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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DieLeserin:

Die Päckchen des Lebens auspacken

Das Leben, das wir begraben von Allen Eskens

Joe ist so ein netter Typ von nebenan, der eigentlich nur sein Studium beenden will. Das ist mit einer alkoholkranken Mutter, einem autistischen Bruder und Geldsorgen aber nicht so leicht.
Für seinen Biografie-Kurs muss über einen alten Menschen eine Biografie schreiben. Und so findet Joe Carl. Carl Iverson, verurteilter Mörder, der vor über 30 Jahren ein 14jähriges Mädchen vergewaltigt und getötet haben soll.

Aber auch Carl trägt noch andere Päckchen mit sich herum, die nun nach und nach ausgegraben werden.

Die Geschichte lebt vor allem durch den netten Joe. So ein auf den ersten Blick unschuldiger Junge, dem man auch als Leser nur alles Gute wünscht. So einer, mit dem man sofort Freundschaft schließt, mit dem man hofft, mit dem man bangt.
Kein Wunder also, dass man als Leser den Jungen gerne begleitet.

Dann wird klar, worum es in der Geschichte geht. Um Vorurteile und um Rucksäcke, die das Leben einem packt. Und die nun ausgepackt werden. Um alte Geheimnisse, die man lieber verscharrt zu wissen glaubt, die nun aber an die Oberfläche gezogen werden.

Ziemlich ruhig und entspannt lesen sich die ersten zwei Drittel des Buches. Geheimnisse treten hervor, Fragen werden aufgeworfen, immer an der Seite des lieben, netten Joe Talberts. Erst gegen Ende legt die Geschichte nicht nur an Fahrt zu, sondern auch an Action.

Für mich ein nettes Buch für zwischendurch, das vor allem durch die nette Hauptfigur, die vielen Geheimnisse und den Blick auf Vorurteile überzeugen konnte.

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Rezensionen von Vicky:

Zwiegespalten

Das Leben, das wir begraben von Allen Eskens

Das Cover ist sehr schön und ansprechend gestaltet. Die Farbgebung, das Motiv und die Schrift sind gut aufeinander abgestimmt und gefallen mir gut.


In ‚Über dieses Buch‘ kann man sich einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf den Roman der Autorin Sharon Sala holen. Die Geschichte umfasst siebzehn Kapitel sowie einen Epilog.

Der Einstieg ist sehr spannend und man kommt gut voran. Der Schreibstil ist okay aber so richtig vom Hocker haut es mich nicht. Die Charaktere wirken interessant aber so ganz ohne Erinnerungen ist die weiblich Hauptfigur anfangs schwer einzuschätzen und man ist als Leser gespannt diese Lücken nach und nach zu füllen.
Zwischendurch war ich von der Geschichte gefesselt aber andererseits ging es mir auch zu langsam voran und lies mich sehr zwiegespalten auf der Couch verweilen. Die letzten Kapitel finde ich dann auch spannend und interessant. Außerdem kommt im letzten Abschnitt einiges an Humor dazu – ich mag Clays Eltern sehr! Das Ende war spektakulär, dass fand ich toll und gefiel mir gut.

Allerdings warte ich bis zum Ende auf das ‚Gewisse etwas‘, ich war zwar gefangen genommen und fand die Geschichte spannend aber es kam mir doch etwas gezwungen vor. Deswegen ziehe ich zwei Sterne ab.

Fazit: Sharon Sala verknüpft in ‚Tief unter die Haut‘ sinnliche Romantik und fesselnde Spannung miteinander allerdings konnte mich diese Umsetzung nicht zu 100% überzeugen aber es hat definitiv Potenzial.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

Abgründiges Lesevergnügen

Der Abgrund in dir von Lehane Dennis

Ein Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte und der dem Titel entsprechend, in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt. Wozu sind wir fähig, wenn unser Welt- und Menschenbild zusammenbricht? Und wie erlangen wir – trotz allem – wieder unsere Selbstbestimmtheit? Ob der nach einem etwas langatmigen Beginn überraschenden Wendungen ein Leservergnügen auch für jene, die wie ich sonst keine Thriller mögen.

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Rezensionen von heinoko:

Hochwertig in Ausstattung und Inhalt

Freundinnen von Binkert Dörthe

„Besuche deine Freunde oft, sonst wächst der Weg zu.“ (Sprichwort)
„Beziehungsneugierige Leserinnen“ wünscht Verena Kast diesem Buch. Besser könnte man es nicht ausdrücken, denn die Beziehung zwischen Freundinnen ist so vielfältig, wie Menschen vielfältig sind. Der vorliegende Bildband zeigt diese Vielfalt auf beeindruckende Weise.

Schon das Äußere des großformatigen Buches besticht. Das Cover zeigt das Gemälde „Al Fresco Tea“ von Lawton S. Parker, einem amerikanischen Maler des Impressionismus, und es hat eine hinreißende Wirkung auf mich. Ein unbeschwerter Sommertag, flirrendes Sonnenlicht, das durch die Blätter fällt, im Halbschatten unter Bäumen Zweisamkeit genießen, sich erzählen und von Zukunft träumen… Genau so stelle ich mir das ideale Freundin-Treffen vor, leicht und voller „Zeitwohlstand“, wie Verena Kast in ihrem klugen Vorwort es nennt, wenn Freundinnen Zeit haben füreinander. Der Fliederton im Bild setzt sich im Buch fort. Einfach nur schön. Seit vielen Wochen steht das Buch quer in meinem Bücherregal, und bei jedem Vorbeigehen erfreue ich mich an dem wunderbaren Cover.
Auch der Inhalt des Buches ist hochwertig. Nicht nur der großartige Beitrag von Verena Kast, der Grande Dame der Jung’schen Psychoanalyse, beleuchtet das Thema Freundschaft unter Frauen in umfassender Weise. Dörthe Binkert gelingt eine zusätzliche Dimension: Sie schlägt einen großen Bogen von der ersten Freundin über die beste Freundin, über die erotische Komponente in Frauenfreundschaften bis hin zur alle Schwierigkeiten überdauernden vertrauensvollen Verbindung. Und diesen großen Bogenschlag untermalt sie im wahrsten Sinne des Wortes mit einer unglaublichen Fülle an Gemälden aus den verschiedensten Epochen. Sie knüpft anhand der Bilder faszinierende Gedankenfäden. Und genau diese Verknüpfung macht den Reichtum des Buches aus. Die Texte lesend erschließen sich mir die Gemälde auf neue Weise, und die Gemälde betrachtend erschließen sich mir die Texte in größerer Tiefe. Das Buch endet mit dem russischen Sprichwort: „Wer sich keine Zeit für seine Freunde nimmt, dem nimmt die Zeit die Freunde.“ Nehmen Sie sich Zeit – auch für dieses wunderbare Buch!

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Rezensionen von DieLeserin:

Bösartig, düster, hoffnungslos! Lesetipp!

Die Maske von Nakamura Fuminori

Tradition wird in Japan groß geschrieben. Ganz besonders dann, wenn man zum Kuki-Clan gehört. Fumihiro ist gefangen, denn sein Vater hat etwas ganz Besonderes mit dem Jungen vor. Er will der Welt ein Geschwür des Bösen geben. Dieses Geschwür hat einen Namen: Fumihiro.
Der Clanpatriach verspricht den Jungen, dass er zum vierzehnten Geburtstag die Hölle kennen lernen wird.

Dass bei diesem Plan seine Adoptivschwester Kaori eine große Rolle spielen ahnt er noch nicht. Grausam setzt der Patriach seine Familientradtion fort. Dann rückt der Geburtstag näher und so nach und nach tut sich das Grauen des Bösen auf.

Fuminori Nakamura ist wohl auch so ein Japaner mit zwei Gesichtern. Sein erstes übersetztes Buch „Der Dieb“ liest sich nämlich ganz anders, das ist so eine Geschichte, die den Schalk im Nacken hat. In „Die Maske“ geht es auch um die Unterwelt Tokios, aber viel bösartiger, dunkler, hoffnungsloser.
Beim Lesen war ich von der ersten Seite an gefesselt und tastete mich mit Beklemmungsgefühlen voran. Denn dieser alte böse Mann, Fumihiros Vater, lässt dem Jungen keine Chance. Und man ahnt: Das kann nur böse enden und überhaupt, diesen Traditionen entkommt man nicht. So ergeht es auch Fumihiro, der eigentlich ein guter Junge ist, dem aber keine Chance bleibt, sein Leben im Guten zu führen. In so einer Familie ist einfach kein Platz für Gutes, und genau das beweist Nakamura auf jeder Seite. Gut ist es nur für den Leser: Denn der verfolgt das fortschreitende Grauen und weiß: Das wird böse enden.
Wieder einmal hat mich Fuminori Nakamura fesseln können. Und zwar von Anfang an. Denn auch sein zweites, sein richtig böses, Gesicht steht dem japanischen Autor richtig gut. Wer sich auf eine hoffnungslose Familientradition einlassen möchte, kommt um dieses Buch nicht rum. Bei all dem Bösen ist es nämlich verdammt gut zu lesen. Lesetipp!

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Rezensionen von C. P.:

Entscheide dich zwischen Gut und Böse

Die Maske von Nakamura Fuminori

Als bei einem Forschungseinsatz Leannes Schwester Maya ums Leben kommt, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch statt Mitleid erhält sie lediglich die Anweisung, den nächsten Auftrag zu übernehmen. Natürlich ist sie da empfänglich für Damions Mitgefühl, als sie und ihr Bruder in dessen Lebensgemeinschaft eingeladen werden.

Eine auf den ersten Blick lebensfrohe Gruppe in der Nähe des großen, verbotenen Waldes, die sich um Menschen in Not kümmert. In den Städten wird jedoch vor ihnen gewarnt, sie seien eine Sekte der Schwarzen Magie und beten Zantul an, den Gott der Finsternis. Und tatsächlich sind im verbotenen Wald Spuren erhöhter Schwarzer Magie spürbar. Doch Damion stellt Zantul als den Gott der Güte dar, und Leanne weiß bald nicht mehr, was sie noch glauben soll.
Die Grundstimmung des Romans ist düster. Es geht um Religion, Manipulation, Macht und Lügen, kombiniert mit Magie. Leanne wächst in einer Welt auf, in welcher es unter Strafe verboten ist, die gängige Religion in Frage zu stellen. Bis jemand in ihr Leben tritt, der eine völlig andere Sicht der Dinge hat, ihre bisherige Weltsicht durcheinander bringt und sie schon bald nicht mehr weiß, was der Wahrheit entspricht und wer wirklich die Guten sind. Und ich finde, diese innere Zerrissenheit hat Christian Milkus recht gut dargestellt. Leanne beginnt, ihren bisherigen Glauben in Frage zu stellen und langsam die Augen zu öffnen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse scheinen zu verschwimmen und machen es ihr schwer, sich zu entscheiden, auf wessen Seite sie stehen will.
Wo ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte wäre das Worldbuildung. Die einzelnen Mächte wie die Priester des Lichts, das Königshaus und die Gelehrten wurden kaum ausführlicher beschrieben, so dass der vorhandene Konflikt zwischen diesen Gruppen gar nicht richtig an die Oberfläche trat. Die magischen Tiere sorgte für angenehme Abwechslung, kamen für meinen Geschmack auch etwas zu kurz und hätten mit einem weiteren Auftritt vielleicht noch eine schöne fantastische Abwechslung ins Geschehen gebracht. Die vorgestellte Stadt wurde hingegen recht zauberhaft erdacht, die gefiel mir sehr.
Zusätzlich waren mir die Hauptcharaktere etwas zu oberflächlich beschrieben, da hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht, mehr Interaktionen, welche das Geschehen lebendiger gestaltet hätten und die Liebesgeschichte zwischen Leanne und Damion glaubwürdiger.
Ein schöner, etwas düsterer Roman um Glaube und Manipulation, um das Erkennen von Lüge und Wahrheit, der mir leider nicht tief genug an der Oberfläche dieser interessanten Welt gekratzt hat.

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Rezensionen von Pink Anemone:

Dreckig - Dreckiger - Martin Krist. Dieser Thriller hat es wirklich in sich und 08/15 sucht man hier vergebens.

Drecksspiel von Martin Krist

David Gross, ehemaliger Polizist und nun als Problemlöser für einen Anwalt tätig, ermittelt im Fall einer entführten Tochter aus gutem Hause. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Denn Berlin wartet mit finsteren Ecken, zwielichtigen Typen, bösen Gedanken und blutigen Taten....(Klappentext)

♟♟♟♟♟

"Caro sieht dem Tod in die Augen.

Der Anblick ist kaum zu ertragen,
doch kräftige Hände umfangen ihren Kopf wie ein Schraubstock
und zwingen ihren Blick direkt in die Augen der verzweifelten Frau,
aus deren aufgeschlitzter Kehle das Blut spritzt."
(S. 2 - Anfang)

Dies ist der Auftakt für die David Cross-Reihe, der es wirklich in sich hat.

Der Autor fackelt hier nicht lange. Bereits auf der ersten Seite spritzt das Blut und ab diesem Zeitpunkt befindet man sich in einem Thriller der sich gewaschen hat.
Man begleitet abwechselnd verschiedene Figuren und Handlungsstränge, welche scheinbar nichts miteinander zu tun haben.

David Cross: Privatdetektiv für einen Anwalt, der die ganz Großen vertritt. Sein derzeitiger Auftrag ist die Tochter eines großen Firmenmoguls zu finden, welche spurlos verschwunden ist

Hannah: welche mit ihrem Mann und ihrem gemeinsamen Baby endlich mal wieder in einem Ferienhaus entspannen will, findet sich in diesem gefesselt auf einem Stuhl wieder

Toni: Ermittler bei der Mordkommission, bei dem die Kacke ordentlich am dampfen ist. Koks, Nutten und Geschäfte mit dem Paten von Berlin sind sein Alltag. Seine Stammprostituierte wird nach einem gemeinsamen Streit abgeschlachtet im Bordell aufgefunden. Nun muss Toni zusehen, wie er sich aus dieser Misere herauswinden kann und vor allem den Täter finden kann, bevor seine Kollegen Spuren finden, die zu ihm führen könnten.

Im Verlauf kommen vereinzelt noch weitere Handlungsstränge und Perspektiven hinzu.

Langweilig wird es hier also definitiv nicht und mit jeder Seite steigt die Spannung und die Frage, wie das alles zusammenhängen könnte und wie der Autor dies stimmig miteinander verweben will.
Im Zuge der Story nähern sich diese Handlungsstränge langsam aneinander an, beginnen sich teils zu überschneiden, um sich am Ende zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden.
Die Auflösung selbst ist durchaus überraschend, mich konnte jedoch vor allem das Ende begeistern, welches kein Happy End im eigentlichen Sinne beinhaltet, sondern genauso rau und direkt wie die Story selbst ist. Dafür endet es mit einem verdammt fiesen Cliffhanger *g*.

"Sie kämpfte gegen den Schmerz und die Panik, die sie zu überwältigen drohte.
Schnaufend atmete sie durch, schluckte noch einmal. Und noch einmal.
Immer wieder, bis sie gleichmäßig durch die Nase Luft holen konnte.
Sie blinzelte den Schweiß aus den Augen.
Eine Gestalt schob sich in ihr Blickfeld."
(S. 41)

Ich habe aber bezüglich der verschiedenen Handlungsstränge auch etwas zu bemängeln. Diese sind gleichzeitig die Stärke, aber leider auch die Schwäche dieses Thrillers.
Die Schwäche liegt, für mich persönlich, am sehr raschen Wechsel zwischen der verschiedenen Perspektiven und Handlungen. Jeder Strang dauert gerade mal zwei kurze Seiten, oder weniger. Kaum ist man im Geschehen, wird man schon wieder in ein anderes geschleudert. Aufgrund dessen konnte ich mich nie vollends auf einen Charakter einlassen, in keine Handlung so richtig eintauchen.
Gegen Ende, als sich die verschiedenen Handlungen beginnen zu überschneiden, fand ich diesen rasanten Wechsel wiederum durchaus angebracht und gelungen, da dadurch zusätzlich Spannung und Tempo erzeugt wurden. Ich hatte das Gefühl, wie in einem Actionfilm, von einer Szene zur nächsten zu springen, bis die Story mit einem Showdown endete. Diese rasanten Sprünge den ganzen Thriller hindurch fand ich jedoch etwas störend und manchmal sogar nervig. Das Positive an den vielen Szenarien ist aber, dass es keineswegs verwirrend ist und jeder Handlungsstrang mit einem genialen Cliffhanger endet. Außerdem wurden dadurch, wie schon erwähnt, permanent Spannung und Tempo erzeugt, welche während der ganzen Story beibehalten wurden. Paar Seiten mehr wären jedoch nicht ganz verkehrt gewesen und hätten den selben Effekt erzielt.

Der Thriller ist nur bedingt für schwache Nerven und sensible Mägen geeignet, denn hier spritzt das Blut und es wird gefoltert und gesäbelt. Der flüssige und äußerst bildhafte Schreibstil sorgt zusätzlich für blutiges Kopfkino und das Setting wird ebenso atmosphärisch eingefangen.
Auch die Charaktere agieren für ihre Verhältnisse authentisch. Man muss bei Martin Krist aber darauf achten in keine Falle zu tappen, denn hier sind die bösen Buben zwar durchwegs böse, jedoch nicht nur und nicht jeder Gute nur gut. Hier spielt wirklich jeder sein eigenen Drecksspiel und das fern von 08/15.

"David verbarg sich in der Menschenmenge, die wie eine Welle dem Ausgang entgegenschwappte.
Ein zahnloser Zottelbart bettelte um gültige Tickets.
Draußen auf der Straße brodelte der Verkehr.
Benzingeruch hin in der heißen Luft.
(S. 158)

Fazit:
Bis auf das rasche Herumspringen zwischen den Handlungssträngen wie ein Jo-Jo, ist das ein 1A Thriller, der sich fern von 08/15 bewegt und es herrlich blutig und brutal zugeht.
Spannung und Tempo sind permanent vorhanden und man schafft es nicht, diesen Thriller vor Ende aus der Hand zu legen. Dieser Thriller hat es also definitiv in sich und ließ mein Thrillerherz höher schlagen.

© Pink Anemone

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Rezensionen von C. P.:

Rückblicke in die Vergangenheit

Die Grimm-Chroniken - Der Schlafende Tod von Maya Shepherd

Der schlafende Tod ist der dritte Band der Grimm-Chroniken - der Serie, die die Wahrheit hinter den Märchen aufdeckt. Wer die beiden vorherigen Bände nicht gelesen hat, dem möchte ich diese zum besseren Verständnis vorher an Herz legen. Ebenso könnte das Weiterlesen meiner Rezension sonst vielleicht die beiden früheren Bände spoilern, das wäre ärgerlich.

In diesem Band erleben wir Mary, wie sie mit Dorian vor dessen mächtigen Vater auf der Flucht ist und gleich an den nächsten Märchenbösewicht gerät. Ebenso bekommen wir Einblick in Schnees Kindheit und lernen etwas mehr über Vampire und deren Eigenschaften kennen. Und natürlich spielen auch wieder gewisse Märchenelemente aus dem Schneewittchen-Märchen eine nicht unwichtige Rolle (welche ich aber nicht verraten möchte, sonst wäre die Überraschung ja weg).
Ich empfand diesen Band als etwas ruhiger im Vergleich zu den vorherigen Bände. Auch hier wurden wieder mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, so dass die Serie nicht an Spannung verliert, sondern nur noch neugieriger auf die Fortsetzung macht. Dennoch fehlte mir hier ein wenig das Mitfiebern, wobei der Schluss einen spannenden, vieleicht sogar gefährlichen vierten Teil verspricht.

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Rezensionen von Gluecksklee:

Noir-Krimi mit kleinen Schwächen

Ed ist tot von Russel D McLean

Nachdem Jennifer Carter, ihres Zeichens Buchhändlerin und Schottin, versehentlich ihren Exfreund Ed umgebracht hat, findet sie sich plötzlich und unerwartet aufgrund einer skurrilen und schauerlichen Verkettung der Umstände als meistgesuchte Frau Schottlands wieder. Dass Jennifer dabei von einer brenzligen Situation zur nächsten und von einem Mord zum nächsten stolpert, hätte die Buchhändlerin wohl auch nicht erwartet.

Zunächst einmal wird Ed ist tot als Kriminalroman aus dem Bereich Noir-Krimi angepriesen. Dieser Kriminalroman ist der erst aus diesem Genre, den ich gelesen habe und er hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Zum einen ist der Schreibstil flüssig, die Kapitel sind nicht zu lang und Jennifer und ihre zum Teil skurrilen Gedankengänge – die Frau hat gerade einen Mord hinter sich und macht sich Gedanken darüber, was die Klatschpresse wohl über sie schreiben könnte – sind definitiv auf düstere und schräge Art und Weise unterhaltsam. Zugegebenermaßen muss man die Art von Humor mögen, ansonsten kann man mit dem Buch wahrscheinlich weniger anfangen.

Wenn man sich auf diese schräge Achterbahnfahrt einlässt und es in manchen Momenten mit der Logik und der Anzahl von möglichen Zufällen, die benötigt werden, damit sich manche Situationen zu Jennifers Gunsten wandeln, nicht allzu genau nimmt und jede Szene daraufhin auseinandernimmt, hat man mit Ed ist tot einen wirklich unterhaltsamen Noir-Krimi vor sich, den ich innerhalb weniger Tage ausgelesen habe. Allerdings macht es sich der Autor meiner Meinung nach mit dem Ende ein wenig zu leicht. In Kombination mit den bereits angesprochenen Logikfehlern (z.B. hat Jennifer in einer Szene überhaupt kein Geld bei sich und kann einen Taxifahrer nicht bezahlen, sich aber kurz darauf einen Weißwein in einer Bar bestellen und diesen auch bezahlen – der Bezahlvorgang wird in der Handlung sogar explizit aufgeführt), komme ich auch eine Gesamtwertung von drei von fünf möglichen Sternen.

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Rezensionen von begine:

Märchenhaft

Die englische Fotografin von Jefferies Dinah

Dinah Jefferies führt uns mit ihren Romanen in die indische Kultur und Landschaft. Man erlebt in ihren Geschichten den Flair Indiens.
Der Roman „Die englische Fotografin“ spielt 1930. Die Protagonistin Eliza, hat bis zu ihrem 10 Lebensjahr indien gelebt. Nach dem Mord an ihrem Vater zieht die Mutter mit ihr nach England.

Sie freut sich, das sie im Auftrag der Krone die Mitglieder der Famielie des Maharadscha von Raiputana porträtieren soll. Für ein Jahr wohnt sie im Palast und befreundet sich mit Jay dem Bruder des Fürsten.

Aber dann wird es ungemütlich, es gibt Eifersüchteleien, Intrigen und Drohungen.

Dinah Jefferies hat selber bis zu 9 Jahren in Madras gelebt und reiste als Erwachsene durch Indien, dadurch kann sie genau schildern, wie man das Verhältnis zwischen England und Indien empfindet. Ihr Schreibstil ist locker und fesselnd. Der Leser kann die Geschichte direkt miterleben.

Ein schöner romantischer sinnlicher Liebesroman.

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