Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ReiShimura:
Wenn der Wald bei Nacht erwacht
Die kleine Spinne Widerlich - Die Nachtwanderung von Diana Amft
Die kleine Spinne Widerlich und ihre Abenteuer erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit. Daher durfte auch das neueste Abenteuer bei uns einziehen. Autorin Diana Amft konnte uns auch mit diesem Buch wieder überraschen und begeistern.
Es handelt sich hierbei um den mittlerweile dreizehnten Band der Serie und man könnte annehmen, dass es langsam langweilig wird.
Wir kennen zwar nicht alle Bücher, aber die, die wir gelesen haben waren durchwegs liebevoll gestaltet und hatten eine interessante Geschichte. Dieses Buch stellt hierbei keine Ausnahme dar. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
In diesem Band unternehmen die kleine Spinne Widerlich und Niesi eine Nachtwanderung durch den Wald. Dabei treffen sie natürlich wieder den einen oder anderen Bekannten oder Freund. Vornehmlich geht es aber um die Tiere, die ihnen auf ihrer Nachtwanderung begegnen. Dabei lernen die beiden, so wie auch die Leserinnen und Leser einiges über die nachtaktiven Tiere im Wald.
Die Informationen zu den Tieren fügen sich sehr gut in die Geschichte ein. Die Kinder hören eine spannende und unterhaltsame Geschichte und können nebenbei noch einiges an Wissen abgreifen. Für mich eine optimale Kombination.
Der kleine Leser war ganz begeistert von der Geschichte und das Buch wird bei uns regelmäßig aus dem Regal genommen. Die Zeichnungen und Illustrationen sind wie gewohnt zauberhaft. Die Tiere sind realistisch und dennoch niedlich dargestellt. Die Bilder sind stimmungsvoll und detailreich.
Die Altersempfehlung des Buches liegt bei vier Jahren. Meiner Meinung nach kann das Buch aber auch mit jüngeren Kindern gelesen werden. Der kleine Leser kennt die kleine Spinne seit er zwei Jahre alt ist und mochte die Geschichte von Anfang an gern. Ältere Kinder wissen die Geschichte sicher auch zu schätzen, allerdings werden diese wahrscheinlich eher weniger neues Wissen durch das Buch erwerben.
Wie so oft bei den Büchern aus dem Baumhaus Verlag, gibt es noch ein kleines Extra im Buch. In diesem Fall ist es ein Stickerbogen. Die Sterne- und Mond-Sticker sind dabei bei uns zuhause der absolute Favorit, da sie im Dunkeln leuchten.
Ein warmherziges, zauberhaftes und lehrreiches Buch, das Lust darauf macht, den Wald im Dunkeln zu erkunden. Das Buch vermittelt auf kindgerechte Weise, wie spannend die Natur ist und dass man keine Angst im Dunkeln haben muss. Eine klare Weiterempfehlung von unserer Seite.
Rezensionen von ReiShimura:
Wenn der Wald bei Nacht erwacht
Die kleine Spinne Widerlich - Die Nachtwanderung von Diana Amft
Die kleine Spinne Widerlich und ihre Abenteuer erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit. Daher durfte auch das neueste Abenteuer bei uns einziehen. Autorin Diana Amft konnte uns auch mit diesem Buch wieder überraschen und begeistern.
Es handelt sich hierbei um den mittlerweile dreizehnten Band der Serie und man könnte annehmen, dass es langsam langweilig wird.
Wir kennen zwar nicht alle Bücher, aber die, die wir gelesen haben waren durchwegs liebevoll gestaltet und hatten eine interessante Geschichte. Dieses Buch stellt hierbei keine Ausnahme dar. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
In diesem Band unternehmen die kleine Spinne Widerlich und Niesi eine Nachtwanderung durch den Wald. Dabei treffen sie natürlich wieder den einen oder anderen Bekannten oder Freund. Vornehmlich geht es aber um die Tiere, die ihnen auf ihrer Nachtwanderung begegnen. Dabei lernen die beiden, so wie auch die Leserinnen und Leser einiges über die nachtaktiven Tiere im Wald.
Die Informationen zu den Tieren fügen sich sehr gut in die Geschichte ein. Die Kinder hören eine spannende und unterhaltsame Geschichte und können nebenbei noch einiges an Wissen abgreifen. Für mich eine optimale Kombination.
Der kleine Leser war ganz begeistert von der Geschichte und das Buch wird bei uns regelmäßig aus dem Regal genommen. Die Zeichnungen und Illustrationen sind wie gewohnt zauberhaft. Die Tiere sind realistisch und dennoch niedlich dargestellt. Die Bilder sind stimmungsvoll und detailreich.
Die Altersempfehlung des Buches liegt bei vier Jahren. Meiner Meinung nach kann das Buch aber auch mit jüngeren Kindern gelesen werden. Der kleine Leser kennt die kleine Spinne seit er zwei Jahre alt ist und mochte die Geschichte von Anfang an gern. Ältere Kinder wissen die Geschichte sicher auch zu schätzen, allerdings werden diese wahrscheinlich eher weniger neues Wissen durch das Buch erwerben.
Wie so oft bei den Büchern aus dem Baumhaus Verlag, gibt es noch ein kleines Extra im Buch. In diesem Fall ist es ein Stickerbogen. Die Sterne- und Mond-Sticker sind dabei bei uns zuhause der absolute Favorit, da sie im Dunkeln leuchten.
Ein warmherziges, zauberhaftes und lehrreiches Buch, das Lust darauf macht, den Wald im Dunkeln zu erkunden. Das Buch vermittelt auf kindgerechte Weise, wie spannend die Natur ist und dass man keine Angst im Dunkeln haben muss. Eine klare Weiterempfehlung von unserer Seite.
Rezensionen von Stern567:
Perfekt für Tierfans!
Die heimlichen Haustier-Helden, Band 1 - Ein vernagter Fall von Gina Mayer
„Die heimlichen Haustier-Helden“ von Gina Mayer ist ein tolles Buch für Kinder ab 8 Jahren. Besonders gut gefallen mir die übersichtlichen Kapitel. Sie sind nicht zu lang und machen es leicht, beim Lesen den Überblick zu behalten. Auch die Sprache ist sehr verständlich und flüssig. Dadurch lässt sich die Geschichte angenehm lesen, ohne dass man sich durch schwierige Wörter kämpfen muss.
Ein großes Highlight sind die wunderschönen Illustrationen von Susan Batori. Die liebevollen Schwarz-Weiß-Zeichnungen passen perfekt zur Geschichte und machen die Tiere lebendig. Man kann sich die kleinen Helden dadurch noch besser vorstellen.
Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Besonders schön finde ich das Guckloch in der Schultasche, durch das der kleine Hamster herausschaut. Dieses besondere Detail macht sofort neugierig auf die Geschichte.
Insgesamt ist das Buch lustig, spannend und schön gestaltet. Besonders für Kinder, die Tiere und Abenteuer mögen, ist es eine tolle Empfehlung.
Rezensionen von Sonne89:
Tolles Mitmach- und Mitsing-Buch
tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert
Die Lieder wurden gut ausgewählt, führen sie doch durch das ganze Jahr. Von Ostern, über St. Martin und Weihnachten, aber auch ein Sommerlied und „Wie schön, dass du geboren bist“ sind dabei.
Da meine Tochter total auf Musik abfährt und gerne den Tiptoi-Stift benutzt, ist dieses Buch perfekt für sie.
Die Lieder sind insgesamt relativ ruhig und lassen sich super anklicken, da nicht ein Liedsymbol getroffen werden muss, sondern die Musik bereits beim berühren des Textes abgespielt wird.
Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass vereinzelte Lieder sehr lange dauern, bis gesungen wird (manchmal längeres Intro). Das ist bei meiner sehr ungeduldigen Tochter nicht so ideal.
Jede Seite ist typisch Tiptoi-Buch: Es gibt jede Menge zu entdecken und jede Menge anzuklicken. Zusätzlich gibt es auf jeder Seite Spiele. Man kann sich dadurch sehr lange mit dem Buch beschäftigen.
Da auch der Text zu den Liedern abgedruckt ist, kann man super gemeinsam dazu mitsingen.
Wir mögen das Buch sehr gerne.
Rezensionen von Lilli33:
Solider Kriminalroman
Septembermord von Chris Chibnall
Fleetcombe, Dorset. Das kleine Dorf gerät in Aufruhr, als Jim Tiernan, der Pächter des örtlichen Pubs grausig zur Schau gestellt tot aufgefunden wird. Detective Sergeant Nicola Bridge ist gerade erst aus Liverpool in ihre alte Heimat gewechselt, um es etwas ruhiger angehen zu lassen. Tja, das war wohl nix.
Die aktuellen Ermittlungen verschlingen ihre gesamten körperlichen und geistigen Kräfte. Unterstützt wird sie lediglich von dem Polizei-Quereinsteiger Harry Ward, einem Grünschnabel, der sich allerdings als ehrgeizig und clever erweist und Mel, der sich lieber am Schreibtisch hinter seinem Computer verschanzt als draußen den Spuren nachzugehen.
Mir gefiel es gut, wie Nicola und Harry sich immer besser kennen und schätzen lernen und schließlich nach anfänglichen Reibereien ein richtig gutes Team werden. Die Ermittlungen sind gut beschrieben und nachvollziehbar. Der Fall ist einigermaßen kurios und bald kommt der Verdacht auf, er könnte mit gleichartigen Morden, die vor genau hundert Jahren verübt wurden, zusammenhängen. Die Zahl der Verdächtigen ist groß - fast jede:r im Dorf hätte ein Motiv, denn Jim Tiernan hatte es mit Recht und Moral nicht so genau genommen. Man kann hier wunderbar miträtseln, kombinieren und spekulieren, um am Ende doch überrascht zu werden.
Eigentlich hat Chris Chibnall also alles richtig gemacht. Wir haben es hier mit einem soliden Krimi zu tun, bei dem alles stimmt, aber für 5 Sterne fehlt mir leider das gewisse Etwas, durch das das Buch sich von anderen abhebt.
„Septembermord“ ist der Auftaktband einer neuen Reihe. Es hat mir immerhin so gut gefallen, dass ich mich auf den 2. Band freue.
Rezensionen von Sonne89:
Der Tiefe entkommen
Be a Light in the Dark Sea 1 von SoftCoral
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht…hatte ich doch irgendwie etwas anderes erwartet.
„Be a light in the Dark Sea 1“ ist der erste Teil von insgesamt Vieren.
Die Hauptperson ist ein koreanischer Zahnarzt, welcher erst seit kurzem in einer Station weit unten in der Tiefsee arbeitet, da dort Lebensraum für Menschen geschaffen werden soll.
Er kommt in eine Katastrophensituation und muss um sein Leben kämpfen, dabei trifft er auf weitere Leidensgenossen, die es in sich haben.
Das Buch gibt dauerhaft Spannung her und die Charaktere sind allesamt interessant. Man hofft und bangt mit den Protagonisten, dass sie doch entkommen können, während schon wieder die nächste Katastrophe ihren Lauf nimmt.
Gedanken zu Moral und Umweltschutz kommen hierbei nicht zu kurz.
Auch die Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere geben viel her.
Zum Ende wartet leider ein Cliffhanger, der es in sich hat.
Ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten und bin gespannt, wie es weiter geht.
Rezensionen von Island :
Der Beginn des Seebäder-Tourismus
Sturmland,2 Audio-CD, 2 MP3 von Miriam Georg
Dieser erste Teil eines neuen Zweiteilers von Miriam Georg hat aus mehreren Gründen sofort mein Interesse geweckt. Es wird durch Titel und Covergestaltung direkt deutlich, dass es sich um einen historischen Roman handelt, der am Meer spielt. Außerdem haben mir die bisherigen Bücher der Autorin sehr gut gefallen und, dass die Handlung sich in Hamburg und auf den Ostfriesischen Inseln Norderney und Borkum abspielt, finde ich sehr spannend, da Hamburg grundsätzlich ein toller Schauplatz ist, ich aber auch die Ostfriesischen Inseln liebe und schon mehrmals auf Norderney und Borkum war.
Daher fand ich es besonders spannend, mich beim Lesen auf eine Zeitreise zu begeben und mehr darüber zu erfahren, wie es auf diesen Inseln vor über 100 Jahren zuging.
Protagonistin ist die Reedertochter Cora, die bisher wenig Glück in der Liebe hatte und nun auch noch ihre Mutter verloren hat. Sie beschließt, heimlich aus Hamburg zu verschwinden, indem sie unter falschem Namen eine Stelle als Hauslehrerin für die Tochter eines Hamburger Architekten annimmt, der auf Norderney am Bau des neuen Conversationshauses mitwirkt. Auf der Insel lernt Cora den von Borkum aus einfachen Verhältnissen stammenden Onnen kennen, den sie zunächst nicht leiden kann, was sich aber im Lauf der Zeit ändert.
Mir hat die Konstruktion der Geschichte sehr gut gefallen, nicht nur die Geschichte der beiden Hauptpersonen Cora und Onnen steht im Mittelpunkt, sondern man erfährt auch sehr viel über das harte Leben auf den Inseln zu der Zeit, als der Seebäder-Tourismus erst langsam anfing. Frauen, deren Männer früh verstorben waren, mussten, um zu überleben, alle Zimmer ihres Hauses an Sommergäste vermieten, während sie selbst im Schuppen oder einer kleinen Kammer wohnten. Viele Männer riskierten auf See ihr Leben, eine organisierte Seenotrettung gab es trotz aller Gefahren noch nicht. Auch die medizinische Versorgung war damals unzureichend. Im Roman findet sich auch viel Lokalkolorit, indem immer wieder prägende Gebäude beider Inseln, wie das Conversationshaus auf Norderney oder der Borkumer Leuchtturm und auch geographische Begebenheiten eine Rolle spielen. Cora als starke Persönlichkeit, die sich nicht in das starre Korsett, wie sich eine Tochter aus besserem Hause damals zu verhalten hatte, pressen lässt, ist mir sehr sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt anschaulich und gut lesbar. Ich habe das Hörbuch gehört und empfand die Sprecherin als gut gewählt und zur Stimmung der Geschichte passend. Man konnte ihren Erzählungen sehr gut folgen. Nun bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil und hoffe, man muss nicht zu lange auf dessen Erscheinen warten. Besonders empfehlenswert ist der Roman natürlich für einen Inselurlaub auf den Ostfriesischen Inseln oder für Liebhaber dieser Gegend, weil man doch einiges über die Vergangenheit dieser Orte erfährt, was man bisher vielleicht noch nicht wusste.
Rezensionen von Island :
Über Generationen verbunden
Über vier Leben von Pauline Hatscher
Bei „Über vier Leben“, dem Romandebüt von Pauline Hatcher, ist mir zunächst das Cover mit den auffälligen, fast neonfarbenen, Elementen ins Auge gestochen. Der Titel des Romans ist schon ziemlich aussagekräftig. Es geht um vier Generationen von Frauen und darum, ob und wenn ja, wie, Traumata über Generationen hinweg fortwirken können.
Mirabell, die Protagonistin der Gegenwart, ist 2023 25 Jahre alt und lebt seit einem Jahr in Leipzig. Sie tut sich aber sehr schwer damit, dort wirklich anzukommen, beruflich wie privat. Es fällt ihr schwer, neue Freundschaften zu knüpfen oder eine Beziehung einzugehen. Sie beginnt eine Therapie und versucht im Zusammenhang damit, auch mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden, was sich nicht ganz einfach gestaltet. Ihre Urgroßmutter bekam ihre Großmutter 1931 als ledige Mutter nach einer Vergewaltigung, gab das Kind an ihre Schwägerin ab und verschwand aus dem Leben der Tochter. Diese litt dann im Erwachsenenalter unter Depressionen, versuchte aber zugleich verbissen, die perfekte Hausfrau und Mutter für Mirabells Mutter Sabine zu sein. Und Sabine heiratete später, von Torschlusspanik getrieben, einen Mann, der ihr nicht gut tut.
Die Handlung springt teilweise innerhalb der gleichen Seite zwischen den vier verschiedenen Zeitebenen. Teilweise werden so auch Parallelen im Leben der vier Frauen deutlich. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, präzise ausgestaltete Bilder der vier Frauen zu schaffen, sodass man sich gut in sie und ihre jeweilige Situation hineinversetzen kann. Ihr Schreibstil ist dabei gut lesbar und sehr feinfühlig. Die Überschriften, die jede Zeitebene kennzeichnen, erleichtern die Orientierung. Auf jeden Fall handelt es sich hierbei um ein sehr lesenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Island :
Facetten von Einsamkeit
Alles Liebe von Ronja von Rönne
Der Titel "Alles Liebe" lässt schon vermuten, dass es sich um keinen durchgängigen Handlungsstrang mit einem oder zwei Hauptpersonen handelt. Stattdessen gibt es mehrere, teilweise locker miteinander verknüpfte Episoden, in deren Mittelpunkt immer Personen stehen, die nach Liebe und Aufmerksamkeit suchen.
Gemeinsam haben alle, dass sie mit ihrem aktuellen Leben nicht zufrieden sind, teilweise auch schlimme Verluste erlebt haben und nach Strategien suchen, wie sie ihr Glück noch finden können. Diese fallen dann teilweise sehr extrem aus. So führt Barbara eine fiktive Beziehung mit einem Mann, den sie nur als Model aus dem Versandhaus-Katalog kennt und Laura gewinnt die Aufmerksamkeit ihrer Mitschüler:innen auf Kosten ihrer kranken Freundin.
Auf den ersten Blick scheinen die einzelnen Episoden komplett voneinander unabhängig zu sein, aber am Ende ergeben sich doch Zusammenhänge. Die Autorin hat ihre Charaktere sehr überzeugend ausgestaltet, teilweise hätte ich mir aber eine noch etwas tiefergehende Beschäftigung mit ihnen und ihren jeweiligen Motiven gewünscht und dafür weniger einzelne Geschichten. Der Schreibstil war gut nachvollziehbar und anschaulich und auch die Sprecherin des Hörbuchs empfand ich als zum Roman passend gewählt.
Rezensionen von Island :
Rückzugsort
Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson
Der Titel "Einsiedlersommer" hat im Zusammenhang mit dem Debütroman von Anne Sverdrup-Thygeson mehrere Bedeutungen. Einerseits geht es um die Suche nach einem "Eremitenkäfer", in dessen Namen ja auch das Wort "Einsiedler" steckt und andererseits zieht auch die 33-jährige Protagonistin Eva Wist sich bewusst aus Oslo in ein Dorf in Vestfold zurück, weil sie die Totgeburt ihres ersten Kindes verarbeiten muss und daher von der Gemeinde die Aufgabe annimmt, nach dem Eremitenkäfer zu suchen.
Und dann gibt es dort noch die 76-jährige Nachbarin Olga, die schon lange wie eine Einsiedlerin lebt und kaum Kontakte in den Ort pflegt. Auch auf Eva reagiert sie zunächst sehr abweisend und sieht sie als Störfaktor an.
Doch bald merken die beiden Frauen, dass sie viel mehr gemeinsam haben, als man ahnen konnte und auch der Einsatz gegen einen Steinbruch in der abgelegenen Gegend mit den ökologisch wertvollen alten Baumbeständen eint die beiden Frauen, auch wenn jeweils unterschiedliche Motive dahinterstecken, bei Eva der Lebensraum des seltenen Käfers und anderer Lebewesen, bei Olga ein altes Familiengeheimnis.
Ich fand die Geschichte der beiden Frauen sehr interessant, zumal auch die unschöne Vergangenheit, in der die Nationalsozialisten viel Unheil in Norwegen angerichtet haben, eine gewisse Rolle spielt. Auch, wie das alltägliche Leben in so einem kleinen, abgelegenen norwegischen Ort abläuft, hat mich, ebenso wie natürlich die Natur dort, interessiert. Die Handlung blieb auch lange spannend, da es immer wieder zu unerwarteten Wendungen kam. Der Schreibstil der Autorin war gut nachvollziehbar anschaulich und auch die Sprecherin des Hörbuchs empfand ich als gut gewählt, passend zur Atmosphäre des Romans. Man konnte ihr gut folgen.










