Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gute_Laune:
Erstaunliches über die Geschichte der Weihnacht
Weihnachten - ein Fest packt aus von Gideon Böss
Der Schreibstil ist wunderbar! Humorvoll, aber dennoch kein Geblödel. Die Fakten werden einfach nur so vorgetragen, dass sie nicht trocken und langweilig sind. Von den vielen Heiligen und anderen christlichen Figuren wird einem allerdings fast schwindelig. Ja, die meisten kennt man, ganz klar, aber so detailliert hat man sich dann doch nicht mit ihnen auseinandergesetzt und oft auch nicht wirklich die Verbindungen gekannt oder gesehen.
Wirklich bewusst war mir auch nie, dass die meisten Gedenktage nicht die Geburtstage der Heiligen sind, sondern deren Todestage. Und das gab mir wirklich zu denken.
Es ist erstaunlich, dass man feststellen muss, wie wenig man sich mit Weihnachten eigentlich auskennt, obwohl es jedes Jahr in unserem Leben stattfand und stattfindet, ob selbst gefeiert oder nur am Rande mitbekommen, weil es eben omnipräsent ist. Dass sich dieses Fest tatsächlich erst so spät etabliert hat, war mir in der Tat neu. Ich sehe Weihnachten nun mit anderen Augen.
Da ich Deko liebe und den Zauber der Weihnachtszeit darin und damit verbreiten möchte, habe ich schon immer früh damit angefangen und spät abgeräumt. Ab sofort nutze ich für mich die längstmögliche Zeitspanne dafür, nämlich vom Martinstag bis zu Mariä Lichtmess! Besonders im Hinblick auf die schlimmste Zeit Deutschlands bin ich erstaunt, was sich Menschen einfallen lassen können, um Tatsachen zu verdrehen und ein Fest wie Weihnachten verbieten zu wollen bzw. es einer anderen Geschichte zuzuordnen.
Ich bewundere, mit wie viel Liebe und Sorgfalt Gideon Böss all diese Fakten rund um Weihnachten zusammengesucht hat. Das hat eindeutig lange gedauert und war viel Arbeit! Dann alles so liebevoll mit Witz dem Leser zu vermitteln, das ist große Kunst! Ich freue mich unbeschreiblich, dieses Kleinod entdeckt zu haben und lege es allen, wirklich allen sehr ans Herz! Es wäre schön, wenn es einen zweiten Band geben würde mit mehr Fakten über spezielle Weihnachtstraditionen in anderen Bundesländern und auch auf der ganzen Welt. Der Teil geriet ein wenig kurz. Bleibt nur noch zu sagen: Frohe Weihnachten!
Rezensionen von Iomarmi:
Affenliebe
Affenliebe von Natasa Dragnic
Nataša Dragnićs neuen Roman kann man in einem Schwung durchlesen – und genau das habe ich gemacht. Affenliebe erzählt von Maximilian Kaiser, einem vierundsechzigjährigen Berliner Literaturprofessor, der eine Vorliebe für Affen, Bücher und Stendhal hat. Und eine Besessenheit für die mysteriöse Monika.
Maximilian erhält einen Brief von Monika, darauf folgt eine E-Mail-Korrespondenz und schließlich ein Treffen, das völlig anders verläuft als geplant. Übrig bleibt ein verwirrter und verliebter Maximilian, der sich auf die Suche nach Antworten begibt …
Nataša Dragnić schreibt intelligent, scharfsinnig und mit viel Wortwitz – vielleicht ein bisschen ungewöhnlich, aber dafür immer unterhaltsam.
„Affenliebe“ ist ein Roman, der mit Erwartungen spielt und zugleich zeigt, wie verletzlich, komisch und unberechenbar die Liebe im späteren Leben sein kann. Wer Lust auf etwas Abseitiges, Sprachgewandtes und überraschend Warmherziges hat, wird mit dieser ungewöhnlichen Geschichte definitiv seine Freude haben.
Rezensionen von Gute_Laune:
Der lange Schatten der Vergangenheit
Die Gegenspielerin von Jill Childs
Für Anna ist es ein Schock, als sie nach der Ursache des seltsamen Lichts im Haus von Dr. Taylor sieht und diesen ermordet vorfindet. Er war für sie eine Art zweiter Vater, seine Frau eine Art Ersatzmutter und die Tochter ihre beste Freundin. Doch noch schlimmer ist, dass sie bedroht wird. Für Anna beginnt ein Alptraum, der seine Wurzeln in ihrer eigenen Vergangenheit und einem dunklen Geheimnis hat.
Die Sprecherin wirkt etwas müde, langsam, träge. Das passt nicht so gut zu den Ereignissen. Dadurch zieht sich die an sich sehr gute Story leider etwas in die Länge. Als Leser und Hörer erfährt man nur in ganz kleinen Stückchen mehr von den Zusammenhängen, die den Betroffenen eigentlich schon längst klar sind. Eine Wendung folgt der nächsten und am Ende gibt es noch einen ganz besonderen Twist, der uns staunend und schockiert zurücklässt. Das ist wirklich gut gelungen, wiegt für mich aber die Längen nicht ganz auf. Auch kam ich mit den unterschiedlichen Erzählperspektiven nicht ganz so problemlos klar, wie ich das sonst schaffe.
Die Figuren mochte ich zwar fast alle sofort, doch hatte ich auch oft eine Art Restzweifel. Ganz unschuldig hielt ich tatsächlich niemanden. Jedem habe ich eine Leiche im Keller zugetraut, wenn auch auf jeweils völlig andere Art. Ja, Jill Childs hat mich tüchtig an der Nase herumgeführt! Dafür belohne ich sie mit vier Sternen.
Rezensionen von Julchentim:
Glück als Gefahr. Eine unbequeme Idee, die nachwirkt
All Better Now von Neal Shusterman
Dieses Buch spricht junge Leser an, bleibt aber nicht an der Oberfläche und ist somit für jeden etwas. Die Idee trifft (m)einen Nerv! Ein Virus breitet sich aus. Wer überlebt, verliert Angst, Wut, Stress und Depression. Zurück bleibt Zufriedenheit. Der Preis ist hoch. Einer von 25 stirbt.
Eine Frage hat mich durch das ganze Buch begleitet.
Würde ich mich anstecken lassen?
Die Geschichte folgt drei Jugendlichen aus sehr unterschiedlichen Welten. Mariel lebt auf der Straße, Ron ist der Sohn eines Superreichen, Morgan erbt Macht und Geld von einer fanatischen Gegnerin des Virus. Alle drei treffen Entscheidungen, die man verstehen kann und die man trotzdem ablehnt. Genau das macht das Buch stark.
Es gibt keine einfache Seite, für die man eindeutig sein möchte. Beide Lager handeln aus Motiven, die nachvollziehbar sind, und richten dabei Schaden an. Das fühlt sich erschreckend real an.
Die gesellschaftlichen Folgen stehen klar im Fokus: Wirtschaft, Medien, Macht und Angst greifen ineinander. Wer von Unzufriedenheit lebt, kämpft gegen Heilung. Das ist hart, aber schlüssig.
Die Figuren sind nicht immer sympathisch. Sie sind oft egoistisch, machen Fehler. Gerade deshalb wirken sie sehr menschlich. Besonders Morgan hat mich beschäftigt. Ihr Weg zeigt, wie schnell Haltung kippen kann, sobald Einfluss ins Spiel kommt.
Das Buch ist lang, der Mittelteil zieht sich spürbar. Manche Passagen hätten straffer sein dürfen. Dafür sitzt das Ende umso stärker, endet (sehr) offen.
Was bleibt, sind viele Fragen. Wie viel Freiheit steckt in echtem Glück? Wie viel Kontrolle verträgt eine Gesellschaft? Und wer entscheidet, was heil ist?
Ich habe das Buch gern gelesen. Es hat mich geärgert, nachdenklich gemacht und begleitet. Genau das erwarte ich von guter dystopischer YA.
Rezensionen von Petra Sch.:
Teil 3 um Nick und das grausame Computerspiel Erebos
Erebos 3 von Ursula Poznanski
Erebos ist zurück , ein Mädchen ist verschwunden - und Nick muss wieder als Dunkelelf Sarius mitspielen. Kann er das Spiel ein drittes Mal besiegen?
Auch wenn es schon länger her ist, dass ich Erebos 1 und 2 gelesen habe, ist man sofort wieder mittendrin in der Welt dieses Computerspiels, das nicht nur ein Computer-Spiel ist.
Und in Nicks Leben, der als wirklich sympathischer und empathischer Charakter gezeichnet ist und versucht, mit den strengen Vorgaben von Erebos sein Leben und das seiner Spielfigur Sarius bestmöglich zu meistern. (Und im Spiel heißt das: überleben.)
Nick ist nun erwachsen und arbeitet als Fotograf, doch sein Job läuft nicht recht gut, er hat kaum Aufträge.
Sein Freund Victor, den ich immer schon sehr mochte, weil er so witzig und gefinkelt ist, ist auch wieder dabei.
Man fiebert mit Nick von der ersten Seite an mit und ist wieder genauso fasziniert von dieser dunklen, düsteren Spielewelt (die hier aber leider nicht ganz so detailliert gezeichnet ist wie in den Vorgängerbänden), in der Dunkelelfen, Vampire, Barbaren, Werwölfe und andere fantastische Wesen Kämpfe bestreiten und Rätsel lösen müssen. Doch nicht nur in der virtuellen Welt; auch in der realen Welt müssen Aufträge erledigt werden.
Die Spieler müssen Horden zu je 10 Figuren bilden, um Rätsel zu lösen und etwas oder jemanden zu finden. Jedoch erhalten sie keine genaueren Hinweise. Man rätselt ebenso mit und ist auch ebenso ratlos wie Nick. WAS sollen diese Zeichen, Hinweise und Andeutungen bloß bedeuten?
Ich habe mich diesmal jedoch lange gefragt, was genau der Sinn hinter Erbos ist; bzw. warum sich das Spiel nach so langer Zeit wieder aktiviert hat. Denn Erebos weiß, worum es geht, wer beteiligt ist usw. Warum also in der virtuellen Welt Mitstreiter finden für eine Sache, die man in der realen Welt leicht hätte anzeigen können? Bzw. kam es mir so vor, dass Erebos überhaupt der Grund für die kriminellen Handlungen war - also somit total widersächlich.
Leider hat mich die Auflösung bzw. Begründung nicht ganz überzeugt - oder ich hab es einfach nicht richtig verstanden ;)
Fazit:
Obwohl mich Motiv und Auflösung nicht so ganz überzeugen konnten, weiß Ursula Poznanski mit Schreibstil und Verlauf zu fesseln. Der Spannungsbogen ist konstant aufrecht und man fiebert mit Nick von der ersten bis zur letzten Seite mit!!
Rezensionen von Anno:
Super Kombi, tolles System
Wieso? Weshalb? Warum? Leuchte und entdecke - Weltraum von Carola von Kessel
Ich liebe ja diese ‚Leuchtebücher‘ ja ohnehin schon sehr, aber in Verbindung mit dem Thema Weltraum ist das einfach mehr als perfekt!
Wer das System noch nicht kennt: hinten im Buch befindet sich ein Lesezeichen in Lampenform. Diese wird zwischen eine bedruckten Folienseite und eine dahinter liegenden schwarzen Seite platziert.
Ihr „Licht“ erhellt dann punktuell die Motive und man kann die gesamte Seite erforschen als würde man sie mit dem Licht einer Taschenlampe beleuchten. Ein sehr cleveres System, wie ich finde!
Die hier angesprochenen Themen sind aber nicht minder durchdacht gewählt. Sie werden spannend und altersgerecht präsentiert und in kurzen Texten beschrieben. All das wirkt auch sehr abwechslungsreich, da sich die Themen von Sternkonstellationen über Planeten bis hin zur Raumfahrt zieht. Man lernt Teleskope kennen, erfährt von Missionen und der ISS und sogar wie Roboter und Sonden die Arbeit im all erleichtern.
Ich finde das absolut genial! Mein Kind ist eh schon ein Weltraum-Narr, aber diese Fülle an Informationen hätte ich bei einem Buch ab 4 Jahren gar nicht erwartet! Ich bin positiv überrascht und sehr begeistert und kann speziell dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
Nicht unterschlagen möchte ich an dieser Stelle aber sich, dass dieses Buch zu den Folien-Forscherseiten auch noch die altbewährten Klappen besitzt. So gibt es überall etwas zu entdecken, die Kinderhände sind beschäftigt und der Geist wach und aufmerksam. So macht Vorlesen richtig Spaß!
Rezensionen von Camilla :
sehr gut
Please unfollow von Basma Hallak
Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Thematik ist brandaktuell... alles in allem ein stimmiges Buch.
Ich fand die "Rückblicke" auf ihre Vlogs sehr gut. Wovon die Kommentare drunter echt erschreckend tws. sind... also der Gedanke das wenn es "echt" wäre , es wirklich solche Resonanz geben würde.
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Rezensionen von booklover00:
Tolles Stickerheft
Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Dinosaurier von
Das Junior Stickerheft über Dinosaurier von Wieso? Weshalb? Warum? beinhaltet über 150 Sticker und eine Ausklappseite. Die Stickerbögen lassen sich ebenfalls heraustrennen. Auf dem Cover ist der Tyrannosaurus zu sehen und wurde auch direkt erkannt. Die Doppelseiten sehen toll aus und auch ohne die Sticker gibt es bereits viel zu sehen.
Auf den letzten Seiten werden Fragen gestellt und man muss die Sticker an die richtige Stelle kleben. Die Lösungen dazu gibt es auf der letzten Seite. Spielerisch wurde nicht nur der Wortschatz erweitert, sondern es wurde auch noch Wissen vermittelt. Es hat uns große Freude bereitet und wir waren lange damit beschäftigt. Die Illustrationen sind altersgerecht und dank der vielen Sticker hat man viel zu entdecken. Wenn man fertig ist mit dem Stickern, hat man ein tolles Buch für die Kleinen. Dieses Heft empfehle ich gerne weiter.
Rezensionen von carola1475:
Sehr Konstruierter, dennoch spannender Krimi
Wem du traust von Petra Johann
Eva führt mit ihrem Mann Daniel und dem fünfjährigen Linus ein glückliches Leben. Wenn ein Babysitter gebraucht wird, wenden sie sich an Sofia, die Tochter von Evas bester Freundin Susanne. Als Daniel Sofia eines Nachts nach Hause fährt, ist der Teenager am nächsten Tag spurlos verschwunden. Evas Welt gerät ins Wanken.
'Wem du traust' ist von Beginn an spannend, schon der Prolog lässt um das Leben einer gequälten Person fürchten. Erzählt wird aus den personalen Perspektiven von Sofias Mutter und der Ermittlerin, sowie aus Evas emotionaler Ich-Perspektive, so dass ich ihre Gedanken und Gefühle teile und miterlebe, wie ihr Vertrauen, vor allem zu ihrem Mann, schwindet und die Zweifel, auch an sich selbst, immer stärker werden. Sehr gut gefallen hat mir das Vorgehen der einfühlsamen Kriminalhauptkommissarin Westphal, die selbst Mutter einer 15jährigen Tochter ist. Besonders die weiblichen Charaktere werden glaubhaft dargestellt.
Im Lauf des Krimis treten überraschende Gegebenheiten und Beziehungen der Figuren zueinander zu Tage, die Geschichte erscheint mir sehr konstruiert und berührt viele Themen, ich finde sie thematisch überfrachtet.
Petra Johanns Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und es hat mir Spaß gemacht, eigene Mutmaßungen anzustellen. Dass die Ermittler am Ende die Feinheiten und Hintergründe des ganzen Falls in privatem Rahmen noch einmal besprechen, sehe ich mit gemischten Gefühlen. Wem soll hier alles bis ins kleinste erklärt werden?
Ein Epilog rundet die Geschichte ab. Ich vergebe 3,5 Sterne für Petra Johanns neuen Krimi.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mich nicht gepackt
Girls von Kirsty Capes
Zum Inhalt:
Als die Künstlerin Ingrid Olssen starb, wurde viel über ihr Leben spekuliert, doch gerade was ihre beiden Kinder anging, wusste man nur wenig. Wie sehr sie zum Beispiel unter dem Lebensstil der Mutter litten. Das wohl bekanntes Bild ist das Selbstportrait Girls. Nach dem Tod von Ingrid nimmt eine Biograf Kontakt zu einer der Schwestern auf und es beginnt eine Reise in die Vergangenheit für die Schwestern.
Meine Meinung:
Das Cover und auch den Klappentext fand ich sehr interessant und war gespannt auf die Lektüre. Jetzt nach Abschluss des Buches bin ich nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll. Ja, es ist die Geschichte der Schwestern und auch der Künstlerin, aber gefühlt an vielen Stellen zu knapp geschildert, an anderen extrem in die Länge gezogen. Mich hat das Buch nicht wirklich gepackt, wenngleich ich Mitgefühl mit den beiden Schwestern hatte, denn diese hatten es wahrlich nicht leicht. Den Schreibstil fand ich etwas anstrengend zu lesen.
Fazit:
Hat mich nicht gepackt











