Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peppi:
witzig
Sie haben Ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen von Sybille Bullatschek
"Sie haben ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen" ist der erste Roman , den ich von der Comedienne und Comedyautorin Ramona Schukraft alias Sybille Bullatschek lese.
Ich hatte anfangs etwas Bedenken, weil ich annahm, dass der Humor doch ziemlich flach ist. Aber ich wurde angenehm überrascht.
Dieses Buch ist wirklich sehr witzig. Mit einer wunderbaren humorvollen Art wird die Wichtigkeit der Pflege beschrieben und Missstände aufgezeigt. Es ist lange her, dass ich bei einem Buch Tränen gelacht habe .
Die Hauptfigur Pflegerin Sybille Bullatschek ist eine tatkräftige sympathische Frau, die ihre Arbeit mit Herzblut macht und in jeder Situation für ihre Heimbewohner da ist. Manchmal ist sie etwas chaotisch, aber auf jeden Fall liebenswert. Wunderbar sind auch die recht unterschiedlichen Charaktere der Senioren beschrieben.
Ganz bestimmt werde ich nun auch noch die ersten beiden Bände lesen.
Unbedingte Leseempfehlung!
Rezensionen von Nele33:
tolle Fortsetzung
Die gute Tat von Hubertus Borck
In "Die gute Tat" haben Franka und Alpay es mit Wasserleichen zu tun, die aber allesamt nicht ertrunken sind. Mir gefällt wie schon bei den vorherigen Bänden die Entwicklung der beiden Ermittler. Besonders Alpay sticht für mich in diesem Band heraus, und auch Franka geht sehr gut mit der Entwicklung ihres Kollegen um, so dass er zeitweilig die Ermittlung alleine führt.
Franka mit ihrer doch etwas spröden und kauzigen Art in Kombination mit Alpay sind für mich insgesamt ein tolles Ermittlungsduo.
Die Spuren reichen 30 Jahre zurück und die Schilderungen aus dieser Zeit fesselten mich ungemein und die Vorhersage, dass das Morden weiter geht, macht den Fall auch ein wenig mystisch. Doch warum trifft es immer Ehrenamtler, die doch ihr Leben mit etwas Gutem aufwerten wollen?
Die Antwort könnte überraschend sein.
Hinzu kommen diesmal auch noch die Umstrukturierungen innerhalb des Teams, da für das Dezernat eine neue Leitung gesucht wird. Da bleiben Querelen nicht aus und zeigen ungeahnte Charaktereigenschaften.
Leider handelt es sich anscheinend um den vorletzten Band um Alpay und Franka, was ich sehr schade, ist mir dieses Duo mit all ihren Eigenheiten sehr ans Herz gewachsen.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Rezensionen von yellowdog:
Merz von Mariam Lau
Mariam Lau ist Zeit-Korrespondentin und Buchautorin. Sie hat schon über Angela Merkel und Harald Schmidt geschrieben.
Das hier vorliegende Buch ist jedoch keine Biografie im eigentlich Sinne, sondern beleuchtet die politischen Vorgänge der letzten Zeit, vordergründig im Zusammenhang mit Friedrich Merz Wahlkampf und Kanzlerschaft.
Der Untertitel ist treffend gewählt.
Über Friedrich Merz wurden in letzter Zeit schon ein paar Bücher veröffentlicht, die hohe Qualität haben, aber Mariam Laus Buch ist das erste, nachdem Merz wirklich Kanzler geworden ist. Sie hat es mit spürbarer guter Schreiblaune gemacht und man wird von ihr kenntnisreich durch die Ereignisse der letzten Monate gewirbelt.
Dabei ist die Frage der politischen Position, die die neue Regierung und vorrangig Merz suchen, wichtig. Und das innen- wie außenpolitisch.
Immer wieder gibt es auch bemerkenswerte Rückblicke und man liest im Zusammenhang auch von anderen Politikern.
Mariam Lau spart nichts aus, bleibt aber fair.
Das Buch bietet pure Lesefreude und vielleicht ist Laus Merz-Buch daher das bisher beste.
Rezensionen von rewareni:
Abwechslungsreich
Da läuft was aus von Will Hofmann
In dem Kurzgeschichtenband ,, Da läuft was aus“ präsentiert der Autor Will Hofmann dem Leser aberwitzige und skurrile Geschichten, die man so sicherlich noch nie gelesen hat.
Eingeteilt in 4 Abschnitten wird verstümmelt, seltsame Liebe betrieben oder werden Menschen von Göttern bestraft.
Teil 1 bietet Geschichten aus dem Bereich ,,Wunderliches“, wo man überrascht wird von seltsamen Ereignissen.
Wenn in einem Imbiss alle Gegenstände und selbst die Imbissbude selbst zusammen gefaltet und weggeworfen wird ist das schon originell und wenn ein Mann scheinbar mit einer Frau ohne Kopf schläft, dann ist das sicherlich wunderlich.
Teil 2 fällt unter die Rubrik ,, Der nachdenkliche Teil“ wo man alleine über das Wort ,, Strafe“ auf vielfältige Art und Weise berichten kann. Faszinierend dabei sind die Gedanken des Autors was alleine ein Wort ausmachen kann.
Im 3. Teil wird über die ,,Sinneslust“ philosophiert wo der Autor zeigt, dass nicht nur nachdenkliche und ernste Themen für ihn interessant sind, sondern durchaus auch humorvolle, wenn er über die biologische Emanzipation schreibt wo man sehr bildhaft erklärt bekommt wie Männer schwanger werden und ein Kind zur Welt bringen.
Der 4. Abschnitt ist dann der ,,Gruselteil“ wo man sich nicht wundern sollte ,wenn einem Menschen nach und nach alle Gliedmaßen und der Körper bis auf sein Gehirn amputiert wird.
Es sind vielfältige Geschichten wo man eine bunte Abwechslung findet zwischen originellen und witzigen Einfällen, wo man aber auch darauf gefasst sein muss, dass es nicht immer nett und freundlich zu geht, sondern sehr wohl auch blutig und brutal.
Auf alle Fälle sind viele Gedankenspiele dabei die wirklich interessant sind und wo man eigentlich nie auf die Idee kommen würde über gewisse Dinge nachzudenken.
Diese Abwechslung von Geschichten, die sich wahrscheinlich nicht jeder Autor traut zu schreiben haben ihren besonderen Reiz und haben Spaß gemacht sie zu lesen.
Rezensionen von Kapitel60:
Eine Geschichte über Angststörungen
Schisser und ich 1 von Frank Schmeißer
Worum geht's?
Der 10-jährige Jakob leidet an einer Angststörung. Seine Psychiaterin rät der Familie umzuziehen. Gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Schwester zieht er also in eine ruhige Gegend am Stadtrand. Bald lernt er die Kinder der neuen Siedlung kennen. Sie nennen sich selbst Phönixbande.
Jakob wäre gerne Mitglied der Bande – es gibt aber ein Problem – man muss sich einer Mutprobe unterziehen.
Cover, Schreibstil und Illustrationen
Sowohl Cover als auch Illustrationen sind sehr ansprechend. Die Charaktere sind im Comicstil gezeichnet, genauso wie es Kinder mögen. Der Schreibstil ist angenehm, der Text ist lang, aber die Kapitel sind kurz.
Fazit
Leider ist uns der Einstieg ins Buch nicht so gut gelungen. Mein Enkelkind ist 8 Jahre alt und konnte sich nicht mit der Geschichte anfreunden, weil es mehr auf actiongeladene Geschichten und Fantasy steht. Ich habe also alleine weitergelesen und mir hat die Geschichte durchaus gefallen. Es zeigt, dass man auch mit psychischen Problemen über sich hinauswachsen kann und fördert die Akzeptanz unter den Kindern. Ich denke die Altersempfehlung könnte etwas zu niedrig angesetzt sein. Erstens ist die Thematik komplex und zweitens ist der Text ziemlich lang. Trotzdem bin ich überzeugt von Schisser.
Rezensionen von Bibibabby:
Mutige Hase
Hilda Hasenherz. Das Abenteuer auf der Adlerinsel von Tobias Goldfarb
"Das Abenteuer auf der Adlerinsel" ist der zweite Band von Hilda Hasenherz. Die Geschichte ist eine Fortsetzung des vorherigen Bands. Nachdem Hilda den Prinz Lämpchen rettet, will sie nun seiner Mutter auch retten. In den ersten Kapitel wird ab und zu das erste Buch erwähnt. Daher ist es schon von Vorteil, die vorherige Geschichte gelesen zu haben.
Das Buch lässt sich hervorragend zum Vorlesen. Die Kapitel sind kurz und es gibt viele schöne, detailreiche Illustrationen. Der Text ist so geschrieben, dass es für Kinder gut verständlich ist, aber auch viele Witze oder Anmerkungen enthält, die eher für die Erwachsenen sind.
Die Handlung ist abenteuerlich und kindgerecht, mit einer tollen Botschaft über Mut und Zusammenhalt.
Insgesamt ist „Das Abenteuer auf der Adlerinsel“ eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur Kinder begeistern dürfte.
Rezensionen von Anndlich:
Die GALS
Eine von uns von Samantha Hayes
Gina lebt mit ihrem Mann Matt und den zwei Kindern fernab ihrer Heimat und dunklen Vergangenheit. Doch als ihr Haus abbrennt, ist Gina auf die Hilfe ihrer ehemaligen Freundin Annie angewiesen. Annie bietet ihr an, vorübergehend bei ihr zu wohnen, in einem wunderschönen, renovierten Haus, das ausgerechnet in Hastings steht.
Einem Ort, zu dem Gina nur ungern zurückkehrt. Gina fühlt sich sichtlich unwohl und dann ist da noch Mary, die Haushälterin, die ihr - trotz Annies wohltuender Worte - äußerst seltsam vorkommt. Immer häufiger holt Gina die Vergangenheit ein und ihr größter Albtraum rückt immer näher.
Ich mochte den beklemmenden Einstieg in Eine von uns von Samantha Hayes direkt, doch dann verlor sich der Inhalt leider auf den nächsten 200 Seiten etwas. Lange scheint die Konstellation der Figuren ziemlich klar, was die Spannung nimmt und das Gelesene zeitweise langatmig und fast schon wiederholend macht. Vor allem die Perspektive Ginas dreht sich phasenweise im Kreis, während man als Leser bereits erahnen kann, welche Wege der Thriller nehmen wird. Das nimmt die Spannung und mindert das Lesetempo. Marys Perspektive war hingegen interessanter zu lesen.
Die Auflösung konnte dementsprechend an vielen Stellen nicht überraschen und dennoch gelang am Ende doch noch ein Twist mit enormen Potenzial, der mir noch viel besser gefallen hätte, wenn man diesem mehr Raum gegeben hätte. Sowohl durch eine weitere Perspektive, die dem Inhalt extrem viel gegeben hätte, als auch durch mehr Seiten. Ich fand es schade, dass das Buch damit (mehr oder weniger) zu Ende ging, dadurch gewann der Twist eher etwas Gekünsteltes, um noch einmal zu schocken und verlor für mich doch genau das.
Und so bleibt am Ende leider ein etwas enttäuschtes Fazit, weil die Grundidee zwar sehr gut, die Figuren super gewählt wurden und auch die Auflösung generell hervorragend ist, aber mir die Umsetzung leider nicht wirklich gefallen hat. Das was Freida McFadden so auszeichnet (da der Vergleich gezogen wird, nehme auch ich ihn auf) hat mir hier komplett gefehlt - die Raffinesse auf der psychologischen Ebene. Die Einblicke in das Innenleben der Protagonisten waren mir zu oberflächlich bzw. durch den Schreibstil kaum gegeben und eine entscheidende Perspektive fehlte mir komplett.
Rezensionen von Tara:
Wertvolle Unterstützung
tiptoi® Abenteuer Großwerden - Liv geht aufs Töpfchen von Sandra Grimm
In dem Buch geht es darum, Kindern kindgerecht an das Thema Töpfchentraining heranzuführen. Es werden verschiedene Situation im Alltag aufgezeigt in denen Kinder lernen trocken zu werden. Die Illustrationen sind super liebevoll gestaltet und es wurde viel Wert auf Details gelegt, sodass es auf jeder Seite viel zu entdecken gibt.
Die Texte auf den einzelnen Seiten sind kurz und verständlich. Der Tiptoi Stift macht das Buch zusätzlich lebendig, was sehr gut angekommen ist. Für uns war es das erste Tiptoi Buch und wir sind sehr begeistert. Der Stift und das Buch liegen gut in der Hand und sind hochwertig verarbeitet. Gerade bei Themen, die eine Herausforderung sein können für Kinder und Eltern ist ein Buch wie dieses eine wertvolle Unterstützung im Alltag. Wir werden auf jeden Fall in Zukunft weitere Bücher aus der Reihe kaufen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine absolut bewegende Geschichte
Die Akte Schneeweiß von Felicitas Fuchs
In ihrem neuen Buch erzählt Felicitas Fuchs (Carla Berling) die Geschichte zweier mutiger, großartiger Frauen und ihrem Kampf für die Rechte der Frau.
Im August 1963 ist Katja Schilling 14 Jahre alt und im Gegensatz zu ihrer 8-jährigen Schwester Heidi weiß sie genau, was sie will: Ärztin werden.
Und sie setzt diesen Wunsch gegen ihre Eltern mit aller Vehemenz durch. Nur ihr Großvater, den alle wegen einer Leidenschaft nur Opa Dom nennen, glaubt an sie und ihre Träume. Bis Opa Dom von einem auf den anderen Tag verschwindet und nicht wieder auftaucht. Fragen nach ihm werden von der Familie abgeblockt. Er existiert nicht mehr. Jahre später kommt Katja durch einen Zufall dahinter, was ihrem Großvater passiert ist und was sich hinter seinem damaligen Verschwinden verbirgt.
Im April 1936 bekommt Mathilde Schneeweiß von ihrem jüdischen Arbeitgeber, der sich mit seine Familie nach Amerika absetzen will, die Kündigung. Gleichzeitig bekommt sie ein Empfehlungsschreiben an den Gynäkologen Dr. Wigald Bönisch, wo sie als Sprechstundenhilfe anfangen kann. Ganz langsam verlieben sich die Beiden. Dr. Bönisch, einer der ganz wenigen Ärzte, die Frauen bei ungewollter Schwangerschaft „beistehen“, zieht Mathilde immer mehr in diese Arbeit mit rein. Auch als Mathilde ins Visier der Gestapo gerät, gibt sie ihren Kampf um die Rechte der Frau nicht auf. Auch wenn sie damit ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt.
Mit dieser Geschichte schafft es Felicitas Fuchs mich durch ein sehr dunkles Kapitel unserer Geschichte zu führen, dass ich mich fühle, als wäre ich mit dabei gewesen. Sie bringt mir die persönlichen Schicksale der beiden Frauen so nahe, dass ich mit beiden in ihren jeweiligen Situationen richtig mit gelitten und mit gefiebert habe. Aber nicht nur sie haben mich berührt. Auch Opa Dom hat mit seinem Handeln bewiesen, dass nicht alle immer mit dem Strom geschwommen sind, sich etwas getraut haben um anderen aus misslichen Situationen zu helfen. Und dabei nicht an sich selbst gedacht haben.
Den Erzählstil empfinde ich als sehr einfühlsam und klar. Es wird aus den einzelnen Geschichten kein Drama gemacht. Mich hat sie eher zum Nachdenken angeregt.
Die Menschen, die ich hier kennenlerne, sowohl zur Nazizeit als auch später, kommen mir in ihrem Handeln, ihrem Kampf um Gerechtigkeit, ihrem Mut und ihrer Stärke sehe nahe. Aber auch das Zagen und Zaudern der Familie Schilling kann ich sehr gut nachvollziehen, als sie sich den Taten ihres Opa Dom stellen müssen.
Eine Geschichte zweier starker Frauen, die sich nicht in eine vorgeschriebene Rolle pressen lassen. Die Geschichte einer Familie, die durch viel Leid wieder zusammen findet. Eine Geschichte, die mich berührt, fasziniert und nachdenklich gemacht hat. Ein Buch, das ich sehr gerne weiter empfehle.
Rezensionen von Marw76:
Das DDR- Experiment
Maulberg von Thomas Nicolai
Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten und erinnert an ein Ortsschild, der kleine Sticker "I love DDR" zeigt schon ein wenig den Inhalt des Buches und worum es gehen könnte. Im Original als Hardcover kommt das Cover noch besser zur Geltung.
Inhalt: Deutschland im Jahr 2016. Das Dortmunder Ehepaar Beate und Peter Sendler, beide Mitte fünfzig (sie: frustrierte Erzieherin, er: erfolgloser Dokumentarfilmer), zieht ins sächsische Dorf Maulberg und erlebt dort nicht nur eine friedliche Idylle des Miteinanders, sondern auch die Sehnsucht vieler Bewohner nach der »guten alten« DDR.
Dass ausgerechnet der Zugezogene die Idee hat, ist für die Maulberger schwer zu akzeptieren, doch der Gedanke ist zu verlockend: Zum 400-jährigen Dorfjubiläum beschließt der Ort ein Experiment: vier Wochen lang zurück in die DDR – mit allen Drum und Dran: altem TV-Programm, Ostprodukten im Supermarkt, der natürlich wieder »Kaufhalle« heißt, mit Pioniertüchern und Republikgeburtstag. Doch das Experiment läuft aus dem Ruder, denn die Maulberger in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!
Meine Meinung: Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dieses Buch zu lesen. Ich kannte die DDR nicht und wollte in diesem Buch ein wenig in die Vergangenheit eintauchen und erfahren wie es für die Menschen damals gewesen sein muss dort gelebt zu haben. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen und man konnte sich deshalb direkt auf den Inhalt des Buches konzentrieren. Das Buch wird vorallem aus Sicht von Peter und Beate geschrieben aber auch andere Dorfbewohner von Maulberg kommen zu Wort. Ein Personenregister am Anfang des Buches hilft ausserdem alle Personen auseinander zu halten. Vorallem der Anfang der Geschichte ist witzig geschrieben und hat bei mir für viele Lacher und Schmunzler gesorgt und hatte eine Leichtigkeit. Als das Experiment jedoch angefangen hat, hat sich schnell gezeigt, dass sich etwas Bedrohliches in die Geschichte schleicht und der Humor, bis auf ein paar Szenen nicht mehr so vorhanden ist. Das Experiment hat mich etwas an den gleichnamigen Film erinnert und zeigt gut auf, wie aus einem "Spiel" bitterer Ernst werden kann. Die Personen haben weitestgehend authentisch reagiert, aber nicht immer konnte ich die Entscheidungen der Einzelnen ganz nachvollziehen. Schlussendlich habe ich eine interessante Geschichte erhalten, die ich gerne gelesen habe und die gleichzeitig auch eine spannende Sozialstudie ist. Was ich etwas vermisst habe ist die positive Seite der DDR, die immer nur am Rand erwähnt wurde. Ausserdem war mir doch einiges im Buch zu klischeehaft und rechts und links hat sich immer wieder zu sehr vermischt in meinen Augen. Dennoch ein sehr kurzweiliges Buch, das zum Nachdenken anregt und dem ich 3,5 von 5 Sternen gebe.











