Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anilam:
Ein tolles Buch mit vielen praktischen Tipps!
Die Kunst, im Hier und Jetzt zu leben von Hiekyoung Blanz
Die Kunst, im Hier und Jetzt zu leben von Hiekyoung Blanz beschäftigt sich damit, wie man wieder mehr zu sich selbst findet, den Kopf auch mal ausschalten kann und lernt, den Moment bewusster wahrzunehmen. Ein Thema, das im stressigen Alltag ja leider oft viel zu kurz kommt.
Was mir direkt richtig gut gefallen hat, ist der Schreibstil.
Alles wird super verständlich erklärt und man kann den Gedanken der Autorin wirklich gut folgen. Besonders schön finde ich aber, dass es nicht einfach nur ein Buch voller Theorie ist. Nach den einzelnen Themen gibt es immer wieder konkrete Ideen und kleine Übungen zum Mitmachen.
Mein absolutes Highlight war aber Kapitel 6! Hier geht es nochmal ganz konkret darum, wie man das Ganze auch in schwierigen Alltagssituationen umsetzen kann. Für mich persönlich war das sehr hilfreich. Denn wenn alles entspannt läuft, ist es natürlich viel einfacher, im Hier und Jetzt zu bleiben. Aber gerade in stressigen oder emotionalen Momenten fällt mir das oft schwer.
Ich finde es einfach toll, dass das Buch nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern einem auch wirklich etwas an die Hand gibt. Es sind viele schöne Anregungen dabei, die man ohne großen Aufwand in den Alltag einbauen kann.
Für mich ein richtig gelungenes Buch, in das ich bestimmt auch in Zukunft immer mal wieder reinschauen werde.
Rezensionen von ReiShimura:
Ein leises Weihnachtsabenteuer, das mitten ins Herz trifft
Ein Einhorn namens Oktober feiert Weihnachten von Maria Höck
Nachdem uns Autorin Maria Höck bereits mit ihrem ersten Buch über das Einhorn Oktober begeistern konnte, haben wir sehnsüchtig auf das zweite Buch gewartet. Eigentlich werden Weihnachtsbücher bei uns wirklich nur in der Weihnachtszeit gelesen. Da die Vorfreude auf das Buch beim kleinen Leser aber so groß war, musste ich eine Ausnahme machen.
Wir haben es keine einzige Sekunde bereut.
Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieses Buch wieder sehr hochwertig und stabil verarbeitet. Bereits die Illustration auf dem Cover zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht und verbreitet eine wunderbare Weihnachtsstimmung. Juliana Kralik hat einen sehr schönen Illustrationsstil. Die Bilder sind stimmungsvoll und aussagekräftig und ergänzen den Text auf wunderbare Weise. Besonders gut gefällt mir das erste Bild im Buch, da man hier den Übergang von Herbst zu Winter sieht. Besonders passend finde ich dieses Motiv, da die Geschichte des ersten Buches im Herbst gespielt hat.
Die Anfangsillustration ist jedoch nicht die einzige Verbindung zwischen den beiden Büchern. Im ersten Teil war das Einhorn auf der Suche nach seiner Zauberkraft. In dieser Geschichte nutzt Oktober nun diese Zauberkraft, um den Bewohnern des Zauberwaldes ein ganz besonderes Weihnachten zu schenken. Dabei dürfen wir uns über ein Wiedersehen mit vielen geliebten Figuren aus dem ersten Band freuen, aber auch das eine oder andere neue Tier begrüßen.
Schriftart und -größe sind sehr gut gewählt. Der Text ist auf allen Seiten gut lesbar, obwohl sehr viele Seiten großflächige Illustrationen enthalten. Leider habe ich in der Vergangenheit feststellen müssen, dass dies nicht bei allen Bilderbüchern der Fall ist. Daher ist die Lesbarkeit des Textes, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen, für mich mittlerweile ein wichtiges Bewertungskriterium.
Der Schreibstil der Autorin ist liebevoll, warmherzig und stimmungsvoll. Es ist ein eher leises Buch, in dem wenig Aufregendes passiert, das einen aber dennoch ganz tief im Herzen berührt. Die Botschaft des Buches, nämlich wie wichtig es ist, Zeit miteinander zu verbringen, ist zauberhaft und gerade für Erwachsene in der oft so stressigen Vorweihnachtszeit besonders wertvoll.
Der kleine Leser und ich möchten dieses wundervolle Weihnachtsbuch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Rezensionen von ReiShimura:
Ein leises Weihnachtsabenteuer, das mitten ins Herz trifft
Ein Einhorn namens Oktober feiert Weihnachten von Maria Höck
Nachdem uns Autorin Maria Höck bereits mit ihrem ersten Buch über das Einhorn Oktober begeistern konnte, haben wir sehnsüchtig auf das zweite Buch gewartet. Eigentlich werden Weihnachtsbücher bei uns wirklich nur in der Weihnachtszeit gelesen. Da die Vorfreude auf das Buch beim kleinen Leser aber so groß war, musste ich eine Ausnahme machen.
Wir haben es keine einzige Sekunde bereut.
Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieses Buch wieder sehr hochwertig und stabil verarbeitet. Bereits die Illustration auf dem Cover zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht und verbreitet eine wunderbare Weihnachtsstimmung. Juliana Kralik hat einen sehr schönen Illustrationsstil. Die Bilder sind stimmungsvoll und aussagekräftig und ergänzen den Text auf wunderbare Weise. Besonders gut gefällt mir das erste Bild im Buch, da man hier den Übergang von Herbst zu Winter sieht. Besonders passend finde ich dieses Motiv, da die Geschichte des ersten Buches im Herbst gespielt hat.
Die Anfangsillustration ist jedoch nicht die einzige Verbindung zwischen den beiden Büchern. Im ersten Teil war das Einhorn auf der Suche nach seiner Zauberkraft. In dieser Geschichte nutzt Oktober nun diese Zauberkraft, um den Bewohnern des Zauberwaldes ein ganz besonderes Weihnachten zu schenken. Dabei dürfen wir uns über ein Wiedersehen mit vielen geliebten Figuren aus dem ersten Band freuen, aber auch das eine oder andere neue Tier begrüßen.
Schriftart und -größe sind sehr gut gewählt. Der Text ist auf allen Seiten gut lesbar, obwohl sehr viele Seiten großflächige Illustrationen enthalten. Leider habe ich in der Vergangenheit feststellen müssen, dass dies nicht bei allen Bilderbüchern der Fall ist. Daher ist die Lesbarkeit des Textes, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen, für mich mittlerweile ein wichtiges Bewertungskriterium.
Der Schreibstil der Autorin ist liebevoll, warmherzig und stimmungsvoll. Es ist ein eher leises Buch, in dem wenig Aufregendes passiert, das einen aber dennoch ganz tief im Herzen berührt. Die Botschaft des Buches, nämlich wie wichtig es ist, Zeit miteinander zu verbringen, ist zauberhaft und gerade für Erwachsene in der oft so stressigen Vorweihnachtszeit besonders wertvoll.
Der kleine Leser und ich möchten dieses wundervolle Weihnachtsbuch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Rezensionen von Phija:
Wer hat uns eigentlich das Feuer gegeben?
WAS IST WAS Comic - Mythologie von Aljoscha Jelinek; Matthias Kempke
Zeus, Ares und Poseidon – die sind mir bekannt. Doch was gibt es noch für Mythen, Geschichten und Figuren? Und wie hängen die alle eigentlich miteinander zusammen? Was für Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den verschiedenen Mythologien? Um mein Wissen aufzufrischen, habe ich mir den "Was ist Was Comic – Mythologie" geschnappt.
Der Comic hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Zugegeben, als Kind war ich kein so großer Fan der klassischen "Was ist Was"-Bücher, aber ich bin mir sicher, dieser Comic hätte mich damals total in seinen Bann gezogen. Die Zeichnungen sind bunt, aber nicht überreizend, die Charaktere sind cool, taff und divers, die Geschichte ist sowohl abenteuerlich als auch lehrreich. So erfahren wir bspw., wer uns eigentlich (aus mythologischer Sicht) das Feuer gegeben hat. Beim Lesen spürt man natürlich, dass Wissen vermittelt werden soll, aber der Spaß bleibt an erster Stelle. Neben den klassischen Comic-Panels ist er immer wieder gespickt mit kleinen, sehr überschaubaren Infoboxen, die passend zu dem Erlebten der Charaktere weiterführende Informationen geben. Theoretisch könnte man diese beim ersten Lesen aber getrost auch überspringen. Das Buch glänzt dadurch, dass es wirklich sehr informationsdicht geschrieben ist, einen guten Überblick bietet, aber nicht alles auserzählt. Dadurch bleibt Raum, um eigene Neugier zu entwickeln und sich weitergehende Informationen zu suchen und lesen zu wollen. Gerade für den Einstieg in das doch sehr vielfältige Thema der Mythologien ist der Comic wirklich perfekt geeignet.
Der Comic ist also eine dicke Empfehlung. "Was ist Was – Mythologie" hat es geschafft, Wissen auf eine sehr gute und zugleich für viele Kinder (und vielleicht auch Erwachsene) zugänglichere Art zu vermitteln. Denn was gibt es Schöneres, als Spaß beim Lernen zu haben?
Rezensionen von Phija:
Viel mehr als nur eine Liebesgeschichte!
Hollywood, Ending von John Green
Was weißt du über die Hollywood-Industrie? Attraktive Menschen, Geld, Macht. Aber was ist der Preis? In "Hollywood, Ending" begleiten wir Kai und Juniper, zwei aufstrebende Sterne im Filmgeschäft. Am sicheren Filmset kommen sie sich näher, doch dann schlägt die Öffentlichkeit zu. Schließlich müssen sie sich entscheiden: Bleiben Sie sich selbst treu und wenn ja, was heißt das eigentlich?
Jahre habe ich auf einen neuen Roman von John Green gewartet.
Ich bin mit seinen Coming-of-Age-Romanen groß geworden und habe durch sie nochmal eine ganz andere Liebe zum Lesen entwickelt. Ich hatte also hohe Erwartungen an seinen neuen Roman, der als sein erster "Erwachsenenroman" vermarktet wird.
Tatsächlich glaube ich, dass das für mich der einzige "Kritikpunkt" an dem Buch ist. Denn ein wirklicher Erwachsenenroman ist "Hollywood, Ending" für mich nicht. Für mich ist es eher etwas zwischen Coming-of-Age und Erwachsenenroman. Im Kern geht es eben um Anfang Zwanzigjährige, die ihren Platz in der Welt suchen. Wenn ich dem einen Namen geben müsste, würde ich es vermutlich als einen reiferen Coming-of-Age-Roman bezeichnen. Tatsächlich will ich damit weniger den Roman, sondern eher das Marketing kritisieren, denn die Geschichte war eine Wucht!
John Green schreibt einfach wie kein Zweiter. Neben einer Liebesgeschichte steckt noch so viel mehr in dem Roman. Fragen nach Öffentlichkeit, Ruhm und dem Umgang mit der eigenen (schweren) Vergangenheit sind zentral in der Liebesgeschichte verwoben. Besonders überrascht hat mich das Setting des Buches. Ich habe am Anfang überhaupt nicht damit gerechnet, so viel über Hollywood, seine Maschinerie und die Licht- und Schattenseiten zu erfahren. Auf eine sehr positive Art und Weise hat es sich angefühlt, als hätte ich beim Lesen nebenbei eine Hollywood-Doku gesehen. Man hat richtig gespürt, dass hier viel Recherche betrieben wurde, um das Gefühl, Teil dieser Welt zu sein, so eindringlich abzubilden. Gefüllt wurde diese Welt mit wundervollen und vor allem greifbaren Figuren. Für mich haben sich Kai und Juniper wirklich wie echte Menschen angefühlt. Sie sind sehr vielseitig, komplex und immer wieder überraschend. Ihre Entwicklungen sind großartig, langsam und nachvollziehbar. Beide sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Die Themen, mit denen sie umgehen müssen, sind definitiv nicht leicht, aber sehr nachvollziehbar und empathisch dargelegt.
Die Handlung des Romans ist eher ruhig und langsam angelegt. Es wurde sich Zeit genommen, um in die Atmosphäre eintauchen zu können. Das muss man natürlich mögen. Die Handlung verläuft nicht Schlag auf Schlag, sondern eher Blick für Blick. Getragen wird die Handlung von John Greens altbekanntem Schreibstil. Seine Sätze, so roh und einfach sie manchmal wirken, haben oft eine zweite, tiefere Ebene. Gerade diese kleinen Momente, in denen man merkt, dass das, was geschrieben wird, nicht das ist, was eigentlich gemeint ist, sind jedes Mal wieder bewundernswert. Die Ruhe des Romans hat sich auch wirklich auf mich übertragen, so dass ich mir auch die Zeit nehmen konnte, Sätze auf mich wirken zu lassen. Das Ende empfand ich, im Gegensatz zum gesamten Roman, fast ein bisschen schnell; mit dem Ergebnis bin ich aber mehr als glücklich.
"Hollywood, Ending" ist das, worauf ich jahrelang gewartet habe. Meine Angst, dass John Green an seine alten Werke nicht rankommen würde, hat sich absolut nicht bewahrheitet. Ich habe den Roman geliebt (unfassbar geliebt) und würde ihn am liebsten gleich nochmal lesen.
Rezensionen von FogandBooks:
Der Anfang hatte mich, dann war ich raus
The Arcane Arts von S. D. Coverly
Das Cover von The Arcane Arts ist wirklich wunderschön. Allein deshalb hatte ich schon richtig Lust auf das Buch. Die arkanen Künste als Thema fand ich ebenfalls spannend, und nach dem Prolog dachte ich nur: Holy shit, wie düster wird das bitte noch? Auch der Einstieg mit den E-Mails zwischen Ellsbeth und Professor Rawlins hat für mich funktioniert.
Da war Spannung, zumal Ellsbeth ja noch ein ganz eigenes Ziel verfolgt. Der Altersunterschied hat mich dabei nicht gestört. Rawlins wirkte auf mich nicht wie ein deutlich älterer Professor. Und den Schreibstil mochte ich wirklich sehr, gerade weil er so detailliert ist.
Irgendwann hatte ich allerdings das Gefühl, dass kaum noch etwas passiert. Umso mehr hat es mich überrascht, als plötzlich von Liebe die Rede war. Anziehung konnte ich den beiden abnehmen, aber dass sie nach weniger als 200 Seiten schon verliebt sein sollen? Da war ich einfach noch nicht. Ähnlich ging es mir mit Rawlins’ Gedanken über Dominanz und Unterwerfung. Ellsbeth macht zwar Andeutungen, aber gerade durch die wechselnden Perspektiven fehlte mir bei ihm die Entwicklung, die das für mich nachvollziehbar gemacht hätte. Es wirkte, als müsste das jetzt alles Teil ihrer Beziehung sein, obwohl ich beim Lesen noch gar nicht an diesem Punkt angekommen war.
Das hat mich leider so aus der Geschichte geholt, dass ich das Buch ungefähr bei der Hälfte abgebrochen habe. Schade, denn auf The Arcane Arts hatte ich mich wirklich gefreut. Cover, Prolog und Schreibstil hatten mich sofort, nur der weitere Verlauf eben nicht.
Rezensionen von Phija:
Ein Buch voller Liebe!
The Roommate Arrangement von Samantha Markum
Was würdest du tun, wenn dich deine besten Freundinnen kurz vor Studienstart aus euren gemeinsamen WG-Plänen streichen? Plötzlich stehst du ohne Unterkunft da und musst heimlich eine neue WG suchen, damit deine kontrollierenden Eltern nichts von der Katastrophe mitbekommen. Und ohne es zu wissen, ziehst du bei dem unausstehlichen besten Freund deines noch unausstehlicheren Bruders ein.
Sollte dir das passieren: Willkommen in der Welt von „The Roommate Agreement“!
Die YA-Rom-Com war von vorn bis hinten einfach eine dicke Umarmung. Gerade der Anfang ist so perfekt geschrieben, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich wurde beim Lesen wirklich neidisch, es nicht selbst geschrieben zu haben. So krass hat es mich in seinen Bann gezogen. Ich musste schmunzeln, lachen und mir die Hand vor die Stirn schlagen. Manchmal alles drei gleichzeitig.
Dass es mich direkt emotional so abgeholt hat, lag vor allem an den Charakteren. Blair ist eine so wundervolle Protagonistin. Sie ist klug, einfühlsam und stark, hat aber auch ihre Ecken und Kanten. Jamie ist fast genauso klug, facettenreich und einfach der ultimative Grumpy-Bookboyfriend. Ihre Annäherung – die perfekte Mischung zwischen Slow- und Fast-Burn. Gegenseitig stoßen sie sich immer wieder an, sich weiterzuentwickeln, und gehen dabei einfach liebevoll miteinander um. Natürlich gibt es Probleme, aber die bewältigen sie gemeinsam. Blair und Jamie sind für mich damit wirklich ein Buch-Traumpaar.
Aber nicht nur die beiden, auch alle anderen Charaktere sind großartig. Von denen will ich gar nicht zu viel verraten, lasst euch von denen einfach überraschen. Was ich aber sagen kann: Dem Found-Family-Trope wird alle Ehre gemacht.
Besonders gut, wodurch das Buch auch für mich heraussticht, ist die Darstellung von Blairs Familiendynamik, welche zentraler Bestandteil der Handlung ist. Sie war sehr authentisch und realistisch, wodurch sie mich sehr berühren konnte.
Der einzige kleine Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass die Freundinnen, die Blair verstoßen haben, wodurch ja die ganze Handlung ins Rollen kommt, das ganze Buch etwas flach verbleiben. Leider konnte ich ihre Beweg- und Hintergründe bis zum Schluss nicht wirklich verstehen. Über den Punkt kann ich aber bei dem für mich perfekten Buch auch einfach mal drüber hinwegsehen.
Was soll ich also sagen? Ich liebe dieses Buch! Ich liebe alles daran und will es jedem an den Kopf werfen.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Toller englischer Landhaus Krimi
Lady Agnes und das Geheimnis der vergifteten Scones von Helen Herbst
Ich kenne den vorherigen Band nicht und habe mich von Cover und Titel einfangen lassen und muss sagen – auch ohne Vorkenntnisse bin ich wunderbar in die Geschichte um Lady Agnes eingetaucht :
Auf dem herrschaftlichen Anwesen Rosewood Manor ist Baulärm und Schmutz eingezogen, sehr zum Leidwesen von Lady Agnes.
Um dem zu entfliehen, reist sie mit ihrer Köchin und ihrem Butler zu einem Backwettbewerb und dort gibt es dann direkt einen Toten zum Tee. Waren die gereichten Scones, gebacken von Lady Agnes´ Köchin, daran Schuld ? Um alle Zweifel zu beseitigen, startet Lady Agnes mit ihrem Butler die Ermittlungen.
Der Einstieg in das Buch und die Geschichte rund um Lady Agnes gelingt leicht : der Schreibstil von Helen Herbst ist leicht und doch einnehmend; denn schon nach ein paar wenigen Seiten, war ich total gefesselt von diesem englischen Landhaus Krimi.
Wunderschöne englische Atmosphäre und sehr schön ausgearbeitete Charaktere, allen voran natürlich Lady Agnes. Gespickt mit tollen Dialogen, wirkt das Buch bildhaft und lebendig und ich konnte mich völlig in englischen Tee Zeremonien und den leckeren Scones verlieren.
Ein ganz toller Krimi, der eine so tolle Atmosphäre versprüht, dass man einfach nur weiterlesen möchte.
Von mir gibt es dafür eine absolute Kauf- und Leseempfehlung !
Das Buch von Helen Herbst „Lady Agnes und die vergifteten Scones“ ist am 14. Oktober 2026 beim Gmeiner Verlag erschienen.
Rezensionen von trebor:
Wechselwirkung zwischen Gehirn und Verhalten
Ein Tag in unserem Gehirn von Eveline Crone
Der Neurowissenschaftlerin Eveline Crone ist es mit ihrem Buch "Ein Tag in unserem Gehirn - Warum wir unterschiedlich ticken und wie wir uns besser verstehen" geglückt, uns auf unterhaltsame und verständliche Weise die Funktionsweise unseres Gehirns darzulegen.
Dies geschieht im Verlauf eines ganzen Tag-Nach-Zyklus von morgens um 06:00 Uhr bis in die Nacht um 05:00 Uhr.
Die 24 Kapitel beschreiben im stündlichen Wechsel beispielhaft die Vorgänge im Gehirn während einer typischen Alltags-Aktivität eines Bewohners der Bolstraat. Die Bewohner dieser fiktiven Straße sind unterschiedlichen Alters und Geschlecht.
Dieser Aufbau des Buches alleine schon macht deutlich, wie sehr wir abhängig von unseren biologischen Rhythmen sind. Und das nicht nur im Verlauf eines Tages, sondern auch von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt.
Die Autorin erklärt genau, was im Gehirn von Menschen unterschiedlichen Alters passiert und belegt dies anhand zahlreicher wissenschaftlicher Studien.
Ob dieses Wissen dabei hilft, wie intendiert, dass wir uns besser verstehen, wäre wünschenswert, bezweifle ich jedoch. Allerdings hilft mir das Wissen darum, wie sich mein Verhalten aufs Gehirn auswirkt und umgekehrt, dabei, achtsam mit meiner Gesundheit umzugehen.
Rezensionen von brauneye29:
Spannend
Finsterland von Thomas Durchschlag
Zum Inhalt:
Mila und Elias sind im Rahmen ihrer Ausbildung in einer neuen Dienststelle und werden gleich am ersten Tag Teil eines verstörenden Falls. In einer Tiefkühltruhe werden während einer Haushaltsauflösung Leichenteile von mehreren Frauen gefunden und es gibt scheinbar eine Verbindung zu zwei alten Fällen.
Offiziell gilt der Täter als tot, doch Mila zweifelt daran. Mit dem pensionierten Kommissar Herbert beginnt sie ein gefährliches Doppelspiel.
Meine Meinung:
Was mir schon sehr gut an dem Buch gefallen hat, war dass es eben nicht zwei schon gestandene Polizisten Ermittlungen aufnehmen sondern zwei noch nicht fertig ausgebildete Polizistin, die eben noch nicht die Erfahrung haben, aber vielleicht mehr Mut, auch wenn sie damit im Grunde auch ihre mögliche Karriere gefährden. Das Zusammenspiel zwischen Tom und Mila ist zunächst eher schwierig, wird dann aber immer besser. Auch Herbert hat mir gut gefallen. Insgesamt hat das Buch einen recht hohen Spannungsbogen und hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich bin gespannt auf weiteres vom Autor.
Fazit:
Spannend










