Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hier ist wenig, wie es scheint
Das erkaufte Glück von Anna Johannsen
Kriminaloberkommissarin Lea Nielsen tritt, nach einigen Jahren als höchst erfolgreiche Ermittlerin beim LKA Hannover ihre neue in Wittmund, Ostfriesland an. Dieser berufliche Abstieg hängt mit ihrer privaten Situation zusammen, denn ihr alleinstehender Vater, den sie zwar lange Jahre nicht gesehen hat, ist an Demenz erkrankt und braucht langsam Hilfe.
Doch mit der geruhsamen Verfolgung von Fahrraddieben und Einfangen verlorener Schafe wird es nichts, denn kurz nach ihrer Ankunft hält die Suche nach der vermissten Maya van Berg die ganze Dienststelle in Atem.
Auch die Kollegen sind von Lea, die noch dazu gleich als Vertreterin des Dienststellenleiters Robert Petersen, fungiert, nicht sonderlich begeistert. Besonders Lars, der sich ebenfalls für diese Stelle beworben hat, macht mit seiner ruppigen Art, sowohl Lea als auch Verdächtigen und Zeugen das Leben schwer.
Dann erhält die Familie ein Video mit der gefangenen Tochter und eine Lösegeldforderung sowie die Anweisung, auf der Website ihrer Mutter eine Sachverhaltsdarstellung zu veröffentlichen. Mayas Mutter ist, ohne entsprechend fundierte Ausbildung, eine erfolgreiche Coachin, deren Methoden ein an eine Sekte erinnern. Zudem ist sie bissig und kooperiert nicht mit der Polizei, der sie unverhohlen mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde droht.
Als dann die Vermisste plötzlich wieder auftaucht und vehement abstreitet entführt worden zu sein, entwickelt dieser Krimi eine Eigendynamik, in der Konflikte in der SoKo aufbrechen und in deren Folge Lea von ihrer Funktion als stellvertretende SoKo-Leiterin enthoben wird.
Doch aufgeben ist Leas Sache nicht und so ermittelt sie gemeinsam mit Julia auf eigene Faust, denn Lea hat ihre ganz eigene Theorie zu diesem mysteriösen Kriminalfall.
Meine Meinung:
Ich kenne schon einige von Anna Johannsens Krimis. Dieser hier hat das Potenzial Auftakt einer neuen Krimi-Reihe zu werden, denn Eintagsfliegen sind nichts für die Autorin.
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen spricht er doch mehrere brisante Themen an. Zu einem halten sich auch nach Jahrzehnten Männerbündnisse im Polizeidienst. Selbst der dämlichste Mann wird gut ausgebildeten und toughen Frauen beim Aufstieg vorgezogen. Ein weiteres interessanter Fokus liegt zum einem auf die Machenschaften von selbst ernannten Coaches, die mitunter mit sektenartigem Mehtoden den Ratsuchenden viel Geld aus der Tasche ziehen, und das auch in Deutschland schwierige Thema der Betreuung von Demenzkranken. Hier scheint sich für Leas Vater eine Lösung abzuzeichnen. Schauen wir einmal, was die Zukunft bringt.
Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, die unterschiedlich scharf ausgebildet sind. Auffällig ist, dass aktuell kaum eine Krimi ohne eine lesbische Ermittlerin oder einen schwulen Ermittler auskommt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, der mich gut unterhalten hat, 5 Sterne
Rezensionen von brauneye29:
Gefällt mir
Wilder Honig von Caryl Lewis
Zum Inhalt:
Das Buch erzählt die Geschichte von drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber dennoch miteinander verbunden sind. Hannah, die ihren Mann verloren hat, ihre Schwester Sadie und die uneheliche Tochter des Verstorbenen. Der Verstorbene hat Hannah elf Liebesbriefe, aber auch ein Geheimnis hinterlassen, dass die drei Frauen zusammenführt und auf eine Reise in die Erinnerung schickt.
Meine Meinung:
Das Buch besticht durch seine Erzählweise, ruhig aber sehr intensiv bringt es einem die Natur in Wales sehr nahe, aber auch die Beziehungen der drei Frau, die unterschiedlich sind, aber sich immer näher kommen. Man spürt die Traurigkeit der Figuren, aber auch den Wunsch danach wieder nach vorne zu blicken. Das Buch hatte irgendetwas Besonderes, dass ich aber nicht so richtig packen konnte oder benennen könnte. Also lassen wir es so stehen und stellen fest, es war ein schönes Buch.
Fazit:
Gefällt mir
Rezensionen von Shilo:
Ein Stück Zeitgeschichte voller Gefühl und Lebendigkeit
Und Hedi springt von Tom Saller
Schon die ersten Seiten haben mich tief in die Zeit nach dem Krieg hineingezogen. Tom Saller gelingt es, mit klarer Sprache und einem sehr lebendigen Stil das Lebensgefühl der Jahre 1946/47 einzufangen. Besonders bewegend war für mich, wie er die Kälte und den Hunger des Winters beschreibt, ohne sich in Schilderungen zu verlieren.
Ich konnte mir Hedis Situation als junge Flüchtlingsfrau gut vorstellen und habe gespürt, wie viel Mut und Kraft sie in dieser Phase aufbringen musste.
Was mich besonders berührt hat, war Hedis Unbeirrbarkeit. Trotz aller Rückschläge, der Skepsis ihrer Umgebung und der Unsicherheit der Nachkriegszeit gibt sie nicht auf. Gerade als sie in die Welt von Alfons Müller-Wipperfürth eintritt, diese Mischung aus Glanz, Ehrgeiz und zwielichtigem Charme, spürt man die Gegensätze sehr stark. Mich hat beeindruckt, wie sie in dieser Umgebung ihren Platz behauptet und sich nicht unterkriegen lässt.
Die Einblicke in den Aufstieg und späteren Fall des Hosenkönigs fand ich spannend, aber noch wichtiger war für mich Hedis eigene Entwicklung. Es ist nicht nur ein Stück deutsche Wirtschaftsgeschichte, sondern vor allem eine sehr persönliche Geschichte über Hoffnung, Vertrauen und die Suche nach Liebe. Dass es dabei um die Großmutter des Autors geht, verleiht dem Ganzen zusätzlich Gewicht und Authentizität.
Ich habe das Buch auf einen Rutsch gelesen, so sehr hat es mich gefesselt. Manche Szenen wirkten so unmittelbar, dass ich das Gefühl hatte, direkt dabei zu sein. Und obwohl es ein Roman über Entbehrung, Verlust und Neubeginn ist, habe ich die Lektüre nie als bedrückend empfunden – eher als kraftvoll und auf eine stille Art ermutigend.
Für mich ist „Und Hedi springt“ ein Roman, der zeigt, wie stark Menschen sein können, wenn sie keine andere Wahl haben, und wie sehr Durchhaltevermögen und die Suche nach Liebe das Leben tragen. Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst. Von mir gibt es dafür klare fünf Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Höllenreise mit Potenzial und einem überraschenden Finale
Anima Daemonis von Mandy Rauch
Das Cover von Anima Daemonis hat mich sofort angesprochen. Düster, geheimnisvoll und einfach stimmig – genau die Art von Buch, die ich schon vom Aussehen her in die Hand nehmen möchte. Die Autorin hat einen klaren, bildhaften Stil, der sich leicht lesen lässt und die Atmosphäre gut einfängt. Gerade zu Beginn fand ich es allerdings etwas herausfordernd, weil man sehr direkt ins Geschehen hineingeworfen wird und gleich mehrere Namen auftauchen, die man sich merken muss.
Nach einer kurzen Eingewöhnung bin ich aber besser hineingekommen und habe die dichte Atmosphäre geschätzt, die der Geschichte von Anfang an einen besonderen Ton gibt.
Änlin als Protagonistin hat mich zwischendurch zwiespältig zurückgelassen. Anfangs wirkte sie noch unschuldig und fast zerbrechlich, doch mit der Zeit zeigten sich andere Seiten an ihr. Manche ihrer Entscheidungen fand ich schwer nachvollziehbar, und nicht selten habe ich mich gefragt, ob man ihr überhaupt trauen kann. Gerade diese Ambivalenz macht sie interessant, aber sie hat es mir auch nicht leicht gemacht, eine wirkliche Bindung zu ihr aufzubauen. Spannend fand ich dagegen, wie stark sie sich im Laufe der Handlung verändert und wie man immer mehr das Gefühl bekommt, dass sie nicht die typische Heldin ist.
Mephisto konnte mich ebenfalls nicht ganz für sich gewinnen. Seine Gefühle für Änlin wirkten für mich stellenweise zu intensiv und zu schnell, sodass ich nicht immer mit seiner Sichtweise mitgehen konnte. Gleichzeitig hat mich seine Treue beeindruckt, auch wenn sie fast schon schmerzhaft naiv wirkt. In gewisser Weise war er für mich die tragische Figur des Buches, weil er sich so sehr an eine Hoffnung klammert, die immer wieder zerbricht. Ich habe mich oft gefragt, was er eigentlich wirklich in ihr sieht, und ob es nicht eher die Hoffnung ist, an die er sich klammert, als die Person selbst.
Sehr spannend fand ich Nepthys. Sie bringt eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte und ihre Beziehung zu Änlin hat mich oft mehr interessiert als die zwischen Änlin und Mephisto. Gerade weil sie anfangs so abgeklärt wirkt, fragt man sich ständig, ob in ihr nicht doch eine weichere Seite steckt. Ich hätte mir sogar noch mehr Szenen mit ihr gewünscht, weil sie für mich eine der facettenreichsten Figuren ist. Auch Morwen hat im Verlauf deutlich gewonnen. Anfangs erschien sie mir nur als kalte Herrscherin, doch später wird klar, dass sie weit mehr ist und ihre Handlungen von einer konsequenten Logik getragen sind, die sie in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt.
Das Worldbuilding war für mich gleichzeitig ein Highlight und ein Schwachpunkt. Ich fand die Grundidee sehr interessant und mochte es, dass die Hölle hier einmal anders gezeichnet wird. Aber es fehlte mir eine gewisse Klarheit in der Ausgestaltung, sodass ich mich nicht immer orientieren konnte. Eine Karte hätte hier enorm geholfen. Besonders in den Rückblenden kam es mir manchmal so vor, als würde die Handlung ins Stocken geraten. Da hätte ich mir mehr Tempo und eine stärkere Verknüpfung zur Haupthandlung gewünscht.
Trotz dieser Kritikpunkte hat mich die Geschichte nicht losgelassen. Vor allem gegen Ende gelingt es der Autorin, noch einmal alles auf den Kopf zu stellen. Dieser Twist hat mich wirklich überrascht und viele vorherige Fragen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lassen. Das hat die Geschichte für mich deutlich aufgewertet und gezeigt, wie durchdacht sie eigentlich konstruiert ist.
Fazit:
Am Ende bleibe ich mit gemischten Gefühlen zurück. Manche Entwicklungen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar und das Pacing hätte an einigen Stellen straffer sein können. Aber die Atmosphäre, die Charakterkonflikte und vor allem das konsequente Ende haben mich beeindruckt.
3/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Höllenreise mit Potenzial und einem überraschenden Finale
Anima Daemonis von Mandy Rauch
Das Cover von Anima Daemonis hat mich sofort angesprochen. Düster, geheimnisvoll und einfach stimmig – genau die Art von Buch, die ich schon vom Aussehen her in die Hand nehmen möchte. Die Autorin hat einen klaren, bildhaften Stil, der sich leicht lesen lässt und die Atmosphäre gut einfängt. Gerade zu Beginn fand ich es allerdings etwas herausfordernd, weil man sehr direkt ins Geschehen hineingeworfen wird und gleich mehrere Namen auftauchen, die man sich merken muss.
Nach einer kurzen Eingewöhnung bin ich aber besser hineingekommen und habe die dichte Atmosphäre geschätzt, die der Geschichte von Anfang an einen besonderen Ton gibt.
Änlin als Protagonistin hat mich zwischendurch zwiespältig zurückgelassen. Anfangs wirkte sie noch unschuldig und fast zerbrechlich, doch mit der Zeit zeigten sich andere Seiten an ihr. Manche ihrer Entscheidungen fand ich schwer nachvollziehbar, und nicht selten habe ich mich gefragt, ob man ihr überhaupt trauen kann. Gerade diese Ambivalenz macht sie interessant, aber sie hat es mir auch nicht leicht gemacht, eine wirkliche Bindung zu ihr aufzubauen. Spannend fand ich dagegen, wie stark sie sich im Laufe der Handlung verändert und wie man immer mehr das Gefühl bekommt, dass sie nicht die typische Heldin ist.
Mephisto konnte mich ebenfalls nicht ganz für sich gewinnen. Seine Gefühle für Änlin wirkten für mich stellenweise zu intensiv und zu schnell, sodass ich nicht immer mit seiner Sichtweise mitgehen konnte. Gleichzeitig hat mich seine Treue beeindruckt, auch wenn sie fast schon schmerzhaft naiv wirkt. In gewisser Weise war er für mich die tragische Figur des Buches, weil er sich so sehr an eine Hoffnung klammert, die immer wieder zerbricht. Ich habe mich oft gefragt, was er eigentlich wirklich in ihr sieht, und ob es nicht eher die Hoffnung ist, an die er sich klammert, als die Person selbst.
Sehr spannend fand ich Nepthys. Sie bringt eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte und ihre Beziehung zu Änlin hat mich oft mehr interessiert als die zwischen Änlin und Mephisto. Gerade weil sie anfangs so abgeklärt wirkt, fragt man sich ständig, ob in ihr nicht doch eine weichere Seite steckt. Ich hätte mir sogar noch mehr Szenen mit ihr gewünscht, weil sie für mich eine der facettenreichsten Figuren ist. Auch Morwen hat im Verlauf deutlich gewonnen. Anfangs erschien sie mir nur als kalte Herrscherin, doch später wird klar, dass sie weit mehr ist und ihre Handlungen von einer konsequenten Logik getragen sind, die sie in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt.
Das Worldbuilding war für mich gleichzeitig ein Highlight und ein Schwachpunkt. Ich fand die Grundidee sehr interessant und mochte es, dass die Hölle hier einmal anders gezeichnet wird. Aber es fehlte mir eine gewisse Klarheit in der Ausgestaltung, sodass ich mich nicht immer orientieren konnte. Eine Karte hätte hier enorm geholfen. Besonders in den Rückblenden kam es mir manchmal so vor, als würde die Handlung ins Stocken geraten. Da hätte ich mir mehr Tempo und eine stärkere Verknüpfung zur Haupthandlung gewünscht.
Trotz dieser Kritikpunkte hat mich die Geschichte nicht losgelassen. Vor allem gegen Ende gelingt es der Autorin, noch einmal alles auf den Kopf zu stellen. Dieser Twist hat mich wirklich überrascht und viele vorherige Fragen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lassen. Das hat die Geschichte für mich deutlich aufgewertet und gezeigt, wie durchdacht sie eigentlich konstruiert ist.
Fazit:
Am Ende bleibe ich mit gemischten Gefühlen zurück. Manche Entwicklungen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar und das Pacing hätte an einigen Stellen straffer sein können. Aber die Atmosphäre, die Charakterkonflikte und vor allem das konsequente Ende haben mich beeindruckt.
3/5 Sterne
Rezensionen von Katja K.:
Gut geschriebener Skandinavien-Krimi mit verschiedenen Facetten
Schwüre, die wir brechen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson
Dieser Krimi war für mich ein typischer Skandinavien-Krimi, so wie ich es mir erhofft hatte: Der Sprachstil ist flüssig, teilweise sarkastisch-nüchtern, der Fall ungewöhnlich und das Ermittlerteam sympathisch und authentisch mit Ecken und Kanten der einzelnen Charaktere. Im Prinzip kann man fünf Ebenen unterscheiden, auf denen Spannung erzeugt wird und die zum Miträtseln und Spekulieren einladen.
Da gibt es einmal den herrlich unheimlichen Prolog, dann in der Gegenwart die Arbeit des Ermittlerteams zum vorliegenden Mordfall und die jeweils heimlichen privaten Ermittlungen von sowohl Karhuu als auch Nordh in eigener Sache sowie kursiv gedruckt eine Erzählung aus der Vergangenheit aus Sicht eines Mannes, bei dem man annehmen muss, dass er irgendetwas mit den aktuellen Morden zu tun hat. Die Morde selbst sind sehr grausam und brutal, werden aber nicht reißerisch oder unnötig detailliert beschrieben. Generell wird ausschließlich aus Sicht des Ermittlerduos Karhuu und Nordh erzählt, es gibt also keine Opferperspektive. Das mag manche hartgesottenen Krimi-Leser*innen vielleicht stören, weil dadurch Spannung verloren gehen kann. Ich persönlich fand es angesichts der vielen verschiedenen Ebenen definitiv übersichtlicher. Für mich lagen der Reiz und die Spannung dieses Krimis neben der Verfolgung des aktuellen Falles vor allem in dem sehr differenziert dargestellten Ermittlerduo; Karhuu jung und fit, relativ neu dabei, clever und ambitioniert; Nordh dagegen ruhiger, erfahren, aufgerieben zwischen der Familie als alleinerziehender Vater und dem Beruf, dazu etwas verbittert. Beide haben ein interessantes Privatleben mit jeweils gefährlichen Geheimnissen und heimlichen Ermittlungen, die sich ebenso wie der gemeinsame Mordfall durch die Geschichte und vermutlich durch die ganze Krimireihe ziehen. Abgesehen davon hat mir besonders gut gefallen, dass wir in diesem Krimi etwas über die ägyptische Mythologie lernen. Fazit: Ein spannender Schweden-Krimi mit verschiedenen Facetten für Leser*innen, die gerne intensiv in die Arbeit des Ermittlerteams einbezogen werden.
Rezensionen von inya:
schön
Meine zauberhafte Dekowelt von Michaela Waldl
Ich finde Do it Yourself Projekte und basteln total interessant und wird es am liebsten viel öfter machen als ich es eigentlich tue. Deshalb finde ich solche Bücher immer schön, weil man einfach dadurch blättern kann um sich inspirieren lassen kann von den projekten. Ich finde es besonders schön, da es einen durch jahreszeiten führt.
Für jede Jahreszeit gibt es die verschiedenen Projekte und man arbeitet vor allem mit Naturmaterialien. Diese Kombination aus Nachhaltigkeit und Kreativität finde ich toll umgesetzt. Auch wenn ich ein wenig die Gestaltung mit den Zwergen und wichteln etwas kitschig finde konnte ich trotzdem viele schöne Ideen für mich aus diesem Buch herausnehmen. Ich kann als Allen Kreativen Bastler und denen die Es noch werden wollen empfehlen um sich inspirieren zu lassen ich werde auf jeden Fall den Igel mit denen. Tannenzapfen nachbauen.
Rezensionen von inya:
schon interessant
Inside von Boris Becker
An Boris Becker als Person in der Öffentlichkeit kommt man in Deutschland einfach nicht vorbei. Natürlich kennt jeder seiner sportlichen Leistung aber hat natürlich auch von seinen eher unschönen privaten Vorgängen mitbekommen. In diesem Buch wird nun vor allem die Zeit im Gefängnis in England beleuchtet.
Dabei geht der offen auf den Gefängnisalltag und die ganze Schwierigkeiten, die damit verbunden wachen ein. Ich hatte mich vorher nicht im Detail mit den ganzen. Thema auseinandergesetzt und deshalb war es für mich doch viel neu und auch interessant. Auch wenn man kein großer Boris Becker Fan ist kann man dieses Buch gut lesen da es doch spannend geschrieben ist. Natürlich könnte es an manchen stellen noch tiefgründiger sein und noch mehr in die Selbstreflexion gehen, aber ich denke es ist ein solides biografisches Buch.
Rezensionen von REM444:
Mut über Nacht
Flapp lernt fliegen von Lu Fraser
„Flapp lernt fliegen“ ist eine warmherzige Bilderbuchgeschichte über eine kleine Fledermaus, die mutig ihre ersten Flugversuche wagt und dann aus einem Akt der Freundschaft vergisst ängstlich zu sein und so alles zum Guten wendet.
Schon das Cover gefällt mir sehr. Es zeigt Flapp mit großen Augen, noch angsterfüllt am Baum hängend – das macht sofort neugierig.
Im Buch finden sich viele schöne Illustrationen in leuchtenden Farben, die die Nachtwelt nicht gruselig, sondern spannend und einladend wirken lassen. Kinder können sich gut in Flapp hineinversetzen, denn auch sie kennen das Gefühl, dass sie etwas Neues ausprobieren wollen, hierfür manchmal aber erst Überwindung nötig ist. Die Bilder sind detailreich und liebevoll gezeichnet, die Geschichte ist leicht zu verstehen und kindgerecht erzählt.
Sie zeigt schön auf, dass man mit Mut und ein bisschen Übung große Dinge schaffen kann.
Ein Bilderbuch voller Freundschaft, Mut und schöner Bilder – ideal zum gemeinsamen Vorlesen im Bett.
Rezensionen von v_im_wunderland:
sehr spannend
Die Frau der Stunde von Heike Specht
Ich hatte direkt das cover des buches und auch die geschichte an sich von dem Klappentext her angesprochen. Denn dieses Buch ist historisch gesehen in den siebziger jahre angesiedelt und ich finde diese Zeit extrem spannend und lese gerne romane oder sachbücher aus dieser Zeit. Vor allem nimmt uns dieses Buch das politische Umfeld in Deutschland in den 70er Jahren mit.
Natürlich ist dies eine Männerdomäne doch unsere Hauptprotagonistin beweißt sich dort als einflussreiche politikerin. Denn obwohl die männer sich natürlich für sehr schlau und manipulativ halten, kann sie doch die machtspiele durchschauen und geht ihren eigenen weg. Auch ihre freundinnen gehen einen ganz eigenen weg auch wenn dieser komplett anders ist als ihrer. Das Buch ist sehr spannend und mit reisen geschrieben und fühlt sich direkt in die geschichte eingewebt.










