Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Willy Shrub:
Eindringlicher Roman über Freundschaft, Verrat und Vergebung
Weißes Licht von Eric Puchner
Weißes Licht von Eric Puchner ist ein eindringlicher und spannungsvoller Roman über die Themen Freundschaft und Verrat, Verantwortung und Vergebung. Die Szenerie (Montana, abgelegene Landschaft, Natur, Isolation) wird nicht nur als Kulisse genutzt, sondern als Spiegel für das Innenleben der Figuren – Einsamkeit, Rückzug, aber auch Sehnsucht nach Verbundenheit.
Diese Verbindung hebt das Buch über bloße Beziehungsdramen hinaus. Es ist ein Buch, das nicht laut daherkommt, sondern leise wirkt — und doch nachhallt. Wer Freude an tiefgehenden Charakterstudien, Zeitsprüngen und subtiler Emotionalität hat, wird die Lektüre genießen. Für Leser, die starke Handlungstränge oder schnelle Entwicklungen bevorzugen, ist es wohl nicht ideal — aber gerade in seinen ruhigen Momenten liegt die Kraft des Buches.
Rezensionen von Zisa:
Wissen für Kids
tiptoi® - Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane von Luise Terstegen
Dieses ist unser erstes Buch für Kinder von 6-10 Jahren und ich muss sagen, Ravensburger hat das Konzept toll für Große umgesetzt. Auf diesmal 32 Seiten können die Kinder oder auch Erwachsene mit Kimi eine Menge über unseren Planeten aber auch Unterthemen wie Wetter oder Vulkane lernen.
Die Seiten sind auf dünnem Papier gedruckt, die Bilder sehr anschaulich (allerdings gezeichnet und keine Fotografien) und auch die Übersichtlichkeit ist auf den Seiten gewährleistet.
Die Sprache ist angepasst an das Grundschulalter und auch die Spiele sind nicht nur zum Wiederholen der Inhalte auf der Seite, sondern laden auch ein, das Wissen anzuwenden. Für meine Sechsjährige waren sie teilweise noch sehr knifflig, aber so wird sie noch eine Weile Spaß an dem Buch haben können.
Daher gibt es von mir eine absolute Kaufempfehlung mit 5 Sternen.
Rezensionen von Lori:
Ein chaotischer Tag
Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt von Katja Hemkentokrax
Felina ist wieder da und freut sich auf ihre erste Hexenprüfung. Sie kann es gar nicht erwarten, endlich ihren eigenen Hexenhut zu erhalten!
Aber dazu muss sie erst ein Praktikum in Patina Grünspans Versand für Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien aller Art absolvieren!
Ein Tag erscheint ihr allerdings etwas wenig, um alles zu entdecken.
..
Ein zauberhaftes Abenteuer, das so einige Überraschungen bereithält.
Diese Geschichte ist sehr lustig und macht großen Spaß zu lesen.
Aber sie hält noch viel mehr bereit. Mit Wortwitz, Fantasie, Redewendungen und vielen kleinen Botschaften, ist sie nicht nur sehr unterhaltsam. Man kann auch einiges lernen.
Die zauberhaften Charaktere sind, ebenso wie ihre Namen, gut gewählt, und haben interessante Aufgaben in der Versandabteilung.
Dank der Illustrationen wird der Text etwas aufgelockert und man kann alles genau betrachten.
Ein tolles Kinderbuch, dass ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Vobabooks:
Cozy Winter Romance
The Penguin Paradox von Greta Milán
4.5 ⭐️ Nachdem ich die Willow-Falls Bände von Greta Milan sehr gerne gelesen habe, habe ich mich schon auf ihr neues Buch „The Penguin Paradox“ gefreut. Emerie ist Veterinärmedizinerin und promoviert zu der Partnertreue von Adeliepinguinen. Kurzfristig erhält sie die Möglichkeit, diese in echt zu erleben und sie reist mit auf eine zweimonatige Forschungsreise in die Antarktis.
Am Cape Evans befindet sich die Forschungsstation White Star. Nur blöd, dass Emerie ihren Teamleiter Beckett absolut nicht ausstehen kann. Emelie möchte nicht nur erforschen, das Pinguine entgegen der weit verbreiteten Annahme nicht monogam leben, sie hält auch selbst nicht viel von Beziehungen und bleibt lieber für sich. Doch in der kalten Antarktis bröckelt so manche Ansicht…
Eine schöne Romancegeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Besonders schön fand ich das winterliche und besondere Setting in der Antarktis. Angenehm und mitunter auch witzig zu lesen, ein Wohlfühlbuch. In mancher Hinsicht hat es mich an ein Ali Hazelwood Buch erinnert, was vielleicht auch an dem Forschungsthema liegt. Es ist im dual POV geschrieben, die Charaktere fand ich authentisch und sympathisch und die Vibes romantisch. Eine schöne entspannte Geschichte für die Romanceliebhabenden für den Winter.
Rezensionen von Piet1990:
Ein leiser Roman mit Nachhall
Weißes Licht von Eric Puchner
„Weißes Licht“ ist ein Roman, der mich durch seine leisen Zwischentöne beeindruckt hat. Eric Puchner erzählt keine spektakuläre Geschichte, sondern konzentriert sich auf die feinen Brüche im Leben – Freundschaften, Schuld, Loyalität und die Frage, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt.
Gerade Garrets innere Zerrissenheit, sein Ringen mit Verantwortung und alten Fehlern, habe ich als sehr authentisch empfunden.
Der Schreibstil ist zurückhaltend, klar und ohne große Effekte – und genau das macht die Wirkung aus. Vieles bleibt unausgesprochen, und gerade diese Leerstellen regen zum Nachdenken an. Manchmal hat sich das Buch für mich aber auch etwas gezogen; auf über 500 Seiten hätten manche Passagen straffer erzählt werden können.
Das Cover passt in seiner Schlichtheit sehr gut: unaufgeregt, aber aussagekräftig, und auch der Titel „Weißes Licht“ ist treffend gewählt, weil er gleichzeitig Hoffnung, Blendung und Aufdeckung symbolisiert.
Alles in allem ist es ein Roman, der weniger durch Handlung als durch Atmosphäre und Figuren wirkt. Wer schnelle Spannung sucht, wird hier nicht glücklich. Aber für Leser:innen, die sich auf einen stillen, introspektiven Text einlassen möchten, ist „Weißes Licht“ ein Buch, das lange nachklingt.
„Weißes Licht“ ist ein Roman, der mich durch seine leisen Zwischentöne beeindruckt hat. Eric Puchner erzählt keine spektakuläre Geschichte, sondern konzentriert sich auf die feinen Brüche im Leben – Freundschaften, Schuld, Loyalität und die Frage, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt. Gerade Garrets innere Zerrissenheit, sein Ringen mit Verantwortung und alten Fehlern, habe ich als sehr authentisch empfunden.
Der Schreibstil ist zurückhaltend, klar und ohne große Effekte – und genau das macht die Wirkung aus. Vieles bleibt unausgesprochen, und gerade diese Leerstellen regen zum Nachdenken an. Manchmal hat sich das Buch für mich aber auch etwas gezogen; auf über 500 Seiten hätten manche Passagen straffer erzählt werden können.
Das Cover passt in seiner Schlichtheit sehr gut: unaufgeregt, aber aussagekräftig, und auch der Titel „Weißes Licht“ ist treffend gewählt, weil er gleichzeitig Hoffnung, Blendung und Aufdeckung symbolisiert.
Alles in allem ist es ein Roman, der weniger durch Handlung als durch Atmosphäre und Figuren wirkt. Wer schnelle Spannung sucht, wird hier nicht glücklich. Aber für Leser:innen, die sich auf einen stillen, introspektiven Text einlassen möchten, ist „Weißes Licht“ ein Buch, das lange nachklingt.
Rezensionen von fd112:
Mörderische Ausstellung
Mumien morden mittwochs nie von Tatjana Kruse
In dem Buch "Mumien morden mittwochs nie" erzählt Tatjana Kruse eine spannende Handlung während einer ägyptischen Ausstellung in einem Museum der siebten Dynastie, die gleichzeitig auch zum Schmunzeln einlädt.
Dr. Apollonia Obermoser, auch Polly genannt freut sich auf diese Ausstellung, da sie die Artefakte in einem Keller bei ihrem Verlobten Timothee gefunden hat.
Der Museumsdirektor Pucci verhält sich ihr gegenüber jedoch sehr reserviert und sein Umgang mit den Mitarbeitern ist nicht sehr freundlich. Das zeigt sich auch während der Pressekonferenz zur Eröffnung der Ausstellung. Doch während dieser Pressekonferenz geschieht das Unfassbare, ein Deckenstrahler stürzt ins Publikum und tötet einen Mitarbeiter. War es ein Unfall oder war es Mord? Alle Verantwortlichen des Museums betonen immer wieder, es war ein Unfall. War es das wirklich? Dann geschehen weitere Morde. Daphne, die Milliardärstochter der Eigentümerin des Museums glaubt an den Fluch der Mumie.
Tatjana Kruse versteht es, die einzelnen Charaktere der unterschiedlichen Protagonisten gut zu beschreiben. Zu Beginn vielleicht etwas zu langatmig, aber das ändert sich im weiteren Verlauf. Die Handlung nimmt an Spannung stetig zu. Die Autorin versteht es, den Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu führen. Immer wieder gibt es spannende Wendungen. Zudem gibt es immer wieder Passagen, die zum Schmunzeln einladen.
Insgesamt wird die Handlung spannend, mit lustigen Elementen und einem doch überraschenden Ende erzählt.
Rezensionen von clematis:
Das Beste geben
Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater
Weit abgelegen im nordamerikanischen Appalachengebirge befindet sich das bekannte Grand Hotel Avalon und Spa mit seinen vier Heilbädern. Nicht nur die Leiterin, June Porter Hudson, sondern auch alle Angestellten lesen ihren Gästen förmlich jeden Wunsch von den Augen ab. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor im Jahre 1942 müssen diese Gäste allerdings etwa dreihundert Internierten der Achsenmächte, vorwiegend Japaner, Italiener und Deutsche, weichen.
June beweist ihr Geschick, erfüllt auch deren Forderungen und unterstützt gleichzeitig Personen, die ihrer Hilfe gegen die Kriegswirren bedürfen.
Zum Teil auf wahren Begebenheiten aufbauend, erzählt Maggie Stiefvater diesen Roman um eine Hotelleiterin, die zwischen Überwachung durch das FBI und anspruchsvollen Erwartungen der festgehaltenen Diplomaten hin- und hergerissen wird. Hinter dem ansprechenden Titelbild und der interessanten Kurzinfo zum Buch bleiben dann allerdings die Erwartungen zurück. Es ist schwierig, der Handlung zu folgen, gefühlsmäßig kommt und geht eine Fülle an Personen, dieses stete Durcheinander sorgt irgendwie nicht dafür, dass ein gleichmäßiger Lesefluss entsteht. Gut vorstellbar sind June und ihre Mannschaft, ihr Bestreben, immer das Beste zu geben, egal, ob übliche Hotelgäste oder zugeteilte Diplomaten im Hause logieren. Die Schwierigkeiten, abwechslungsreiche Menüs zu servieren angesichts der eingeschränkten Versorgungslage und der fehlenden Angestellten, die zu Kriegsdiensten einberufenen worden sind, ist verständlich und entspricht den historischen Tatsachen. Ein wenig undurchschaubar hingegen sind die Geheimnisse um das Süßwasser im und rund um das Hotel samt seinen heilenden Eigenschaften, mir als Leserin hat sich diese Kommunikation Junes mit den Wassern nicht verständlich offenbart. Etliche andere Figuren werden auch im Laufe der Kapitel nicht wirklich greifbar, zudem werden frühere Ereignisse nahtlos ins Geschehen eingearbeitet, wie z.B. Andeutungen zu Kohlenbergwerkszenen und deren Auswirkungen. Dadurch fällt es mitunter schwer, das Wesentliche im Auge zu behalten. Mich konnte der Schreibstil in diesem Roman leider nicht nachhaltig fesseln und auf die Geschichte fokussieren.
Interessante Details aus der Zeit nach Pearl Harbor, detailliert recherchierte Einblicke ins Hotelgeschäft, die Handlung selbst allerdings bleibt etwas verwirrend. Schade.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Intrigen und Verbotene Magie
Heart of the Damned - Ihr Versprechen ist sein Untergang von Julia Pauss
Julia Pauss hat mit Heart of the Damned einen neuen Fan dazu gewonnen. Ich habe bis jetzt noch nichts von der Autorin gelesen, und mich konnte das Buch in allen Aspekten überzeugen: Schreibstil, Protagonisten, Plottwists, das World Building, hier hat die Autorin alles Goldrichtig gemacht.
Schon von der ersten Seite an hat mich die Spannung gepackt, diese hat sich dann durch das gesamte Buch gezogen.
Auch die großartigen Protagonisten haben dafür gesorgt, dass es mir schwerfiel, das Buch aus der Hand zu legen.
Ich liebe Scarlett über alles. Sie ist mutig, cool und schlau, aber ohne dabei zu dick aufzutragen. Sie hat eine harte Schale, aber ein weiches Herz, das sie unglaublich liebenswert macht. Die Chancen stehen anfangs nicht gut für Scar, die bei ihrem Einbruch ins Schloss vom König persönlich ertappt wird. Diebe verdienen in Lethia den Tod, doch Scar hat ein weiteres Problem: Sie hat eine magische Fähigkeit, die ihr ermöglicht, das Gesicht eines anderen anzunehmen, und das ist ein weiteres Todesurteil, denn alle Magischen gelten in dieser Welt als infiziert. Durch das tragische Ableben der zukünftigen Königin bekommt sie zu ihrer Überraschung einen Deal von König Ren, der ihr das Leben retten könnte.
Den ersten Eindruck, den man von Ren bekommt, ist ein gnadenloser Herrscher, der auch vor Gewalt nicht zurückschreckt, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Doch recht schnell zeigt sich nach dem ersten Zusammentreffen der Protagonisten eine andere Seite. Die verzwickte politische Lage und die drohende Gefahr der Dämonen rauben ihm die Nerven. Scars Magie scheint die einzige Möglichkeit zu sein, um die Situation zu deeskalieren.
Ich habe die Dynamik zwischen den beiden absolut geliebt. Das Tempo der Entwicklung war perfektes Slow Burn, sodass sich das Knistern zwischen den beiden authentisch angefühlt hat.
Fazit: Diese Geschichte war wirklich ein Highlight für mich. Die Intrigen, die Geheimnisse und die krassen Plottwists und auch die Nebencharaktere waren einfach nur der Hammer. Ich freue mich so sehr auf den nächsten Teil, ich möchte definitiv mehr von der Autorin in Zukunft lesen.
Rezensionen von buchina:
Fantastische Zeitreisen und orientalische Atmosphäre, Band 2 überzeugt
Aliya und der Silberexpress (Die Schule der Zeitreisenden 2) von Laila Rifaat
„Aliya und der Silberexpress“ von Laila Rifaat ist der zweite Band der Reihe Die Schule der Zeitreisenden und setzt dort an, wo der Auftakt endet: Aliya kehrt zur Schule zurück. Wer den ersten Band nicht kennt, könnte am Anfang Schwierigkeiten haben, alle Zusammenhänge sofort zu erfassen. Rückblenden und Erklärungen sind vorhanden, aber gewisse Figuren und Verbindungen erschließen sich leichter mit Vorwissen.
Aliya wird wieder auf eine Reise durch die Zeit geschickt wird, im legendären Silberexpress. Hier erhoffen sich Aliya und ihre Freunde Schutz vor dem Magier Dorian Darke, der immer noch auf der Suche nach ihr ist. Doch schnell zeigt sich, dass Sicherheit trügerisch ist. Ein Mord, mysteriöse Ereignisse und Aliyas eigene Kräfte, die unberechenbar zu sein scheinen, sorgen dafür das der Spannungsbogen immer mehr steigt und man das Buch immer weiterlesen möchte.
Ich habe das Buch mit meiner Tochter (12 Jahre) gelesen, die schon vom ersten Band begeistert war. Uns beiden hat vor allem das Setting gefallen. Die Welt, die die Autorin aufgebaut hat, besitzt viele orientalische Elemente und man merkt, dass sie ägyptische Wurzeln hat. Mich hat das ganze auch ein wenig an den Klassiker „Mord im Orientexpress“ erinnert.
Das Buch ist spannend, auch durch die überraschenden Wendungen und auch durch die greifbare Protagonistin. Sie ist stark und mutig, aber auch immer wieder unsicher, was sie realistisch und sympathisch macht. Manche Wendungen waren mir zu konstruiert, aber diese Kritik kann meine Tochter nicht nachvollziehen, die auch eher der Zielgruppe entspricht.
Das Buch ist sehr schön gestaltet, der Einband sehr farbenfroh mit glänzenden Elementen und innen ein wenig mit dezenten Grafiken gearbeitet.
Insgesamt ein gelungener 2. Teil, der große Lust auf den dritten Teil der Reihe macht. Für mich punktet die Reihe vor allem wegen der sympathischen Protagonisten und dem orientalischen Setting.
Rezensionen von clematis:
Rituale
Weihnachtsliebe auf den zweiten Blick von Lotte Römer
Nach einem schweren Schicksalsschlag in ihrer Kindheit findet Hannah einfach keine Freude mehr an stimmungsvollen Weihnachtsritualen. Duftende Kekse backen, heimelige Zimmer schmücken, kitschige Lieder hören, das ist absolut nicht ihr Traum von der angeblich schönsten Zeit im Jahr, viel lieber zieht sie sich allein zurück und schaut sich mit Katze Lieschen irgendeinen Film an.
Als sie mit ihrer Nichte Theresa am Christkindlmarkt auf eine Gruppe von teils schaurig maskierten Kramperln (Krampussen) trifft, ändert sie ihre Meinung. Denn während einer der Perchtenträger ihr mit der Rute ums Bein schlägt, ist ein anderer sanftmütig und hilfsbereit, wodurch ihr Interesse geweckt wird.
Einem sehr nahe gehenden Einstieg folgt eine einfühlsame Geschichte über Trauerarbeit, Familienglück, Liebe und Zusammenhalt. Interessante Details zu den in Bayern üblichen Perchtenläufen lassen diesen Brauch lebendig werden, die sorgfältig geschnitzten Larven und pelzigen Kostüme hat man aufgrund der detailreichen Beschreibungen rasch vor Augen. Sowohl in ihrer Freizeit als auch während der Arbeit in einer Bäckerei denkt Hannah darüber nach, welcher Mann sich wohl hinter der freundlichen Krampusmaske verborgen haben könnte. Ist es einer ihrer Stammkunden oder der Bekannte ihres WG-Mitbewohners? Es könnte aber auch der Larvenschnitzer sein oder der Anführer der hiesigen Pass (Perchtengruppe). Wie soll Hannah das nur herausfinden, denn plötzlich scheinen einige Männer mehr als nur höflich zuvorkommend zu sein.
Obwohl es in der Liebesgeschichte mehr knistern könnte, ist dieser Roman schön zu lesen. Tiefgründige Themen finden Platz im Geschehen, ohne zu dominant zu werden oder die glitzernde Weihnachtsstimmung zu trüben. Was bleibt, ist ein liebevoller Blick auf Brauchtum, Rituale und Selbstfindung. Kurzum, ein warmherziger Begleiter für die kommende Adventzeit.










