Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Am Klappentext vorbei
Wenn ein Gentleman in Liebe entbrennt von Stephanie Laurens
ich hatte nach dem Klappentext eine viktorianische Liebesgeschichte erwartet und wurde enttäuscht. Es war eine Detektivgeschichte und die Lovestory wurde sehr stiefmütterlich behandelt. Wenn ich einen Krimi lesen möchte kaufe ich einen Krimi, wenn ich einen Liebesroman möchte, nehme ich einen solchen.
Leider kann man Bücher nach dem Lesen nicht umtauschen.
Es ist ein Folgeband, über die beiden Detektive gibt es schon einen Roman. Das war an vielen Stellen zu merken, dadurch war der Krimi auch nur mäßig spannend, denn es gab viele Wiederholungen und die Autorin verlor sich in überflüssige Details.
Der Schreibstil war eher betulich und es fehlte an Esprit.
Rezensionen von skiaddict7:
Eine inspirierende Frau
Hannah Arendt - Little People, BIG DREAMS (Deutsche Ausgabe) von María Isabel Sánchez Vegara
Ich habe schon mehrere Bücher der "Little People, Big Dreams" Serie gelesen und mir gefällt die Idee dahinter sehr. Das Buch macht einiges her: es handelt sich um ein hochwertiges Hardcover mit Leinenrücken und gutem Papier. Es ist ab 5-6 Jahren empfohlen. Das Leben von Hannah Arendt wird kindgerecht in einfachen Sätzen dargestellt.
Dazu überzeugt das Buch mit schönen, detaillreichen Illustrationen. Am Schluss findet man einen ausführlichen Lebenslauf, der wohl eher für Erwachsene gedacht ist, und das Buch schön ergänzt. Das Buch bietet die Option, mit Kindern über Nazionalsozialismus und Menschenrechte zu sprechen. Von dem her sehe ich es als ein Buch, aus dem man sehr viel machen kann, und welches Kinder inspirieren kann, für ihre Rechte und Träume einzustehen und zu kämpfen.
Rezensionen von Claudia R:
spannendes, emotionales Wolfsabenteuer
Moonlight wolves, Das Geheimnis der Schattenwölfe von Charly Art
Klappentext:
Tamani macht sich auf den beschwerlichen Weg zum sagenumwobenen Wächtergebirge. Dort finden sich jedes Jahr die Jungwölfe aller Clans ein, um alles zu lernen, was ein vollwertiges Rudelmitglied wissen muss. Doch kaum dort angekommen, stellen die unerfahrenen Wölfe fest, dass das Wächtergebirge in großer Gefahr schwebt! Die geheimnisvollen Schattenwölfe wollen die Macht über die weisen Wächter an sich reißen.
Tamani und seine Freunde müssen weit über sich hinaus wachsen, um die Welt, wie sie sie kennen, zu retten.
Cover:
Das Cover zeigt das Gesicht eines Jungwolfes , der einen direkt anschaut. Als Leser führt man sich direkt angesprochen und gepackt. Mir gefällt dieses Cover, ein richtiger Eyecatcher und wunderschön gestaltet. Auch die vielen kleinen Details im Hintergrund sind sehr gut gelungen.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sowie sehr lebendig und spannend. Das Buch lässt sich sehr gut und locker lesen.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und die Gliederung finde ich sehr gut gelungen. Auch die kleinen Illustrationen zu Kapitelanfang finde ich sehr schön und passend, so dass sie das Buch und die Geschichte unterstützen. Diese kleinen Details finde ich sehr schön gemacht. Auch die Übersicht über die Clans und die Namen derer Mitglieder gleich zu beginn des Buches finde ich eine sehr gute Idee, da diese Übersicht sehr hilfreich ist für die Zuordnung. Da es stellenweise sehr viele Namen sind und man sich so besser zurecht findet, wer wohin gehört.
Die Geschichte handelt von dem Welpen Tamani, der mit den anderen Welpen seines Clans zum Wächtergebirge aufbricht um dort seine Ausbildung zu beginnen. Alle Rudel haben ein unterschiedliches Aussehen und unterschiedliche Lebensräume und doch die gleichen Regeln und Werte, die eben auf dem Wächtergebirge vermittelt werden sollen. Tamani und die anderen erleben dabei sehr viele Abenteuer und Gefahren, denn es kommt anders als gedacht, aber ich möchte an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten.
Die Geschichte ist sehr spannend und interessant aufgebaut. es wird sehr bildlich und detailliert beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Man kommt sehr gut in die Geschichte und Geschehnisse hinein. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man fiebert richtig mit ihnen mit. Besonders gut haben mir Tamani und Shira gefallen, aber auch die anderen Wolfe wurden sehr gut beschrieben und sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Mischung aus Spannung und Gefühl macht dieses Buch so einzigartig, da sich die Emotionen, Action, Spannung und Gefühl abwechseln und in Einklang miteinander sind. So bekommt man Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Vertrauen vermittelt und erlebt dabei spannende Abenteuer, Nervenkitzel und Verrat. Ein richtiges Wechselbad der Gefühle, welches unterschiedliche Emotionen auslöst. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, da sie spannend und emotional zugleich war, mich die Charaktere überzeugen konnten und die einzelnen offenen Fragen nach und nach geklärt werden konnten, man aber zugleich gespannt ist und bleibt, wie es wohl weiter gehen mag und hofft, dass bald weitere Bände folgen werden.
Fazit:
Ein tolles, spannendes, emotionales und actionreichen Wolfsabenteuer, dass durch die Gesamtmischung überzeugt.
Rezensionen von yellowdog:
Roman mit starker Atmosphäre
Moonlight wolves, Das Geheimnis der Schattenwölfe von Charly Art
Bei diesem ungewöhnlichen und starken Buch wird mir mal wieder klar, dass ich die Bücher des Traumfänger-Verlags sehr mag, auch wegen der Buchgestaltung. Das Cover zeigt die Kälte und die Dramatik, die den Rahmen für die Handlung geben. Hinzu kommen eine ganze Reihe von großartigen Illustrationen, die im Buch verteilt sind.
Skräling ist ein Roman eines Inuitstämmigen Schriftstellerpaares, der von der Begegnung eines Inuit in der Arktis mit anderen Völkern beschreibt. Kannujag ist der Inuitjäger, der alleine unterwegs ist und dann einen Blick in die Welt eines anderen Volkes, den Tuniit und deren beständiges Leben werfen kann und auch von Wikingern. Die Wikinger bedrohen eine Siedlung der Tuniit.
Kannujags Reflektionen der Situation lösen auch beim Leser Überlegungen aus. Etwas irritierenden empfand ich die gelegentlichen Einschübe der Autoren mit Kommentaren, die den Leser direkt ansprechen. Das kannte ich bisher nur aus Kinder/Jugendliteratur. Gestört hat es mich aber letztlich nicht und letztlich funktioniert diese zusätzliche Erzählebene sogar.
Die Qualitäten des Buches liegen darin, eine fremde Welt zu zeigen und dabei viel Atmosphäre zu erzeugen.
Rezensionen von Bibliomarie:
Sommerfuglen
Glasflügel von Katrine Engberg
Der Morgen beginnt nicht schön für den Kopenhagener Schüler, der sich mit Zeitungsaustragen sein Taschengeld aufbessert. In einem Stadtbrunnen findet er einen Toten. Es bleibt nicht bei diesem Leichenfund. Jeppe Kørner wird auch an den Folgetagen damit konfrontiert. Alle Toten haben eines gemeinsam: sie waren in einer privaten Jugendpsychiatrie – dem Haus Sommerfuglen (Schmetterling) – tätig.
Das Heim wurde nach dem Suizid einer jungen Bewohnerin geschlossen, ihr Vater gab der Heimleitung die Schuld. Damit steht er ganz oben auf der Verdächtigenliste.
Aber es ist nicht so einfach, wie es scheint. Jeppe, der schmerzlich seine Kollegin Anette Werner vermisst, stochert im Nebel, Verdächtige haben ein Alibi, ehemalige Bewohner sind zum Teil in anderen Kliniken oder im Ausland.
Eines wird dem Leser aber schnell klar, die Missstände in Sommerfuglen gingen tief und sie stehen sicher auch den Morden in Verbindung. Außerdem zeigt die Autorin in ihrem spannenden Krimi auch die Systemfehler in einem Gesundheitssystem auf, in dem Patienten sich der Wirtschaftlichkeit unterordnen müssen. Die Überforderung der Schwestern und Pfleger ist greifbar.
So beginnt nämlich auch das Buch. Im vorangestellten Prolog werden wir Zeugen, wie eine an ihre Grenzen gekommene, labile Schwester einen hochbetagten und schwierigen Patienten per Injektion „erlöst“. Damit begleitet mich natürlich den ganzen Krimi über die Frage, ob hier schon ein Fingerzeig auf den Täter gegeben wurde.
Anette Werner fühlt sich in der Elternzeit unglaublich müde, es gibt keine ruhigen Nächte mehr, aber auch gelangweilt. Ihr fehlt die Arbeit, vielleicht auch die intellektuelle Herausforderung. Was in manchen Krimis der Part der Privatermittler ist, die der Polizei ins Handwerk pfuschen, das übernimmt nun Anette. Allerdings mit guten Ergebnissen, die Jeppe immer mal wieder auf die Sprünge helfen. Denn wer als Ersatz einen netten Kollegen bekam, der intern der „Hosenträger-Onkel“ genannt wird, kann auch jede Hilfe gebrauchen.
In einem kleinen Nebenstrang darf man sich auch auf die Schriftstellerin Esther freuen, die man schon aus den vorhergegangen Büchern kennt. Auch hier schafft es die Autorin, mich lange im Unklaren zu lassen, ob Esters Erlebnis eine Verbindung zu Sommerfuglen zeigt.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Spannung kontinuierlich hoch und wird immer wieder mal durch leisen Humor oder eine witzige Bemerkung gebrochen. Deutlich zu spüren ist auch das Anliegen, das die Autorin transportieren möchten: die Zustände in einem immer stärker belasteten Gesundheitssystem, das für Personal und Patienten gleichermaßen grenzwertig ist.
Rezensionen von LEXI:
Was sagt dein Herz?
Celia - Sehnsucht im Herzen von Renate Ziegler
Was sagt dein Herz?
„Die hübsche Tochter des Schuhmachers liebte den Statthalter Titus Pectore, und er liebte sie. Aber dennoch waren sie nicht füreinander bestimmt.“
Das Christenmädchen Celia wuchs in einem behüteten Elternhaus auf, über ihre Kindheit in Rom und ihre leiblichen Eltern weiß sie jedoch nichts.
Schon im zarten Alter von vier Jahren kam sie in die Obhut von Servius Contente und seiner Ehefrau Daphne, die sie über alles lieben. Als die Provinz Larisa im Jahre 109 einen neuen Statthalter bekommt, ändern sich die Zeiten für das Volk. Denn Titus Pectore hält nichts von dem Regime des Schreckens und der Gewalt seines Vorgängers, er setzt vielmehr auf Gerechtigkeit und Güte. Als geschickte und zuverlässige Näherin erhält Celia eine Anstellung im Hause des Statthalters. Dieser hat aber nicht allein die Nähkünste der attraktiven jungen Frau ins Auge gefasst. Doch eine Beziehung zwischen einer Christin aus einer Handwerkerfamilie und einem Mann aus reichem und angesehenem Elternhaus scheint völlig ausgeschlossen…
Renate Ziegler schildert in ihrem zweiten Band der Reihe „Liebe in Rom“ das Alltagsleben der römischen Oberklasse, die Geschicke ihrer Sklaven und jene der Christen. Die Christen im römischen Reich arbeiten, zahlen ihre Steuern und leben friedlich ihr Leben, gelten aber dennoch als Gefahr. Sie sind den Römern ein Dorn im Auge, werden oftmals mit aller Härte verfolgt und allein aufgrund ihres Glaubens verhaftet, was im Grunde einen völligen Widerspruch zu der römischen Politik, der Gepflogenheiten und Traditionen der Römer darstellt. Im ersten Teil dieses Buches liegt das Augenmerk auf der Herkunftsfamilie der Protagonistin – ihr Zuhause in Rom, die Ehe ihrer Eltern, die Willkür des Kaisers Titus Flavius Domitianus und die Konflikte mit ihren Geschwistern werden dem Leser nahegebracht. Nach einem Zeitsprung von vierzehn Jahren schildert die Autorin anschließend im zweiten Buchteil das Leben ihrer Hauptfigur Celia im Jahre 109.
Die handelnden Personen waren sehr gut ausgearbeitet, sowohl die Protagonistin, als auch die Nebenfiguren vermochten es, mich vollends zu überzeugen. Das größte Augenmerk wird auf Titus Pectore und Celia gelegt, besonders hervorheben möchte ich sowohl die tiefsinnigen Gespräche zwischen den beiden, als auch die Unterhaltungen des Statthalters mit seinem besten Freund und Weggefährten Silvus Hilarius. Celia wird als freundliche und hilfsbereite junge Frau beschrieben, die mit ihrem sonnigen und fröhlichen Gemüt die Menschen für sich einnimmt. Ihr starker, unerschütterlicher Glaube beeindruckt letztendlich sogar den Statthalter, der im Grunde bereits Zweifel an der Göttervielfalt Roms hegt und dem Christengott nicht ablehnend gegenübersteht. Titus Pectore wird als freundlicher und großzügiger Mann dargestellt, der keine Ungerechtigkeit duldet. Sein gütiger Umgang mit seinen Sklaven und Untergebenen ließ mir den männlichen Protagonisten rasch ans Herz wachsen. Celias Einfluss und ein bestimmtes Ereignis sorgen dafür, Titus‘ Lebenseinstellung, seine Pläne und Vorstellungen zu hinterfragen. „Du bist ein Werkzeug meines Gottes. Mein Gott ist ein eifersüchtiger Gott, er duldet keine anderen Götter neben sich.“ - „War es Gebetserhörung, oder Zufall? Hat der Gott der Christen gehandelt, oder das Schicksal?“
In Darius, dem Verwalter des Statthalterhaushalts und in Celias Pflegeeltern Servius und Daphne stellte die Autorin ihren Hauptfiguren drei ganz große Sympathieträger zur Seite. Die herrische und ungerechte Haushälterin Rabea sorgt mit ihrer Eifersucht und ihrem Hass für Unfrieden. Als besonders liebenswert entpuppte sich der stattliche Zenturio Silvus Hilarius, der als treuer und verständnisvoller Freund kein Blatt vor den Mund nimmt und Titus in schonungsloser Offenheit gnadenlos einen Spiegel vorhält. Priscillas Freundin Berenike und ihr Ehemann Marcus Dequinius, der Älteste der christlichen Gemeinde namens Manassos, seine Ehefrau Sofia, aber auch der abscheuliche Gaius Dexter aus dem Vorgängerband erhielten ebenfalls Nebenrollen in diesem Buch. Abgesehen vom christlichen Glauben, der einen hohen Stellenwert innehat, konzentriert Renate Ziegler sich vor allem auf die Themen Vergebung und Vertrauen.
Fazit: „Celia. Sehnsucht im Herzen“ war ein wunderschönes und bereicherndes Leseerlebnis. Die Autorin entführt ihre Leser ins alte Rom und lässt sie tief in die Geschicke ihrer Protagonisten eintauchen. Ich bin begeistert von der Buchreihe „Liebe im alten Rom“, dem einnehmenden Schreibstil der Autorin, den hervorragend ausgearbeiteten Charakteren und den interessanten historischen Fakten. Ich möchte potenziellen Lesern jedoch vorab die Lektüre des ersten Bandes „Berenike. Liebe schenkt Freiheit“ ans Herz legen.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen - fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung dafür!
Rezensionen von Claudia R:
Klassiker der Einschlaflieder neu umgesetzt
Schlaf, Mäuschen, schlaf! Mein Lieblingslied zur Guten Nacht von Carla Häfner
Klappentext:
Der Klassiker "Schlaf, Kindlein, schlaf" in neuen und liebevollen Reimen. alle Mäuschen und Fröschen, Babys und Kindlein, Mamas und Papas werden mit einem ganz besonderen Gutenachtlied langsam in den Schlaf gesungen: Und wenn auch das letzte Lied verhallt, kein Ton mehr durch die Lüfte schallt, fällt auch das letzte Äuglein zu, und alle schlafen in seliger Ruh!
Cover:
Das Cover ist sehr schön und niedlich gestaltet.
Man erkennt eine große und eine kleine Maus, welche eingekuschelt auf vielen Kissen liegen/sitzen und es sich sehr gemütlich machen. Die kleine Maus scheint gerade schlafen zu gehen und die Szene ist sehr liebevoll und kuschelig gestaltet. Auch die Farbwahl ist sehr passend und das Bild ist sehr schön gestaltet.
Meinung:
Das Buch ist sehr robust, aus fester Pappe und altersentsprechend geeignet.
Die Schrift hat eine angemessene Größe, so dass es sich sehr gut zum Vorlesen bzw. Vorsingen eignet.
Die Idee die dahinter steckt, finde ich sehr schön und sehr gut umgesetzt. Auf die bekannte Melodie von Schlaf, Kindchen, schlaf wurden für die unterschiedlichen Tierkinder neue Reime erfunden und diese sehr liebevoll zu Bett gebracht. So bringt die Froschmama ihr Kind, die Katze, das kleine Kätzchen und viele weitere Tiere ihre Tierkinder zu Bett.
Die entsprechenden Illustrationen dazu sind sehr liebevoll und wunderschön umgesetzt. Man merkt wieviel Herzblut und Liebe in diesem Buch steckt. Die Bilder sind sehr schön anzuschauen ud es macht sehr viel Spaß, die Geschichte vorzulesen bzw. vorzusingen. Die Texte in Reimform sind auf die Melodie auf Schlaf, Kindchen, schlaf ausgelegt und so kann man die Geschichte auch entsprechend vorsingen. Eine wirklich tolle Idee und sehr gute Umsetzung, die sich sehr gut als Gutenachtgeschichte eignet.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die reime passen gut, die Illustrationen sind wunderschön und sehr gut umgesetzt. Es ist sehr liebevoll ausgearbeitet und es macht einen niedlichen und kuscheligen Eindruck, so dass man sehr viel Spaß mit dieser Gutenachtgeschichte hat.
Fazit:
Ein Klassiker der Einschlaflieder, in einer neuen und wunderschönen Form, liebevoll und niedlich umgesetzt.
Rezensionen von yellowdog:
Aus Liebe zu den Büchern
Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist von Jenny Colgan
Die zurückhaltende Bibliothekarin Nina Redmond wird arbeitslos, weil die Bibliothek schließt. Also beschließt sie, mit einem Lieferwagen durch die Gegend zu fahren und Bücher anzubieten. Das passende Wohnmobil muss sie aber erst aus Edinburgh besorgen. Hier bringt einen der raue schottische Humor erst einmal zum Lächeln.
Die Leute aus den Pubs lassen kantige Sprüche ab. Aber irgendwie spürt man, dass sie die scheue Nina mögen.
Und letztlich landet die aus Birmingham stammende Nina tatsächlich in Schottland.
Ob eine mobile Bücherei in heutigen Zeiten wirklich noch erforderlich ist? In ländlichen Gegenden, in denen die Bibliotheken schließen, vielleicht wirklich.
Dass interessante an der Situation ist, zu verfolgen, wie sich jemand, die sich nicht viel zutraut, über sich selbst hinauswächst.
Nina stellt sich in manchen Situationen tollpatschig an. Zum Glück gibt es meistens gutmütige Leute, die sie unterstützen. Die Nebenfiguren sind alle sehr liebevoll gemacht.
Das Buch von Jenny Colgan liegt irgendwo zwischen Chicklit und dann aber doch deutlich näher an sympathischere Romantic Comedy Fiction. Es gefällt mir auch, dass der Wert von Büchern hier so gefeiert wird.
Rezensionen von Sago:
Fantasy-Ganoven
Priest of Bones von Peter McLean
Jetzt bediene ich wahrscheinlich ein Klischee, aber ich schreibe es trotzdem: „Priest of Bones“ ist Fantasy, die wohl eher Männer ansprechen wird.
Ich frage mich vor allem: Hat der Autor eines Tages beschlossen, ich nehme die Handlung der Gangster-Serie Peaky Blinders und versetze sie in ein Fantasy-Setting? Den Banden-Chef Tommy Shelby der Peaky Blinders nenne ich im Buch Tomas Piety, den unberechenbaren Bruder Arthur Shelby verwandle ich in den unberechenbaren Bruder Jochan Piety.
Statt Peaky Blinders nenne ich sie Pious Men. Wie bei der Fernsehserie lasse ich auch im Buch die Tante der Brüder in ihren krummen Geschäften mitmischen. Statt aus dem 1. Weltkrieg lasse ich die Pietys aus einem anderen Krieg zurückkehren und deswegen traumatisiert sein. Hier wie dort müssen die Brüder feststellen, dass ihre üblen Geschäfte inklusive Rennstall von anderen Banden übernommen wurden und sich mühsam und äußerst gewaltsam alles zurückerobern. Die verdeckte Ermittlerin, die auf die Brüder angesetzt wird, nenne ich nicht wie in der Serie Grace Burgess, sondern Ailsa, und wie im Film Tommy Shelby und Grace lasse ich Tom Piety und Ailsa sich ineinander verlieben.
Hallo? Das ist schon mehr als seltsam. Der einzige eigenständige Handlungsstrang, den ich entdecken konnte, ist der um den geheimnisvollen zauberkräftigen Billy the Boy, der interessante Rätsel aufgibt. Von Bandenkämpfen mit reichlich Macho-Gehabe abgesehen passiert ansonsten nicht viel. Leider besitzt Tommy Piety auch nicht die Strahlkraft des hochintelligenten und gebrochenen Charakters Tommy Shelby, sondern bleibt wesentlich blasser. Vielmehr als dass er um die dreißig ist, erfährt man auch zur Optik unseres Ich-Erzählers nicht. An die äußerst drastische Ausdrucksweise der Gangster-Bande gilt es auch, sich zunächst zu gewöhnen.
Dennoch liest sich das Buch irgendwie hurtig weg. Wie es gefällt, wenn man die Peaky Blinders nicht kennt, kann ich leider nicht sagen. Ich habe mich jedenfalls über diese Nacherzählung sehr gewundert.
Rezensionen von Tara:
Fesselnd & gut recherchiert
Gut Greifenau - Goldsturm von Hanna Caspian
"Gut Greifenau - Goldsturm" ist der vierte Band der Gut-Greifenau-Reihe von der Autorin Hanna Caspian. Die Handlung beginnt im Oktober 1919 und schließt somit direkt an den dritten Band „Gut Greifenau – Morgenröte“ an. Da die Handlung und die Entwicklung der Charaktere aufeinander aufbauen, ist es zum besseren Verständnis durchaus sinnvoll und lohnenswert, die vorherigen Bände zuerst zu lesen.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten im Geschehen und konnte die Atmosphäre der Zeit spüren. Die gesamte Bevölkerung leidet unter den Folgen des Krieges und Konstantin und Rebecca versuchen Gut Greifenau vor dem Ruin zu bewahren, was ihnen dank der Unterstützung von Katharina und Julius zu gelingen scheint. Katharina fehlt es an nichts, sie lebt ein Leben, das nur wenigen in dieser schweren Zeit möglich ist und träumt nach wie vor von einem Medizinstudium.
Auch in diesem Band findet man zu Beginn wieder eine Personenübersicht über die Herrschaft, ihre Bediensteten, sonstige Charaktere und Karten der Umgebung vor Ort und Gut Greifenau. Ich mag diese kompakten Informationen, da sie es leicht machen, direkt wieder in die Handlung einzusteigen.
Der Schreibstil von Hanna Caspian ist einfach großartig, angenehm zu lesen und sehr lebendig. Die Lebensumstände werden gut und umfassend beschrieben und man erhält schnell einen intensiven Einblick in das Leben der privilegierten Bevölkerung und der Bediensteten.
Durch den Perspektivwechsel der Personen erhält man einen sehr umfassenden Blick auf die gesamte Situation. Im Hintergrund der Geschichte stehen die historischen Ereignisse der Zeit, der Weimarer Republik. Das Leben ist unruhig und die Bevölkerung arm. Neben der interessanten und facettenreichen Entwicklung der Charaktere spürt man wieviel Recherchearbeit in dem Buch steckt. Die geschichtlichen Hintergründe werden gekonnt in die fiktiven Ereignisse verflochten und mir hat es einfach Spaß gemacht, dass ich auf so unterhaltsame Art und Weise wissenswerte Fakten vermittelt bekommen habe.
Mich hat auch dieser Band wieder begeistert. Er war fesselnd und unterhaltsam, ich habe mit den Charakteren gebangt und gelacht. Liebhabern historischer Romane, die fiktive Geschichten mit historischem Hintergrund mögen, kann ich diese Reihe nur empfehlen.










