Ich werde Popm jedenfalls weiterempfehlen.
Rezensionen von Frechdachs:
Wer warst du Urgroßtante Frieda und wo bist du geblieben?
Frieda von Geraldine Oetken
Geraldine Oetkens aktuelles Buch "Frieda - Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante" verdient sich von mir ganz besonderen Respekt, da es ganz einfach nicht dem Mainstream folgt, vielleicht auch nicht für den Mainstream gemacht ist.
Allerdings sollte es meiner Meinung nach sehr viele interessierte Leser erreichen, da es zurück in die dunkelste Stunde Deutschlands führt.
Dort geschah bekanntlich sehr vielen Menschen Unrecht, so auch der Urgroßtante Frieda, auf deren Spurensuche sich Oetkens macht und diesem Leben im ganzen Buch nachspürt.
Die Suche selbst gleicht der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen, da anfänglich nicht mehr bekannt ist, dass Frieda 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen gestorben ist. Wir begleiten quasi Geraldine hautnah bei dieser puzzleartigen Suche.
Es ist kein einfaches Buch, das sich so nebenbei lesen lässt. Es rüttelt auf, macht betroffen und spielt mit den unterschiedlichsten Emotionen beim Lesen. Man taucht dabei tief ins damalig autortiäre System des Nationalsozialismus ab, in dem Menschlichkeit nur wenig zählte.
Die Autorin setzt Stück für Stück das große Puzzle zusammen, schont dabei auch die Familienhistorie bzw. das gesellschaftliche Zusammenleben und die damit verbundene Verantwortung nicht.
Die Stimmen derer, die während des Zweiten Weltkriegs extremes Unrecht erfahren haben sind leider längst verstummt. Gerade deswegen ist es nach meinem Empfinden umso wichtiger, dass deren Stimmen und Werdegänge nicht verstummen. Uns allen zur Mahnung, damit solche unmenschlichen Verbrechen nie mehr geschehen mögen.
Schließen möchte ich mit einem Zitat.
"Es gab mal eine Frau, die hieß Frieda. Sie ist meine Urgroßtante gewesen. Die Schwester meiner Urgroßmutter, die Tante meines Großvaters, die Großtante meines Vaters. Und am Anfang, da kannte ich sie noch kaum."
Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:
"Wenn ich´s nur wüsste"
Popóm von Johanna Sebauer
Johanna Sebauer´s neuer Roman „Pompon“ ist eine gelungene Mischung aus Tiefgründigem und Profanem, aus Altem und Neuem und der ewigen Frage nach Auswirkungen heutiger Entscheidungen für die Zukunft.
Sehr charmant kleidet die Autorin diese Fragestellung in die Begegnung eines jungen Mannes mit seinem Alter Ego in fortgeschrittenem Alter.
Gekonnt wird die Sinnsuche der jungen Erwachsenen durch Mittelmaß, Hilflosigkeit, Einsamkeit und Orientierung im Außen beschrieben. Ideen zur Lebensgestaltung, zu Aussehen und der eigenen Wohnumgebung werden im Internet gesucht und gefunden, der Beruf ist Langeweile gepaart mit fehlender Sinnhaftigkeit und die Verlorenheit im eigenen Leben ist deutlich beschrieben. Ebenso wie die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Sinn und Gewissheit. Das Suhlen im eigenen - vermeintlichen - Unglück und die Unerträglichkeit der eigenen Bedeutungslosigkeit als grundsätzliches Lebensgefühl arbeitet Johanna Sebauer spritzig heiter heraus. Die direkte Rede gibt dabei dem Text zusätzlich eine interessante Note.
Viele verschiedene Stränge sind leichtfüßig ineinander verwoben, der Spannungsbogen ist für mich gut gehalten und das Ende bestätigt die Erkenntnis, dass es durchaus Sinn macht, die zukünftigen Ereignisse nicht schon im Vorfeld zu kennen. So erhält sich die eigene Handlungsmacht in der Gegenwart, die Freude am Leben und zeigt, wie sinnstiftend es sein kann, vom „Lebensschauspieler“ zum authentischen Menschen zu reifen und das seltene Gefühl eines „Deja vu“ durchaus weiterziehen zu lassen.
Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Eine Geschichte, aus einem absurden Himmel gezupft
Popóm von Johanna Sebauer
Es ist ein durchaus interessantes Gedankenexperiment, das die Autorin in ihrem neuesten Roman durchspielt: wie wäre es, auf sich selbst in Form einer anderen Person zu treffen? Genau das lässt sie nämlich ihren Protagonisten erleben: er trifft auf sein älteres Ich.
Einfach eine kuriose Geschichte oder thematisiert die Autorin auf amüsante Art Identitätsfragen und eine weit verbreitete Orientierungslosigkeit der Jugend? Hendrik (der erste Protagonist) ist allerdings schon fast dreißig Jahre alt, auch wenn er selbst sagt, dass er „kopflos und selbstverloren“ durch sein Leben stolpert.
Oder ist es eine absurde Variante der Suche nach der eigenen Identität? Eine ironische Auseinandersetzung mit einem ständigen Gedankenkreisen um die „ranzige Suppe der eigenen Befindlichkeiten“?
Ich gestehe: mich lässt dieser Roman ein wenig ratlos und etwas buchunzufrieden zurück. Natürlich! Einige kuriose Szenen und vor allen die vielen (aber)witzigen Dialoge haben mir gut gefallen. Trotzdem: fesseln konnte mich diese Geschichte leider nicht. Mit der Zeit wurden die sympathisch schrägen Nebenschauplätze schon fast interessanter als die Hauptgeschichte.
Aber – und das möchte ich wirklich betonen - auch in diesem Buch beweist Johanna Seebauer einen wunderbaren Erzählstil voller Humor und Sprachverliebtheit. Sie hat mich mit „Nincshof“ überzeugt und mit ihrer Mediensatire „Das Gurkerl“ großartig amüsiert. „Popóm“ konnte nicht an diese Vorgänger anschließen.
Trotzdem: ich freue mich jetzt schon auf ihren nächsten Roman!
Rezensionen von ms.write:
Es braucht viel mehr Bücher dieser Sorte – Bitte mehr davon!
Ein ganz normales Wunder von Woody Brown
Woody Browns „Ein ganz normales Wunder“ ist kein Roman für Menschen, die ein Buch schon nach der ersten Seite ungeduldig weglegen. Der Einstieg gestaltet sich nämlich wie eine kleine Aufnahmeprüfung, weil sich der Sinn des ersten Satzes erst auf den Folgeseiten erschließt und die Eingangsszene nicht geschmeidig ins Geschehen einführt.
Diese erste Seite fordert genau die Offenheit und Bereitschaft zum Verstehen, die es braucht, um sich einem mutistischen – also völlig sprachlosen – Menschen anzunähern.
Hat man diese kleine Prüfung nach der ersten Seite aber bestanden, liest sich der Roman fortan ohne höheren Aufwand.
Brown schildert den Alltag in einer Betreuungsstätte für Menschen mit diversen Behinderungen wie Zerebralparese und Autismus. Der Protagonist des Buches ist ein nichtsprechender Autist, dessen Innenleben uns tief bewegt. Doch der Roman beschränkt sich nicht auf ihn: Es eröffnet sich gleichermaßen das Universum der anderen Beteiligten. Der Hauptcharakter räumt dabei gründlich mit Vorurteilen gegenüber Menschen im Spektrum auf: So erkennt er die Bedürfnisse seiner Mitpatienten oft schneller als die Pflegekräfte und beweist damit eine tiefe Empathiefähigkeit.
Auch die Annahme, dass manche Autisten nicht zu komplexen Gedanken fähig seien, hebelt er aus. Zu Recht, wie sein Werdegang zeigt: Immerhin hat er den Zugang zur Hochschule gemeistert und uns mit diesem Werk ein ungemein wertvolles Buch geschenkt.
Das Geschehen in der Einrichtung wird in jedem Kapitel aus der Perspektive eines anderen Beteiligten beleuchtet. Durch diese wechselnden Blickwinkel gewinnen Patienten, Pfleger und Außenstehende eine unglaubliche Tiefe. Gleichzeitig wird spürbar, wie sehr jeder Mensch in seiner eigenen Sichtweise gefangen bleibt – eine zentrale und wichtige Botschaft des Autors.
Besonders eindrücklich sind die Überlegungen einer Verkäuferin, die sich fragt, was sie von den behinderten Menschen unterscheidet: Sie habe Pläne, so ihr Argument.
Dass dieser Unterschied so drastisch ausfällt, beruht im Roman vor allem auf unqualifizierter Betreuung. Die Mitarbeiter der Einrichtung, die weniger verdienen als eine Fachkraft im Verkauf, sind zwar im Rahmen ihrer Möglichkeiten engagiert. Aufgrund fehlender Fachkenntnisse können sie jedoch kaum erfassen, was sich im Inneren ihrer Schützlinge abspielt. Dadurch bleiben die Betroffenen in einer durch die Behinderung verursachten Sprachlosigkeit und in einer teils verzweifelten, teils resignierten Einsamkeit zurück. Nur ein einziger Pfleger erfasst ihre stummen Botschaften, Empfindungen und Bedürfnisse intuitiv.
Der Roman hat meine Erwartungen weit übertroffen. Er verfällt weder in künstliche Dramatik noch in trockene theoretische Abhandlungen. Stattdessen zeigt er auf, wie lohnend es ist, die Kommunikationsfähigkeit auf beiden Seiten zu erweitern: bei den Betroffenen ebenso wie bei den sogenannten „Normalos“. Denn auch die vermeintliche Norm entpuppt sich als Beschränkung, weil sie Potenziale übersieht. Wenn unsere Gesellschaft normative Grenzen abbaut und echter Inklusion Raum gibt, kann die Abhängigkeit mancher Pflegefälle im Idealfall aufgehoben werden. Damit wäre allen geholfen.
Das harmonische Cover zeigt den im Roman wiederkehrenden Pool. Doch im heißen Kalifornien entpuppt sich diese scheinbare Idylle als schmerzhafter Kontrast zur Realität: Das kühlende Nass ist für Menschen mit schweren Behinderungen mit enormer Mühsal verbunden, da sie teilweise aufwendig per Kran hineinbefördert und ausnahmslos streng beaufsichtigt werden müssen. Das Cover zeigt somit ein geschöntes Bild, das der Roman im Inneren konsequent dekonstruiert – ein starker Kontrast, der die deutsche Ausgabe konzeptionell meiner Meinung nach weitaus interessanter macht als das englische Original.
Rezensionen von lectrice:
Körper als Handelsware
Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord
Als ich das Cover dieses Buches das erste Mal gesehen habe, war ich begeistert von der künstlerischen Aufmachung und es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hingucker.
Die Protagonistin Anabelle Gage ist seit einer Erkrankung auf einen Ersatzkörper angewiesen. In dieser Welt leisten sich die Reichen neue, ideale Körper, doch Ana ist nicht reich und ihr Körper ist der eines Jungen, der jedoch nicht vor Stärke trotzt.
Die Welt ist sehr gut durchdacht und es steckt so viel dahinter, was hinterfragt werden will. Sei es nun das Thema Körpertausch oder moralische Entscheidungen, politische und wirtschaftliche Verflechtungen und so viel mehr. Die Welt öffnet sich uns Lesenden erst so nach und nach und somit lernen auch wir immer mehr dazu und ein ums andere Mal habe ich das System hinterfragt und trotz Fantasy Parallelen gesehen zur Realität. Denn das beschriebene Klassensystem und die Mechanismen sind nicht vollends unbekannt.
Für ein Debut eine herausragende Leistung. Ein Young Adult Fantasybuch mit Anspruch. Ich habe es sehr gerne gelesen.









