Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PucKker:
unteres YA
Soulmates and other ways to die von Melissa Welliver
Trotz des wunderschönen Covers und der eigentlich ganz witzigen Prämisse konnte mich das Buch überhaupt nicht abholen. Vielleicht bin ich dafür schlicht und einfach zu alt. Ich würde es eher jungen Teens empfehlen als jungen Erwachsenen.
Der Schreibstil ist sehr jugendlich, und das merkt man besonders in den Dialogen: viel Banter, aber eher auf Grundschulniveau.
Tiefe sucht man vergeblich, und vieles klang für mich einfach zu gewollt.
Die Handlung ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Ich hab weder geglaubt, dass Zoe und Milo wirklich „Feinde“ sind, noch konnte ich ihren Gedanken und Entscheidungen viel abgewinnen. Alles passiert einfach irgendwie – logisch ist das aber selten.
Die Romanze war für mich auch eher lasch. Wenn schon vorbestimmt, dann müsste wenigstens der „Enemies“-Teil zünden oder die Chemie stimmen. War aber beides nicht der Fall. Statt echter Verbindung gibt es körperliche Anziehung – das reicht mir persönlich nicht, um mitzufiebern.
Insgesamt: Idee nett, Umsetzung leider nicht meins. Wer was Lockeres für zwischendurch sucht und unter 16 ist, könnte damit vielleicht mehr anfangen.
Rezensionen von Leser:
Medusa, Mathemagiker und andere magische Wesen
Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt von Katja Hemkentokrax
Ein neues hexisch-geniales Abenteuer mit der kleinen Nachwuchshexe Felina Fingerhut erwartet seine kleinen Leser hier.
Dieses Mal muss sie einen Praktikumstag ableisten, um endlich ihren begehrten ersten Zauberhut zu bekommen!
Dafür geht es in Versand von Patina Grünspan. Dort gibt es Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien jeglicher Art.
Ein Ort mit vielen Überraschungen, witzigen Mitarbeitern mit kuriosen Namen und jeder Menge unvorhergesehener Ereignisse.
Die Geschichte ist sehr lustig, aber macht auch deutlich, dass man doch ab und an mal genau hinhören und sich Zeit nehmen sollte für seine aufgaben.
Und so kommt es, wie es kommen musste....der Versand versinkt im Chaos!
Der sogenannte Schmetterlingseffekt nimmt hier seinen Lauf.
Die Kinder fanden es witzig und aufregend. Ich fand es lehrreich, unterhaltsam und fantasievoll.
Es gibt so viel zu entdecken, nicht nur dank der tollen Illustrationen, auch in den Texten und den vielen Figuren.
Ein zauberhaftes und lehrreiches Kinderbuch!
Rezensionen von brauneye29:
Düsterer Wendekrimi
Die Farbe des Schattens von Susanne Tägder
Zum Inhalt:
Hauptkommissar Groth erreicht ein Notruf. Ein Junge wird auf dem Mönkeberg vermisste. Sofort wird ein Suchaktion gestartet, die aber nichts bringt. Tage später wird die Leiche des Jungen im Keller eines Wohnblicks gefunden. So wie es aussieht ist ein Serientäter zugange. Während die Sonderkommission an der Aufklärung des Verbrechens arbeitet, macht eine alleinerziehende Frau sich Sorgen, ist sie doch hier mit ihrem Sohn untergetaucht.
Ist sie schon entdeckt worden?
Meine Meinung:
Ich habe mich zunächst irgendwie schwer getan mit dem Schreibstil, wobei ich nicht so genau sagen kann, was es eigentlich war, aber irgendwie fiel es mir schwer in die Geschichte reinzukommen und mein Gefühl war, dass es am Schreibstil lag. Die Geschichte ist irgendwie sehr düster, verbindet die Vor- und Nachwendezeit durch die unterschiedlichen Ereignisse, was für mich hier auch das Besondere ausmacht. Den Hauptkommissar Groth fand ich gut, er gibt sich nicht mit der einfachen Lösung zufrieden, nein er blickt hinter die Kulissen, was mit gefällt. Auch wenn ich anfangs etwas Mühe hatte, hat mir das Buch am Ende ganz gut gefallen.
Fazit:
Düsterer Wendekrimi
Rezensionen von Willy Shrub:
Eindringlicher Roman über Freundschaft, Verrat und Vergebung
Weißes Licht von Eric Puchner
Weißes Licht von Eric Puchner ist ein eindringlicher und spannungsvoller Roman über die Themen Freundschaft und Verrat, Verantwortung und Vergebung. Die Szenerie (Montana, abgelegene Landschaft, Natur, Isolation) wird nicht nur als Kulisse genutzt, sondern als Spiegel für das Innenleben der Figuren – Einsamkeit, Rückzug, aber auch Sehnsucht nach Verbundenheit.
Diese Verbindung hebt das Buch über bloße Beziehungsdramen hinaus. Es ist ein Buch, das nicht laut daherkommt, sondern leise wirkt — und doch nachhallt. Wer Freude an tiefgehenden Charakterstudien, Zeitsprüngen und subtiler Emotionalität hat, wird die Lektüre genießen. Für Leser, die starke Handlungstränge oder schnelle Entwicklungen bevorzugen, ist es wohl nicht ideal — aber gerade in seinen ruhigen Momenten liegt die Kraft des Buches.
Rezensionen von Zisa:
Wissen für Kids
tiptoi® - Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane von Luise Terstegen
Dieses ist unser erstes Buch für Kinder von 6-10 Jahren und ich muss sagen, Ravensburger hat das Konzept toll für Große umgesetzt. Auf diesmal 32 Seiten können die Kinder oder auch Erwachsene mit Kimi eine Menge über unseren Planeten aber auch Unterthemen wie Wetter oder Vulkane lernen.
Die Seiten sind auf dünnem Papier gedruckt, die Bilder sehr anschaulich (allerdings gezeichnet und keine Fotografien) und auch die Übersichtlichkeit ist auf den Seiten gewährleistet.
Die Sprache ist angepasst an das Grundschulalter und auch die Spiele sind nicht nur zum Wiederholen der Inhalte auf der Seite, sondern laden auch ein, das Wissen anzuwenden. Für meine Sechsjährige waren sie teilweise noch sehr knifflig, aber so wird sie noch eine Weile Spaß an dem Buch haben können.
Daher gibt es von mir eine absolute Kaufempfehlung mit 5 Sternen.
Rezensionen von Lori:
Ein chaotischer Tag
Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt von Katja Hemkentokrax
Felina ist wieder da und freut sich auf ihre erste Hexenprüfung. Sie kann es gar nicht erwarten, endlich ihren eigenen Hexenhut zu erhalten!
Aber dazu muss sie erst ein Praktikum in Patina Grünspans Versand für Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien aller Art absolvieren!
Ein Tag erscheint ihr allerdings etwas wenig, um alles zu entdecken.
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Ein zauberhaftes Abenteuer, das so einige Überraschungen bereithält.
Diese Geschichte ist sehr lustig und macht großen Spaß zu lesen.
Aber sie hält noch viel mehr bereit. Mit Wortwitz, Fantasie, Redewendungen und vielen kleinen Botschaften, ist sie nicht nur sehr unterhaltsam. Man kann auch einiges lernen.
Die zauberhaften Charaktere sind, ebenso wie ihre Namen, gut gewählt, und haben interessante Aufgaben in der Versandabteilung.
Dank der Illustrationen wird der Text etwas aufgelockert und man kann alles genau betrachten.
Ein tolles Kinderbuch, dass ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Vobabooks:
Cozy Winter Romance
The Penguin Paradox von Greta Milán
4.5 ⭐️ Nachdem ich die Willow-Falls Bände von Greta Milan sehr gerne gelesen habe, habe ich mich schon auf ihr neues Buch „The Penguin Paradox“ gefreut. Emerie ist Veterinärmedizinerin und promoviert zu der Partnertreue von Adeliepinguinen. Kurzfristig erhält sie die Möglichkeit, diese in echt zu erleben und sie reist mit auf eine zweimonatige Forschungsreise in die Antarktis.
Am Cape Evans befindet sich die Forschungsstation White Star. Nur blöd, dass Emerie ihren Teamleiter Beckett absolut nicht ausstehen kann. Emelie möchte nicht nur erforschen, das Pinguine entgegen der weit verbreiteten Annahme nicht monogam leben, sie hält auch selbst nicht viel von Beziehungen und bleibt lieber für sich. Doch in der kalten Antarktis bröckelt so manche Ansicht…
Eine schöne Romancegeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Besonders schön fand ich das winterliche und besondere Setting in der Antarktis. Angenehm und mitunter auch witzig zu lesen, ein Wohlfühlbuch. In mancher Hinsicht hat es mich an ein Ali Hazelwood Buch erinnert, was vielleicht auch an dem Forschungsthema liegt. Es ist im dual POV geschrieben, die Charaktere fand ich authentisch und sympathisch und die Vibes romantisch. Eine schöne entspannte Geschichte für die Romanceliebhabenden für den Winter.
Rezensionen von Piet1990:
Ein leiser Roman mit Nachhall
Weißes Licht von Eric Puchner
„Weißes Licht“ ist ein Roman, der mich durch seine leisen Zwischentöne beeindruckt hat. Eric Puchner erzählt keine spektakuläre Geschichte, sondern konzentriert sich auf die feinen Brüche im Leben – Freundschaften, Schuld, Loyalität und die Frage, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt.
Gerade Garrets innere Zerrissenheit, sein Ringen mit Verantwortung und alten Fehlern, habe ich als sehr authentisch empfunden.
Der Schreibstil ist zurückhaltend, klar und ohne große Effekte – und genau das macht die Wirkung aus. Vieles bleibt unausgesprochen, und gerade diese Leerstellen regen zum Nachdenken an. Manchmal hat sich das Buch für mich aber auch etwas gezogen; auf über 500 Seiten hätten manche Passagen straffer erzählt werden können.
Das Cover passt in seiner Schlichtheit sehr gut: unaufgeregt, aber aussagekräftig, und auch der Titel „Weißes Licht“ ist treffend gewählt, weil er gleichzeitig Hoffnung, Blendung und Aufdeckung symbolisiert.
Alles in allem ist es ein Roman, der weniger durch Handlung als durch Atmosphäre und Figuren wirkt. Wer schnelle Spannung sucht, wird hier nicht glücklich. Aber für Leser:innen, die sich auf einen stillen, introspektiven Text einlassen möchten, ist „Weißes Licht“ ein Buch, das lange nachklingt.
„Weißes Licht“ ist ein Roman, der mich durch seine leisen Zwischentöne beeindruckt hat. Eric Puchner erzählt keine spektakuläre Geschichte, sondern konzentriert sich auf die feinen Brüche im Leben – Freundschaften, Schuld, Loyalität und die Frage, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt. Gerade Garrets innere Zerrissenheit, sein Ringen mit Verantwortung und alten Fehlern, habe ich als sehr authentisch empfunden.
Der Schreibstil ist zurückhaltend, klar und ohne große Effekte – und genau das macht die Wirkung aus. Vieles bleibt unausgesprochen, und gerade diese Leerstellen regen zum Nachdenken an. Manchmal hat sich das Buch für mich aber auch etwas gezogen; auf über 500 Seiten hätten manche Passagen straffer erzählt werden können.
Das Cover passt in seiner Schlichtheit sehr gut: unaufgeregt, aber aussagekräftig, und auch der Titel „Weißes Licht“ ist treffend gewählt, weil er gleichzeitig Hoffnung, Blendung und Aufdeckung symbolisiert.
Alles in allem ist es ein Roman, der weniger durch Handlung als durch Atmosphäre und Figuren wirkt. Wer schnelle Spannung sucht, wird hier nicht glücklich. Aber für Leser:innen, die sich auf einen stillen, introspektiven Text einlassen möchten, ist „Weißes Licht“ ein Buch, das lange nachklingt.
Rezensionen von fd112:
Mörderische Ausstellung
Mumien morden mittwochs nie von Tatjana Kruse
In dem Buch "Mumien morden mittwochs nie" erzählt Tatjana Kruse eine spannende Handlung während einer ägyptischen Ausstellung in einem Museum der siebten Dynastie, die gleichzeitig auch zum Schmunzeln einlädt.
Dr. Apollonia Obermoser, auch Polly genannt freut sich auf diese Ausstellung, da sie die Artefakte in einem Keller bei ihrem Verlobten Timothee gefunden hat.
Der Museumsdirektor Pucci verhält sich ihr gegenüber jedoch sehr reserviert und sein Umgang mit den Mitarbeitern ist nicht sehr freundlich. Das zeigt sich auch während der Pressekonferenz zur Eröffnung der Ausstellung. Doch während dieser Pressekonferenz geschieht das Unfassbare, ein Deckenstrahler stürzt ins Publikum und tötet einen Mitarbeiter. War es ein Unfall oder war es Mord? Alle Verantwortlichen des Museums betonen immer wieder, es war ein Unfall. War es das wirklich? Dann geschehen weitere Morde. Daphne, die Milliardärstochter der Eigentümerin des Museums glaubt an den Fluch der Mumie.
Tatjana Kruse versteht es, die einzelnen Charaktere der unterschiedlichen Protagonisten gut zu beschreiben. Zu Beginn vielleicht etwas zu langatmig, aber das ändert sich im weiteren Verlauf. Die Handlung nimmt an Spannung stetig zu. Die Autorin versteht es, den Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu führen. Immer wieder gibt es spannende Wendungen. Zudem gibt es immer wieder Passagen, die zum Schmunzeln einladen.
Insgesamt wird die Handlung spannend, mit lustigen Elementen und einem doch überraschenden Ende erzählt.
Rezensionen von clematis:
Das Beste geben
Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater
Weit abgelegen im nordamerikanischen Appalachengebirge befindet sich das bekannte Grand Hotel Avalon und Spa mit seinen vier Heilbädern. Nicht nur die Leiterin, June Porter Hudson, sondern auch alle Angestellten lesen ihren Gästen förmlich jeden Wunsch von den Augen ab. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor im Jahre 1942 müssen diese Gäste allerdings etwa dreihundert Internierten der Achsenmächte, vorwiegend Japaner, Italiener und Deutsche, weichen.
June beweist ihr Geschick, erfüllt auch deren Forderungen und unterstützt gleichzeitig Personen, die ihrer Hilfe gegen die Kriegswirren bedürfen.
Zum Teil auf wahren Begebenheiten aufbauend, erzählt Maggie Stiefvater diesen Roman um eine Hotelleiterin, die zwischen Überwachung durch das FBI und anspruchsvollen Erwartungen der festgehaltenen Diplomaten hin- und hergerissen wird. Hinter dem ansprechenden Titelbild und der interessanten Kurzinfo zum Buch bleiben dann allerdings die Erwartungen zurück. Es ist schwierig, der Handlung zu folgen, gefühlsmäßig kommt und geht eine Fülle an Personen, dieses stete Durcheinander sorgt irgendwie nicht dafür, dass ein gleichmäßiger Lesefluss entsteht. Gut vorstellbar sind June und ihre Mannschaft, ihr Bestreben, immer das Beste zu geben, egal, ob übliche Hotelgäste oder zugeteilte Diplomaten im Hause logieren. Die Schwierigkeiten, abwechslungsreiche Menüs zu servieren angesichts der eingeschränkten Versorgungslage und der fehlenden Angestellten, die zu Kriegsdiensten einberufenen worden sind, ist verständlich und entspricht den historischen Tatsachen. Ein wenig undurchschaubar hingegen sind die Geheimnisse um das Süßwasser im und rund um das Hotel samt seinen heilenden Eigenschaften, mir als Leserin hat sich diese Kommunikation Junes mit den Wassern nicht verständlich offenbart. Etliche andere Figuren werden auch im Laufe der Kapitel nicht wirklich greifbar, zudem werden frühere Ereignisse nahtlos ins Geschehen eingearbeitet, wie z.B. Andeutungen zu Kohlenbergwerkszenen und deren Auswirkungen. Dadurch fällt es mitunter schwer, das Wesentliche im Auge zu behalten. Mich konnte der Schreibstil in diesem Roman leider nicht nachhaltig fesseln und auf die Geschichte fokussieren.
Interessante Details aus der Zeit nach Pearl Harbor, detailliert recherchierte Einblicke ins Hotelgeschäft, die Handlung selbst allerdings bleibt etwas verwirrend. Schade.









