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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lagoona:

Dieses Buch ist der absolute Hammer - ganz großes Kino

Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern.Bd.1 von Vic James

Dark Palace war wieder einmal eines der Bücher, auf das ich schon lange gewartet habe. Ich habe schon vor einiger Zeit die Leseprobe gelesen und fand sie einfach nur großartig. Das Cover besticht natürlich auch, ganz genau nach meinem Geschmack.
Nun habe ich "Dark Palace - Zahn Jahre musst du opfern" schon gelesen und bin ehrlich gesagt hin und weg und total geflashed.

Worum geht es?
In "Dark Palace" findet der Leser sich in einer Welt der Zweiklassengesellschaft mitten in England wieder.
Die eine Gruppierung besteht aus den "normalen" , arbeitenden Bürgern, die andere ist eher adelig, hat magische Fähigkeiten und
regiert die Welt. All jenen, die zur unteren Kategorie gehören wurde ein finsteres Schicksal auferlegt, sie müssen sich jeweils zehn volle Jahre ihres Lebens dem Adel als Sklaven zur Verfügung stellen.
Luke lebt gemeinsam mit seinen Eltern und seinen beiden Schwestern Abi und Daisy als die Eltern eines Tages eine folgenschwere Entscheidung treffen. Sie wollen ihre zehn Sklavenjahre gemeinsam als Familie antreten, dabei ist es eigentlich nicht üblich, dass sich Kinder schon in so jungen Jahren freiwillig melden. Der Gedanke diese vielen Jahre zusammen durchzustehen ist eine wunderbare Idee. Gemeinsam bewerben sie sich als Sklaven auf dem Sitz der Familie Jardine, die berühmt berüchtigt besonders durch ihre drei Söhne, das Land beherrscht. Natürlich kommt alles anders als geplant und Luke wird von seiner Familie getrennt und in eine elende Arbeiterstadt gebracht, in der rauhe Sitten herrschen.Um hier zu überleben braucht es mehr als stählernde Muskeln.
Mein Fazit:
Ich habe diese Buch förmlich inhaliert. Innerhalb von zwei Tagen habe ich es ausgelesen und bin auch jetzt immer noch voll und ganz im Dark Palace Fieber. Für mich war es der absolute Knüller und schon jetzt mein Highlight für 2018.
Ich bin absolut begeistert und habe mich gleich in der Welt von Dark Palace wohlgefühlt.
Trotz der wahnsinnig vielen Charaktäre und der vielen Ebenen auf denen man sich als Leser befindet habe ich den Überblick nicht verloren und fand diesen mal ganz anderen Schreibstil einfach nur genial.
Mein Daumen geht ganz klar nach oben. Ich gebe 5 supergute Sternchen, freue mich schon jetzt auf Band 2 und ich hoffe ganz stark auf eine Verfilmung :-)

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Rezensionen von TheUjulala:

Schöne Geschichte mit kleineren Schwächen, mehr Spannung als Romantik

Secret Elements 0: Secret Darkness. Im Spiegel der Schatten (Die Vorgeschichte zu »Secret Elements«-Reihe) von Johanna Danninger

Der Name Johanna Danninger war mir schon länger aus den sozialen Medien ein Begriff. Dennoch hatte ich bisher noch keinen Titel von ihr gelesen. Als ich bei NetGalley das Angebot zu ihrem neuesten Fantasyroman Secret Darkness gefunden hatte, versuchte ich mein Glück und bekam den Zuschlag. Dieses Band ist nun nach den Secret Elements Büchern erschienen, dient aber als Prequel für diese Reihe.

Einen herzlichen Dank noch mal an NetGalley und an Impress (Carlsen-Verlag), für die Möglichkeit, dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen.

Coverbild

Das Cover gefällt mir sehr gut. Neben dem Titel schwebt ein Glas-Prisma, der den Hintergrund auch in changierenden blaurosa Tönen schillern lässt. Dieser Kristall ist zudem auch gleich das Kernelement der Geschichte. Ein einfaches, aber dafür prägnantes Cover. Die Schrift des Titel ist die Gleiche wie auf der Dark Diamonds Reihe und lässt gleich die Zusammengehörigkeit der Bücher erkennen.

Handlung

Die junge Luisa wurde gleich nach ihrer 3 jährigen Ausbildung als Sepcial Agent der Anderswelt in das Team 6 eingeteilt. Diesem Team gehört auch der als Schwerenöter bekannte Alator Stanson. Obwohl Luise sich gleich mit ihrem Team gut versteht und sich übereifrig an die Arbeit macht, bleibt ihr Alators seltsames Verhalten ihr gegenüber ein Rätsel. Die Agency muss nicht nur die Anderswelt vor den Augen der Dortwelt verbergen, sondern auch Verbrechen zwischen den beiden Welten aufklären. So verfolgt das Team 6 eine heiße Spur zu einem längst verschollen geglaubten Kristall und muss beide Welten vor dem Untergang retten.

Buchlayout / Haptik

17 Kapitel teilen die 338 Seiten ein. Jedes Kapitel wird mit einer kleinen Tribal-Zeichnung und lediglich mit dem Wort Kapitel und der Nummer eingeleitet. Die Längen der einzelnen Kapitel sind angenehm.

Idee / Plot

Der Gedanke, dass parallel zu unserer Welt eine Anderwelt existiert, deren Bewohner und Zivilisation uns Menschen ähnlich, aber mit weit aus mehr Gaben und Intellekt bestückt sind, ist nicht neu. Interessant hier aber ist, dass diese Anderwelt in ihrer Kultur und Zivilisation schon wesentlich weiter und fortschrittlicher ist als unsere. Und sie auch verantwortlich dafür ist, dass wir uns nicht in Kriegen und Atombomben schon längst zerstört haben. Sie sind es auch, die die ganze Existenz beider Welten vor der Vernichtung des allseits Bösens aus der Schattenwelt beschützten muss. In dieser Geschichte sind wir gerade mal Anfang der 90er und die Dortwelt beginnt langsam aus dem Kassettenalter zu entwachsen. Die Anderwelt allerdings beherrscht bereits die heute bekannte Technik, und sogar noch weiter darüber hinaus.

Emotionen / Protagonisten

Luisa ist jung und unerfahren, geht aber voller Enthusiasmus an ihre neue Aufgabe ran, manchmal aber auch ziemlich unbedacht - wobei diese Unbedachtheit beim Leser schon vorhersehbar war. Sie wird aber von Torys (Alator) eigensinnigen Verhalten recht eingeschüchtert, wurde sie ja ausgebildet, um keine Regelverstöße zu begehen. Ich fand sie recht sympathisch und authentisch, konnte aber irgendwie nicht so wirklich eine Beziehung zu ihr aufbauen. Ich weiß auch nicht, woran es wirklich lag.

Wahrscheinlich wohl daran, dass es für mich nicht glaubhaft rüberkam, dass Alator so ein Schwerenöter sein soll. Sie ist ihm gegenüber erst mal total abgeneigt und verurteilt ihn von Anfang an, und das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Auch Torys innere Zerissenheit seiner Gefühle gegenüber Luisa kommt bei mir nicht richtig an. Das Verhältnis zwischen den beiden ist für mich einfach nicht greifbar. Luisa redet sich wie ein Mantra ein, dass er die Frauen nur so vernascht, aber wirklich etwas in der Art getan, hat er nie.

Die anderen Figuren werden nur leicht angerissen und bekommen zu wenig Tiefe. So, dass ich mich auch fragen muss, ob alle überhaupt nötig gewesen wären.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen

Die Handlung wiederum baut sich stetig und solide auf, bis sie in einem fulminanten und spannenden Showdown endet. Das Ende wird von zwei (?) Epilogen abgerundet, die eine interessante Fortsetzung versprechen. Luisa erlebt mit ihrem Team einige Abenteuer und beginnt sich auch mit Torys Eigenheiten anzufreunden. Für mich liegt hier die Lovestory aber auch gar nicht so sehr im Vordergrund, sondern viel mehr die Suche nach den Bruchstücken des Schlüsselsteins und die Rettung der Welt vor der Vernichtung durch die Schattenwelt. Den Handlungsaufbau finde ich gelungen, und ich konnte mich ohne Längen auf die Geschichte einlassen.

Szenerie / Setting

Trotzdem erinnert es mich wirklich sehr stark an die Pan-Trilogie von Sandra Regnier. Es tauchen auch Figuren auf, die später nicht mehr erwähnt werden und ich mich überhaupt fragen muss, wozu der Auftritt nötig war. Wie zum Beispiel die Meerjungfrau - wobei ich hier auch wieder sehr stark den Vergleich zu Pan ziehen muss. Wie kommt die Meerjunfrau überhaupt in dieses Gewässer? Hier fehlen mir einfach die Zusammenhänge.

Es wird viel angerissen, aber wenig erklärt und ausgeführt. Das Geschlecht der Zwerge zum Beispiel. Ich hätte mir da einen tieferen Einblick gewünscht. Auch gibt es vor allem am Anfang ein paar Logikfehler oder Ungereimtheiten, die mich immer wieder etwas stutzig gemacht haben. Vielleicht werden diese Dinge dann auch in der Fortsetzung der Dark Diamonds Bücher vertieft, es hat mich dennoch gestört.

Sprache / Schreibstil

Sprachlich ist es gut und solide. Die Autorin findet immer gute Synonyme und hat einen lockeren Schreibstil, in dem sie immer wieder ein paar schöne Formulierungen eingeflochten hat. Die Geschichte wird aus der typischen Ich-Perspektive im Präteritum erzählt. Vielleicht hätte ein zusätzlicher Erzählstrang aus Torys Sicht geholfen, mir die Protagonisten greifbarer zu machen.

FAZIT

Eine solide und nette Geschichte mit mir etwas zu flachen Protagonisten, aber einer spannenden Story. Ein bisschen mehr Einblick und Tiefgang hätte ich mir gewünscht.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Wieder einmal viel Spaß und Spannung

Zitrönchen von Maria Durand

Zitrönchen ist außer Rand und Band und auch Goethe ist kaum wiederzuerkennen. Bei winterlichen Temperaturen und eisigem Gegenwind wird hart für den Vereinscup trainiert.
Sieht Samantha das Ganze vielleicht etwas zu verbissen? Als die Konkurrenz zu Besuch im Stall auftaucht, gerät der Haussegen in eine gefährliche Schieflage.

Am Tag des Wettkampfes scheint zwar die Sonne wieder, jedoch kommen dadurch auch die Schattenseiten ans Licht. Werden die Mädchen, Bent und Luis ihren Gegnern die Stirn bieten können? Neben dem Trubel schöpft Inchi den Verdacht, dass Rosita heimlich die Heimreise nach Spanien plant, aber soll sie Jo und Luis davon berichten? Kann Oma vielleicht weiterhelfen?

Ich habe mich sehr auf den sechsten Teil der Reihe gefreut und hatte wieder einmal viel Spaß beim Lesen. Ich bin seit Band 1 Fan dieser Reihe und freue mich über jedes weitere Buch.
Band 6 war, im Vergleich zu den anderen Bänden, sehr spannend. Es gab viel Drama um Inchi, um den Vereinscup und um Trude. Dazu auch noch das Rätselraten um Rositas Pläne. Es war klasse, die Freunde wieder zu begleiten und ich liebe es, jedes Mal etwas mehr mit den gleichen Figuren zu erleben und sie jedes Mal ein wenig besser kennen zu lernen.
Ihrem Schreibstil bleibt die Autorin sich treu und so paart sich lockere Art mit gutem Pferdewissen, was es mir als Pferdemädchen noch besser gefallen lässt.
Wieder kann ich abschließend die Bücher dieser Reihe wärmstens empfehlen. Ein Muss für jeden Pferdefan!

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Rezensionen von Lotta:

Toller Schreibstil, doch sonst eher enttäuschend

Der Schatten von Melanie Raabe

Norah Richter ist gerade aus Berlin nach Wien gezogen um einen Neuanfang zu starten. Neuer Job, neue Wohnung und doch wird sie plötzlich erinnert, erinnert an etwas, was schon Jahre her ist...

Der Schreibstil ist einfach nur toll, die vielen Nebensätze mit ihren Beschreibungen lassen einen mit Norah mit durch Wien spazieren und alles hautnah erleben.

Dabei kommen ihre Gedanken und Gefühle neben der Umgebung nicht zu kurz und es entsteht bereits nach kurzer Zeit ein stimmiges Bild von ihr. Besonders interessant ist die Wahl ihres Nachnamens...

Nachdem ich sowohl von "die Falle", als auch von "die Wahrheit" restlos überzeugt war, ging ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch. Doch es hat mich nie richtig fesseln können, geschweige denn kann ich von Spannung sprechen. Ohne den super Schreibstil wäre es wohl eher ein Flop geworden. Sehr schade, denn ich hatte mich richtig auf das Buch gefreut.

Insgesamt somit ein toller Schreibstil, doch sonst eher enttäuschend. So bewerte ich mit 3 von 5 Sternen und hoffe, dass mir Melanie Raabes nächstes Buch wieder besser gefällt.

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Rezensionen von Lotta:

Spannender Gentechnik-Thriller

Das Morpheus-Gen von Rode Tibor

Plötzlich kann David Berger nicht mehr schlafen. Von seinem Freund Alex hat er eine Tablette bekommen, dieser wird kurz darauf tot aufgefunden, genauso wie seine Freundin Sarah. Natürlich ist der Anwalt David Berger Hauptverdächtiger...


Nachdem ich bereits das Mona-Lisa Virus von Tibor Rode las, war mir der Schreibstil nicht unbekannt und ich wusste in etwa auf was ich mich einlasse.

So wurde ich auch nicht enttäuscht, denn der Schreibstil liest sich flüssig, baut schnell Spannung durch Zeitsprünge auf. Gleichzeitig bewirken die verschiedensten Perspektiven, die es anfangs erstmal zu sortieren gilt, einen vielfältigen Einblick auf das Geschehen.

Da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte, nur so viel, die Gentechnik spielt mit vielen teils zwielichtigen Organisationen eine große Rolle und es entwickelt sich ein Geflecht mit verschiedenen Zweigen. Leider war hier die Zugehörigkeit eines Charakters sehr vorhersehbar, schade!

Insgesamt jedoch ein spannender Gentechnik-Thriller, dem ich 4 von 5 Sternen gebe und mich auf weitere Bücher aus der Feder von Tibor Rode freue!

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Rezensionen von Vicky:

Ich sterbe für deine Sünden, wenn du für meine lebst!

Uns gehört die Nacht von Jardine Libaire

Das Cover gefällt mir gar nicht - zumindest war dies mein erster Gedanke. Je länger und öfter ich es ansehe desto sympathischer wird es mir jedoch, die Frau mit den Sommersprossen hat etwas.

Der Roman umfasst neunzehn Kapitel mit Monats- und Jahresangaben. Jedes Kapitel umfasst einen Monat, allerdings gliedert sich jedes auf mehrere kurze Abschnitte auf.

Es beginnt im Juni 1987, geht dann zurück ins Jahr 1986 um am Ende wieder in den Juni 1987 zurück zu kommen.

Die Hauptfiguren sind Elise und Jamey und ihr Beziehung zueinander als eigenartig zu beschreiben reicht in meinen Augen nicht aus. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und ich musst mich erst daran gewöhnen denn für mich war dieser eher eigenartig und der Roman selbst sehr schwierig zu lesen. Zwischendurch dachte ich es sei mir vielleicht zu philosophisch aber diesen Gedanken habe ich dann auch wieder verworfen da ich hier letztlich nicht Philosophie erkenne kann. Ich wurde leider bis zum Ende nicht so richtig warm mit dem Buch und den Figuren, es gab mir zu viel hin und her und ich blickte mich ehrlich gesagt nicht so richtig durch, irgendwie konnte ich mich da nicht ganz drauf einlassen und habe mich mehr oder weniger bis zum Ende des Buches durchgequält...

Es gab zwischendurch allerdings auch komische Szenen, ich krieg zum Beispiel Elise als 'eine Zwiebelringe essende Pocahontas' nicht mehr aus dem Kopf.

Fazit: Diese Roman ist zwar schwierig zu lesen aber trotzdem interessant wodurch ich es auch irgendwie bis zum Ende geschafft habe, ich wollte wissen wie es endet aber für mich waren am Ende mehr Fragen da als Antworten. Ich habe ich mich oft von Kapitel zu Kapitel durchgequält und am Ende bin ich, wie gesagt, eher ratlos zurück geblieben... Ich denke nicht dass ich nochmal etwas von der Autorin Jardine Libaire lesen werde, irgendwie wurde ich mit der Geschichten und dem Schreibstil nicht wirklich warm.

Ich finde die Geschichte an sich und auch das Thema und die Zeit interessant aber mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen, irgendwie bin ich da nicht auf der Wellenlänge der Autorin, mich konnte sie mit dieser Geschichte letztlich leider nicht erreichen wodurch ich nur einen Stern für dieses Buch geben kann! Ich hätte ehrlich gesagt deutlich mehr erwartet, die Leseprobe und die Resonanz anderer Leser war so vielversprechend! Mir hat hier irgendwie alles gefehlt, der Zugang zu den Figuren und zur Geschichte, auch von Romantik oder liebevoller Liebe war keine Spur. Für mich war alles nur sehr eigenartig und nicht zugänglich. Ich weiß nicht ob ich mich nur nicht darauf einlassen konnte oder ob es am Buch selbst lag, bisher hatte ich, wie gesagt, nur gutes über 'Uns gehört die Nacht' gelesen und hatte daher auch große Erwartungen. Schade, dass diese nicht erfüllt werden konnten denn ich hatte mich auf das Buch wirklich sehr gefreut. Konnte im Endeffekt aber nicht viel damit anfangen... Ich hoffe andere Leser mache eine bessere Erfahrung mit diesem Buch!

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Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

Wilde Geschichte!

Der Abgrund in dir von Lehane Dennis

Es ist eine wilde Geschichte, die sich Lehane für Rachel Childs ausgedacht hat. Um den Namen ihres Vaters zu erfahren gibt es wilde Auseinandersetzungen mit der seelisch stark beschädigten Mutter. Sebastian, ihren ersten Ehemann, der allerdings sein Boot mehr liebt als sie, lernt sie beim Sender kennen, wo sie als Reporterin sehr gefragt ist.

Eine Panikattacke währen einer Sendung kostet sie ihren Job, und Panikattacken hindern sie mehr als eineinhalb Jahre ihre Wohnung zu verlassen, liebevoll betreut von Brian, Ehemann Nummer zwei, liebevoll und scheinbar reich, leider ein Betrüger, detto Freund Caleb, dessen Frau sich als Ex-Prostituierte herausstellt. Rachels Geschichte endet damit dass sie ihn erschießt, als er doch noch lebt schlägt sie ihn halb tot, holt sich seine ergaunerten Millionen und flieht mit ihm nach Kanada. Angeblich aus Liebe. Vielleicht ist es eher eine irre Geschichte.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein Buch - drei Frauen - drei Geschichten

Alligatoren von Spera Deb

Branchville, eine kleine Stadt in den Südstaaten der USA

Mrs. Gertrude Padree lebt mit ihrem gewalttätigen Mann und ihren Töchtern Alma und Mary in einem heruntergekommenen Haus am Sumpf. Ihre Töchter Edna und Lily Louise leben bei ihrem Bruder Berns und seiner Frau Mary. Gertrude sieht keinen anderen Ausweg mehr und entledigt sich des Schlägers und Trunkenboldes an ihrer Seite.

Die kleine Mary ist sehr krank. Gertrude bitte die schwarze Oretta Bootles um Hilfe. Die nimmt sich des kleinen Mädchens sofort an. Sie selbst hat ihre kleine Tochter vor einigen Jahren nicht retten können.

Oretta arbeitet für Mrs. Annie Coles, deren Mann nun eine Tabakplantage betreibt, nachdem der Baumwollkäfer die Baumwollernte in drei Jahren hintereinander vernichtet hat. Sie selbst führt zusammen mit ihrem Sohn Lonnie eine Näherei für Getreidesäcke. Viele Frauen der Umgebung finden bei ihr Arbeit und Lohn. So auch neuerdings Gertrude. Nun soll das Sortiment auf Herrenhemden und Damenoberbekleidung ausgebaut werden.

Die drei so verschiedenen Frauen, die aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Verhältnissen stammen, erzählen ihre Geschichten abwechselnd. Durch die namentliche Erwähnung über jedem Kapitel weiß ich sofort, wen ich gerade auf ihrem Weg begleite. Ganz langsam kommen sie sich im Laufe der Geschichte näher. Drei Frauen, die sich von ihren unsichtbaren Fesseln befreien wollen, die sie und ihre Kinder an ihre Männer und Väter ketten.
Drei Frauen, die ihr Leben selbst bestimmen wollen.

Die Autorin hat die verschiedenen Personen charakterlich sehr detailliert, sehr menschlich und authentisch beschrieben. So werden sie mir schnell vertraut, ich kann mit ihnen lachen, weinen, leiden, hoffen, bangen. Vor allem kann ich ihre Handlungsweisen sehr gut verstehen. Die drei Frauen führen mich durch ihr Leben.

Obwohl der Schreib- und Erzählstil eher ruhig dahinplätschert, enthält er doch eine Spannung, die mich das Buch kaum aus der Hand hat legen lässt. Es war sehr spannend und interessant, den drei jede auf ihre Weise starken, mutigen Frauen zu folgen.

Ein mitreißendes Portrait dreier Frauen, die für ihre Freiheit, für ihre Selbstständigkeit und vor allem für ihre Kinder an ihre Grenzen gehen.
Ein Südstaatenroman, der mir lange in Erinnerung bleiben wird.

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Rezensionen von heinoko:

Gefühlvolles Lesefutter

Eine Schachtel voller Glück von Debbie Macomber

Da bin ich also wieder in der Blossom Street gelandet, zum zweiten Mal schon, mit fast heimatlichen Gefühlen. Wobei mir, dies gleich vorweg angemerkt, dieser Band erheblich besser gefiel als „Der Sommer der Wünsche“. Beim letzten Buch hatte mich meine Leidenschaft für das Stricken in Lydias Wollladen „A Good Yarn“ geführt, dieses Mal führt mich meine Liebe zu Büchern direkt in den Buchladen von Anne Marie Roche.

Anne Marie ist, wie mehrere Teilnehmerinnen ihres Lesekreises, Witwe. Zwar hat sie keine finanziellen Sorgen, ihre Buchhandlung läuft gut, aber es fehlt doch etwas Wesentliches in ihrem Leben. Zusammen mit ihren Freundinnen hat Anne Marie die Idee, dass jede von ihnen eine Wunschliste anlegt: zwanzig Dinge, die sie schon längst einmal hätten tun wollen. Und in der Tat – das Nachdenken über die eigenen Wünsche, über Mögliches und Versäumtes, bewirkt bei jeder der Witwen eine Veränderung. Weg vom Selbstmitleid, hin zu neuen Gedanken und Projekten.

Debbie Macomber gelingt es auf sehr einfühlsame Art und Weise, eine wichtige Botschaft zu vermitteln. Um einen Weg aus Trauer und Einsamkeit heraus zu finden, muss man Neues wagen, muss man von sich selbst weg auf andere Menschen achten, auf andere Menschen zugehen, etwas für andere tun. Jede der Freundinnen findet im Laufe des Buches einen für sich stimmigen Weg, sie lernen voneinander, und insbesondere Anne Marie erlebt auf ganz besondere Weise, wie das Leben ungeahnte Dinge für sie bereit hält, wenn man sich öffnet – öffnet für Menschen, öffnet für das Leben.
Ein gefühlvoller, romantischer Roman, sicher stellenweise ein wenig kitschig, mit Klischees versehen, sehr amerikanisch, aber durchaus mit einer ernst zu nehmenden Botschaft. Das ideale Buch, wenn man Lust auf gefühlvolle, entspannte Lektüre hat.,

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Rezensionen von Maeddsche:

Wie gut kennst Du deine Mutter?

Ein Teil von ihr von Karin Slaughter

Ein Teil von ihr ist der neue Stand-Alone-Thriller von Karin Slaughter, die vor allem wegen ihrer Reihen eine meiner Lieblingsautorinnen ist. Auch dieses Buch konnte mich wieder überzeugen, wobei ich es eher als spannenden Roman bezeichnen würde.

Das Buch startet mit einem Prolog, der zunächst noch sehr verwirrend und zusammenhanglos erscheint.

Aufgrund des Klappentextes ist aber klar, dass es etwas mit der Vergangenheit von Andreas Mutter zu tun haben muss.
Vor dem ersten Kapitel befindet sich eine Zeitangabe: 20. August 2018. Somit spielt das Buch genaugenommen sogar in der Zukunft, ich werde diesen Erzählstrang der Einfachheit halber aber trotzdem als Gegenwart bezeichnen.
Wir lernen zunächst Andrea kennen, die mit 31 Jahren über der Garage ihrer Mutter Laura lebt. Zwar ist der Grund dafür, dass Laura Brustkrebs hatte und Andrea sie unterstützen musste, das ist aber nicht alles. Andrea ist mit ihren Anfang 30 sehr unselbstständig, hat noch nichts wirklich erreicht und lebt scheinbar jeden Tag so vor sich hin. Damit ist sie eine sehr anstrengende Protagonistin, die mir zu Beginn einiges abverlangt hat. Man muss sich hier vor allem bewusst machen, dass es sie ist, die man im Buch hauptsächlich begleitet. Zwar macht sie durch das Erlebte eine Wandlung durch, diese findet aber doch eher im letzten Drittel des Buches statt. Ich fand sie aber keineswegs unsympathisch, sondern einfach nur anstrengend.
Das erste Kapitel beginnt mit dem Tag im Diner und zunächst begleiten wir die Unterhaltung von Andrea und Laura, durch die wir beide und ihre Situation ein wenig kennenlernen. Relativ schnell kommt es aber zu dem Punkt, an dem die Schießerei beginnt, die dann in der im Klappentext beschriebenen Tat von Laura endet.
Daraufhin entwickelt sich die Geschichte zunächst „normal“. Laura muss ins Krankenhaus, weil sie bei den Geschehnissen verletzt wurde und die Polizei befragt die beiden Frauen. Doch schon hier zeigt Laura erste komische Verhaltensweisen.
Nachdem sie dann wieder Zuhause sind, geschehen weitere Dinge, die letztendlich dazu führen, dass Laura ihre Tochter zur Flucht zwingt.
Im Folgenden begleiten wir Andrea dann bei dieser Flucht, wobei es immer wieder zu brenzligen Situationen kommt. Gleichzeitig versucht sie herauszufinden wer ihre Mutter wirklich ist und was zu all dem geführt hat. Dabei folgt sie zunächst noch genau den Anweisungen ihrer Mutter, wird dann aber Stück für Stück selbstständiger, wobei sie damit mal mehr und mal weniger erfolgreich ist.
Nach circa 150 Seiten wird der Erzählstrang zum ersten Mal durch einen Zeitsprung in das Jahr 1986 unterbrochen. Was genau dort thematisiert wird, werde ich wegen Spoilern nicht verraten. Der Leser bekommt dadurch aber erste Hinweise wer Laura war und ich hatte es bereits nach dem ersten Rückblick durchschaut. Im weiteren Verlauf wechseln sich Gegenwart und Vergangenheit immer wieder ab und nach 300 Seiten wird dem Leser dann offen verraten wer Laura war.
Während Andrea in der Gegenwart nach der Wahrheit sucht und dabei gleichzeitig auf der Flucht ist, kommt sie in einige gefährliche Situationen, die für mich aber gar nicht die Hauptspannung des Buches ausmachen. Es ist vielmehr die Geschichte von Lauras Vergangenheit, die es so spannend macht. Es ist schwer dies zu beschreiben, ohne zu viel zu verraten. In jedem Fall wollte ich unbedingt wissen, wie sich die Geschehnisse von damals weiterentwickelt haben und wie sich alles Schritt für Schritt auf das zubewegt hat, das letztendlich zu Lauras Verhalten in der Gegenwart geführt hat.
Zwar liebe ich Karin Slaughter, aber eben vor allem wegen ihren Reihen. Bei Einzelbüchern bleibt somit immer ein Restrisiko, dass es mir doch nicht zusagt. Das ist hier aber eindeutig nicht der Fall. Auch wenn es kein klassischer Thriller, sondern eher ein sehr spannender Roman ist, fand ich das Buch absolut gelungen. Besonders gefallen hat mir, dass wir in der Gegenwart zwar die ganze Zeit Andrea begleiten, es aber trotzdem Laura ist, die im Mittelpunkt der Geschichte steht. Was die Spannung angeht, ist es vor allem der Erzählstrang in der Vergangenheit, der diese hoch hält. Aber auch in der Gegenwart fiebert man dem Ende entgegen, in dem letztendlich alles aufgelöst wird und auch noch die letzten offenen Fragen beantwortet werden.

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