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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ele:

Was mir die Nonnen sagen wollen

Convent Wisdom von Carmen Urbita; Ana Garriga

Convent Wisdom, Ratgeber von Carmen Urbita und Ana Garriga 272 Seiten im Gutkind-Verlag.
Wie Nonnen aus dem 16. Jahrhundert dein Leben verändern können.
Hinter den Klostermauern des 16. Jahrhunderts lebten nicht nur fromme Ordensfrauen und Märtyrerinnen. Ich persönliche kenne viele Ordensfrauen, da meine Lieblingstante katholische Ordensfrau war, ich war oft und gerne bei den Schwestern, als willkommener Gast.

Und habe bei meiner Tante und den Schwestern, öfter gewohnt. Deshalb habe ich mir von diesem Buch sehr viel versprochen. Ich habe dort Schwestern kennengelernt, die nicht heilig waren, sondern sehr weltlich. Ärztinnen, Krankenschwestern, Managerinnen sogar eine ehemalige Tänzerin war dabei. Ganz viel Lebensweisheit und absolut keine Weltfremdheit gab es da. Denn wer im Leben draußen nicht fertig wird, kann auch im Kloster nicht bestehen. Zusätzliche gute Ratschläge und Tipps habe ich mir aus der Lektüre erhofft.
Leider bin ich von der Lektüre enttäuscht, mit diesen angeblichen Ratschlägen konnte ich nichts anfangen. Tipps die mein Leben verändern, habe ich keine entdeckt. Ich hatte sogar Probleme damit zu verstehen, was mir die Autorinnen mit diesem Buch eigentlich vermitteln wollen. So richtig habe ich gar nicht verstanden, was der Vergleich mit den historischen Schwestern im Leben der Autorinnen verändert hat.
Das einzig Informative waren die einzelnen im Buch beschriebenen Nonnen, die im Anhang einzeln aufgeführt sind. Ich habe außerdem nirgendwo eine Rezension oder Meinung zu diesem Buch gefunden, wurde es überhaupt gelesen und beurteilt? Witz und Tiefgang war m. M. nach nicht vorhanden. Antworten auf moderne Fragen von Frauen die vor 400 Jahren lebten auch nicht.
Für mich war es ein Fehlgriff, und ich kann mir nicht vorstellen, wer einen Nutzen aus der Lektüre ziehen sollte. Es hat mich nicht erreicht. Schade.
Die Botschaft habe ich wohl nicht verstanden. Deshalb 1 Stern

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Rezensionen von qq:

Oh Mann...

Du musst mich vergessen von Rosie Walsh

Oh Mann...

Oh Mann... ich weiß nicht was ich sagen soll. Zum einen, ist die Idee für das Buch, die Ausgangslage grandios. Einmal etwas ganz anderes, etwas das einem einfängt.

Aber wie man es sich vielleicht schon denken mag, kommt bei mir ein ABER:
Die Umsetzung ist für mich absolut enttäuschend gewesen.

Das Buch ist so dermaßen in die Länge gezogen, und teilweise wirkt es etwas zu sehr konstruiert.
Beispielsweise erzählt der Protagonist immer nur, dass er nicht die Wahrheit sagen kann (gut, warum er in der Vergangenheit nicht die Wahrheit sagen konnte ja... aber bei dem Treffen in der Gegenwart verstehe ich nicht, wieso sich das alles so in die Länge ziehen musste); auch alle anderen sagen immer nur Teilwahrheiten...
Die Protagonistin finde ich nicht authentisch und mir persönlich ist sie nicht wirklich sympathisch.
Dennoch habe ich das Buch schnell ausgelesen, weil ich wissen wollte, was denn jetzt wirklich dahinter steckt, aber ja, die Auflösung war im Grunde eher enttäuschend - zu sehr konstruiert.

Nun ja, das Buch hält nicht was es verspricht, und diese Idee bzw Grundlage für das Buch hätte so viel Potential gehabt.
Ich muss sagen, ich bin enttäuscht. Ich hatte mir so viel mehr erwartet, vor allem weil ich auch die anderen Bücher der Autorin kenne.

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Rezensionen von Sheilo:

Gegensätze ziehen sich an

Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn

Das kleine Klugscheißerchen ist ein interessantes Wesen, denn es weiß sehr viel und meistens alles besser. Als es die Kinder der Familie, in der es lebt, in die Schule begleitet, verliebt es sich auf den ersten Blick in ein anderes Wesen - das Fehlerteufelchen und dabei sind sie so unterschiedlich.

"Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen" ist ein wirklich tolles Kinderbuch von Marc-Uwe Kling, welches bei meinen Kindern sehr auf Begeisterung gestoßen ist. Der Schreibstil ist angenehm und die große Schrift eignet sich sehr gut zum Vorlesen. Durch die Geschichte der beiden Wesen wird schnell klar, dass wir alle unterschiedlich sind, auch in unseren Stärken und Schwächen. Das Wichtige ist jedoch, dass das vollkommen normal ist und das man sich so gegenseitig sehr gut ergänzen und so tolle Teams bilden kann. Durch das gemeinsame Lesen haben meine Kinder auch festgestellt, wie sehr es andere kränken kann, wenn diese immer verbessert werden und haben so auch gelernt, dass man nicht immer alle Gedanken, die einen durch den Kopf gehen, aussprechen muss.

Ich und auch meine 6-jährigen Kinder hatten sehr viel Spaß beim Lesen der Geschichte und wir können sie daher sehr empfehlen.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Ein wirklich cooler Comicroman

Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse von Kim Tomsic; Mark Parisi

Da mein Sohn schon alle Bände eines anderen berühmten Comicromans verschlungen hat, bin ich immer auf der Suche nach einer neuen Reihe, die ähnlich aufgebaut ist. Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse eignet sich dafür wunderbar, ein neues Lieblingsbuch zu werden. Die Altersangabe finde ich passend.

Für jüngere Kinder ist es aufgrund des Themas und der Lesemenge – glaube ich – noch nichts.

Die Geschichte wird abwechselnd von Charli und Alex erzählt, die eigentlich beste Freunde sind. Dieser Perspektivenwechsel ist besonders spannend und bringt etwas Neues im Vergleich zu den Comicromanen, die es bereits im Handel gibt. Die Geschichte ist sehr witzig, und die Missverständnisse und Verstrickungen sind wirklich zum Schmunzeln. Eigentlich ist es auch cool für die Kids zu sehen, dass es verschiedene Blickwinkel und Meinungen gibt, die berücksichtigt werden müssen. Die Comics und Kritzeleien passen gut zum Alter und zur Geschichte.

Alles in allem ist das wirklich ein cooler Comicroman.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Ein gelungenes Kinderbuch über Max Verstappen

Sport-Stars. Alles über Verstappen. Vom Rennfahr-Talent zum Megastar von Simon Mugford

Mein jüngerer Sohn ist ein großer Formel‑1‑Fan und auch von Max Verstappen begeistert. Da für Max fleißig die Daumen gedrückt wird, war die Freude über dieses Buch besonders groß. Eigentlich wussten wir gar nicht viel über Max und sind wirklich beeindruckt von seiner Person. Eine beeindruckende Karriere, die in diesem Buch durch kurze Texte und Sprechblasen beschrieben wird.

Die Seiten mit den Zahlen und Fakten sind zugegebenermaßen für Leseanfänger*innen etwas schwierig zu verstehen, aber grundsätzlich kann man diese Seiten auch überspringen bzw. nur das lesen, was von Interesse ist. Die Zeichnungen finden wir ebenfalls sehr gelungen. Uns stört es nicht, dass es keine realen Bilder bzw. Fotos gibt. Toll ist, dass es sich hier um eine Reihe handelt und auch andere Sportler vorgestellt werden. Mein Sohn liest sehr viel in diesem Buch. Perfekt zum Verbessern des Leseverständnisses.

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Rezensionen von Bibibabby:

Chaotisch, lustig, zauberhaft!

DU und ICH gegen das Erdnussbuttermonster von Andy Griffiths

Dieser Band ist der zweite der "Du und Ich"-Reihe, die bei meinen beiden Kindern (7 und 4 Jahre alt) besonders beliebt ist. Mein Siebenjähriger, der normalerweise nur Comics liest, hat dieses Buch in ein paar Stunden verschlungen.
Die Geschichte ist eine "Fortsetzung" des ersten Bandes, insofern dass einige Nebenfiguren wieder erscheinen und es auf einige Ereignisse aus dem letzten Band Bezug genommen wird.

Dennoch kann man dieses Buch auch problemlos unabhängig lesen.
Die Geschichte ist spannend und herrlich chaotisch. Die Handlung kann einfach so zusammengefasst werden: Du und Ich finden ein Loch, springen einfach hinein und erleben ein unglaublich fantasievolles Abenteuer.
Das Highlight des Buches ist aber nicht die Geschichte, sondern die zahlreichen Zeichnungen, die vielen lustigen Details enthalten. Mein Kind hatte so viel Spaß daran, die lustigen Bilder genau zu betrachten!
Ich finde dieser Band allerdings nicht ganz so stark wie den vorherigen. Im ersten Hälfte des Buches gibt es viele Stellen, an denen die Figuren über mehrere Seiten hinweg einfach in Löchern fallen. Auch der rote Faden ist zu Beginn nicht so klar erkennbar: die Figuren stolpern einfach voran, bis das Erdnussmonster erscheint.
Im allgemeinen hat das Buch meinen Kind aber richtig gut gefallen, und die kleinen Schwächen spielen für das jüngere Publikum keine Rolle.

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Rezensionen von Camilla :

Topp mit kleinem aber

Retten wir das ABC! von Paul Friedrich

Also. Buch ist super nett. Hat richtig Spaß gemacht beim gemeinsamen Vorlesen, Tws selber Leser lesen Tws raten welcher Tier als nächsten dran kommt.

Aber hier kommt mein kleines Aber. Aber es ist wirklich Jammern auf hohem Niveau: S ist nicht gleich SCH! Warum muss wenn der Buchstabe S kommt immer Schlange kommen?!? Das ist ein ganz anderer Laut! Nachdem ich mit meinem Kind echt lange in der Logopädie war wegen dem S und Sch Laut nervt mich das einfach, wenn es in einem doch so pädagogischen Buch nicht beachtet wird.

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Rezensionen von Lilli33:

Wirkt zu bedrückend

Unter Wasser von Tara Menon

Wirkt zu bedrückend

„Unter Wasser“ ist Tara Menons Debütroman. Auch wenn mich dieses Werk nicht total begeistert hat, war es doch zumindest keine Zeitverschwendung. Der Schreibstil ist bildhaft, das Kopfkino kommt sofort in Gang. Das liebe ich. Besonders die Beschreibungen der Natur in Thailand, Flora und Fauna, die Menschen, die Farben haben es mir angetan.

Es ist ein richtiges Feuerwerk. Zuweilen empfand ich die Zahlen und Fakten als zu viel, da sie nicht unmittelbar mit der Handlung zusammenhängen und als Infodumping den Lesefluss hemmen.

Die Protagonistin Marissa schwingt in ihrer Erzählung zwischen Thailand 2004 und New York 2012 hin und her. So erleben wir die Freundschaft der unzertrennlichen Mädchen Marissa und Arielle in Thailand, begleiten sie beim Erforschen der Unterwasserwelt, beim Umgang mit Gefahren und beim langsamen Erwachsenwerden. In jedem Satz spürt man die unterschwellige Drohung eines Unglücks.

Acht Jahre später bereitet sich New York auf einen schweren Hurrikan vor. Marissa bleibt relativ gelassen, wurde ihr doch bereits vor Jahren ihr Liebstes genommen. Die Trauer steckt noch immer tief in ihr drin. Sie hat noch nicht gelernt, loszulassen und wirklich neu anzufangen. Durch den drohenden Hurrikan kommen die ganzen Erinnerungen wieder hoch.

Das Hauptthema ist unglaublich emotional, und trotzdem konnte mich dieser Roman nicht packen. Möglicherweise war das Hörbuchformat für mich persönlich nicht das Richtige. Die Sprecherin Merle Wasmuth liest für mein Empfinden zu distanziert. Ich glaube, wenn ich das Buch selbst gelesen hätte, hätte ich wesentlich mehr Gefühl in die Sätze gelegt und mich damit hochgepeitscht. Aber so plätschert die Geschichte ein wenig vor sich hin und berührt mich nicht in dem Maß, wie ich es erwartet und mir gewünscht hätte. Ein Manko ist zudem, dass in diesem recht kurzen Roman viele verschiedene Themen angerissen werden und dann einfach versanden.

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Rezensionen von yellowdog:

Männerfreundschaft

Unter Freunden von Hal Ebbott

Das Romandebüt eines vielversprechenden US-Amerikanischen Autors.
Es beginnt ziemlich ruhig und langsam.
Der Roman zeigt zwei lange befreundete Männer und ihre Familien.
Das etwas passieren wird, ist schon von Anfang an klar und daraus zieht sich die Spannung.

Wirken die Familien anfangs perfekt, spürt man schließlich die dysfunktionalität.

Die Gefühlslage wird dargestellt.
Es gibt aber auch Grenzen und man die zwei Hauptfiguren nicht richtig verstehen. Das psychologische Moment verfängt sich nicht ganz.
Trotzdem ist es ein interesanter Roman.

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Rezensionen von peedee:

Wenn das Puzzle immer grösser wird

Bretonisch mit Meeresrauschen von Gabriela Kasperski

Tereza Berger, Band 7: Neuzuzüger haben es in Camaret-sur-Mer nicht immer leicht. Das weiss Tereza Berger vom „DEJALU“ aus eigener Erfahrung nur zu gut. Nach einem Konzert bei der neu eröffneten Musikbar „Breizhbleu“ wird die Besitzerin, die vorübergehend bei Tereza logiert, brutal zusammengeschlagen und liegt im Koma.

Ein junger Musiker ist tatverdächtig und wird gesucht. Tereza glaubt nicht an seine Schuld. Sie beginnt zu ermitteln und ist kurzum überrascht, welche kriminelle Energie in manchen Gemeindemitgliedern steckt…

Erster Eindruck: Wie immer ein sehr schönes Cover – man hört förmlich die Brandung!

Dies ist Band 7 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Die Geschichte beginnt mit der Sage von der Grotte „Le Château de la Mer“ – ein spannender Einstieg.

Tereza und Gabriel sind getrennt! Wie bitte? Das passt meinem Romantikerherzen so gar nicht! Aber es ist ja ein Krimi, da geht es um etwas anderes. Okay, stimmt. Aber der Liebeskummer führt bei Tereza zu einem gewaltigen Kater. Als sie frühmorgens bei der Tankstelle Jo Kervella, ihre Untermieterin, niedergeschlagen auffindet, ist ihr gleich bewusst, dass sie mit ihrem Alkoholpegel auf keinen Fall dort bleiben darf, denn so gerät sie noch selbst unter Verdacht! Ach, Tereza, das Übel nimmt seinen Lauf… Da Tereza nun nicht mehr Polizist Gabriel Mahon an ihrer Seite weiss, „muss“ sie – sobald ausgenüchtert – selbst ermitteln, es geht gar nicht anders. So begibt sie sich mit ihrer omnipräsenten Boule rouge-Tasche und ihrer geliebten Schokolade in den Miss-Marple-Modus. Wo soll sie nur beginnen? Es gibt so viele mögliche Anknüpfpunkte, z.B. der Gastroverein, der die Bigouden (nicht „Bigoudis“, liebe Tereza! *laut lach*) vergibt – eine undurchsichtige Organisation; die Besitzverhältnisse des „Breizhbleu“; handgeschriebene Schmähbriefe gegen die Musikbar; die Musikerszene in Paris, eine Peugeot-Recherche…

Wie gewohnt war es eine komplexe Geschichte, bei der das meiste nicht so war, wie es auf den ersten Blick aussah. Auch dieses Mal war die Liebe zu den Menschen und der Region sehr gut spürbar. Das Buch hat sie flüssig lesen lassen und ich wurde ausgezeichnet unterhalten – 5 Sterne.

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