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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

kurzweilig

Der Kampf um CHUMAC von Erik Schreiber

Klappentext / Inhalt:

Das Buch ist die Fortsetzung zu "Wrackstation CHUMAC". Die Weltraumstation CHUMAC wird von dem Insektoidenvolk der Nephriten angegriffen, die die Station übernehmen wollen. Gleichzeitig wollen sie ein Beiboot zurückhaben, dass die Menschen eroberten. Der schlimme Punkt ist jedoch die Ausrottung der Manilaktos, einem anderen insktoiden Volk, dessen letzte Vertreter auf der Station Schutz suchen.

Cover:

Actionreich und kämpferisch ist das Cover umgesetzt und man erkennt hier bereits, dass es extrem spannend zugeht. Die dargestellte Szene wirkt sehr lebendig und wurde toll umgesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zur Reihe und den anderen Bänden ist vorhanden. Optisch und farblich ist es toll gelungen und auf jeden Fall macht das Cover neugierig auf mehr.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den 25 Band der Sternenlicht Reihe und die Fortsetzung zu Wrackstation CHUMACK. Man findet sich schnell hinein und es geht gleich sehr spannend und actiongeladen los. Die Beschreibungen sind bildlich und gut umgesetzt und auch ohne viel Vorkenntnisse kam ich gut zurecht und wurde extrem gut unterhalten.

Ich kannte bereits einige, aber nicht alle Bände der Reihe, und kam gut in Ereignisse und Geschehnisse hinein. Auch die Charaktere und Begrifflichkeit erklärten sich mir schnell und top ging es schnell spannend voran.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten, da ich weder Spoilern noch zu viel vorweg nehmen möchte.

Der Schreibstil ist spannend und fesselnd umgesetzt. Langeweile kommt nicht auf. Ein tolles und kurzweiliges Weltraumabenteuer, schnell gelesen und gut umgesetzt. Einige Schreibfehler haben sich jedoch eingeschlichen, die den Lesespaß jedoch nicht wesentlich gemindert haben.

Die Umsetzung ist gut gelungen. Spannung und Unterhaltung ist gegeben und für SciFi Fans ein tolles Abenteuer für Zwischendurch mal schnell.

Fazit:

Tolles und kurzweiliges Weltraumabenteuer für Zwischendurch.

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Rezensionen von nil_liest:

Liebe in luftiger Höhe – Wenn eine Nacht das Leben zerreißt

dreimeterdreißig von Jaqueline Scheiber

dreimeterdreißig ist ein absolut beeindruckendes Debüt – ein Roman, der tief ins Herz trifft und uns, die Leserschaft, nicht mehr loslässt. Jaqueline Scheiber erzählt hier von einem ungleichen Paar, Klara und Balázs, das gerade dabei ist, sich in einer Wiener Altbauwohnung mit den hohen, fast majestätischen drei Meter dreißig hohen Wänden ein gemeinsames Leben aufzubauen.

Doch was folgt, ist eine einzige Nacht, die alles verändert – eine Nacht, die mit einem Schlag das Leben zum Stillstand bringt und Klara vor die existenziellen Fragen von Liebe, Verlust und Erinnerung stellt.
Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte über Liebe – es ist ein schmerzhaft schönes, poetisches Kammerspiel, das zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt und so die innersten Gefühlswelten der Figuren erschließt. Scheiber zeigt uns, wie zerbrechlich und doch unendlich kraftvoll Liebe sein kann. Ihre Sprache ist dabei zart, brutal und gleichzeitig meisterhaft konstruiert – jede Seite pulsiert vor emotionaler Tiefe.
Was dreimeterdreißig so besonders macht, ist der intensive Blick auf zwei so unterschiedliche Lebensgeschichten: Klara, die aus einem wohlhabenden, behüteten Umfeld kommt, und Balázs, der mit einer ganz anderen, geprägt von Erinnerungen an Ungarn und den Nachwirkungen der kommunistischen Vergangenheit aufwächst. Durch diese Kontraste entsteht eine feinsinnige Erzählung, die auch subtil Gesellschaftliches und Klassismus beleuchtet, ohne dabei jemals belehrend zu wirken.
Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch das Zusammenspiel von Erinnerung und Gegenwart, von Glücksmomenten und Schmerz, die das Ende einer Liebe unvermeidlich machen. Man spürt förmlich das knarzende Parkett, die offenen Flügeltüren und das leise Ticken der Uhr, während Klara verzweifelt versucht, die Zeit anzuhalten oder zumindest das Unvermeidliche zu verstehen.
Ein weiteres besonderes Highlight ist der wunderschöne, kunstvoll gestaltete Farbschnitt des Buches, der nicht nur optisch überzeugt, sondern auch die emotionale Atmosphäre des Romans unterstreicht – eine perfekte Symbiose von Inhalt und Design, die zeigt, wie viel Liebe zum Detail hier steckt. Dass dieses außergewöhnliche Werk beim renommierten, kleinen österreichischen Leykam Verlag erschienen ist, unterstreicht deren exzellentes Gespür für literarische Perlen, die man nicht verpassen darf.
Für alle, die sich auf eine tiefgründige, literarisch kunstvolle Reise einlassen wollen, ist dreimeterdreißig ein absolutes Muss. Ein Buch, das erdet und gleichzeitig schwerelos macht, das mit jeder Seite mehr berührt und mit seinem vielschichtigen Psychogramm von Klara und Balázs nachhallt.
Mein Fazit: dreimeterdreißig ist ein kraftvolles, berührendes und sprachlich meisterhaftes Romandebüt, das von einer Liebe erzählt, die nicht endet, auch wenn das Leben es tut. Ein wunderschön gestaltetes Buch, das man am liebsten mit der Hand auf dem Herzen liest – und das einen lange begleitet. Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Claudia R.:

gefahrvoll

Federohr und Flitzepfote - Die verflixte Falle von Jordis Lank

Klappentext / Inhalt:

Federohr und Flitzepfote - Gewinner des PLANET-AWARDS in Bronze als bestes Hörbuch 2024! === Ein unglaubliches Abenteuer === Im Wald führt eine Spur aus Nüssen und orangen Wurzeln zu einem seltsamen Gitterkasten. Eine Falle? Flumm und Tuff beschließen, sie unschädlich zu machen.

Doch ihr Vorhaben verläuft nicht nach Plan. Ein neues, spektakuläres Abenteuer wartet auf Federohr und Flitzepfote! Sie wollen den Tieren im Wald helfen, doch ihre gut gemeinte Tat hat ungeahnte Folgen. Nur mit viel Mut, Geschick und Zusammenhalt können sie alles wieder in Ordnung bringen. Eine Freundschaft dick wie Baumharz – ein federsträubendes Abenteuer! Für Kinder ab 6 Jahren (und alle anderen mutigen Abenteurer :)). === Die Federohr-Reihe === Alle Bände sind abgeschlossen und eignen sich als Vorlesegeschichte sowie für fortgeschrittene Selbstleser. - Federohr und Flitzepfote 1 - Der Kopfwärmer - Federohr und Flitzepfote 2 - Der maskierte Dieb - Federohr und Flitzepfote 3 - Der verborgene Gang - Federohr und Flitzepfote 4 - Das sprechende Huhn - Federohr und Flitzepfote 5 - Der blaue Geist - Federohr und Flitzepfote 6 - Die verflixte Falle Mit meist farbigen Illustrationen!

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich gestaltet, die beiden Hauptcharaktere sind sehr gut drauf erkennbar und wirken zudem sehr lebendig und es ist actionreich und klasse umgesetzt. Auch die Umgebung ist toll dargestellt. Der Wiedererkennungseffekt der Reihe ist auch bei diesem Cover erkennbar.

Meinung:

Ein gefahrvolles und spektakuläres Abenteuer. Federohr und Flitzepfote begeben sich ungewollt selbst in Gefahr. Um andere zu schützen wollen sie eine Falle unschädlich machen, doch ihr Plan verläuft nicht so wie erhofft.

Doch zu viel vom Inhalt sei hier noch nicht verraten. Da ich nicht Spoilern will, halte ich mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die bildlichen Beschreibungen helfen dabei, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und gut in die Geschichte hinein findet. Die Geschichte ist bildlich umgesetzt und schnell kommt auch Spannung. Abenteuer und Action auf. Von den Geschichten ist diese bisher die gefahrenvollste.

Dies ist bereits das sechste Abenteuer von Federohr und Flitzepfote und auch in Band 6 kann man wider allerhand erleben. Man kann die Geschichten zwar auch unabhängig lesen, aber in Reihenfolge macht es schon mehr Spaß, da man so auch die Entwicklung und Veränderungen mitbekommt. Ganz nebenbei werden auch Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt vermittelt und man erkennt, was Freunde ausmachen und erreichen können.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute Länge und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Die Anfänge sind sehr schön optisch hervorgehoben und die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen.

Auch die kleinen und größeren Illustrationen zwischendurch sind sehr gut gelungen und runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder sind liebevoll umgesetzt und lockern das Ganze sehr gut auf.

Ein wundervolles, spannendes und auch gefährliches Abenteuer. Für Unterhaltung ist hier gesorgt. Die Charaktere sind toll und auch die Idee dahinter und die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:

Gefahrenreiches Abenteuer, dass zeigt, was Freundschaft bewirken und erreichen kann.

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Rezensionen von peppi:

witzig

Sie haben Ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen von Sybille Bullatschek

"Sie haben ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen" ist der erste Roman , den ich von der Comedienne und Comedyautorin Ramona Schukraft alias Sybille Bullatschek lese.
Ich hatte anfangs etwas Bedenken, weil ich annahm, dass der Humor doch ziemlich flach ist. Aber ich wurde angenehm überrascht.

Dieses Buch ist wirklich sehr witzig. Mit einer wunderbaren humorvollen Art wird die Wichtigkeit der Pflege beschrieben und Missstände aufgezeigt. Es ist lange her, dass ich bei einem Buch Tränen gelacht habe .
Die Hauptfigur Pflegerin Sybille Bullatschek ist eine tatkräftige sympathische Frau, die ihre Arbeit mit Herzblut macht und in jeder Situation für ihre Heimbewohner da ist. Manchmal ist sie etwas chaotisch, aber auf jeden Fall liebenswert. Wunderbar sind auch die recht unterschiedlichen Charaktere der Senioren beschrieben.
Ganz bestimmt werde ich nun auch noch die ersten beiden Bände lesen.
Unbedingte Leseempfehlung!

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Rezensionen von Nele33:

tolle Fortsetzung

Die gute Tat von Hubertus Borck

In "Die gute Tat" haben Franka und Alpay es mit Wasserleichen zu tun, die aber allesamt nicht ertrunken sind. Mir gefällt wie schon bei den vorherigen Bänden die Entwicklung der beiden Ermittler. Besonders Alpay sticht für mich in diesem Band heraus, und auch Franka geht sehr gut mit der Entwicklung ihres Kollegen um, so dass er zeitweilig die Ermittlung alleine führt.

Franka mit ihrer doch etwas spröden und kauzigen Art in Kombination mit Alpay sind für mich insgesamt ein tolles Ermittlungsduo.

Die Spuren reichen 30 Jahre zurück und die Schilderungen aus dieser Zeit fesselten mich ungemein und die Vorhersage, dass das Morden weiter geht, macht den Fall auch ein wenig mystisch. Doch warum trifft es immer Ehrenamtler, die doch ihr Leben mit etwas Gutem aufwerten wollen?
Die Antwort könnte überraschend sein.
Hinzu kommen diesmal auch noch die Umstrukturierungen innerhalb des Teams, da für das Dezernat eine neue Leitung gesucht wird. Da bleiben Querelen nicht aus und zeigen ungeahnte Charaktereigenschaften.

Leider handelt es sich anscheinend um den vorletzten Band um Alpay und Franka, was ich sehr schade, ist mir dieses Duo mit all ihren Eigenheiten sehr ans Herz gewachsen.

Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Rezensionen von yellowdog:

Merz von Mariam Lau

Mariam Lau ist Zeit-Korrespondentin und Buchautorin. Sie hat schon über Angela Merkel und Harald Schmidt geschrieben.
Das hier vorliegende Buch ist jedoch keine Biografie im eigentlich Sinne, sondern beleuchtet die politischen Vorgänge der letzten Zeit, vordergründig im Zusammenhang mit Friedrich Merz Wahlkampf und Kanzlerschaft.

Der Untertitel ist treffend gewählt.

Über Friedrich Merz wurden in letzter Zeit schon ein paar Bücher veröffentlicht, die hohe Qualität haben, aber Mariam Laus Buch ist das erste, nachdem Merz wirklich Kanzler geworden ist. Sie hat es mit spürbarer guter Schreiblaune gemacht und man wird von ihr kenntnisreich durch die Ereignisse der letzten Monate gewirbelt.
Dabei ist die Frage der politischen Position, die die neue Regierung und vorrangig Merz suchen, wichtig. Und das innen- wie außenpolitisch.

Immer wieder gibt es auch bemerkenswerte Rückblicke und man liest im Zusammenhang auch von anderen Politikern.

Mariam Lau spart nichts aus, bleibt aber fair.
Das Buch bietet pure Lesefreude und vielleicht ist Laus Merz-Buch daher das bisher beste.

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Rezensionen von rewareni:

Abwechslungsreich

Da läuft was aus von Will Hofmann

In dem Kurzgeschichtenband ,, Da läuft was aus“ präsentiert der Autor Will Hofmann dem Leser aberwitzige und skurrile Geschichten, die man so sicherlich noch nie gelesen hat.
Eingeteilt in 4 Abschnitten wird verstümmelt, seltsame Liebe betrieben oder werden Menschen von Göttern bestraft.
Teil 1 bietet Geschichten aus dem Bereich ,,Wunderliches“, wo man überrascht wird von seltsamen Ereignissen.

Wenn in einem Imbiss alle Gegenstände und selbst die Imbissbude selbst zusammen gefaltet und weggeworfen wird ist das schon originell und wenn ein Mann scheinbar mit einer Frau ohne Kopf schläft, dann ist das sicherlich wunderlich.

Teil 2 fällt unter die Rubrik ,, Der nachdenkliche Teil“ wo man alleine über das Wort ,, Strafe“ auf vielfältige Art und Weise berichten kann. Faszinierend dabei sind die Gedanken des Autors was alleine ein Wort ausmachen kann.

Im 3. Teil wird über die ,,Sinneslust“ philosophiert wo der Autor zeigt, dass nicht nur nachdenkliche und ernste Themen für ihn interessant sind, sondern durchaus auch humorvolle, wenn er über die biologische Emanzipation schreibt wo man sehr bildhaft erklärt bekommt wie Männer schwanger werden und ein Kind zur Welt bringen.

Der 4. Abschnitt ist dann der ,,Gruselteil“ wo man sich nicht wundern sollte ,wenn einem Menschen nach und nach alle Gliedmaßen und der Körper bis auf sein Gehirn amputiert wird.

Es sind vielfältige Geschichten wo man eine bunte Abwechslung findet zwischen originellen und witzigen Einfällen, wo man aber auch darauf gefasst sein muss, dass es nicht immer nett und freundlich zu geht, sondern sehr wohl auch blutig und brutal.
Auf alle Fälle sind viele Gedankenspiele dabei die wirklich interessant sind und wo man eigentlich nie auf die Idee kommen würde über gewisse Dinge nachzudenken.
Diese Abwechslung von Geschichten, die sich wahrscheinlich nicht jeder Autor traut zu schreiben haben ihren besonderen Reiz und haben Spaß gemacht sie zu lesen.

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Rezensionen von Kapitel60:

Eine Geschichte über Angststörungen

Schisser und ich 1 von Frank Schmeißer

Worum geht's?
Der 10-jährige Jakob leidet an einer Angststörung. Seine Psychiaterin rät der Familie umzuziehen. Gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Schwester zieht er also in eine ruhige Gegend am Stadtrand. Bald lernt er die Kinder der neuen Siedlung kennen. Sie nennen sich selbst Phönixbande.

Jakob wäre gerne Mitglied der Bande – es gibt aber ein Problem – man muss sich einer Mutprobe unterziehen.

Cover, Schreibstil und Illustrationen
Sowohl Cover als auch Illustrationen sind sehr ansprechend. Die Charaktere sind im Comicstil gezeichnet, genauso wie es Kinder mögen. Der Schreibstil ist angenehm, der Text ist lang, aber die Kapitel sind kurz.

Fazit
Leider ist uns der Einstieg ins Buch nicht so gut gelungen. Mein Enkelkind ist 8 Jahre alt und konnte sich nicht mit der Geschichte anfreunden, weil es mehr auf actiongeladene Geschichten und Fantasy steht. Ich habe also alleine weitergelesen und mir hat die Geschichte durchaus gefallen. Es zeigt, dass man auch mit psychischen Problemen über sich hinauswachsen kann und fördert die Akzeptanz unter den Kindern. Ich denke die Altersempfehlung könnte etwas zu niedrig angesetzt sein. Erstens ist die Thematik komplex und zweitens ist der Text ziemlich lang. Trotzdem bin ich überzeugt von Schisser.

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Rezensionen von Bibibabby:

Mutige Hase

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer auf der Adlerinsel von Tobias Goldfarb

"Das Abenteuer auf der Adlerinsel" ist der zweite Band von Hilda Hasenherz. Die Geschichte ist eine Fortsetzung des vorherigen Bands. Nachdem Hilda den Prinz Lämpchen rettet, will sie nun seiner Mutter auch retten. In den ersten Kapitel wird ab und zu das erste Buch erwähnt. Daher ist es schon von Vorteil, die vorherige Geschichte gelesen zu haben.

 

Das Buch lässt sich hervorragend zum Vorlesen. Die Kapitel sind kurz und es gibt viele schöne, detailreiche Illustrationen. Der Text ist so geschrieben, dass es für Kinder gut verständlich ist, aber auch viele Witze oder Anmerkungen enthält, die eher für die Erwachsenen sind. 

Die Handlung ist abenteuerlich und kindgerecht, mit einer tollen Botschaft über Mut und Zusammenhalt.

Insgesamt ist „Das Abenteuer auf der Adlerinsel“ eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur Kinder begeistern dürfte.

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Rezensionen von Anndlich:

Die GALS

Eine von uns von Samantha Hayes

Gina lebt mit ihrem Mann Matt und den zwei Kindern fernab ihrer Heimat und dunklen Vergangenheit. Doch als ihr Haus abbrennt, ist Gina auf die Hilfe ihrer ehemaligen Freundin Annie angewiesen. Annie bietet ihr an, vorübergehend bei ihr zu wohnen, in einem wunderschönen, renovierten Haus, das ausgerechnet in Hastings steht.

Einem Ort, zu dem Gina nur ungern zurückkehrt. Gina fühlt sich sichtlich unwohl und dann ist da noch Mary, die Haushälterin, die ihr - trotz Annies wohltuender Worte - äußerst seltsam vorkommt. Immer häufiger holt Gina die Vergangenheit ein und ihr größter Albtraum rückt immer näher.

Ich mochte den beklemmenden Einstieg in Eine von uns von Samantha Hayes direkt, doch dann verlor sich der Inhalt leider auf den nächsten 200 Seiten etwas. Lange scheint die Konstellation der Figuren ziemlich klar, was die Spannung nimmt und das Gelesene zeitweise langatmig und fast schon wiederholend macht. Vor allem die Perspektive Ginas dreht sich phasenweise im Kreis, während man als Leser bereits erahnen kann, welche Wege der Thriller nehmen wird. Das nimmt die Spannung und mindert das Lesetempo. Marys Perspektive war hingegen interessanter zu lesen.

Die Auflösung konnte dementsprechend an vielen Stellen nicht überraschen und dennoch gelang am Ende doch noch ein Twist mit enormen Potenzial, der mir noch viel besser gefallen hätte, wenn man diesem mehr Raum gegeben hätte. Sowohl durch eine weitere Perspektive, die dem Inhalt extrem viel gegeben hätte, als auch durch mehr Seiten. Ich fand es schade, dass das Buch damit (mehr oder weniger) zu Ende ging, dadurch gewann der Twist eher etwas Gekünsteltes, um noch einmal zu schocken und verlor für mich doch genau das.

Und so bleibt am Ende leider ein etwas enttäuschtes Fazit, weil die Grundidee zwar sehr gut, die Figuren super gewählt wurden und auch die Auflösung generell hervorragend ist, aber mir die Umsetzung leider nicht wirklich gefallen hat. Das was Freida McFadden so auszeichnet (da der Vergleich gezogen wird, nehme auch ich ihn auf) hat mir hier komplett gefehlt - die Raffinesse auf der psychologischen Ebene. Die Einblicke in das Innenleben der Protagonisten waren mir zu oberflächlich bzw. durch den Schreibstil kaum gegeben und eine entscheidende Perspektive fehlte mir komplett.

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