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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

zauberhaft

Mein Zauberstab-Klangbuch: Besuch in der Zauberschule von

Klappentext/ Inhalt:

Simsalabim! Zauberstab schwingen, Töne erklingen
Willkommen auf der Zauberschule! Lass es regnen, verwandle Blumen in Papageie und beschwöre ein Feuerwerk am Himmel herauf. Berühre einfach mit dem Zauberstab die magischen Kreise auf den Seiten und schon hörst du Tropfen niederprasseln, Vögel krächzen und das Knistern und Knallen von einem fröhlich bunten Feuerwerk.

• Mit dem Zauberstab die Sound-Punkte berühren und die Zauberschule lebendig werden lassen
• In zwei verschiedenen Lautstärken regulierbar – speziell für sensible Kinderohren
• Die 5 Sounds werden durch Magneten im Zauberstab ausgelöst

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Ein kleiner Zauberer mit Zauberhut und Zauberstab ist erkennbar und hinter ihm eine kleine aufgeregte Eule. Optisch und farblich ist es wunderschön umgesetzt. Seitlich ist dann noch ein größerer Zauberstab eingestanzt, den man herausnehmen kann.

Meinung:

Magisches Abenteuer für kleine Zauberer. Möchtest auch du zaubern lernen? Dann schwing deinen Zauberstab, schlag das Buch auf und lass dich verzaubern.

Das Pappbuch ist von guter Qualität und sehr liebevoll umgesetzt. Man wird animiert mitzumachen und mit Hilfe des Zauberstabs die verschiedenen Sounds auszulösen. Die Geschichte ist niedlich umgesetzt und man lernt gemeinsam mit den verschiedenen Zauberschülern allerhand Magisches.

Inhaltlich möchte ich hier garnicht allzu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Details zurück.

Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich. Die Sätze sind kurz und gut nachvollziehbar, für die Altersgruppe entsprechend ausgewählt. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut gewählt und das Ganze sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Die Kleinen werden hier gut unterhalten und zudem können sie hier viel entdecken und die unterschiedlichen Sinne werden geschärft.

Die kurzen Texte sind gut ausgewählt und auch die Schriftgröße ist angemessen.

Die bunten Illustrationen setzen das Ganze sehr schön um und veranschaulichen das Gelesene und die Situationen sehr gut. Die bunten Bilder runden es sehr gut ab und laden zum Anschauen und Betrachten ein.

Der Zauberstab aktiviert die Sounds, dadurch sollte man auf diesen sehr gut acht geben. Mittels eines Schalters auf der Rückseite kann man die Sounds zusätzlich an und ausschalten, sowie die Lautstärke ein wenig regeln, auch wenn der Unterschied der Lautstärke für mich nur sehr marginal ist.

Fazit:

Ein niedliches magisches Kinderbuch mit Soundeffekten, was für viel Freude und gute Unterhaltung sorgt.

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Guter und spannender Krimi

Der Wolf im dunklen Wald von Sia Piontek

Der zweite Fall für Carla Seidel, die im Wendland ermittelt. Das erste Buch (Die Sehenden und die Toten) hatte mir richtig gut gefallen und ich habe mich auf diesen neuen Fall gefreut.
Mir hat dieses Buch auch gut gefallen, aber nicht ganz so spannend wie der erste Fall. Erst zum Schluss hat es für mich an Fahrt aufgenommen und mich erst dann richtig gefesselt.

Es war bis dahin nicht absehbar wer der Täter ist. Es war nichts desto trotz flüssig geschrieben und es gab keine langwierigen Passagen im Buch. Personen- und Ortsbeschreibung waren präzise, ohne zu ausschweifend zu sein. Neben der Hauptstory ist auch in diesem Buch das Privatleben von Carla Seidel und ihrer Tochter Lana wieder ein Thema, dieses ist sehr interessant und auch spannend zu verfolgen.
Das Cover finde ich ansprechend gestaltet.
Fazit: Spannender und empfehlenswerter Kriminalroman.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Viel Potential, das leider nicht ganz ausgeschöpft worden ist

The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson

Man nehme einen gleichermaßen mystisch wie episch klingenden Buchtitel, einen traumhaft schönen Farbschnitt, einen verheißungsvollen Klappentext, der obendrein mit meinen Lieblingstropes aufwartet - Enemies-to-Lovers, Fake Dating und Arranged Marriage ... und schon bin ich hyped. Klar, dass ich Rebecca Robinsons Eyecatcher von einem Fantasy-Schmöker unbedingt lesen wollte!

Der Einstieg in die Handlung gestaltete sich trotz des unkomplizierten Schreibstils ein wenig holprig - ich wurde zunächst nicht so recht warm mit den Charakteren, fand mich dafür dann allerdings relativ bald in die Story hinein.

Reid - so einfühlsam, interessant und charismatisch - bildete für mich DIE positive Überraschung. Zwar war mir auch Vaasa (deren Figur als willensstarke, intelligente, rebellische Frau angelegt ist) nicht per se unsympathisch und ich konnte ihren anfänglichen Unmut wahrlich nachvollziehen, dennoch blieb bis zuletzt eine gewisse Distanz zu ihr bestehen (und ich war kein Fan von ihrem wiederholt trotzigen Verhalten).

Der Magie-Aspekt kam mir ein wenig zu kurz; ich hätte mir mehr Details, mehr Intensität, überhaupt insgesamt mehr Tiefe erhofft. - Aber to be fair: Ich muss hinzufügen, dass ich den vorliegenden (immerhin Debüt-)roman diesbezüglich auch mit meinen großen Genre-Lieblingen (z.B. Julia Dippels "Cassardim") vergleiche.

Apropos Genre ... Was ich bei Fantasy-Werken generell immer ein wenig schade finde: oftmals sind sie zu überladen mit dem Thema Politik. Ich meine, ja - I get it ... beim klassischen Kampf von Gut gegen Böse, insbesondere in magischen Storywelten inklusive Königreichen & sonstigen Zusammenschlüssen spielen politische Verhandlungen und Strategien natürlich eine gewisse Rolle. Aber diesbezüglich gilt in meinen Augen schlichtweg: Weniger ist mehr. Dafür hätte ich lieber einen Fokus auf andere Details gehabt - oder gerne auch mehr Spice-Szenen, sofern eine Romanze Teil der Handlung ist. Selbiges gilt für "The Serpent and the Wolf", auch wenn hier der Romance-Aspekt immerhin gut zur Geltung kommt.

Trotz des für mich langsamen Starts (auf den gesamten Rahmen bezogen, meine ich, nicht die Annäherung von Vaasa & Reid) und kleiner Längen im Mittelteil nimmt die Handlung nach und nach an Fahrt auf und im letzten Drittel wird es deutlich spannender - inklusive Cliffhanger. Ob das Buch mich dermaßen catchen konnte, dass ich unbedingt den Folgeband lesen muss ... ? Ich bin zwiegespalten.

Mein Lieblingszitat erfolgt übrigens relativ früh in der Handlung: "Auch Kriegsherren waren Männer. Und Männer waren fast immer ihr eigener Untergang."

Fazit: Ich hatte mir irgendwie mehr erwartet - vielleicht bin ich in puncto Fantasy auch einfach schwer verwöhnt. Fakt ist: 100%ig überzeugt bin ich nicht. Mehr Magie, weniger Politik hätte mir besser gefallen, daher spreche ich lediglich eine bedingte Leseempfehlung für eingefleischte Fantasy-Reader aus.

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Rezensionen von Ulla:

äußerst gelungenes Nachschlagewerk

Schauplätze der Weltliteratur von John Sutherland

Quer durch die ganze Welt werden wir in diesem Werk über die Schauplätze der Weltliteratur mitgenommen. Der Herausgeber hat das Buch chronologisch aufgebaut, wir beginnen im Jahr 1817 mit Jane Austins Anne Elliot im englischen Ort Bath und enden in der Jetztzeit im Jahr 2019 in den katalanischen Pyrenäen mit dem Werk singe ich, tanzen die Berge von Irene Sola.

Insgesamt werden 70 Romane vorgestellt, wobei ich nicht alle zur Weltliteratur zählen würde und mir manche unbekannt waren. In erster Linie geht es um die Orte, in denen die Romane spielen, reale oder fiktive, aber immer welche, die den Autoren wichtig waren.
Neben der Ortsbeschreibung wurde der Inhalt kurz erzählt, es gibt Hintergrundinformationen zu dem Werk, zum Autor und manchmal auch im Kontext der Zeit und politischen und gesellschaftlichen Begebenheiten.
Die Aufmachung des Nachschlagwerkes ist äußerst gelungen, zu jedem der 70 Romane gibt es Bildmaterial in Form von abgedruckten Gemälden, Stadtplänen, Landschaftsaufnahmen, Cover der Erstausgaben und vieles mehr. Einzig ein Lesebändchen hat mir gefehlt. Es ist ein Nachschlagewerk das ich bestimmt noch häufiger in die Hand nehmen werde.

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Rezensionen von PMelittaM:

Mir hat der Roman mehr versprochen, als er halten konnte

Die Melodie der Lagune von Harriet Constable

1696 wird ein neugeborenes Mädchen in der Mauernische eines Venediger Waisenhauses abgelegt. Im Ospedale della Pietà wird nicht nur dafür gesorgt, dass die Mädchen überleben, nein, sie können, bei entsprechendem Talent, ein oder mehrere Instrumente lernen, und womöglich sogar in das berühmte Orchester des Waisenhauses aufgenommen werden.

Anna Maria wird eine von ihnen sein, nein, mehr noch, sie wird ein ganz besonderes Talent entwickeln.

Anna Maria della Pietà hat tatsächlich gelebt, allerdings ist dieser Roman eine fiktive Geschichte, da wenig über sie bekannt ist. Dass sie ein großes Talent war, weiß man aber.

Ein anderer großer Name des Romans ist Antonio Vivaldi, obwohl er namentlich tatsächlich nie genannt wird, lediglich sein Vorname taucht einmal auf, und man erfährt einen Teil seiner Geschichte. Dennoch, auch wenn er nicht im Klappentext, der historischen Vorbemerkung und im Nachwort genannt worden wäre, wäre nur eine kleine Recherche nötig, um zu erfahren, wer hier immer nur als „der Lehrer“ betitelt wird. Dass, wie hier mehr als angedeutet wird, viele seiner Werke von den Mädchen des Ospedale beeinflusst wurden, scheint mittlerweile wissenschaftlich deutlich zu sein. Meiner Meinung nach kommt Vivaldi in diesem Roman nicht besonders gut weg.

Auch Anna Maria kommt meiner Meinung nach nicht gut weg. Die Autorin zeichnet das Bild einerv von Kindheit an zwar hochbegabten, aber auch mehr als ehrgeizigen, arroganten, egoistischen, von sich sehr eingenommenen Musikerin, der die Karriere wichtiger ist als Freundschaften, die Neid und Missgunst entwickelt und sich über andere stellt. Das macht sie alles nicht sehr sympathisch, und das machte mir den Roman nicht immer angenehm zu lesen. Kann man davon ausgehen, dass die Mädchen des Ospedale damals so sein mussten, um musikalisch herauszuragen? Vielleicht, allerdings zeichnet die Autorin nur Anna Maria so, andere der Mädchen, auch solche mit viel Talent, werden anders charakterisiert. Erst im späteren Verlauf des Romans macht Anna Maria, allerdings mehr gezwungenermaßen, eine charakterliche Entwicklung durch.

Die Musik steht im Fokus des Romans, und das ist auch gut so. Da Anna Maria die Töne der Welt in Farben sieht, spielt das auch im Roman eine große Rolle. Das fand ich schön, das konnte ich mir auch gut vorstellen, da die Autorin da passende Worte findet, auch wenn ich das Abschweifen in Visionen nicht ganz nachvollziehen konnte. Hier ist es Harriet Constable aber sehr gut gelungen, Anna Marias besondere Beziehung zur Musik und ihr Talent deutlich zu machen. Die Sprache des Romans ist daher manchmal sehr poetisch.

Anna Maria ist eine der Frauen, die im Schatten eines Mannes lebte, der den Erfolg für sich verbuchen konnte, da sie als Frau gesellschaftlich weniger anerkannt wurde. Sie wurde schon gefeiert, weil sie Musik zu etwas besonderem machen konnte, aber es wurde nicht anerkannt, dass sie auch Musik erschaffen, also selbst komponieren konnte. Dafür heimste Vivaldi den Erfolg ein. Inwieweit Anna Maria tatsächlich eigenständig komponiert hat, ist wohl nicht überliefert, dass sie oder andere des Ospedale seine Werke beeinflusst haben, habe ich oben schon erläutert.

Leider konnte mich der Roman nicht durchgehend packen, das hatte ich anders erhofft, liegt aber zu großen Teilen daran, dass ich keinen rechten Zugang zu Anna Maria und auch ihrem Lehrer finden konnte. So fand ich auch gefühlsmäßig nicht zu ihr. Ich empfand zudem vieles als überdramatisch dargestellt, immerhin ist das meiste fiktiv. Anrechnen muss ich dem Roman aber auf jeden Fall, dass er mich auf Anna Maria della Pietà aufmerksam gemacht hat, und ich dadurch von einer großen Musikerin erfahren habe.

Mir hat der Roman mehr versprochen, als er letztlich halten konnte. Vor allem, dass mir die Protagonistin nicht nahe kam, finde ich sehr schade.

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Rezensionen von Ulla:

das kurze, intensive Leben der Anita Berber

Der ewige Tanz von Steffen Schroeder

Im Jahr 1928 liegt Anita Berber in einem Berliner Krankenhaus, Schwindsucht nannte man damals die Krankheit Tuberkulose, die für viele tödlich endete. Auch die 29-jährige Anita weiß, das es zu Ende geht. Sie hatte ein aufregendes, außergewöhnliches Leben. Sie wuchs bei ihrer Oma Lu auf, ihre Mutter hatte als Sängerin weder Zeit noch Interesse an ihr, ihr Vater, ein berühmter Violinist, verließ die Familie und ignorierte auch Anita.

Ihr größter Wunsch war Tänzerin zu werden, und sie wurde es. Sie fiel auf durch fast nackte Tänze und einen sehr maskulinen Kleidungsstil. Auch im Stummfilm hatte sie Rollen, sie traf internationale und nationale Größen aus Film und Kunst. Sie war bisexuell und suchte ihr Leben lang nach Liebe und Anerkennung. Sie traf die falschen Männer und verfiel dem Alkohol, Heroin und Morphium und da immer Geld fehlte gab es auch immer wieder Skandale um die herum.
In dieser Biografie wird nicht nur das kurze, intensive Leben der Anita Berber erzählt, auch die Zeit der 20er Jahre in Berlin und Wien mit ihren Künstlern und politischen Veränderungen werden wie ein Sittengemälde thematisiert.

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Rezensionen von Ulla:

Rache einer Witwe

Wut und Liebe von Martin Suter

Noah und Camilla lieben sich, sie leben zusammen bis aus heiterem Himmel Camilla die Beziehung verlassen will. Sie liebt ihn immer noch, doch sie erhofft sich mehr vom Leben als in ihrem ungeliebten Job den erfolglosen Kunstmaler Noah durchzufüttern. Noah ist am Boden zerstört und sucht in der Kneipe bei einem Mojito Trost.

Ebenfalls vor einem Mojito sitzt Betty, seit drei Jahren Witwe. Die Schuld am Tod ihres Mannes gibt sie seinem Geschäftspartner, der ihren Mann bis zur Erschöpfung und mehreren Herzinfarkten hat arbeiten lassen. Dafür soll er büßen. Geld hat sie genug und Noah, der dringend Geld benötigt um Camilla wieder zurück zu bekommen, geht auf ihr unmoralisches Angebot ein.
Wir erleben ein junges liebendes Paar, das an den Alltagssorgen zerbricht, die Sorgen eines Künstlers, nicht gut genug zu sein, um Machenschaften im Kunstbetrieb um fragwürdige Geschäftsmethoden und Racheakte einer alten Frau.
Der Roman ist spannend mit immer wieder neuen Wendungen hervorragend geschrieben, lebhafte Dialoge mit gelegentlichen schweizerischen Ausdrücken und ein überraschendes, unerwartetes Ende stehen für ein rundum gelungenes Buch.

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Rezensionen von Stephanie:

Empfehlenswert

Hashtag Glückskinder von Lupo Lito

Diese ersten drei Teile der Reihe gefallen mir unglaublich gut, besonders der Schreibtstil mit dem namenlosen Protagonisten ist etwas erfrischend Anderes. Seine persönliche Entwicklung gepackt in eine mitreißende und zum Nachdenken anregende Handlung machen das Buch für mich zu einer klaren Leseempfehlung.

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Rezensionen von Ulla:

Antwerpen im Spätmittelalter

Die Gerüche der Kathedrale von Wendy Wauters

Erst vor kurzem war ich selbst in der Liebfrauenkirche in Antwerpen und kann mir jetzt beim Lesen dieses Buches die damalige Zeit besonders gut vorstellen. Die Autorin beschreibt die Zeit des Spätmittelalters Ende des 15. Jahrhunderts bis zum Jahr 1566. Sehr anschaulich erleben wir den Aufbau, die Erweiterung der Kathedrale, das Ziel reicher Bürger, Bruderschaften oder Handwerksverbände, einen eigenen Altar in dem Gotteshaus zu besitzen.

Die Kirche war nicht nur ein Ort des Gebetes, es war ein Treffpunkt, dort wurden Geschäfte abgewickelt. Einen besonderen Aspekt nehmen die Gerüche ein, wenn tausende von ungewaschenen Menschen sich in der Kirche versammelten, es nach Tieren und auch nach Verwesung roch, wenn zeitgleich zur Messe dort die Verstorbenen aufgebahrt wurden. Gerüche, vor die wir uns heute ekeln waren damals alltäglich und für die Menschen kaum wahrnehmbar.
Diese mittelalterliche Zeit in der aufstrebenden Stadt Antwerpen ist in ein sehr gut lesbaren Sachbuch erfasst, spannend und informativ. Sehr schön sind die farbenreichen, hochwertig gedruckte Gemälde, Zeichnungen, Kirchenpläne der damaligen Zeit ergänzt um aktuelle Fotos. Ein rundum gelungenes Buch.

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Rezensionen von Claudia R.:

kindgerechte Umsetzung

Ups, wir sprechen über Liebe & Sex von Judith Bildau

Klappentext / Inhalt:

• Vorlesegeschichte und Elternratgeber in einem: Einfühlsame Geschichte über das erste Verliebtsein
• Aufklärungsgespräche erleichtern: Die Vorlesegeschichte hilft bei einem unverkrampften Umgang mit Gefühlen und körperlicher Entwicklung
• Tipps von der Frauenärztin: Dr.

med. Judith Bildau liefert Antworten auf typische Kinderfragen
Vorlesegeschichte und Elternratgeber in einem Buch!
Lotti ist ganz durcheinander: Wieso hat ihre große Schwester plötzlich einen Freund und verhält sich so eigenartig? Was hat es mit dem Baby in Mamas Bauch auf sich? Vor allem aber: Warum kribbelt es plötzlich so komisch in Lottis Körper, wenn sie mit ihrem Kita-Kumpel Bruno in ihrer selbstgebauten Butze hockt? Stimmt es etwa, was ihre Mama sagt: Ist Lotti verliebt? Die Gynäkologin und Influencerin Dr. med. Judith Bildau hilft dir dabei, mit deinem Kind ins Gespräch zu kommen wenn es um den Körper, Gefühle, Liebe und Sexualität geht. Sie zeigt: Eigentlich kann es ganz leicht und unpeinlich sein, dein Kind aufzuklären, zu stärken und auch Themen wie ungewollte Berührungen oder Übergriffe zu besprechen.

Cover:

Das Cover ist passend zur Thematik umgesetzt und gibt diese gut wieder. Ein kleines Mädchen steht fragend vor ihrer schwangeren Mutter und es liegen hier viele ungesagte Fragen in der Luft. Optisch und auch farblich ist es sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Eine wundervolle Mischung aus Sachbuch und Geschichten rund um das Thema Liebe und Sexualität, mit vielen Gesprächsanregungen, Impulsen und aufklärendem Wissen. Altersgerecht und unverkrampft werden hier Themen wie Verliebtsein, Sex, Verhütung und Schwangerschaft angesprochen.

Inhaltlich gehe ich hier nicht weiter ins Detail, denn dies kann am Besten selbst nachgelesen werden.

Lottis Schwester hat plötzlich einen Freund und Mama bekommt noch ein Baby, da stellen sich Lotti plötzlich ziemlich viele Fragen. Diesen wird hier auf kindgerechte und altersentsprechende Art und Weise nachgegangen.

Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Es werden viele wichtige und interessante Themen angesprochen und diese auch sehr gut und informativ umgesetzt. Auch viele Gesprächsanregungen werden geboten und Impulse zu den unterschiedlichen Themen. So werden hier durch Geschichten auf die Veränderung des Körpers und Entwicklung zu Frau und Mann, aber auch über Gefühle und Liebe und so einiges mehr gesprochen. Neben sehr viel Wissen und sachlichen Aspekten, wird aber auch Freiraum für eigene Gespräche geboten.

Meist ist es nicht leicht mit Kindern über Liebe und Sex ins Gespräch zu kommen und doch ist es sehr wichtig. Dieses Buch bietet gute Ansätze und viele Impulse, um ins Gespräch zu kommen.

Auch die farblichen Illustrationen und die Gestaltung des Buches ist sehr schön und ansprechend umgesetzt.

Eine wundervolle und gelungne Mischung aus Vorlesegeschichten und Sachbuch mit vielen Impulsen und Gesprächsanregungen. Hier kann man so einiges lernen und kindgerecht auf die Fragen eingehen und die Thematik Liebe und Sex altersentsprechend beantworten.

Fazit:

Eine wundervolle Mischung aus Sachbuch und Geschichten rund um das Thema Liebe und Sexualität.

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