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Rezensionen von nessabo:

Ein schonungsloses feministisches Manifest

Fuckgirl von Bianca Jankovska

Ich kannte Bianca Jankovska bereits aus ihrem Essayband „Potenziell furchtbare Tage“ und fand ihre Gedanken sowie radikale Ausdrucksweise schon darin reizvoll. Der Klappentext ihres Debütromans klang großartig und hat glücklicherweise auch gehalten, was er versprochen hat!

Jankovskas Sprache ist schonungslos, ehrlich und manchmal vulgär.

Ich finde das toll, aber wer damit ein Problem hat, sollte dieses Buch vielleicht mit Vorsicht lesen. Besonders innovativ fand ich zudem die Umschiffung jeglicher Eigennamen. Fuckgirl ist mit Mann in einer Beziehung, hat Dates an Bekannter Platz und findet Männer auf Feministische Dating-App. Ich fand das witzig, ungewöhnlich und unterhaltsam.

Fuckgirl ist unapologetic, verarscht betrügende Männer und lässt sich auf Neues ein. Themen wie Kink und BDMS spielen ebenso eine Rolle wie die feministische Selbstreflexion darüber, was sie in Bezug auf Beziehungen eigentlich wirklich will. Ich fand Jankovskas Gedanken radikal, interessant und manchmal schlicht mind-blowing.

Strukturell ist der Roman etwas wilder, lose Schilderungen werden unterbrochen von Blogposts, Zitaten und popkulturellen Referenzen (etwa zum ekelhaften Beziehungsverhalten David Beckhams). Obwohl ich klare Strukturen bevorzuge, konnte ich mich dank der lebensnahen Sprache und vielen guten Gedanken recht problemlos in die Erzählung fallen lassen.

Was mir besonders positiv in Erinnerung bleibt, ist die feministische Solidarität der Hauptfigur. Als sie herausfindet, dass ihr Partner (namens Loser) auch noch eine andere Frau sieht, fühlt sie sich von ihr nicht bedroht, sondern solidarisiert sich mit Andere Frau.

„Andere Frauen sind alles, was wir haben. Sie nehmen uns nicht den Mann weg - der ist schon lange vorher weggewesen. Andere Frauen sind vertrauenswürdiger als unsere Männer; andere Frauen wissen über alles Bescheid, was uns verheimlicht wird.“

Jankovska hat mit ihren radikalen feministischen Gedanken ein Stück weit meine eigene Gedankenwelt verändert und das passiert nicht so oft. Auch, wenn sie sprachlich manchmal bis an meine Schmerzensgrenze gegangen ist und die rohe Sprache auch zu emotionaler Distanz beiträgt, möchte ich den Roman allen ans Herz legen. Was ich hier lernen durfte darüber, was Frauen von Männern verdienen und wie wir miteinander umgehen sollten, war eine echte Bereicherung. Die Autorin hat ein von vorn bis hinten konsequentes Buch geschrieben und scheut sich nie, Menschen damit auch zu verschrecken.

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Rezensionen von begine:

Das Baumhaus

Die Möglichkeit von Liebe von Louise Pelt



Die Möglichkeit von Liebe, ist ein Roman von Louise Pelt.
Er ist leicht und locker, der aber ein paar ernste Themen verarbeitet.
Linda muss ihre Scheidung verarbeiten und fährt in ein einsames herunter gekommenes Haus, das sie vor Jahren gekauft hatten.
Sie trieft da Martha, die sich im Baumhaus eingenistet hat.

Martha hat ein Geheimnis, es geht um den Tod von ihrer Freundin Sam.
Die Autorin hat die Charaktere gekonnt dargestellt. Man erlebt die Zerrissenheit der Personen.
Ich habe das Buch gerne gelesen.

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Rezensionen von Natalie:

Kurzweiliges Horror-Lesevergnügen

Die Villa von Markus Heitz

Doreen und ihre 15-jährige Tochter scheinen endlich mal Glück im Leben zu haben: Doreen hat zum Schnäppchenpreis eine alte Villa ersteigert. Zuerst läuft alles soweit gut, doch schnell häufen sich unschöne Ereignisse, Menschen in ihrem Umfeld verschwinden oder sterben grausam. Immer begleitet werden die zwei vom Ticken der großen Standuhr in der Villa.

. und Doreen stellt bald fest, dass in dem Haus was Böses beiwohnt, das ganz eigene Pläne für die beiden hat…

Bücher mit Horrorelementen bzw. jene, die als Horror kategorisiert sind, können für mich wunderbar funktionieren oder auch nicht. „Die Villa“ hat mich gut unterhalten, die Horrorelemente sind soweit ganz gut gesetzt, ohne dass die Geschehnisse zu schräg werden. Doreen und Marina sind für mich leider etwas blass geblieben, hier hätte ich gerne etwas mehr Tiefe gehabt. Ansonsten hat mich der Horror-Roman aber gut unterhalten, ein kurzweiliges Lesevergnügen und somit auch eine Empfehlung von mir dafür.

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Rezensionen von Natalie:

Gelungene Fortsetzung

Tod in heller Sommernacht von Lisa Sarah Brandstäter

Der zweite Fall führt Kommissarin Leena Victor und ihren Kollegen nach Porvoo, wo eine junge Studentin brutal mit einem Auto überfahren und getötet wird. Leena sieht sich bald einem sehr verstrickten Fall gegenüber, in dem zu viele Zufälle und so einige Widersprüche gibt. Als ein weiterer Mord geschieht und zusätzlich eine Studentin vermisst wird, weiß Leena, dass ihnen schön langsam die Zeit davonläuft

Mir hat Band 2 aus dieser Reihe wieder sehr gut gefallen, ein spannender Fall, das Setting in Finnland toll und auch die Einblicke in das Privatleben der Hauptcharaktere wird aus meiner Sicht passend eingestreut - nicht zu viel, aber genug, damit die Protagonisten genug Tiefe bekommen und man so mehr mit ihnen mitfiebern kann.

Eine Krimi-Reihe ganz nach meinem Geschmack - Leseempfehlung dafür.

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Rezensionen von Natalie:

Gelungener und düsterer Reihenauftakt

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Kopenhagen wird von einem grausamen Mörder heimgesucht - die Opfer erinnern an Ritualmorde. Das Ermittler-Duo Sara Levin und Janus West stehen zunächst vor einem Rätsel, aber nach und nach ergibt sich ein düsteres Bild, welches der Mörder mit seinen Opfern zeichnet…

Mir hat dieser düstere und durch den ungewöhnlichen Fall auch sehr spannenden Thriller sehr gut gefallen.

Die Story hat mich nicht kalt gelassen und ich hab immer mitgefiebert, was wohl als nächstes passiert. Die Ermittlungsarbeit ist aus meiner Sicht logisch aufgebaut und auch die Vernetzungen bzw. Einblicke in Saras eigene Vergangenheit bringen zusätzlich Spannung und Wendungen in die Geschehnisse rein. So hat sich für mich gemeinsam mit dem Setting ein gelungener Thriller ergeben.

Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung und gebe eine Leseempfehlung dafür.

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Gelungener und düsterer Reihenauftakt

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Kopenhagen wird von einem grausamen Mörder heimgesucht - die Opfer erinnern an Ritualmorde. Das Ermittler-Duo Sara Levin und Janus West stehen zunächst vor einem Rätsel, aber nach und nach ergibt sich ein düsteres Bild, welches der Mörder mit seinen Opfern zeichnet…

Mir hat dieser düstere und durch den ungewöhnlichen Fall auch sehr spannenden Thriller sehr gut gefallen.

Die Story hat mich nicht kalt gelassen und ich hab immer mitgefiebert, was wohl als nächstes passiert. Die Ermittlungsarbeit ist aus meiner Sicht logisch aufgebaut und auch die Vernetzungen bzw. Einblicke in Saras eigene Vergangenheit bringen zusätzlich Spannung und Wendungen in die Geschehnisse rein. So hat sich für mich gemeinsam mit dem Setting ein gelungener Thriller ergeben.

Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung und gebe eine Leseempfehlung dafür.

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Rezensionen von Natalie:

Gelungene Fortsetzung

Tod in heller Sommernacht von Lisa Sarah Brandstäter

Der zweite Fall führt Kommissarin Leena Victor und ihren Kollegen nach Porvoo, wo eine junge Studentin brutal mit einem Auto überfahren und getötet wird. Leena sieht sich bald einem sehr verstrickten Fall gegenüber, in dem zu viele Zufälle und so einige Widersprüche gibt. Als ein weiterer Mord geschieht und zusätzlich eine Studentin vermisst wird, weiß Leena, dass ihnen schön langsam die Zeit davonläuft

Mir hat Band 2 aus dieser Reihe wieder sehr gut gefallen, ein spannender Fall, das Setting in Finnland toll und auch die Einblicke in das Privatleben der Hauptcharaktere wird aus meiner Sicht passend eingestreut - nicht zu viel, aber genug, damit die Protagonisten genug Tiefe bekommen und man so mehr mit ihnen mitfiebern kann.

Eine Krimi-Reihe ganz nach meinem Geschmack - Leseempfehlung

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Rezensionen von nessabo:

Tolles Porträt einer Beziehung mit ernsten Hürden

Zehn Bilder einer Liebe von Hannes Köhler

Hannes Köhler hat ein hochsensibles Porträt einer modernen Partnerschaft geschrieben, das ich sehr gern gelesen habe. Welche Themen er anschneidet und vor allem wie er sie behandelt, ist wirklich beeindruckend.

Nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell ist der Roman ein Genuss. Die einzelnen Kapitel verorten den Zeitpunkt ganz klar und geben zudem beiden Hauptfiguren Raum, um ihre Sicht auf den jeweiligen Moment ihrer Beziehung zu schildern.

Ich hatte nie Probleme, dem Text zu folgen und habe ein gutes Gefühl für das Innenleben von Luisa und David bekommen.

Der Autor verzichtet auf unnötiges Drama und fokussiert sich lieber auf die glaubhaften Sorgen seiner Protagonist*innen, die mal alltäglich und mal tiefergehend sind. So erhalten die Lesenden einen sensiblen Einblick in Themen wie Kinderwunsch und Fehlgeburt. Vor allem die liebevolle Behandlung von Kindern allgemein sowie Stiefvaterschaft hat mein Herz erwärmt.

Klare Empfehlung für diese Beziehung auf Augenhöhe mit sympathischen Figuren und vor allem einer Protagonistin, die im Leben steht und weiß, was sie will. Das Ende war mir im Kontrast zur lebensnahen Geschichte zu weichgespült, andererseits muss es ja aber auch nicht immer schwer enden.

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Rezensionen von Natalie:

Kurzweiliges Horror-Lesevergnügen

Die Villa von Markus Heitz

Doreen und ihre 15-jährige Tochter scheinen endlich mal Glück im Leben zu haben: Doreen hat zum Schnäppchenpreis eine alte Villa ersteigert. Zuerst läuft alles soweit gut, doch schnell häufen sich unschöne Ereignisse, Menschen in ihrem Umfeld verschwinden oder sterben grausam. Immer begleitet werden die zwei vom Ticken der großen Standuhr in der Villa.

. und Doreen stellt bald fest, dass in dem Haus was Böses beiwohnt, das ganz eigene Pläne für die beiden hat…

Bücher mit Horrorelementen bzw. jene, die als Horror kategorisiert sind, können für mich wunderbar funktionieren oder auch nicht. „Die Villa“ hat mich gut unterhalten, die Horrorelemente sind soweit ganz gut gesetzt, ohne dass die Geschehnisse zu schräg werden. Doreen und Marina sind für mich leider etwas blass geblieben, hier hätte ich gerne etwas mehr Tiefe gehabt. Ansonsten hat mich der Horror-Roman aber gut unterhalten, ein kurzweiliges Lesevergnügen und somit auch eine Empfehlung von mir dafür.

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Rezensionen von begine:

Verlassener Mann

Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell



Laura Clark ist dann mal weg, ist ein interessanter Roman der Schriftstellerin Helen Russell.
Sie schreibt über eine Familie, in der der Mann sich bedienen lässt, obwohl Laura auch arbeitet.
Diese Frauen kann ich ncicjt richtig verstehen. Wenn sie auch berufstätig ist, hat der Mann gefälligst mit anzufassen.

Die neunzehnjährige Tochter hat sie auch ziemlich verwöhnt.
So stehen die Beiden ziemlich ratlos da, als Laura plötzlich weg ist.
Auch an der Arbeitsstätte wird sie vermisst.
Die Autorin lässt durchklingen, das alle Personen sich doch durchkämpfen. Dann ist da noch die Frage, was mit Laura passiert ist.
Das Ganze liest sich gut und ist unterhaltend.

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