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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Leseempfehlung

Meine Gesundheitsretter aus der Natur gegen Bluthochdruck von Dr. med. Franziska Rubin

Kampf dem Bluthochdruck!

Dr. Franziska Rubin hat nach ihrem Ratgeber „Meine Gesundheitsretter aus der Natur gegen Bauchfett“ einen gegen Bluthochdruck verfasst. Für alle jene, die schon länger Medikamente gegen Bluthochdruck einnehmen (müssen), zeigt sie, wie diese durch angepasste Ernährung die erhöhten Werte dauerhaft absenken lassen.

Zunächst erklärt die Autorin wie Bluthochdruck entsteht und wie man ihn senken kann. Auch die Auswirkungen, die leider nicht nur eine optische Beeinträchtigung sind, werden gut erläutert. Die Grafiken und Abbildungen sowie die Beiträge machen deutlich, worum es nötig ist, dem Bluthochdruck den Kampf anzusagen, bzw. es tunlichst gar nicht entstehen zu lassen. Beides nicht einfach zu bewerkstelligen. Klar ist es einfacher ein Blutdruck senkendes Medikament einzunehmen als mehrmals täglich frisch zu kochen oder Bewegung zu machen.

Der Rezept-Teil hätte für mich ein wenig ausführlicher sein können. Übrigens, es gibt eine gute Nachricht für alle jene die Schokolade lieben. 10 bis 30 Gramm dunkler Schokolade ab 70% Kakaogehalt bzw. Kakao-Nibs sind dem Absenken der Bluthochdrucks durchaus zuträglich. Juhu!

Fazit:

Ein kompakter Ratgeber, der sehr gut erklärt wie Bluthochdruck entsteht und warum man ihm den Kampf ansagen sollte. Gerne gebe ich dem anschaulichen Buch 4 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein feiner Urlaubskrimi

Tod im Piemont - Weißer Trüffel, schwarzer Tod von Anna Merati

Anna Merati lässt Sofia Dalmasso, die Betreiberin eines kleinen Cafés im oberhalb des Lago Maggiore gelegenen Ort Corazzo, abermals ermitteln. Das Café ist die Drehscheibe im Ort bei dem sich der Pfarrer und mehrere ältliche Damen zum Kartenspiel treffen. Man spielt nicht um Geld, sondern nur um ein Gläschen Prosecco.

Dass der Pfarrer ins Hintertreffen gerät, ist nicht die einzige Besonderheit im Café. Denn Sofias Nonna Valerija hat sie nicht nur das Torten, Kekse und Nudel machen gelehrt, sondern auch das Kaffeesatzlesen. Das erfreut sich bei den Dorfbewohnern und Fremden großer Beliebtheit, den Karten spielenden Pfarrer ausgenommen.

Nachdem sie vor ein paar Monaten den Tod eines Kunden vorhergesagt hat, vermeidet sie das Kochen von Mokka, wie der Codename für das Kaffeesud lesen ist. Für die betagte Anna, ihres Zeichens Käseverkäuferin, die auch immer wieder Trüffel anbietet, will sie eine Ausnahme machen. Doch dann erscheint Anna nicht zum vereinbarten Termin. Sofias Sorge ist berechtigt, denn Anna wird tot aufgefunden, Todesursache unklar. Also übernimmt Sofias Freund Commissario Alessandro Ranieri die Ermittlungen. Ranieri ist eigentlich Neapolitaner und kann deshalb mit der Mentalität der Leute im Piemont, die ihm viel zu direkt und geradlinig erscheinen, nicht so gut umgehen.

Sofia macht sich Vorwürfe und beginnt ihre Nase in Annas Familienangelegenheiten zu stecken. dabei fördert sie eine seit Generationen dauernde Feindschaft um ein Stück Wald zu Tage.

Meine Meinung:

Anna Merati entführt ihre Leser wieder in das Piemont, das für seine Trüffel und liebliche Landschaft bekannt ist. Corrazo ist vom Tourismus noch nicht entdeckt und daher eher ein Ort der Ruhe, nicht so überlaufen wie Alba oder andere Orte am Lago Maggiore.

Sofias Café ist der Mittelpunkt der dörflichen Gesellschaft, weshalb sie darauf achtet, lange Öffnungszeiten anzubieten. Daher ist ihr Privatleben ein wenig eingeschränkt. Mit der neuen Aushilfe, die noch dazu herrliche Baklava backen kann, scheint sie einen Haupttreffer gemacht zu haben. Schauen wir einmal, wie sich das weiterentwickelt, denn allzu weltoffen, scheinen die Einwohner von Corrazo nicht zu sein.

Wie es sich für einen Cozy-Krimi gehört, ist er leicht zu lesen und bietet eine Reihe skurriler Charaktere sowie zahlreiche regionale Spezialitäten. Rezepte hierfür finden sich am Anhang.

Fazit:

Der Krimi liest sich leicht und flüssig - eine richtige Urlaubslektüre, die bei einem Glas Wein, Grissini und Oliven genossen werden kann. 4 Sterne.

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Hier ist wenig, wie es scheint

Bretonisch mit Meeresrauschen von Gabriela Kasperski

In ihrem nunmehr 7. Fall, steht Tereza Berger so ziemlich alleine da. Ihre besten Freundinnen sind weggezogen und sie selbst hat Gabriel Mahon vor dem Traualtar stehen lassen. Dass er wieder im Lande ist und sich nicht bei ihr gemeldet hat, findet sie, in Verkennung der Tatsachen, unerhört, zumal alle anderen Bewohner von Camaret-sur-Mer davon wissen.

Wenig später findet Tereza die Betreiberin der neuen Musikbar schwer verletzt auf einem Parkplatz auf. Sie ruft mit verstellter Stimme Rettung und Polizei. Sie will ja Gabriel nicht (oder vielleicht doch) begegnen. Was sie nicht weiß ist, dass der Parkplatz heimlich mittels Videokameras überwacht ist und Gabriel, der natürlich mit dem Fall betraut wird, die Gestalt erkennt, die sich über die Verletzte beugt, zumal sie seinen Ledermantel trägt ...

Es ist herrlich zuzusehen, wie Tereza versucht Gabriel aus dem Weg zu gehen. Allerdings hält sie es nicht lange aus und muss ihm ihre Erkenntnisse mitteilen. Denn der Fall ist nicht so, wie es den Anschein hat.

Meine Meinung:

Dieser 7. Krimi ist wieder beste Krimiunterhaltung. Gerne habe ich Tereza bei ihren nicht ungefährlichen Alleingängen über die Schulter geschaut. Schmunzeln musste ich, als sie Gabriels Motorrad, eine Royal Enfield, ohne sein Wissen in Betrieb nimmt, obwohl sie nur wenig Erfahrung beim Motorrad fahren hat. An seine Stelle wäre ich mehr als sauer gewesen! Aber er ist nach wie vor so verliebt in Tereza, dass er ihr (fast) keinen Vorwurf macht.

Der Schreibstil ist detailreich und flüssig. Wie immer fügt Autorin Gabriela Kasperksi das eine oder andere historische Detail ein.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem 7. Krimi rund um die Buchhändlerin Tereza Berger, der mich bestens unterhalten hat, 5 Sterne.

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Wild West an der Loire?

Verrat an der Loire von Catherine Duval

Buffalo Bill, Annie Oakly und ihre Winchester - Wild West an der Loire

Im dritten Fall für Baron Philippe du Pléssis, den adeligen Privatdetektiv von eigener Gnade, steht der tödliche Jagdunfall von Claude de Murot im Mittelpunkt. Der Tote ist nicht unbedingt sehr beliebt, Weder bei der altehrwürdigen Jagdgesellschaft, noch bei den Nachbarn, die gegen die Hetzjagd sind und auch innerhalb der Familie weint man ihm, so scheint es, nur Krokodilstränen nach.

Philippes Tante Aude ist überzeugt, dass hier jemand nachgeholfen hat, zumal Claud mit einem regelrechten Blattschuss aus einer ungewöhnliche Waffe erschossen worden ist. Die Tatwaffe, eine alte Winchester aus dem Besitz des Toten ist verschwunden.

Noch ist völlig unklar, wie der tote Jogger da ins Bild passt, der von einem großen Hund getötet worden ist. Blöderweise gibt es zu den Bisswunden kein passendes Maul, obwohl die Jagdgesellschaft über Dutzende Hunde verfügt.

Also begibt sich unser doch etwas schnöseliger Baron auf die Suche nach Täter und Motiv. Leider ist bei keinem der Toten ein offensichtliches Fremdverschulden zu entdecken, weshalb Philippe einige Mühe hat, Madame le Commissaire Charlotte Maigret, davon zu überzeugen, polizeiliche Ermittlungen anzustellen. Erst als er seine eigenen adeligen Quellen anzapft, und Charlotte Zahlen, Daten und Fakten vorweist, ist sie bereit, den Polizeiapparat in Gang zu setzen.

Welche Rolle spielt eigentlich der Sohn des Toten, der ein besonders schrulliges Exemplar ist? Einerseits sammelt er Käfer und andererseits baut er Leonardo da Vinics Maschinen nach. Ein Blick auf die Ahnentafel im Schloss sowie in das italienische Adelsverzeichnis, eröffnen Philippe eine neue Sicht auf die Ereignisse.
Bei der zum Gedächtnis an Claude de Murot veranstalteten Jagd, eskaliert die Situation ...

Meine Meinung:
Schmunzeln musste ich diesmal über Philippes Angst vor Hunden bzw. seine Abscheu der Jagd im Allgemeinen und der Hetzjagd im Besonderen. Er ist also auch nicht ganz perfekt. Tante Aude ist da schon von anderem Schrot und Korn. Sie erklärt ihm kurzerhand worauf es bei der Jagd ankommt. Tante Aude ist weiterhin mein liebster Charakter in dieser Reihe. Ich kann sie mir sehr gut in der schwarzen Uniform der Jagdgesellschaft mit der Winchester in der Hand, wie weiland Annie Oakly (1860-1926), vorstellen und nehme ihr die skurrile Lebensweise gerne ab.

Unser Baron ist wieder leicht überheblich und gibt in den unmöglichsten Situationen sein Detailwissen über den französischen Adel zum Besten. Damit liegt er im Widerspruch zu Charlotte, die aus einer Arbeiterfamilie stammt und mit dem überkanditelten Getue der Adeligen wenig anfangen kann. Zudem scheint er sich auf amouröse Abwege zu begeben. Winzerin Florence oder Madame le Commissaire Charlotte - das ist hier die Frage.

Catherine Duval spricht das kontroversielle Thema Jagd und Hetzjagd an. Obwohl verboten, finden sie immer noch statt. Der eine oder andere französische Politiker frönt diesem elitären Hobby.

Fazit:

Dieser dritte Fall hat mir besser als der vorherige, weshalb es diesmal 4 Sterne gibt.

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Ein Plädoyer für eine friedliche Nahostlösung

Muscheln am Strand von Gaza von Hamza Abu Howidy

In diesem sehr persönliches Buch erzählt der in Gaza geborene Hamsa Abu-Howidy, seine bisherige Lebensgeschichte, die von seiner Kindheit in Gaza, der Abkehr von der strengen Religiösität, der Folter durch die Hamas und seiner Flucht gekennzeichnet ist.

Aufgewachsen in einer begüterten Familie, die zwar ihre früheren Besitzungen verloren hat, wird er von seinen Eltern dazu erzogen, Fragen zu stellen.

Er lernt Englisch, liest Bücher abseits des Korans. Doch mit der Machtübernahme der Hamas ist es mit den kleinen Freiheiten vorbei. Weil er sich der Indoktrination der Hamas nicht beugen will, wird er mehrmals verhaftet und gefoltert.

Kurz vor dem 7. Oktober 2023 gelingt ihm die Flucht und landet in Deutschland. Dort wirbt er unermüdlich für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts, wird sowohl von Sympathisanten der Palästinenser als auch von jene der Israelis angefeindet.

Leider sieht es aktuell nicht nach einer konstruktiven Lösung des Nahostkonfliktes aus.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Buch, das ein Plädoyer für eine demokratische und friedliche Lösung des Nahostkonflikts und sehr informativ ist, 5 Sterne.

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Rezensionen von LeserinLu :

Witzig

Annie Knows Everything von Rachel Wood

„Annie Knows Everything“ ist eine klassische Romcom, die genau das liefert, was ich von diesem Genre erwarte: Tempo, Witz und zwei Figuren, die man gerne durch ihr Chaos begleitet. Im Mittelpunkt steht Annie, die überzeugt ist, immer zu wissen, was für andere das Beste ist, bis ihr eigenes Leben aus der Bahn gerät.

Jobverlust, ein Neuanfang in einer Branche, von der sie keine Ahnung hat, und familiäre Verwicklungen sorgen dafür, dass sie sich plötzlich selbst hinterfragen muss. Dazu kommt mit Connor ein Love Interest, der sie gleichermaßen herausfordert wie anzieht.

Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Annie und Connor sind schlagfertig, selbstbewusst und haben gleichzeitig genug Ecken und Kanten, um nicht klischeehaft zu wirken. Gerade dieser Mix macht die Dialoge lebendig und sorgt für viele unterhaltsame Momente. Insgesamt hat mich der Ton des Romans an typische Romcoms im Stil von Sophie Kinsella oder Emily Henry erinnert: leicht, humorvoll und mit einem guten Gespür für zwischenmenschliche Spannungen. Auch das Setting in der New Yorker Tech Branche hat mir Spaß gemacht. Der Arbeitsalltag, Annies Überforderung und ihr Versuch, sich in einer neuen Umgebung zu behaupten, sind unterhaltsam erzählt und geben der Handlung zusätzlichen Witz.

Der Roman liest sich insgesamt sehr flüssig und ist genau die richtige Wahl, wenn man eine leichte, aber nicht banale Lektüre sucht. Für mich hat „Annie Knows Everything“ die Erwartungen an eine unterhaltsame, unkomplizierte Lektüre absolut erfüllt.

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Rezensionen von LeserinLu :

Hilfreich

50 Sätze, die es Eltern leichter machen von Birgit Gattringer

„50 Sätze, die es Eltern leichter machen“ von Birgit Gattringer lässt sich als eine Art sprachlicher Werkzeugkasten für pädagogische Situationen, nicht nur zu Hause, sondern auch in der Kita oder Schule, nutzen. Besonders positiv aufgefallen ist mir zuerst die Gestaltung: übersichtlich, klar strukturiert und so aufgebaut, dass man schnell die passenden Impulse zu typischen Alltagssituationen findet.

Inhaltlich hat mich vor allem das theoretische Fundament überzeugt. Die dargestellten Bindungsstufen waren mir so noch nicht bekannt, haben sich aber sofort erschlossen und bieten eine hilfreiche Grundlage, um das Verhalten von Kindern besser einzuordnen. Dadurch gehen die vorgeschlagenen Sätze über bloße Formulierungen hinaus und werden nachvollziehbar begründet. Auch die konkreten Sätze selbst fand ich gelungen. Sie sind alltagsnah formuliert und wirken nicht künstlich oder überpädagogisch. Unterstützt wird das durch die kurzen Alltagsbeispiele und Anwendungshilfen, die dabei helfen, sich die Umsetzung im eigenen Alltag vorzustellen.

Ein kleiner Kritikpunkt für mich ist der Umfang: 50 Sätze sind eine ganze Menge, und es gibt inhaltlich durchaus Wiederholungen. Für mich persönlich hätte eine etwas kompaktere Auswahl gereicht, da man sich ohnehin nur einen Teil wirklich merken und verinnerlichen kann. Insgesamt ist das Buch aber ein hilfreicher, praxisnaher Begleiter für Eltern, der zeigt, wie viel Einfluss Sprache auf das Miteinander haben kann und wie sich mit kleinen Veränderungen oft schon viel bewirken lässt.

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Rezensionen von Petra Sch.:

ein Highlight!

Das Signal von Ursula Poznanski

Ich mochte alle Bücher, die ich bisher von Ursula Poznanski gelesen habe, total gerne. Aber dieses hier ist ein Jahreshighlight!
Nicht nur ist die Schreibweise wie gewohnt fesselnd, auch der Plot ist außergewöhnlich und packt einen total; und mir gefällt, wie aktuelle Technik eine große Rolle spielt.

In diesem Fall: Highend GPS-Tracker.

Denn Viola Decker, die vor kurzem mit ihrem Mann Adam in ein neues, großes Haus mit Weinkeller an den Stadtrand von Wien gezogen ist, verliert bei einem Unfall im sanierungsbedürftigen Keller ein Bein.
Adam hat nach ihrer Rückkehr aus dem Spital eine Pflegerin organisiert; Olga wurde ihm von einer Bekannten empfohlen. Doch Viola kommt sich von Olga überwacht vor und nachdem sie nicht aus dem Haus kann, da sie auf Rollstuhl und Krücken angewiesen ist, bestellt sie aus Spaß kleine Tracker, um die Wege ihres Mannes zu verfolgen, damit sie auf diese Weise virtuell "aus dem Haus kommt" und so ein bisschen an seinem Leben - das ja weitergeht wie bisher - teilhaben kann.
Doch bald merkt sie: Adam belügt sie! Denn wenn er ihr erzählt, wo er war: die Tracker sagen etwas anderes.

Die gesamte Stimmung ist sehr beklemmend, man fühlt richtig mit Viola mit. Einerseits ihre Schmerzen und die Schwierigkeiten aufgrund des fehlenden Beins, dann die Überwachung durch die Pflegerin, die still und abweisend ist, und die gefühlte Bedrohung durch ums Haus schleichende Personen. Und dann ist da ja auch noch Adam, der sie anlügt.
Warum macht er das? Das psychologische Spiel, das Adam spielt, ist beklemmend.
Die Auflösung hat sich mir dann zwar mit der Zeit erschlossen, war dennoch authentisch und überzeugend.


Fazit:
Eine sympathische Protagonistin mit Handycap kämpft gegen das Psychospiel ihres Mannes. Ein Highlight!

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Rezensionen von Ele:

Was mir die Nonnen sagen wollen

Convent Wisdom von Carmen Urbita; Ana Garriga

Convent Wisdom, Ratgeber von Carmen Urbita und Ana Garriga 272 Seiten im Gutkind-Verlag.
Wie Nonnen aus dem 16. Jahrhundert dein Leben verändern können.
Hinter den Klostermauern des 16. Jahrhunderts lebten nicht nur fromme Ordensfrauen und Märtyrerinnen. Ich persönliche kenne viele Ordensfrauen, da meine Lieblingstante katholische Ordensfrau war, ich war oft und gerne bei den Schwestern, als willkommener Gast.

Und habe bei meiner Tante und den Schwestern, öfter gewohnt. Deshalb habe ich mir von diesem Buch sehr viel versprochen. Ich habe dort Schwestern kennengelernt, die nicht heilig waren, sondern sehr weltlich. Ärztinnen, Krankenschwestern, Managerinnen sogar eine ehemalige Tänzerin war dabei. Ganz viel Lebensweisheit und absolut keine Weltfremdheit gab es da. Denn wer im Leben draußen nicht fertig wird, kann auch im Kloster nicht bestehen. Zusätzliche gute Ratschläge und Tipps habe ich mir aus der Lektüre erhofft.
Leider bin ich von der Lektüre enttäuscht, mit diesen angeblichen Ratschlägen konnte ich nichts anfangen. Tipps die mein Leben verändern, habe ich keine entdeckt. Ich hatte sogar Probleme damit zu verstehen, was mir die Autorinnen mit diesem Buch eigentlich vermitteln wollen. So richtig habe ich gar nicht verstanden, was der Vergleich mit den historischen Schwestern im Leben der Autorinnen verändert hat.
Das einzig Informative waren die einzelnen im Buch beschriebenen Nonnen, die im Anhang einzeln aufgeführt sind. Ich habe außerdem nirgendwo eine Rezension oder Meinung zu diesem Buch gefunden, wurde es überhaupt gelesen und beurteilt? Witz und Tiefgang war m. M. nach nicht vorhanden. Antworten auf moderne Fragen von Frauen die vor 400 Jahren lebten auch nicht.
Für mich war es ein Fehlgriff, und ich kann mir nicht vorstellen, wer einen Nutzen aus der Lektüre ziehen sollte. Es hat mich nicht erreicht. Schade.
Die Botschaft habe ich wohl nicht verstanden. Deshalb 1 Stern

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Rezensionen von qq:

Oh Mann...

Du musst mich vergessen von Rosie Walsh

Oh Mann...

Oh Mann... ich weiß nicht was ich sagen soll. Zum einen, ist die Idee für das Buch, die Ausgangslage grandios. Einmal etwas ganz anderes, etwas das einem einfängt.

Aber wie man es sich vielleicht schon denken mag, kommt bei mir ein ABER:
Die Umsetzung ist für mich absolut enttäuschend gewesen.

Das Buch ist so dermaßen in die Länge gezogen, und teilweise wirkt es etwas zu sehr konstruiert.
Beispielsweise erzählt der Protagonist immer nur, dass er nicht die Wahrheit sagen kann (gut, warum er in der Vergangenheit nicht die Wahrheit sagen konnte ja... aber bei dem Treffen in der Gegenwart verstehe ich nicht, wieso sich das alles so in die Länge ziehen musste); auch alle anderen sagen immer nur Teilwahrheiten...
Die Protagonistin finde ich nicht authentisch und mir persönlich ist sie nicht wirklich sympathisch.
Dennoch habe ich das Buch schnell ausgelesen, weil ich wissen wollte, was denn jetzt wirklich dahinter steckt, aber ja, die Auflösung war im Grunde eher enttäuschend - zu sehr konstruiert.

Nun ja, das Buch hält nicht was es verspricht, und diese Idee bzw Grundlage für das Buch hätte so viel Potential gehabt.
Ich muss sagen, ich bin enttäuscht. Ich hatte mir so viel mehr erwartet, vor allem weil ich auch die anderen Bücher der Autorin kenne.

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