Kunden em pfehlungen
Rezensionen von S.:
Spannende Dystopie
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
Raven ist Kopfgeldjägerin. Nicht aus Spaß, das Geld braucht sie für ihren Bruder und sich, um zu überleben. Als ihr Bruder im Gefängnis Endlock landet, lässt sie nichts unversucht, ihn zu befreien. Das Gefängnis ist eine beliebte Geldquelle der Machthaber; sie kassieren ab bei Wohlhabenden, die aus Sensationsgier die Gefangenen jagen und töten.
Raven lässt sich einliefern und plant, ihren Bruder zu befreien und zu fliehen. Dass sie sich in einen Wachmann verliebt, war nicht der Plan.
Brooke Fast hält den Spannungsbogen konstant hoch. Sie schildert die Verhältnisse in ihrem fiktiven Land sehr anschaulich, brandmarkt die Geld- und Machtgier sowie die Skrupellosigkeit der Regierung. Ihre Helden sind gut vorstellbar beschrieben, wirken authentisch. Die „Guten“ mochte ich sehr.
Für mich stimmt hier ziemlich alles - das Setting, die Protas, das Panemfeeling und das Prison- Break Szenario. Freue mich auf die Fortsetzung.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Wunderschönes Buch, das sich schwer einordnen lässt
Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge von Oßkar; Malte Zierden; Amia von Arenberg
Auf dem Buchrücken wird bereits angedeutet, dass das Buch sich in keine Schublade stecken lässt. „Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge“ ist kein typisches Kinderbuch und richtet sich meiner Meinung nach eher an ein älteres Publikum.
Dies liegt nicht nur an der Schwere der Thematik. Wobei man den Autoren zugutehalten muss, dass sie sich der Thematik sehr sanft annähern.
Lediglich die letzte Seite gab mir emotional einen Schlag in die Magengrube.
Die Geschichte beginnt noch sehr ruhig und es wird anfangs Wert auf verspielte Details gelegt. Alles genau erklärt, wie man es von Kinderbüchern kennt. Doch dann kippt die Geschichte und die Ereignisse überschlagen sich. Und es wird leider etwas konfus. Zudem setzt die Geschichte auf sehr viel Symbolik und ist etwas abstrakt. Für kleine Kinder noch etwas schwer zu begreifen. Sehr einfach zu begreifen ist hingegen das Thema Freundschaft, das auch immer wieder durchklingt.
Besonders gefallen haben mir die Zeichnungen und das Layout. Das gesamte Buch strahlt etwas unglaublich Sanftes aus. Selbst der Umgang der Figuren miteinaner ist von Verständnis und Sanftmut geprägt. . Für Erwachsene Leser kann diese heile Welt aber auch schnell mal zuviel des Guten werden.
Fans detailverliebter Bilder kommen jedoch auf ihre Kosten.Die ganze Aufmachung des Buches ist hochwertig. Es fühlt sich unglaublich gut an über den Einband und die Seiten zu streichen. Bzw. sehr sanft darüberstreicheln.
Rezensionen von PMelittaM:
Sehr spannender vierter Band
Royal Institute of Magic, Band 4 - Die geheimnisvolle Legende von Victor Kloss
Die Gefahr durch die Dunkelelfen wächst, und Ben muss dringend den nächsten Teil der Rüstung Elizabeths I finden, sowie deren Wächter:in. Doch auch sonst wird seine Energie gefordert, ein Zauberattacke-Wettkampf und die Prüfungen der zweiten Klasse sind nur ein Teil dessen, dem er sich widmen muss.
Der vierte Band der Reihe ist wieder sehr phantasievoll und spannend. Dieses Mal geht es in im wahrsten Sinne des Wortes unbekannte Gegenden, die schon deshalb sehr gefährlich sind. Direkt zu Beginn des Romans gibt es wieder eine Rückblende ins Jahr 1614. Nach dem Tod der Königin wurde ihre Rüstung unter den Direktoren des Royal Institute of Magic aufgeteilt, die sie sorgsam verwahren sollten, damit niemand sie findet. Angus Reed bekam den Brustpanzer zugesprochen und wollte diesen an einem ganz besonderen Ort verstecken. Dass ihm das gelungen ist, wird man im Laufe des Romans erfahren.
Alles wäre ein bisschen einfacher, müssten Ben, Charlie und Natalie sich nur auf das Finden der Rüstungsteile und ihrer Wächter:innen konzentrieren. Dass das nicht so einfach ist, wissen wir bereits aus den Vorgängerbänden. Auch in diesem Band kommt einiges dazwischen, und manchmal muss sich Ben auch entscheiden, was wichtiger ist. Aber ganz egal, was in Bens Leben passiert, es ist immer aufregend, und für uns Leser:innen spannend zu lesen. Ich habe sogar den Eindruck, als wäre jeder Band noch spannender als seine Vorgänger. Zwei Bände fehlen nur noch, und ich kann es kaum erwarten, sie zu lesen.
Es gibt natürlich auch wieder interessante neue Charaktere, nicht nur, weil ein:e neue:r Wächter:in ins Spiel kommt. Mal sehen, ob und wie sich diese in die weiteren Bände einbringen werden.
Ich lese hin und wieder gerne Kinderbücher, speziell aus dem phantastischen Bereich. Diese Reihe hat es mir besonders angetan, sie ist spannend, auch für Erwachsene, und sehr phantasievoll, man kann mit den Protagonist.innen mitfühlen und wird immer wieder überrascht, wie sich die Geschichte entwickelt. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Sehr gerne empfehle ich die Reihe weiter, man sollte sie aber unbedingt der Reihenfolge nach lesen.
Rezensionen von Lesemama:
Es hat mich berührt
Don't fall for him von J. Wilder
Zum Buch:
Sidney hat fünf Regeln und Daten nicht, niemals und schon gar keinen Eishockeyspieler.
Jax ist Eishockeyspieler und sehr an Sid interessiert und er pfeift auf die Rwgeln.
Meine Meinung:
Sportromance, vor allem Eishockeysportromance hat es mir angetan, ich lese es einfach total gerne.
Und in diesem Buch spürte man die Anziehung der beiden von Seite eins an. Jax ist ein junger, sehr talentierter Eishockeyspieler, der noch studiert, Sid studiert ebenfalls, hat aber eine schwierige Vergangenheit und will auf keinen Fall daten und schon gar keine Eishockeyspieler. Trotzdem lassen sie sich aufeinander ein als Freunde mit gewissen Vorzügen. Das sie sich verlieben bleibt natürlich nicht aus, aber Sid kann einfach kein Vertrauen zu Jax finden.
Mich hat die Vergangenheit der beiden schon sehr berührt, beide hatten es nicht leicht, beide haben ein schweres Schicksal hinter sich und beide sind stur.
Es geht auch zwischenmenschlich ganz schön zur Sache, es wird teilweise schon recht spicy und trotzdem konnte mich die Geschichte richtig gut unterhalten. Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Sidney und Jax, so kann man beide Seiten gut mitverfolgen. Also, wer spicy Sportromance mit Chatakteren im Collegealter mag und dann noch eine schöne Geschichte die berühren kann, ist hier richtig.
Rezensionen von Ruth:
Lesenswerter Klassiker
Norden und Süden von Elizabeth Gaskell
Elizabeth Gaskell (1810 -1865) gilt in ihrer Heimat als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des viktorianischen Zeitalters, in Deutschland dagegen ist sie eher weniger bekannt. Deshalb ist es zu begrüßen, dass der Reclam Verlag in seiner Reihe „ Reclams Klassikerinnen“ ihren Roman „Norden und Süden“ neu übersetzt und herausgegeben hat.
Ursprünglich ist der Roman in zwanzig Fortsetzungen in der von Charles Dickens herausgegebenen Zeitschrift „Household Words“ erschienen. Eine überarbeitete Buchausgabe folgte 1855.
Viele von Elizabeth Gaskells eigenen Erfahrungen sind in den Roman eingeflossen; darauf wird auch im informativen Nachwort hingewiesen.
Wir sind in England Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Industrialisierung löst die alte Agrarwirtschaft und damit die alten herrschende Klassen ab.
Margaret Hale, eine Pfarrerstochter aus der südenglischen Provinz, freut sich nach Jahren bei der Londoner Verwandtschaft auf ihre Rückkehr ins Elternhaus. Doch als ihr Vater aus Gewissensgründen seine Stelle als Landpfarrer aufgibt, zieht die Familie nach Milton, eine aufstrebende Industriestadt im Norden Englands, die Manchester, dem Wohnort Gaskells, nachempfunden ist.
Für Margaret und ihre Mutter ist die neue Umgebung ein Schock: Schmutz und Lärm und ein gesellschaftlich rauer Ton stoßen sie ab. Welch ein Unterschied zur ländlichen Idylle, die sie verlassen mussten.
Margaret blickt voller Standesdünkel auf die neureichen Emporkömmlinge in Milton herab. Ihre Vorurteile sieht sie bestätigt, als sie den 30jährigen Fabrikbesitzer Thornton kennenlernt. Die beiden liefern sich erbitterte Wortgefechte. Dabei ahnt der Lesende schon früh, dass sich hier eine Liebesgeschichte anbahnt. Bis es aber so weit ist, müssen noch einige Hürden überwunden werden. Vorbehalte, Vorurteile und Missverständnisse stehen ihrer Liebe im Weg.
Margaret lernt in Milton aber auch die Schattenseiten des neu entstehenden Kapitalismus kennen. Durch die Begegnung mit der gleichaltrigen Bessy wird sie mit den Lebensbedingungen der Arbeiterschaft konfrontiert. Die junge Frau ist todkrank, sie leidet an einer Staublunge, als Folge ihrer Arbeit in der örtlichen Baumwollfabrik. Margaret versucht die Familie zu unterstützen, so gut sie kann. Und Bessys Vater Mr. Higgins kämpft als Gewerkschaftsführer für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Höhepunkt des Romans ist ein Streik der Arbeiter. Und als Thornton irische Streikbrecher in die Stadt holt, kommt es zu einem Aufstand ins Thorntons Fabrik.
Margaret Gaskell hat mit „Norden und Süden“ einen vielschichtigen Roman geschaffen.
Zum einen erzählt sie eine unterhaltsame Liebesgeschichte, mit all den Verwirrungen, Eifersüchteleien und Fehlinterpretationen, wie sie typisch sind für Romane dieser Zeit.
Zum anderen liefert das Buch v.a. ein Gesellschaftsportrait des aufkommenden Industriezeitalters. Dabei zeichnet die Autorin ein sehr realistisches Bild von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterschaft. Sie zeigt die Spannungen auf zwischen Fabrikbesitzern und Arbeitern und ihre Sympathie gilt letzteren. Dabei propagiert sie nicht den Klassenkampf, sondern hofft auf eine Einigung durch den Dialog.
Nicht zuletzt haben wir es hier mit einem Entwicklungsroman zu tun, nicht nur in Bezug auf die Hauptfigur.
Margaret ist zwar von Anfang an eine intelligente und eigensinnige Persönlichkeit. Doch sie emanzipiert sich zunehmend im Verlauf der Geschichte, ist bereit, ihre vorgefertigten Meinungen zu hinterfragen und zu revidieren. Früh muss sie Verantwortung übernehmen, zahlreiche Schicksalsschläge lassen sie reifen. Aus dem ruhigen und mittellosen Mädchen wird eine Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Eine Erbschaft lässt sie sogar finanziell unabhängig werden.
Und Thornton, der zu Beginn noch davon überzeugt ist, dass es jeder nach oben schaffen kann, wenn er nur fleißig und zielstrebig genug ist, wird eines Besseren belehrt.
Auch wenn wir heute nicht mehr jede Gefühlsregung und jede Verhaltensweise der Protagonisten nachvollziehen können, so hat Margaret Gaskell ihre Figuren doch psychologisch stimmig entwickelt. Sie lässt ihnen ihre Fehler und Macken, gibt ihnen aber die Chance zur Weiterentwicklung. Auch die Nebenfiguren werden realistisch und nuancenreich gezeichnet. Gerade im Kontrast zueinander entwickeln sie Profil.
Der Roman lebt auch von seinen Gegensätzen:
Norden und Süden stehen sich gegenüber, verkörpert in den beiden Hauptfiguren Margaret und Thornton. Der Süden steht für die alte Gesellschaftsordnung, der Norden für die aufkommende.
Es gibt den Konflikt zwischen Arbeiterschaft und Fabrikbesitzer, personifiziert in Higgins und Thornton.
Die Autorin will die Gegensätze miteinander versöhnen, hofft auf eine Annäherung durch gegenseitiges Kennenlernen. Dass Gaskell keine radikalen Forderungen stellt, sondern in ihrem Buch für Versöhnung und Dialog eintritt, ist sicherlich ihrem christlichen Weltbild geschuldet.
Wir lesen den Roman als Produkt seiner Zeit und da war Elizabeth Gaskell ihrer Zeit in manchem voraus. Sie hat auf die Schattenseiten der Industrialisierung hingewiesen und Lösungen angeboten, auch wenn uns die zu idealistisch anmuten.
„Norden und Süden“ ist ein Klassiker, der sich auch heute noch zu lesen lohnt.
Rezensionen von Claudia R.:
toller Island-Krimi
Verschworen von Eva Björg Ægisdóttir
Klappentext / Inhalt:
Ein brutaler Mord in den stillen Fjorden Islands wird zum Echo einer uralten Sünde. Für Kommissarin Elma beginnt ein Wettlauf gegen einen Mörder, der fünfundzwanzig Jahre auf seine Rache gewartet hat.
Für Kommissarin Elma soll es nach ihrer Babypause ein ruhiger Wiedereinstieg werden.
Die winterliche Gemütlichkeit in dem kleinen isländischen Städtchen Akranes wird jedoch brutal zerstört, als eine Leiche in einem abgelegenen Sommerhaus entdeckt wird. Der vierzigjährige Þorgeir wurde mit sieben Messerstichen ermordet . An der Holzwand über seinem Bett hat der Täter eine rätselhafte Nachricht hinterlassen – eine Zeile aus einem alten Kirchenlied, geschrieben mit dem Blut des Opfers.
Elmas Ermittlungen führen sie tief in die Vergangenheit von Þorgeir und seinen Jugendfreunden. Die Spur endet im Sommer 1995 in einem christlichen Ferienlager in Vatnaskógur. Ein dunkles Geheimnis verbindet die damalige Clique, denn der angebliche Unfalltod eines Jungen wirft fünfundzwanzig Jahre später tödliche Schatten auf die Gegenwart. Elma stößt auf eine Mauer des Schweigens und erkennt, dass sie einen Mörder jagt, der für seine Rache über Leichen geht.
Eva Björg Ægisdóttir verbindet in diesem fesselnden Island-Krimi die trügerische Ruhe der Kleinstadt mit einem unbarmherzigen Rachefeldzug. Ein Pageturner, der zeigt, dass die schlimmsten Verbrechen oft aus den tiefsten Wunden der Jugend erwachsen.
Cover:
Das Cover zeigt die karge Landschaft Islands und setzt dieses sehr gut um. Raue heeresengen und Passagen und nur ein einsames Gebäude im Hintergrund ist erkennbar. Optisch und farblich passend gestaltet und auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden ist hier vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei bereits um den fünften Band der Reihe, wobei die Fälle in sich geschlossen sind und daher auch einzeln lesbar sind. Um aber in die Charaktere und auch deren Hintergründe und das Private zuordnen und die Entwicklungen zu sehen, ist ein lesen in Reihenfolge natürlich schöner. Mit sind die vorherigen vier Bände bekannt und ich habe mich daher sehr auf ein Wiedersehen gefreut.
Schnell war ich wieder im Geschehen und bei den Charakteren.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm, bildlich und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die einzelnen Abschnitte und Absätze haben eine angenehme und gute Länge. Die Zeitwechsel machen es spannend und temporeich. Die Zeitangaben sind hilfreich und man findet sich gut in allem zurecht, auch wenn anfangs viele Fragen offen sind und sich erst nach und nach die Fäden und Teile zusammensetzen.
Die Story wird spannend erzählt und man wird schnell ans Geschehen gefesselt. Elma hat hier wieder alle Hände voll zu tun. Die Ermittlungen sind spannend umgesetzt und so manche Wendung sorgt für Überraschung. Ein toller und atmosphärischer Krimi, der es in sich hat. Ich wurde auch hier wieder sehr gut unterhalten und es hat wieder sehr viel Spaß gemacht mit zu ermitteln.
Fazit:
Ein spannender und fesselnder Island Krimi, der es in sich hat.
Rezensionen von yellowdog:
Ein Roman voller Briefe und Emails
Die Briefeschreiberin von Virginia Evans
Ein Roman voller Briefe und Emails, die in der Summe einen tiefen Einblick in das Leben einer Frau geben. Es ist auf einige Jahre angelegt. Das hat die Autorin geschickt gemacht. Sybille van Antweerp wird dadurch zu einer Persönlichkeit.
Es gibt ein paar Referenzen an Joan Didion. Doch mit der möchte ich Virginia Evans dann doch nicht vergleichen.
Die Briefeschreiberin sehe ich mehr als gute Unterhaltung ohne größeren gesellschaftsrelevanten Wert.
Doch Fans von Briefromanen können hier aus dem vollen schöpfen.
Rezensionen von Claudia R.:
fesselnder, mitreißender Thriller
Verstummte Narben: Thriller von Catherine Shepherd
Klappentext / Inhalt:
Wenn du sein Zeichen erkennst, ist es zu spät!
Mitten im Winter wird auf einem Friedhof eine tote Frau gefunden – nur mit einem Nachthemd bekleidet. Unter dem Leichnam entdeckt Rechtsmedizinerin Julia Schwarz das Foto einer anderen Frau mit weit aufgerissenem Auge. Darunter steht ein Datum in drei Tagen .
..
Bei der Obduktion stößt Julia auf ein verstörendes Detail: drei parallele Kratzer über dem Hüftknochen. Das Markenzeichen eines Serienkillers, der seit Jahren hinter Gittern sitzt. Während Kriminalkommissar Florian Kessler fieberhaft ermittelt, sucht er Antworten beim inhaftierten Mörder. Doch der stellt eine Bedingung: Er will nur mit Julia sprechen. Widerwillig lässt sie sich auf ein perfides Spiel ein. Was sie erfährt, reißt Wunden auf, die nie verheilt sind. Schon bald taucht die nächste Leiche auf, und Julia erkennt ein grausames Muster, das direkt in die dunkelsten Stunden ihrer eigenen Vergangenheit führt.
Eiskalt, präzise, gnadenlos: »Verstummte Narben« lässt Sie nicht los.
Cover:
Eine zersplitterte Scheibe und Scherben umrahmen das Cover, auf dem eine Frau von einem weißen fransigen Kleid erkennbar ist. Optisch und farblich ist das Ganze interessant umgesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist hier vorhanden.
Meinung:
Ich begleite Catherine Shepherd nun schon eine ganze Weile und mag ihre Thriller sehr. Bei dieser Reihe um Rechtsmedizinerin Julia Schwarz ist es nun bereits der zehnte Band und auch dieser konnte mich wieder ganz in seinen Bann entführen.
Auch wenn die Fälle in sich recht eigenständig sind, so ergibt sich durch die Charaktere und deren Hintergründe erst ein Ganzes und dabei sind dann Vorkenntnisse schon vorteilhaft und so würde ich schon empfehlen, die vorherigen Bände zu kennen.
Es wird wieder brenzlich und Julia Schwarz muss sich diesmal dunklen Schatten ihrer Vergangenheit stellen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Wird diese ablaufen?
Zu viel sei hier noch nicht verraten, aber für Zartbesaitete ist dieser Thriller nichts. Wer mehr erfahren möchte, sollte einen Blick hinein wagen. Denn mehr inhaltliche Informationen bekommt ihr hier nicht.
Der Schreibstil ist fesselnd und mitnehmend. Schnell ist man im Geschehen und wird von diesem erfasst. Es wird spannend erzählt und auch das Tempo ist hoch. Man hat stets das Gefühl, dass die Zeit abläuft und man regelrecht voran getrieben wird.
Die Charaktere bzw. das Ermittlerteam ist einem inzwischen bereits gut durch die vorherigen Bände bekannt. Man findet sich schnell in alles hinein und auch in die Opfer und Täter kommt man hinein ist ist auf das Gesamte sehr gespannt. Man wird immer wieder in die Irre geführt und so manche Wendungen sorgt für Überraschungen. Es bleibt spannend bis zum Schluss und selbst da wurde ich überrascht, auch wenn es sich plausibel klärt.
Die Kapitel sind teils recht kurz und durch diese nicht zu langen Kapitel kommt Spannung und Tempo hinein. Die Kapitelanfänge sind gut ersichtlich und die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung ist gut gemacht und die Storyline ist gut durchdacht.
Ein extrem spannender, fesselnder und mitreißender Thriller. Julia Schwarz ist diesmal selbst involviert und somit einer ihrer persönlichsten Fälle und so fiebert man noch mehr mit. Die Erzählung ist mitreißend, emotional und ergreifend. Und immer wenn man denkt, man ist einen Schritt weiter, kommt etwas anderes dazwischen.
Auch dieser Fall war wieder sehr brisant und extrem spannend. Mir hat dies sehr gut gefallen und mich wieder sehr gut unterhalten.
Fazit:
Fesselnder und mitreißender Thriller, der noch nachklingt.
Rezensionen von clematis:
Gefährliche Finger
Der Kurator von M. W. Craven
Drei Fingerpaare werden an unterschiedlichen Orten gefunden, drei Personen sind verstümmelt, ja tot, soweit die Analyse der Gliedmaßen in der Pathologie ergibt. Das recht schräge Team, bestehend aus Chefin Stephanie Flynn, Ermittler Washington Poe, Pathologin Estelle Doyle und Analystin Tilly Bradshaw, ist gefordert, denn bald stellt sich heraus, dass der Täter extrem gefährlich sein muss.
Flott geht es mitten ins Geschehen, grausige Details trüben den weihnachtlichen Glanz, Makabres und Humorvolles wechseln einander ab und sorgen für stete Kurzweil. Eine düstere Atmosphäre passt zu den tollkühn platzierten Fingern, Wortspiele und kollegiales Geplänkel lassen die Handlung und insbesondere die Figuren authentisch und glaubwürdig erscheinen. Details zum Hobby Drachensteigen und viele andere knifflige Erläuterungen zu speziellen Sachverhalten charakterisieren nicht nur das engagierte Team rund um Flynn, sondern verleihen diesem Krimi auch sein ganz besonderes Flair.
Ein weiteres Lesevergnügen aus der Reihe „Washington Poe und Tilly Bradshaw ermitteln“, deren Bände ganz unabhängig voneinander gelesen werden können. Beste Unterhaltung ist hier garantiert.
Rezensionen von Ameland:
Der wahre Sinn von Weihnachten
Mister O'Lui feiert Weihnachten von Silke Siefert
Der Biberbär Mister O’Lui bereitet sich auf Weihnachten vor. Sein kleiner Freund, das Streifenschweinchen Rupert ist ganz aufgeregt, denn es wird sein erstes Weihnachtsfest sein. Zusammen machen sie sich auf den Weg, die Freunde zum Weihnachtsessen einzuladen. Rupert fragt jeden was er sich denn zu Weihnachten wünscht.
Wir lieben diese Reihe mit Mister O’Lui, denn jedes Mal enthält die Geschichte eine schöne Botschaft und mir wird beim Lesen immer ganz warm ums Herz. So ist es auch bei diesem Weihnachtsbuch. Denn ganz am Ende merkt Rupert, dass anderen eine Freude zu machen das eigene Herz leicht werden lässt und einem selbst auch Freude bereitet.
Den Kindern ist noch aufgefallen, dass sich jeder nur ein Geschenk wünscht und dass dieses meist auch noch nützlich ist. Besonders gut angekommen ist dieses Mal das Rezept für die Zuckerstangen-Kekse, die unbedingt nachgebacken werden müssen.
Neueinsteiger in diese wunderschöne Reihe finden zu Beginn sowohl zu Mister O’Lui als auch zu Rupert einen kurzen Steckbrief, sogar mit Bild.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich vielen wunderschönen plakativen, oft sogar doppelseitigen Illustrationen. Sie werten die Geschichte zusätzlich auf.
Wir sind absolute Fans von Mister O’Lui und seinem Freund Rupert und hoffen auf weitere schöne Geschichten mit diesen liebenswerten Charakteren.











