Kunden em pfehlungen
Rezensionen von carola1475:
Sehr Konstruierter, dennoch spannender Krimi
Wem du traust von Petra Johann
Eva führt mit ihrem Mann Daniel und dem fünfjährigen Linus ein glückliches Leben. Wenn ein Babysitter gebraucht wird, wenden sie sich an Sofia, die Tochter von Evas bester Freundin Susanne. Als Daniel Sofia eines Nachts nach Hause fährt, ist der Teenager am nächsten Tag spurlos verschwunden. Evas Welt gerät ins Wanken.
'Wem du traust' ist von Beginn an spannend, schon der Prolog lässt um das Leben einer gequälten Person fürchten. Erzählt wird aus den personalen Perspektiven von Sofias Mutter und der Ermittlerin, sowie aus Evas emotionaler Ich-Perspektive, so dass ich ihre Gedanken und Gefühle teile und miterlebe, wie ihr Vertrauen, vor allem zu ihrem Mann, schwindet und die Zweifel, auch an sich selbst, immer stärker werden. Sehr gut gefallen hat mir das Vorgehen der einfühlsamen Kriminalhauptkommissarin Westphal, die selbst Mutter einer 15jährigen Tochter ist. Besonders die weiblichen Charaktere werden glaubhaft dargestellt.
Im Lauf des Krimis treten überraschende Gegebenheiten und Beziehungen der Figuren zueinander zu Tage, die Geschichte erscheint mir sehr konstruiert und berührt viele Themen, ich finde sie thematisch überfrachtet.
Petra Johanns Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und es hat mir Spaß gemacht, eigene Mutmaßungen anzustellen. Dass die Ermittler am Ende die Feinheiten und Hintergründe des ganzen Falls in privatem Rahmen noch einmal besprechen, sehe ich mit gemischten Gefühlen. Wem soll hier alles bis ins kleinste erklärt werden?
Ein Epilog rundet die Geschichte ab. Ich vergebe 3,5 Sterne für Petra Johanns neuen Krimi.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mich nicht gepackt
Girls von Kirsty Capes
Zum Inhalt:
Als die Künstlerin Ingrid Olssen starb, wurde viel über ihr Leben spekuliert, doch gerade was ihre beiden Kinder anging, wusste man nur wenig. Wie sehr sie zum Beispiel unter dem Lebensstil der Mutter litten. Das wohl bekanntes Bild ist das Selbstportrait Girls. Nach dem Tod von Ingrid nimmt eine Biograf Kontakt zu einer der Schwestern auf und es beginnt eine Reise in die Vergangenheit für die Schwestern.
Meine Meinung:
Das Cover und auch den Klappentext fand ich sehr interessant und war gespannt auf die Lektüre. Jetzt nach Abschluss des Buches bin ich nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll. Ja, es ist die Geschichte der Schwestern und auch der Künstlerin, aber gefühlt an vielen Stellen zu knapp geschildert, an anderen extrem in die Länge gezogen. Mich hat das Buch nicht wirklich gepackt, wenngleich ich Mitgefühl mit den beiden Schwestern hatte, denn diese hatten es wahrlich nicht leicht. Den Schreibstil fand ich etwas anstrengend zu lesen.
Fazit:
Hat mich nicht gepackt
Rezensionen von Lesebegeisterte:
lesenswert
Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes
Wer war nicht von dem Buch "Ein ganzes halbes Jahr" restlos begeistert? Ich war schon sehr gespannt, was mich in diesem Roman erwarten wird. Ellie ist Journalistin und unsterblich, aber leider auch unglücklich verliebt. Ihr Freund ist nämlich verheiratet.
Bei der Durchforstung eines Zeitungsarchives fällt ihr ein Brief in die Hände.
Ein Unbekannter bittet eine Frau für ihn ihren Mann zu verlassen. Ellie lässt der Brief nicht mehr los, ist sie doch gerade in einer ähnlichen Situation . Sie stellt Nachforschungen an und findet so Jennifer. Stück für Stück erfährt man, was Jennifers tragische Geschichte war.
Der Roman ist romantisch, und spannend. Für Fans von Jojo Moyes ein ein Must-have!
Rezensionen von Eternal-Hope:
Junges Paar mit Kind zieht aufs Land
Schreie und Flüstern von Lisa Kreißler
Nach einem Erbe kauft ein junges Paar mit Kind ein riesiges, renovierungsbedürftiges Bauernhaus am Land und zieht dort ein. Schnell stellt sich heraus, dass insbesondere die Frau sich am Land überhaupt nicht wohl fühlt. Das gibt sie ihrem Partner auch ständig zu verstehen, zieht sich in ein Zimmer zurück und beobachtet den Putz beim Bröckeln, ist unzufrieden und beteiligt sich überhaupt nicht an den Renovierungsarbeiten.
Das Buch besteht aus vielen kleinen Szenen vor dem Umzug, während des Umzugs und dann am Land selbst. Während es vermutlich eine Art Gesellschaftsporträt heutiger junger urban geprägter Menschen vor ländlicher Kulisse sein möchte, hat es mich beim Lesen überhaupt nicht packen können. Weder bin ich mit den Figuren sonderlich warm geworden, noch hat mich das Setting an sich interessiert, und es gab nicht wirklich etwas Spannendes, das mich beim Weiterlesen gepackt hätte. Auch sprachlich hat es mich nicht sonderlich beeindruckt. Insgesamt fehlten mir Spannungsaufbau und roter Faden.
Insgesamt bleibt also ein eher mittelmäßiges Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.
Rezensionen von MarcoL:
Preisgekröntes Debüt aus einer magisch-realistischen Welt. Fern und doch so nah.
Was ich im Wasser sah von Katharina Köller
Es ist ein sehr bemerkenswertes Debüt, welches die Autorin (Wildwuchern, 2025) hier 2020 vorgelegt hat. Mit einer sprachlichen Brillanz lässt sie uns in eine Geschichte eintauchen, die zugleich real sein, und dennoch einer magischen Welt entsprungen sein könnte. In starken Bildern erzählt sie über Klarissa, die von der Insel „Ei“ aufs Festland ging, um ihr Glück zu versuchen.
Sie wollte Filme machen, ging auf die Akademie, verliebte sich in Robin. Doch das böse Schalentier namens Krebs raubte ihr alles. Kahlrasiert, abgemagert, und ohne Brüste … und sie entschied sich gegen Implantate, ein Fakt, der von ihrem Umfeld mit Befremdung aufgenommen wurde, konnte doch niemand akzeptieren, dass es Klarissas eigener Wille war. Dafür zierte nun ein tätowierter Oktopus ihre vernarbte Brust.
Sie kehrte zurück auf die Insel zu ihrer Familie. Doch die Dinge haben sich geändert. Mammie, die fürsorgliche Frau an der Seite ihres wortkargen Vaters, war verstorben. Die ganze Insel lag im Sterben. Nur die hohen gläsernen Windräder wuchsen und wuchsen. Grüne Energie, das sei doch gut. Dennoch wurden Pachtverträge nicht verlängert, Geschäfte für immer geschlossen, die Menschen krank. Ein Idyll, perfekt für Touristen und Aussteiger, würde man meinen. Doch die Glanzzeiten waren vorbei.
Nur langsam und schwer findet sie wieder Zugang zu ihrer „Schwester“ Irina. Und kaum war eine Annäherung geschaffen, verlor Klarissa sie an Bob. Ein Wendehals und Möchtegern-Macher.
Dennoch: Klarissas Kräfte kommen zurück. Sie erstarkt, auch mit ihrem Willen, sich nichts mehr wegnehmen zu lassen. Der Oktopus schützt sie. Und da ist etwas im Wasser – etwas, das alles ändert …
Der Fokus dieses fabelhaften Romans, eine Parade an magischem Realismus, steht klar auf gesellschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten. Die Kraft, sich in einer von Vorurteilen und Besserwisserei gestalteten Gesellschaft zu distanzieren und auf der anderen Seite das Greenwashing von massiven menschenversursachten Umweltproblemen sind das Hauptsetting dieses Romans.
Die Welt schwankt – mehr als die Wellen. Doch als Leser der Zeilen ist man fest in der Geschichte verankert. Der Schreibstil mit seiner treffenden Wortwahl entwickelt einen gewaltigen Sog, lässt die Insel und seine handelnden Personen sehr plastisch werden.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, nahezu verschlungen, und gebe selbstverständlich eine absolute Leseempfehlung für dieses preisgekrönte Debüt.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Wie immer spannend
Phobia von Wulf Dorn
Dezember in London. Sarahs Mann kommt überraschend früher von einer Geschäftsreise nach Hause. Doch der Mann, den Sarah in der Küche vorfindet ist nicht ihr Stephen. Komisch ist nur, er trägt dessen Anzug, hat seinen Koffer und fährt auch noch Stephens Auto. Dann verschwindet dieser Mann plötzlich wieder.
Keiner glaubt Sarah diese verrückte Geschichte. Nur ihr Jugendfreund und Psychiater Mark kann ihr helfen-...
Ganz schön spannend und gruselig. Psychothriller vom feinsten!!
Rezensionen von brauneye29:
Super spannend
Wem du traust von Petra Johann
Zum Inhalt:
Eva und Susanne sind befreundet und oft hilft Susannes Tochter Sofia bei Eva und Daniel als Babysitterin aus. An einem Abend bringt Daniel Sofia nach Hause, doch sie verschwindet spurlos. Eine Suchaktion wird gestartet, bleibt jedoch ohne Ergebnis. Immer wieder verstricken sich Personen im Umfeld von Sofia in Widersprüche um sich dann wieder zu korrigieren.
Was ist wirklich passiert?
Meine Meinung:
Ich glaube, ich habe selten ein Buch so verschlungen. Es werden immer wieder Spuren gelegt, man verdächtigt immer wieder jemand anderen um dann wieder festzustellen, dass es da dann doch wieder nicht passt. Ich musste einfach immer weiter lesen, weil es so spannend war. Wie es ausgeht, werde ich sicher nicht verraten, denn dann würde man das Buch kaputt machen, ich möchte nur sagen, alles ist anders als es scheint und das Buch ist absolut lesenswert und mega spannend. Gerade auch die wechselnden Sichtweisen machen es noch besser. Unbedingte Leseempfehlung.
Fazit:
Super spannend
Rezensionen von Eternal-Hope:
Wissenschaftlich fundiertes Sachbuch für eine neue Einstellung zum Winter
Wintern von Kari Leibowitz
Kari Leibowitz hat Psychologie studiert und forscht in diesem Bereich zum Thema Wohlbefinden und Positive Psychologie. Für ihr Dissertationsprojekt hat sie sich das Ziel gesetzt, zu erforschen, was man gegen saisonale Depression machen kann - ein in den USA wichtiges Thema, von dem sie annimmt, dass es viel mit dem Winter zu tun hätte.
Der Winter ist eine Jahreszeit, die sie und viele Menschen in ihrem Umfeld immer als äußerst unangenehm wahrgenommen haben, und deshalb nur im Sommer so richtig aufgelebt sind. Daraus folgert sie, dass saisonale Depressionen in Gegenden, die extrem lange und harte Winter erleben, noch viel stärker ausgeprägt sein müssten. Umso größer ist ihr Erstaunen, als sie bei einem Forschungsaufenthalt in Tromso in Nordnorwegen entdeckt, dass das nicht so ist. Zwar gibt es auch dort saisonale Depressionen, doch in einem weit geringeren Ausmaß, als sie erwartet hätte.
Angespornt von dieser neuen Erkenntnis macht die junge Frau sich auf die Suche nach dem, was den Unterschied macht: wie kommt es, dass für manche Menschen der Winter keine Belastung darstellt oder sie diesen gut akzeptierne können oder sich sogar auf diesen freuen oder ihn lieben? Und was können wir daraus an Erkenntnissen für unser eigenes Leben mitnehmen, gerade, wenn der Winter bisher eine schwierige Jahreszeit für uns war? Empirisch fundiert, basierend auf der Analyse bisheriger Studien sowie auf den Ergebnissen eigener Interviews mit Menschen in nördlichen Regionen, stellt die Forscherin in diesem Buch ihre Ergebnisse dar.
Wissenschaftliche Studien, deren Ablauf und Ergebnisse werden immer wieder ausführlich geschildert. Das ist speziell für einschlägig vorgebildete sowie an Wissenschaft interessierte Menschen aufschlussreich zu lesen. Zwar gibt es auch viele persönliche Erfahrungen und Praxistipps am Ende jedes Kapitels, doch empfehle ich dieses Buch eher Menschen, die gerne auch anspruchsvollere Sachbücher lesen, da es kein reiner Ratgeber ist, sondern ein Sachbuch auf höherem Niveau.
Wenn man sich darauf einlässt, kann man aber viel darüber lernen, was für einen Unterschied die Einstellung zum Winter machen kann: hilfreiche Faktoren sind zum Beispiel, es sich bewusst gemütlich zu machen, sich auch körperlich und psychisch auf mehr Ruhe einzustellen, sich mehr Schlaf zu erlauben, auch bei Kälte so viel Zeit wie möglich in Bewegung bei Tageslicht an der frischen Luft zu verbringen, den Winter nicht als große Einheit zu sehen, sondern ihn in Zwischenjahreszeiten (Herbst-Winter, Winter, Frühling-Winter) einzuteilen oder Rituale und Feste in dieser Zeit bewusst zu zelebrieren. Ich, die ich den Winter schon bisher als Ruhe- und Rückzugszeit sehr geschätzt habe, habe in den Tipps vieles von dem gefunden, was ich ohnehin schon länger praktiziere.
Auch die Rolle gesellschaftlicher und infrastruktureller Faktoren wird erwähnt: so ist es etwa in den skandinavischen Ländern selbstverständlich, auch im Winter und bei Kälte das Haus zu verlassen, die Schneeräumung funktioniert dort schnell und effizient und es gibt teilweise sogar beheizte Gehsteige, beleuchtete Langlaufloipen und erschwingliche, qualitativ hochwertige Funktionskleidung für den Winter. Zeit an der frischen Luft zu verbringen wird als gesund und selbstverständlich angesehen, gerade für Kinder und auch bei Minusgraden.
Insgesamt ist es ein interessantes und wertvolles Buch, das aufgeschlossenen und gut gebildeten, an wissenschaftlichen Ergebnissen interessierten Menschen helfen kann, mehr über dieses Thema zu lernen und gleichzeitig die eigene Einstellung zum Winter kritisch zu reflektieren.
Rezensionen von brauneye29:
Spannend
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Zum Inhalt:
Theodora ist zum ersten Mal in Idlewood, dem luxuriösen Winterdomizil der Daltons, um die Familie ihres Verlobten Connor kennenzulernen. Doch sie spürt von Anfang an, dass sie hier nicht willkommen ist, erhält sogar Drohnachrichten. Und sie wird wieder von den altbekannten Alpträumen heimgesucht und wird das Gefühl nicht los, dass sie schon mal hier war.
Meine Meinung:
Das Buch war spannend, denn was einen als Leser erwartet, sind Geheimnisse über Geheimnisse und immer wenn man denkt, das muss es aber jetzt gewesen sein, kommt wieder was neues um die Ecke. Connors Familie ist sehr sehr komplex und man bekommt erst nach und nach einen Einblick, was alles hinter Fassade steckt und was auch Theo damit zu tun hat. Das Buch ist gut geschrieben und die Wendungen, die es im Verlauf des Buches gibt, sind gut. Das Cover finde ich zur Story gut gewählt.
Fazit:
Spannend
Rezensionen von Sheilo:
Voller Emotionen und einer Hailie, die immer erwachsener wird
The Monet Family - Be Strong, My Pearl von Weronika Anna Marczak
Hailie gewöhnt sich immer mehr an den Luxus ihrer Familie und weiß, wie sie ihre Brüder um den Finger wickeln kann. Außerdem ist da noch Leo, zu dem sich Hailie immer mehr hingezogen fühlt, aber werden ihre Brüder eine Beziehung zulassen, wo er doch der Bruder ihres Entführers ist?
"The Monet Family – Be Strong, My Pearl" ist der 5.
Band der wundervollen Coming of Age-Reihe von Weronika Anna Marczak. Ich liebe den flüssigen und humorvollen Schreibstil der Autorin sehr und nach dem Cliffhanger zum Ende des Vorbandes konnte ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.
Hailie wird immer erwachsener und ihre Brüder lassen mehr und mehr die Mauern aus Geheimnissen fallen. Doch Hailie ist nicht in dieser Welt aufgewachsen und begeht so immer wieder Fehler, von denen sie die Auswirkungen gar nicht abschätzen kann. Ich mag es dabei sehr, wie Hailie versucht, sich selbst treu zu bleiben und wie sie ihren Brüdern ihre Liebe auch zeigt. Dazu kommt noch eine große Prise Herzschmerz, was eine wirklich tolle Mischung ergibt.
Der Band war für mich ein wahres Wechselbad der Gefühle. Es gibt so manche sehr emotionale Szene und ich habe sie alle sehr geliebt. Man merkt, wie sehr die Familie zusammenhält und wie alle bestrebt sind, Hailie zu beschützen, damit der "Fluch der Monets" sie nicht heimsucht.
Für mich ist dieser Band einer der besten der bisherigen Reihe, es wird wirklich nie langweilig und ich habe die Seiten nur so verschlungen. Zudem ist auch dieser Teil optisch ein wahrer Blickfang mit dem schönen, floralen Farbschnitt. Von mir gibt es eine ganz große Empfehlung für diese wundervolle Buchreihe und ich kann es jetzt schon kaum erwarten, dass ich den sechsten Band in den Händen halte.










