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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PucKker:

Eher etwas für Küchenneulinge

Koch! Mich! Jetzt! von Leon Schreiber

In diesem Kochbuch finden sich 83 Rezepte für die schnelle Küche. Denn wer kennt es nicht: Erschöpft hängt man auf dem Sofa und hat Hunger, aber eben keine Energie mehr zum Kochen. Dafür ist dieses Buch eigentlich genau gedacht. Besonders gespannt bin ich noch auf Rezepte wie Apfel-Zimt-Quesadillas, panierten Käse oder Pfannen-Bananenbrot.

Ein paar herzhafte und süße Rezepte habe ich ausprobiert und wirklich unzufrieden war ich mit keinem davon. Begeistert war ich allerdings auch nie. Es sind sehr einfache Gerichte, die in einem durchschnittlichen Haushalt problemlos auf den Tisch kommen.
Da ich keine Kochanfängerin bin, vermag mich das Buch deshalb nicht wirklich abzuholen. Außerdem fehlen mir Nährwertangaben und Informationen zu Ernährungsformen. Oft sind mir die Rezepte zu kohlenhydratlastig oder zu süß und gleichzeitig zu gemüse- bzw. obstarm. Das lässt sich zwar leicht ändern, ist aber trotzdem etwas unpraktisch. So musste ich eigentlich jedes Rezept nachwürzen oder mit zusätzlichen Zutaten aufpeppen, damit es für mich spannender wird.
Insofern bietet das Buch vor allem simple Alltagsküche für unerfahrene Köchinnen und Köche. Für Küchenneulinge vermutlich deutlich interessanter als für mich.

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Ein paar ausgefallene Rezepte

Creamy von Manuel Weyer

Hier findet man 40 Rezepte für die Ninja Creami. Leider sind überwiegend klassische bis ausgefallenere Eissorten dabei und keine proteinreichen oder zuckerarmen Rezepte. Da genau das für viele bei der Ninja Creami ein wichtiger Punkt ist, sollte man das vor dem Kauf wissen.
Stattdessen gibt es Bekanntes wie Stracciatella, Vanille, Schokolade und Erdbeer, aber auch etwas aufregendere Kombinationen wie Erdbeer-Basilikum, Gurke-Zitrone, Tomate-Aprikose, Wildkräutersalat oder Fruchtgummi.

Einige Sachen finde ich richtig spannend: Cheesecake-Sandwiches mit Butterkeksen, geeister Apfelstreuselkuchen oder die Mini-Eisbomben. Bei Matcha und Pistazie kommt dann sogar noch Feldsalat dazu, was ich eigentlich total interessant finde.
Leider waren die Rezepte, die ich ausprobiert habe, geschmacklich nur mittelmäßig und mir vor allem viel zu süß. Außerdem finde ich 40 Rezepte für ein eigenes Rezeptbuch doch etwas wenig. Wer keine Ninja Creami hat, kann die Rezepte übrigens auch in einer Cuisinart zubereiten. Ich habe sie in einer Cuisinart Freeze Wand ausprobiert und auch damit klappt es.

Insgesamt also einige spannende und ungewöhnliche Eiskreationen, aber für mich leider zu wenig Rezepte und geschmacklich nicht überzeugend genug.

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Nur gut 30 Rezepte

Slushy von GU

In diesem Buch für die Ninja Slushi Maschine finden sich 31 Rezepte für Slushies. Das ist dann doch gar nicht mal so viel, wobei die Auswahl zumindest überwiegend interessant ist.
Ungefähr ein Drittel der Rezepte ist mit Alkohol, was sich glücklicherweise mittlerweile auch ziemlich gut durch alkoholfreie Alternativen ersetzen lässt.

Auf proteinreiche oder zuckerarme Rezepte darf man hier allerdings nicht hoffen. Es wurden eher klassische Sachen ausgesucht. Vanille-Milchshake, Karamell-Frappuccino oder Salted Peanut Shake gehören eher zu den Klassikern.
Trotzdem sind einige interessante Rezepte dabei: Glühwein-Slush, Melonen-Minz-Slush oder ein grüner Slush mit Gurke. Das finde ich schon spannend und gerade bei den ausgefalleneren Kombinationen freue ich mich aufs Ausprobieren.
Außerdem muss ich zugeben, dass ich gar keine Ninja-Slushy-Maschine habe und das Ganze in einer Cuisinart im Slushy-Programm zubereitet habe. Das erfordert ein bisschen Umplanung, weil man dann Gefrorenes mit Ungefrorenem im Verhältnis 2:1 mischen muss, aber es ist machbar.

Insgesamt also ein kleines Büchlein mit einigen Slushy-Klassikern und ein paar spannenderen Ideen. Der Preis ist allerdings für ein Buch mit gerade einmal 31 Rezepten doch ziemlich happig.

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Vielfalt

Die Ernährungs-Docs – Unsere 100 besten Protein-Power-Rezepte von Matthias Riedl; Jörn Klasen; Viola Andresen; Silja Schäfer

Ein wirklich schönes Kochbuch mit einer Vielzahl an spannenden Gerichten. Besonders hervorheben möchte ich hier den Dinkelflammkuchen mit Lauch und Kürbis, die Hafer-Crêpes mit Linsengemüse und die Käsesuppe mit Pilz-Tofu-Topping. Spannend und definitiv nicht austauschbar.
Was man hier auch findet, sind Süßspeisen! Quark-Buttermilch-Waffeln mit Ingwer-Schoko-Sauce, Dinkel-Quark-Muffins mit Banane und Mandeln oder der vegane Gugelhupf mit Seidentofu und Zitrone klingen allesamt fantastisch! Ich freue mich schon sehr darauf, mich hier weiter durchzuprobieren.

Aber auch einfachere Gerichte sind dabei, sodass wirklich für verschiedene Geschmäcker und Gelegenheiten etwas dabei ist. Von Frühstück über Hauptspeisen bis hin zum Dessert ist alles vertreten. Insgesamt ein schönes Kochbuch mit vielen abwechslungsreichen Rezepten. So macht gesunde Ernährung Spaß!

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Lange Zutatenlisten

Taste of Asia von Viet Shao

Hach ja, eigentlich sind das allesamt schöne Gerichte. Aber obwohl ich in einer Großstadt mit Asialäden einkaufe, finde ich trotzdem so vieles nicht: getrocknete Lilienblüten, Macapuno, rote Palmfrüchte, grüne Palmfrüchte, Ube-Eiscreme, gesüßte weiße Bohnen aus der Dose, unreife Papaya, Bananenblätter … gar nicht so einfach! Da hätte ich mir mehr Alternativen und Erklärungen gewünscht.

Das macht das Buch für mich leider nicht unbedingt besonders nahbar und nimmt mir ehrlich gesagt auch etwas die Lust aufs Nachkochen. Wenn ich für ein Rezept erst fünf verschiedene Läden abklappern muss, wird es schwierig. Auch sind die Zutatenlisten wirklich lang. Hier muss man Geduld und viel Lust auf Kochen mitbringen. Für Kochanfänger oder Kochanfängerinnen ist das Buch nicht geeignet. Als Hinweis sollte man außerdem wissen, dass das meiste mit Fisch oder Fleisch ist. Für vegetarisch lebende Personen ist das Buch daher eher nicht das Richtige.
Was ich bisher ausprobiert habe, hat mich dann leider auch nicht wirklich umgehauen. Trotzdem sind einige spannende Rezepte dabei und gerade die Vielfalt der verschiedenen asiatischen Küchen finde ich interessant. Für mich ist es daher eher ein Buch zum Durchblättern und Inspirierenlassen als eines, aus dem ich tatsächlich regelmäßig nachkochen werde.

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Chaotisch

Die Rückkehr der Hoffnung von Rutger Bregman

Es schmerzt mich wirklich, diesem Buch keine höhere Bewertung geben zu können. Der Vorgänger „Moralische Ambition“ hat mich total mitgerissen und von mir fünf Sterne bekommen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an dieses schmale Büchlein mit gerade einmal 80 Seiten.

Leider konnte ich daraus kaum etwas für mich mitnehmen.

Auf so wenigen Seiten werden viele Gedanken angerissen, aber kaum einer wirklich vertieft. Stattdessen wiederholt Rutger Bregman manche Aussagen mehrfach, sodass für neue Impulse oder eine tiefere Auseinandersetzung kaum Platz bleibt.
Etwas irritiert hat mich außerdem, dass der Autor mehrfach betont, keine Spaltung zwischen links und rechts fördern zu wollen, dann aber ausgerechnet linke Positionen oder Akteure wiederholt kritisiert. Das wirkte auf mich nicht ganz stimmig.

Insgesamt hatte ich am Ende das Gefühl, gar nicht so richtig verstanden zu haben, was mir dieses Buch eigentlich vermitteln wollte. Zwischen Wiederholungen, Gedankensprüngen und ständig wechselnden Themen fehlte mir ein roter Faden. Ich habe das Buch beendet und hatte leider nicht das Gefühl, etwas Neues gelernt oder einen Gedanken wirklich vertieft zu haben. Schade. Gerade weil ich den Vorgänger so stark fand, hatte ich mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft.

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Wahnsinnig spannend

Sturmland von Miriam Georg

Zuvor hatte ich von Miriam Georg schon „Die Verlorene“ gelesen, welches anfangs eher zäh war und hinten raus dann wahnsinnig spannend wurde. Deshalb wollte ich gerne noch ein Buch der Autorin lesen und ich muss sagen: Hier ist nichts zäh und alles spannend!

Ich habe das Buch wirklich schnell durchgelesen und mich nachts im Bett schon wieder auf den nächsten Tag gefreut, damit ich weiterlesen konnte.

Besonders gut gefallen hat mir, wie Miriam Georg die Natur und die Umgebung einfängt. Die Landschaft, die Nordsee und das Leben auf Norderney werden so schön beschrieben, dass man sich direkt mittendrin fühlt.
Auch die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Sie fühlen sich echt an, sind nicht eindimensional und gerade Cora hat unglaublich viele verschiedene Seiten. Die Geschichte macht es einem dabei nicht einfach. Es gibt Geheimnisse, Lügen und einige wirklich ernste Themen, wodurch das Buch teilweise ziemlich intensiv wird.
Und dann kam das Ende! Ich war ehrlich gesagt etwas verzweifelt, weil ich gar nicht wusste, dass es einen zweiten Teil gibt und plötzlich noch so viele Fragen offen waren. Jetzt kann ich kaum auf das zweite Buch warten.

Für mich bisher definitiv mein Lieblingsbuch von Miriam Georg und ich bin sehr gespannt, wie es mit Cora und Onnen weitergeht.

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Chaotischer Schreibstil

Eingeschnürt. Wie der weibliche Körper in Form gebracht wurde von Evke Rulffes

Leider leider bekommt dieses Buch von mir keine gute Bewertung. Dabei ist das Thema eigentlich so interessant: Wie wurde der weibliche Körper über die Jahrhunderte eingeschnürt, geformt und in eine bestimmte Vorstellung von Schönheit gebracht?
Man merkt dem Buch auch an, dass hier sehr viel Arbeit hineingeflossen ist.

Es wurden zahlreiche Quellen herangezogen, Gespräche geführt und viel Literatur verarbeitet. Zweifellos hat die Autorin sehr viel Zeit mit dem Thema verbracht und es gibt viele interessante Informationen.

Was für mich aber leider überhaupt nicht funktioniert hat, ist der Schreibstil und vor allem die Struktur. Schon am Anfang hatte ich ständig das Gefühl, irgendwie zwei Kapitel verpasst zu haben. Gedanken werden aufgegriffen, ohne dass für mich klar war, woher sie eigentlich kommen, und gefühlt gibt es nach fast jedem Absatz einen thematischen Sprung. Ich konnte beim besten Willen keinen roten Faden erkennen.
Das hat das Lesen für mich leider zu einer ziemlichen Tortur gemacht. Dabei hätte mich das Thema wirklich interessiert und ich hätte gerne mehr über die historischen Entwicklungen, Schönheitsideale und die Verbindung zu heutigen Körperbildern erfahren.

Leider bin ich dann auch noch über Links gestolpert, die ein „source=chatgpt“ enthielten. Das finde ich bei einem veröffentlichten Sachbuch schon ziemlich unprofessionell und hätte meiner Meinung nach sowohl der Autorin als auch dem Verlag auffallen müssen.
Schade, denn eigentlich steckt hier ein wirklich spannendes Thema und offensichtlich auch sehr viel Recherchearbeit drin. Für mich ist es an der Umsetzung gescheitert.

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Tolle Rezepte

Gamechanger Ballaststoffe von Matthias Riedl

Ich habe ja schon sehr viele Bücher von Matthias Riedl und nach „Gamechanger Proteine“ finde ich auch „Gamechanger Ballaststoffe“ richtig toll!
Hier finden sich abwechslungsreiche und vor allem auch viele neue Rezepte. Von Frühstück bis Dessert ist alles vertreten und die meisten Rezepte lassen sich gut in den Alltag integrieren und sind schnell gemacht.

Ein rundum schönes Kochbuch, mit dem es etwas leichter fällt, auf die empfohlene Ballaststoffmenge am Tag zu kommen.
Ein paar Rezepte, auf die ich mich besonders freue, sind zum Beispiel der Bohnenauflauf mit grünen Kochbananen, die Chiapfannkuchen mit Kokos-Kürbis-Sauce und die Müslimuffins mit Heidelbeeren und Quark. Klingt alles richtig lecker!

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Umfangreich

Vegetarisch express von

Ein wirklich tolles Kochbuch mit einer riesigen Auswahl an Rezepten. Ich habe 153 Rezepte gezählt und durch diese Vielfalt dürfte hier wirklich jede und jeder fündig werden. Egal ob schnelle Feierabendküche oder etwas Besonderes fürs Wochenende. Mein bisheriges Highlight ist ganz klar der Frozen Joghurt mit Limette und Honig.

Der war richtig lecker und wird definitiv öfter gemacht.

Auch sonst sind einige Rezepte dabei, auf die ich mich schon sehr freue. Besonders gespannt bin ich auf die Filoteig-Lasagne mit Waldbeeren, das Dutch Baby mit Pecorino und die Crostini mit Bohnencreme. Das sind genau die etwas ausgefalleneren Ideen, die ich in Kochbüchern gerne entdecke. Gleichzeitig fehlen aber auch die Klassiker nicht. Pizza, Grillspieße oder Shepherd’s Pie mit Linsen sorgen dafür, dass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist. Von Vorspeisen über Hauptgerichte bis hin zu Desserts ist alles vertreten. Nur Frühstücksrezepte sucht man hier vergeblich, was ich aber verschmerzen kann.

Insgesamt ist das einfach ein richtig umfangreiches Kochbuch für alle, die schnelle vegetarische Gerichte mögen. Die Mischung aus Klassikern und neuen Ideen ist gelungen und ich freue mich schon darauf, mich weiter durch die vielen Rezepte zu kochen.

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