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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peppi:

hat mich nicht überzeugt

Melken von Sanna Samuelsson

ich habe mich mit diesem Debüt von Sanna Samuelsson sehr schwer getan.
Mir ist es nicht gelungen einen wirklichen Zugang zu Ellen zu finden.
Ellen, die sich nach einer gescheiterten Beziehung, in ihr Elternhaus, deren jetzige Besitzer in Urlaub sind, einschleicht, verstehe ich einfach nicht.

Ihre Vergangenheit existiert nicht mehr so wie sie sie in Erinnerung hat. Sie ist verschwunden, wirkt aber trotzdem nach. Die Stellen an deren Ellen sich an ihre Kindheit erinnert empfand ich als sehr gut erzählt. Auf der anderen Seite konnte ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Auch die Begegnung mit Max, dem Jugendfreund, war für mich merkwürdig.
Ich glaube, ich habe das Buch nur zu Ende gelesen , weil es nicht sehr umfangreich war. Bei einem dicken Buch hätte ich mit Sicherheit vor dem Ende abgebrochen.
Fazit: Das war kein Buch für mich!

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Zweite Chancen

Zeit für meine Träume von Tessa Randau

Es ist eine ruhige, hoffnungsvolle Geschichte über Neuanfang und die Suche nach Vertrauen.
Eine Frau, Ende dreißig , deren Lebensträume nach einer Trennung wie ein Kartenhaus zusammenfallen, trifft auf ein Seniorentrio, das ihr neue Perspektiven eröffnet.
Für mich blieb die Figurenzeichnung zu oberflächlich.

Die Charaktere wirkten eher wie Träger bestimmter Lebensbotschaften. Mir fehlten die Tiefe und die Widersprüche echter Menschen. Besonders die Senioren Lotte, Anita und Johann hätten mehr individuelle Konturen verdient.
Obwohl nach meinem Empfinden das Buch bei der Figurenzeichnung hinter seinen Möglichkeiten blieb, hat es eine Wirkung, die tröstlich ist. Es ist eine Erzählung die Mut machen will. Es regt an selbst Innezuhalten und sich vielleicht auch zu fragen, welche Türen man selbst wieder öffnen möchte.

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Kristiane

Der Gesang der See von Trude Teige

"Der Gesang der See" ist der erste Roman der norwegischen Autorin Trude Teige. Jetzt ist das Buch erstmals auf deutsch erschienen.
Inspiriert vom Leben ihrer Ururgroßmutter erzählt die Autorin die Geschichte von Kristiane, einer jungen Frau auf einer norwegischen Fischerinsel Ende des 19.

jahrhunderts.
Kristiane gab ihrem Vater vor dessen Tod das Versprechen, den Lotsenposten der Familie zu bewahren. Als auch ihr Ehemann ums Leben kommt, gerät ihr Versprechen ins Wanken. Man will ihr das Lotsenmandat entziehen, weil sie "nur" eine Frau ist. Erst durch eine Heirat könnte sie das Problem lösen. Es ist der bodenständige Lars, der sie schon lange vergöttert, mit dem sie ein Ehe eingehen will. Als sie den jungen, charmanten Fredrik kennen lernt beginnt für sie ein Kampf zwischen Pflicht und Leidenschaft.
Ein intensiver Roman mit einem starken Setting.
Meine Leseempfehlung!

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Unerwartete Nähe

Pina fällt aus von Vera Zischke

"Pina fällt aus" von Vera Zischke ist eins jener Bücher, die man, wenn man sie einmal angefangen hat zu lesen, nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Autorin erzählt eine stille, eindringliche Geschichte über Verantwortung, Überforderung und die unerwartete Kraft der Gemeinschaft.

Pina ist die Mutter des zwanzigjährigen Leo, der in seiner eigenen, klar strukturierten Welt lebt. Als sie plötzlich krankheitsbeding ausfällt steht ihr Sohn allein da in einer Welt, die für ihn zu laut, zu schnell und zu unberechenbar scheint.
Die Nachbarn Zola, Wojtek und Inge sind nicht die klassischen Helferfiguren. Es sind Menschen mit Brüchen und eigenen Grenzen. Gerade deshalb wird die Annäherung an Leo glaubwürdig und berührend. Es sind die kleinen Entscheidungen, die sie zueinander bringen lässt.
Dieser Roman zeigt wie Nähe entstehen kann, wenn man sie am wenigsten erwartet und wie Menschen über sich hinauswachsen können und auch, dass man sich manchmal im Leben helfen lassen muss.
Leseempfehlung!

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Toxische Beziehung

Ultramarin von Ann-Christin Kumm

Im Zentrum des Buches stehen Lou, Raf und Nora.
Lou, aus dessen Perspektive wir die Ereignisse erleben ist verletzlich, suchend und Raf gegenüber unterwürfig.
Raf hat eine große Anziehungskraft und eine starke manipulative Seite. Beide führen eine jahrelange komplizierte Beziehung.

In einem gemeinsamen Urlaub mit Nora, die sich zu Lou hingezogen fühlt, kippt die Stimmung.
Langsam baut sich eine psychologische Spannung auf. beim Lesen ahnt man, dass etwas passieren wird. Trotzdem war ich überrascht wie es geschieht.
Es gibt im Buch Rückblenden zur Vorgeschichte. Hier sieht man Lous Zerrissenheit deutlich. Auch wie die Beziehung von beiden von Abhängigkeit und Manipulation geprägt ist.
Die Entwicklung der Handlung war sehr langsam und manche Konflikte blieben sehr schemenhaft. Die Zeitsprünge empfand ich manchmal störend, sie haben den Lesefluss unterbrochen.
Trotz allem, ein lesenswertes Buch.

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Hat mich nicht überzeugt

Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi

Dieser Roman hat mich leider nicht erreicht.
Dazu muss ich sagen, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe. Obwohl die Figuren kurz eingeführt werden, konnte ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Auch die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater war für mich nicht richtig greifbar.

Die einzelnen Fälle wirkten episodenhaft und wenig fesselnd. Es gab keinen Spannungsbogen, sondern eine Aneinanderreihung von Rätseln, die mich emotional nicht abgeholt haben.
Auch die Darstellung der Demenz fand ich zu weich gezeichnet. Die emotionale Wucht, die Betroffene und Angehörige erreicht wurde dadurch nicht deutlich.
Dennoch fand ich den Schreibstil des Autors angenehm klar und sehr gut lesbar. Gut haben mir auch die Stellen gefallen, an denen der Großvater seine literarischen Bezüge einbringt.
Ich hoffe, dass Fans des ersten Bandes hier mehr entdecken können als ich.

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Familiengeschichte

Ein weites Leben von M. L. Stedman

Es ist die Geschichte der Familie MacBride, deren Leben durch einen tragischen Unfall überschattet wird. Während der Vater und der ältere Sohn sterben, überlebt Sohn Matthew mit schweren Beeinträchtigungen. Sein Weg zurück zu seiner Mutter und Schwester bildet das emotionale Zentrum des Romans.

Doch es gibt einen zweiten Schicksalsschlag, der das Leben der Familie erneut tief erschüttert.
Der Autorin ist es gelungen ihre Figuren glaubhaft darzustellen Ihre Konflikte sind nachvollziehbar.
Besonders gut hat mir auch das australische Setting gefallen, das so gut beschrieben ist, das man sich mühelos die weite, raue Landschaft und die harte Arbeit mit der Schafzucht vorstellen kann.
Mit diesem Roman ist der Autorin M. L. Stedman ein Buch gelungen, das auf eine großartige Art und Weise von Verlust, Zusammenhalt und der Suche nach einem Platz im Leben erzählt.
Unbedingt lesen, es lohnt sich!

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Humorvolles Alphabet

Das NEINhorn-ABC von Marc-Uwe Kling

Dieses kleine Büchlein ist ein charmantes, witziges Bilderbuch, das die, bei vielen Kindern bekannte, Neinhornwelt in ein alphabetisches Konzept überführt.
Ein Kinderbuch mit viel Wortwitz und kreativen Tierneuschöpfungen. Bei uns ist beispielsweise der Plappergei sehr gut angekommen.

Aber auch Bibber, der frierende Biber bekam viel Gelächter.
Es ist eine sehr spielerische Einführung in das ABC, gespickt mit kleinen Gags. Der Text ist kurz. Der Wortwitz entsteht aus der Kombination von Wortspiel Und Illustration.
Die Illustrationen von Astrid Henn sind farbenfroh und mit vielen kleinen Details, die den Witz der Wortspiele verstärken.
Da das Buch ein recht kleines Format und einen festen, stabilen Einband hat, eignet es sich sehr gut zum Mitnehmen, um beispielsweise Wartezeiten zu überbrücken.
Ein Buch, das die Kinder immer wieder zur Hand nehmen können.
Meine Leseempfehlung!

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berührend

Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy

In seinem Roman erzählt der Autor Simon Van Booy eine bewegende Geschichte über Einsamkeit, unerwartete Begegnungen und die Wirkung kleiner Veränderungen.
Im Mittelpunkt steht die 83jährige Helen Cartwright. Nachdem sie bereits ihren Mann und auch ihren Sohn verloren hat, kehrt sie zurück in ihren Geburtsort in der Nähe von Oxford.

Ihre Tage verlaufen gleichförmig, sie meidet Menschen und wartet eigentlich nur noch auf ihren Tod.
Als sie sich versehentlich eine Maus ins Haus holt , will sie das Tier so schnell wie möglich wieder los werden. Aber bereits nach den ersten Versuchen sie zu vertreiben , muss sie sich eingestehen, dass Merlin, wie der kleine Mäuserich inzwischen von ihr getauft wurde, ein Freund für sie geworden ist. Dank Merlin nimmt Helen Kontakt zu den Menschen auf und beginnt sich wieder dem Leben zuzuwenden.
Eine bezaubernde Geschichte, die ich gern weiter empfehle !

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Zerrissen

Zugwind von Iryna Fingerova

Die Ärztin Mira lebt seit Jahren in Deutschland. Sie hat sich ein eigenes Leben aufgebaut, hat einen Mann und eine kleine Tochter. Sie arbeitet in einer Hausarztpraxis.
Doch als in ihrer Heimat Odessa Bomben fallen, wird die Distanz zwischen hier und dort schmerzhaft durchlässig. Die Autorin zeigt deutlich, wie ein Leben zwischen zwei Welten zerreißen kann.

Längst in Deutschland angekommen wird die junge Ärztin durch den Krieg in ihrer alten Heimat zurückgeworfen.
In der Hausarztpraxis wird sie immer mehr zur Ansprechpartnerin für die ukrainischen Patienten. Ihr Bruder und die Großmutter leben noch in der Ukraine. Mira hat Angst, um die Menschen, die sie liebt und fühlt gleichzeitig ein Schuldgefühl, weil sie in Frieden leben kann. Auch die Sehnsucht nach der alten Heimat, dem Meer und den Freunden ist riesengroß.
Leseempfehlung!

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