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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peppi:

Die Welt der Giftpilze

To Die For von Jedrzej Golecki

Wenn man etwas über dieses Buch schreibt, muss man einfach mit der Gestaltung anfangen. Schon das auffällige Cover macht deutlich, dass es sich hier um weit mehr als ein gewöhnliches Pilzbuch handelt. Die hochwertige Aufmachung und die stimmige Bebilderung laden sofort zum Blättern ein .

Im Buch geht es um Giftpilze, es ist aber kein klassisches Pilzbestimmungbuch. Zu jedem vorgestellten Pilz gibt es einen ausführlichen Steckbrief. Besonder interessant ist hier auch die volkstümliche Bezeichnung in unterschiedlichen Sprachen, die auch jeweils in deutsch übersetzt ist. Dazu präsentiert der Autor zahlreiche Geschichten, die zeigen welche Rolle Giftpilze in verschiedenen Kulturen spielen und warum sie bis heute so eine starke Faszination ausüben. Das macht das Buch auch für Leser interessant, die Pilze an sich nicht so spannend finden.
Leseempfehlung!

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tolle Familienunterhaltung

EXIT® - Das Spiel Family: Der verlorene Piratenschatz von Inka Brand

EXIT Family - Der verlorene Piratenschatz ist ein kurzweilige Familienunterhaltung, die Teamarbeit belohnt und für eine spannende gemeinsame Spielzeit sorgt. Das war wirklich Escape-Room-Feeling in einer kindgerechten Variante, aber auch für große Freibeuter ein riesiger Spaß.
Das Piraten-Thema zieht sich durch das ganze Abenteuer und schafft eine Stimmung voller Geheimnisse und Entdeckergeist.

Toll ist die Mischung von Geschichte und Rätseln, die dazu motiviert immer witerzumachen und herauszufinden wo der verlorene Schatz ist. Die Rätsel sind abwechslungsreich Man benötigt Beobachtungsgabe, etwas Kreativität und muss logisch denken können.Der Schwierigkeitsgrad ist aber so, dass auch die jüngeren Mitspieler eingebunden werden könne. Bei uns gab es bei den 9 und 11jährigen Kindern keine Probleme. Alle fanden das Spiel toll. Wir empfehlen es gern weiter.

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Wenn Worte nicht ausreichen

Und es wird trotzdem wieder Sommer werden von Sebastian Becker

Der Autor Sebastian Becker erzählt in seinem Buch von einem einschneidenden Verlust in seinem Leben-vom unerwarteten Tod seines Vaters. Es ist kein klassischer autobiografischer Trauerbericht. Eher eine persönliche Auseinandersetzung mit Sprachlosigkeit, Erinnerungen und der Frage , wie man etwas erzählen kann wofür man keine Worte finden kann.

Sebastian Becker beschreibt den Tod als ungebetnen Gast, der sich ungefragt in sein Leben schleicht. Diese Metapher macht dieses schwer greifbare Gefühl irgendwie verständlich.
Seine Sprache wirkt immer nahbar und ehrlich. Die Erinnerungen an Zeiten mit seinem Vater, machen deutlich wieviel mehr wir auf die kleinen Momente im Leben achten sollten.
Es ist ist kein Buch über den Tod,. Es ist ein Buch über das Weiterleben danach und der Versuch mit dem Fehlenden einen eigenen Platz im Leben zu finden.
Leseempfehlung!

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Das Mädchen Tibb

Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike

Die Autorin Rosanna Pike entführt uns in das England um 1500. Es ist eine Geschichte, die zugleich rau, traurig und warmherzig ist.
Im Mittelpunkt steht das Mädchen Tibb Ingleby , das nach dem Tod seiner Mutter plötzlich allein die Verantwortung für ihre neugeborene Schwester hat. Es ist auch Tibb, die als Erzählstimme fungiert.

Sie berichtet recht eigenwillig und sehr direkt. Ihre Sicht auf die Welt ist geprägt von kindlicher Logik, Witz, Misstrauen und starkem Überlebenswillen. Sie ist keine klassische Heldin. Sie macht Fehler und hat Schuldgefühle. Sie trifft Ivo zu einem Zeitpunkt indem sie innerlich fast am Ende ist. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine Verbindung, die auf gegenseitiges Verständnis beruht. Trotzdem muss Tibb ihren Weg allein weiter gehen. Sie trifft wieder auf Menschen, die zu Freunden werden.
Ein Buch,das ich gern weiter empfehle.

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Ella & Harriet

Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Der Roman "Leuchtende Schatten" von iris Wolff spielt in Siebenbürgen der frühen 1940er Jahre. Die Ich-Erzählerin Ella gehört einer deutschen Minderheit an, den Siebenbürger Sachsen. Im Hauptkern des Buches geht es um die Beziehung von Ella und Harriet Ella fühlt sich zu Harriet hingezogen, ohne die Art dieser Anziehung zu benennen.

Es ist eine Mischung aus Bewunderung, Faszination, vielleicht auch eine Form der ersten Verliebtheit. Für Ella, die in einer großen, lebendigen Familie aufwächst, wird die introvertierte Harriett, die in einem wohlhabenden Umfeld aufwächst zu einer Freundin, mit der sie alles teilt. Harriett ist Jüdin. Sie ist gefährdet . Diese Tatsache führt schließlich zur Trennung der jungen Mädchen. Der Autorin gelingt es hier zu zeigen wie historische Gewalt in intimste Räume eindringt und Freundschaft durch äußere Kraft zerstört wird.
Ein großartiger Roman über Freundschaft, Identität und Schatten einer Zeit.
Leseempfehlung!

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Zwischen Apfelgarten und Familienfehde

Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder

Der Auftakt der Elbinsel-Saga von Rebekka Eder, der im späten 19. Jahrhundert spielt, verbindet einen historischen Hintergrund mit Familienkonflikten und einer zauberhaften Liebesgeschichte.
Die zentrale Figur des Buches ist Kea Loop, die zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und ihrem eigenen Freiheitsdrang steht.

Sie lebt mir ihrem Vater, einem Vollhöfner, also einem Bauern, der einen ganzen Hof besaß, und dem Personal auf dem Anwesen. Der verwilderte Apfelgarten ihrer verstorbenen Mutter ist ihr Rückzugsort. Hier gibt es viele Erinnerungen. Dort trifft sie auch auf Kristen Focke, einem Knecht der verfeindeten Nachbarsfamilie. Es beginnt eine leise Annäherung.
Wer diesen Reihenauftakt gelesen hat, wird es sich sicher nicht nehmen lassen auch den nachfolgenden Band zu lesen, denn Der Teil "Getrennte Welten" endet mit so vielen offenen Fragen.
Meine Leseempfehlung!

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über das Älterwerden

Tschikago von Alexandra Stahl

"Tschikago" ist ein autofiktionaler Roman, in dem die Autorin Alexandra Stahl über ihre Kindheit bei den Großeltern in Unterfranken und später über ihre Arbeit in einem Berliner Seniorenheim erzählt.
Der erste Teil hat mir noch sehr gut gefallen. Hier stehen die Großeltern im Mittelpunkt.

Eine Wohnung in einem Haus, indem der Gesangsverein probt, die Katzenliebe der Großmutter, die Vorliebe des Großvaters für Stecker und Kabel, Ritualsprüche, Streit und Zärtlichkeit. All das wird von der Autorin sehr liebe-und humorvoll erzählt. Ihre Beobachtungen sind sehr genau.
Im zweiten Teil begleitet die Erzählerin als Freiwillige hochbetagte Menschen eines Berliner Seniorenheims. Dieser Heim-Teil ist mir zur fragmentarisch. Es sind nur Momentaufnahmen der alten Menschen. Sie werden nicht zu greifbaren Figuren. Diese Erzählweise hat mir nicht gefallen.
Insgesamt ein gutes Buch, über Alter und Vergänglichkeit, das leider im zweiten Teil an Kraft verliert.

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Freundinnen

Honey und Blondie von Ubin Eoh

Ubin Eohs Debütroman erzählt die Geschichte zweier junger Frauen , die in den 90er Jahren in Berlin-Kreuzberg aufwachsen. Ihre Freundschaft beginnt bereits im Kindergarten. Seit dieser Zeit verbindet sie auch eine Superpower. Sie können ihre Körper tauschen. Diese Momente gehören zu den poetischsten und zugleich rätselhaftesten im Roman.

Es sind keine fantastischen Elemente im Sinne von Magie, sondern zeigen symbolische ihre starke Nähe.
Honey ist eher ruhig und etwas unsicher, Blondie wirkt stark, ist aber verletzlich. Ihre Freundschaft besteht über Jahre und wird von ihnen über alles gestellt.
Die Kapitel sind kurz und werden abwechselnd von Honey und Blondie erzählt. Am Buchanfang erfährt der Leser bereits, dass Blondie schwer erkrankt ist, Dann folgen wir den beiden Frauen in die verschieden Etappen ihres Lebens.
Eine feinfühlig erzählte Geschichte, die lange im Kopf bleibt.
Leseempfehlung!

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sehr komisch

Three Willows: Mord und Häkeldeckchen von Katie Kento

Das Buch "Three Willows: Mord und Häkeldeckchen" von Katie Kento zu lesen hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Es ist ein origineller, warmherziger und sehr komischer Krimi, der vor allem durch seine Hauptfigur , der 83-jährige Adelaide Peel , glänzt. Obwohl Adelaide keine für Cozy- Crimes typische Heldin ist.

Sie ist mürrisch, ungeduldig und furchtbar misstrauisch. Aber durch diese Eigenschaften ist sie unheimlich unterhaltsam.
Es gibt auch noch einen heimlichen Star im Buch. es ist Broderick, der Rauhaardackel, den die alte Dame trotz aller Regeln mit ins Seniorenheim Three Willows schmuggelt. Broderick ist für die Seniorin mehr heimlicher Komplize, als Haustier. Denn nach dem plötzlichen Tod der Zimmernachbarin Hazel gibt es für Hund und Frauchen, die ausgestattet mit mit einer Handtaschenwaffe und sehr viel Selbstüberschätzung ist, viel zu ermitteln.
Humorvoll, leicht zu lesen, sehr unterhaltsam!
Meine Leseempfehlung!

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da ist noch "Luft nach oben"

Luft nach unten von Tamara Štajner

Tamara Štajner erzählt in ihrem Roman eine Geschichte, die zwischen Familiengeheimnissen, Trauer und unerwünschten Kinderwunsch pendelt.
Der Prolog mit den Erinnerungen an die verstorbene Marija ist sehr sinnlich und sorgfältig zusammengestellt. Aber schon hier wirkt die Sprache sehr dicht und überfrachtet.

Auch der anschließende Flug von Iva nach Nordmazedonien ist detailreich, für mich aber zu langgezogen. Bereits hier erschien mir Iva, die die Hauptperson des Romans ist sehr anstrengend. Sie reagiert ständig über und verliert sich in Emotionen.
Vieles im Buch konnte ich nicht nachvollziehen. So wirkte die Szene rund um das Öffnen des Sarges für mich überdramatisiert und fast grotesk. Statt stiller Trauer entsteht hier ein Moment der chaotisch und überzeichnet wirkt.
Viel zu viel Raum nimmt die Kinderwunschbehandlung ein. das wurde mit der Zeit schon nervig.
Dieses Buch kann ich leider nicht weiter empfehlen.

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