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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Odina:

Überzeugt auf ganzer Linie

Nebelbeute von Benjamin Cors

"Nebelbeute" von Benjamin Cors ist ein atmosphärischer und packender Thriller, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Im Mittelpunkt steht Mila Weiss, die in den Bergen einem Phantom aus ihrer Vergangenheit nachjagt: Johannes Toblach. Schon bei ihrer Ankunft sorgt eine in Seilen gefundene Leiche für einen beklemmenden Einstieg, und als Mila ihrem Ziel immer näherkommt und schließlich spurlos verschwindet, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf.

Die Suche der Gruppe 4 unter Jakob Krogh führt in ein abgelegenes Bergdorf, in dem das Schweigen fast noch bedrohlicher wirkt als der Nebel selbst. Besonders gut gefallen haben mir das düstere Setting und die konstant hohe Spannung. Der Autor schreibt sehr flüssig und bildhaft, die Kapitel haben eine angenehme Länge, und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch die Figuren sind klar und übersichtlich gezeichnet, sodass man der Handlung jederzeit gut folgen kann. Mila Weiss war mir dabei besonders sympathisch und ich habe sie sehr gern begleitet. Das dunkle Cover passt außerdem perfekt zur Geschichte und zur Reihe. Obwohl es bereits Band 3 ist, lässt sich das Buch problemlos eigenständig lesen. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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Rezensionen von peedee:

Emotionaler Reiheneinstieg

Glücksmomente von Debbie Macomber

Neuanfänge, Band 1: Cassie Carter hat als junge, naive Frau aus Liebe eine folgenschwere Entscheidung getroffen, die sie und ihre Familie entzweite. Seither sind viele Jahre vergangen und Cassie hat es nicht gewagt, mit ihren Schwestern wieder Kontakt aufzunehmen: Karen managt Job und Familie, Nichole hat erst vor kurzem ein Baby bekommen und ist Vollzeitmom – ihnen scheint alles zu gelingen.

Und Cassie kämpft jeden Tag für sich und Tochter Amiee. Als sie einen Brief von Karen erhält, scheint der Zeitpunkt der Versöhnung greifbar. Können die Schwestern wieder zueinanderfinden?

Erster Eindruck: Das Cover vermittelt eine gewisse Leichtigkeit – gefällt mir, obwohl die Inhaltsbeschreibung schon anzeigt, dass wohl nicht alles easy-going sein wird.

Als Cassie frisch in Duke verliebt war, schwebte sie auf Wolke sieben. Ihre Familie hingegen hielt keine grossen Stücke auf ihn. Aus Liebe – und wohl auch aus Trotz – ist sie mit ihm von zu Hause weggegangen. Er hat ihr zuerst das Blaue vom Himmel versprochen, doch kurz nach der Heirat wendete sich das Blatt und er zeigte sein wahres Gesicht: Immer wieder schien Cassie alles falsch zu machen: Sie atmete falsch, sie sah die falschen Menschen an, sie hat die falsche Müslisorte gekauft. Dafür musste sie büssen…
Wenn ich so etwas nur schon lese, rege ich mich auf, denn so etwas sollte einfach nicht passieren! Er rastet wegen Nichtigkeiten aus und sie muss Schläge einstecken! Glücklicherweise konnte sie sich aus dieser toxischen Beziehung retten, muss aber für sich und ihre Tochter jeden Cent zwei Mal umdrehen. Sie hat sich bei „Habitat for Humanity“ (ein wunderbares Projekt!) beworben, wo sie eine bestimmte Zahl Freiwilligenstunden ableisten muss und sodann die Chance auf ein eigenes Haus bekommt. Für dieses Ziel – ein richtiges Zuhause für sich und Amiee – nimmt Cassie jede Mühe auf sich. Und auch die Begegnung mit Bauleiter Steve Brody, der ihr den Einstieg nicht gerade leicht macht.

Als Leser:in erhält man abwechslungsweise Einblick in das Leben der drei Schwestern und sieht schnell, wo das Ganze wohl schwierig werden würde. Aber ich verrate hier nichts! Es gab etliche emotionale Momente, daher vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung (das Buch ist schon länger vorbestellt).

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Rezensionen von JennifersBooks:

Für mich eher 2.5 Sterne!

Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow

Schon beim ersten Blick hat mich der Farbschnitt mit der schwarzen Katze in dieser Buntglasfenster‑Optik begeistert. Solche liebevollen Details ziehen mich sofort an, und auch die Grundidee mit den Seelentieren und der magischen Tiermedizin klang nach etwas Besonderem. Der Einstieg hat mir dann wirklich gut gefallen: Gwen, die angehende Tierärztin, rettet gleich zu Beginn den alten, mürrischen Kater Percy – ein Seelentier, das schon einiges hinter sich hat.

Dass sie dabei bewusst gegen Regeln verstößt, hat sie mir sofort sympathisch gemacht. Sie wirkt ehrgeizig, aber gleichzeitig verletzlich, weil sie so hart arbeitet, um später ihre Familie zu unterstützen, die ständig um ihr kleines Restaurant kämpfen muss.

Harrisford dagegen war für mich von Anfang an ein rotes Tuch. Sein arrogantes Auftreten, sein Status als reicher Sohn und dann diese abwertenden Aussagen über Gwen als „Abschaum aus der Unterschicht“ – das hat ihn für mich als Love Interest komplett disqualifiziert. Auch die Kapitel aus seiner Sicht konnten daran nichts ändern. Seine Erklärungen wirkten eher wie Ausflüchte, und die Art, wie er Gwen behandelt, hat mich emotional komplett rausgeworfen.

Trotzdem wollte ich weiterlesen, weil mich das Magiesystem und die Seelentiere wirklich interessiert haben. Umso enttäuschender war es, dass die magische Welt insgesamt erstaunlich blass bleibt. Die Tiermedizin, die Seelentiere, all das, was eigentlich den Kern der Geschichte ausmachen sollte, bekommt viel zu wenig Raum. Stattdessen gibt es Beschreibungen von London, der Gala oder der Umgebung, die zwar solide sind, aber den Zauber dieser Welt nicht wirklich transportieren. Die Zentauren und ihre Sternendeutungen erinnerten mich zusätzlich stark an Harry Potter, ohne dass daraus etwas Eigenständiges entsteht.

Auch die Romanze hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Zwischen Gwen und Harrisford entsteht keine echte Verbindung. Ihr Misstrauen bleibt bestehen, und die körperlichen Momente wirken eher wie ein Fremdkörper in der Handlung. Die Rivalität der beiden bleibt ebenfalls blass – abgesehen von der Punktevergabe am College, die Gwen unbedingt gewinnen wollte, spürt man kaum Reibung. Plötzlich arbeiten sie zusammen, brechen sogar gemeinsam ein, als wäre nie etwas gewesen. Da fehlte mir einfach Intensität: echte Schlagabtausche, Reibung, Funken. Und nur weil eine Sexszene vorkommt, wird daraus noch lange keine spicy Romance.

Erst gegen Ende zieht die Spannung etwas an, aber nach fast 400 Seiten reicht das für mich nicht aus, um die Geschichte noch zu retten. Das offene Ende – typisch für eine Dilogie – hat mich auch nicht neugierig auf Band 2 gemacht. Da der zweite Teil wohl erst 2028 erscheint, werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen. Dafür hat mich die Handlung insgesamt zu wenig mitgerissen.

Am Ende bleibt für mich ein Buch mit einer starken Grundidee, einem wunderschönen Farbschnitt und einem gelungenen Einstieg, das sein Potenzial aber nicht ausschöpft. Die Welt hätte größer, magischer und lebendiger sein können, und die Beziehung der Protagonisten hat mich emotional komplett kaltgelassen.

Fazit: Ein atmosphärischer Anfang und eine spannende Idee, die sich leider nicht entfalten. Zu wenig Tiefe, zu wenig Magie, eine Romanze ohne Funken – für mich solide, aber nicht überzeugend.

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Rezensionen von peppi:

Lesen lernen

Leserabe Vor-Lesestufe - Eine kleine Katze für Anton von Katharina E. Volk

"Eine kleine Katze für Anton" ist ein Buch, das Kindern hilft, erste Wörter zu erkennen und einfache Sätze zu verstehen. Durch Bildsymbole lernen sie spielerisch mitzuverfolgen was gelesen wird. Am Ende des Buches sind noch einmal alle Bilder und ihre Bedeutung aufgelistet.

Das Buch erzählt von Anton, der in eine neue Stadt zieht.

Anfangs fühlt er sich unsicher, doch eine kleine Katze hilft ihm, sich wohlzufühlen.

Besonders hübsch sind die Illustrationen. Sie sind warm und freundlich und zeigen sehr gut, wie sich Anton fühlt. Man sieht seine Neugier, seine Unsicherheit und die Freude über diese niedliche kleine Katze, die ihm hilft sich einzuleben.

Eine wunderschöne Geschichte über Mut, Ankommen und Freundschaft.

Das Buch ist im typischen Leserabe-Format gestaltet. Es ist handlich, stabil und mit vielen farbigen Bildern.
Gern empfehle ich dieses tolle Kinderbuch!

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Ein Sommer zwischen Trauer, Familie und Drama

Sommerhaus von Rachel Joyce

Der 76-jährige Vic Kemp ist ein großartiger Künstler. Dessen ist er sich auch sehr bewusst, von seiner eigenen Genialität ist er völlig überzeugt und an Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht. Seine vier Kinder Netta 40, Susan 39, Goose 36 und Iris 33 Jahre verehren ihn, was vielleicht auch ein wenig dem frühen Tod ihrer Mutter zuzuschreiben ist.

Nun eröffnet Vic ihnen, dass er wieder heiraten will und zwar die 27-jährige Bella-Mae. Seine Kinder sind entsetzt.
Vic zieht mit Bella-Mae in die Familienvilla am norditalienischen See Lago d’Orta. Dort wird er kurz nach der Hochzeit tot aus dem See geborgen. Seine Kinder reisen hin, um zu erfahren, was passiert ist bzw. um Bella-Mae als Erbschleicherin oder sogar Mörderin zu überführen.

Der Originaltitel zu diesem Buch lautet „The Homemade God“ und ich finde es wirklich schade, dass dieser nicht beibehalten wurde, da er absolut treffend ist.

Die Villa am See nimmt viel Raum ein. Die Hitze des Sommers wird dort regelrecht spürbar. Das Buch ist eine Familiengeschichte und zugleich spannend wie ein Kriminalfall. Die Dynamik der Beziehung zwischen den Geschwistern verändert sich, durch den Tod des Vaters gestaltet sich ihre Rolle im Familiengefüge neu. Sie beginnen, die Vergangenheit und das idealisierte Bild ihres Vaters zu hinterfragen. Es werden Risse freigelegt, von denen zunächst nichts zu ahnen war.

Während mir keiner der Charaktere so richtig sympathisch geworden ist, habe ich das Setting, das Haus am See und die sommerliche Hitze geliebt. Da kam ich schon beim Lesen ins Schwitzen.

Trotz der unsympathischen Charaktere war es für mich ein absolut fesselndes Sommerdrama, das mich vor allem durch sein Setting und die spürbare Hitze begeistert hat.

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Rezensionen von Bisco:

Wenn Übergriffigkeit die Story überdeckt

Enigma - Wahrheit, Begehren, Dunkelheit von RuNyx

Enigma – Wahrheit, Begehren, Dunkelheit - Die perfekte Mischung aus Liebe, Verrat und dunklen Intrigen so lautet der Titel des Buches, welches für mich ganz klar in die Kategorie Dark Love gehört.
Ich habe eine Geschichte erwartet, die mich mitnimmt, die mich mitfiebern lässt, welche mich miträtseln lässt warum Salems Schwester und so viele andere Leute sterben mussten.

Den wir erfahren recht früh das Salem nur an die Mortimer, der Eliteuni, geht, um herauszufinden was dort im Geheimen passiert. Schnell erfahren wir von ihrem Interesse am Tod (Wissenschaftlich), dem Willen zu erfahren was zu den Schicksalsschlägen Ihrer Familie führte und wie sie als Person ist.
Verschlossen, abweisend und das Gefühl nie geliebt wurden zu sein verfolgen die junge Frau. In einer Familie, wo nur noch Ihre Mutter lebt, diese sich aber nie als die „Kuschelmutter“ präsentierte, die wir doch alle brauchen konnten.
Jetzt beginnt die 20-Jährige ihr Studium zur Forensik, findet Bekanntschaften, die zu Freunden werden und nähert sich dem geheimnisvollen Caz. Dieser hat viele dunkle Geheimnisse und ist natürlich der optische Halbgott in Schwarz. Als „Wunderkind“ im Studienfach Kunst, wird er bewundert, andere haben Angst vor seiner Ausstrahlung.
Schnell findet sie raus, dass ihr Professor nicht unschuldig am Tod ihrer Schwester ist und eine geheime Gesellschaft ihre Finger mit im Spiel hat. Wer jetzt eine Story erwartet mit Rätsel raten, Leute beobachten, Indizien sammeln, Verdachtsmomenten und Beweise auswerten wie in Geschichten von Holly Jackson wird leider sehr enttäuscht.
Die Story zieht sich zu 80% nur um das Seelenleben von Salem und ihre körperlichen Aktivitäten mit Caz und dem seinen Antiaggressionsproblem und das er nicht versteht, dass Menschen kein Eigentum sind.
Sexuelle Passagen sind beschrieben, wie ein Porno in Bildern aufgebaut ist. Von Erniedrigung ihrer Person, was als Lust beschrieben wird (Penetration mit einem Gegenstand mitten während der Vorlesung, Schmerzhafte Berührungen, ohne vorher zu fragen, ob das gewollt ist, über sie herfallen, wo es nur geht) über Penisvergleiche (er stand ihr hoch bis ins Kreuz – 40cm?) und seinen Gedanken gegenüber Revalern („er hat schon verloren, denn ich weiß ich habe den größeren Schwanz“) dominieren die Geschichte.
Die Geschichte möchte sich in eine Lovestory mit Suche nach dem Mörder verpacken und beim Öffnen der Verpackung kommt eine Dark Lovestory mit leider fast null Inhalt herum. Zum Ende es Buches, nach fast 500 Seiten, wird mal ganz kurz erklärt, warum die Menschen alle tot sind, als ob man es noch schnell zwischen zwei Quickies erklären müsste.
Wer auf ein Buch mit sehr wenig Story und viel detailreichem Sex steht mag es was sein, mir persönlich fehlte das, was der Klappentext versprach mit Spannung und Lovestory.

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Rezensionen von rewareni:

Achtung, die Würmer kommen!

Feuchte Monster von Matthias Krause

Frank J. Freibrodt, Autor frivoler und eher geschmackloser Romane, wird nicht nur von seinem Kredithai unter Druck gesetzt, sondern auch von seinem Verleger Hr. Kunz, sowie dem Sensitivity Reader Mortimer, der am liebsten alle schändliche Szenen in dessen neuen Roman streichen würde.
Gezwungenermaßen muss Frank bei einem Speeddatingevent hoffen, dass er auf eine reiche Gönnerin trifft, die ihm aus seiner misslichen finanziellen Lage hilft.

Dass er hier auf seltsame und auch brutale Personen trifft ist für sein eigentliches Vorhaben nicht gerade förderlich.
Die eigentliche Gefahr für alle kommt aber von einem riesigen Meereswurm, dessen Brut sich bereits auf den Weg gemacht hat menschliche Wirte zu finden, um sich dort einzunisten. Dass gerade in dem eigentlich friedfertigen Mortimer solche Baby Maden in sein Gehirn eingedrungen sind lässt ihn unberechenbar werden und so wird das Speeddating für alle zu einem Ereignis, mit ungeahnten Folgen.
Bei der Horrorsatire ,, Feuchte Monster“ muss man sich als Leser auf eine besondere Geschichte einlassen. Der Autor, Matthias Krause, zieht dabei alle Register damit man Spannung, Humor, Action und vor allem viele verschiedene Körperflüssigkeiten präsentiert bekommt. Manche dieser feucht fröhlichen Szenen, gepaart mit brutalen und nicht zimperlichen Kampfszenen zwischen den Protagonisten, sowie sexistische Kraftausdrücke, fallen dabei manchmal schon etwas zu heftig aus.
Der Schreibstil ist flüssig und auch auch bildhaft, wo man sich manche Szenen lieber nicht so genau vorstellen möchte.
Da es sehr viele Protagonisten gibt, ist es mir gerade zu Beginn etwas schwer gefallen den Durch-und Überblick zu behalten, aber mit der Zeit ist es dann kein Problem mehr.
Mir haben seine unterschiedlichen Personen mit deren besonderen Eigenheiten gut gefallen. Auch deren Dialoge untereinander sind immer wieder humorvoll und auch leicht zynisch angehaucht.
Die Handlungsorte wechseln recht schnell, wo man schon ein wenig aufpassen muss, da es nicht unbedingt einen roten Faden gibt, der sich linear durch den Roman zieht.
Man wird immer wieder überrascht mit neuen Details speziell zu den gefräßigen Würmern, die schon manchmal recht ekelig sind, wenn sie sich bei den Menschen einnisten. Da es aber eine Horrorsatire ist, muss man auf alles gefasst sein.
Es ist eine schwungvolle Geschichte, wo man nie so genau weiß, was als nächstes passiert. Wer sich also über gefräßige Würmer, Fetischisten und sonstige durchgeknallte Protagonisten drüber traut, der wird bei ,, Feuchte Monster“ auf seine Kosten kommen.

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Rezensionen von LeserinLu :

Interessant

Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex von Hektor Haarkötter

Ausgangspunkt des Buches ist das reale, bis heute rätselhafte Treffen zwischen Marilyn Monroe und der Psychoanalytikerin Anna Freud im London des Jahres 1956. Hektor Haarkötter verbindet historische Quellen, biografische Details und eigene Hypothesen zu einer fiktiven, aber möglichen Erzählung der Begegnung der beiden Frauen.

Als ich zu diesem Buch gegriffen habe, dachte ich ehrlich gesagt, dass mich vor allem Marilyn Monroe faszinieren würde. Früher war ich ein riesiger Marilyn-Fan, umso überraschender war es, dass ich die Passagen über Anna Freud letztlich fast noch spannender fand.

Gerade wer sich für Psychoanalyse, psychologische Dynamiken oder die Geschichte berühmter Frauen interessiert, wird hier vermutlich viel Spannendes finden. Manche Gedankengänge und Interpretationen fand ich wirklich interessant, vor allem dort, wo das Buch sich mit der kritischen Einordnung der Psychoanalyse beschäftigt. Sprachlich hatte ich allerdings ein paar Schwierigkeiten. Teilweise war mir der erzählerische Ton etwas zu betulich und einige Metaphern wirkten auf mich eher schief als gelungen.

Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut gefallen. Ein Buch, das weniger Klatsch über Marilyn liefert als vielmehr eine Betrachtung zweier komplexer Frauenfiguren.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Eine spannende familiengeschichte

Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan

Skara 1930 in der Vergangenheit lebt die junge Iris zusammen mit ihren drei jüngeren Schwestern- Daisy, Rose und Lily auf einem Landsitz an der rauen Küste Schottlands.Nachdem ihr Vater bei einem Börsencrash sein gesamtes Vermögen verloren hat, ist der Landsitz,zunehmend dem Verfall preisgegeben.

Auf Wunsch ihrer verstorbenen Mutter macht sich Iris, auf den Weg nach Ceylon ,um ihren Onkel Ralph ausfindig zu machen.Dieser betreibt dort eine Teeplantage,und schuldet der Familie eine große Summe Geld.Doch der Onkel ist schwer krank und völlig verarmt,und kann ihnen nicht helfen.

In der Gegenwart befindet sich Roz auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Stiefvater Richard.Sie verläßt nach dem Tod der Mutter Australien.In London in einem Antiquitätenhandel entdeckt sie ein geheimnisvolles Bild in seinem Schaufenster was sie magisch anzieht.Bei ihrer Flucht hatte sie nur den Ring iher Mutter mit einem leuchtenden Opal bei sich.Roz bietet dem Antiquitätenhänder Hugo ihre Mitarbeit an.Den der wertvolle Opalring,scheint eine magische Verbindung zu dem besonderen Bild zu haben.Auf den Rat von Hugo begibt sie sich auf Spurensuche nach Schottland…..

Die Autorin Eleanor Buchanan hat enen fließenden und bildhaften Schreibstil.Die Geschichte wird in zwei Zeitzonen erzählt,was es geheimnisvoll und spannend macht.Eine emotionale Familiensaga voller Geheimnisse, starker Frauen und wunderschöner Schauplätze-sehr gerne 5 Sterne.Das Cover hat mich magisch mit den wunderschönen Landsitz angezogen.Der Sonnenuntergang mit den steilen Felsen machte es besonders.Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe.

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Schöne bewegende Familiengeschichte

Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan

Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Familiensaga. Nachdem ich solche Geschichte in der Art von Lucinda Riley oder Soraya Lane sehr mag, war ich sehr gespannt, wie dieses Buch wohl sein wird. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Es hat mir richtig gut gefallen. Es spielt auch auf 2 Zeitebenen, einmal in den 1930er Jahren um Iris und im Heute geht es um Roz, eine Nachfahrin von Iris.

Beide Storys um die zwei Frauen haben mir gut gefallen, die Geschichten waren gut umgesetzt im Buch. Es hat sich sehr flüssig gelesen, für mich gab es keine langweiligen Passagen im Text. Ich bin immer neugierig geblieben wie es wohl ausgehen wird. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, auch die Geschichten von Iris drei Schwestern zu lesen und freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Auch das Cover des Buches ist richtig schön gestaltet, es hat mich direkt angesprochen und so bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden.
Fazit: Klare Leseempfehlung!

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