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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Thorsten:

Psychologisch raffinierter Thriller

Die Lüge in ihrem Gesicht von Anne Keßel

Der Thriller „Die Lüge in ihrem Gesicht“ von der Autorin Anne Keßel ist mir durch sein markantes, rotes Cover aufgefallen und auch der Klappentext hat einen spannenden Thriller versprochen. In dem spannend und fesselnd geschriebenen Buch steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die einen jungen Mann aus Notwehr umgebracht hat.

Da sie zu diesen Vorwürfen schweigt, wird die Verhaltenspsychologin Marlene Nielsen hinzugezogen, die sofort spürt, dass etwas nicht stimmt und die Wahrheit herausfinden will, ehe die Polizei aufgrund fehlender Beweise wieder gehen lassen muss. Der Thriller ist das reinste Katze- und Maus Spiel zwischen den beiden Frauen. Die eine will sich absolut nicht äußern, die andere will die Wahrheit herausfinden. Der Thriller ist aus unterschiedlichen Blickwinkeln geschrieben und entpuppt sich als ein Konstrukt aus vielen Lügen. Er ist packend und voller psychologischer Raffinessen. Ein absolutes Lese Highlight für mich.

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Rezensionen von BarbaraM:

Mit Köpfchen und Fingerspitzengefühl zum Piratenschatz

EXIT® - Das Spiel Family: Der verlorene Piratenschatz von Inka Brand

Mit „EXIT – Das Spiel Family: Der verlorene Piratenschatz“ hatten wir als Familie eine richtig schöne gemeinsame Rätselzeit. Schon die Rahmengeschichte rund um das geheimnisvolle Piratenschiff und die Suche nach dem verborgenen Schatz hat uns gut gefallen und sorgt von Anfang an für die passende Abenteuerstimmung.

Besonders gelungen fanden wir die abwechslungsreichen Rätsel. Hier war nicht immer dieselbe Art von Denken gefragt und genau das hat dafür gesorgt, dass jeder aus unserer Familie etwas beitragen konnte. Mal brauchte es eine gute Beobachtungsgabe, mal logisches Denken, mal eine kreative Idee und manchmal eben auch ein wenig Fingerspitzengefühl. So wurde wirklich gemeinsam gerätselt und niemand saß nur daneben.
Unser persönliches Highlight war das Rätsel mit dem Fernrohr. Natürlich musste bei uns jeder einmal hindurchsehen und allein dadurch wurde aus dem Rätsel ein kleines Erlebnis. Richtig toll fanden wir aber auch das letzte Rätsel, bei dem noch einmal Fingerspitzengefühl gefragt war. Eine wunderbare Idee für das Finale, die die Schatzsuche bis zum Schluss spannend gemacht hat.
Überhaupt gefällt uns die Umsetzung als Familienspiel sehr gut. Die Regeln sind schnell verstanden, das Material ist liebevoll und clever eingesetzt und die Geschichte passt perfekt zu einem gemeinsamen Spielen mit Kindern. Dass am Ende tatsächlich der Piratenschatz auf uns wartete, war dann natürlich die Krönung unseres Abenteuers.
Für uns ist „Der verlorene Piratenschatz“ ein rundum gelungenes EXIT-Erlebnis, bei dem vor allem das gemeinsame Entdecken und Knobeln im Mittelpunkt steht. Wir hatten eine richtig schöne Zeit miteinander und genau das macht für uns ein gutes Familienspiel aus. Das nächste EXIT-Abenteuer darf also sehr gerne kommen!

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Moralische Grauzonen

Totensee von Sophie Czerny

Die knapp 40-jährige suspendierte Kommissarin Ada ist verzweifelt. Ihre Tochter Mara ist nach einem Streit verschwunden. Sie macht sich Vorwürfe und kämpft damit, dass niemand an eine Entführung glaubt. Als eine kopflose Leiche mit einer blutigen Botschaft auftaucht, ist dies für Ada ein klarer Hinweis.

Sie nimmt die Ermittlungen auf, erweckt damit ihre eigene Vergangenheit zum Leben und befindet sich plötzlich in einem Kriminalfall, der kaum persönlicher sein könnte.

Die Kapitel sind kurz und wechseln immer wieder die Schauplätze. Die Stimmung ist düster und die Handlung deutlich komplexer, als ich es zunächst erwartet hatte. Von daher war ein wenig mehr Konzentration beim Lesen erforderlich, um nicht den Überblick zu verlieren.

Die Charaktere wirken authentisch und sind gut gezeichnet.

„Totensee“ ist ein düsterer Thriller, der auf einer emotionalen Ausgangssituation basiert und durch unvorhergesehene Wendungen überzeugt.
Die Auflösung hat mich überrascht, hat aber gut gepasst, da alles stimmig aufgeklärt wurde.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Ein spannender Psychothriller

Die Lüge in ihrem Gesicht von Anne Keßel

Bereits der Prolog sorgt für Spannung. Eine unbekannte Frau tötet aus Notwehr ihren Angreifer. Sie wird von der Polizei mitgenommen, verweigert aber die Aussage. Sie schweigt. Die hinzugezogene Verhaltenspsychologin Marlene Nielsen ist eine Expertin, wenn es um Mikroexpressionen geht, steht aber nun vor einer Herausforderung, da sich die Frau jede Mimik abtrainiert hat.

Thematisch hat mich dieser Thriller direkt angesprochen. Nonverbale Kommunikation, bestehend aus Mimik, Gestik, Proxemik, Körperhaltung und -bewegung, ist ein ausgesprochen interessantes Thema und hat mich direkt gereizt.

Die Handlung lebt von der Dynamik zwischen den beiden Protagonistinnen. Zwei starke Frauen, die beide nur schwer zu durchschauen sind.

Die Autorin lässt die Grenze zwischen Täter und Opfer verschwimmen. Der Verlauf von Marlenes privaten Ermittlungen war für mich absolut nicht vorherzusehen. Nichts ist so, wie ich zunächst angenommen hatte und ich musste meine Annahmen immer wieder revidieren.

Dieser Thriller kommt ganz ohne blutige Exzesse aus und überzeugt durch seine psychologische Spannung, dafür gibt es von mir 5 Sterne.

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Rezensionen von Murksy:

Der Verlust der Unabhängigkeit

Territorium von Sabrina Janesch

Der historische Roman spielt in der Zeit der letzten Königin Hawaiis. Die USA drohen, den Inselstaat zu annektieren. Der Leser begleitet die Königin, deren Deutschlehrerin und eine Journalistin in den politischen Wirren dieser Epoche. Der Leser muss Geduld und Aufmerksamkeit mitbringen, viele Personen, komplizierte Namen und die vielseitigen Interessenskonflikte fordern Konzentration.

Wer einfache Literatur sucht, ist hier falsch. Wer aber ein bildgewaltiges Drama mit authentischem Hintergrund zu schätzen weiß, erfährt hier nicht nur viel über die Menschen des scheinbaren Paradieses und über das erzwungene Ende einer unabhängigen Monarchie, sondern erlebt auch die Ränkespiele der Groß- und Kolonialmächte. In Zeiten eines Donald Trump, der ebenfalls andere Länder beansprucht und mehr als fragwürdige geopolitische Entscheidungen trifft, ist dieser Roman so aktuell, wie er nur sein kann. Geschichte wiederholt sich und aus Fehlern scheint die Menschheit nicht zu lernen. Fein zeichnet die Autorin ein Bild einer zerrissenen Gemeinschaft, getrieben von Macht und Gier werden die Einwohner der Insel zum Spielball. Die Sätze der Autorin sind ein Genuss, verschachtelt, tiefgründig und immer ganz nah an den Personen. Man fühlt sich auf diese Insel und in diese Zeit versetzt. Fiktion vermischt sich vorzüglich mit wahren Begebenheiten. Ein großartiger Roman, intelligent, vielschichtig, aber wie gesagt auch fordernd.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Murksy:

Kompaktes Wissen für Fans

Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon von Margit Auer

Das Lexikon sortiert alphabetisch alle Personen und Tiere der beliebten Buchreihe. So erfährt man kompakt alles Wissenswerte zu den Akteuren. Bei den Tieren gibt es zusätzlich noch ein paar Fakten aus dem wahren Leben. Sogar die Wattwürmer bekommen ihren Eintrag. Für eingefleischte Fans dürfte natürlich nicht allzu viel Neues dabei sein, aber mit dem Lexikon hat man seine Lieblinge auf einen Blick und erfährt sogar etwas über die Autorin, die ebenfalls aufgezählt wird.

Es gibt eine Weltkarte, die auf einen Blick alle Tiere und ihren Ursprung darstellt. Bei der Vogelspinne wird der lateinische Name erwähnt, das hätte man auch gut bei den anderen Tieren machen können, Wissen tut nicht weh. Am Ende des gut gemachten und bunten Buches gibt es noch ein Quiz, um sein Nerd-Wissen zu testen. Somit findet das Ganze einen gelungenen Abschluss und Fans werden gerne darin blättern. Der gewöhnliche Leser der Reihe wird auf das Lexikon wahrscheinlich verzichten können, aber für alle Anhänger der magischen Schule eigentlich ein Muss in der Sammlung.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Move it:

Kleine, schimmernde Perlen der Weisheit

22 Kurzgeschichten, die dich glücklich machen werden von Johann Kraunes

„Going with the Flow“ ist eine wunderbare Art Ikigai zu verstehen und im Alltag umzusetzen. Dabei teilt die Philosophie des Ikigai die hohen ethischen Ansprüche des Hagakure (dem Weg des Samurais) und ruht auf fünf Säulen: Fang klein an, löse dich vom Ego, fokussiere dich auf Harmonie und Nachhaltigkeit, erfreue dich an den kleinen Dingen und sei ganz im Hier und Jetzt.

Schon auf den ersten Seiten erhält der Leser eine klare Orientierung wie das Konzept einzuordnen ist und welchen Mehrwert es bietet. So führt eine prägnante Einleitung in den Aufbau des Buches ein. Dieses hat durch ein beständiges, inneres Voranschreiten und neue Impulse mehr Lebensbejahung zum Ziel – wobei die Kapitel ganz flexibel und unabhängig von der gedruckten Reihenfolge gelesen werden können.

Im Hauptteil widmen sich die Kurzgeschichten verschiedenen Facetten und Haltungen, die jeweils durch ein passendes Zitat eingeleitet werden. Gleich die ersten Erzählungen drehen sich um den bewussten Umgang mit dem Tag um sich dem eigenen Wesen wieder anzunähern. So bricht die Geschichte über Nora mit dem alltäglichen Trott. Erst als sie realisiert, dass sie Urlaub hat, besinnt sie sich darauf was ihr im gegenwärtigen Moment guttut. Im Gegensatz dazu zeigt das Beispiel von Hannah wie Arbeit und Hetze uns Lebenszeit stehlen und von bedeutsamen Begegnungen abhalten. Die Botschaft ist klar: Das Leben findet jetzt statt, nicht irgendwann später.

Es folgen zwei Abschnitte, die dazu ermutigen auf das Vergleichen zu verzichten um Unzufriedenheit zu vertreiben. Zum einen wäre da Katherina, die glaubt in ihrem Beruf nicht mehr das bewirken zu können was sie sich einst wünschte. Markus hingegen entdeckt wieder seine Gabe Menschen Gehör zu schenken, damit sie sich gesehen fühlen. Hier wird ein zentraler Aspekt des Ikigai spürbar: Unsere Lebensaufgabe steckt bereits tief in uns selbst.

Die zwei sich anschließenden Kurzgeschichten betonen wie wichtig es ist den Augenblick zu schätzen. Das zeigt sich an Jule, die ihre Sinne neu belebt, während Jana durch eine „Augenblicksliste“ wieder zu echter Freude findet.

Danach lenkt das Buch den Blick auf Prinzipien, die echten Mehrwert schaffen. Thomas entdeckt die emotionale Bedeutung vom Geschenk der Aufmerksamkeit, während Sarah den eigentlichen Wert ihres Tuns aus den Augen verloren hat und ihn nun neu definiert. Beide beleben auf ihre Weise wieder Werte, die Wert schaffen.

Im Folgenden wird das Thema „Im Flow sein“ durch die Geschichten von Jonas und Laura veranschaulicht. Der Leser begegnet Jonas, der einst beim Kochen die Zeit vergessen konnte, und Laura, die ihren ganz eigenen Rhythmus findet. Beide Beispiele zeigen berührend, dass das Tun erfüllend ist wenn wir vollkommen im Moment aufgehen.

Durch Tobias erfährt der Leser, dass eine vermeintlich verlockende Chance wertlos ist wenn sie kein Gewinn für einen selbst ist. Elena wiederum erkennt, dass eine nach außen hin perfekte Fassade selten den eigenen Bedürfnissen entspricht. Hier stehen der innere Zielkompass und die Wichtigkeit persönlicher Klarheit im Fokus.

In einer kurzen Episode wird Stefan daran erinnert, dass bereits Vorhandene zu achten. Darauf folgt eine Geschichte über eine „Verschenke-Kiste“, die weit mehr als nur Gegenstände bewegt. Beide Abschnitte thematisieren den achtsamen Umgang mit Ressourcen und die Kraft sozialer Verbundenheit.

Die folgenden Seiten ermutigen dazu das Leben so anzunehmen wie es kommt. Sie berichten von Maria, deren Zug ausfällt, und von Jasmin, die begreift, dass das Dasein selbst stetige Veränderung bedeutet.

Mit Clara und Simon taucht der Leser tief in die Themen Lebenssinn und Lebensfreude ein. Ihre Wege zeigen, dass die persönliche Bestimmung nicht immer für jeden sofort offensichtlich sein muss.

Der vorletzte Abschnitt widmet sich ganz dem inneren Frieden. So lernt Lea vermeintlich Nebensächliches in einem neuen Kontext zu betrachten, und Martins Familie entdeckt den Wert gemeinsamer Achtsamkeit wieder.

Das abschließende Geschichtenpaar dreht sich um die Verbundenheit. Vorgestellt werden Manuela, die den Gruppendruck von Verdächtigungen hinterfragt, und Nils, bei dem ein Schraubenzieher alles in Gang bringt. Beide durchleben wie entscheidend Verantwortung, Empathie und die Frage „Was habe ich, das ich teilen kann?“ sind.

Die schönen, abschließenden Worte sind dann ganz dem Alltag und unseren Erfahrungen darin gewidmet. Sie zeigen wie wir diesen durch eine veränderte Haltung transformieren und mit dem Geist des Ikigai bereichern können.

Hier findet der Leser eine feine Geschichtensammlung, die stimmig wie kraftvoll daran erinnert wie viel Einfluss man selbst auf das eigene Wohlbefinden, die empfundene Zufriedenheit und das innere Glück hat. Besonders gelungen ist die psychologische und strukturierte Einordnung der Geschichten am Ende jedes Themenabschnitts. Meisterhaft werden hier die Aspekte des Ikigai greifbar gemacht. Dabei wird eindrucksvoll gezeigt, dass jeder Mensch diese Prinzipien auf seine eigene Weise lebt und stets neue Wege der Umsetzung entdeckt. Die Geschichten berühren trotz ihrer Kürze emotional und stoßen tiefe Reflexionen an. So reihen sich die Kurzgeschichten aneinander wie kleine, schimmernde Perlen, die uns daran erinnern den Glanz unscheinbarer Momente zu entdecken.

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Rezensionen von ingrid78:

sehr spannend

DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe

Das Cover von Daisy gefällt mir, es ist plakativ und macht neugierig auf die ganze Story. Die Farbe ist prägnant und fällt sofort ins Auge, die Leseprobe hat mich überzeugt, deswegen war klar dass ich das Buch lesen muss. Luca ist Anwältin und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Wenn ihr Arbeitstag endet, mutiert sie zu einem Phantom, das Menschen zur Rechenschaft zieht, die Unrecht getan haben.

Die Existenzen zerstört oder andere in den Tod getrieben haben. Menschen, die nie verurteilt wurden. Doch plötzlich wird sie selbst zur Gejagten und muss alles geben, um das Schlimmste zu verhindern: ihre Enttarnung.
Von Melanie Raabe ich einige Bücher gelesen, ich mag ihren flüssigen Schreibstil der atmosphärisch dicht ist genauso wie den Spannungsaufbau. Bei diesem Thriller ist die Spannung greifbar und zieht sich von Anfang bis zum Ende durch. Ich fand den Plot stimmig, die zentrale Frage ist, wer Lucas Identität kennt und wer ihr schaden möchte. Welche Motivation hat ihr Verfolger? Ich habe einen vielschichtigen Thriller mit viel Spannung und Twists bekommen, genau wie erwartet. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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Rezensionen von isablue:

Wimmelbuch für kleine Fahrzeugfans

Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Maria Höck

In diesem Wimmelbuch finden sich ganz viele Situationen aus dem Alltag, bei dem verschiedene Fahrzeuge vorkommen. Einige davon kennen die Kleinsten vielleicht auch noch gar nicht, zum Beispiel die Straßenbahn oder den Zeppelin. Auch in diesem "Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch" steht auf jeder Doppelseite ein kurzer, gut verständlicher Text, der eine Aufforderung enthält, etwas Bestimmtes auf dem Wimmelbild zu suchen.

Außerdem sind am Rand einzelne Bildausschnitte zu sehen, die auch im Bild gesucht werden können. Es sind viele Einzelheiten auf jedem Bild zu sehen, sodass man bei jedem Anschauen etwas Neues entdecken kann. Gleichzeitig sind die Bilder aber nicht überfrachtet, was gerade bei der Altersempfehlung (ab 1 Jahr) perfekt ist. Die Seiten sind gewohnt stabil und außerdem finde ich den Preis von 9,99€ ausgesprochen angemessen. Mein Neffe wird sich über dieses Weihnachtsgeschenk auf jeden Fall freuen.
Dieses Wimmelbuch empfehle ich für alle kleinen Fahrzeugfans, es ist wirklich sehr liebevoll gestaltet!

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Rezensionen von nessabo:

Eine makellos erzählte Geschichte mit der richtigen Portion Wut

Spiegelland von Rebekka Frank

Mein erster Roman von Rebekka Frank und es wird auf keinen Fall der letzte sein! Was für eine unglaublich begabte Autorin, die verstanden hat, dass Literatur niemals unpolitisch war und entsprechende Botschaften zum Kern ihrer Erzählung macht.

„Spiegelland“ ist eine komplexes, intelligent verwobenes Werk, das die Geschichten dreier Generationen in den Kontext patriarchaler Gewalt setzt - und das alles in einem detailliert historischen Setting.

Es ist spürbar, wie viel Recherche in Franks Roman steckt. Gleichzeitig nimmt sie sich fiktionale Freiheiten, die ihre Geschichte optimal ergänzen. Im Nachwort ordnet sie Fakt und Fiktion ein, beim Lesen verschwimmt beides aber grenzenlos.

Ich habe selten eine Geschichte gelesen, in der die verschiedenen Zeitebenen so dermaßen perfekt miteinander verbunden wurden. Frank greift Szenen, Bilder und Worte aus vorherigen Kapiteln auf, um eine andere Zeitebene fortzuführen. Die Kapitel sind kurz und enden oft mit gut gesetzten Cliffhangern, sodass ich kaum aufhören konnte zu lesen.

Die Autorin bringt immer wieder feministische Botschaften ein. Etwa zum männlich-patriarchalen Anspruchsdenken oder zum Fakt, dass Männer (in diesem Fall Elias) ihre Sorgen vorrangig bei Frauen loswerden und somit diese als Betroffene wieder für Bildung und Sensibilisierung verantwortlich gemacht werden. Ich fand das richtig stark und mag es, wenn fiktive Geschichten auch einen explizit politischen Bezug haben.

Der Roman ist spannend und einfach unglaublich gut geschrieben, aber auch im richtigen Maß wütend. Männer werden in die Verantwortung genommen, während wir viel und am Ende auch wirklich überraschende weibliche Solidarität erleben dürfen. Ich mochte sehr, dass es auch sanfte Männerfiguren gab, denn die sind Teil eines gesellschaftlichen Wandels. Vor allem aber habe ich mich auf so vielen Ebenen an den starken, sensiblen und schlicht beeindruckenden Frauen erfreut.

Eine riesige Empfehlung - auch für alle, die wie ich eher selten historische Romane lesen. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn alle Zeitebenen sind zugänglich geschrieben, ohne dass ihre Authentizität darunter leiden würde.

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