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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

überraschend

Das Krähenzimmer von Carolin Frey

"Das Krähenzimmer" der Autorin Carolin Frey ist ihr Thriller Debüt und hat mich auf ganzer Linie überraschen können. Eingelesen wurde das Hörbuch von Anne Düe und Tim Gössler, was dem Hörbuch eine tolle Lebendigkeit verliehen hat.

Lotta, unglücklich mit ihrem Leben sucht einen Platz, an dem sie zur Ruhe kommen kann und sie besinnt sich auf den Ort ihrer Kindheitsferien.

Deshalb macht sie sich auf nach Geelikow in der Hoffnung das Haus wie in ihrer Erinnerung vorzufinden. Und tatsächlich, der Schlüssel liegt noch im gleichen Versteck. Nach der ersten Freude einen sicheren Ort gefunden zu haben, fallen ihr jedoch merkwürdige Dinge sowohl im Haus als auch außerhalb auf. Warum ist ihre Nachbarin so feindselig zu ihr? Was sind dies für komische Geräusche im Haus?
Zum Glück hat sie Nele und deren Freunde, die allerdings in manchen Situationen auch ein wenig seltsam erscheinen. Auf ihre Fragen bekommt sie teilweise ausweichende Antworten. Nach und nach weiß sie nicht mehr wem sie überhaupt noch trauen kann.

Die Autorin versteht es eine sich immer weiter steigende Spannung aufzubauen und untermauert dies durch die Schaffung einer bedrückenden und teilweise dunklen Atmosphäre.

Die Sprecher tragen die Atmosphäre fantastisch und geben den Personen die nötige Tiefe und unterstreichen die Charaktere exzellent.

Eine Autorin die ich für weitere Thriller auf meiner Liste abgespeichert habe.

Eine klare Hörempfehlung von mir.

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Rezensionen von Nele33:

eindringlich

22 Leben von c.p. haller

"22 Leben" von C:P Haller durfte ich als Hörbuch genießen. Eingelesen und gesprochen wurde es von Luca Goldbach. Mich hatte schon 23 Leben begeistert und habe mich sehr auf 22 Leben gefreut. Was soll ich schreiben, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, sondern eher übertroffen.

Die Autorin beschreibt eindringlich wie die scheinbar unwichtigen Entscheidungen der Protagonisten auch immer das Leben anderer Menschen auf eine Art und Weise beeinflussen, die niemand vorhersehen kann.

In den einzelnen Kapiteln wird das Leben eines Protagonisten vorgestellt, dabei gibt es immer einen roten Faden zur nächsten Person, der aber nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist. Dabei sind die einzelnen Personen so stark charakterisiert, dass sie einen großen Eindruck hinterlassen.

Faszinierend ist auch hier wieder, wie die Autorin es schafft die einzelnen Schicksale der Menschen so dicht miteinander zu verweben, das einem als Hörerin des Buches die kleinen Feinheiten des Umgangs miteinander eindrücklich im Gedächtnis bleiben.

Luca Goldbach hat mit ihrer Stimme dazu beigetragen, die Menschen sehr lebendig werden zu lassen und das gesamte Hörbuch zu einem Genuss wurde.

Fazit: Ein Buch, welches bei mir noch lange nachhält und den Blick auf meine Mitmenschen ein wenig verändert hat. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen.

Hörempfehlung!

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Rezensionen von jori1020:

Ein Haus voller Erinnerungen

Alleinruhelage von Eva Menasse

Was zunächst wie die Geschichte eines Wochenendhauses klingt, wird bei Eva Menasses 'Alleinruhelage' schnell zu einer vielschichtigen Erzählung über Abschied, Beziehungen, Heimat und die Frage, was von einem vergangenen Leben eigentlich bleibt. Die namenlose Ich-Erzählerin steht nach dem Ende ihrer Ehe vor der Entscheidung, sich endgültig von dem Haus in Brandenburg zu trennen, das sie gemeinsam mit ihrem damaligen Mann nach der Wende gekauft und über Jahre hinweg renoviert hat.

Beim Ausräumen kommen nicht nur allerlei kuriose Hinterlassenschaften zum Vorschein, sondern vor allem Erinnerungen an die Familie, vergangene Lieben, Konflikte und Neuanfänge.

Besonders gelungen ist dabei die besondere Erzählweise. Die Protagonistin spricht das Haus immer wieder direkt an und lässt sich von einer Erinnerung zur nächsten treiben. So entsteht ein mäandernder Gedankenstrom, der gelegentlich assoziativ von einem Gedanken zum nächsten übergeht und gerade dadurch sehr lebensnah wirkt. Menasse verbindet dabei Melancholie und Nachdenklichkeit mit einem feinen, teilweise wunderbar trockenen Humor. Gerade die Episoden rund um die Renovierung und die beiden polnischen Handwerker Alla und Bolek sorgen für einige amüsante Momente.

Überhaupt lebt der Roman weniger von einer großen Handlung als von Beobachtungen, Erinnerungen und den Gedanken seiner Protagonistin. Dabei geht es um das Ende einer Ehe, Familie und das Älterwerden, aber auch um Fremdsein, Heimat und die deutsch-deutsche Geschichte. Besonders interessant fand ich den Blick einer Österreicherin auf das Leben in Ostdeutschland und die damit verbundenen Erfahrungen von Zugehörigkeit und Ablehnung.

Nicht alles hat mich dabei gleichermaßen überzeugt. An manchen Stellen verliert sich die Erzählerin etwas in ihren Gedankengängen, und auch einige politische Ausführungen waren mir persönlich etwas zu ausführlich. Gleichzeitig ist gerade diese Abschweifung Teil des besonderen Erzähltons des Romans.

Insgesamt hat mir 'Alleinruhelage' vor allem sprachlich sehr gut gefallen. Eva Menasse erzählt klug, pointiert und mit einem wunderbaren Gespür für die kleinen Absurditäten des Lebens. Ein ruhiger, melancholischer und zugleich humorvoller Roman über das Loslassen und darüber, dass manche Orte eben doch viel mehr sind als nur Häuser.

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Rezensionen von jori1020:

Eines meiner Highlights in diesem Sommer

Der Betrachter von Judith Fanto

Für mich ist dieses Buch definitiv eines der Highlights in diesem Sommer. Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die so bedrückend und gleichzeitig so eindrücklich und atmosphärisch von einem dunklen Kapitel der Vergangenheit erzählt. Besonders mitreißend fand ich, wie Fanto die einzelnen Figuren und ihre Veränderungen zeichnet und zeigt, wie diese auch die Dynamik innerhalb der Freundesgruppe beeinflussen.

Insbesondere Béla ist mir dabei als Leser ans Herz gewachsen.


Eine intensive und nachhallende Geschichte, die mich sehr berührt hat. Ein ganz tolles Buch, das auf jeden Fall eine hohe Platzierung in den Bestsellerlisten verdient hätte!

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Rezensionen von Marw76:

Sehr liebevoll gemacht! Für Fans der Autoren ein MUSS

Die Weltenerschaffer von John Hendrix

Die Welten von C.S. Lewis' Die Chroniken von Narnia und J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe faszinieren seit Generationen Leser:innen jeden Alters.

Doch bevor der Hobbit seine Reise antrat und Narnia seine Türen öffnete, führten die Lebenswege der beiden Autoren durch die Schützengräben des Ersten Weltkriegs.

Später begegneten sie sich in Oxford und fanden ineinander den Mut, über literarische Konventionen hinauszugehen und jene Geschichten zu schreiben, die sie selbst lesen wollten. So prägten die beiden Autoren die Geschichte der Fantasy und veränderten das Erzählen nachhaltig.

Schon alleine das Cover ist eine wahre Pracht und lässt einen gleich an lichtdurchflutete Fantasywelten denken!

Genauso schon wie das Buch von außen wirkt, ist es auch von innen gemacht worden! Hier wechseln sich wunderbare Comic- Elemente mit Fließtexten ab und man erfährt viel über das Leben der beiden großartigen Männer!

Ich bin schon sehr lange ein Fan von Mittelerde und Narnia, und habe sowohl den Hobbit, als auch "Der Herr der Ringe" und alle Bücher von "Die Chroniken von Narnia" verschlungen, sowie auch alle Filme gesehen und bin immer wieder gerne in diese tollen Welten eingetaucht. Sie lassen alle Sorgen und Probleme für einen Moment vergessen.

Ich habe mich so gefreut durch dieses Buch nun auch die Lebensgeschichte der beiden noch besser kennen gelernt zu haben, vieles war mir neu und konnte etwas dazulernen. Dies hat durch den abwechslungreichen Stil des Buches ganz viel Spaß gemacht und ich bin nur so durch die Seiten geflogen!

Das Buch ist sehr liebevoll und schön illustiert worden, viele Zeichnungen sind bunt bemalt und man kann richtig schon in die Welt der Autoren eintauchen.

Ich finde das Buch ist so besonders, dass es ein richtiges Muss für Fans der Autoren ist und es sich ausserdem auch wunderbar als Geschenk eignet.

Der Schluss war absolut berührend und der Autor hat das Ende der beiden in diesem Buch nochmal zu etwas einzigartigem gemacht!

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und gebe verdient die volle Punktzahl. Es wird bei mir einen Ehrenplatz bekommen, so dass ich immer wieder darin blättern kann.

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Rezensionen von e_kieh:

Ideal für kleine Pups- und Quatschfans

Der Furzfuchs von Jan Kaiser

Lustige Idee, aber nicht ganz mein Fall
„Der Furzfuchs“ hat auf jeden Fall ein Thema, bei dem Kinder sofort hellhörig werden: Pupsen! Dazu kommt eine kleine Detektivgeschichte, bei der die Waldtiere einem geheimnisvollen Knall auf die Spur gehen. Die Idee ist witzig und gerade für Kinder ab 4 Jahren sicher ein echter Lacher.

Auch die Reime haben mir grundsätzlich gut gefallen. Das macht das Buch schön zum Vorlesen und sorgt dafür, dass die Geschichte locker und schnell vorangeht. Die Illustrationen sind ebenfalls liebevoll gemacht und passen gut zum lustigen Geschehen.
Trotzdem war mir die Geschichte insgesamt etwas zu sehr auf den Pups-Humor ausgelegt. Was für Kinder wahrscheinlich genau der Reiz ist, wirkt auf Erwachsene stellenweise etwas vorhersehbar. Die Detektivgeschichte hätte für meinen Geschmack gerne etwas mehr Spannung haben dürfen.
Mein Eindruck ist daher:
Für Kinder, die gerade alles rund ums Pupsen unglaublich lustig finden, ist das Buch sicherlich ein Volltreffer. Wer als Erwachsener beim Vorlesen nicht jedes Mal über einen Pups lachen kann, braucht dagegen ein bisschen Humor.
Fazit: Ein kurzweiliges, lustiges Bilderbuch mit einer ungewöhnlichen Idee - besonders für kleine Pups- und Quatschfans.

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Rezensionen von annaja:

Eine spannende Geschichte rund um die Schule

Die 4C Ninjas von Malik Ekinci

Eine rote Kuppel erscheint plötzlich über der Schule. Was ist da los? Malik und die Mitschüler staunen und merken, dass nun keiner mehr aus der Schule hinaus kann und keiner hinein. Alle werden Spiegelwesen. Doch ein paar Schüler der 4 C und Lehrerin Brinkmann retten sich. Sie sind nun in einer Base.

In Sicherheit! Doch Gefahr droht. Es gibt eine Spiegelmagie und es wird sehr aufregend.

Mut ist gefragt, doch wenn man gute Freunde hat, da gibt man sich gegenseitig Halt, hilft sich gegenseitig und dann gelingt auch vieles. Schaffen die Schüler der 4C es, ihre Kollegen und die Lehrer zu befreien, sie zu "entspiegeln"?

Ein Buch, das so besonders ist, weil es mit Hilfe von KI und von einem erst 10jährigen Jungen erdacht und geschrieben wurde. Es ist spannend und es vermittelt eine klare Botschaft, denn Zusammenhalt ist wichtig, um Probleme besser lösen zu können und mit vereinten Kräften schafft man es leichter.

Ein guter Start für eine tolle Lesereihe!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Evi Werkl:

Ein Roman, der sich in sich selbst verliert

Popóm von Johanna Sebauer

Die Grundidee des Romans hat mich fasziniert: Ein Mann begegnet seinem zukünftigen Ich. Das verspricht spannende Fragen über das Leben, Entscheidungen und persönliche Entwicklung. Leider konnte mich die Geschichte letztlich nicht richtig erreichen. Vor allem mit der Hauptfigur Hendrik wurde ich nicht warm.

Seine Orientierungslosigkeit und Egozentrik mag als Spiegelbild der heutigen Gesellschaft gedacht sein, mir ist das beim Lesen mehr und mehr auf die Nerven gegangen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Begegnung mit seinem älteren Ich eine Entwicklung auslöst mit mehr Offenheit, mehr Leichtigkeit und Hinwendung zu anderen Menschen. Stattdessen hatte ich am Ende das Gefühl, dass Hendrik in seiner Schwere und seinem Grübeln gefangen bleibt.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner:

Ein origineller Entwicklungsroman mit Längen

Popóm von Johanna Sebauer

Ist es hilfreich, über seine Zukunft Bescheid zuwissen?
Diese Frage stellt Johanna Sebauer in ihrer Geschichte über den jungen Hendrik Popom , der in Hendrik Popóm seinem Alter Ego begegnet.
Selbst in einer krisenhaften Situation auf der Suche nach Halt und SInn, glaubt er, fasziniert von dem gut gekleideten, eleganten Mann in den Sechzigern, einen Blick in seine Zukunft machen zu können und Hinweise auf sein späteres Leben zu finden.

Doch das Leben muss im Jetzt gelebt werden, und letztendlich verhilft ihm diese Begegnung aktiver zu werden und Selbstmitleid und Resignation hinter sich zu lassen.
Gut gefallen hat mir, dass die FIgur des Popóm geheimnisvoll und nicht faßbar bleibt, aber die Langatmigkeit der Erzählung ließ mein Interesse schwinden.

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Rezensionen von Carmen19994:

Eine Straße voller Geschichten

Die Straße von Robert Seethaler

Mit „Die Straße“ erzählt Robert Seethaler keine klassische Geschichte mit einer Hauptfigur und einem klaren Handlungsstrang. Stattdessen öffnet er die Türen zu den Häusern der Heidestraße und lässt nach und nach ihre Bewohner zu Wort kommen. Ein Antiquar, der von seinem kleinen Laden träumt, eine Heimleiterin, ein eigensinniger Junge, ein Pfarrer, Geschäftsleute und viele weitere Menschen bevölkern diese Straße – jeder mit seinen eigenen Sorgen, Wünschen und Geheimnissen.

Gerade dieser mosaikartige Aufbau macht den Roman besonders. Die einzelnen Episoden wirken zunächst wie lose Puzzleteile, doch mit der Zeit entsteht daraus ein immer dichteres Bild der Gemeinschaft. Es geht um Liebe und Einsamkeit, um Hoffnungen und Verlust, um Alltag und die großen Veränderungen, die plötzlich vor der eigenen Haustür stehen.

Besonders gut gefallen hat mir Seethalers genaue Beobachtungsgabe. Mit wenigen Worten zeichnet er seine Figuren und fängt dabei ganz unterschiedliche Stimmen ein. Mal ist es berührend, mal skurril, manchmal auch wunderbar trocken – gerade das bürokratische Amtsdeutsch sorgt für den einen oder anderen Schmunzler.

„Die Straße“ ist sicher kein Buch, das man nebenbei liest. Man muss sich auf die vielen Figuren und Perspektiven einlassen und die einzelnen Geschichten miteinander verbinden. Wer sich darauf einlässt, bekommt dafür ein vielschichtiges Porträt einer Straße und ihrer Bewohner. Am Ende hat man beinahe das Gefühl, selbst eine Weile dort gelebt und die Menschen hinter den Fenstern kennengelernt zu haben.

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