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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PMelittaM:

Passt wunderbar ins Sandman-Universum

The Dreaming von Simon Spurrier

The Dreaming knüpft an das Geschehen aus „Sandman Universe“ an und macht die dort eingeführte Dora zu einer der Protagonist:innen.

Dream ist verschwunden und auch die anderen Ewigen können nicht kontaktiert werden. Dreams Reich verändert sich, Lucien verliert nach und nach sein Gedächtnis und die Schutzschilde werden brüchig.

Kürbiskopf Mervyn versucht das Ganze in den Griff zu bekommen und stiftet damit nur noch mehr Chaos.

Über die geheimnisvolle Dora gibt es ein paar Informationen, aber wer oder was sie tatsächlich ist, bleibt noch im Verborgenen. Am Ende darf man gespannt auf die Fortsetzung sein.

Die Geschichte passt wunderbar in das Universum rund um Dream, auch wenn dieser hier kaum zu sehen ist. Die Geschichte ist spannend, die Zeichnungen gelungen, ich freue mich auf Band 2.

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Rezensionen von Lydia_Te:

Wirkt noch nach

Kapitulation auf Kommando von Nadia de Vries

Durch die Leserunde auf LovelyBooks bin ich an ein Exemplar von "Kapitulation auf Kommando" von Nadia De Vries gekommen.

Das Buch ist recht dünn, es liest sich auch leicht. Aber der Inhalt ist keine leichte Kost. Es geht hier um einen Protagonistin oder eine Protagonistin der/die nur "Schellfisch" genannt wird.

Schellfisch hat nicht sehr viel Glück im Leben. Gefühlt gerät Schellfisch durch die Bank an die falschen Freunde. Zum Glück schaut ein Arbeitskollege schlussendlich nicht weg und hilft. Ich will nicht zu viel verraten.

Was mich am meisten verstört, sind die anderen Charaktere im Buch. Irgendwie schafft es das Schicksal nicht nur einmal, dass sich die vermeintlichen Freunde gegen Schellfisch wenden. Zum Glück wird im Buch nicht alles bis ins letzte Detail beschrieben, es bleibt also Raum für Fantasie und in diesem Fall bin ich froh, dass mir diese fehlt.

Der Roman wird bei mir bestimmt noch etwas nachwirken, ob ich mir das Buch tatsächlich gekauft hätte, glaube ich eher nicht.

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Rezensionen von BarbaraM:

Sudoku, Advent und viel gemeinsame Zeit

Opas Sudoku Adventskalender von Rätsel Werft

Ich finde die Idee hinter „Opas Sudoku Adventskalender“ einfach richtig schön. Für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember gibt es drei Sudokus in den Schwierigkeitsgraden leicht, mittel und schwer und jedes Sudoku hat dabei eine eigene DIN-A4-Seite. Das Format gefällt mir total gut, weil alles schön übersichtlich ist und man jeden Tag selbst entscheiden kann, wie knifflig es werden darf.

Ich freue mich jetzt schon sehr darauf, im Advent gemeinsam mit meinem Opa zu rätseln und dabei ein bisschen gemütliche Weihnachtsstimmung zu genießen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Oma sich bestimmt auch das ein oder andere Sudoku schnappen und miträtseln wird. Für mich eine richtig schöne Idee für gemeinsame Zeit im Advent.

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Rezensionen von 19cici95:

Viel Potenzial verschenkt

Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Dieses Buch hatte das Potenzial etwas ganz Großes zu werden. Stattdessen hat der Abklatsch der Mitternachtsbibliothek in beinahe allen Punkten unüberwindbare Schwächen.

Punkt 1 – die Charaktere: Auf ca. 320 Seiten vier (!!) Charaktere mit tragischer Hintergrundgeschichte, ausreichend Charakterisierung in der Gegenwart und genug Charakterentwicklung zum Ende zu schreiben, klingt nahezu unmöglich - und die Autorin Vanessa Göcking hat es nicht geschafft.

Die Protagonistin Ms Atkins, nach der das Buch ja immerhin benannt ist, hat keine weitere Charaktereigenschaft als die, die man bereits dem Klappentext entnehmen kann (gewissenhaft und regelkonform). Dass sie früher einmal anders war, bekommt man zwar gesagt, aber so richtig kann man den Schilderungen nicht glauben, denn die Rückblenden kommen viel zu kurz.
Die Wende, die sie am Ende ereilt, war zwar für ein Buch dieser Art erwartbar, aber man hat es dem Charakter einfach nicht abkaufen können. Denn natürlich kann Ms Atkins nur mithilfe dreier leidgeprüfter neuer Freunde aus ihrem starren Beamtenleben ausbrechen. Die Jugendlichen Henry und Xiao Mei, die ebenfalls mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, sowie dem älteren Herrn Robert (der mir von allen Charakteren und Hintergrundgeschichten noch die liebste war). Am Ende bekommen zwar alle einen Abschluss, aber so richtig interessiert hat es mich bei keinem. Und dann noch der unnötige Epilog, der nochmal zwei neue Charaktere einbringt. Das ist auf 320 Seiten einfach zu viel.

Punkt 2 – der Schreibstil: ja, die Autorin hat bereits Bestseller geschrieben, doch die waren mehr oder weniger Sachbücher, was Ms Atkins zu ihrem Debüt in der Belletristik macht. Und das merkt man. Die Sätze sind teilweise unbeholfen, Dialoge wirken sehr gestelzt. Hier hätte man wahrscheinlich von einem guten Lektorat noch mehr profitieren können. Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass dieses Buch unter dem eigenen Verlag der Autorin herausgegeben wurde.

Punkt 3 – die Themen: Das Buch beinhaltet sehr schwierige Themen, die teilweise den Verlauf der Handlung spoilern würden, wenn ich sie hier erwähnte. Diese werden teils gut rübergebracht, teils aber auch ziemlich schnell abgehandelt. Gerade Xiao Meis Geschichte kam mir viel zu kurz und hätte für den Plot auch komplett weggelassen werden können, wenn man dann die 320 Seiten besser auf nur drei Charaktere verteilen muss.

Gut gefallen hat mir die Atmosphäre in der Bibliothek (aber auch nur dort). Wie die altehrwürdigen Hallen und dann auch die Traumkorridore beschrieben waren, war sehr anschaulich. Leider bekommt man von den tollen Träumen fast gar nichts mit.

Alles in allem hatte mir das Buch zu viele Schwächen für das was es sein wollte. Wer eine ähnliche Thematik besser ausgearbeitet lesen will, dem kann ich die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig und Das erstaunliche Leben des A. J. Fikry von Gabrielle Zevin weitaus mehr ans Herz legen.

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Rezensionen von Claudia Zeiter :

Mal ein anderer Held

Drei Tage im Sudan von T.J. Falkner

⭐⭐⭐⭐ 4 von 5 Sternen – Erfrischend anderer Thriller!

„Drei Tage im Sudan“ hebt sich erfreulich von den üblichen Thrillern ab. Endlich stehen keine ehemaligen Elitesoldaten, Geheimagenten oder James-Bond-Verschnitte im Mittelpunkt, sondern ein ganz normaler Servicetechniker, der in eine gefährliche Situation gerät.

Sprachlich merkt man stellenweise, dass vermutlich auch KI-Unterstützung zum Einsatz kam. Inhaltlich überzeugt die Geschichte jedoch mit einer interessanten Mischung aus Technik, Spannung und internationalen Verwicklungen.

Eine gelungene Abwechslung zum üblichen Thriller-Einerlei. Verdient 4 Sterne!

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Rezensionen von Anndlich:

An(ge)kommen

The Peppermint Hot Chocolate Dilemma von Kyra Groh

Olive hat ihr Leben perfekt durchgeplant, doch dann steht sie mit 25 Jahren vor der Scheidung und ist kurz davor, ihr zuhause zu verlieren. Hätte da nicht ihre Schwester Jude eine Idee, die Olive finanziell unterstützen könnte. Doch dafür muss Olive ausgerechnet dem Bestseller-Autoren Casey O’Leary und seine 12-jährige Tochter in ihr zuhause lassen.

Mit den beiden kommt nicht nur Geld ins Haus, sondern auch Chaos und Olive hasst nichts mehr als Unordnung.

The Peppermint Hot Chocolate Dilemma von Kyra Groh ist der letzte Teil der Reihe, die uns in das gemütliche Kleinstädtchen Lower Whilby entführt. Nachdem Olive in den beiden Vorbänden als Nebencharakter äußerst präsent war, war ich super gespannt auf ihre Sicht, denn es war absehbar, dass in ihr mehr steckt als die Perfektionistin.

Olive und Casey waren zwei super sympathischer Protagonist:innen, die aus unterschiedlichen Gründen bereits etwas reifer wirkten als ihre Vorgänger:innen. Aus dem Grund wirkten auch die Themen, welche die beiden beschäftigten, sehr tiefgründig und sie verliehen der Geschichte eine gewisse Ernsthaftigkeit. Olive, die alles zu verlieren droht, auch sich selbst und sich genau darin vielleicht zum ersten Mal richtig findet. Casey, der eine Schreibblockade durchlebt und dessen Single-Dad-Alltag ihn prägen und ängstigen. Gefühle, die sicherlich sehr viele Menschen kennen. Man versteht nicht nur die Protagonist:innen, sondern fühlt sich regelrecht verstanden.

Kyra Grohs Schreibstil ist wie immer erste Klasse, der Humor kommt trotz der Ernsthaftigkeit nicht zu kurz, zahlreiche Metaphern sorgen für sehr viel Lesespaß und ein kurzweiliges Lesevergnügen. Die winterliche Stimmung konnte mich nicht ganz erreichen, dafür war möglicherweise Lower Whilby zu wenig präsent und der Fokus lag viel mehr auf Casey und Olive. Vermisst habe ich bei Olives ganzem Struggle ihre Arbeit, wäre nicht ein paar Mal erwähnt worden, dass sie Grundschullehrerin ist, dann hätte man dies anhand ihres Alltags eher nicht wahrgenommen. An der Stelle hat es mir daher etwas an Authentizität gefehlt.

The Peppermint Hot Chocolate Dilemma ist ein gelungener Abschluss der Lower Whilby Reihe. Eine Kleinstadt, die ich ins Herz geschlossen habe und deren Bewohner:innen ich gerne immer wieder über den Weg laufen würde, denn alle (Neben-)Charaktere haben mich über die drei Bände zum Schmunzeln gebracht und eine tolle Atmosphäre versprüht.

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Rezensionen von Neobook:

Abenteuer mit Dino Popsi

Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier von Angelika Niestrath

Triceratops Honigpops - Die Sache mit dem Saurier ist eine sehr schöne und abenteuerliche Dino-Geschichte mit tollen Bildern.
Jasper wollte eigentlich mit seinem Papa campen gehen aber leider klappt das nicht und er muss zur Tante und nervigen Cousine. Da ist die Enttäuschung natürlich groß! Traurig bastelt er an seinem Wecker und plötzlich findet er am nächsten Tag im Steinbruch einen kleinen oder besser gesagt sehr großen Dinosaurier.

Und plötzlich sind die Ferien alles andere als langweilig, da er mit Popsi so einiges an Abenteuer erlebt.
Ich fand diese Geschichte sehr schön erzählt und mit vielen tollen Bildern aufgelockert. Die Schrift ist groß und so ist das Buch nicht nur toll zum Vorlesen sondern auch gut zum selber lesen für die Kinder. Auch unserem 9 jährigen Leser hat die Geschichte sehr gut gefallen und hat sie komplett alleine durchgelesen.
Wir freuen uns daher, dass es einen zweiten Teil geben wird, der am Ende schon angekündigt ist.

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Rezensionen von Philiene :

Emotionale Geschichte vor historischem Hintergrund

Die barfüßige Marquise von Valérie Caron

Ich finde die Zeit der französischen Revolution eine sehr spannende Zeit und habe auch schon ein paar Romane gelesen die dort angesiedelt sind, allerdings spielen diese meist in Paris und es ging entweder um die Königsfamilie oder um die Revolutionär rund um Robespierre. Die barfüßige Marquise erzählt einen ganz anderen Teil der Geschichte.

Es geht um den Aufstand der Vendèe, von dem ich ehrlich gesagt noch nie gehört habe.

Im Vordergrund steht Marguerite, eine junge Adelige deren Mann Charles in dem Aufsstand kämpft. Ihr Leben gerät komplett aus den Fugen und plötzlich ist sie mit ihren zwei kleinen Kindern auf der Flucht...

Dieser Roman ist sehr intensiv und zusammen mit Marguerite erleben wir eine Welt in der nichts mehr ist wie es einmal war, die von Leid und Kriegsgeschehen bestimmt ist. Valerie Caron schafft es mich als Leserin an Maguerites Gefühlen und Gedanken teilnehmen zu lassen und mit ihr zu fühlen.



Neben dem gut recherchierten Abläufen der Revolution gibt es auch eine Liebesgeschichte, die zwischendurch immer wieder ein wenig Hoffnung in die Herzen gibt und sich perfekt in die Handlung eingliedert.

Ein Roman der mich berührt hat und in dem ich gleichzeitig vieles neues gelernt habe. Eine Protagonistin die ich sofort ins Herz geschlossen habe und eine Geschichte die mich immer wieder zu Tränen gerührt hat. Ich bin einfach nur begeistert.

Ein Roman für alle die sich für die französische Geschichte interessieren und gerne Romane über Menschen lesen, die von der Geschichte vergessen worden sind. Denn Maguerite hat wirklich gelebt.

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Rezensionen von Ameland:

Zur falschen Zeit am falschen Ort?

Provenzalische Kälte von Sophie Bonnet

Ich reise in die winterliche Provence, um mit Pierre Durant zu ermitteln. Der sympathische Ermittler hat es mit einer Einbruchserie in leerstehende Ferienhäuser zu tun. Die Diebe gehen sehr professionell vor und hinterlassen keine Spuren, aber beim letzten Einbruch eine Leiche.

Bei den nun folgenden Ermittlungen in dem Mordfall kommen dem Chef de Police Durant seine Erfahrungen aus der Zeit als Kommissar in Paris zugute.

Ich bewerte genau wie die Ermittler jede mögliche Spur und denke über Motive und Möglichkeiten nach. Dabei musste ich meine Schlussfolgerungen ein ums andere Mal über den Haufen werfen.

Aber die Einbrüche und der Tote sind längst nicht alles, was in dem beschaulichen Ort Sainte-Valérie, von dem es netterweise einen Lageplan zu Beginn gibt, für Aufregung sorgt. Aber die Dorfgemeinschaft hält hier noch zusammen und steht im Ernstfall parat. Diese Einsatzbereitschaft hat mir in gewisser Weise imponiert.

Besonders die Landschaft in der eher tristen Winterzeit hat Sophie Bonnet so anschaulich beschrieben, dass ich sie förmlich vor mir gesehen habe. Ebenso anschaulich wurden leider die regionalen Köstlichkeiten und Gerichte beschrieben, was bei mir zu Heißhungerattacken führte. Zu meiner Freude fand einige Rezepte am Ende des Buches. Interessant fand ich die Informationen zum französischen Gesundheitssystem.

Ein kniffliger und spannender Fall mit einigen Wendungen und viel regionalem Flair, den man auch ohne Vorkenntnisse zu der Reihe lesen kann. Ich fürchte nur man möchte dann auch alle anderen Bände lesen. Mir geht es jedenfalls so.

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Rezensionen von Normanfips:

Etwas weniger wäre mehr gewesen

WAS IST WAS Comic - Mythologie von Aljoscha Jelinek; Matthias Kempke

Dies ist mein erster WAS IST WAS Comic. Auf den ersten Seiten erfährt man kurz etwas über die Vorgeschichte von Wenko, Will, Iris und Professor Quecksilber. Und dann geht es auch schon los. Eine Schulprüfung steht an. Das Thema: Mythologie. Für Iris überhaupt kein Problem, denn sie träumt sogar von Göttern, Helden und Fabelwesen.

Wenko und Will hingegen sind nicht gerade Experten auf dem Gebiet. Zum Glück gibt es den Professor, der eine kreative und innovative Lösung parat hat. Und so tauchen alle, auch die Leser, in einen wilden Ritt durch die Mythologie ein. Griechen, Ägypter, Germanen, Azteken, alles ist dabei. Man wird mit einer Fülle an Informationen bombardiert. Dabei geht es mit der Herkunft der Mythen drunter und drüber. Ich kenne fast alle, die in diesem Comic vorkommen, und so war es eine nette Auffrischung für mich. Ich frage mich nur, ob sich Achtjährige nicht überfahren fühlen mit all den Namen, Wesen, Eigenschaften und Geschichten, und so das Interesse eventuell schnell verlieren. Es wird deutlich, dass sich viele Mythen ähneln. Diesen Punkt finde ich sehr interessant und gut herausgearbeitet. Nur, was bleibt am Ende übrig? Das Lustige und Unterhaltsame wird klar der Wissensvermittlung untergeordnet. Doch das Thema ist zu komplex, um es auf wenigen Seiten unterzubringen. Daher wäre in meinen Augen, weniger mehr gewesen. Dennoch ist der Wissens-Comic unterhaltsam und bietet hoffentlich Anregung zum Vertiefen des Gelesenen.

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