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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Bezauberndes, wunderschönes Märchen für die kalte Jahreszeit

Fjolla, Hüterin der Schneelande von Kristina Scharmacher-Schreiber

Schon beim ersten Blick auf das Cover war es um mich geschehen. Ich bin wahrlich keine Coverkäuferin, auch weil ich viele Krimis und Thriller lese und das da nicht so wichtig ist. Bei Kinder- und Jugendbüchern dagegen finde ich das schon relevanter. Die ganze Schönheit des Covers zeigt sich auch erst, wenn man es in der Hand hält und ein bisschen dreht.

Dann glitzern Fjollas Haare und der Pelz des Schneefuchses und der Eisbär am Himmel zeigt sich wie bei einem Hologramm in allen Farben. Das ist schon ziemlich magisch und passt meiner Meinung nach perfekt zum Buch.

Schon nach wenigen Seiten war ich voll im Geschehen. Fjolla mochte ich sofort. Und die wunderbare zahme Eisfüchsin Drifa auch. Ihr Freund Yuki ist supergoldig, den kann man nur gernhaben.

Wunderbar ergänzt wird der Text durch faszinierende Illustrationen von Mareike Ammersken, die den Zauber der Schneelande wirklich perfekt eingefangen hat. Einfach schön, anders kann ich es gar nicht in Worte fassen.

War es zuerst einfach nur eine Erzählung aus einer Welt im Norden, mit viel Eis und Schnee, Dunkelheit und Kälte, so hat sich das schnell geändert. Aus der Geschichte wird ein bezauberndes magisches Märchen, das ich leider viel zu schnell gelesen hatte. Da ich sehr viel und sehr schnell lese, darf leider längst nicht mehr jedes Buch in mein Regal einziehen oder bei mir bleiben, aber hier bin ich mir sicher: Das Buch wird einen Ehrenplatz erhalten. Und das nicht nur wegen des wunderschönen Covers, sondern vor allem wegen der herzerwärmenden und so faszinierenden Geschichte.

In einer Beschreibung habe ich gelesen: „Ein fantastisches Abenteuer voller Eismagie, tierischer Gefährten und alter Geheimnisse – für alle, die die Wunder der Natur lieben.“ Und genau das kann ich bestätigen. Es ist einfach wunderbar, mit Fjolla in ihrer Schneelandschaft unterwegs zu sein. Auch wenn es mal richtig kalt wird und sogar ziemlich gefährlich, so kann sich doch niemand der Magie der Schneeflocken, Eiskristalle und Nordlichter entziehen. Ich freue mich jetzt schon darauf, das Buch um Weihnachten herum nochmal zu lesen!

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Rezensionen von Streiflicht:

Noch besser als Teil 1

Tatort Hafen - Tod im Schatten der Elbflut von Kästner & Kästner

Nachdem ich Tatort Hafen. Tod an den Ladungsbrücken ziemlich gerne gelesen hatte, wollte ich natürlich gerne wissen, wie es weitergeht. Zwischen den Geschichten in den Büchern ist ein leichter zeitlicher Versatz von ein paar Monaten, ich hab sie fast direkt hintereinander gelesen. Das ist natürlich praktisch, weil dann alles noch präsent ist und man die Vorgängergeschichte und alle Figuren noch im Kopf hat.

So war ich auch superschnell wieder drin, aber meiner Meinung nach könnte man die Bücher aber auch sehr gut einzeln lesen – was ja bei Reihen nicht immer unbedingt der Fall ist. Teil 2 bezieht sich ab und zu auf den ersten Band, aber nicht so, dass man Verständnisprobleme hätte.

Das Buch beginnt schon ziemlich dramatisch. Zwei Menschen auf der Flucht, die dringend Wasser brauchen, ein aufziehender Sturm mit Flut und dann noch ein tödlich endender Streit. Da ist man als Leser sofort mitten drin im Geschehen und voll dabei. Kein langes Vorgeplänkel, sondern direkt ab in die Geschichte.

Ich fand es schön, die Hauptfiguren aus Teil 1 wieder zu „treffen“. Die Kollegen der Wasserschutzpolizei rund um ihren Chef Tom Bendixen, die sich auf die Sturmflut in ihrem Hafen vorbereiten, und auf der anderen Seite Mordermittlerin Jonna Jacobi, die herausfindet, dass der tote Afrikaner, der in der Elbe gefunden wurde, etwas mit dem Containerriesen zu tun hat, das es gerade noch in den Hafen geschafft hat. Und dann kommt der Sturm mit voller Wucht und bringt das Hochwasser mit sich. Der Hafen und viele andere Bereiche werden abgesperrt und evakuiert, aber irgendwo auf dem Schiff ist ein Mörder. Und möglicherweise noch mehr Flüchtlinge, die in Lebensgefahr sind ...

Neben dieser schlimmen Geschichte haben Charlotte vom Opferschutz der Polizei und Tom so ihre eigene persönlichen und privaten Probleme, die ebenfalls thematisiert werden. Das finde ich immer gut, wenn es nicht zu viel wird, weil ja auch Ermittler, Polizisten und andere Menschen sind. Das macht die Lektüre für mich authentischer. In diesem Buch geht es um viele wichtige, aktuelle Themen, die ich gar nicht alle aufzählen möchte, um nicht zu viel zu verraten. Würde man das alles unterbringen wollen, könnte ein Roman leicht überfrachtet werden. In diesem Fall aber ist es dem Autorenduo bestens gelungen, einen spannenden und zugleich auch gesellschaftskritischen Roman zu schreiben. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, aber doch deutlich. Man merkt auch immer wieder, dass beide wissen, wovon sie schreiben – war er doch über 30 Jahre bei der Wasserschutzpolizei Hamburg tätig und sie ist Psychologin und Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Krisenintervention.

Nun bin ich gespannt auf den dritten Band, von dem ich bereits eine Leseprobe genießen durfte.

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Rezensionen von Streiflicht:

Wunderschön und so viele Details

Das Jahr von Jonas Tjäder; Maja Knochenhauer

Schon immer mag ich Kinderbücher, vor allem solche, bei denen es viel zu schauen und zu entdecken gibt. Schon beim ersten Blick auf das Cover und die Kurzbeschreibung wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt für meinen Neffen haben möchte. Er ist gerade fünf geworden und ein großer Bücherfan.

Er kann wirklich lange ruhig dasitzen, wenn man ihm etwas vorliest. Noch lieber mag er es inzwischen, selbst ein Buch zu „lesen“. Kennt er ein Buch schon, dann schaut er sich sehr gerne die Bilder an, da er ja schon weiß, was dort passiert. Gerade bei Büchern wie diesem kann er richtig toll stöbern und immer was Neues entdecken. Ich war begeistert, was es alles zu sehen gibt und musste es nach dem ersten Lesen direkt noch einmal durchblättern und anschauen. Die Fragen auf den Umschlagseiten konnte ich nicht alle beantworten – und das, obwohl ich gedacht hatte, ich hätte mir das Buch schon ziemlich intensiv angeschaut. Sowas ist einfach super, weil man so immer wieder Neues finden und entdecken kann. Auch dann, wenn man noch klein ist und nur die Bilder ansehen kann. Ich bin mir sicher, er wird begeistert sein von den Details.

Gleichzeitig merkt man auch, mit wieviel Herzblut und Liebe das Buch gestaltet ist. Es ist einfach schön anzuschauen, die Bilder sind wunderschön und so voller toller Kleinigkeiten. So taucht zum Beispiel immer wieder eine Katze auf, ein Baby wird geboren und wächst, … das Leben in allen seinen Facetten wird gezeigt. Dazu tolle Texte, die sich reimen, jeden Monate neue Geschichten erzählen und immer berichten, was gerade in diesen Tagen so besonders ist oder in der Natur passiert. Nicht nur für die kleinen ein wirklich schönes Buch mit vielen, vielen Details, die entdeckt und besprochen werden wollen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Leider hat es mich nicht gepackt

Protokoll eines Verschwindens von Alexander Rupflin

Auf dieses Buch von dem mir bisher unbekannten Autor Alexander Rupflin war ich total gespannt. Die interessante Leseprobe hat ihr Übriges getadn und ich mich zusammen mit dem gelungenen Cover noch weiter begeistert. Schon lange lese ich total gerne Krimis und Thriller, aber immer öfter interessiert mich auch der Bereich True Crime.

Warum sind Menschen böse, was treibt sie an, was sind ihre Motive und warum wollen sie töten oder anderen Menschen schaden. Daher schien das Buch perfekt für mich und den nächsten Urlaub.

Ich war sehr gespannt, wie der Schriftsteller das Thema umsetzen wird und wie sich die ganze Geschichte, die schon in der Kurzbeschreibung so dramatisch klingt, entwickeln würde. Leider ging es direkt schwierig los, aber ich hoffte noch, dass es nur Anlaufschwierigkeiten sind. Oft fremdelt man ja manchmal erst mit einem Buch. Hier aber wurde es eher schlimmer als besser. Man muss einer Geschichte Zeit geben, sich zu entwickeln, aber hier gelang das nicht. Zumindest nicht für mich, mich hat das Buch leider nicht gepackt. Die verschiedenen Erzählstränge sind an sich schon interessant, auch weil man das Geschehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernt. Aber die haben sich nie so richtig zu einem Ganzen verbunden. Dieses Buch, das eine Suche nach der Wahrheit und den Abgründen sein soll, das Streben nach Glück aufzeigen und einiges mehr konnte mich leider nicht erreichen. Die Figuren blieben mehr fremd und wirkten steif und fern. Auch wenn ein wahrer Fall dahintersteckt, hat mich das Buch nicht sondern berührt. Schade.

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Rezensionen von Streiflicht:

Faszinierend und erschreckend

Die Krankenschwester von Kristian Corfixen

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Ich lese total gerne Krimis und Thriller, aber immer öfter interessiert mich auch der Bereich True Crime. Warum sind Menschen böse, was treibt sie an, was sind ihre Motive und warum wollen sie töten oder anderen Menschen schaden. Um genau diese Fragen geht es auch in diesem Buch, das inzwischen von Netflix verfilmt wurde.

Autor Kristian Corfixen geht dem Geschehen im Krankenhaus Nykobing Falster nach, wo Krankenschwester Christina lange Jahre auf verschiedenen Stationen arbeitete – auch in der Notaufnahme – und für den Tod vieler Menschen verantwortlich gemacht wird. Spannend ist, dass ihr nie so recht etwas nachgewiesen werden konnte, alle Indizien aber auf sie hindeuteten und es zahlreiche Zeugen gab, die sie für verdächtig und schuldig hielten. Wie der Autor schreibt, hat er verschiedene Menschen zu Wort kommen lassen und auch mit der Täterin sowie Zeugen und anderen gesprochen. Nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten hatte mich das Buch total gepackt und ich war einfach fasziniert. Wie ein Mensch so sein kann und dass es jahrelang einfach nicht aufgefallen ist. Wie die Täterin selbst das ganze Geschehen rechtfertigt und bewertet, wie sie damit umgeht, dass sie verurteilt wird und in Haft muss.

Aber auch, wie die Angehörigen leiden, wie Patienten sterben oder gerade noch gerettet werden können. Wie klein der Schritt über die Schwelle zum Tod manchmal ist. Wie Christinas Kollegen mit der Situation umgehen – vorher, aber auch dann, als ihre Taten von der Polizei und der Staatsanwaltschaft untersucht werden. Wie sie ihr Schweigen rechtfertigen und ihre Verdächtigungen. Erschreckend und faszinierend zugleich, man lernt viel über Menschen und Gesellschaften und den Umgang mit dem Tod und dem Leben.

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Rezensionen von Anndlich:

Geheimnisvolle Schule

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung von Tina Stein

Avas Eltern sind spurlos verschwunden und seitdem passieren auch Ava seltsame Dinge. Immer wieder wacht sie mitten im Wald auf, wo vorher noch ihr Bett war, liegt sie nun auf dem Ast eines Baums. Eines Tages taucht Charon auf, der behauptet mehr über Ava und ihre Eltern zu wissen. Ava traut ihm nicht und wird prompt von ihm angegriffen, doch zum Glück kommt ihr Urs zur Rettung.

Urs ist ein Schwarzbär der nicht nur verfressen ist, sondern auch mit Ava sprechen kann. Und Urs möchte Ava an eine ganz besondere Akademie bringen. Die Secret Forest Academy ist voll von magischen Wesen und magischen Mitschüler:innen, eine Welt von der Ava bis zu diesem Tage nichts gewusst hat und von der sie hofft, dass sie dort das Geheimnis um das Verschwinden ihrer Eltern lösen kann.

Avas Bestimmung ist der erste Band der Secret Forest Academy-Reihe von Tina Stein. Der Auftakt der fantastischen Reihe wird Leser:innen ab 10 Jahren empfohlen. Der Schreibstil war für mich (im Vergleich zu anderen Büchern in der Altersklasse) noch sehr kindlich, vor allem die Dialoge zu Beginn der Geschichte wirkten teilweise so, als wären sie an eine jüngere Leserschaft gerichtet. Dieses Gefühl wird durch sagenhafte 79 Kapitel auf 288 erhöht. Ich schätze kurze Kapitel sehr, aber im Schnitt keine vier Seiten für ein Kapitel, finde ich dann doch zu wenig.

Das Setting hat uns sehr gut gefallen, die Akademie klingt nach einer grünen Wohlfühloase mit spannenden Eigenheiten. Die Charaktere waren gut ausgewählt, Ava ist als Protagonistin nahbar und man kann sich in sie und ihre Gefühle gut hineinversetzen. Vor allem der ungewöhnliche Einstieg lässt einen als Leser:in ebenso hilflos zurück wie Ava, sodass nicht nur Ava unbedingt mehr über die Akademie und ihre Fähigkeit wissen möchte, sondern auch wir Leser:innen. Avas Seelentier Urs ist emphatisch, einfühlsam und lustig. Avas Mitschüler:innen bieten eine gute Mischung aus Sympathie und Antipathie. An ein paar Stellen wurde es uns mit den vielen Wesen etwas zu viel und es war schwierig den Durchblick zu bewahren, gleichzeitig fehlten den Nebenfiguren etwas die Tiefe.

Das Ende konnte uns leider gar nicht überzeugen. Ein Reihenauftakt verspricht natürlich immer einen kleinen Cliffhanger und offene Fragen, aber das Ende kam uns viel zu abrupt und lässt ein guten Abschluss vermissen, weswegen Avas Bestimmung uns insgesamt leider nicht richtig abholen konnte.

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Rezensionen von Petra:

Ein Hauch von Miss Marple

Mord in besserer Gesellschaft von Josie Lloyd

Miss Marple lässt grüßen.
Es gibt mittlerweile viele Krimis die sich an der Grand Dame der Kriminalliteratur orientieren, mal gut, mal schlecht überweigend genau dazwischen.. Für mich war dieser Roman gutes Mittelmaß, am Anfang dauerte es etwas bis die Geschichte Fahrt aufnahm und eine Ahnung aufblitzte um was es bei diesem Mord ging.

Dann aber hat Miss Alice Beaton nicht nur ihre Back und Kochkünste unter Beweis gestellt sondern auch ihre phänomänale Sichtweise, wie es sich für eine sehr gute Haushälterin gehört, sieht sie jede Kleinigkeit und zieht die richtigen Schlüsse. Es muss nicht nur alles sauber und aufgeräumt sein, genau das kann eine Ungereimtheit darstellen wenn es dann mal anders ist.
Solche Kleinigkeiten fallen anscheinend nicht der Polizei auf aber Alice schon. Denn sie führt die beste Agentur für Bedienstete die man zeitweise oder aber auch langfristig einstellt. Sie vermittelt Haushälterinnen, Kindermädchen, Köche oder auch Chauffeure. Genau dieses Team unterstützt sie bei ihren Ermittlungen, denn die Ermordete ist über ihre Agentur in diesen Haushalt gelangt. Es gibt natürlich auch einen Mr. Stringer und einen Polizeibeamten. Hier taucht natürlich die Frage auf für wen der beiden kann sich Alice erwärmen. Denn beide haben kein Grübchen im Kinn also sind sie vertrauenswürdig.
Charmant würde ich die Figuren bezeichnen die auf der guten Seite stehen, die anderen sind spannend High Societyy eben. Menschen denen wir auf Instagram und Co folgen die uns aber aufgrund ihrer Lebensweise nicht ganz geheuer sind.

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Rezensionen von Cellissima:

Eher langweilig und enttäuschend

Beste Zeiten von Jenny Mustard

Sickan geht es wie so vielen jungen Menschen: Sie hält es in dem Nest, in dem sie aufgewachsen ist, nicht mehr aus, möchte nur noch raus. Die Rettung kommt in Form ihres Studiums und Umzuges nach Stockholm.
In ihrer Heimat war Sickan immer eine Außenseiterin, immer unglücklich - nun will sie das komplette Gegenteil, will glücklich sein, dazugehören, an Parties teilnehmen, Freundinnen haben, Sex haben, sich verlieben .

..
Wir begleiten Sickan auf ihrem Weg in dieses neue Leben, bei ihren Erfahrungen.

Eigentlich klang "Beste Zeiten" ganz nach einem Roman nach meinem Geschmack.
Und Jenny Mustards Schreibstil gefiel mir auch - der ist gut, keine Frage.
Und doch konnte mich "Beste Zeiten" leider nicht überzeugen.
Phasenweise fand ich den Roman ziemlich gut, phasenweise habe ich ihn gerne gelesen - überwiegend war aber leider auch das Gegenteil der Fall. Es gab für meinen Geschmack immer wieder Längen; immer wieder habe ich das Interesse verloren.
Auch das Gendern hat mich schnell genervt.
Jenny Mustards Figuren sind gelungen, sie sind authentisch, man kann sich mit ihnen identifizieren, sich selbst bzw. sein früheres Ich jedenfalls hier und da in ihnen wiedererkennen. Das sollte eigentlich Nähe schaffen, und ein Stück weit tat es das auch - aber größtenteils blieben mir sowohl die Figuren als auch die Handlung leider fremd und distanziert. Ich konnte keine Verbindung zu diesen Figuren und dieser Handlung aufbauen.
Für mich ist es leider keine Geschichte, die lange nachhallen wird.
Das Buch wird sicher seine Leser finden - aber mich konnte "Beste Zeiten" nicht fesseln, begeistern und überzeugen. Ich habe schon bessere Coming of Age-Romane gelesen. Vielleicht waren deshalb auch die Erwartungen (zu) hoch.

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Rezensionen von Vobabooks:

Hannahs kleine Auszeit

Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter

„Drei Tage im Schnee“ ist das erste Buch von Ina Bhatter. Im Buch geht es um die 33jährige Hannah, deren Alltag aus lauter Arbeit und to-do‘s besteht und die unzufrieden damit ist. Hannah bucht sich daher eine 3-tägige Auszeit in einem kleinen Häuschen mitten im Schnee. Dort begegnet sie der jungen Sophie, die voller Freude und Fantasie ist.

Ihre gemeinsamen Gespräche und Erlebnisse verändern vieles. Hannah reflektiert und überdenkt ihr Leben. Sie fragt sich, was sie wirklich möchte im Leben und wie sie sein wollte, als sie noch ein Kind gewesen ist.
Es geht um Themen wie Selbstfindung, persönliche Weiterentwicklung und Identität. Eine schöne Geschichte für Menschen, die sich für diese Themen interessieren. Wer diese Themen kennt, der wird auf einige bekannte Aspekte im Buch stoßen. Ein kleines Büchlein, angenehm und schnell zu lesen. Besonders schön fand ich auch das winterliche Setting beschrieben.

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Rezensionen von spozal89:

Geheimagenten Romance

Never Trust Your Fake Husband von Ally Carter

Von Ally Carter habe ich bisher noch nichts gelesen, aber ich mochte ihren Schreib- und Erzählstil ganz gerne.

Auf das Buch wurde ich aufmerksam wegen des tollen Covers und dem dazu passenden Farbschnitt. Flugs den Klappentext durchgelesen und für gut befunden, weshalb ich es auf jeden Fall auch von innen entdecken wollte.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist humorvoll, leicht zu lesen, aber auch spannend und romantisch. Hier und da vielleicht ein wenig überzogen und langatmig, aber alles in allem noch im Rahmen. In diesem Genre muss nicht immer alles hundert Prozent realistisch sein. Jake ist ein toller Charakter, Zoe aber auch. Ich hab mit beiden mitgefiebert und fand es spannend, das man auch als Leser bei den beiden erst mit der Zeit wusste, wer sie wirklich sind.

Alles in allem war ich wie gesagt gut unterhalten und es eignet sich gut als Buch für zwischendurch.

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