Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
auf dem rechten Auge blind?
Shalom Berlin von Michael Wallner
Klappentext
Nach Veröffentlichung eines Artikels über die Schändung eines jüdischen Berliner Friedhofs wird die Journalistin Britta Golden anonym per Mail mit dem Tod bedroht. In ihrer Angst wendet sie sich an die Polizei. Den Fall übernimmt Alain Liebermann, Mitglied des Mobilen Einsatzkommandos Staatsschutz und Spezialist für Terrorbekämpfung.
Erscheint der Fall zunächst beinahe harmlos, eskaliert er doch bald. Aus Worten werden brutale, mysteriöse Taten, deren Folgen Alain und seine große jüdische Familie bis in die Grundfesten erschüttern …
Meinung
Ist die Justiz auf dem rechten Auge blind oder sieht sie mehr als sie sehen soll.
Antisemitismus ist ein herausragendes Thema in diesem Krimi, aber nicht das einzige, Vertuschung von Verbrechen, Bestechung und Vortäuschung von Straftaten kommt hinzu.
Außerdem spielt das Privatleben des Ermittlers eine große Rolle und für mein Empfinden wird d, as Buch damit überfrachtet. Die Mischung aus allem ist zu mächtig, das hätte auch für zwei Bücher gereicht.
Einzelne Personen waren sympathisch, blieben aber hinter den Erwartungen zurück, oder verhielten sich derart weltfremd das mir das Verständnis fehlte.
Die Lösung war am Ende eigenartig und die Motive banal, die Frage wie es so weit kommen konnte, vermittelt den Eindruck in den Augen des Autors ist Deutschland eine Bananenrepublik. Ich hoffe sehr er hat nicht recht.
Rezensionen von Pearl:
Aufgetaut
Aufgetaut von David Safier
Der Autor hebt in dieser Geschichte ein klein wenig den Zeigefinger in Dingen Klimawandel. Als Urga aus der Steinzeit mit einem kleinen Mammut in die Gegenwart katapultiert wird, muss sie sich sehr holprig erstmal hier zurechtfinden. Was man sich gut vorstellen kann. Die Handlung ist also über das Zurechtfinden eines Steinzeitmenschen in unserer Welt.
Sie erlebt das alles viel besser ist, trauert aber auch um ihre Famlie und all das was sie verloren hat. Die Natur die Tiere und die Mammuts. Wie interessant und schwierig das alles ist für sie, kommt in der Geschichte aber nur sehr oberflächlich rüber. Das kleine Mammut findet sich dagegen schnell zurecht, als man es in eine Herde Elefanten ausetzt, wo es sofort akzeptiert wird. Nachdem die Wissenschaft es aufgegeben hat Urga einzufangen, lebt sich Urga langsam ein, was bleibt ihr auch anders übrig und lernt sogar die Liebe kennen.
Kenne bessere Romane von diesem Autor, die vor allen Dingen viel lustiger sind. Das hatte ich auch hier erwartet und wurde leider enttäuscht. Manchmal flammte der Humor mal kurz auf, aber das wars dann auch schon. Schade.
Rezensionen von Petra:
Schwestern und Freundinnen
Die Liebe der Sonnenschwestern von Susan Mallery
Es geht hier um Schwestern und besondere beste Freundinnen, ich habe keins von beiden , Brüder und beste Freundinnen aber nicht solche. Ich glaube meine Situation ist mehr wie ausreichend und gut.
Es waren vielleicht etwas viel Zufälle auf einmal, aber ein Roman kann/darf so sein.
Emotionen sind groß geschrieben, je mehr desto besser.
Aber es sind auch einige gute Ratschläge dabei, sie taugen auch im wirklichen Leben.
Das Buch ist flüssig geschrieben, es war schnell gelesen, ein unterhaltsames Frauenbuch mit großen Schicksalsschlägen so das man sich als Leserin auf dem Sofa richtig gut fühlt.
Rezensionen von div:
toller Start einer Reihe, jedoch langatmig
Die Liebe der Sonnenschwestern von Susan Mallery
toller Start einer Reihe, jedoch langatmig
Sehr schöne Geschichte - schön gelungen, mit einem wunderschön zu lesenden Schreibstil, welcher typisch für diese Autorin ist.
Was mir nicht so gut gefallen hat: Die Inhaltsangabe verrät eigentlich bereits die erste Hälfte des Buches - schade. Das heißt natürlich auch, dass die Geschichte teilweise extrem in die Länge gezogen ist - auch wenn sie schön zu lesen ist, man hätte viele Ausschmückungen und Nebeninformationen weglassen können.
Das wäre beim Lesen vielleicht auch noch eine Spur interessanter gewesen, da das Spannungsniveau höher gewesen wäre - so ist es immer vor sich hingeplätschert - unterhaltsam ja, aber so diese Spannung und das aktive miträtseln ist eigentlich ausgeblieben.
Dennoch: eine Empfehlung und ich freue mich auf den nächsten Teil
Rezensionen von barbara.liest:
Eine Stadt drei Schicksale
Die Frauen vom Alexanderplatz von Elke Schneefuß
Das Buch verbindet drei Frauenschicksale in der Nachkriegszeit in Berlin.
Hanna, Tochter eines Industriellen kehrt vom Dienst als Krankenpflegerin an der Front nach Hause und will keineswegs einen gut situierten Mann heiraten sondern einen eigenen Beruf ergreifen.
Vera, Tochter eines verstorbenen Schneidermeisters, muss sich um ihre kranke Mutter kümmern und hofft auf die Rückkehr ihres Bruders und auf Entlastung durch ihn.
Fritzi, Tochter eines alleinerziehenden Müllermeisters am Land, Mutter einer 4 jährigen Tochter, ist auf der Suche nach dem Vater von Christel und hofft ihn in Berlin zu finden.
Jede der Frauen geht ihren Weg auf eine ihr eigene Weise, auf Umwegen gelangen sie dann doch zum Ziel.
Das Buch hat mir im großen und ganzen recht gut gefallen, allerdings waren die Kapitel im ersten Teil ein wenig zu ausufernd und am Ende dann sehr knapp und schnell.
Rezensionen von barbara.liest:
sehr informativ
Tagesschau & Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen von Sarah Welk
Die Autorin Sarah Welk hatmit dem Sachbuch „Tagesschau & Co- Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen“ ein sehr informatives Werk zum Thema Nachrichten geschrieben. Die Kinder bekommen einen guten Einblick in die Welt der Zeitungen und Fernsehredaktionen.
Fragen wie beispielsweise was Nachrichten sind, wie sie gemacht werden und wie Reporter die Wahrheit rausfinden werden sehr ausführlich behandelt und gut erklärt.
Es wird auch gut beschrieben wer die Nachrichten überhaupt schreibt und woher die Reporter wissen was auf der Welt so alles passiert.
Die Texte sind in einfachen Sätzen formuliert und werden durch Zeichnungen und Infokästchen nochmal aufgelockert. Meinen beiden Burschen hat das Buch gut gefallen und wir haben es gemeinsam gelesen und somit hab ich als Mama auch noch einiges dazulernen können.
Rezensionen von B?cherwald13:
Einfach wundervoll
Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell
Das Buch ist einfach nur wundervoll!
Das fängt schon mit der wundervollen Gestaltung an. Es ist ein absolutes Schuckstück im Bücherregal und hat so eine geheimnissvolle abenteuerliche Atmosphäre.
Ganz besonders finde ich die Schreibart des Buches. Auch wenn das Buch eindeutig ein Jugendbuch ist, hatte ich während dem Lesen das Gefühl, dass ich eine altertümliche Sage lese.
Das liegt denke ich vorallem an dem Schreibstil. Dieser ist sehr malerisch und erzeugt ganz eigene Bilder bei den Leser*innen.
Auch die Charaktere sind sehr besonders und eher ungewöhnlich. Die Autorin beschreibt diese sehr genau und detailliert.
Die Geschichte an sich wirft viele viele Fragen auf. Am Ende hatte ich mehr Fragezeichen im Kopf als beantwortet wurden. Deshalb kann ich den nächsten Teil schon kaum mehr erwarten.
Insgesamt ein wundervolles Jugendbuch, was aus der großen Menge aus 0815 Jugendbüchern heraus sticht.
Rezensionen von B?cherwald13:
Zwiespältig
Die Geheimnisse meiner Mutter von Jessie Burton
Ehrlich gesagt lässt mich das Buch mit einem großen Fragezeichen zurück. Ich weiß einfach nicht genau ob ich das Buch jetzt gut oder schwach fand.
Einerseits ist die Grundgeschichte sehr spannend: Rose`wächst ohne ihre Mutter auf, da diese verschwand als sie noch ein Baby war. Jetzt viele Jahre später versucht sie heraus zu finden was passiert ist.
Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben: Einerseits begleiten wir in der Vergangenheit Elise (Rose Mutter) und in der Gegenwart Rose. Rose zu begleiten war für mich sehr spannend und auf diesen Seiten habe ich das Buch wirklich gemocht. Sie ist für mich eine sehr starke und insprierende Frau.
Elise hingegen fand ich sehr anstrengend und konnte ihr Handeln auch nicht immer nachvollziehen.
Der Schreibstil war auch gemischt. Beschreibende Szenen fand ich sehr schön geschrieben. Die Dialoge waren aber holprig und teilweise fast belanglos.
Insgesamt eine Geschichte die Potentzial hatte aber mich irgendwie nicht so hunderdprozentig überzeugen konnte.
Rezensionen von yellowdog:
Die Besonderheit einer Sprache führt zum unschlagbaren Code
Es musste getan werden von Stephen Mack
Es handelt sich um ein interessantes, sachlich und intelligent gemachtes Sachbuch über ein wenig bekanntes Thema. Es wird die Leistung von 29 Navajo-Marines im zweiten Weltkrieg. Aufgrund der Besonderheit ihrer Sprache gelang es ihnen einen mehr als fähigen Code zu entwickeln. Ein Code, der während des Krieges nicht geknackt werden konnte.
Ein großer Erfolg für den Code war die Schlacht um Iwo Jima.
Es kommen Beteiligte der native Navajo Code Sprecher-Asociation zu Wort, aber auch welche der First 29. Die Erinnerungen gehen weit zurück. Zentraler Zeitpunkt ist natürlich Pearl Harbor, 1941.
Aber auch das Leben nach dem Krieg wird betrachtet.
Der Autor Stephen Mack hat gute Arbeit geleistet, zumal er auch viele Fotos einsetzte.
Rezensionen von qq:
Toller Einstieg - jedoch weiterer Teil nicht überzeugend
Palast der Miserablen,2 Audio-CD, 2 MP3 von Abbas Khider
Das Buch wird aus Sicht des Jungen erzählt - der Anfang ist sehr interessant. Toller Einstieg, der den Leser gleich packt und mit dem Schicksal des Jungen vertraut macht. Man erfährt von einer Welt, die man sich selber nur schwer vorstellen kann - sehr interessant.
Jedoch im weiteren Verlauf des Buches konnte mich der Autor nicht mehr überzeugen.
Es wurden viel zu viele Nebensächlichkeiten in den Fokus gestellt - der rote Faden ging verloren. Mein Interesse hat immer weiter abgenommen. Schade.










