Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kwinsu:
Mama, warum bin ich so wütend?
Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär? von Nora Imlau
Wer kennt sie nicht die Phase, in der die Kleinen fast überschäumen vor Wut. Tilly Pandabär ist gerade in dieser Phase und lässt sich nicht leicht beruhigen. Warum kann es nicht um ihn gehen? Warum kann er nicht machen, was er gerade JETZT will? Dabei wird er auch zu seinen Freunden fies, obwohl er das eigentlich gar nicht will.
Mama hat aber die richtige Erklärung parat.
Das Buch ist wirklich entzückend gezeichnet, sowohl die rote Pandabären, als auch die vielen Freunde von Tilly. Besonders hat meiner Nichte und meinem Neffen Juli, der kleine Krokodil-Freund (oder ist es ein Dino?) gefallen und sie waren sehr traurig, dass Tilly so gemein zu ihm ist. Sie haben grundsätzlich aber viel über die Wutausbrüche gelacht, hatten Spaß die vielen Details zu entdecken und mögen es gern, das Buch immer wieder vorgelesen zu bekommen.
Was mich als Vorleserin etwas stört, sind zwei Dinge: ich finde die Reime nicht immer gut gelungen, sie sind manchmal etwas holprig und ich hab mich ein wenig schwer getan beim Vorlesen. Mit der Übung wird es aber natürlich besser, auch wenn nicht alles vom Klang her stimmig ist. Und ich finde es schade, dass die Rollenbilder in diesem Buch sehr traditionell sind: natürlich kümmert sich nur Mama um die Kleinen und im Kindergarten ist es natürlich die weibliche Giraffe, die sich um die Kinder kümmert. Das kann man in der heutigen Zeit besser machen, finde ich.
Trotzdem ist das Buch ein schön illustriertes Kinderbuch, das die Kleinen sehr gerne immer wieder ansehen und vorgelesen bekommen.
Rezensionen von DoraLupin:
Tolles Zeitreiseabenteuer für Kinder
Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit von Marc Rosenberg
Für meinen Sohn bin ich immer wieder auf der Suche nach neuem, interessanten Lesestoff. Deshalb waren wir gleich Feuer und Flamme für dieses magische Buch über Eliot Holtby, das uns schon vom schönen Cover direkt angesprochen hat!
Die Geschichte dreht sich um Eliot Holtby, als dieser an seinem 13.
Geburtstag den schützenden Bann seiner Mutter bricht, werden ungeahnte magische Kräfte in ihm erweckt – und das Abenteuer seines Lebens beginnt. Nur, wenn er es schafft, die sieben Prüfungen der «Landkarte des Lichts» zu meistern, kann er die Menschheit vor dem sicheren Untergang bewahren! Zusammen mit seinen besten Freunden, dem blinden Florens Frogs und der resoluten Abigail Rogers, stürzt sich Eliot in atemberaubende Zeitreisen durch die Parallelwelten der letzten Jahrhunderte. Dabei begegnet er den berühmtesten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte ― und erhält von ihnen unerwartete Unterstützung.
Der Schreibstil konnte meinen Sohn schnell begeistern und mitreißen, deshalb hat er das Buch auch in kürzester Zeit verschlungen. Der Schreibstil ist altersgerecht und leicht zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind interessant beschrieben und mein Sohn konnte sich von ihnen ein wirklich gutes Bild machen. Manche Personen sind ihm auch im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Die Story blieb zudem die ganze Zeit spannend, mitreißend und mystisch. Ausserdem gibt es auch hin und wieder eine kleine Portion Humor zwischen den Seiten.
Zusammengefasst wurden wir von dem Buch sehr gut unterhalten. Eine starke Geschichte über Freundschaft, Abenteuer und Magie. Wir vergeben ganz klar 5 von 5 Sternen dafür und empfehlen es gerne weiter.
Rezensionen von Nele33:
gemischte Gefühle
Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos
"Die Spur der Vertrauten" der Autorin Christelle Dabos würde ich als ein ziemlich herausforderndes Buch für Jugendliche bezeichnen. Mir war die Autorin durch ihr Werk die Spiegelreisenden bekannt, darum war der Schreibstil schon bekannt.
Claire und Goliath leben in einer dystopischen Welt, in der das Wir über allem steht.
Es gibt kein ICH und kein DU, ein besonderer Blickwinkel auf eine Welt, die so anders als die unsrige gestaltet wird. Jeder ist nur ein Rädchen im großen und ganzem Ameisenhaufen, der diese Welt am Laufen hält. Die unterschiedlichen Instinkte und die daraus resultierenden Aufgaben im System sind aufeinander abgestimmt und lassen keine Ausbrüche nach rechts und links zu.
In alledem Claire, die kurz vor ihrem Abschluss steht und Goliath der als "Schützer" schon einiges an körperlichen Einschnitten erleben musste, auch er kurz vor dem Wendepunkt in seinem Leben. Sie bemerken, dass auffallend viel Schüler in letzter Zeit verschwunden sind, aber niemand sonst scheint diese Tatsache zu interessieren. Nach anfänglichen Bedenken schließen sie sich entgegen der Vorschriften zusammen, um das Geheimnis zu lüften.
Nach dem Lesen des Buches bin ich nach anfänglicher Euphorie doch etwas ernüchtert. Besonders zum Ende des Buches hin kann ich mit den Zusammenhängen und den Ursachen nicht so wirklich konform gehen.
Die Protagonisten wurden mir allerdings im Laufe der Geschichte mit ihren Eigenheiten immer sympathischer und ich konnte mit ihnen mit leiden und fühlen.
Für Jugendliche würde ich das Buch nicht empfehlen, da es zu komplex und auch sehr lang aufgebaut ist. Da sehe ich es eher als gelungene Dystopie für junge Erwachsene.
Rezensionen von Ameland:
Kein Entkommen
Der Kuckucksjunge von Søren Sveistrup
Der Prolog hat mich schon mitgenommen und Schauer über den Rücken laufen lassen. Der Ausflug mit Kindern aus einem Kinderheim, der voller Vorfreude begann endet in einer schrecklichen Katastrophe. Ich kann es nicht so gut ab, wenn Kindern etwas angetan wird und konnte mit den Kindern und Betreuern gut mitfühlen.
Nach dem Sprung in die Gegenwart bleibt bei mir ein gewisses Unbehagen. In der Luft schwebt ständig eine gewisse Bedrohung mit, die ich genau wie die Angst der Betroffenen fühlen kann. Ich stehe permanent unter Spannung und schaffe es kaum, das Buch aus der Hand zu legen. Mit den Ermittlern Neia Thulin und Mark Hess hetze ich durch Kopenhagen und Umgebung in der Hoffnung, das Opfer rechtzeitig befreien zu können. Bei jedem Gedankenblitz von ihnen hoffe ich auf den Durchbruch.
Beeinträchtigt wird die Ermittlungsarbeit nicht nur dadurch, dass der Täter keine Spuren hinterlässt, sondern auch von den privaten Problemen der Ermittler, die den Fokus zwischendurch verschieben. Ich mag es, wenn auch das Privatleben mit einbezogen wird, denn auch Kommissare sind nur Menschen.
Der Autor schafft es den früh aufgebauten Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Ständige Perspektivwechsel tragen auch dazu bei und lenken meine Vermutungen wiederholt in eine andere Richtung. Seine Charaktere fand ich sehr glaubwürdig in ihren Handlungen dargestellt.
Ein rasanter Thriller mit einer stets düsteren und bedrohlichen Atmosphäre, der mir sehr gut gefallen hat. Und ich möchte unbedingt mehr von Sören Sveistrup lesen.
Rezensionen von L.:
Lebensgeschichte
Der Äthiopier von Dorrit Bartel
Der Äthiopier von Dorrit Bartel ist ein beeindruckendes, ruhiges Buch über ein bewegtes, uns oft fremdes, Leben. Adanes Geschichte hat mich sehr berührt, weil sie eine Lebensrealität erzählt, die ohne große Dramen auskommt und dennoch sehr viele lohnenswerte Einblicke in ein Leben gibt. Die Autorin, die selbst sehr viel Lebenszeit in Afrika verbrachte und bestimmt genau weiß wovon sie schreibt, erzählt über ein Leben zwischen den Kulturen, über Verlust, Zugehörigkeit und Neuanfängen mit viel Feingefühl und Respekt.
Besonders mochte ich den ruhigen Schreibstil, der sehr nahbar war und Raum für eigene Gedanken lässt. Neben der persönlichen Geschichte Adanes bekommt man ganz nebenbei Einblicke in eine andere Lebenswelt, kulturelle Unterschiede und geschichtliche Informationen.
Ein Buch das nicht besonders laut ist, aber genauso vielfältig wie das Gesicht, das auf dem Cover dargestellt wurde.
Rezensionen von Wolfgang :
„Pilates – Klar. Kraftvoll. Echt.“
Pilates von Maria Felsner
Dieses Buch ist mehr als ein Trainingsratgeber – es ist eine Einladung, den eigenen Körper neu zu entdecken.
Maria Felsner gelingt es, das Wesen von Pilates mit einer Klarheit und Tiefe zu vermitteln, die man selten findet. Ihre langjährige Erfahrung, ihre präzise Sprache und ihr Gespür für Körperintelligenz durchziehen jede Seite.
Was besonders auffällt: Hier geht es nicht um Hochglanzperfektion oder akrobatische Höchstleistungen. Stattdessen führt Maria mit großer Achtsamkeit in die Essenz der Bewegung – in die Kraft der Mitte, die Bedeutung des Atems und das feine Zusammenspiel von Kontrolle und Loslassen.
Die Übungen sind klar erklärt, die Bilder inspirierend, der Aufbau durchdacht – egal ob Anfänger:in oder erfahrene:r Praktizierende:r: Man fühlt sich begleitet, verstanden und motiviert. Besonders wertvoll sind auch die kleinen Impulse zur Selbstwahrnehmung, die weit über das Körperliche hinausgehen.
Ein Buch, das man nicht nur liest – sondern erlebt.
Danke, Maria, für diese authentische und kraftvolle Arbeit.
Rezensionen von L.:
wichtig
Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein von Sonja Blattmann; Karin Derks
Das Buch Nein ist Nein vermittelt eine wichtige Schutzbotschaft, die wir all unseren Kindern beibringen, auf sehr kindgerechte und interaktive Weise durch den Rap und die Bewegungen.
Basierend auf dem Kinderschutz-Rap des MUT-Zentrums werden Allatgssituationen dargestellt in denen sich die Kleinsten wiederfinden können.
Die sehr schönen Illustrationen lassen auch viel Raum um mit den Kindern über die jeweiligen Situationen zu sprechen und aus dem eigenen Alltag aufzugreifen. Über den QR Code kann man den Rap anhören und somit den Inhalt ganzheitlich erleben. Das finde ich eine wirklich gute Idee.
Der Text ist bewusst kurz und gereimt, wobei zentrale Botschaften gut hängen bleiben. Es hätte für meinen Geschmack aber dennoch ruhig mehr Tiefgang geben dürfen.
Sehr schön finde ich die dargestellte Diversität in den Illustrationen.
Zusätzlich werden auch die Eltern direkt angesprochen und für das Thema Kinderschutz sensibilisiert.
Für mich ein gelungenes Buch für die Jüngsten zu einem sehr wichtigen Thema.
Rezensionen von Lila:
wichtig
Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein von Sonja Blattmann; Karin Derks
Das Buch Nein ist Nein vermittelt eine wichtige Schutzbotschaft, die wir all unseren Kindern beibringen, auf sehr kindgerechte und interaktive Weise durch den Rap und die Bewegungen.
Basierend auf dem Kinderschutz-Rap des MUT-Zentrums werden Allatgssituationen dargestellt in denen sich die Kleinsten wiederfinden können.
Die sehr schönen Illustrationen lassen auch viel Raum um mit den Kindern über die jeweiligen Situationen zu sprechen und aus dem eigenen Alltag aufzugreifen. Über den QR Code kann man den Rap anhören und somit den Inhalt ganzheitlich erleben. Das finde ich eine wirklich gute Idee.
Der Text ist bewusst kurz und gereimt, wobei zentrale Botschaften gut hängen bleiben. Es hätte für meinen Geschmack aber dennoch ruhig mehr Tiefgang geben dürfen.
Sehr schön finde ich die dargestellte Diversität in den Illustrationen.
Zusätzlich werden auch die Eltern direkt angesprochen und für das Thema Kinderschutz sensibilisiert.
Für mich ein gelungenes Buch für die Jüngsten zu einem sehr wichtigen Thema.
Rezensionen von L.:
wichtig
Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein von Sonja Blattmann; Karin Derks
Das Buch Nein ist Nein vermittelt eine wichtige Schutzbotschaft, die wir all unseren Kindern beibringen, auf sehr kindgerechte und interaktive Weise durch den Rap und die Bewegungen.
Basierend auf dem Kinderschutz-Rap des MUT-Zentrums werden Allatgssituationen dargestellt in denen sich die Kleinsten wiederfinden können.
Die sehr schönen Illustrationen lassen auch viel Raum um mit den Kindern über die jeweiligen Situationen zu sprechen und aus dem eigenen Alltag aufzugreifen. Über den QR Code kann man den Rap anhören und somit den Inhalt ganzheitlich erleben. Das finde ich eine wirklich gute Idee.
Der Text ist bewusst kurz und gereimt, wobei zentrale Botschaften gut hängen bleiben. Es hätte für meinen Geschmack aber dennoch ruhig mehr Tiefgang geben dürfen.
Sehr schön finde ich die dargestellte Diversität in den Illustrationen.
Zusätzlich werden auch die Eltern direkt angesprochen und für das Thema Kinderschutz sensibilisiert.
Für mich ein gelungenes Buch für die Jüngsten zu einem sehr wichtigen Thema.
Rezensionen von peedee:
Wäre ein sehr guter Reihenstart
Holiday Ever After von Hannah Grace
Clara Davenport ist seit Jahren in der väterlichen Spielzeugfirma beschäftigt und hofft, die langersehnte Beförderung zu erhalten. Die Firma hat einen PR-Skandal am Hals: Ihr wird vorgeworfen, das Design einer Holzpuppe aus Fraser Falls gestohlen zu haben. Clara wird dazu verdonnert, das Problem vor Ort zu lösen.
Clara ist sich bewusst, dass sie wohl nicht mit offenen Armen empfangen werden würde, aber dass ausgerechnet Jack Kelly, der Erfinder der Holly-Puppe und Problemlöser der Stadt, so gegen sie ist, spornt sie an. Sie will ihm beweisen, dass sie nicht so wie ihr Vater ist…
Erster Eindruck: Das Cover ist von der Farbgebung für einen Weihnachtsroman eher untypisch, was mir aber gut gefällt. Aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen – das mag ich jedoch nicht.
Jack, der Schreiner, ist – wie sein verstorbener Grossvater – einer, der sich kümmert. Es ist keine Überraschung, wenn bei ihm zigfach am Tag das Telefon klingelt, weil z.B. ein Abflussrohr verstopft ist, Nachbars Katze nicht mehr vom Baum kommt oder jemand einen kräftigen Mann zum Verschieben eines Möbelstücks braucht. Er ist immer zur Stelle, wenn seine Hilfe gebraucht wird. Aber selbst Hilfe annehmen? Dazu ist er zu stolz (was ich sehr gut verstehen kann).
Clara ist im steten Konkurrenzkampf mit ihrem Bruder, obwohl er gar nicht in der Spielzeugfirma arbeitet. Aber sie ist sich sicher, dass der Managerposten, der kurzum frei wird, ihrem Bruder angeboten wird. Sie hat in unterschiedlichsten Abteilungen der Firma gearbeitet, aber es scheint für ihren Vater nie genug. Sie scheint nicht zu genügen. Trotz allem hofft sie, mit dem „Holly-Fall“ zu reüssieren und endlich die verdiente Beförderung zu erhalten. Aber Jack scheint eine harte Nuss zu sein, denn sobald er wusste, dass ihr Nachname Davenport ist, hat er dichtgemacht. Das lässt sie sich aber nicht bieten…
Ich bin ein grosser Fan von Kleinstadtgeschichten („Gilmore Girls“ oder „Virgin River“ sei Dank) – ich mag die zuweilen skurrilen Charaktere, die in guten und schlechten Zeiten zusammenhalten, sehr gerne. In Fraser Falls ist das nicht anders. Die Geschichte lief für mich wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Jeder Leserin wird klar gewesen sein, dass sich Jack und Clara schnell näherkommen werden. Ich habe mich in Fraser Falls gleich wohl gefühlt, und ich musste mehrfach schmunzeln, als die Stadtbewohner Jack in die Mangel nehmen und ihm aufzeigen, wo er in Bezug auf Clara Fehler gemacht hat. Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, wobei es in der Mitte ein bisschen einen Durchhänger gab. Von mir gibt es für diese Geschichte, die aus meiner Sicht gerne als Reihe fortgesetzt werden dürfte, 4 Sterne.









