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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

Eine Reise durch Mut, Liebe und Hoffnung

Zeit der Mutigen von Dimitré Dinev

Dimitré Dinev hat mit „Zeit der Mutigen“ einen Roman geschaffen, der mich wirklich berührt hat. Beim Lesen spürt man die Spannung zwischen persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Unterdrückung, zwischen Angst und Mut. Schon der Einstieg – Eva, die am Vorabend des Ersten Weltkriegs in die Donau springen will – ist zugleich erschütternd und hoffnungsvoll.

Was folgt, ist eine große Erzählung über Entscheidungen, die Leben verändern, über Menschen, die trotz widrigster Umstände Kraft, Hoffnung und Liebe bewahren.
Die Figuren sind außergewöhnlich lebendig. Dinev lässt sie nicht nur durch die Ereignisse der Geschichte gehen, sondern auch durch ihre inneren Konflikte. Man fühlt ihre Ängste, ihren Mut, ihre Zweifel. Besonders interessant fand ich, wie selbst junge Frauen in der Geschichte selbstbestimmt handeln, ihren Weg gehen und für ihre Überzeugungen einstehen – ein Mut, der mich beim Lesen mitgerissen hat, ohne dass es aufgesetzt wirkte.
Die Sprache ist flüssig und bildhaft, die Abschnitte haben klare Titel, die sowohl Bezug zum Inhalt als auch eine gewisse Tiefe haben. So wird das Buch zu einem zusammenhängenden Ganzen, das die Zeitgeschichte Europas greifbar macht, ohne den persönlichen Blick zu verlieren. Ich habe beim Lesen oft innegehalten, weil die Szenen so lebendig waren, dass ich fast das Gefühl hatte, direkt dabei zu sein.
„Zeit der Mutigen“ ist für mich nicht nur ein Buch über Vergangenheit, Krieg und Unterdrückung, sondern über die zeitlosen Fragen des Menschseins: Wie übersteht man Gewalt und Ungerechtigkeit? Wie bewahrt man Hoffnung und Liebe? Dieser Roman ging mir auch nach dem Zuklappen nicht aus dem Sinn. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von gabiliest:

Lustig und liebenswert: Miefi und die Highland Games

Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen von Carola Becker


Hier geht es um Mäc Mief, ein Schaf, dessen Ruhe auf seiner Wiese empfindlich gestört wird. Und zwar durch seine Familie, die Olifants. Gleich zu Beginn der Geschichte lernt man die Familienmitglieder kennen: Bonnie, der Hütehund, ist eine Freundin von Mäc Mief und das Lieblingstier von Tochter Meggie; Sohn Finn nennt sein Schaf liebevoll Miefi; Papa Tom und Mama Jenny üben wie die ganze Familie für die Highland Games.

Natürlich wollen alle gewinnen, daher fliegen über Miefis Wiese plötzlich Heusäcke und Gummistiefel, Mama Jenny übt Hügellauf. Das alles sind Disziplinen bei den Highland Games. Selbstverständlich wollen Miefi und Bonnie bei den Bewerben dabei sein. Doch das ist leider nicht so einfach wie gedacht. Als plötzlich mehrere Geldbörsen verschwunden sind, werden die Beiden jedoch zu Spürnasen. Welche Rolle spielt dabei der Mann mit dem Dudelsack?

Carola Becker hat mit dem Kinderbuch “Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen” eine Geschichte geschrieben, wie man sie sich für Kinder wünscht. Die phantasievollen und liebevoll gezeichneten Illustrationen stammen von Ina Krabbe. Schon das fröhliche Hardcover macht Lust darauf, die Figuren nach Schottland zu begleiten, auch in der Geschichte gibt es genügend bunte und witzige Bilder, etwas, das dieses Buch wirklich von anderen Kinderbüchern abhebt. Hier gibt es eine fröhliche und spannende Story, die in kindgerechter Weise mit klarer Sprache und in kurzen Kapiteln und Sätzen erzählt wird, sodass sich das Buch sowohl zum Vorlesen wie zum ersten Selbstlesen sehr gut eignet. Das Buch wird ab sieben Jahren empfohlen.

Die Kinder schließen sicherlich die klugen und mutigen Tiere gleich ins Herz, denn die Figuren in diesem Buch muss man einfach gern haben. Ganz nebenbei lernen die Kinder etwas über Schottland und die Highland Games, das traditionelle schottische Volksfest. Durch das dicke Papier und den stabilen Bucheinband können die kleinen Lesenden dieses Buch immer wieder zur Hand nehmen, denn hier bekommen auch Lesemuffel sofort gute Laune.

Ich habe das Buch mit meiner neun Jahre alten Enkelin gelesen, die bisher keine begeisterte Leserin war. Aber “Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen” hat uns wirklich gut gefallen und wir empfehlen das Buch sehr gerne weiter.

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Rezensionen von Karina :

(Un)glaube

Monstergott von Caroline Schmitt

Auch mit ihrem zweite Buch greift Caroline Schmitt ein sensibles Thema auf, den Glauben - und das gefällt mir ausgesprochen gut.
Ich mag besonders ihre mutige und ehrliche Art zu schreiben, die immer wieder von einem gewissen Humor durchzogen ist.
Einfach herrlich.
Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Ben und Esther, die fest in ihrer Freikirche und ihrem Glauben verwurzelt sind.

Doch nach und nach treten Widersprüche und Erfahrungen zutage, die sie dazu bringen, ihren Glauben zu hinterfragen - auf ganz unterschiedliche Weise.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist der feministische Aspekt von Esthers Geschichte. Ihre Sehnsucht nach einem selbstbestimmten und selbstverwirklichenden Leben ist absolut nachvollziehbar, und die innere Spannung, die sich daraus ergibt, dass ihr Glaube - oder Gott selbst - ihr im Weg zu stehen scheint, ist sehr eindringlich geschildert.
Ben hingegen hat mich mit seiner inneren Zerrissenheit tief berührt und ich habe bis zum Schluss mit ihm gefühlt und auf ein gutes Ende gehofft.
Ich fand es total spannend, in anderen Rezensionen zu lesen, wie realistisch die Darstellung des Lebens in einer Freikirche empfunden wird.
Da fehlte mir persönlich der Erfahrungshintergrund - umso interessanter war dieser Einblick für mich.
Im Vergleich zu Schmitts Debüt 'Liebewesen' reicht 'Monstergott' für mich nicht ganz heran. 'Liebewesen' hatte mich damals komplett mitgerissen.
Ich finde der Einstieg in 'Monstergott' war etwas zäh, aber dann nimmt die Geschichte deutlich an Tiefe und Tempo auf.
Alles in allem ein lesenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehle - vor allem denjenigen die sich für Glaube, Identität und Selbstbestimmung interessieren.

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Rezensionen von Finderfunke:

Mäc Mief der Schafs-Detektiv auf den Spuren der Unterhosenbande

Mäc Mief und die stinkbesonderen Unterhosen von Carola Becker

Mäc Mief blieb beinahe das schottische Gras im Hals stecken, als sein Lieblingsmensch Finn Olifants ihn um den Hals fällt und berichtet, dass jemand seine Unterhosen geklaut hat – sogar die Superschaf-Unterhose!

So traurig, will Mäc Mief seinen Menschen nicht sehen, immerhin hat er ihn gut erzogen, seit er ein Findelschaf war.

Und so springt Mäc Mief in Sachen Unterhosenmission über den Zaun und begibt sich zum Tatort.

Dort findet er tatsächlich einige heiße Spuren. Wie gut, dass Bonnie die schnellste Hündin der Welt - und Mäc Miefs Freundin - ebenfalls auf der Farm wohnt und gleich ihre Hilfe anbietet. Schwuppdiwupp schnüffelt sich Bonnie durch die Spuren. – Wäre da nur nicht ihre Allergie gegen Minze und eine Unterhosenbande, die offenbar zurückgekehrt ist. Und diese Räuber treiben es weit bunter als gedacht.

Mäc Mief als Detektiv ist eine kleine Krimigeschichte für große Rätselhelden und angehende Superschafe. Ein kindgerechter Mini-Krimi mit liebevollen Illustrationen von Ina Krabbe in stimmiger Farbgebung, der einen mit auf die schottischen Wiesen nimmt. - Ein leichtes Kinderbuch mit Wortwitz und einem feinen Schafs-Spürsinn.

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Rezensionen von Finderfunke:

Ein Detektiv-Schaf zwischen fliegenden Gummistiefeln

Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen von Carola Becker

Mäc Mief liegt auf der Wiese und lässt sich von der Sonne die Wolle wärmen. Ein fast perfekter Tag, nur einer fehlt, sein Lieblingsmensch Finn. Doch etwas ist an diesem fast perfekten Tag merkwürdig. Die ganze Familie Olifant scheint von einem seltsamen Virus befallen zu sein. Tom, Finns Vater, wirft mit einer Heugabel gewaltige Heusäcke durch die Luft.

Meggie, Finns Schwester, schleudert Gummistiefel, die Hütehund Bonnie eifrig zurückschleppt. Und Finns Mutter, Jenny, rennt die Hügel rauf und runter. Als dann noch Postbote Ross damit anfängt, Baumstämme zu schleudern, denkt Mäc Mief kurz darüber nach, zu den Eddingbörgs zu flüchten. Doch bald erfährt Mäc Mief, dass dies alles Vorbereitungen für die Highland Games sind, zu denen er und Bonnie als Glücksbringer mit sollen. Aber bereits am Eingang, ereignen sich seltsame Dinge. Tom und Ross haben beide ihre Brieftaschen vergessen. „Wie können Menschen nur so vergesslich sein? Sie haben doch alle so einen großen Kopf“, stöhnt Mäc Mief, dabei erinnert er sich doch, wie Tom vor der Abfahrt sein Portemonnaie eingesteckt hat. Dem gilt es auf die Spur zu gehen und schon bald ist klar, das riecht nach einem neuen Fall. So bringt Mäc Mief die Highland Games ordentlich auf trapp, denn wenn jemand seinen Lieblingsmensch übel mitspielt, kann Mäc Mief zum Superschaf werden. Und so erkennt Mäc Mief, dass man aus dem alten Eddingbörg wirklich nicht schlau wird.

Hier erlebt der Leser wahre Festspiele, bei denen Mäc Mief nicht nur zum Glücksbringer wird, sondern seinen Ruf als Meisterdetektiv alle Ehre macht und zusammen mit Bonnie eine Siegerehrung erhält, die seine ganze Schafsdisziplin erfordert.

Das Buch ist (wie alle Bücher der Reihe) super für Jungleser geeignet und wird durch die gelungenen Illustrationen von Ina Krabbe stimmungsvoll begleitet. - Ein tolle neue Detektivgeschichte der Mäc Mief-Reihe mit Staubsaugerbeutel-Muskeln, einem Heißhunger auf eine Ansteckblume, gut gefüllten Dudelsäcken und wie es zu den ersten Schaf-Highland Games kam.

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Rezensionen von Meli:

Dämonen und falsche Verlobte: Spannung und ein bisschen Romantik

Heart of the Damned - Ihr Versprechen ist sein Untergang von Julia Pauss

Bisher kam Scarlett als Diebin ganz gut zurecht, doch als sie ausgerechnet von König Ren persönlich erwischt wird, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch Ren hat noch eine Verwendung für sie und ihre dämonische Verwandlungsmagie: Scarlett soll in die Rolle seiner kürzlich verstorbenen Verlobten schlüpfen, bevor noch mehr Personen von deren Tod erfahren, um ein geplantes Bündnis nicht zu gefährden.

Ren stand schon unter enormem Druck, bevor seine Verlobte Eden gestorben ist und nun versucht er, die mit Dämonenmagie infizierte Scarlett zu verheimlichen, während sie als Eden im Rampenlicht steht. Scarlett hat kaum Anweisungen bekommen, wie sie sich zu verhalten hat, aber zum Glück kennt kaum jemand am Hof die junge Adelige. Scarletts Schauspiel fand ich spannend und gut gelungen: Sie stellt sich schlau an, doch ihre Instinkte als Kämpferin kann sie nicht sehr gut verbergen und das bringt sie und auch Ren immer wieder in Schwierigkeiten. Mir hat auch gut gefallen, dass Ren und Scarlett auf dem ersten Blick so verschieden sind, aber doch Gemeinsamkeiten haben, die sie einander näherbringen.

Ich fand die Geschichte schon fast durchgehend spannend. Da Scarlett sich als Rens Verlobte ausgibt, hat die Geschichte auch ein bisschen was von Fake-Dating, aber es geht mehr um Intrigen, Verschwörungen und magische Bedrohungen. Da gibt es kaum eine ruhige Minute für unsere Protagonisten, trotzdem schaffen sie es, zwischen all den Ereignissen noch Gefühle füreinander zu entwickeln.

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Rezensionen von Ryria:

Eine Welt voller Magie

Heir of Storms von Lauryn Hamilton Murray

In einer magischen Welt werden die Könige der Länder nicht durch Geburt bestimmt, sondern durch mehrere Prüfungen. Mitten drin ist Blaze, die mit einer quasi ausgestorbenen Magie geboren wurde, diese jedoch erst beherrschen lernen muss.
Die Einführung in diese Welt gelingt sehr gut, nach und nach lernt man alle relevanten Charaktere kennen, ohne dass man von zu vielen Namen auf einmal überfordert wird.

Stattdessen bekommt jeder eine Einführung, die natürlich im Erzählfluss wirkt.
Ähnlich verhält es sich mit dem Worldbuilding: Eine Landkarte zu Beginn hilft bei der Orientierung, während das politische System und die Magie fortlaufend vorgestellt wird. Alles ist gut verständlich und auch später im Buch lernt man immer noch Neues dazu, auch wenn ich hierbei gerne noch mehr erfahren hätte - vielleicht ja im nächsten Band.

Das Tempo und den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, der Start lässt sich schön Zeit, aber man möchte trotzdem immer weiterlesen. In der Mitte gab es auch mal kleinere Längen, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte.
Das Setting ist eine Mischung aus Königshof, Training und diversen Prüfungen - hat man alles schon mal irgendwie gelesen, auch die Prüfungen waren nicht groß überraschend, ich fand es trotzdem ganz unterhaltsam.
Die Charaktere und auch unsere Protagonistin sind teilweise noch recht jung und ich fand es sehr positiv, dass sie sich auch ihrem Alter entsprechend verhalten haben. Statt alles zu können und perfekt zu sein, wird sich da auch schon mal unterm Tisch versteckt. Dafür war es umso schöner zu sehen, wie sich vor allem Blaze charakterlich entwickelt und langsam ihren Platz in der Welt findet. Der Liebesaspekt war für mich noch etwas blass, was mich jetzt aber auch nicht so gestört hat, da ich das Worldbuilding hier interessanter fand.
Insgesamt eine gelungene Einführung in eine interessante Welt, die aber noch etwas Luft nach oben für den Folgeband lässt.

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Rezensionen von Ele:

Melancholischer Roman

Wilder Honig von Caryl Lewis

Wilder Honig, Roman von Caryl Lewis, EBook, Verlag Klett-Cotta
Ein Obstgarten, drei Frauen, elf Briefe.
Hannah trauert um ihren Mann John, ihr ganzes Leben hat sie auf dem walisischen Cottage Berllan Deg, verbracht. Für ihre Trauer hat die Frau die immer schon wortkarg war, keine Worte, ihre Schwester Sadie, die als junge Frau schon weggezogen ist, kommt, um ihr über die erste schwere Zeit zu helfen, die dritte im Bunde Meghan, eine junge Frau wollte eigentlich nicht lange bleiben, wird aber durch die Wetterverhältnisse am Gehen gehindert.

John war Imker und Schriftsteller, er hat Hannah elf Liebesbriefe hinterlassen, sein großes Geheimnis wird bekannt und das kann ihm Hannah anfangs nicht verzeihen. Die drei Frauen verbindet mehr als sie sich anfangs eingestehen, langsam gewöhnen sie sich aneinander und lange geheim gehaltene Worte und Gefühle kommen an die Oberfläche und werden ausgesprochen. Gemeinsam wagen die drei einen Neuanfang.
Das Buch teilt sich in 55 überschaubare Kapitel. Dazwischen immer wieder durch die kursive Schrift deutlich hervorgehoben, die Briefe die John für Hannah hinterlassen hat. Im auktorialen Schreibstil verfasst, dadurch gewinnt der Leser den Überblick über die gesamte Geschichte. Unglaublich, wie einfühlsam und voller Poesie die Autorin geschrieben hat, dazu kommt auch noch die bildhafte Beschreibung der Natur und auch den Figuren, zu jeder Zeit konnte ich mir das geschriebene vorstellen, es lief sozusagen parallel zur Lektüre ein Film in meinem Kopf ab.
Dieses Buch ist ein leises Buch ohne direkte Spannungsmomente, doch es ist eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. Ich habe bewusst langsam gelesen, das Buch immer wieder sinken lassen um über das Gelesene nachzudenken. Von Beginn bis Ende hat es mich mitgenommen, hat die Geschichte mich fasziniert, gefesselt und davongetragen. Hoffnungsvolle, heilende Worte. Worte die Mut und Hoffnung schenken. Die Figuren erfahren hier Heilung auch durch die Kraft der Natur. Nebenbei habe ich auch einiges wissenswertes über Obstanbau und vor allem über Bienen gelernt. Das Verhalten der Bienen hat John in seinen Briefen an Hannah, immer wieder mit der Liebe zwischen den beiden in Verbindung gebracht.
Die Figuren sind authentisch und echt. Ihre Handlungen konnte ich verstehen, nachvollziehen. An Hannahs Stelle hätte ich auch an dem Verstorbenen gezweifelt. Ich finde es hätte sicher in einer so langjährigen Ehe Momente gegeben, um sich zu offenbaren, er war in meinen Augen feige. Er lässt Hannah mit den frappierenden Tatsachen zurück. Auch Sadie und Meghan haben sich weiterentwickelt, das macht sie menschlich. Mein Favorit war Jack, tüchtig fleißig auf ihn kann man sich verlassen.
Ein Roman mit Tiefgang der noch einige Zeit in mir nachhallen wird. Anfangs habe ich etwas gebraucht bis ich die Verhältnisse überblickt habe, auch mit der Art der Protagonistin Hannah, habe ich mich schwergetan. Das hat sich aber bald gebessert. Ich kann dieses Buch empfehlen, wer ruhige Bücher mag, die zum Nachdenken anregen sollte hier zugreifen.
Von mir 4 Sterne.

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Rezensionen von skiaddict7:

Das andere Leben

Im Leben nebenan von Anne Sauer

Eines morgens erwacht Toni nicht in der kleinen, hellhörigen Altbauwohnung in der Stadt mit ihrem Freund Jakob, sondern in einem grossen, hellen, neu gebauten Haus. Sie scheint ein Kind zu haben, eine Tochter. Sie hat keine Ahnung was passiert ist. Offensichtlich hat sie in „diesem Leben“ ihren Freund aus der Schule geheiratet.

Die beiden wohnen mit ihrer Tochter in dem Dorf in dem sie aufgewachsen sind. Toni versucht verzweifelt, in ihr altes Leben zurückzukehren…

Abwechselnd wird aus Tonis (altes Leben) und Antonias (neues Leben mit Kind) Perspektive erzählt. Toni hatte ursprünglich einen Kinderwunsch mit Freund Jakob, aber irgendwann realisiert, dass ein Kind gar nicht das ist was sie eigentlich möchte. Antonia ist gebeutelt von postpartaler Depression, hat alles um die Geburt und vorher vergessen und kennt ihren Partner nicht (mehr). Die Idee ist richtig gut und es ist spannend umgesetzt. Dennoch fand ich den Text zum Teil etwas flach und hätte mir von den Protagonisten noch etwas mehr Tiefe erhofft.

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Das andere Leben

Im Leben nebenan von Anne Sauer

Eines morgens erwacht Toni nicht in der kleinen, hellhörigen Altbauwohnung in der Stadt mit ihrem Freund Jakob, sondern in einem grossen, hellen, neu gebauten Haus. Sie scheint ein Kind zu haben, eine Tochter. Sie hat keine Ahnung was passiert ist. Offensichtlich hat sie in „diesem Leben“ ihren Freund aus der Schule geheiratet.

Die beiden wohnen mit ihrer Tochter in dem Dorf in dem sie aufgewachsen sind. Toni versucht verzweifelt, in ihr altes Leben zurückzukehren…

Abwechselnd wird aus Tonis (altes Leben) und Antonias (neues Leben mit Kind) Perspektive erzählt. Toni hatte ursprünglich einen Kinderwunsch mit Freund Jakob, aber irgendwann realisiert, dass ein Kind gar nicht das ist was sie eigentlich möchte. Antonia ist gebeutelt von postpartaler Depression, hat alles um die Geburt und vorher vergessen und kennt ihren Partner nicht (mehr). Die Idee ist richtig gut und es ist spannend umgesetzt. Dennoch fand ich den Text zum Teil etwas flach und hätte mir von den Protagonisten noch etwas mehr Tiefe erhofft.

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