Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nanu?!:
Rache ist süß
Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King
Seit vier Monaten sind Lillian und Henry nun zusammen, und so langsam möchte Lillian die Beziehung ein wenig vertiefen. Sie möchte seine Familie kennenlernen und es wäre schön, wenn er sie überall als seine Freundin vorstellen würde.
Aber er lässt sie sitzen und Lillian ist stinksauer. Während eines Besäufnisses probiert Lillian einen Schadenzauber an Henry aus, den sie auf You Tube gesehen hat.
Am nächsten Tag ist Henry wirklich tot.
Wow, also was für ein Debüt, was für ein Kracher war das?
Dieses Buch lässt mich zwiespältig zurück, aber das meine ich positiv.
Einerseits habe ich nie eine Hauptfigur erlebt, die weniger sympathisch und angenehm ist, als diese. Andererseits macht das aber auch den Reiz an der Geschichte aus.
Lillian ist wie ein Unfall, bei dem man es nicht schafft, wegzusehen.
Der Leser bekommt Lillians komplette Gefühlswelt in der Ichform präsentiert. Alle ihre intensiven Gedanken, wovon sie ein Menge hat, und ihre eigene krasse Sichtweise und Logik, der sie folgt.
Schon der Prolog konnte mich direkt fesseln, weil ich ihn so stark fand.
Obwohl sich Lillian wirklich Mühe gibt, dass man sie als Leser nur schrecklich finden kann, gibt es doch diese Momente, bei denen man nur noch Mitleid für sie empfinden kann. Aber keine Sorge, dieses Gefühl macht Lillian dann meist selbst einen Satz weiter wieder zunichte.
Überhaupt hat sie bei mir ständig starke Emotionen hervorgerufen. Es ist faszinierend. Erst will man sie nur hassen, dann bemitleiden, und dazwischen ist man nur fassungslos.
Es ist wie es ist, Lillian ist ein unheimlich guter Mensch, nur sind alle anderen zu doof, das zu begreifen.
Lillian sieht sich selbst als das eigentliche Opfer, denn schließlich hat man ihr den Freund genommen. Und sie gefällt sich sehr in dieser Rolle.
Aber was wirklich in jener Nacht mit Henry geschehen ist, will sie trotzdem herausfinden. Das verleiht dem Roman auch etwas kriminalistisches.
Das alles fand ich schon ziemlich spannend geschrieben. Zudem weiß die Autorin in den richtigen Momenten mit Wendungen zu überraschen.
Etwas Vergleichbares habe ich bisher nie gelesen und deswegen kann ich diese ungewöhnliche Geschichte nur weiter empfehlen.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Interessante Idee, aber leider überhaupt nicht meins
Regnaga- Königin der Schlangenmenschen Neugeburt 2.0 von Bernd Hünermann
Das Cover und auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen, deshalb habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Zudem hieß es, man könne die Geschichte unabhängig von den vorherigen Bänden lesen, da es der Auftakt zur letzten Trilogie sei. Erwartet hatte ich eine spannende Romantasy-Geschichte – bekommen habe ich jedoch eher einen Science-Fiction-Roman, bei dem die Liebesgeschichte für mich kaum eine Rolle spielte.
Insgesamt wirkte die Handlung auf mich leider ziemlich seltsam.
Im Mittelpunkt steht der 18-jährige Noah, der mit seinen Freunden auf einer Mission Kratergestein sammeln soll. Dabei entdeckt er ein Ei und nimmt es heimlich mit. Zuhause schlüpft daraus eine diamantgrüne Schlange, die sich später sogar in eine Frau verwandelt – Regnaga, die Königin der Naga, die schließlich Noahs Frau wird.
Parallel dazu erfährt Noah, dass sein Vater sich mit einer Matrix verbunden hat, die die Menschheit kontrolliert. Diese Matrix hält sich zudem in Noahs Gedanken verborgen, um ihn zu manipulieren und zu steuern. Gemeinsam verfolgen sie den Plan, jeweils 50 Männer und Frauen der Schlangenmenschen zu retten. Diese sollen später unter der Führung der neuen Königin – der Tochter von Noah und Regnaga – mithilfe der Matrix friedlich unter den Menschen leben. Natürlich läuft dabei nicht alles reibungslos ab.
Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht packen. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um das Buch bis zum Ende zu lesen. Die Handlung war für mich zu wirr und die angekündigte Romantasy kam viel zu kurz. Sicher wird das Buch seine Fans finden, aber für mich war es leider gar nichts.
Rezensionen von Gute_Laune:
Der Titel ist Programm!
Sweet Things Only von Mona Schmidt
In diesem Backbuch sind die Kapitel innovativ und völlig anders als üblich sortiert. Diese sind Zitrusfrüchte; Exotische Früchte; Heimische Beeren; Früchte vom Baum; Banane; Kokos; Kekse & Co.; Karamell; Nüsse & Mandeln; Schokolade; Zimt & Gewürze; Kaffee. So findet man super fix genau das, worauf man gerade Lust hat.
Am Ende des Buches ist zudem noch ein Rezeptregister verankert.
Bei den Backzeiten sollte man unbedingt die Stäbchenprobe machen. Beim Buttermilch-Kokos-Kuchen wurde bei mir aus 45 Minuten eine volle Stunde! Dafür schmeckt er aber wirklich großartig! Für Anfänger könnte es jedoch schwierig werden, die Backzeiten entsprechend anzupassen.
Jedes Rezept ist klar und übersichtlich strukturiert. Titel, darunter Zeiten, Backofeneinstellung, Form und Menge, Zutatenlisten getrennt nach Komponenten, Arbeitsschritte, ebenfalls unterteilt in die Komponenten, daneben ein einladendes Foto und immer wieder Tipps und Hinweise.
Die Zutaten sind gut erhältlich und kaum als exotisch zu bezeichnen. Den Arbeitsschritten kann man problemlos folgen. Die einzelnen Kapitel starten mit einem Text zu den verwendeten Zutaten und Rezepten. Die Rezepte sind abwechslungsreich und jeder findet einiges nach seinem Geschmack. Auch vom Schwierigkeitsgrad her kommen sowohl Anfänger, als auch geübte Leckermäulchen das Passende. Auch Kuchen ohne Backen finden sich. Hier ist besonders der Butterkeks-Kirsch-Kuchen ein echter Gaumenschmaus!
Am Ende findet sich dann noch ein Rezeptregister. Dieses ist nicht ganz optimal angelegt, denn die Quarkbällchen findet man nur, wenn man sich daran erinnert, dass sie unter Omis Quarkbällchen zu finden sind. Bei den meisten anderen Rezepten ist es ähnlich.
Nährwertangaben findet man hier nicht. Ob ein Rezept vegan ist, sieht man nur am Zusatz im Titel. Gezielt danach suchen kann man also leider nicht. Insgesamt aber ein tolles Backbuch mit einer großartigen Vielfalt an Gebäck mit Obst, dem ich gerne vier Sterne gebe.
Rezensionen von Lesender:
Neuanfang mit Überraschungen
Die Millionärsvilla am See: Herzenskuss von Lotte R. Wöss
Jessi bekommt unerwartet die Chance in einem neueröffneten Luxushotel am Attersee zu arbeiten. Sie wagt den Neuanfang und erlebt einige Überraschungen.
Ich habe schon viele Bücher von Lotte R. Wöss gelesen und freue mich auf jedes neue, was erscheint. Dieses hier kann ich wärmstens empfehlen, schöne Lesestunden sind garantiert!
Man ist sofort mittendrin, erlebt alles hautnah mit und hat sofort Bilder im Kopf beim Lesen.
Es ist immer wieder schön ein bisschen von Österreich kennenzulernen.
Die Charaktere sind durchwachsen und tragen alle ihren Teil zur gelungen Story bei. Jessy ist mir sehr sympathisch, sie fragt nicht lange, sie packt mit an, wo Not am Mann ist. Sie urteilt nicht vorschnell über jemanden und holt Moritz immer ein bisschen runter. Der ist oft etwas schnell mit seinen Urteilen und Verdächtigungen. Schön finde ich die familiären Bindungen der beiden, die eine große Rolle spielen.
Überraschungen, Geheimnisse und aufregenden Momente wechseln sich ab. Gefühlvoll, romantisch und sehr unterhaltsam geschrieben!!!
Rezensionen von Philiene :
Ein Clou in den feinsten Kreisen
Die Queen von Mayfair von Alex Hay
Ich habe bereits Mayfair House mit großer Begeisterung gelesen und habe mich jetzt sehr auf das nächste Buch von Alex Hay gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht.
Inder einmal entführt und der Autor in das viktorianische London und dort in die feinsten und angesehensten Kreise.
Die Queen von Mayfair ist Quinn, eine gewitzte und charmante Person der man lieber nicht zu sehr trauen sollte, denn sie plant ihren nächsten Clou.
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Alex Hay erzählt aber in seinem Roman nicht nur von Quinn, nein er erzählt die Geschichte aus der Perspektive von verschiedenen Personen und erschafft so eine unglaublich vielschichtige Erzählungen. Er lässt uns tief in die bessere Gesellschaft Londons blicken und ob da wirklich alles so ist wie es scheint ist die große Frage.
Mit Quinn hat er eine Protagonistin erschaffen die so vor Charme sprüht, das ich mit ihr mitgefiebert habe und sie auch eigentlich nicht als Halbweltgröße gesehen habe.
Ein großartiger Roman über die Unterwelt und die feine Gesellschaft des viktorianischen Londons.
Rezensionen von KersG:
Spannende Infos über das Gehirn
Ein Date mit deinem Gehirn von Damir del Monte
Wie ist unser Gehirn aufgebaut? Worauf reagiert es? Wie wird es gesteuert? Auf diese und viele weitere Fragen geht der Autor in seinem kurzweiligen Buch näher ein. Was macht uns Menschen eigentlich aus? Wie werden wir geprägt? All das sind wohl Fragen, die sich der ein oder andere schon mal gestellt hat.
In diesem Buch erhält man wertvolle Informationen über das Gehirn.
Das Gehirn ist schon ein einzigartiges Organ. Alleine wenn man bedenkt, wie vielen Reizen und Informationen wir tagtäglich von außen ausgesetzt sind. Unser Gehirn leistet hier Schwerstarbeit. Das sollten wir nicht einfach als selbstverständlich hinnehmen. Seien wir auch einfach mal dankbar dafür, dass wir es haben und dass es all diese Informationen für uns filtert und sortiert.
Interessant fand ich auch, wie sich das Gehirn im Laufe der Evolution weiterentwickelt hat, bis es auf dem Stand war, den wir heute kennen. Schon erstaunlich.
Durch den lockeren Schreibstil konnte ich dem Ganzen gut folgen und habe dabei sehr viel Neues gelernt.
Ein spannendes Buch für alle, die mehr über das Wunder Hirn erfahren möchten.
Rezensionen von DoraLupin:
Das Geheimnis der Tante Colette
Tata von Valérie Perrin
Schon der Klappentext hat meine Neugier geweckt, da ich unbedingt wissen wollte warum zwei Tote die gleiche Identität haben und wie es dazu gekommen ist. Der Roman ist auch sehr lebenswert und ich habe ihn gerne gelesen, allerdings wird die Geschichte ausführlich erzählt, das merkt man schon an der Dicke des Buches.
2010 – Die Polizei kontaktiert Agnès: Ihre Tante Colette Septembre sei soeben verstorben. Doch Colette, ihre Tata, ist bereits seit drei Jahren tot. Agnès kehrt in das kleine Städtchen im Burgund zurück, um die ominöse Tote zu identifizieren – eine Frau, die ihr einen Koffer voller Audiokassetten hinterlassen hat. Wer ist sie? Und wer wurde drei Jahr zuvor beerdigt?
Die unscheinbare Tante entpuppt sich als zentrale Figur in einem Geflecht aus Geheimnissen und Sehnsüchten.
Kunstvoll zeichnet die gefeierte internationale Bestsellerautorin Valérie Perrin unvergessliche Figuren voller Zartheit und Tiefe. Ein außergewöhnlicher Triumph der Erzählkunst – Tata wird die Leserinnen und Leser bis zur letzten Seite nicht loslassen.
Der Schreibstil ist ungewöhnlich aber gleichzeitig auch mitreißend. Einerseits schreibt die Autorin die einzelnen Kapitel mit vielen Details und Ausschmückungen, aber andererseits lässt sie diese auch immer so enden das man eigentlich immer noch ein Stück weiter lesen möchte.
Nach und nach fordert der Tod von Tante Colette Geheimnisse und familiäre Geschichten zu Tage, die der Leser gemeinsam mit Agnes entdeckt. Es hat ein wenig etwas von einer Schnitzeljagd oder einem Puzzle, inder sich nach und nach immer mehr zusammenfügt und am Ende ein gesamtes Bild ergibt.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn manche Passagen auch mal ein wenig zu ausführlich wurden und ein wenig zäh waren, aber insgesamt hat doch die Spannung und das Interesse an dieser Geschichte deutlich überwogen. Gerne empfehle ich es an interessierte Leser weiter.
Rezensionen von Goejos:
Das etwas andere Frei sein
Radikal frei von Alexandra Bahr
Vom Landei zur Speakerin. Alexandra Bahr beschreibt in diesem Buch nicht nur die Geschichte der Institution KitKat Club, sondern auch ihr eigenwilliges, ausgefallenes und außergewöhnliches Leben. Als sie als junges Mädchen und einem riesengroßen Freiheitsdrang aus der ländlichen Eintönigkeit in die Berliner Vergnügungswelt eintaucht, stolpert sie in diesem Club.
Für Bahr war das eine andere, aber gleichzeitig "ihre" Welt, welche sie Jahre nicht mehr losgelassen hat. Mich hat an diesem Buch nicht so sehr der Bericht über die Vorgänge im Club Interessiert, sondern wie sich die Autorin damit befasst hat und wie sie damit umgegangen ist. Sie hat natürlich die sexuelle Freiheit voll genossen. Nicht verwunderlich in ihrem Alter. Aber sie hat augenscheinlich auch die lauernden Gefahren wohlweislich geschickt umschifft. Sie hat aus all den Vorgängen immer für sich selbst gelernt und anscheinend ihr eigenes Wohl immer im Auge behalten. Für mich ist in diesem Buch das Schicksal und das Werden der Alexandra das Wichtigste. Der Club ist nur das mehr als schillerndste Beiwerk.
Rezensionen von DoraLupin:
Krimi, der in den 60er Jahren handelt
Weiße Westen, schwarze Nächte Ein Fall für Hedy Voss von Sabine Hofmann
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, da ich bisher kaum Krimis gelesen habe die in den 60er Jahren handeln, sondern entweder davor und danach. Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meinem Mann auf einer Autobahnfahrt gehört und wir beiden fanden die Geschichte sehr unterhaltsam.
Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss ist gewitzt, unabhängig – und verzweifelt.
Um für ihre kranke Schwester Elsa sorgen zu können, hat sie keine andere Wahl, als zu tun, was sie am besten kann: Einbrüche verüben. Eines Tages fallen Hedy dabei gefährliche Informationen in die Hände, mit denen Elsa leichtfertiger umgeht, als es den beiden Schwestern guttut. Plötzlich schweben die beiden in höchster Gefahr, und Hedy muss sich entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen, um Elsa und sich zu schützen.
Der Schreibstil war angenehm, sodass wir und gut auf die Geschichte konzentrieren konnten. Aussrdem hat die Autorin es gut verstanden immer wieder die Geschichte der 60er Jahre im Ruhrgebiet mit einfließen zu lassen und so konnte gerade ich, die noch einer jüngeren Generation angehöre, sehr viel über diese Zeit lernen.
Der Kriminalfall war unterhaltsam und interessant erzählt, es war weniger ein Krimi im Sinne von "Täter- und Spurensuche", sondern vielmehr hat es sich hier um Spionage und Geheimnisse in den Behörden gedreht.
Die Sprecherin hat die Geschichte gut vorgelesen, vorallem die Dialekte die ein paarmal vorgekommen sind waren sehr lebendig anzuhören. Lediglich das Ende fanden mein Mann und ich beide etwas abrupt, aber dies könnte daran liegen, dass es noch mehr Bücher geben wird. Insgesamt ein hörenswerter Krimi, den wir empfehlen können.
Rezensionen von DoraLupin:
Sehr lebensecht geschrieben
Wir in zehn Jahren von Jessica Stanley
Der Klappentext hat mich direkt neugierig auf das Hörbuch gemacht und ich wollte mehr über diese interessante Story erfahren. Ich wurde auch nicht enttäuscht, sondern hatte ganz im Gegenteil ein paar sehr interessante und schöne Hörstunden mit dieser Geschichte.
London, 2013: Coralie und Adam begegnen sich an einem Punkt in ihrem Leben, an dem beide mehr Fragen als Antworten haben.
Adam ist Politjournalist und hat eine vierjährige Tochter namens Zora, von deren Mutter er getrennt lebt. Coralie ist neu in der Stadt und versucht, als Schriftstellerin Fuß zu fassen. Schnell merken sie, wie viel sie gemeinsam haben: Hals über Kopf verlieben sie sich ineinander. Bald teilen sie sich Wohnung und Leben, gründen schließlich eine Familie. Und dann? Dieser Roman erzählt davon, was nach dem Happy End passiert – den ersten zehn Jahren einer Beziehung. Er erzählt von Überforderung und Versöhnung, von einem Alltag, der neben dem familiären Chaos von den politischen Krisen dieser Zeit geprägt ist: ständig wechselnden Premierministern, Brexit und der Pandemie. Er erzählt von Coralies Versuch, gleichzeitig Stiefmutter, Mutter, Schriftstellerin, Angestellte, Schwester, Freundin, Tochter und Partnerin zu sein, davon, dass man sich manchmal neu erfinden muss, um sich nicht zu verlieren. Und das alles mit einer Wärme, Authentizität und Empathie, dass es nach der Lektüre fast wehtut, die Figuren zurückzulassen.
Der Schreibstil war sehr leicht und einfach und deshalb konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Sehr gut gefallen hat mir vorallem, dass sich die ganze Geschichte sehr lebendig angefühlt hat, als wäre sie mitten aus dem Leben geschrieben und genau so passiert. Die Anfangszeit, in der sich Coralie und Adam und Zora kennen lernen fand ich ganz wunderbar und ich fand es toll, dass das Klischee der "bösen Stiefmutter" hier einmal nicht bedient wurde, ganz im Gegenteil!
Die Geschichte widmet sich ernsten Themen wie der Überforderung mit den Kinder und im Alltag wenn der Mann den ganzen Tag auf der Arbeit ist, Stress mit Babys und Teenagern, aber auch den Freuden im Leben. Ausserdem widmet sich das Hörbuch auch der Politik rund um den Braxit und ich fand das mal interessant aus Sicht eines Paares das in England lebt zu lesen, auch wenn ich das Thema irgendwann ein wenig ermüdend gefunden habe. Besser haben mir die anderen Themen gefallen wie zum Beispiel als Frau Beruf und Kinder unter einen Hut zu bekommen und für alle immer "perfekt sein" zu wollen. Daher finde ich das Hörbuch gerade für Frauen im mittleren Alter interssant, die sich sehr oft in diesen vielen Rollen wiederfinden.
Die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen, ihre Stimme war angenehm und ich hatte Spaß dabei ihr zuzuhören. Die Story wurde von der Erzählerin lebendig vorgelesen, und ich konnte das Hörbuch wirklich genießen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung ab, wie gesagt besonders für Frauen im Mittleren Alter, aber auch für alle anderen die Interesse haben.











