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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anilam:

Anspruchsvoller Ratgeber für Führungskräfte

t.quarks von Carsten Hentrich; Michael Pachmajer

„t.quarks“ ist ein wirklich anspruchsvoll geschriebenes Buch, das man nicht einfach nebenbei lesen kann. Genau das habe ich aber als positiv empfunden: Die Inhalte fordern einen heraus, wirklich mitzudenken und sich intensiv mit dem Thema Transformation auseinanderzusetzen.

Man merkt, dass hier viel Tiefe, Struktur und Erfahrung drinsteckt.

Einige Kapitel musste ich sogar zweimal lesen, weil der Ansatz so umfangreich ist – aber gerade dadurch bleibt viel hängen und regt zum Weiterdenken an.

Für alle, die Lust auf ein komplexes, gut durchdachtes Sachbuch haben, ist „t.quarks“ absolut empfehlenswert. Für mich klare 4 Sterne, weil es anspruchsvoll, durchdacht und sehr gehaltvoll ist.

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Rezensionen von C. P.:

Magisches Military SlowBurn

The Second Death of Locke von V. L. Bovalino

Bei diesem Buch war ich sehr gespannt, da ich Romane mit Kriegsatmosphäre oft als unangenehm bedrückend empfinde. Diesem zudem meist übertrieben männlich-heroisch dargestellten Genre tritt die Autorin mit diesem Roman gekonnt entgegen, präsentiert uns mit Grey eine Soldatin, die ebenbürtig zu ihren männlichen Kollegen handelt und behandelt wird und verzichtet auf lästige Egospielchen.

Grey lebt auf einem Kontinent, dessen Bevölkerung unter einem knapp 20-jährigen Krieg leidet. Die zugehörige, neutrale Insel Locke verschwand damals und mit ihr ein Großteil der Magie. Das daraus resultiernde Magiesystem, in welchem Magier die Magie nur dann nutzen können, wenn sogenannte Quellen die seltenen Magiestränge aufspüren, hat zu einer Bindung zwischen Grey und Kier geführt mit Grey als Quelle und Kier als Magier. Entsprechend agieren sie seit Jahren erfolgreich als Team. Eine neue Bedrohung stellt Grey und Kier vor eine Herausforderung: eines der Nachbarländer behauptet, die Erbin der Insel Locke entdeckt und mit ihr neue Macht erlangt zu haben.
Ein Kriegssetting ist immer auf eine gewisse Weise bedrückend. Hier stehen die Beziehung und das Vertrauen von Grey und Locke stark im Fokus, denn aus Freundschaft und Vertrauen entwickelt sich manchmal ein Gefühl der Liebe. Das wäre der SlowBurn-Anteil, der das Wort slow verdient hat. Jedenfalls nimmt dies sowie der etwas gefühlsbetontere Stil der Autorin dem Ganzen die Düsternis, statt toxischem Heroismus wandelt sie diesen um in Vertrauen und Verbundenheit. Was den Krieg natürlich nicht weniger schlimm macht.
Hinzu kommt das Geheimnis um Greys Vergangenheit, die einst als Waise in Kiers Familie aufgenommen wurde. Wer von Beginn an auf Details achtet kann sich schnell erste Vermutungen zusammenreimen. Einige Rückblicke bringen zusätzlich Licht ins Dunkel.
So wunderschön und episch der Roman auch ist, stellenweise war es mir zu langatmig, dem Friens2Lovers fehlte ein wenig das Knistern. Ein durchaus solide gestalteter Roman mit angenehmer Charakterentwicklung, dem mir etwas die Sogwirkung fehlte, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Happy Weihnachtsapokalypse

Ring the Bells von C. K. McDonnell

Es wird besinnlich in der Redaktion der Stranger Times. Weihnachten naht und Banecroft ist Abstinenzler geworden.
WAS??? Nein, natürlich nicht! Es geht auf Weihnachten zu, ja, aber es ist natürlich null besinnlich, aber dafür höchst übersinnlich. Und obwohl Weihnachtsmänner hier einen großen Auftritt haben, droht statt Weihnachtwunder die Auslöschung der Menschheit.

Uff. Starker Tobak.

Endlich gibt es eine Wiederlesen mit den lieb gewordenen Charakteren aus der Zeitungsredaktion. Alle sind wieder mit an Bord und zusätzlich bekommen bisherige Randfiguren mehr Gewicht und neue Charaktere kommen dazu. Sehr vergnüglich!

Überhaupt ist es das abgefahrenste Weihnachtsbuch, das ich jemals gelesen habe. Vielleicht ist McDonnell doch etwas von der Magie der Weihnacht ergriffen worden, dieses Mal gab es sogar einen ergreifenden Moment. Aber keine Bange, ansonsten ist es wie gewohnt schräg und gespickt mit dem speziellen britischen Humor. Hier könnte ich gar nicht mehr aufhören, die Lieblingszitate-Liste fortzuführen, wenn ich denn eine hätte.

Lediglich gegen Ende wurde es für mich ein wenig zäh und der Witz zündetet nicht mehr so wie gewohnt. Ich kann es gar nicht genau benennen, woran es lag, irgendwie war für mich die Luft da raus und ich war dann tatsächlich froh, dass der Showdown ratzfatz von statten ging.
Insgesamt aber wieder ein Highlight und ich hoffe sehr, dass es bald weiter geht in der verrücktesten Zeitungsredaktion.

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Rezensionen von div:

authentisch

Wie fühlst du dich? von Axel Hacke

authentisch

Als ich „Wie fühlst du dich?“ von Axel Hacke gelesen habe, habe ich mich sehr verstanden gefühlt. Der Autor beschreibt die Gefühle unserer Zeit, Angst, Überforderung, Unsicherheit, aber auch Hoffnung, so ehrlich und gleichzeitig so warm, dass ich meine Gefühle oft wiedererkannt habe.

ährend des Lesens habe ich gemerkt, wie sehr ich selbst oft zwischen all diesen Gefühlen hin- und hergerissen bin. Hacke schafft es, diese innere Unordnung in einfache Worte zu fassen, ohne sie kleinzureden. Ich mochte besonders, dass er nichts beschönigt, aber dabei immer menschlich bleibt. Man spürt, dass er nicht urteilt, sondern zuhört und mitfühlt.

Seine Geschichten, Gedanken und Beobachtungen haben mich oft innehalten lassen. Definitiv ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

Vier Sterne, für den 5ten Stern hat mir das gewisse Extra gefehlt.

Von mir gibt es eine Empfehlung.

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Rezensionen von Daggy:

Lesenswertes Kinderbuch über die Judenverfolgung

Als die gelben Blätter fielen von Marius Marcinkevicius

Aus dem Fenster des dunklen Hauses schauen zwei Kinder, die einen Judenstern tragen, neben ihnen ist ein kleinen zotteliger Hund zu sehen. Danach lernen einige andere Bewohner des Gettos kennen, wir lesen ihre Namen und sehen eine Abbildung von ihnen im Einband.
Das Buch beginnt im Sommer 1943, die beiden Kinder lassen auf dem Dach eines Hauses sitzend einen Drachen steigen.

„Die Freiheit ist nicht da draußen, sondern hier. Im Herzen.“ Da legt Riwka den Jungen ihre Hand auf die Brust. Gand kein sehen wir die Kinder jetzt auf dem Dach und um sie herum in den Straßen sind viele Menschen unterwegs. Während Riwka von dem Jungen „das mutigste Mädchen der Welt“ genannt wird, hat er viele Ängste. Als der Junge, der uns die Geschichte erzählt auf das Mädchen wartet, taucht ein großer schwarzer Vogel auf, der in aus „seinen kleinen Augen böse ansah.“ Aus den schwarzen Vögeln werden marschierende Soldaten, die ein Tor bauten. Wenn man durch das Tor ging, kam man nie mehr wieder.
Ein traurige Geschichte mit einem hoffnungsvollen Ende. Denn, da steht Riwka als alte Frau und aus all den anderen sind Steine geworden. „Und ich spüre, wie in meinen steinernen Körper die Wärme zurückkehrt.“
Mit diesem Buch wird den Juden in Vilnius ein kleines Denkmal gesetzt und das Nachwort erklärt die historischen Zusammenhänge.
Beeindruckende Illustrationen, meist düster, aber sehr gefühlvoll. Der Text trotz der traurigen Erzählung voller Poesie. Mit diesem Buch ist die Kinderliteratur über die Shoa um ein eindrucksvolles Buch reicher geworden.

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Rezensionen von Daggy:

Ein liebenswerter Kater findet ein Zuhause

Niemandskatze - Carlo von Catwig von Cora Gofferjé

Auf dem Cover sehen wir den einäugigen Kater Carlo von Catwig, stolz schaut er uns mit seinem einen blauen Auge an. Daneben die riesige, aber immer ängstliche Dogge Amboss und mit einem verschlagenen Blick der Mops Fiesemöpp, der seinen Namen zu Recht bekommen hat.
Während Ida Isenbügel, die Inhaberin des Hunde-Hotels, friedlich schläft, hört Amboss verdächtige Geräusche.

Da er selbst zu ängstlich ist, geht der kurzbeinige Mops zur Tür und findet davor eine Katze. Diese Katze befindet sich in einem jämmerlichen Zustand und Ida macht sich sofort auf den Weg zur Tierärztin, damit der Kater medizinisch versorgt wird. Doch dort muss Ida eine Entscheidung treffen, denn der Kater ist eine „Niemandkatze“, eine Katze ohne Namen und ohne Besitzer*in. Ida ist sicher, dass der Kater kämpfen wird und gibt ihm den Namen „Carlo von Catwig“. Und sie behält Recht, bald kann Carlo wieder bei ihr einziehen. Aber Fiesemöpp kann sich nicht damit abfinden, dass dieser Kater Privilegien hat, die er auch gerne hätte und so versucht er mit allen Mitteln den neuen Mitbewohner loszuwerden.
Das Schicksal von Carlo ist bei uns in Essen durch die Presse gegangen und in diesem kleinen Büchlein erfahren wird, wie aus einer kranken, schmutzigen Niemandskatze ein stolzer einäugiger Kater geworden ist. Carlo ist ein Kämpfer mit Herz, der selbst am Ende Fiesemöpp rettet.
Die Kinder werden mit Carlo zittern und seinen Erfolg feiern. Besonders die zahlreichen farbigen Illustrationen, die die Erzählung so schön begleiten werden, ihnen, wie mir gefallen. Die Mut-Mach-Geschichte liest sich wunderbar in einem durch und zeigt, dass auch die, die schon am Boden liegen noch zum Star werden können. Carlo einfach ein liebenswerter Kerl!

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Rezensionen von Anilam:

Mut im Dunklen

Suche nach Licht von Ulrike Döpfner

Suche nach Licht von Ulrike Döpfner ist ein beeindruckendes und sehr ehrliches Buch, welches mich sehr berührt hat. Als erfahrene Psychotherapeutin gibt die Autorin uns Einblicke in die Begleitung von Menschen durch Krisen. Gleichzeitig war sie selber schwer erkrankt und kann somit auch aus der Betroffenensicht tiefe Eindrücke geben.

Diese daraus entstehenden Erfahrungen machen das gesamte Buch unglaublich authentisch.

Der Inhalt im Buch ist aus beiden Seiten beschrieben, eine eindringliche Chronik ihres persönliches Schicksals und zugleich eine Reflexion darüber, was es braucht um trotz Krankheit sich selbst nicht zu verlieren. Der Schreibstil ist sehr klar und direkt und es wird nichts beschönigt. Man liest hier von Zweifel, Schmerz und auch Angst und im Gegenzug auch von Hoffnung.

Das Cover suggeriert für mich Hoffnung durch die hellen und freundlichen Farben und das passt sehr gut zum Buch. Es ergibt einen schönen Kontrast zu den schwierigen Themen im Buch.

Ich empfehle Suche nach Licht jeden, der verstehen will, was es heißt mit Krebs oder einer schweren Krankheit zu leben. Es ist sowohl für Betroffene als auch für Angehörige sehr zugänglich und Mutmachend geschrieben.

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Rezensionen von Marw76:

Spannendes Setting

Safe Space von Sarah Bestgen

Cover: Das Cover wirkt düster und man erkennt schnell, dass es sich um einen spannenden Thriller handelt. Durch den Stacheldraht im Cover wird auch das Setting im Gefängnis gut eingefangen.

Inhalt: Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur.

Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...

Meine Meinung: Bereits der Klappentext zu dem Roman hat mich sehr neugierig gemacht, somit habe ich einen spannenden Thriller erwartet. Die Geschichte konnte mich auch überzeugen, obwohl es zwischendurch ein paar Längen gegeben hat und ich die Protagonistin nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist recht zackig aber auch locker und leicht zu lesen, ohne großes Geschnörkel und deshalb hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Sehr interessant und spannend fand ich vorallem das Setting im Gefängnis und die Behandlung und die Gespräche mit den Insassen der Einrichtung. Sehr interessant zu lesen wie Psychologen und Sozialarbeiten vorgehen und wie sie arbeiten. Die Protagonistin Anna fand ich anfangs noch spannend und geheimnisvoll, dann jedoch hat sie Dinge getan die ich als Leser nicht ganz nachvollziehen konnte, was ich schade fand. Die Auflösung fand ich zum Teil sehr überraschend, teils konnte ich sie mir aber denken. Das ganze Buch ist wirklich gut zu lesen und ausser ein paar Längen in der Mitte hat es mich auch sehr gut unterhalten und in den Bann ziehen können. Ich vergebe deshalb gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Thrillerfans die ein außergewöhnliches Setting schätzen.

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Rezensionen von Petra:

Verschiedene Bilder

Mr. Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt

Lita ist in Argentinien geboren. Ihre Mutter liebt Schuhe und den Tango. Als sie das Land verlassen, landen sie in Kanada. Von einer Stadt in einem winzigen Ort fast am Rande der Welt. Lita findet Freunde und ein Zuhause. Genau wie ihre Mutter. Mr. Saito ist ein Mensch der den Menschen in den abgelegenen Orten etwas Freude und Abwechslung bringt.

So ändert sich aufs Neue Litas Welt.
Dieses Buch hat eine besondere Erzählweise. Sehr viele Bilder überschneiden sich. Mal sind es die Beschreibung der Schuhe, dann wieder eine Beschreibung der Natur. Es gibt wenig herausragende Ereignisse, sondern eher eine aneinander Reihung harmloser Geschenisse. Das macht es etwas schwierig das Buch zu verstehen. Entweder folgt man den Bildfolgen oder man liest die harmlosen Ereignisse wie sie in einer Familiengeschichte ohne große Emotionen geschehen.
Der Erzählstil erinnert an die Filme die in den fünfziger Jahren modern waren. Eine Hausfrau die sich rund um Haus, Garten und Familie glücklich ist. Ein bisschen Kino ist ein herausragendes Ereignis. Dazu kommt Klatsch und hier und da mal ein bisschen Stress.
Nicht spannend aber auch nicht langweilig. Das Buch vermittelt das Gefühl das es mit einmal Lesen nicht getan ist, man muss es noch einmal lesen und dann aus einem anderen Blickwinkel.

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Rezensionen von Lydia_Te:

Familiär

Elf ist eine gerade Zahl von Martin Beyer

"11 ist eine gerade Zahl" von Martin Beyer hat mich persönlich schon alleine mit dem Cover sehr angesprochen. Das Schutzumschlag ist wie folgt aufgebaut: ein türkiser Hintergrund, darauf die Zahl 11 sehr dominant in der oberen linken Buchecke, daneben ist ein Fuchs aus der Vogelperspektive zu sehen der auf der gesamten rechten Buchseite entlangschreitet, sein buschiger Schwanz nimmt auch sehr viel Platz ein, darüber steht noch der restliche Buchtitel.

Ohne Schutzumschlag ist das Buch in einem kräftigen Orange gehalten, das dem des Fuchses sehr ähnelt.
Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, die genau die richtige Länge haben um genug Spannung aufzubauen und genug Handlungsspielraum bieten.
Die Story selbst ist sehr einprägsam und komplettes Neuland für mich. Die Mutter-Tochter-Dynamik hat mich sehr gefesselt und positiv überrascht.

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