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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von beavielleser :

Momentaufnahmen

Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

Woody Brown ist ein nicht sprechender Autist. In seinem Buch zeigt er uns wie das Leben als solcher ist und welche großen Herausforderungen man zu bewältigen hat.

Durch seinen Roman bekommen wir einen kleinen Einblick, wie es in ihm und seinen Freunden aussieht, welche Gedanken, Sehnsüchte und Ängste sie haben.

Auch die Betreuer erhalten eine Stimme und es hat mich beeindruckt wie manche versuchen eine richtige Beziehung zu ihren Schützlinge aufzubauen, um ihre Bedürfnisse zu erkennen.

Das Buch hat keine zusammenhängende Handlung, vielmehr sind es Momentaufnahmen aus dem Leben der Behinderten und ihrer Betreuer, die sich in der Tageseinrichtung Upward-Bound begegnen.

Mir blieben die Figuren in diesem Buch leider fremd. Ich konnte keine Beziehung zu Ihnen aufbauen. In dieser Hinsicht hatte ich mir von dem Buch mehr erwartet.
Der Schluss jedoch hat mich erschüttert.

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Rezensionen von beavielleser :

Traurig, aber schön

Zwischen Himmel und hier von Cassandra Brunstedt

Majlis lebt nach dem Tod ihres Mannes alleine in Norrland. Ihre Tochter Ronja im 500 km entfernten Stockholm.
Als Ronja sich von ihrem Mann trennt und mit einem Neugeborenen alleine in Stockholm sitzt, fährt Majlis zu ihr.
Was Ronja nicht weiß, ihre Mutter hat ALS und das Sterbedatum steht schon fest.

Ein trauriges, aber auch ein schönes Buch. Mir ging es zwar manchmal ein bisschen zu glatt, deshalb nur 4 Sterne, aber ich kann es trotzdem wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von Mabla59 :

Gefährliche Ferienwohnung

Das Krähenzimmer von Carolin Frey

Lotta keht nach ihrem Beziehungsaus der Großstadt Berlin den Rücken und flüchtet ans Meer ins ehemalige Ferienhaus ihrer Eltern. Das wurde inzwischen verkauft und total umgebaut. Aber Lotta weiß wo der Ersatzschlüssel liegt.
Durch einen glücklichen Umstand kann sie dort bleiben, sich etwas zu ihrem Lebensunterhalt verdienen und findet zudem neue Freunde.

Doch plötzlich geschehen in dem Haus und ihrem Umfeld unheimliche Dinge. Trotz ihrer Angst, beginnt Lotta den Dingen auf den Grund zu gehen.
Die Handlung ist aus der Sicht dreier Personen erzählt. Den Lesern wird schnell klar, dass jemand Lotta aus dem Haus vertreiben will.
Der Schreibstil ist eingängig und angenehm. Obwohl mir die oftmals verwendete Jugendsprache aufgefallen ist. Das zeigt das jugendliche Alter der Autorin.
Alles in allem ein unterhaltsames Buch. Kein Hype, aber gute vier Sterne

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Rezensionen von Mabla59 :

Ahnenforschung im dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte

Frieda von Geraldine Oetken

Geraldine Oetken hat in ihrem Buch "Frieda" genau das getan, was mich persönlich ebenfalls sehr interessiert. Nämlich Ahnenforschung. Geraldine Oetken sucht allerdings nach einer ganz bestimmten Person, ihre Urgroßtante Frieda.
Nur durch Zufall erfährt sie von deren Existenz.

In ihrer Familie wurde nie über Frieda gesprochen.
Und hier haben wir beide wieder eine Gemeinsamkeit. Von der ich aber bisher nicht wusste, dass es mich interessiert. Aber auch in meiner Familie wurden die zwölf Jahre der Naziherrschaft nicht thematisiert und auch bei mir ist inzwischen niemand mehr da,den ich fragen könnte.
Doch zurück zum Buch. Frieda starb 1941 im Kloster Blankenburg, einer Anstalt für Menschen mit Behinderung, nahe Oldenburg. Außer den Eckdaten um Friedas Geburtstag und ihren Todestag hat Geraldine Oetken keine Anhaltspunkte. Dann erfährt sie, dass Friedas Todesursache "traumatische Epilepsie" war und vom Euthanasie Programm der Nationalsozialisten. Verbissen kämpft sie sich durch Bürokratie und Ämter.
Dabei schweift sie für meine Begriffe manches Mal zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Die Asylpolitik Anfang der 1990er Jahre, um nur ein Beispiel zu nennen.
Und was mich persönlich ganz stark gestört und in meinem Lesefluss behindert hat, sind die ständigen Gendersternchen. Hier wären meiner Meinung nach Bindeworte wie und/oder besser, wenn schon unbedingt gegendert werden muss.
Sollte das Schule machen, wird mir die Lust am Lesen verleidet.
Hier wurde ein wichtiges Thema
Aber das ist, wie gesagt, meine persönliche Meinung.
Ansonsten ist das Thema hervorragend recherchiert

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Rezensionen von Mabla59 :

Absolutes Wohlfühl-Hörbuch

Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin, erschienen im Aufbau Audio Verlag, hervorragend gelesen von Vera Telz.
Die junge Bernsteinforscherin Julika Lukas traut ihren Augen kaum, als sie das Exponat , das vor ihr liegt , untersucht.

Wirft es doch alles über den Haufen, was man bisher über die Einschlüsse in Bernstein wusste.
Obwohl sie zu Hause mit der Pflege ihrer kranken Mutter überlastet ist, lässt sie sich überreden, die Finderin dieses Exponates an der Ostsee aufzusuchen.
Sie trifft auf eine alte, spröde Dame, doch es gelingt ihr, Zugang zu ihr zu bekommen und ihr Vertrauen zu gewinnen.
Lisa Quentin erzählt die Geschichte der beiden Frauen mit sehr viel Herzenswärme. Es ist eine Geschichte über Jahrzehnte hinweg, über Liebe und Schicksalsschläge.
Für Julika ist die Reise an die Ostsee auch ein Neuanfang.
Vera Telz ist nicht umsonst meine Lieblingssprecherin. Mit ihrer warmen Stimme verleiht sie jeder Situation Leben und jeder Person Charakter.
Ein wunderschönes Hörbuch

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Rezensionen von Marianna H.:

Netter Wohlfühlroman

Kiss me in Orange von Alix Bente

Emma hat sich tief verletzt in ihre Heimatstadt Goldried zurückgezogen, nachdem Niclas sich von ihr abgewendet hat. Weit weg von Berlin sucht sie die Ablenkung. Das stellt sich nicht als leicht heraus, weil die Stadt in Herbstromantik versinkt und noch dazu Niclas unerwartet dort auftaucht. Bald schon hat er die meisten Herzen des Dorfes erobert.

In Goldried lebt eine wirklich charmante Gemeinschaft. Die Szenerie und das Miteinander sind herzerwärmend. Abwechselnd wird aus Emmas und Niclas´ Perspektive erzählt. So werden Beide mit ihren Gedanken und Gefühlen gut dargestellt. Dass Emma so mit sich ringt ist nachvollziehbar, belagert von Niclas, der sich anscheinend umentschieden hat und verletzt durch seine Abweisung sowie Ereignisse in ihrer Kindheit. Die Erzählung hat einige sehr berührende Momente, speziell die aus ihrer und seiner Kindheit und der Zusammenhalt in der Stadtgemeinschaft. Ansonsten plätschert die Erzählung eher so dahin, es ist ganz nett.
Es ist etwas zu viel des Guten und dadurch etwas abgehoben. Die Erzählung ist sehr romantisch-blumig. Auffallend sind die vielen Sprachbilder und Vermenschlichungen von Gegenständen. Die erotischen und sexuellen Anteile wirken eher etwas aufgesetzt.
Die Geschichte lässt sich schnell überblicken. Es ist klar, worauf alles hinaus läuft und dass es gut enden wird. Das trägt zum Wohlfühlfaktor dieser Geschichte bei.
Insgesamt lässt sich die Geschichte angenehm lesen, sie ist in weiten Teilen unterhaltsam und auch teilweise berührend. Leichte Herbstunterhaltung, die schnell vergessen ist.

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Rezensionen von vo.nicole:

Anspruchsvoller Roman, der dennoch hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist

Anton und Alma von Dana Vowinckel

"Anton und Alma", so heißt das zweite literarische Werk von Dana Vowinckel. Dieses Mal nimmt sie uns mit auf die Reise von Anton und Alma mit Einblicken in die jüdische Diaspora.

Die Geschichte spielt an unterschiedlichen Orten, hauptsächlich in Berlin und New York. Aus zwei Perspektiven lernen wir Anton und Alma kennen.

In den mehr als 500 Seiten vergehen mehrere Jahre. Eingebettet ist die Geschichte in der Gegenwart, zentral benannt wird der Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023, der einen wichtigen Wendepunkt für Anton darstellt.

Der Schreibstil von Dana Vowinckel ist besonders. Sie vermag es mit Worten umzugehen und damit Inhalte und Emotionen zu transportieren. Einzig die partiell vulgären Elemente haben mich nicht angesprochen. Die Geschichte selbst plätschert für mich teilweise vor sich hin und weist hin und wieder kleinere Längen auf. Mit Anton und Alma wurde ich über die Zeit und Seiten hinweg leider nur bedingt warm. In gewisser Weise blieben sie mir distanziert. Vor allem auch in ihrer Beziehung zueinander. Ich hatte das Gefühl, ihre Liebesbeziehung besteht aus viel Sprachlosigkeit und ich konnte die Verbindung nicht wirklich mitfühlen.

Gut gefallen hat mir hingegen die Einbettung des jüdischen Glaubens. Ich konnte viel mitnehmen bzw. mein Wissen auffrischen. Die Konversion der Chasaren nimmt einen großen Teil ein, was meiner Meinung nach auch etwas reduzierter hätte sein können, aber dennoch passend ist, um die Kernpunkte des Romans zu verstehen.

Alles in allem hat Vowinckel einen anspruchsvollen Roman erschaffen, der es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2026 geschafft hat. Im Vornherein wurde der Roman in den sozialen Medien bereits sehr gehyped - wodurch ich möglicherweise mit zu hohen Erwartungen an die Lektüre gegangen bin und die sich (leider) nicht ganz erfüllt haben.

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Rezensionen von Lilli33:

Spannender Psychothriller

DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe

Spannender Psychothriller

Luca Palmer, 34 Jahre alt, arbeitet in einer Berliner Anwaltskanzlei. Dass die Gerechtigkeit nicht immer siegt, sieht sie bei der Arbeit zuhauf. Also hilft sie selbst nach und dringt nachts in die Wohnungen und Häuser von Menschen ein, die trotz ihrer üblen Taten ungestraft davon gekommen sind.

Sie hinterlässt ihnen eine Denkzettel und als ihr Markenzeichen ein Gänseblümchen (engl.: daisy). Doch eines Tages kehrt sich der Spieß um und jemand ist hinter Luca her. Will sich eines ihrer Opfer rächen? Es beginnt ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel.

Von Anfang an ist die Spannung da und bis zum Schluss steigert sie sich immer weiter. Es macht Spaß mitzurätseln, wer Lucas Verfolger ist und ihr das Leben zur Hölle macht. Doch das ist gar nicht so einfach. Genau wie Luca hatte auch ich immer wieder andere Personen im Verdacht. Die Infos zu den einzelnen Figuren sind zunächst so spärlich gestreut, dass man sich bei keiner sicher sein kann. Und es gibt eine ganze Menge Menschen, die etwas gegen Luca haben könnten, es kommen also viele in Betracht. Mit etlichen kleinen überraschenden Wendungen führt die Autorin uns an der Nase herum. Ein bestimmter Kniff verwirrte mich zunächst komplett, erwies sich dann aber doch als logisch. Hier heißt es aufmerksam zu lesen.

Der Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Ich habe das Buch an einem einzigen Tag verschlungen. Besonders die Dialoge zwischen Luca und ihrem 78-jährigen väterlichen Freund Walther fand ich sehr schön. Hier prallen zwei Welten aufeinander und ergänzen sich doch wunderbar.

Die Handlung in der Gegenwart wird unterbrochen von Rückblenden in Lucas Schulzeit siebzehn Jahre zuvor. Je mehr wir über die damaligen Ereignisse erfahren, umso nachvollziehbarer wird Lucas Handeln in der Gegenwart. Man lernt die Protagonistin dabei immer besser kennen.

Mir hat dieser Psychothriller ein paar wirklich unterhaltsame Lesestunden beschert. Ich empfehle das Buch allen Lesenden, die es gerne spannend, aber unblutig mögen.

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Rezensionen von Lerchie:

Der misshandelte Hund

Zimtsterne und Pfötchenzauber von Petra Schier

Kati lebt allein und will es auch so. Sie ist, durch einen dunklen Teil in ihrer Vergangenheit , gegenüber Beziehungen misstrauisch. Doch der attraktive und warmherzig Arian, den sie schon als Kind kenngelernt hat, weckt Gefühle in ihr, ebenso seine Affenpinscherdame Kira. Wird Kati dort die Liebe finden.

Sie weiß nicht ein und aus. Doch vielleicht hilft weihnachtliche Magie?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich, wie immer, leicht und flüssig lesen, es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Ich kam gut in die Geschichte rein und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Da es bereits am Anfang des Buches geschieht, kann ich wohl schreiben, dass Arian mir gleich sympathisch war. Er hat die kleine Affenpinscherdame Kiro vor ihrem brutalen Herrchen gerettet. Denn der trat sie, und zerrte sie an der Leine Richtung Tierheim ohne Rücksicht darauf, dass der kleine Hund gar nicht so schnelllaufen konnte. Er hatte sie geerbt und konnte mit einem Hund nichts anfangen. Aber er hätte das Tier ja trotzdem besser behandeln können, ungeachtet dessen, dass es natürlich Menschen gibt, die Hunde nicht mögen. Doch all das konnte Arian nicht mit ansehen und schritt ein was zur Folge hatte, dass er plötzlich mit dem Hund allein dastand. Und so ist Arian eben auf den Hund gekommen. Auch Katie hatte aus einem Geschäft heraus bemerkt , dass Arian plötzlich einen Hund hatte. Diebeiden begegnen sich auf dem Weg zum Einkaufen und hier fängt praktisch ihre Geschichte an. Kati wehr sich gegen ihre Gefühle, auch wegen ihrer Eltern und ihrer Schwester Arabella. Wieso, das muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Und da kommt auch noch Santa Claus ins Spiel, der den Menschen helfen will, und außerdem Kattis uralten Wunsch, den er bisher nicht erfüllen konnte, nun erfüllen will. Arian beweist Geduld, aber Kati muss noch einiges einstecken , erfährt aber auch Gutes. Mit hat dieses spannende und fesselnde Buch sehr gut gefallen. Ich konnte mit den beiden mitfühlen und es hat mich gut unterhalten. Eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Anndlich:

König der (Haus)Tiere

Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher

Kater Knutbert hat ein Problem. In der Nachbarschaft wird von einem Ungeheuer gesprochen, das Müll verstreut, Autos zerkratzt, Gärten verwildert und damit die Menschen in Schrecken versetzt. Das Schlimmste an der Sache, ausgerechnet Knutbert gerät unter Verdacht. Daher bleibt dem Kater nichts anderes übrig, als der Bestie auf die Schliche zu kommen und seinen guten Ruf wiederherzustellen.

Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack von Franziska Höllbacher ist ein tierisches Abenteuer für Kinder ab neun Jahren. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen, durch unterschiedliche Schriftgröße oder -anordnung wird das Lesen zum Erlebnis und die vielen kleinen Zeichnungen der Autorin machen die Geschichte lebhaft.

Knutbert selbst ist der typische Kater, weswegen er auch nicht unbedingt sympathisch daherkommt. Aus seiner Sicht auf die Welt entsteht der typische Katzenhumor, der meistens wirklich lustig ist, aber auf Dauer auch mal etwas auf die Nerven gehen kann.

Die Suche nach dem unbekannten Biest ist auf den insgesamt 28 kurzen Kapiteln nicht immer der Fokus der Geschichte, sodass man sich manchmal in Knutberts Alltag verliert und vergisst, worum es eigentlich ging. Trotzdem ist es ein kurzweiliges Lesevergnügen für Klein und Groß!

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