Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LeserinLu :
Christlich-konservative Agenda
Theo in Golden von Allen Levi
Manchmal gibt es Bücher, bei denen ich mich schon nach wenigen Kapiteln frage, ob ich wirklich dasselbe Buch lese, das mir der Klappentext versprochen hat. „Theo in Golden“ gehört für mich leider dazu.
Die Grundidee fand ich zunächst durchaus interessant: Ein geheimnisvoller Fremder taucht in einer Kleinstadt auf, kauft Porträts ihrer Bewohner:innen und gibt sie den jeweiligen Menschen zurück.
Nach und nach sollen sich dadurch Geschichten, Verbindungen und Geheimnisse entfalten. Was nach einem Roman über Gemeinschaft, Freundlichkeit und menschliche Begegnungen klingt, wurde für mich allerdings zunehmend zu einer problematischen Lektüre.
Was mich am meisten gestört hat, ist das Frauenbild des Romans. Frauen scheinen hier vor allem in sehr begrenzten Rollen vorzukommen: als gute, aufopferungsvolle Mütter, als schlechte Mütter, die für das Unglück ihrer Familien verantwortlich gemacht werden, oder als Frauen, die sich statt Karriere letztlich vor allem nach einer eigenen Familie sehnen. Diese Darstellung empfand ich als unfassbar konservativ und frustrierend. Die heteronormative Familie ist das Maß aller Dinge in diesem Roman.
Auch die Haltung gegenüber modernen Medien und gesellschaftlichen Entwicklungen wirkte auf mich oft eher wie eine moralische Belehrung als wie eine differenzierte Auseinandersetzung. Zusammen mit stark stark religiös geprägten Ausrichtung der Erzählung und der für meinen Geschmack trutschigen Erzählweise, die wohl poetisch wirken soll, entstand bei mir zunehmend der Eindruck einer christlich-konservativen Agenda, die verfolgt und mir beim Lesen untergejubelt werden soll.
Rezensionen von askyfullofpages:
Wem glaubt man?
In Bloom von Liz Allan
[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Missbrauch.
Freundschaft.
Loyalität.
Wow! Dieser Roman und dieses Ende hat es in sich.
Mit „In Bloom“ ist Liz Allan ein sehr berührender Roman gelungen, der stellenweise wirklich schwer zu ertragen ist. Gleichzeitig ist er locker und sehr flüssig geschrieben.
Ich fand dieses Buch intensiv, berührend und wirklich gut.
Im Mittelpunkt stehen Freundschaft und Zusammenhalt, aber auch schwierige und prekäre Familienverhältnisse, soziale Ungleichheit und Hoffnungslosigkeit. Die Musik wird dabei zu einem Ausweg und gibt den Jugendlichen Halt und Hoffnung. Doch dann steht plötzlich die Anschuldigung des sexuellen Missbrauchs im Raum und es geht um Vertrauen, Loyalität und die Frage, was das mit einer Freundschaft macht.
Die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Alle haben ihr eigenes Päckchen zu tragen. In ihren Familien finden sie oft nicht den Halt, den sie brauchen. Stellvertretend dafür nimmt die Freundschaft der Jugendlichen einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein.
Immer wieder steht die Frage im Raum: Wem glaubt man und wem nicht? Und das ganze Dorf scheint über die Freundinnen und die Situation mehr zu wissen als sie selbst.
Der im Unionsverlag erschienene und von Lisa Kögeböhn übersetzte Roman „In Bloom“ hat mich bis zum Schluss gefesselt und mit seinem Ende sprachlos zurückgelassen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!
Vielen herzlichen Dank an den Unionsverlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Rezensionen von Meli:
Ganz nett, konnte mich aber nicht ganz mitreißen
The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro
Es gibt drei Parteien, die um Macht, für Gerechtigkeit oder ums Überleben kämpfen: Die Lucky Crows, zu denen Theo gehört, dann die Kaiserin und ihre Leute und zuletzt Toshiko, Jun und Mei. Mit Haru als Sohn der Kaiserin haben wir überall eine Erzählperspektive, die Einblicke in die verschiedenen Fraktionen gewähren, aber ohne je zu viel zu verraten, denn die Drahtzieher bleiben undurchschaubar.
Es ist ein magisches Abenteuer, das auch etwas Science Fiction enthält, da die Technik schon einen Schritt weiter ist und Bots eine wichtige Rolle spielen. Die Magie der Drachenperle sowie die Sonnengeister fand ich ganz nett und auch die Konflikte zwischen den Bürgern des Rainshadow-Archipels fand ich einigermaßen spannend, aber die Geschichte konnte mich nicht richtig begeistern. Die Protagonisten fand ich schon sympathisch, aber die tiefe Verbindung zwischen den Wahlgeschwistern, Theos Sorgen und Harus Unsicherheit konnte ich nicht richtig spüren, darum konnte mich ihr Schicksal auch nicht packen. Letztendlich habe ich das Gefühl, dass die Geschichte schon viel Potenzial und eine gute, in sich stimmige Handlung hat, aber es war einfach nicht ganz mein Fall.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Atemberaubend, spannend und tiefgründig
Hadassa - Im Schatten Roms von Francine Rivers
Francine Rivers ist eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Die Bücher über die ersten Christen von ihr, hatte ich bislang noch nicht gelesen. Nach diesem atemberaubenden Roman aber, möchte ich die weiteren Bücher dazu lesen.
Die Geschichte beginnt sehr authentisch und spielt im Jahr 70 n.
Chr. Jerusalem wird derart imposant und detailliert beschrieben, dass man als Leser das Gefühl hat vor Ort zu sein. Gleichzeitig ist es sehr traurig zu erkennen, wie schwierig es die ersten Christen hatten, und mit welchen Widrigkeiten sie kämpfen mussten ohne dabei ihren Glauben zu verlieren. Wie durch ein Wunder überlebt Hadassa das Massaker an den Christen. Trotz des Schmerzes über den Verlust ihrer Familie und ihres Traumas, ist sie stark und fleißig.
Als Sklavin nach Rom verschleppt, ist sie dennoch resilient genug, um die Familie bei der sie als Dienerin arbeitet lieb zu gewinnen. Marcus, der Sohn des Hauses ist sehr angetan von der gutmütigen Hadassa. Aber haben die beiden eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft? Wird es Hadassa etwa in Rom besser als erwartet ergehen? Kann sie vielleicht sogar in ihrer neuen Umgebung missionieren und Gottes Liebe weitergeben?
Francine Rivers schreibt wunderbar und einzigartig. Hinten im Buch befindet sich ein kleines Glossar mit den gängigen lateinischen Begriffen der damaligen Zeit. Dieses ist sehr interessant und lehrreich. Das Buch ist sehr ausdrucksstark und tiefgründig geschrieben. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und alle Gepflogenheiten, Nahrungsmittel, Baukunst und Kleidungsstil der damaligen Zeit passend und natürlich in die Erzählung einfließen lassen. Auch der damals gängige Antisemitismus wird sehr prägend eingebaut. Hadassas Glaube, Hoffnung und Stärke hat die Autorin derart gut transportiert, sodass der Leser immer weiter lesen möchte. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich möchte es unbedingt weiterempfehlen.
Rezensionen von shrimpdumpling:
Schwarzer Humor
Honey von Imani Thompson
Honey von Imani Thompson hat mir insgesamt gut gefallen, weil das Buch eine ungewöhnliche Mischung aus Thriller, Campusroman und schwarzem Humor ist. Im Mittelpunkt steht Yrsa, eine junge Doktorandin in Cambridge, die mit ihrem Studium, ihren Beziehungen und vor allem mit dem Verhalten einiger Männer ziemlich unzufrieden ist.
Nachdem ein Professor die Forschung ihrer Freundin ausgenutzt hat, gerät Yrsa in eine Situation, die ihr Leben komplett verändert.
Besonders gut fand ich Yrsa als Hauptfigur. Sie ist nicht unbedingt sympathisch oder moralisch, aber genau das macht sie interessant. Ihre Gedanken sind teilweise ziemlich direkt und sarkastisch, wodurch ich oft schmunzeln musste. Gleichzeitig beschäftigt sich das Buch mit ernsteren Themen wie Rassismus, Macht, Feminismus und Ungerechtigkeit. Mir hat gefallen, dass diese Themen nicht einfach nur nebenbei erwähnt werden, sondern wirklich mit Yrsas Geschichte verbunden sind.
Der Schreibstil ist schnell, witzig und teilweise ziemlich bissig. An manchen Stellen wurde mir die Geschichte allerdings etwas zu absurd und ich konnte Yrsas Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Trotzdem wollte ich weiterlesen, weil man nie genau weiß, was als Nächstes passiert. Auch die Cambridge-Kulisse fand ich interessant, weil die vermeintlich perfekte akademische Welt immer wieder kritisch dargestellt wird.
Rezensionen von shrimpdumpling:
Magisch!
Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord
Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Besonders das Thema und die Idee hinter der Geschichte fand ich interessant, weil es nicht wie eine typische Fantasygeschichte wirkt. Die Welt rund um die Faces und die besondere Bedeutung von Schönheit und Aussehen fand ich spannend. Dabei wird auch gezeigt, welchen Einfluss Erwartungen und das Bild, das andere von einem haben, auf die eigene Identität haben können.
Die Handlung hat mir vor allem deshalb gefallen, weil es immer wieder neue Fragen und Geheimnisse gibt. Dadurch wollte ich wissen, wie alles zusammenhängt. An manchen Stellen war mir die Geschichte allerdings etwas zu verwirrend und ich musste genauer überlegen, was gerade passiert. Der Schreibstil ist modern und lässt sich gut lesen, wirkt teilweise aber auch etwas ungewöhnlich.
Die Figuren fand ich interessant, besonders weil sie nicht einfach nur gut oder böse sind. Ihre Entscheidungen und Beziehungen machen sie glaubwürdig und geben der Geschichte mehr Tiefe. Auch die Atmosphäre hat mir gefallen, weil das Buch gleichzeitig magisch, spannend und teilweise etwas düster wirkt.
Man sollte sich auf eine etwas andere Geschichte einlassen können. Insgesamt fand ich das Buch spannend und besonders, auch wenn es an manchen Stellen etwas verwirrend war.
Rezensionen von shrimpdumpling:
Eine besondere Geschichte
Herz König von Lily King
Hab das Buch geliebt! Besonders interessant fand ich, dass die Handlung nicht nur eine typische Liebesgeschichte ist. Die Ich-Erzählerin lernt während ihres Literaturstudiums die beiden Studenten Sam und Yash kennen. Zwischen den dreien entwickelt sich eine enge Freundschaft, die immer komplizierter wird.
Jahre später wird die Vergangenheit wieder wichtig, wodurch man merkt, wie sehr einen Entscheidungen aus der Jugend noch lange begleiten können.
Die Figuren fand ich größtenteils sehr interessant, auch wenn ich nicht immer alle Entscheidungen nachvollziehen konnte. Besonders die Beziehung zwischen der Erzählerin, Sam und Yash fand ich spannend, weil sie nicht einfach in gut und schlecht aufgeteilt ist. Mir hat außerdem gefallen, dass Literatur und Schreiben eine so große Rolle spielen und dadurch viele Gespräche etwas Besonderes bekommen.
Der Schreibstil von Lily King ist ruhig und gleichzeitig sehr persönlich. Besonders die Dialoge haben mir gefallen, weil sie natürlich wirken und die Beziehungen zwischen den Figuren gut zeigen. Manchmal war mir die Geschichte allerdings etwas zu ruhig und ich hätte mir an einigen Stellen mehr Tempo gewünscht. Trotzdem fand ich es interessant, wie sich die Handlung über verschiedene Lebensabschnitte hinweg entwickelt.
Rezensionen von Lilli33:
Zurück in die virtuellen Welten
Canvas (Cryptos, Band 2) von Ursula Poznanski
Zurück in die virtuellen Welten
„Canvas“ ist der Nachfolgeband von „Cryptos“. Die Handlung setzt etwa ein Jahr nach den Ereignissen in „Cryptos“ ein, ist aber auch gut ohne Vorkenntnisse zu verstehen. Wer „Cryptos“ gelesen hat, hat es mit dem Einstieg vielleicht ein wenig leichter.
Aber alles Wichtige wird hier noch einmal kurz erwähnt.
In naher Zukunft. Das natürliche Leben auf der Erde ist durch den Klimawandel nur noch in ausgewählten Regionen möglich. Diese Regionen sind den Bessergestellten, den sogenannten Alphas, vorbehalten. Alle anderen fristen ihr Dasein in speziellen Kapseln, durch die sie virtuelle Welten besuchen können. Jana ist eine Weltendesignerin, die verschiedene Welten entworfen und programmiert hat. Aktuell zeichnet sich eine Ungereimtheit ab: Es verschwinden immer mehr Besucher der virtuellen Welten spurlos. Dann gelingt es auch noch dem Gefangenen Kurt Lauritz zu fliehen, der ein Jahr zuvor das ganze System lahmlegen wollte. Jana setzt alles daran, Lauritz aufzuspüren und ihn daran zu hindern, seinen Plan dieses Mal zu vollenden.
Band 1 hatte mir gut gefallen, und auch Band 2 hat mich nicht enttäuscht. Allerdings habe ich dasselbe zu bemängeln: Die Beschreibung der verschiedenen Welten ist für meinen Geschmack etwas zu ausführlich. Das geht manchmal auf Kosten der Spannung. Und Jana verhält sich zuweilen zu naiv. Das Schlimmste dabei ist, dass sie es sogar selbst bemerkt, aber nichts daraus lernt, sondern denselben Fehler immer wieder macht.
Auch wenn viele Herausforderungen sich fast zu einfach lösen lassen, gibt es auch etliche überraschende Wendungen. Besonders mit einem speziellen Kniff konnte die Autorin mich absolut aufs Glatteis führen.
Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist wie immer locker und leicht zu lesen, er wirkt lebendig und dynamisch. Ich fand es gut, dass man so nah an Jana durch die Geschichte geführt wird. So kann man sich mit ihr gut identifizieren und miträtseln und mitfiebern.
Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat „Canvas“ mich gut unterhalten, und das Lesen hat viel Spaß gemacht. Die meisten jugendlichen Leser:innen ab ca. 14 Jahren werden ihre Freude daran haben.
Rezensionen von shrimpdumpling:
Süß, aber eher für jüngere
Cozy Coloring - Love Yourself von
Das Cozy Coloring Book gefällt mir insgesamt gut. Schon das Cover wirkt gemütlich und passend zum Thema. Besonders die Motive im Buch sprechen mich total an, weil sie sehr süß und liebevoll gestaltet sind. Beim Ausmalen entsteht eine ruhige und entspannte Stimmung, sodass man gut abschalten kann.
Allerdings sind viele Flächen sehr groß und enthalten nur wenige Details. Dadurch kann das Ausmalen manchmal etwas langweilig werden. Für mich wirkt das Buch deshalb eher wie ein Ausmalbuch für jüngere Kinder oder Jugendliche. Obwohl es auch für Erwachsene vermarktet wird, könnten die Motive für viele Erwachsene etwas zu einfach sein.
Trotzdem finde ich das Buch schön, weil die Bilder freundlich und gemütlich wirken und man nicht besonders genau ausmalen muss. Es eignet sich gut für alle, die einfach entspannen und ohne viel Aufwand kreativ sein möchten.
Fazit: Ich empfehle das Buch vor allem jüngeren Ausmalfans oder Erwachsenen, die einfache und niedliche Motive mögen. Insgesamt ist es ein süßes und entspannendes Ausmalbuch, auch wenn die großen Flächen manchmal etwas eintönig sind.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Einzigartige Stimme, harte Geschichte
Waisenkind von Galit Dahan Carlibach
Das Waisenkind Avital lebt in Israel und ist die Tochter einer verstorbenen "Hure", so wird sie jedenfalls von ihren eigenen Eltern, Avitals Großeltern, despektierlich bezeichnet, und eines unbekannten Vaters, vermutlich kein Jude, so meinen Großeltern abfällig, denn Avital hat rote Haare, wie sonst niemand in der Familie.
Die Großeltern sind üblen Charakters, Avital wächst mit wenig Liebe auf, wird ausgebeutet, muss Alkohol für die Großeltern besorgen und wird von deren Bekannten missbraucht. Sie sehnt sich nach ihrem unbekannten Vater, würde ihn so gerne finden. Auch die Pflegeeltern, bei denen sie kurzfristig landet, behandeln sie nicht gut, auch wenn sie nach außen den schönen Schein waren wollen und so reißt Avital wieder aus.
Ja, dieses Buch ist harter Tobak. Erzählt wird die Geschichte von Avital selbst, einer jugendlichen, rotzfrechen Stimme, die sich gegenüber dem Richter und Anklägern erklären will und so aus ihrer eigenen, unverwechselbaren Perspektive die Geschichte einer jungen Frau an der Grenze zum Erwachsenenleben erzählt, die in keinster Weise auf die Butterseite des Lebens gefallen ist, die sich mutig und stark durchkämpfen will, die genau beobachtet und messerscharf kommentiert und der man doch auch ihre Verletzlichkeit anmerkt: "Doch hier muss ich kurz innehalten und euch was sagen: Ich habe mich nie vor der Hölle gefürchtet und auch nie für diesen Quatsch mit dem Paradies interessiert - alle wollten dahin, einschließlich Opa und Oma, was sollte ich dann wohl dort? Hatte ich im Diesseits nicht genug mit ihnen durchgemacht, um sie auch noch im Jenseits wiederzutreffen? (...) Und was die Hölle angeht - die war doch schon da." (S. 29 im E-Book)
Entstanden ist dabei ein außergewöhnliches Buch mit einer Stimme, die ich so noch nicht gelesen habe und die besonders und einzigartig ist. Allerdings muss man in der passenden Stimmung für dieses Buch sein und all die Gewalt, die Avital erfährt und die sie manchmal so kaltschnäuzig zu kommentieren scheint, während man gleichzeitig spürt, was für ein Leid dahinter liegt, aushalten können. Ist man dafür in der Stimmung, dann wird man mit einem einzigartigen Buch belohnt, das Einblick in das Israel der Menschen am Rande der Gesellschaft gibt und dabei in frech-rasantem Tempo eine spannende Geschichte erzählt.











