Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Piet1990:
Leise Freundschaft in dunkler Zeit
Leuchtende Schatten von Iris Wolff
„Leuchtende Schatten“ ist ein sehr ruhiger, fein erzählter Roman über Freundschaft, Verlust und das Erwachsenwerden in einer schwierigen Zeit. Im Mittelpunkt stehen Ella und Harriet, deren Verbindung in Siebenbürgen während des Zweiten Weltkriegs entsteht. Gerade diese Freundschaft hat mir gut gefallen, weil sie nicht übertrieben dramatisch erzählt wird, sondern leise und glaubwürdig wächst.
Iris Wolffs Schreibstil ist sehr poetisch und bildhaft. Man muss sich auf die ruhige Art des Erzählens einlassen, dann entfaltet das Buch eine besondere Stimmung. Die Atmosphäre in Hermannstadt und die Unsicherheit der Kriegszeit sind deutlich spürbar, ohne dass die Geschichte zu schwer oder überladen wirkt.
Das Cover mit den Schattenmorellen finde ich sehr passend und schön gestaltet. Es verrät nicht zu viel, fängt aber die stille, etwas melancholische Stimmung gut ein.
Manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht, denn die Handlung bleibt insgesamt eher leise. Trotzdem hat mich das Buch berührt, weil es die großen Themen Freundschaft, Liebe und Verlust sehr fein erzählt.
Fazit:
Ein stiller, atmosphärischer Roman mit schöner Sprache und viel Gefühl. Wer ruhige Geschichten mit historischem Hintergrund mag, wird hier sicher eine besondere Lektüre finden.
Rezensionen von ravenmoon:
Wenn die Tiefsee zum Überlebenskampf wird
Be a Light in the Dark Sea 1 von SoftCoral
Wenn die Tiefsee zum Überlebenskampf wird
Was für ein Buch! Ich hätte nach den ersten Seiten nicht unbedingt erwartet, wohin sich die Geschichte entwickeln würde. Der Einstieg wirkt zunächst fast wie eine ruhige Reise in eine faszinierende neue Welt: Park Muhyun kommt als frischgebackener und einziger Zahnarzt auf einer riesigen Unterwasserstation an und muss sich erst einmal in dieser ungewöhnlichen Umgebung zurechtfinden.
Genau dadurch lernen wir gemeinsam mit ihm die Station, ihre Bewohner und die Strukturen kennen.
Das Setting hat mich dabei besonders angesprochen. Unterwasserstationen sind natürlich keine völlig neue Idee, aber im Vergleich zu den inzwischen zahlreichen Science-Fiction-Geschichten über die Eroberung des Weltalls wirkt die Tiefsee erfrischend anders. Vor allem ist diese Zukunft erschreckend nah an unserer eigenen vorstellbaren Realität. Eine Menschheit, die ihre Erde zunehmend unbewohnbar macht und anschließend in die Tiefsee ausweicht, um dort weiter nach Ressourcen zu suchen – das hat durchaus etwas Beklemmendes.
Auch Muhyun als Hauptfigur hat mir gut gefallen. Über seinen Alltag als Zahnarzt bekommt man ganz nebenbei einen Einblick in das Leben auf der Station. Anfangs scheint dort vieles geradezu beneidenswert: gute Bezahlung, Vergünstigungen und eine Gemeinschaft von Menschen, die für ihre Arbeit offenbar ordentlich entlohnt werden. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher zeigen sich die Risse in diesem vermeintlich perfekten System. Die unterschiedlichen Interessen der beteiligten Nationen und die politischen und sozialen Spannungen sorgen dafür, dass unter der Oberfläche einiges brodelt.
Und dann nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Aus dem interessanten Science-Fiction-Setting wird zunehmend ein packender Überlebenskampf. Die Flucht durch die Station, die verschiedenen Gruppen und die Frage, wem man überhaupt noch vertrauen kann, sorgen für ordentlich Spannung. Dabei steigert sich die Dynamik immer weiter, bis es gegen Ende ausgesprochen brutal wird.
Hier auch eine deutliche Warnung: Wer empfindlich auf Gewalt und blutige Szenen reagiert, sollte vorsichtig sein. Gerade im letzten Drittel geht es teilweise sehr heftig zur Sache. Für mich ist das definitiv kein Buch für zarte Gemüter – ich würde es eher ab 16 Jahren empfehlen.
Ein ganz besonderes Lob möchte ich außerdem der Übersetzung aussprechen. Alexandra Dickmann versteht es wirklich hervorragend, mit der deutschen Sprache umzugehen. Die Sprache wirkt anspruchsvoll und gleichzeitig wunderbar flüssig. Keine erzwungene Jugendsprache, keine holprigen Formulierungen – stattdessen finden sich immer wieder richtig schöne sprachliche Bilder und Formulierungen. Für mich war die Sprache tatsächlich eines der Highlights des Buches.
Auch die Ausstattung gefällt mir. Das Buch liegt angenehm in der Hand und die aufklappbaren Umschlagseiten sind ein schönes Detail. Auf der vorderen Klappe wird das Titelmotiv noch einmal aufgegriffen, wobei ich persönlich ein zusätzliches Motiv spannender gefunden hätte. Dafür bietet die hintere Klappe eine Vorschau auf die offenbar vierteilige Reihe.
Und dann dieses Ende … Damit hatte ich so nicht gerechnet. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. ????
Be a Light in the Dark Sea hat mich jedenfalls von einem zunächst faszinierenden Science-Fiction-Setting bis zu einem ausgesprochen dynamischen und teilweise brutalen Finale mitgenommen. Für mich eine ungewöhnliche Geschichte, die gerade durch ihr Tiefsee-Szenario aus der Masse heraussticht.
Vielen Dank an vorablesen.de und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Rezension wurde dadurch nicht beeinflusst und gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.
Rezensionen von Sheilo:
Emotional und spannend - ich liebe es!
Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille von Anne Lück
Alize ist eine Frau, die ihren Job als Managerin in der Musikbranche liebt und sich in dem harten Geschäft durchbeißt, ohne dabei ihre liebevolle Art zu verlieren. Am liebsten würde sie ihre eigene Lieblingsband unter Vertrag nehmen - Silentbound. Doch die Band hat keine Kontaktdaten und die Tickets zu ihren sehr spontanen Konzerten werden immer kurzfristig verlost.
Eines Tages hat Alize das Glück, selbst eine Einladung zu erhalten, doch dabei ahnt sie nicht, dass dieser Abend alles für sie ändern wird.
"Songs of the Void: Echo der Stille" ist ein Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und gerade das Ende des Buches hat mich wirklich überrascht. Anne Lück ist es wieder einmal gelungen, mich mit ihrem Schreibstil einzunehmen und ich liebe die Emotionen und tiefgründigen Charakter im Buch wirklich sehr. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von Alize und Echo, einem Mitglied von Silentbound, geschildert. Ich mag vor allem die Einschübe von Echo sehr und habe immer wieder nach Hinweisen gesucht, wer die unbekannten Bandmitglieder sein könnten, die ihre Identität hinter Masken verbergen.
Alize kämpft für ihren Erfolg, bleibt aber dabei sich selbst treu. Sie liebt ihren Job und mit ihrem Kollegen und besten Freund Marlo an der Seite bildet sie ein starkes Team. Nachdem sie von der Gefahr in der Stadt weiß, will sie helfen und stellt dabei auch ihre eigenen Interessen zurück.
Echo wirkt anfangs sehr abweisend, doch im Verlauf spürt man, wie wichtig ihm sowohl seine Mission als auch Alize, ist. Er versteckt sich hinter einer Fuchsmaske, doch die Fans lieben ihn und seinen ganz besonderen Gesang, genau wie die Stille, welche die Stadt überfallen möchte. Echo will das nicht zulassen und sucht nach einer Möglichkeit, die Gefahr aufzuhalten.
Im Buch wurde es teilweise sehr emotional, sodass ich hier und da ein Tränchen verdrückt habe, aber ich liebe die Abwechslung von Humor und Emotionen sehr. Zudem lässt sich im Buch ein Liebesdreieck finden, in welches auch Léo, ein Kollege von Alize, verstrickt ist. Er ist sehr charmant und schafft es wohl, jede Frau um den Finger zu wickeln.
Alles in allem ergänzen sich die Charakter im Buch sehr gut und ich habe schon einige Vermutungen, wer hinter den Masken der Bandmitglieder stecken könnte. Das Ende lässt mich ein wenig sprachlos zurück, sodass ich es kaum erwarten kann, den zweiten Band in den Händen halten zu können. "Songs of the Void: Echo der Stille" ist mit seinem einzigartigen Cover nicht nur ein echter Blickfang im Bücherregal, sondern für mich ein tolles Romantasy-Highlight.
Rezensionen von begine:
Zweite Chance
Magisch von Annika Büsing
Annika Büsing schreibt mit ihrem Roman „Magisch“ eine besondere Beziehung.
Die Personen wurden etwas eigenartig dargestellt..
Magisch, Marie und Andie wachsen im selben Ort auf.
Magisch und Marie waren in der Jugend verliebt.
Dani ist schon früh bei den Neonazis engagiert, Er und seine Kumpane schlagen Magisch Krankenhausreif.
Für die Familie ist es schwer zu ertragen. Die Eltern lieben ihren Sohn, aber verabscheuen sein Tun.
Dann war Magisch fünfzehn Jahre weg. Und jetzt nach dem Tod der Mutter ist er wieder da.
Marie und Magisch nähern sich wieder an.
In diesem Roman geht es um Liebe.
Um die Neonazis und Migranten.
Trotz allem was passiert ist der Roman ziemlich ruhig und nicht so richtig spannend.
Die Liebesgeschichte zieht sich etwas hin.
Magisch eigenartige Arbeit ist auch etwas Dubios. Dani macht der Familie ordentlich Sorgen.
Trotzdem ist es eine lesenswerte Geschichte.
Rezensionen von bedard:
Spannend und wendungsreich
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Vor anderthalb Jahren ist Juli verschwunden, die Polizei geht von einem Verbrechen aus und verdächtigt den Vater des Mordes an seiner ältesten Tochter. Seit einigen Monaten sitzt er in Haft, obwohl eine Leiche bisher nicht aufgetaucht ist. Seitdem kümmert sich seine Tochter Anna alleine um ihren kleinen Bruder Leon und die psychisch kranke Mutter.
Fest von der Unschuld des Vaters überzeugt, misstraut sie der Polizei und sucht auf eigene Faust nach der Wahrheit. Erst als mit Katharina einer neuen Ermittlerin die Leitung des Falles übergeben wird, ergeben sich neue Hinweise.
Die spannende Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Anna und Katharina erzählt und lässt sich wirklich sehr leicht lesen. Einige Charaktere sind allerdings etwas klischeehaft beschrieben. So vernachlässigt die toughe Polizistin Katharina ihr Privatleben, ihr Kollege rivalisiert wegen seines verletzten männlichen Egos, um nur zwei Beispiele zu nennen. Ausgeglichen wird dieses leichte Manko aber durch die vielen Wendungen, die der Plot nimmt. Eine vermeintlich offensichtliche Auflösung erweist sich als falsch, und auch die nächste Fährte führt in die falsche Richtung. Fast alle Fragen werden zum Ende hin logisch beantwortet, auch wenn das Ende selbst ein wenig konstruiert und abrupt wirkt.
Weil sie lügt ist kein perfekter Thriller, aber gut geschrieben, unterhaltsam und spannend.
Rezensionen von ReiShimura:
Wenn der Wald bei Nacht erwacht
Die kleine Spinne Widerlich - Die Nachtwanderung von Diana Amft
Die kleine Spinne Widerlich und ihre Abenteuer erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit. Daher durfte auch das neueste Abenteuer bei uns einziehen. Autorin Diana Amft konnte uns auch mit diesem Buch wieder überraschen und begeistern.
Es handelt sich hierbei um den mittlerweile dreizehnten Band der Serie und man könnte annehmen, dass es langsam langweilig wird.
Wir kennen zwar nicht alle Bücher, aber die, die wir gelesen haben waren durchwegs liebevoll gestaltet und hatten eine interessante Geschichte. Dieses Buch stellt hierbei keine Ausnahme dar. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
In diesem Band unternehmen die kleine Spinne Widerlich und Niesi eine Nachtwanderung durch den Wald. Dabei treffen sie natürlich wieder den einen oder anderen Bekannten oder Freund. Vornehmlich geht es aber um die Tiere, die ihnen auf ihrer Nachtwanderung begegnen. Dabei lernen die beiden, so wie auch die Leserinnen und Leser einiges über die nachtaktiven Tiere im Wald.
Die Informationen zu den Tieren fügen sich sehr gut in die Geschichte ein. Die Kinder hören eine spannende und unterhaltsame Geschichte und können nebenbei noch einiges an Wissen abgreifen. Für mich eine optimale Kombination.
Der kleine Leser war ganz begeistert von der Geschichte und das Buch wird bei uns regelmäßig aus dem Regal genommen. Die Zeichnungen und Illustrationen sind wie gewohnt zauberhaft. Die Tiere sind realistisch und dennoch niedlich dargestellt. Die Bilder sind stimmungsvoll und detailreich.
Die Altersempfehlung des Buches liegt bei vier Jahren. Meiner Meinung nach kann das Buch aber auch mit jüngeren Kindern gelesen werden. Der kleine Leser kennt die kleine Spinne seit er zwei Jahre alt ist und mochte die Geschichte von Anfang an gern. Ältere Kinder wissen die Geschichte sicher auch zu schätzen, allerdings werden diese wahrscheinlich eher weniger neues Wissen durch das Buch erwerben.
Wie so oft bei den Büchern aus dem Baumhaus Verlag, gibt es noch ein kleines Extra im Buch. In diesem Fall ist es ein Stickerbogen. Die Sterne- und Mond-Sticker sind dabei bei uns zuhause der absolute Favorit, da sie im Dunkeln leuchten.
Ein warmherziges, zauberhaftes und lehrreiches Buch, das Lust darauf macht, den Wald im Dunkeln zu erkunden. Das Buch vermittelt auf kindgerechte Weise, wie spannend die Natur ist und dass man keine Angst im Dunkeln haben muss. Eine klare Weiterempfehlung von unserer Seite.
Rezensionen von ReiShimura:
Wenn der Wald bei Nacht erwacht
Die kleine Spinne Widerlich - Die Nachtwanderung von Diana Amft
Die kleine Spinne Widerlich und ihre Abenteuer erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit. Daher durfte auch das neueste Abenteuer bei uns einziehen. Autorin Diana Amft konnte uns auch mit diesem Buch wieder überraschen und begeistern.
Es handelt sich hierbei um den mittlerweile dreizehnten Band der Serie und man könnte annehmen, dass es langsam langweilig wird.
Wir kennen zwar nicht alle Bücher, aber die, die wir gelesen haben waren durchwegs liebevoll gestaltet und hatten eine interessante Geschichte. Dieses Buch stellt hierbei keine Ausnahme dar. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
In diesem Band unternehmen die kleine Spinne Widerlich und Niesi eine Nachtwanderung durch den Wald. Dabei treffen sie natürlich wieder den einen oder anderen Bekannten oder Freund. Vornehmlich geht es aber um die Tiere, die ihnen auf ihrer Nachtwanderung begegnen. Dabei lernen die beiden, so wie auch die Leserinnen und Leser einiges über die nachtaktiven Tiere im Wald.
Die Informationen zu den Tieren fügen sich sehr gut in die Geschichte ein. Die Kinder hören eine spannende und unterhaltsame Geschichte und können nebenbei noch einiges an Wissen abgreifen. Für mich eine optimale Kombination.
Der kleine Leser war ganz begeistert von der Geschichte und das Buch wird bei uns regelmäßig aus dem Regal genommen. Die Zeichnungen und Illustrationen sind wie gewohnt zauberhaft. Die Tiere sind realistisch und dennoch niedlich dargestellt. Die Bilder sind stimmungsvoll und detailreich.
Die Altersempfehlung des Buches liegt bei vier Jahren. Meiner Meinung nach kann das Buch aber auch mit jüngeren Kindern gelesen werden. Der kleine Leser kennt die kleine Spinne seit er zwei Jahre alt ist und mochte die Geschichte von Anfang an gern. Ältere Kinder wissen die Geschichte sicher auch zu schätzen, allerdings werden diese wahrscheinlich eher weniger neues Wissen durch das Buch erwerben.
Wie so oft bei den Büchern aus dem Baumhaus Verlag, gibt es noch ein kleines Extra im Buch. In diesem Fall ist es ein Stickerbogen. Die Sterne- und Mond-Sticker sind dabei bei uns zuhause der absolute Favorit, da sie im Dunkeln leuchten.
Ein warmherziges, zauberhaftes und lehrreiches Buch, das Lust darauf macht, den Wald im Dunkeln zu erkunden. Das Buch vermittelt auf kindgerechte Weise, wie spannend die Natur ist und dass man keine Angst im Dunkeln haben muss. Eine klare Weiterempfehlung von unserer Seite.
Rezensionen von Stern567:
Perfekt für Tierfans!
Die heimlichen Haustier-Helden, Band 1 - Ein vernagter Fall von Gina Mayer
„Die heimlichen Haustier-Helden“ von Gina Mayer ist ein tolles Buch für Kinder ab 8 Jahren. Besonders gut gefallen mir die übersichtlichen Kapitel. Sie sind nicht zu lang und machen es leicht, beim Lesen den Überblick zu behalten. Auch die Sprache ist sehr verständlich und flüssig. Dadurch lässt sich die Geschichte angenehm lesen, ohne dass man sich durch schwierige Wörter kämpfen muss.
Ein großes Highlight sind die wunderschönen Illustrationen von Susan Batori. Die liebevollen Schwarz-Weiß-Zeichnungen passen perfekt zur Geschichte und machen die Tiere lebendig. Man kann sich die kleinen Helden dadurch noch besser vorstellen.
Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Besonders schön finde ich das Guckloch in der Schultasche, durch das der kleine Hamster herausschaut. Dieses besondere Detail macht sofort neugierig auf die Geschichte.
Insgesamt ist das Buch lustig, spannend und schön gestaltet. Besonders für Kinder, die Tiere und Abenteuer mögen, ist es eine tolle Empfehlung.
Rezensionen von Sonne89:
Tolles Mitmach- und Mitsing-Buch
tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert
Die Lieder wurden gut ausgewählt, führen sie doch durch das ganze Jahr. Von Ostern, über St. Martin und Weihnachten, aber auch ein Sommerlied und „Wie schön, dass du geboren bist“ sind dabei.
Da meine Tochter total auf Musik abfährt und gerne den Tiptoi-Stift benutzt, ist dieses Buch perfekt für sie.
Die Lieder sind insgesamt relativ ruhig und lassen sich super anklicken, da nicht ein Liedsymbol getroffen werden muss, sondern die Musik bereits beim berühren des Textes abgespielt wird.
Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass vereinzelte Lieder sehr lange dauern, bis gesungen wird (manchmal längeres Intro). Das ist bei meiner sehr ungeduldigen Tochter nicht so ideal.
Jede Seite ist typisch Tiptoi-Buch: Es gibt jede Menge zu entdecken und jede Menge anzuklicken. Zusätzlich gibt es auf jeder Seite Spiele. Man kann sich dadurch sehr lange mit dem Buch beschäftigen.
Da auch der Text zu den Liedern abgedruckt ist, kann man super gemeinsam dazu mitsingen.
Wir mögen das Buch sehr gerne.
Rezensionen von Lilli33:
Solider Kriminalroman
Septembermord von Chris Chibnall
Fleetcombe, Dorset. Das kleine Dorf gerät in Aufruhr, als Jim Tiernan, der Pächter des örtlichen Pubs grausig zur Schau gestellt tot aufgefunden wird. Detective Sergeant Nicola Bridge ist gerade erst aus Liverpool in ihre alte Heimat gewechselt, um es etwas ruhiger angehen zu lassen. Tja, das war wohl nix.
Die aktuellen Ermittlungen verschlingen ihre gesamten körperlichen und geistigen Kräfte. Unterstützt wird sie lediglich von dem Polizei-Quereinsteiger Harry Ward, einem Grünschnabel, der sich allerdings als ehrgeizig und clever erweist und Mel, der sich lieber am Schreibtisch hinter seinem Computer verschanzt als draußen den Spuren nachzugehen.
Mir gefiel es gut, wie Nicola und Harry sich immer besser kennen und schätzen lernen und schließlich nach anfänglichen Reibereien ein richtig gutes Team werden. Die Ermittlungen sind gut beschrieben und nachvollziehbar. Der Fall ist einigermaßen kurios und bald kommt der Verdacht auf, er könnte mit gleichartigen Morden, die vor genau hundert Jahren verübt wurden, zusammenhängen. Die Zahl der Verdächtigen ist groß - fast jede:r im Dorf hätte ein Motiv, denn Jim Tiernan hatte es mit Recht und Moral nicht so genau genommen. Man kann hier wunderbar miträtseln, kombinieren und spekulieren, um am Ende doch überrascht zu werden.
Eigentlich hat Chris Chibnall also alles richtig gemacht. Wir haben es hier mit einem soliden Krimi zu tun, bei dem alles stimmt, aber für 5 Sterne fehlt mir leider das gewisse Etwas, durch das das Buch sich von anderen abhebt.
„Septembermord“ ist der Auftaktband einer neuen Reihe. Es hat mir immerhin so gut gefallen, dass ich mich auf den 2. Band freue.










