Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Sammlung an Tiergeschichten
Die drei kleinen Eulen von Erwin Moser
Klappentext / Inhalt:
Mit spielerischer Leichtigkeit, hintergründigem Humor und einer großen Liebe zu seinen Figuren erzählt Erwin Moser die fantastischsten Tierabenteuer. Über das Finden eines neuen Zuhauses berichten acht Maulwürfe, nach dem Sinn des Lebens fragt hingegen ein frecher Floh. Und während drei Eulenkinder vom weisen Uhu einiges lernen, verlieren sich Glühwürmchen und Marienkäferchen in unbekanntem Terrain.
In diesem farbenfroh illustrierten Vorlesebuch versammeln sich Geschichten, die kleine und große Herzen höherschlagen lassen.
Tauchen Sie ein in Erwin Mosers einzigartige Tierwelt, in der er große Themen des Lebens aufgreift und sie für Kinder verständlich und erlebbar macht!
Erwin Moser war ein Meister der Fantasie und einer der beliebtesten Kinderbuchautoren im deutschsprachigen Raum. Mit seinem unverwechselbaren Stil, charmanten Charakteren und warmherzigem Humor erschuf er Geschichten, die Generationen von Kindern bis heute begeistern.
Cover:
Das Cover zeigt drei kleinen Eulen mit ihren riesigen Augen und ziehen einen in ihren Bann. Titel und Cover sind gut aufeinander abgestimmt und toll umgesetzt.
Meinung:
Man sollte sich hier vom Cover und Titel nicht in die Irre führen lassen, denn die Geschichte über die drei kleinen Eulen ist hier nur eine von sechs wundervollen Tiergeschichten.
Ich hatte gedacht, dass das ganze Buch über die drei kleinen Eulen geht, aber dem ist nicht so. Was aber auch nicht schlimm ist, denn auch die anderen fünf Tiergeschichten sind wundervoll und liebevoll umgesetzt. Jede der sechs Geschichten steht für sich und behandelt eine eigene Thematik und Geschichte.
Jede der Geschichten birgt ein Abenteuer inne und erinnert ein wenig an eine Fabel. Erst nach und nach merkt man, worauf es hinaus läuft und es schwingt immer eine gewisse Tiefe oder Moral mit.
Inhaltlich möchte ich hier nicht weiter in die Tiefe gehen und halte mich mit Angaben dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Für vierjährige vielleicht manchmal ein wenig viel und bedarf sicherlich eineigen Erklärungen, daher würde ich hier die Altersempfehlung durchaus ein wenig rauf setzen ab ca. 6 Jahren, aber auch dies ist ja durchaus Ansichtssache.
Jede der Geschichten ist sehr liebevoll umgesetzt. Wunderschön sind auch die passenden Illustrationen dazu, die das Ganze sehr schön abrunden. Die bunten Zeichnungen fügen sich gut ein und lockern die Geschichte in sich auf.
Ein wundervolle Sammlung an Tiergeschichten, die für gute Unterhaltung sorgt. Mir haben diese Geschichten sehr gut gefallen und gern empfehle ich diese weiter.
Fazit:
Eine Sammlung mit sechs wundervollen Tiergeschichten, die für gute und abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.
Rezensionen von Claudia R.:
wundervolles zweisprachiges Kinderbuch
Der Bär hat heute Lust zu feiern - Today, The Bear Wants to Party von Ingo Blum
Klappentext / Inhalt:
Wer hat dem Bären erzählt, es gibt eine Party?
Die Tiere des Waldes sind aufgeregt! Der kleine Hase hat Herrn Bär von der Geburtstagsfeier des Bibers erzählt. Sofort machen sich alle auf den Weg, um nichts zu verpassen. Jeder bringt ein besonderes Geschenk mit, das mit viel Liebe eingepackt wird.
Doch dann erleben die Tiere eine böse Überraschung…
Von kleinen Lügen und großen Auswirkungen
Eine Geschichte über kleine Flunkereien und größere Auswirkungen, über Vorfreude und Freundschaft und einer lustigen Wendung, die Kinder ab 3 Jahren zum Lachen bringt, aber auch nachdenken lässt!
Das Buch auf einen Blick:
Zweisprachig: Jede Zeile auf Deutsch und Englisch, übersetzt von Sprachexperten
Einfach geschrieben für frühes Sprachenlernen
Ideal für Kinder ab 3 Jahren
Vermittelt spielerisch Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Problemlösung und Vertrauen
Perfekt für Schule, Kita und Zuhause
Regt zum Austausch an: Verständnisfragen am Ende des Buches helfen, die Geschichte gemeinsam zu besprechen
Perfekt für Familien, die ihre Kinder ermutigen möchten, offen und ehrlich zu sein!
Ein wunderbares Buch für kleine Entdecker, das zeigt, wie wichtig Ehrlichkeit und Zusammenhalt sind – und dass eine Party manchmal ganz anders endet als geplant!
Great fun to read aloud or to read yourself. A funny book about little lies, big consequences, and the true meaning of friendship.
Cover:
Das Cover wirkt fröhlich, freundlich und wurde sehr liebevoll umgesetzt. Ein liebenswertes Bär im Pullover ist hier erkennbar und auch die Umgebung des Waldes wurde hier sehr detailreich und gut erfasst. Die Töne sind erdig gewählt und auch im Gesamten ist es sehr naturnah umgesetzt. Optisch und farblich auf jeden Fall ansprechend und schön umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um ein zweisprachiges Buch. Dieses ist gleichzeitig auf deutsch und englisch verfasst. So findet man auf jeder Doppelseite jeweils einmal den deutschen Text und auf der anderen Seite entsprechend den englischen Text. So kann man die Geschichte jeweils auch beiden Sprachen lesen bzw. vorlesen.
Die Texte und auch die Textabschnitte je Seite sind recht einfach und kurz gehalten, so dass sie so auch sehr gut verständlich sind. Die einzelnen Abschnitte sind gut gewählt und auch die jeweilige Länge ist angemessen. Die Texte sind gut verständlich und man kann so der Geschichte sehr gut folgen. Die Geschichte ist liebevoll umgesetzt und zeigt, welche Wirkung Lügen haben. Die Tiere und Charaktere sind toll gewählt und auch die Illustrationen sind entsprechend umgesetzt.
Die Bilder geben die Geschichte sehr gut wieder. Die bunten Illustrationen sind sehr schön gezeichnet und veranschaulichen sehr gut das Gelesene.
Toll und gut verständlich ist die Geschichte in beiden Sprachen umgesetzt, dadurch eignet sich diese auch sehr gut zum zweisprachigem Erlernen und lesen.
Eine wundervolle und sehr liebevoll umgesetzte Geschichte mit wichtigen Botschaften. Das Ganze ist toll umgesetzt und die wunderschönen Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab.
Auch die Zweisprachigkeit finde ich hier sehr gut umgesetzt, Die Texte sind in beiden Sprachen gut verständlich und man kann dem Ganzen sehr gut folgen. Die Geschichte selbst ist sehr liebevoll und zugleich auch tiefgründig umgesetzt. Es geht um Lügen und Konsequenzen, aber auch Freundschaft und so einiges mehr.
Fazit:
Ein wundervolles zweisprachiges Kinderbuch mit viel Tiefe und zugleich sehr liebevoll und ansprechend umgesetzt.
Rezensionen von nil_liest:
Zwischen Flimmerlicht und Fernweh
This isn't happiness von Mary Newnham
Dieser Roman brachte mich zum Lachen und zum Durchatmen zugleich…. This Isn’t Happiness von Mary Newnham (wunderbar übersetzt von Johanna Czerny) tat genau das. Der Ton ist leicht, der Humor sitzt, und trotzdem schwingt da eine unterschwellige Schwere mit, die mich erwischte. Dieses eigenwillige Gleichgewicht zwischen Witz und Melancholie fühlt sich an wie der Moment, in dem man lächelt, obwohl man innerlich längst ahnt, dass etwas nicht stimmt.
Und genau dort lebt Amy: zwischen Haltung bewahren und Zähne zusammenbeißen. Sehr gelungen!
Ich mochte sie von der ersten Sekunde an. Ihr freundliches, leicht chaotisches „Ich krieg das schon hin“-Mantra wirkt unglaublich nahbar, und gleichzeitig möchte man sie immer wieder schütteln, weil sie Konflikte lieber weglächelt, statt sie auszusprechen. Zum Haare raufen. Besonders die kleinen Alltags-fluchten, mit denen sie versucht, ihre wachsende Unzufriedenheit zu überdecken, haben mich mitten ins Herz getroffen – vielleicht weil sie so echt sind, so menschlich.
Das Großartige an diesem Buch ist, dass es keine künstliche Dramatik braucht, um zu fesseln. Die Autorin beobachtet Beziehungen mit einem so scharfen, liebevollen Blick, dass schon alltägliche Momente emotional treffen. Es sind die Zwischentöne, die unausgesprochenen Dinge, die winzigen Verschiebungen im Miteinander – genau die, die man im eigenen Leben oft viel zu spät bemerkt. Und diese Ehrlichkeit tut weh, aber sie tut auch unglaublich gut.
Was mich ebenfalls begeistert hat, ist der Humor: intelligent, manchmal bissig, immer genau getimt. Ich habe oft gelacht, obwohl die Szene darunter einen ernsten Kern hatte – und genau dieses Gleichgewicht macht den Roman so stark. Er ist nie deprimierend, aber auch nie seicht. Er schenkt Leichtigkeit, ohne etwas schönzureden.
Besonders schön fand ich, wie sich im Hintergrund eine Frage immer deutlicher abzeichnet: Was bedeutet Glück – und wem gehört es eigentlich? Mary Newnham behandelt dieses Thema so zugänglich, so warmherzig und gleichzeitig so klar, dass man automatisch mitdenkt, mitfühlt und sich selbst an ein paar stillen Stellen wiedererkennt.
This Isn’t Happiness ist für mich ein Roman, derds Mut macht, das Herz wärmt und einen mit einem wunderbar hellen Gefühl zurücklässt: dass Veränderung möglich ist, und dass man sich selbst wiederfinden darf.
Eine klare Empfehlung – gerade weil es so echt und so überraschend leichtfüßig erzählt ist.
Rezensionen von Havers:
Vea Kaiser in Höchstform
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
In ihrem neuen Roman „Fabula Rasa“ hat sich Vea Kaiser, die wir aus ihrem mit Augenzwinkern erzählten Romanen Blasmusikpop, Rückwärtswalzer etc. kennen, von einem realen Kriminalfall inspirieren lassen. Und auch hier bietet sie wieder sämtliche Klischees auf, die einem in den Sinn kommen, wenn man sich das Wien der Haute Volée vorstellt, wobei aber auch die Beschreibungen der „normalen“ Gegenden in ihrer Direktheit Kennern der österreichischen Hauptstadt das eine oder andere Schmunzeln entlocken.
Angelika, die alleinerziehende, in einfachen Verhältnissen aufgewachsene Protagonistin, ist Buchhalterin in einem der ersten Hotels am Platz (es ist zu vermuten, dass es sich um jenes Haus handelt, das durch seine besondere Torte jedem bekannt ist) und kann dreißig Jahre relativ unbehelligt ihr System etablieren, mit dessen Hilfe es ihr gelingt, ihren Arbeitgeber um eine siebenstellige Summe zu erleichtern. Chapeau!
Aber Vea Kaiser belässt es nicht bei der Beschreibung von Angelikas Schummeleien, die eigentlich nur den Rahmen für eine große Erzählung bilden, die neben den Alltagsprobleme ihrer Protagonistin auch gesellschaftlich brisante Themen aufgreift und ausleuchtet. Das alles macht sie so, wie wir aus ihren Vorgängern kennen. Emotional, äußerst sympathisch, gepaart mit dem Wiener Schmäh, der nie besser als hier gepasst hat. Und ja, eigentlich wünscht man Angelika, dass sie davonkommt. Hat wohl aber nicht sein sollen.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Spannende, feministische Neuinterpretation des düsteren Medea-Mythos
Medea von Rosie Hewlett
Wer war die sagenumwobene Medea, die Prinzessin und Hexe von Kolchis, Ehefrau des Jason und am Ende blutige Rächerin und Kindsmörderin? Wie können wir ihre Geschichte aus ihrer Perspektive ein Stück weit verstehen?
Der britischen Autorin Rosie Hewlett ist mit "Medea" eine sehr spannende, feministische Neuinterpretation des antiken Mythos gelungen.
Während traditionelle Erzählungen meistens auf die männliche Perspektive fokussiert sind, lernen wir hier die sagenumwobene Medea aus der Innenperspektive kennen: in Ich-Form erzählt sie uns ihre Geschichte. Dabei beginnt Medea ganz am Anfang, in ihrer Kindheit, als sie noch ein kleines Mädchen war und gerade erst dabei, ihre mächtigen Zauberkräfte zu entdecken.
Es ist eine schwierige Kindheit: vom Vater unterdrückt und verprügelt, vom Bruder verspottet, mit einer schwachen, farblosen Mutter, sind die liebevolle Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester und die wenigen Sommer, in denen ihre Tante Circe sie in der Zauberkunst unterweist, ihre einzigen Hoffnungsschimmer.
Medea selbst ist von Anfang an eine starke Persönlichkeit, freiheitsliebend und wild, die sich nicht unterdrücken lassen will, und ihren Bruder schon mal zur Strafe in ein Schweinchen verwandelt. Als junge Frau träumt sie von der Freiheit; etwas, was sich in der damaligen Zeit für die Prinzessin nur schwer verwirklichen lässt. Denn zusätzlich zu den rigiden Geschlechternormen in der Antike hat ihr Vater, der König, längst entdeckt, was für eine mächtige Waffe die Magie seiner älteren Tochter für ihn darstellt - eine Waffe, die er auf keinen Fall jemals verlieren will.
Und so ist Medeas besondere Gabe gleichzeitig auch ihr Gefängnis - bis sie sich in den Argonauten Jason verliebt, ihm mit Hilfe ihrer Fähigkeiten zum Sieg bei der Bewältigung eigentlich unmöglicher Aufgaben und damit zum goldenen Vlies verhilft, gemeinsam mit ihm und seinen Gefährten über das Meer fliehen möchte und dabei durch eine impulsive Handlung, angestiftet durch Jason, schwere Schuld auf sich lädt, die sie ihr Leben lang verfolgen wird.
Im Zentrum der Geschichte steht für mich neben Medeas Persönlichkeitsentwicklung die ungesunde Beziehung zu Jason. Selbst so vernachlässigt und verwundet aufgewachsen, idealisiert das junge Mädchen Medea diesen attraktiven Mann grenzenlos und schlägt alle Warnungen in den Wind. Sie fühlt sich gesehen und geliebt und beginnt sich erst sehr spät die Frage zu stellen, ob es diesem Mann wirklich um sie geht oder um etwas anderes. Diese Beziehungsdynamik ist sehr anschaulich geschildert.
Schlussendlich kommt es zum tragischen Finale, das jenen, die sich mit der ursprünglichen Geschichte befasst haben, bekannt sein dürfte. So, wie diese Geschichte überliefert wurde, ist dieses sehr tragisch und düster, und das ist es auch in diesem Buch. Doch ist es gleichzeitig sehr interessant, das Ganze vor dem Hintergrund der Persönlichkeit und Entwicklung Medeas zu betrachten und damit zumindest ein kleines Stück weit verstehen (wenn auch nicht gutheißen) zu können, wie es dazu gekommen ist.
Geschrieben ist das Buch sehr spannend und packend: ich konnte es kaum aus der Hand legen und war in einem Tag mit dem 500 Seiten dicken Buch durch, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Dabei hat es mir den antiken Medea-Mythos nähergebracht und gleichzeitig eine neue, feministische Perspektive auf diese Geschichte eröffnet. Das Buch hat mich also nicht nur ausgezeichnet unterhalten, sondern ich werde auch noch länger über die Geschichte nachdenken. Verdiente 5 Sterne für eine tolle Neuinterpretation dieser alten Geschichte!
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Wow!
Der Schock von Marc Raabe
Laura begegnet in der Cote d’Azur einem Mann und ihr Albtraum beginnt. Ihr Freund Jan findet nur noch das Handy von Laura mit einem sehr verstörendem Film drauf. Mehr möchte ich gar nicht mehr auf den Inhalt eingehen.
Geschrieben wird aus der Sicht von verschiedenen Perspektiven, dadurch entsteht ein Sog, dem man sich nicht mehr entziehen kann.
Gegen Ende des Thrillers überschlagen sich die Ereignisse, puh ich war völlig fassungslos.
Ein Thriller voller "Grausigkeiten" für Fans von harten Psychothrillergenre bestens geeignet. Das Buchcover trifft den Inhalt des Buches meiner Meinung nach sehr gut. Ich bin ein großer Fan von Marc Raabe und verpasse keinem Thriller von ihm. Er schafft es einfach den Leser:in zu fesseln und zu schockieren. Achtung, nichts für schwache Nerven, aber Fans von diesem Genre werden ihre Freude daran haben.
Rezensionen von KersG:
Konnte mich nicht ganz überzeugen
Memories So Golden Like Us von Gabriella Santos de Lima
Da mir der erste Teil der Reihe so gut gefallen hat und ich ihn regelrecht verschlungen habe, wollte ich unbedingt auch Teil 2 lesen. Auch weil ich wissen wollte, wie es für alle weitergeht. Aber leider hat mich das Buch nicht mitgerissen und konnte mich nicht ganz erreichen. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erhofft und hatte höhere Erwartungen.
Das Cover finde ich sehr schön. Mit den Farben, die irgendwie Hoffnung ausdrücken. Dass das Leben weitergeht.
Blairs Leben als Künstlerin fand ich sehr spannend und gut mit eingearbeitet. Auch, dass sie nach dem Tod ihres Bruders einfach nicht mehr malen kann, ist sehr gut nachvollziehbar. Zwischen Connor und ihr spürt man von Anfang an, dass da was ist und das schon seit langer Zeit. Doch beide wollen dem nicht so wirklich nachgeben.
Teilweise war es aber für mich zu oberflächlich und unrealistisch. Der scheinbar lockere Umgang der Eltern mit dem Tod des Sohnes. Bei Blair war es für mich dann doch irgendwie zu viel des Guten.
Toll finde ich, dass es neben der Trauerbewältigung auch um das Thema Selbstliebe und Selbstachtung geht. Auch Social Media und die dort gängigen Hasskommentare werden thematisiert.
Insgesamt konnte mich das Buch aber nicht so mitreißen wie der erste Teil.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
blutiger Thriller
Totenkünstler von Chris Carter
Nach Der Kruzefix-Killer, Der Vollstrecker und Der Knochenbrecher ein neuer Fall für den Profiler Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garzia. Ein brutaler Killer tötet Polizisten oder Staatsanwälte auf äußerst brutale Art und Weise. Er amputiert den Opfern alle Glieder und formt Skulpturen daraus, echt krass und sowas von blutrünstig.
Die Tatorte sind voller Blut und selbst für die erfahrenen Ermittler nicht leicht.
Habe dieses Buch an einem Abend/Morgen verschlungen, war sooooo spannend und blutrünstig, dass ich es nicht zur Seite legen konnte!!! Literweise Blut und bestialisch zugerichtete Leichen! Eine Thriller-Serie für die hartgesottenen Fans von diesem Genre.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
blutrünstig
Todesdrang von Michael Hübner
Dirks Leben ist perfekt, er hat einfach alles und ist glücklich. Doch dies ändert sich schlagartig, als er ins Visier eines kranken Psychopathen gerät....
Ein sehr spannender und sehr blutrünstiger Thriller! Auch an einem Wochenende gelesen! Wie alle Thriller von diesem Autor! Erstaunlich, was mit ein paar Angaben im Internet so alles gemacht werden kann!!! Gott sei Dank ist diese Geschichte erfunden, aber so unrealistisch nun auch wieder nicht, regt auf alle Fälle zum Nachdenken an, dass man achtsamer mit seinen Daten im Internet umgehen soll.
Rezensionen von LeserinLu :
Lesenswerter Genremix
Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso
„Das Buch der verlorenen Stunden“ verbindet eine ernste historische Grundlage mit einer märchenhaft anmutenden Fantasy-Idee und einer Liebesgeschichte – und genau dieser ungewöhnliche Mix hat für mich sehr gut funktioniert. Der Einstieg ist stark: Die junge Lisavet, die im Deutschland der 1930er Jahre vor den Nationalsozialisten fliehen muss, gelangt dank ihres Vaters in eine zeitlose Bibliothek, in der sämtliche menschlichen Erinnerungen in Büchern festgehalten sind.
In den USA der 60er Jahre lernt man parallel Amelia kennen, deren Onkel unter mysteriösen Umständen im Kontext des Kalten Krieges gestorben ist. Schon dieses komplexe Setting mit verschiedenen Zeit- und Handlungssträngen, die nach und nach zusammengeführt werden, hat mich sofort gepackt, obwohl ich normalerweise kein Fantasy lese.
Der Roman liest sich atmosphärisch und flüssig, manchmal fast wie ein Jugendbuch – vermutlich auch, weil die zentralen Figuren jung sind. Lisavet und Amelia fand ich beide spannend, aber bewusst rätselhaft angelegt. Im Verlauf des Romans wird die Handlung zunehmend spannender und der Genremix bleibt abwechslungsreich, ohne überladen zu wirken. Insgesamt mochte ich die Mischung aus historischem Stoff, Fantasy-Elementen und Romantik. Der Roman greift wichtige Themen auf: Zensur, Verantwortung, Erinnerungskultur und die Frage, wer eigentlich bestimmt, was eine Gesellschaft erinnert und was verschwinden soll. Das macht ihn für mich sehr aktuell.
Optisch verdient das Buch ebenfalls Lob: Einband und Umschlag sind liebevoll gestaltet und passen gut zur Thematik. Insgesamt war es für mich ein atmosphärischer, gut lesbarer Roman mit origineller Grundidee und inhaltlicher Tiefe - für alle, die Lust auf eine ungewöhnliche Mischung aus Geschichte, Fantasy, Liebe und philosophischen Fragen haben, auf jeden Fall lohnenswert.











