Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
Mord bei der "Bauerlorette"
Veilchens Show von Joe Fischler
Kurz zum Inhalt:
Bei der "Bauerlorette", einer TV-Kuppelshow, liegt plötzlich - live im TV - einer der männlichen Kandidaten tot im Bett neben der Bauerlorette.
Manfred Stolwerk, der Kollege von Ermittlerin Valerie "Veilchen" Mauser vom LKA Tirol, ist großer Fan dieser Show und vermutet sofort einen Kriminalfall.
Kurz darauf stirbt ein weiterer Kandidat beim Fallschirmspringen.
Um besser ermitteln zu können und direkt beim Geschehen dabei zu sein, dürfen Veilchen und Stolwerk bei den Dreharbeiten dabei sein, denn die Produzenten drehen fleißig weiter nach dem Motto "The Show must go on".
Doch wer ist der Täter? Einer der anderen Kandidaten, der die Million Preisgeld gewinnen will? Oder die Bauerlorette selbst, die durch die in die Höhe schießenden Einschaltquoten sogar in Deutschland Berühmtheit erlangt?
Meine Meinung:
"Veilchens Show" ist der 5. Teil um die Tiroler Ermittlerin Valerie "Veilchen" Mauser. Die Geschichte ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Alles, was man über Veilchen aus den vorigen Fällen wissen muss, ist geschickt in die Geschichte integriert.
Der Schreibstil ist wieder flüssig und toll zu lesen, mit viel Witz, Humor und Lokalkolorit.
Das Teufelchen auf Valeries Schulter greift mal wieder sehr humorvoll in ihr Denken ein.
Für meinen Geschmack ist diesmal der Fall leider eher zu sehr in den Hintergrund geraten; der Fokus liegt auf Humor und skurrilen Situationen - ich fand schon echt witzig, wie hier diverse gängige TV-Formate auf die Schaufel genommen werden.
Was jedoch sehr zu denken aufgibt: es geht nicht um die Menschen in solchen Formaten. Der Rubel muss rollen, die Einschaltquoten müssen steigen, komme was wolle - "The Show must go on". Und so ist es sicher auch im realen Leben.
Es war aber richtig interessant, auch ein bisschen Einblicke in den TV-Dreh-Alltag zu bekommen.
Die Auflösung bzw. das Tatmotiv hat mich jetzt nicht so aus den Socken gehauen, allerdings hat es mich überrascht, denn ich hatte den Täter und das Motiv zu keiner Zeit auf dem Schirm.
Fazit:
Leider überwiegt diesmal der Klamauk und es ist für mich persönlich etwas zu wenig Krimi. Der Humor, die Einblicke in den TV-Drehalltag und die Anspielungen auf gängige TV-Formate haben mich jedoch gut unterhalten und ich vergebe 4 Sterne.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Sehr interessante Dokumentation
Dokumentation um Jakob Lorber von Michael Junge
Ich bin ein Lorber-Freund, wenn auch ein kritischer. Als solcher schätze ich die "Dokumentation um Jakob Lorber" sehr. Der Autor dieses Buches hat zwar zu wenig positive Nähe zum Lorber-Werk, aber es ist gut, dass er sich mit Neuoffenbarungen kritisch befasst.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef LütholdRezensionen von rewareni:
Horror Geschichten
Dokumentation um Jakob Lorber von Michael Junge
Wieder einmal entführt das Horrormagazin Zwielicht in Band 6 den Leser mit 11 Kurzgeschichten und Artikeln zu diversen Autoren und ihren Lebensgeschichen, in eine Welt des Unheimlichen und sanften Horrors.
Es ist eine bunte Mischung der Genre, die den Charme der Zwielicht Reihe ausmacht.
Während bei Christian Weis ,, Kleiner Vogel flieg´´ die Protagonistin ihre Gedanken in eine Art ,,Schutzwelt´´ abtauchen lässt, so wird einem ,, Das letzte Müsli´´ von Henrike Curdt, sprichwörtlich im Hals stecken bleiben.
Dazu gibt es auch eine schöne Innenillustration wo ich mir vorstellen könnte, dass solche Bilder vor jeder Geschichte als kleine Einstimmung gut passen würden.
Aber auch herrlich zynische und blutige Geschichten sind zu finden wie bei Sascha Lützeler ,, Absurde Logik´´.
Schön ist auch wieder die Geschichte von Algernon Blackwood ,, Max Hensing´´, wo es der Autor schafft sich mit leisen Schritten an das Unheimliche heran zu schleichen und den Leser dabei Gänsehaut Gefühl beschert.
Ein gut gelungenes und düsteres Cover passt zu Zwielicht 6 und die Geschichten bieten wieder einiges an Abwechslung im Bereich des Horrors.
Rezensionen von heinoko:
Ein tief bewegendes Buch
Als die Kirche den Fluss überquerte von Didi Drobna
Lt. Klappentext ist das vorliegende Buch ein Entwicklungsroman. Überrascht hat mich der Begriff, vom Verlag gewählt, denn in der Gegenwartsliteratur ist die Bezeichnung selten geworden. „Der Ausdruck Entwicklungsroman bezeichnet einen Romantypus, in dem die geistig-seelische Entwicklung einer Hauptfigur in ihrer Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der Umwelt dargestellt wird“ sagt Wikipedia.
Ja, es stimmt, dieser Roman ist in der Tat ein Entwicklungsroman. Daniel ist die Hauptfigur, und wir verfolgen sein inneres Reifen in quälend langsamen Einzelschritten. Als sein Vater, für Daniel und seine Schwester völlig überraschend, auszieht und sie mit der etwas unberechenbaren Mutter allein lässt, gerät Daniel in ein Gefühlschaos, das über Jahre anhält. Daniel erlebt eine gewaltige Sturm- und Drang-Zeit, er mäandert zwischen Größenfantasien, depressiver Lethargie und unkontrollierter Wut. Er versteigt sich obsessiv in eine kompensatorisch übersteigerte Zuneigung zu seiner Schwester. Er erstickt geradezu im permanenten Zwiespalt zwischen Anerzogenem und zaghaft auftauchendem eigenen Willen. Wir erleben mit Daniel und seiner Schwester zwei tief beschädigte Kinderseelen, Kinder, die sich schuldig fühlen für die Flucht des Vaters, für das Vergebliche im Leben der Mutter und die sich ein Leben lang nicht wirklich daraus befreien können. Erst als die Parkinson-Demenz der Mutter nicht mehr zu leugnen ist und die Familie auf ganz neue Weise gefordert wird, gewinnt auch Daniel endlich Konturen…
Didi Drobna lässt uns tief Einblick nehmen in ein Familiengefüge, das auseinanderbricht und sich wieder in neuer Weise zusammenfügt. Ihre pointierte Erzählweise von vermeintlich komischen Familienszenen könnte allerdings zu Missverständnissen führen. Nein, es ist kein komisches Buch, es erzählt nicht einfach schräge Erlebnisse von schrägen Menschen. Es ist ein tragisches, tief trauriges Buch voll von Angst, Versagen, fehlgeleiteter Suche nach Verlorenem, wenngleich auch zugegebenermaßen gekonnt verpackt in pseudo-fröhlichem Geschenkpapier.
Die Autorin verfügt über eine gewaltige und gleichermaßen poetische Sprachkraft. Ihre Wortbilder kommen ganz einfach daher, ganz unspektakulär, geradezu minimalistisch, und zielen doch mit einer unglaublichen Präzision auf das Wesentliche. Umfassender und tiefergehend kann man zum Beispiel Demenz nicht schildern: „… wie sie in ihrem Kopf herumirrte…“
Ein großartiger Roman, in poetischer Sprache Tiefen des Mensch-Seins auslotend, bewegend, zum Wieder- und Wiederlesen.
Rezensionen von Tara:
Humorvoller Provinzkrimi aus Franken
Bülent Rambichler und die fliegende Sau von Anja Bogner
„Bülent Rambichler und die fliegende Sau“ ist ein äußerst humorvoller Krimi von der Autorin Anja Bogner mit einer Menge fränkischem Lokalkolorit.
Bülent Rambichler - ein Kriminalbeamter aus Nürnberg und Sohn eines Türken und der Fränkin - verschlägt es gemeinsam mit seiner Kollegin Astrid zum Ermitteln in seinen Heimatort Strunzheim.
Nachdem dort die Fleischfachverkäuferin Kerstin tot aufgefunden wurde, ist es vorbei mit der Ruhe in dem idyllischen Dorf.
Der lockere, humorvolle und lebendige Schreibstil von Anja Bogener ist äußerst unterhaltsam. Durch fränkische Redewendungen und einer Menge Wortwitz nimmt sie einen direkt mit in das fränkische Dorf. In dem Glossar „Fränkisch für den Hausgebrauch“ im hinteren Teil des Buches findet man eine Erklärung der wichtigsten Wörter. Auf sehr unterhaltsame Weise werden hier eine Menge Klischees bedient, aber gleichzeitig werden auch gesellschaftskritisch Vorurteile aufgezeigt.
Weder Bülent noch Astrid sind typische Polizisten. Bülent ermittelt am liebsten vom Schreibtisch aus und Astrid ist leicht esoterisch angehaucht.
Auch die Beschreibung der übrigen Charaktere ist einfach einmalig. Jeder für sich ist ein Original und somit ergibt sich eine total skurrile Dorfgemeinschaft in der es eine Menge Geheimnisse gibt und jeder irgendetwas auf dem Kerbholz hat.
Die Gestaltung der Innencover fand ich ebenfalls sehr gelungen und hilfreich. So findet man zu Beginn ein „Who is who in Strunzheim“ und am Ende eine Skizze des Dorfes.
Obwohl mich das Buch zum Ende überrascht hat, stehen der Fall und die Spannung bei diesem Krimi nicht im Vordergrund. Es hat einfach durch seinen Sprachwitz und die liebenswerten abgedrehten Charaktere großen Unterhaltungswert.
Ein wirklich toller Serienauftakt mit viel Potential für Bülent und Astrid. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Fälle.
Rezensionen von Petra Sch.:
Darf man Popeln?
Bülent Rambichler und die fliegende Sau von Anja Bogner
Dieses tolle Kinderbuch hat ein weit verbreitetes Tabu-Thema zum Inhalt: Das In-der-Nase-Bohren.
Kinder tun es sowieso, aber auch Erwachsene popeln. Darf man das nun? Oder doch nicht?
Annette Langen geht dem Geheimnis um das Popeln mit viel Witz auf den Grund.
Dazu gibt es einen Popelzisten, der die Kinder beauftragt, immer "Popel-Alarm!" zu rufen, wenn jemand in der Nase bohrt.
Und der Vogel von der Popelzei geht auf die Suche nach Tieren, die Popeln. Er beginnt bei den Ferkeln, dann geht's zu den Bienen, auch die Flamingos und sogar der Wal werden befragt. Doch alle Tiere haben einen Grund, nicht zu popeln. Wer dann tatsächlich popelt, erfährt man auf der letzten Seite, inkl. lustigen Klappen.
Und auf jeder Doppelseite gilt es diejenigen zu suchen, die versteckt in der Nase bohren.
Das Buch richtet sich an Kinder von 3-6 Jahren, doch auch meine 8jährige Tochter ist aufgrund des Titels und der Inhaltsangabe total neugierig auf das Buch geworden und es hat ihr sehr gut gefallen!
Ganzseitige, bunt illustrierte Bilder zeigen die jeweilige Tierart, die der Popelzisten-Vogel befragt.
Der kurze einfache Text ist auch für ungeübte Leseanfänger perfekt geeignet.
Und das tolle Fazit dieses Buches ist: Heimlich Popeln ist erlaubt!
Fazit:
Tolles bunt illustriertes Kinderbuch, das auf witzige und spielerische Weise dem Tabu-Thema Popeln auf den Grund geht.
Rezensionen von manu63:
Es wird gemein
Izara 2: Stille Wasser von Julia Dippel
Stille Wasser heißt der zweite Band der Izara Reihe der Autorin Julia Dippel. Nachdem nun Arianas als Izara enthüllt ist, muss sie sich in diesem Band nicht nur dem hohen Rat stellen sondern auch der Familie von Lucian und das wird keine leichte Aufgabe. Gefühlt die gesamte Welt ist gegen eine Verbindung zwischen Ariana und Lucian und dann wird noch über Arianas weiteres Leben verhandelt.
Immer neue Widrigkeiten legen sich Ariana und Lucian in den Weg.
Die Geschichte geht spannend weiter und der Schreibstil ist gekonnt und flüssig. Arianas Gedankenwelt ist vielschichtig und man merkt das sie an den Umständen reift. Wunderbar sind auch wieder die Nebendarsteller und Victorius und Belial laufen zu Höchstform auf.
Was genau nun die Hintergründe von Tristans handeln sind, wird immer noch nicht klar und Band zwei endet mit einem gemeinen Cliffhanger der viel Aufregung für den nächsten Band verspricht. Ich konnte das Buch auf jeden Fall nur schwer beiseite legen und nun warte ich sehnsüchtig auf Band drei. Hat mir Band eins schon gut gefallen konnte dieser Band noch mal etwas zulegen und das erzeugt hohe Erwartungen auf Band drei die hoffentlich erfüllt werden.
Rezensionen von yellowdog:
Geschichte eines Lebens im Exil
Selbstbild mit russischem Klavier von Wolf Wondratschek
Als Leser kann man sich glücklich schätzen, diesen Roman lesen zu dürfen. Den letzten Roman hatte Wondratschek als Manuskript an einen Mäzen verkauft und das Buch blieb der Öffentlichkeit vorenthalten. Diesmal erscheint das Buch, bei Ullstein! Und man wirklich von Glück sprechen, denn das Buch ist es Wert!
Der Roman besteht hauptsächlich aus den Gesprächen des Erzählers, ein Schriftsteller, mit dem russischen Pianisten Suvorin in Wien und den Reflektionen des Schriftstellers über das Gehörte.
Somit ist es ein fast klassischer Künstlerroman. Es ist wohl kein Zufall, dass Wondratscheks Sympathie einer widerspenstigen Figur gehört, der auf Eigenständigkeit besteht, zur Not auch Rebellion nicht scheut. Das geschieht meistens mit einer humorigen Note. Suvorin hat Charme, aber auch seine Schwächen, z.B. seine Trinkerei, aber er steht dazu, wie er ist und lässt sich nicht verbiegen. Es ist die Geschichte eines Lebens, auch die des Alterns.
Die Gespräche in dieser Umgebung entwickeln einen eigenen Sound und als Leser kann man in dieser Sprache schwelgen.
Rezensionen von C. P.:
Über Manipulation und Unterdrückung
Die Perfekten von Brinkmann Caroline
Die wichtigste Überlebensregel: "Vertraue niemandem!" Rain ist ein Ghost, ein unregistrierter Menschen in einem komplett registrierten System. Eine Welt nach der unseren, in der die Menschen nach der Qualität ihrer Gene klassifiziert werden. Wie Geister verstecken Rain und Storm, ihre Mutter, sich vor dem Gesetz, weichen Überwachungsdrohnen aus und kämpfen ums Überleben.
Bis Rain einen fatalen Fehler begeht: Sie vertraut einem registrierten Menschen. Und setzt damit eine Ereigniskette in Gang, die ihr bisheriges Leben komplett zerstört...
Das Worldbuilding ist faszinierend: Nachdem die bisherige Menschheit durch Rücksichtslosigkeit und Egoismus die Welt fast zerstörte, leben im Königreich Hope die Menschen innerhalb sicherer Grenzen. Eingeteilt ist das Reich in Zirkel, welche für besondere Eigenschaften stehen, wie z. B. der grüne Zirkel für die Landwirtschaft oder der weiße Zirkel für die Forschung. Regiert werden die Menschen von den Gesegneten, genetisch bis zum Perfekten aufgewertete Menschen, die im luxuriösen goldenen Zirkel leben. Weitab davon liegt Grey, der graue Zirkel, geprägt von Industrie, Asche und Smog, welcher einem in hohen Konzentrationen die Atemwege verätzt. Hier kämpft nicht nur Rain ums Überleben, sondern versuchen auch andere, dem Smog und der Armut zu entkommen, indem sie sich in die reicheren Zirkel hocharbeiten. Perfekte Gene sowie herausragende Leistungen in der Schule sind dafür Voraussetzung. Auch Lark und seine beste Freundin Hail versuchen, als Sentinal und Forscherin in ein besseres Leben aufsteigen zu können. So könnte Lark auch seiner Familie ein komfortableres Leben ermöglichen, da Bewohner, denen eine genetische Einstufung geringer als eins oder eins-plus zugeteilt wurde, keine beruflichen Aufstiegschancen möglich sind. Als sich die Wege von Rain und Lark mehrfach kreuzen, ändert sich das Leben der beiden jedoch schlagartig, ohne, dass sie etwas dafür können. Denn im Untergrund regieren die Spines, eine Rebellengruppe, deren Macht bisher unterschätzt wurde...
"Die Dornen der Spines wachsen überall." (Zitat S. 452)
Mir hat vor allem die kämpferische Rain sehr gut gefallen. Sie und Lark umgibt jeweils ein Geheimnis, welches im Verlauf des Buches eine wichtige Rolle spielen wird. Und obwohl es im Leben von Rain mehrmals zu überraschenden Wendungen kommt, bleibt sie sich die ganze Zeit treu, verleugnet weder sich noch ihre Herkunft. Doch auch Lark ist ein Charakter, welcher sehr ausdrucksstark gezeichnet ist. Er ist im Herzen ein guter Kerl, der genau deswegen jedoch sich und andere unabsichtlich in Gefahr bringt. Dafür hab ich bei Rain mehrfach die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, wenn sie sich nicht an die wichtigste Überlebensregel hielt und anderen vertraute - obwohl ihre Mutter ihr doch etwas anderes beibrachte.
Die Welt im Roman ist anschaulich beschrieben mit ihren verschiedenen Zirkeln, welche alle nach Farben benannt sind. Sehr gut wird beim Lesen deutlich, wie aus Ungerechtigkeit Hass, aus Hass Gewalt entsteht. Wie Macht durch Manipulation erwächst und ein Klassensystem auf Dauer nicht funktionieren kann, da Ungerechtigkeit zu Rebellion führt, führen muss. Und mittendrin befindet sich Rain. Der Regen. Der Neuanfang.
"Die Perfekten" ist ein grandioser, dystopischer Roman, welcher ein künstliches, auf Ungerechtigkeit bauendes Klassensystem sowie dessen Folgen beleuchtet. Ein beeeindruckender Roman um Vertrauen und Verrat, Liebe und Hass, Ignoranz und Hoffnung. Mit Spannung warte ich nun auf die Fortsetzung "Die Vereinten", in welcher das Schicksal der Bürger von Hope entschieden wird.
Rezensionen von Rina:
Ein entzückendes Bilderbuch
Die Knotenlöserin von Lena Raubaum; Clara Frühwirth
"Sanften Fußes und frohen Mutes" kommt die Knotenlöserin in die Stadt, in der sie sich an den Brunnen setzt und auf Menschen und sogar Tiere wartet, die ihr einen Besuch abstatten wollen. Sie bringen ihr jegliches, was "verwirrt und verirrt, verschlungen und verwickelt, verstrickt und verzwickt" ist.
Geduldig und behutsam löst diese die Knoten, allerdings nicht alle, denn manche Knoten müssen sein oder sie lösen sich von allein.
Farbenfrohe Illustrationen untermalen den zarten, Text. Das Buch regt zum Nachdenken über die eigenen Knoten an. Wann brauche ich eine Knotenlöserin? Steckt auch eine Knotenlöserin in mir selbst? Kann ich meine eigenen oder gar die Knoten anderer lösen? Über diese und viele andere Fragen lässt sich auch mit Kindern sprechen. Somit eignet sich das Buch auch zum Einsatz im Unterricht.









