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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sensens:

Die Chroniken von Balathar - Avulsion des Wassers von Martin J. Peer

Rezensionen von Claudia R.:

tierische Weihnachten

Lieber Weihnachtsmann, jetzt sind wir mal dran von Alice Ahlers

Klappentext / Inhalt:

Lustige und warmherzige Adventsgeschichte mit fröhlichen Illustrationen von Anna Galitskaya
Warum dürfen beim Weihnachtsfest eigentlich immer nur dieselben Tiere mitmachen? Ameisenbär Alvin und viele andere Tiere schreiben dem Weihnachtsmann einen Protestbrief, schließlich haben sie auch alle besonders weihnachtliche Talente, vom Harfespielen, über Weihnachtspullis stricken bis hin zum blitzschnellen Schmücken des Weihnachtsbaums aus der Luft.

Der Weihnachtsmann lädt daraufhin alle Tiere ein, um sich bei ihm vorzustellen. Wird es ihnen gelingen, den Weihnachtsmann und die alten Weihnachtstiere von sich zu überzeugen?

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt und gibt die weihnachtliche Stimmung sehr gut wieder. Viele verschiedene Tiere und weihnachtliches Ambiente ist hier erkennbar und setzt die Thematik der Geschichte sehr gut um.

Meinung:

Alvin, der Ameisenbär und seine Freunde sind zwar nicht die typischen Weihnachtstiere, aber sie wollen den Weihnachtsmann überzeugen, dass auch sie mithelfen können, aber wird ihnen das gelingen? und wie findet der Weihnachtsmann die Idee?

Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschichte, Tiere und die Idee dahinter hinein. Die Tiere sind liebevoll und niedlich umgesetzt. Die Geschichte selbst ist interessant und unterhaltsam.

Eine humorvolle Weihnachtsgeschichte mit tierischer Unterhaltung. Mir hat dies richtig gut gefallen und es ist sehr herzlich umgesetzt. Auch die weihnachtliche Atmosphäre und Stimmung kommt sehr gut herüber.

Die bunten Bilder sind toll und detailreich gestaltet und umgesetzt. Auf jeder Doppelseite gibt es viel zu entdecken. Die bunten Bilder geben Situation und das Gelesene sehr gut wieder.

Die Textpassagen sind recht kurz und haben eine angenehme Länge. Der Geschichte kann man gut folgen und auch die Gestaltung und Umsetzung finde ich sehr gut gelungen.

Fazit:

Eine humorvolle Weihnachtsgeschichte mit tierischer Unterhaltung.

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Rezensionen von Mike:

Endlich geht's weiter

Sturmtänzer Tl.2 von Matthias Daxer

Es war zum Zerreißen spannend als sich Mela ihrem Bruder Inder Hütte offenbarte. Zumal diese erste Begegnung nicht zu Ende erzählt wurde. Da hätte es mir gefallen, wenn der zweite Teil eben dort beginnt.
Trotz allem wieder fesselnd, mit überraschenden Wendungen.

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Rezensionen von Mike:

Gerne wieder :)

Sturmtänzer von Matthias Daxer

Obwohl ich kein Bücherwurm bin, hat mich diese Geschichte bis zum Ende gefesselt. Oft düster und traurig, doch die willensstarken Protagonisten wussten immer wieder das Blatt zu wenden. Da sich das Buch immer wieder auf meine Heimatstadt bezieht, halte ich immer Ausschau nach sonderbaren Gestalten, wenn ich auf die Originalschauplätze stoße.

Den zweiten Teil habe ich schon bestellt.

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Rezensionen von Hennie :

Emmis letzte Geschichte

Ist doch schön hier von Miriam Burdelski

Den Ausgangspunkt für die Entstehung dieses Romans bildete die Reise der Autorin im Jahr 2014. Sie begab sich auf die Spuren der Fluchtwege ihrer eigenen Großmutter, liess sich davon inspirieren. IST DOCH SCHÖN HIER stellt aber ein fiktive Geschichte mit nicht realen Personen dar.

Die junge Liesel Wachauf lebte mit Mutter Melanie und Großmutter Emmi gemeinsam seit vielen Jahren in einer viel zu kleinen Sozialwohnung in ärmlichen Verhältnissen.

Jetzt nach dem bestandenen Abitur, dem Einzug der dementen Oma in ein Pflegeheim, steht sie vor der Entscheidung, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Sie hat Zukunftpläne, aber da ihre Mutter unter starken Depressionen leidet, faktisch lebensuntüchtig ist, bleibt alles an ihr hängen. Die 19jährige muss für die beiden Frauen sorgen. Eines will sie noch tun, bevor die Oma ganz im Vergessen versinkt oder gar verstirbt. Sie will deren Heimat Ostpreußen besuchen, aber allein. Schließlich kommt es dazu, dass sie mit dem polnischen Altenpfleger Jascha und Emmi die Reise in einem alten klapprigen und geborgten Lada startet.

Bei dem harmlosen Titel und dem Ruhe verströmenden Cover hatte ich allerdings nicht gedacht, was für tiefgreifende, bewegende, hoch emotionale Themen mich auf den 378 Seiten erwarten. Miriam Burdelski konnte mich durch die Handlungsabläufe, die Charakterdarstellungen und ihren angenehmen Sprachstil überzeugen.
In 74 kurzen Kapiteln begleiten wir die junge Protagonistin auf ihrem Selbstfindungstrip, bei dem sie vor ungeahnte Herausforderungen gestellt wird. Sie wusste gar nichts von ihrer Familiengeschichte, nichts von Emmi, die ihr stets Sicherheit und Halt vermittelte, nichts von Melanie, die sie nur als passive, unselbständige Mutter kannte. Die Reise in die Vergangenheit öffnet ihr die Augen, lässt sie reifen und am Ende der Geschichte trotz der vielen Schicksalschläge optimistisch in die Zukunft blicken.
Mich berührt es sehr, wie die Autorin die Befindlichkeiten von Großmutter und Enkelin detailreich und voller Emotionen beschreibt, wie sie nach eigenen Angaben eine Geschichte erzählt, die sie vor dem Vergessen bewahren möchte. (siehe Danksagung der Autorin)

Das Buch endet mit einem Brief Liesels an ihre Mutter – ein sehr berührender Abschluss des Romans mit zärtlichen Gedanken an sie ... „Wie schwer muss es sein, anderen Liebe zu gönnen, wenn man selbst nicht geliebt wurde?“

Ich möchte den Roman gern empfehlen, denn er zeigt deutlich, wie nicht verarbeitete Traumata an nachfolgende Generationen weitegegeben werden und was diese bewirken können. Fünf von fünf Sternen!

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Rezensionen von Ryria:

Im Herzen eines Viertels

Zeit der Monster von Seyda Kurt

Ich weiß gar nicht, wie man dieses Buch beschreiben soll. Irgendwie ist es mehr ein Gefühl statt eine Handlung, die sich einfach in Worte fassen lässt.
Im Zentrum steht hierbei das namenlose Viertel, das aber eigentlich einfach nur Köln-Kalk ist. Anlässlich der Buchpremiere habe ich das Viertel und die Kirche dort besucht und es ist wirklich eine besondere Atmosphäre.

Von außen gibt es viele Vorurteile, doch die Bewohner*innen verbindet eine ganz besondere Liebe zu ihrem Viertel, das total unperfekt und doch irgendwie sehr menschlich erscheint.
All das prägt die Atmosphäre des Buches, das für mich auch mehr von der Stimmung statt der Geschichte gelebt hat.

Die Sprache ist mit poetischen Passagen versetzt, die Perspektiven und Zeitebenen springen immer wieder hin und her, alles ist ein wenig verworren.
Dies ist kein Buch, das man nebenbei runterliest, sondern eins, in dem man ein wenig verloren geht.
Zwischendurch gibt es immer wieder Themen, die sich dazwischenmogeln, man kommt nie so ganz mit und ich habe vermutlich vieles nicht komplett verstanden.
Trotzdem ist es irgendwie wie ein Sog, wenn man sich auf dieses ungewöhnliche Abenteuer einlässt.
Die Charaktere fand ich dabei besonders interessant, vor allem, weil es eher solche Menschen sind, die sonst niemals im Fokus einer Geschichte stehen würden, obwohl es doch so viele von ihnen gibt.

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Rezensionen von Lulu24:

Die eigene Trauer verstehen

Jeder Mensch kann trauern von Eric Wrede; Fee Vogel

Dieses Buch ist wirklich eine große Hilfe für alle, die jemanden verloren haben, denn es hilft, die eigene Trauer zu verstehen und darum besser mit ihr umgehen zu können. Anstatt sie schnellstmöglich bewältigen zu wollen, ist es besser, der Trauer den gebührenden Platz zu geben und genau nachzuvollziehen, was gerade geschieht: vom Stress des ersten Schocks und dem notwendigen Weiterleben-Müssen über die Wahrnehmung des eigenen Verlustes, die Gestaltung des Abschiednehmens bis zum lebenslangen Weitertragen des Schmerzes eingebettet in eine liebevolle Erinnerung.

Die Autoren geben dabei auch buchstäblich Raum für eigene Gedanken. Immer wieder finden sich offene Fragen und leere Zeilen zum Ausfüllen. Außerdem werden auch vertiefende Fragen gestellt, etwa zur Besonderheit des erlebten Todesfalles oder der beteiligten Personen. So kann jeder Leser nicht nur sein Erleben besser verstehen und verarbeiten, sondern auch die besonderen Konstellationen berücksichtigen. Literaturquellen am Schluss des Buches geben ihm noch Hinweise für eine vertiefende Beschäftigung mit Themen wie Tod der Eltern, des Partners oder von Kindern, fehlendem Abschied oder Unmöglichkeit einer Versöhnung

Das ganze Buch liest sich wie eine liebevolle und empathische Trauerbegleitung und eine Einladung, der Trauer Raum und Zeit zu geben und trotz aller Schwere auch die Chance zu begreifen, den Wert des Lebens und der Liebe zu würdigen.

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Rezensionen von Lulu24:

Schmutziges Spiel

Dirty Money von Amran Gowani

Amran Gowani erzählt in seinem Debütroman vom jungen Hedgefonds-Analysten Alif Jafer, der nach einem verlustreichen Investment von seinem Chef gezwungen wird, unter allen Umständen und auch mithilfe illegaler Insidergeschäfte Gewinne zu generieren.

Da der Autor selbst Analyst an der Wallstreet war, erhoffte ich einen spannenden Einblick in die aufregende Welt der Börse, in Analysen und Strategien, ehrliches Risikomanagement und Agieren in den rechtlichen Grauzonen.

Leider dominierten von Anfang an Darstellungen eines rüden bis vulgären Umgangstons, von Gewaltexzessen sowie Mobbing wegen Jafars pakistanischer Wurzeln.

Im Zentrum steht ein depressiver Protagonist mit Hang zu Selbstzweifeln und Selbstbefriedigung, der viel zu wenig Sympathie erweckt, als das man mit ihm mitleiden könnte. Daher konnte ich nicht mit ihm mitfiebern, er blieb mir bis zuletzt eigentlich egal und ich wünschte mir einfach nur, dass er alles zu einem Ende brächte, egal zu welchem.

Dass junge Analysten oft unter extremem Leistungs- und Erfolgszwang stehen und in der Hoffnung auf Beförderung bis an ihre Leistungsgrenzen ausgebeutet werden, ist bekannt, aber diese wiederkehrenden selbstzerstörerischen bis zu suizidalen Fantasien waren auf die Dauer eher ermüdend als spannend.

Schade, dass der Autor uns nicht mehr Börsenluft schnuppern lässt, sondern sich auf das Zurschaustellen von Machtmissbrauch, schmutziger Geschäfte sowie Sex- und Gewaltorgien konzentriert.

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Rezensionen von Lulu24:

Familienabenteuer Gesundheit

Bärenstark durchs Leben von Ingo Froböse; Martina Schößler

Das neueste Buch von Ingo Froböse in Zusammenarbeit mit Martina Schößler, begleitet Familien durch den Tag und gibt viele Anregungen, die Ernährung zu verbessern, Bewegung in den Alltag zu integrieren und auch Ruhezeiten in der täglichen Hektik einzubauen.

Zu jeder Tageszeit gibt es erst allgemeine Erklärungen, vertieft in farbigen Boxen mit wissenschaftlichen Deep Dive, gefolgt von Rezepten, kindgerechten Mitmach-Seiten und Bewegungsanregungen.

Die Erklärungen fassen den Forschungsstand zu Gesunderhaltung durch Ernährung und Bewegung gut zusammen. Die Kinder haben mit dem gesundheitsbewussten Power-Team um Captain Carbo, Power Proteina und Fetti Fantastico ein schlagkräftiges Trio an ihrer Seite und mit König Mampfred einen sympathisch dargestellten Antihelden, der auch seinen Platz im Leben haben darf.
Die Bewegungsideen sind alltagsnah und leicht umzusetzen; die Rezepte familiengerecht und unkompliziert. Das Einzige, was uns etwas nervt, sind die Checklisten, diese Erfolgskontrolle hätten wir uns spielerischer gewünscht und möglichst so, dass es mehrfach nutzbar wäre.
Gerade für die längere Nutzung wäre es vielleicht auch praktischer, den theoretischen und den praktischen Teil so zu trennen, dass sich Rezepte und spielerische Bewegungsimpulse leichter wiederfinden ließen. Denn schließlich ist dieses Buch doch bestens dazu geeignet, uns zu motivieren, unseren Alltag nachhaltig und langfristig gesundheitsbewusster zu gestalten!

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Rezensionen von Kate:

Schatten der Vergangenheit

Verlorene Kinder von Beate Winter

In Zahrenholz stoßen Frommelt und sein Team auf dunkle Geheimnisse und rätselhafte Verbindungen rund um den Mord an einer alten Hebamme. Als die depressive Marina plötzlich gewalttätig wird und sich an nichts erinnern kann, gerät sie immer stärker unter Verdacht. Während die Wahrheit ans Licht zu kommen droht, muss Frommelt auch mit seinen eigenen Gefühlen kämpfen, als seine Exfrau unerwartet zurückkehrt und seine Beziehung zu Birgit auf die Probe stellt.

Der Start in das Buch gelingt gut, denn der Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Der neue Fall ist von Anfang an mysteriös und düster, und die beklemmende Atmosphäre wird im Laufe der Geschichte immer intensiver. Man möchte einfach weiterlesen, weil man unbedingt wissen will, was hinter all den Geheimnissen steckt.

Kilian Frommelt dagegen bringt mich mit seinen persönlichen Baustellen langsam zur Verzweiflung. Schon im letzten Band dachte ich, er hätte endlich die Kurve bekommen, aber auch diesmal schiebt er seine Probleme vor sich her.

Der Fall selbst ist für mich aber das absolute Highlight. Die Ermittlungen sind spannend, es gibt überraschende Wendungen und die Auflösung hat mir richtig gut gefallen. Ich hatte zwar früh einen Verdacht, doch es kamen noch einige Zusammenhänge ans Licht, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Am Ende fügte sich alles schlüssig zusammen.

Auch Frommelts Privatleben kommt schließlich ein Stück weit in Ordnung und zum Schluss wird es sogar noch ein bisschen romantisch.

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