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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ReiShimura:

Energien reinigen statt Schafe zählen

Einschlafrituale für dein Kind von Ksenija Rodos

Ich denke, ich wage mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass für die meisten Eltern das Thema Schlafen ein sehr wichtiges ist. Ein Kind das nicht (ein-) schlafen kann, führt unweigerlich dazu, dass auch die Eltern nicht schlafen können. In den meisten Fällen geht es da auch nicht um nur eine Nacht mit wenig Schlaf, sondern es wird zu einem Dauerzustand.

Und dann versteht man plötzlich auch, warum Schlafentzug als Foltermethode gilt.
Mein kleiner Leser hat bereits seit Geburt an FOMO (Fear of missing out), also die Angst irgendetwas verpassen zu können. Daher wehrt er sich mit Händen und Füssen gegen den Schlaf und das ins Bett bringen ist für alle eine große Herausforderung. Daher habe ich mit großem Interesse dieses Buch gelesen, da ich die Hoffnung hatte, hier etwas Neues zu lernen.
Der erste Eindruck des Buches war durchaus auch sehr gut. Die Aufteilung des Buches klang durchdacht, da die Autorin sich zuerst allgemein dem Thema Schlaf widmet und sich danach intensiver mit den Bedürfnissen und möglichen Ritualen der Kinder in verschiedenen Altersklassen beschäftigt. Obwohl mich manche Altersbereiche nicht mehr oder noch nicht interessieren, habe ich das Buch von vorne bis hinten durchgelesen.
Der erste Teil, also die allgemeinen und meist wissenschaftlich fundierten Informationen zum Thema Schlaf haben mir gut gefallen und ich habe sie interessiert gelesen. Da ich aber bereits einige Literatur zu dem Thema gewälzt habe, war für mich persönlich nicht mehr besonders viel Neues dabei. Jemand der sich zum ersten Mal mit dieser Thematik auseinandersetzt, kann hier allerdings viel lernen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und auch die wissenschaftlichen Fakten werden ansprechend und nicht trocken erklärt. Doch bereits hier merkt man, dass die Autorin ein Faible für Esoterik und Spiritualität hat. Daher möchte ich an dieser Stelle gleich anmerken, wer mit diesen Themen nichts anfangen kann, sollte meiner Meinung nach, die Finger von diesem Buch lassen.
Nach der allgemeinen Einführung geht es gezielt um Einschlafrituale für Kinder zwischen 0 und 10 Jahren. Die Kapitel sind an sich sehr gut gegliedert und zeigen verschiedene Möglichkeiten auf wie man seinem Kind helfen kann, den Tag abzuschließen und leichter in den Schlaf zu finden. Sehr viele der Rituale haben allerdings einen spirituellen oder esoterischen Touch. Nach dem Einführungskapitel habe ich so etwas in der Art schon befürchtet. Es geht sehr viel um den Energieaustausch zwischen Eltern und Kind und darum, wie man als Eltern seine Energie reinigen und zur Ruhe bringen muss, bevor man das Kind ins Bett bringt. Mit gewissen Ansätzen von Autorin Ksenija Rodos kann ich mich auch noch anfreunden, aber alles in allem, war mir das Ganze als wissenschaftlich geprägter Mensch ein wenig zu viel des Guten.
Ich denke, dass dieses Buch sich vor allem an werdende Eltern richtet, die noch wenig Erfahrung mit dem Thema haben. All jene, die sich bereits ein wenig oder intensiver mit dem Thema beschäftigt haben, werden hier kaum etwas Neues erfahren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diesem Buch eine bessere Bewertung gegeben hätte, wenn ich es gelesen hätte, bevor der kleine Leser auf die Welt gekommen ist.
So muss ich leider eine mittelmäßige Bewertung abgeben, da der Zugewinn an Informationen sich bei mir persönlich in Grenzen hält und ich mich mit den spirituellen Inhalten zur sehr bedingt identifizieren konnte.

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Rezensionen von Lilli33:

Gewaltiges Finale

Lichterloh - Himmel in Flammen von Sarah M. Kempen

Gewaltiges Finale

Inhalt:
Die Einwohner von Rußstadt halten Cleo und Gwynnie für tot, doch die beiden Schwestern kämpfen im Untergrund zusammen mit den anderen Rebellen für eine saubere und gerechte Stadt. Doch ziehen nicht alle Rebellen am selben Strang, und die Industriellen erwidern den Kampf mit allen Mitteln …

Meine Meinung:
Der im September 2025 im Magellan Verlag erschienene dritte Band dieser Trilogie baut direkt auf den vorhergehenden auf.

Diese sollte man daher unbedingt gelesen haben. Die Reihe wird hiermit zu einem runden Schluss geführt.

Das Erzähltempo ist recht hoch, man fliegt nur so durch die Seiten. Trotzdem konnte mich dieser Band nicht ganz so begeistern wie der zweite. Vieles von der Spannung ist auf Gewaltszenarien zurückzuführen, was mir in dieser Ballung zu viel war. Hier hätte ich es bevorzugt, wenn die Protagonist*innen noch mehr mit Listen und Tricks vorgegangen wären, als einfach immer wieder nur alles in Rauch und Asche aufgehen zu lassen, wobei man den Eindruck bekommt, dass kaum ein Bewohner von Rußstadt noch leben kann.
Auch schien mir manches nicht wirklich glaubwürdig, und Cleo wirkt manchmal naiver, als sie sein sollte.

Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dieser ganzen Reihe, die eine Gesellschaft und ihre Missstände beschreibt, die man so auch übertragen im echten Leben sehen kann.

Die Trilogie:
1. Stadt unter Ruß
2. Funken in der Luft
3. Himmel in Flammen

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Rezensionen von Ulla:

best friends

Eine von uns von Samantha Hayes

Als Teenager waren Gina, Laura, Annie und Sara beste Freundinnen. Sie beschäftigten sich mit Schminktipps und wie sie den attraktivsten Jungen der Schule, Matt, für sich gewinnen konnten. Nur Sara war anders, sie lud ihre Freundinnen nie zu sich nach Hause ein, duschte nach dem Sport nicht in der Schule und verhielt sich seltsam.

Doch ausgerechnet sie wurde Matts Freundin, bis sie plötzlich verschwand.
25 Jahre später sind Gina und Matt verheiratet und haben zwei kleine Kinder, Annie ist eine erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin geworden und auch Laura scheint ihr Glück gefunden zu haben. Als das neue Haus von Matt und Gina bei einem Brand, Kurzschluss einer elektrischen Leitung, unbewohnbar wird, bietet die sch gerade auf Reisen befindliche Annie ihnen ihr Haus an. Obwohl Gina nicht wieder an den Ort des Verschwindens von Sara ziehen wollte, nimmt sie das Angebot dankbar an. Kaum dort, steht die Haushälterin Mary hinter ihnen und nimmt immer mehr Anteil an ihrem Leben. Wer ist diese Frau, kann man ihr trauen? Die Nachfrage bei Annie beruhigt sie, bis wieder seltsame Dinge passieren.
Spannend geschrieben, wenn es auch vereinzelt Längen gibt. Was mich ein wenig stört ist die Naivität der Protagonisten in der Vergangenheit wie auch der Jetztzeit. Das mit mehreren, glaubhaften, Überraschungen versehende Ende macht das zwischenzeitlich Unglaubhafte wieder wett.

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Rezensionen von Ulla:

Norwegen im 2. Weltkrieg, Kollaboration und Widerstand

Wir sehen uns wieder am Meer von Trude Teige

Birgit ist eine junge Krankenschwester, die in Zeiten des 2. Weltkrieges von Oslo in den Norden Norwegens zieht um dort eine Stelle im Krankenhaus anzunehmen. Durch ihren älteren Förderer, bei dem sie viel über die russische Kultur und die Sprache gelernt hat, werden ihre Sprachkenntnisse für die dort zwangsinhaftierten russischen Soldaten und die verschleppten Zwangsarbeiter/innen benötigt.

Nur im Geheimen, die deutschen Besatzer dürfen es nicht erfahren. Birgit trifft auf die 16-jährige Ukrainerin Nadia, die direkt aus der Schule in ihrer Heimat in die Fischfabrik verschleppt wurde. Das Schicksal dieser jungen und doch starken Frau rührt sie und sie möchte helfen. Doch die Arbeit im Krankenhaus ist nicht ihre einzige Tätigkeit, sie hört ausländische Nachrichten ab und reicht diese Notizen weiter. Als sie sich in den geflohenen Soldaten Sascha verliebt, den sie auf dem Dachboden pflegt, wird es gefährlich.
Neben Birgit werden auch ihre beiden Freundinnen erwähnt, Tekla, die wir aus den Vorgängerbänden kennen, hat sich in einen Deutschen verliebt und hat Norwegen verlassen, die Familie hat keinen Kontakt mehr zu ihr. Die andere ist Anneliese, deren Eltern bekennende Nazis sind und so kollaboriert auch sie mit den deutschen Besatzern. Birgit hingegen gerät immer weiter in den Strudel des Widerstands.
Der Roman ist sehr detailliert geschrieben ohne auch nur ansatzweise langatmig zu werden. Sehr emotional erleben wir die Zeit Ende des 2. Weltkrieges in Norwegen und die Zeit danach, in der die Menschen wieder zu einen normalen Leben zurückfinden wollen, teilweise jedoch nicht können. Grausame Ereignisse werden ungeschönt erzählt. Ein ganz besonderer Roman, hervorragend geschrieben.

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Rezensionen von NT:

Rache als Nebenjob

Hustle von Julia Bähr

Der Einstieg in HUSTLE ist fulminant: eine grandiose Racheaktion am letzten Arbeitstag, die sofort zeigt, mit was für einer Figur wir es hier zu tun haben. Leonie ist unkonventionell, clever, moralisch fragwürdig und genau deshalb wahnsinnig spannend.

Nachdem sie nach München zieht, merkt sie schnell, dass ihr Gehalt dort nicht reicht.

Ihre besondere Fähigkeit: Rachepläne schmieden. Daraus macht sie kurzerhand einen lukrativen Zweitjob. Was folgt, sind kreative, teils skurrile Aktionen, die einfach Spaß machen beim Lesen. Julia Bähr schreibt modern, direkt und eindringlich, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt.

Nur das Ende kam für mich sehr abrupt. Einige offene Handlungsstränge wurden nicht aufgelöst. Vor allem eine Entscheidung, die Leonie trifft, hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen. Ich hätte locker noch hundert Seiten mit ihr verbringen können. Und vielleicht ist genau das das größte Kompliment: dass man eine Protagonistin so schnell ins Herz schließt, obwohl sie alles andere als makellos ist. HUSTLE ist frisch, witzig, moralisch herausfordernd und einfach ein Vergnügen zu lesen.

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Rezensionen von nislin:

So lala...

Junge Frau mit Katze von Daniela Dröscher

In „Lügen über meine Mutter“ schilderte Daniele Dröscher die Geschichte einer Mutter, die aufgrund ihrer Körpermaße nicht unbedingt dem Durchschnitt entspricht. In ihrem neuen Roman forciert Dröscher nun die Perspektive von Ela, die gesundheitliche Veränderungen durchmacht und sich mit ihren Lebensumständen auseinandersetzt.

So findet sich Ela unter anderem zwischen beruflicher Überlastung und familiären Verpflichtungen wieder.
Leider hat mich Elas Geschichte vergleichsweise nicht abholen können, teilweise fiel es mir schwer, ihre starken Reaktionen nachzuvollziehen. Ihre Baustellen sind zum Teil von ihr selbst gemacht und sie müsste sich mal aus der ganzen Situation herausnehmen, um die Gegebenheiten neu zu betrachten und zu bewerten. Zudem hätte ich mich gewünscht, dass die familiären Verflechtungen in ihrer Tiefe präsenter gewesen wären.
„Junge Frau mit Katze“ ist trotz dessen lesenswert und Daniela Dröscher versteht ihr Handwerk.

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Rezensionen von Anndlich:

Streuner in der Schule

3 Streuner und der sprechende Berg von Anja Fröhlich

Die drei Streuner King Kerl, Big Ben und Flirty fühlen sich bei Joy mittlerweile heimisch, doch nun ist in Joys Schule Wohlfühlwoche angesagt und King Kerl soll Joy begleiten. In die Schule? Für die drei Streuner eine absolute Katastrophe und dann auch noch ohne seine beiden besten Kumpel. Doch die Drei sind untrennbar und daher finden Flirty und Big Ben ihren ganz eigenen Weg, um dabei zu sein und das Geheimnis um Pepes Verhalten gegenüber Joy zu klären.

3 Streuner und der sprechende Berg von Anja Fröhlich ist ein Kinderbuch für Kinder ab acht Jahren, das eine Menge Spaß für die kleinen Leser:innen verspricht. Die Geschichte wird aus der Perspektive King Kerls erzählt, dadurch werden die Erlebnisse des Trios in kinngerechter Sprache übermittelt und für die Kinder die Welt aus der Sicht des Hundes dargestellt, der vielleicht auch das eigene Denken und Verhalten gegenüber Hunden prägen kann.

Das Abenteuer der drei Hunde ist super lustig erzählt und hat die Kinder einige Male zum Lachen gebracht, vor allem die unverblümte Sprache, die zu den Streunern passt und zu einer Situationskomik führt, konnte besonders überzeugen. Durch tolle schwarz-weiß Zeichnungen von Pe Grigio gab es zwischendurch auch immer etwas zum Anschauen und auch Schildkröte Schildegard gibt wieder ein paar ihrer Weisheiten mit auf den Weg. Sie überzeugte jedoch vor allem mit ihrer Aktion auf dem Rasenmäher. Die drei Streuner zeigen außerdem, was Freundschaft und Loyalität ausmacht!

Was ich etwas unnötig empfand, war die Darstellung der vermeintlichen Veganerin, die dann doch keine war. Ich finde, der Szene hätte es keinen Abbruch getan, wenn das Essverhalt unbenannt oder sie als Vegetarierin vorgestellt worden wäre.

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Rezensionen von Tara:

Hier tun sich menschliche Abgründe auf

Lügennebel von Viveca Sten

„Lügennebel“ ist bereits der vierte Fall für Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel Lindskog aus der Polarkreis-Reihe der in Schweden lebenden Autorin und Juristin Viveca Sten. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und können ohne Vorwissen aus den vorherigen Büchern gelesen werden.

Die Studenten Fanny, Olivia, Wille, Amir, Pontus und Emil wollen ihre Ferien in einem abgelegenem Ferienhaus in dem schwedischen Bergdorf Åre verbringen.

Schon die Zugfahrt beginnt feucht-fröhlich, allerdings schwingt immer wieder ein scharfer Unterton durch. Für Fanny endet der Ausflug tödlich. Keiner der fünf Verbliebenen kann erklären was passiert ist.
Ob es sich um einen Unfall oder einen Mord handelt, müssen nun Hanna Ahlander und Daniel Lindskog ermitteln.

Wie schon in den vorherigen Bänden sind die Kapitel sehr kurz – 130 auf 528 Seiten. Sie berichten im Wechsel über die Ermittlungsarbeiten und die Ereignisse bei den Studenten. Dadurch liest sich das Buch sehr abwechslungsreich und ich fand es schwierig eine Pause einzulegen. Der Schreibstil ist durch die vielen Dialoge sehr lebendig und leicht zu lesen. Die Spannung steigt stetig.
Neben dem Fall gibt es immer wieder Informationen aus dem dem Privatleben von Hanna und Daniel. Für mich ist es genau die richtige Menge, um sie und ihr Handeln zu verstehen und eine gute Vorstellung von ihnen zu bekommen, ohne dabei zu sehr vom eigentlichen Fall abzuschweifen.

Besonders schön finde ich immer wieder die Beschreibung der winterlichen Landschaft. Sie sorgt bei mir direkt für Kopfkino und ich kann die Kälte regelrecht spüren. Es wird auch deutlich, dass die Autorin ihre Schauplätze ausgesprochen gut kennt und diesen beim Schreiben sicherlich direkt vor Augen hatte.
Das Ende hat mich verblüfft, aber es ist rund und stimmig.

Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Hanna Ahlander und ihrem Kollegen Daniel Lindskog.

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Rezensionen von brauneye29:

Berührende Familiengeschichte

Das Flüstern der Marsch von Katja Keweritsch

Zum Inhalt:
Eigentlich will Mona in der Marsch nur den 80. Geburtstag von Opa Karl feiern, doch jetzt ist Oma Annemie spurlos verschwunden. Opa macht sich kaum Sorgen, Mona schon. Mit einem Freund aus Kindheitstagen macht Mona sich auf die Suche nach Oma Annemie. Das diese ein schmerzhaftes Geheimnis hütet, dass das Leben der gesamten Familie beeinflusst, weiß niemand.

Meine Meinung:
Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, von denen einem zwei schon ein wenig bekannt sind, das sind Mona und Annemie. Weiter gibt es aber auch noch Freya und Janne. Was schon schräg ist, dass es scheinbar außer Mona keinen so richtig interessiert, dass Annemie weg ist. Aber dafür gibt es natürlich nach und nach auch eine Erhellung. Ich fand die Geschichte interessant und besonders die Geschichte der Annemie hat mich nicht mehr losgelassen. Unglaublich wie die Familiengeheimnisse so lange aufrecht erhalten bleiben konnten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es einfach nur empfehlen.
Fazit:
Berührende Familiengeschichte

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Rezensionen von DoraLupin:

Mystik und Krimi vereint

Unbeugsam wie die See von Emilia Hart

Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn ich mag Geschichten sehr, die auf mehreren Zeitebenen spielen und nach und nach ein Familiengeheimnis offenbaren. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn von der Handlung wurde ich mehr als mitgerissen.

Die Story spielt in drei Zeitebenen: 2019: Lucy erwacht aus einem Albtraum und findet ihre Hände an der Kehle ihres Ex. Entsetzt flieht sie zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste, doch diese ist verschwunden. Während Lucy auf ihre Rückkehr wartet, erfährt sie von seltsamen Ereignissen in der Kleinstadt: Männer sind verschwunden, ein Baby wurde in einer Höhle gefunden, und Seeleute hören Frauenstimmen auf den Wellen. 1999: Jess ist eine einsame Sechzehnjährige in einer ländlichen Stadt in der Mitte des Kontinents. Mit einer seltenen Wasserallergie diagnostiziert, hat sie sich schon immer anders gefühlt, bis ihr junger, charmanter Kunstlehrer sich für ihre Zeichnungen interessiert. 1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza wurden von ihrem Vater in Irland getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Reise beginnen sie, seltsame Veränderungen an sich zu bemerken und spüren, wie das Meer sie zu rufen scheint...

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir absolut gut, denn er ist mystisch und schön bildlich gewesen und konnte mich begeistern und mitreißen. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die einzelnen Charaktere wurden interessant beschrieben und vor allem Lucy, Mary und Eliza sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich habe alle drei Zeitebenen sehr gerne gelesen, 2019 geht es mehr um Nachforschungen was an einen Krimi erinnert, im Jahr 1999 ist es eher ein Drama und das Jahr 1800 ist einem historischen Roman angelehnt, aber alle drei Handlungsstränge vereinen mystische Frauenwesen, die von der See gerufen werden. Ich fand die Geschichte wirklich packend und wollte in jeder freien Minute weiterlesen. Langweilig wurde es bei dem Buch nie. Im Gegenteil: Mitreißend wird die Storyline erzählt mit einigen überraschenden Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Ich wurde auf jeden Fall unglaublich gut von dem Roman unterhalten und vergebe ganz klar 5 Sterne und eine Leseempfehlung die Mystik verbunden mit ein wenig Krimi und historischem Roman mögen.

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