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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peppi:

Claires letzter Wunsch

Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer

"Ein unerhörter Wunsch" von Ann Packer ist ein stiller Roman über das Ende eines langen gemeinsamen Lebenswegs.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Claire, die nach vielen Jahren mit einer Krebserkrankung an einen Punkt angekommen ist, an dem sie ihre letzten Entscheidungen bewusst trifft.

Damit fordert sie die Menschen in ihrem engen Umfeld heraus. Den Kern des Romans bildet ihr Wunsch, die ihr verbleibende Zeit nicht mit ihrem Ehemann Eliot, sondern mit ihren beiden engsten Freundinnen zu verbringen. Hier fehlt mir, die Begründung ihrer Entscheidungen. Auch waren die Freundinnen Holly und Michelle für mich zu passiv in die Geschichte eingepasst.
Es wird wird zum größten Teil aus der Sicht von Eliot erzählt. Ein Ehemann, der sich lange Jahre aufopferungsvoll um seine Frau gekümmert hat, muss plötzlich loslassen und versteht nicht warum. Ich eigentlich auch nicht. Will Claire nicht, dass er ihr Sterben mit ertragen muss? Schütz Claire ihren Ehemann, indem sie ihn ausschließt?
Diese Fragen beantwortet der Roman nicht, trotzdem eine Leseempfehlung von mir.

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anders als erwartet

If Books Could Kill von Kate Eberle

Ich wollte fieses Buch unbedingt lesen, weil ich die Ausgangsidee, dass eine Leserin plötzlich in der Handlung eines Buches landet, originell und spannend fand. Auch der versprochene Mix aus Romance und Thriller hat mich angesprochen. Soviel kann ich hier schon sagen- weder als Romance noch als Thriller hat mich dieses Buch wirklich abgeholt.

Die Idee ist gut, aber die Ausführung hat mich enttäuscht.
Die Handlung stolpert von einer Idee zur nächsten ohne echten Fokus. Die Komponenten der Romance bleiben oberflächlich und die Thrillerelemente wirken überzogen und gleichzeitig erstaunlich spannungsarm.
Die Figuren bleiben blass, ihre Entscheidungen oft unlogisch. Die Dynamik zwischen Roxie und Grant konnte mich auch nicht überzeugen, weil sie sich für mich zu konstruiert anfühlte.
ich würde sagen, ein Roman, der viel will, aber wenig liefert.
Keine Leseempfehlung von mir!

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Lesen lernen

Leserabe Vor-Lesestufe - Eine kleine Katze für Anton von Katharina E. Volk

"Eine kleine Katze für Anton" ist ein Buch, das Kindern hilft, erste Wörter zu erkennen und einfache Sätze zu verstehen. Durch Bildsymbole lernen sie spielerisch mitzuverfolgen was gelesen wird. Am Ende des Buches sind noch einmal alle Bilder und ihre Bedeutung aufgelistet.

Das Buch erzählt von Anton, der in eine neue Stadt zieht.

Anfangs fühlt er sich unsicher, doch eine kleine Katze hilft ihm, sich wohlzufühlen.

Besonders hübsch sind die Illustrationen. Sie sind warm und freundlich und zeigen sehr gut, wie sich Anton fühlt. Man sieht seine Neugier, seine Unsicherheit und die Freude über diese niedliche kleine Katze, die ihm hilft sich einzuleben.

Eine wunderschöne Geschichte über Mut, Ankommen und Freundschaft.

Das Buch ist im typischen Leserabe-Format gestaltet. Es ist handlich, stabil und mit vielen farbigen Bildern.
Gern empfehle ich dieses tolle Kinderbuch!

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Treue Begleiter

Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell

Ich habe dieses Buch von Brain Sewell gelesen, weil auch mich ein Hund einige Jahre durch das Leben begleitet hat Unsere Bindung war eng, er war ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen.
Diese enge Beziehung habe ich auch bei Sewell und seinen Hunden wieder gefunden.
Wer ein Buch mit Tiergeschichten erwartet, irrt sich.

Der Autor hat vielmehr ein autobiografisches Erinnerungsbuch geschrieben, in dem Hunde zu emotionalen Fixpunkten eines sehr bewegten Lebens werden.
Brain Sewells Beobachtungen über das Wesen seiner recht unterschiedlichen Hunde sind präzise, liebevoll und ehrlich. Jedes seiner Tiere beschreibt er als eigenständige Persönlichkeit mit all seinen Macken und Besonderheiten.
Berührend fand ich, dass viele Tiere aus schwierigen Umständen stammen und wie sehr ihr Herrchen um ihr Vertrauen gekämpft hat.
Die Illustrationen im Buch passen perfekt zum Text und gefallen mir gut.
Meine Leseempfehlung!

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Geschichte vom Erwachsenwerden

Sie flogen einen Sommer lang von Penelope Farmer

"Sie flogen einen Sommer lang" erzählt eine leise, poetische Geschichte über zwei Schwestern, deren Traum vom Fliegen plötzlich Wirklichkeit wird.
Der geheimnisvolle Junge, der Charlotte, Emma und ihren Schulfreunden das Fliegen beibringt, schafft eine magische Atmosphäre, die sich durch den ganzen Sommer zieht.

Fantasie und Realität vermischen sich.
Nur die Kinde und ihre Lehrerin können den Jungen sehen. Keiner der anderen Erwachsenen sieht ihn. Vielleicht weil Kinder noch offen sind für Magie.
Das Ende des Sommers ist als Symbol gemeint. Ein Abschnitt geht zu Ende, die Kinder müssen etwas loslassen
Fliegen , Freiheit, Abenteuer steht für die unbeschwerte Kindheit. Dass es nicht so bleibt ist Teil des Erwachsenwerdens.
Besonders gut haben mir auch die Illustrationen gefallen, sie sind stimmungsvoll und passen sehr gut zum Text.
Eine ruhige, fantasievolle Geschichte, die Kinder und auch Erwachsene lesen können.
Meine Buchempfehlung!

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Lily

Die Gesetze von Liebe und Logik von Debra Curtis

Die Autorin Debra Curtis erzählt in ihrem Roman , der sich über fünf Jahrzehnte erstreckt, wie Entscheidungen, Schuld und Sehnsucht ein Leben prägen.
Im Mittelpunkt steht Lily, deren Jugend an der Ostküste von Freiheit, Strandtagen und der ersten Liebe geprägt ist. Eine Partynacht zerstört nicht nur die Liebe von Lily und dem Jungen, der im Buch nie namentlich genannt wird, sondern verändert auch das Leben von mehreren Menschen.

Wir begleiten Lily durch die Jahre. In ihrer zweiten Liebe mit dem älteren Marshall findet sie Stabilität. Aber ihre Jugendliebe lässt sie nie ganz los.
Neben Lily, sind im Buch ihre Mutter, die Schwester und auch der Vater interessante Persönlichkeiten, die gut beschrieben sind.
Beim Lesen hat mich gestört, dass Themen aus Politik, Mathematik und Biologie im Roman einen deutlichen Raum einnehmen. Diese sehr ausführlichen Passagen bremsen für mich den erzählerischen Fluss.
Trotzdem ein lesenswertes Buch

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Rückzug als Neustart

Pause von Lena Kupke

Lena Kupkes Debütroman erzählt die Geschichte von Hanna, die nach einem Zusammenbruch gezwungen ist ihr Leben anzuhalten und als erwachsene Frau ins Elternhaus zurückkehrt. Hier hat sie nicht nur mit ihrer eigenen Erschöpfung zu kämpfen, sondern auch mit alten Mustern und familiären Spannungen.

Hanna ist keine Heldin, die sich spektakulär ins Leben zurück kämpft. Sie wirkt glaubhaft.
Der Roman zeigt auch wie schwer es ist als erwachsene Tochter ins Elternhaus zurückzukehren, indem Rollenbilder und Gesprächsverhalten seit Jahrzehnten feststehen. Gut gefällt mir hier, dass die Eltern mit eigenen Grenzen und Ängsten gezeigt werden.
Die Autorin vermeidet melodramatische Selbstgespräche. Sie zeigt Erschöpfung und und Überforderung in alltäglichen Details. Ihr Schreibstil ist klar und sehr beobachtend.
Lest das Buch, es lohnt sich !

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Reise in die Eiszeit

Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry

Band 7 der DUSTY DIGGERS-Reihe widmet sich dem Neandertaler. Es werden komplexe archäologische Erkenntnisse so aufbereitet, dass Kinder sie mühelos verstehen können.
Ein wirklich spannendes, klug strukturiertes Kindersachbuch, das auch noch ungemein unterhaltsam ist.
Silke Vry erzählt die Entdeckung des Neandertalers als kleinen Sachbuchkrimi.

Sie verbindet historische Fakten mit mit aktuellen Forschungsergebnissen.
Sehr schön finde ich auch die Illustrationen von Marie Geissler. Sie lockern den Text wundervoll auf.
In diesem Buch findet man eine Mischung aus Wissen, Humor und tollen anschaulichen Beispielen.
Hier wird Wissen vermittelt ohne je trocken zu sein. Sicher bekommt der ein oder andere kleine Leser jetzt Lust darauf, die Rätsel der Vergangenheit weiter zu erforschen.
Ich empfehle dieses Kinderbuch auf jeden Fall weiter.

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hat mich nicht überzeugt

Melken von Sanna Samuelsson

ich habe mich mit diesem Debüt von Sanna Samuelsson sehr schwer getan.
Mir ist es nicht gelungen einen wirklichen Zugang zu Ellen zu finden.
Ellen, die sich nach einer gescheiterten Beziehung, in ihr Elternhaus, deren jetzige Besitzer in Urlaub sind, einschleicht, verstehe ich einfach nicht.

Ihre Vergangenheit existiert nicht mehr so wie sie sie in Erinnerung hat. Sie ist verschwunden, wirkt aber trotzdem nach. Die Stellen an deren Ellen sich an ihre Kindheit erinnert empfand ich als sehr gut erzählt. Auf der anderen Seite konnte ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Auch die Begegnung mit Max, dem Jugendfreund, war für mich merkwürdig.
Ich glaube, ich habe das Buch nur zu Ende gelesen , weil es nicht sehr umfangreich war. Bei einem dicken Buch hätte ich mit Sicherheit vor dem Ende abgebrochen.
Fazit: Das war kein Buch für mich!

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Zweite Chancen

Zeit für meine Träume von Tessa Randau

Es ist eine ruhige, hoffnungsvolle Geschichte über Neuanfang und die Suche nach Vertrauen.
Eine Frau, Ende dreißig , deren Lebensträume nach einer Trennung wie ein Kartenhaus zusammenfallen, trifft auf ein Seniorentrio, das ihr neue Perspektiven eröffnet.
Für mich blieb die Figurenzeichnung zu oberflächlich.

Die Charaktere wirkten eher wie Träger bestimmter Lebensbotschaften. Mir fehlten die Tiefe und die Widersprüche echter Menschen. Besonders die Senioren Lotte, Anita und Johann hätten mehr individuelle Konturen verdient.
Obwohl nach meinem Empfinden das Buch bei der Figurenzeichnung hinter seinen Möglichkeiten blieb, hat es eine Wirkung, die tröstlich ist. Es ist eine Erzählung die Mut machen will. Es regt an selbst Innezuhalten und sich vielleicht auch zu fragen, welche Türen man selbst wieder öffnen möchte.

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