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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Einfühlsam

Dankbarkeiten von Delphine Vigan

Mishka, 1935 geboren, leidet im Alter an einer Sprachstörung, was sie sehr belastet. Sie droht, sich selbst zu verlieren.
2 Menschen besuchen sie oft. Ihre Vertraute, Marie, die schwanger wird und Jerome, ein Logopäde.

Es ist ein relativ kurzes Buch, das jedoch sprachlich viel bietet.
Mishkas Aphasie beeinflusst auch den Stil des Buches.

Als Leser liest man den Text so, wie Mishka spricht, halt sehr verkürzt und oft mit falschen Worten.
Jeorme versucht in seiner Behandlung auf die fehlenden Worte Mishkas einzugehen, aber es ist ein nicht m ehr aufzuhaltender Prozess.

Ich muss sagen, mich hat Mishkas Zustand betroffen gemacht.
Doch sehe ich den Text natürlich nicht als Betroffenheitsliteratur sondern einfach als einen einfühlsamen Roman.

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Rezensionen von Amena25:

Unkonventionelle Ermittlerin

Doggerland. Tiefer Fall von Maria Adolfsson


Weihnachten stellt für Karen Eiken Hornby eine besondere Herausforderung dar. Nach dem letzten Fall ist sie noch nicht wieder ganz auf der Höhe und noch immer krank geschrieben. Zu den Festtagen hat sie das Haus voller Leute, neben einigen guten Freunden auch ihre anstrengende Mutter und deren neuer Partner, außerdem Sigrid Smeed, die schwierige Tochter ihres Chefs, die sich Karen nach dem letzten Fall als eine Art Ersatzmutter ausgesucht hat, und den früher wohnsitzlosen Leo.

,,Wann wurde aus meinem Zuhause ein Zufluchtsort für alle Heimatlosen?", fragt sich Karen entnervt. Doch dabei erkennt man schon ihr gutes Herz für schwierige oder unangepasste Menschen, aber auch ihr eigenes Problem, Menschen nah an sich heranzulassen.
Als dann ihr Chef, Jounas Smeed, sie zu einem Fall auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, ruft, da fast alle anderen Kollegen erkrankt sind, ist Karen sehr erleichtert und froh, dem Weihnachtsrummel bei sich zu Hause entkommen zu können.
Auf Noorö wurde der ehemalige Lehrer Fredrik Stuub tot aufgefunden und bald wird deutlich, dass es kein Unfall war. Für Karen bedeuten die Ermittlungen auf Noorö auch eine Reise in die Vergangenheit, da sie als Kind sehr häufig die Ferien bei der Verwandtschaft ihres Vaters verbracht hat. Doch auch Tante Ingeborg und ihre Söhne scheinen in den Fall verwickelt zu sein, sodass Karen zwischen privaten und polizeilichen Entscheidungen abwägen muss.
Als ein weiterer Mord geschieht, wird deutlich, dass es eine Verbindung zur örtlichen Whiskydestillerie gibt, die gerade dabei ist, kräftig zu expandieren.

Neben dem originellen Schauplatz, den fiktiven Doggerlands, die englisch-skandinavisch-niederländisch geprägt sind und durch den Inselstatus einen besonderen Charakter aufweisen, ist Karen Eiken Hornby in ihrer teils etwas harschen, coolen, aber immer auch sympathischen Art das große Plus dieser Reihe. Durch ihre tragische Vergangenheit wird ihr teils unsoziales Verhalten nur allzu verständlich. Karens Ungeduld und Sarkasmus spiegeln sich in den, wie ich finde, sehr unterhaltsamen Dialogen wider. Der Fall ist gut konstruiert, Spannung und Dynamik werden zwar langsam, zum actionreichen Ende hin aber deutlich aufgebaut.
Unbedingt empfehlenswert!

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Leider eine Enttäuschung

Doggerland. Tiefer Fall von Maria Adolfsson

Das Buch hält leider nicht was Klappentext und frühe (?) Kritiken versprechen. Die 3 Hs „Heftiger.Hemmunglos.Humorig“ kann ich nur bedingt nachvollziehen. „Heftiger“ - als Wortspiel mit dem Verlagsnamen habe ich interessant gefunden.

Kurz zum Inhalt:

Andrea Birngruber, Beamtin im LKA Sazburg, ist eigentlich auf Urlaub, als eine augenscheinlich von einem Auto überrollte Leiche gefunden wird.

Ein tragischer Verkehrsunfall? Andrea ist auf Grund ihres Bauchgefühls skeptisch und beginnt trotz Urlaubs auf eigene Faust zu recherchieren. Damit stößt sie in ein Hornissennest, das bis in die Tiefen von Salzburgs Honoratioren heranreicht.
Daneben hat sie noch private Zores, da ihr Freund Felix einen eigenartigen Motorradunfall hat. Spielen hier seine Kontakte zur serbischen Mafia eine Rolle?

Meine Meinung:

Autor Wolfgang Haupt meint, die Leser bräuchten keine Vorkenntnisse, sie müssten sich nur auf das Buch einlassen. Nun, das habe ich probiert, ist mir aber nicht gelungen.

An sich mag ich Krimis, die komplex sind, sie mehrere Handlungsstränge haben, in denen die Ermittler nicht 08/15 sind und der Autor eine unkonventionelle Art des Schreibens hat, aber dieser hier hat von allem ein wenig zu viel.
Zum einen erfährt der Leser eine Menge Details, andererseits fehlt dann wieder ein bisschen etwas.
Der Schreibstil ist - gelinde gesagt - gewöhnungsbedürftig. Halbsätze, ähnlich einem Stenogramm, eigenartige Wortkreationen usw..
Auch den beschworenen Humor konnte ich persönlich nicht finden.

Die Handlung wirkt auf mich durch eine Menge Nebenhandlungen überfrachtet und springt ein wenig zu oft hin und her.

Fazit:

Mit diesem Krimi kann ich mich leider so gar nicht anfreunden. Es reicht gerade einmal für zwei Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Hommage an einen unbekannten Großvater

„So ich noch lebe …“ von Wolfgang Paterno

Wolfgang Paterno erzählt in diesem Buch die Geschichte seines Großvaters Hugo, den er niemals kennengelernt hat, weil er 1944 wegen Wehrkraftzersetzung hingerichtet worden ist.

Huog Paterno ist der Sohn einer italienischen Gastarbeiterfamilie, die in Vorarlberg heimisch geworden ist. Er kämpft im Ersten Weltkrieg auf Seiten Österreich-Ungarns.

Später wird er Zollwachebeamter. Seine Frau und er haben vier Kinder, er wird von seinen Vorgesetzten als gewissenhaft und als Beamter beschrieben, dem man auch Führungsaufgaben übertragen. Man weiß, dass er tief gäubig ist und macht sich manchmal darüber lustig, dass er auf Dienstfahrten die eine oder andere Kirche oder Kapelle besucht. Es scheint, als ob die Familie den Aufschwung, den Österreich durch den Anschluss an Hitler-Deutschland erlebt, nützen und genießen kann. Paterno erhält eine gute Stelle im Zollwesen.

Doch langsam schleicht sich Misstrauen ein, man sieht den gläubigen Katholiken scheel an und dann bricht die Katastrophe über die Familie herein: Eine unbedachte Äußerung an falscher Stelle und Hugo Paterno wird denunziert. Die Dienstbeschreibungen werden rapide schlechter. Es gibt ein Disziplinarverfahren auf Grund dessen er von Lustenau nach Innsbruck strafversetzt wird. Wenig später wird er inhaftiert. Der Prozess ist natürlich eine Farce, Entlastungszeugen nicht zugelassen. Alle Versuche eine Exekution zu verhindern, schlagen fehl. Hugo Paterno wird in München-Stadelheim von Staats wegen ermordet. Dass er nicht der einzige ist, ist für die Familie kein Trost. Sie müssen die scheelen Blicke und Anfeindungen der Bewohner Lustenaus ertragen. Nicht einmal das einfache Holzkreuz auf dem leeren Grab (die kopflose Leiche wird der Anatomie zur Verfügung gestellt), gönnt man der Witwe.

Meine Meinung:

Wolfgang Paterno hat sich akribisch auf Spurensuche nach seinem Großvater begeben. Er hat jahrelang Archive durchforstet, Briefe und Akten zusammengetragen und versucht mit den Nachfahren der Denunzianten Kontakt aufzunehmen. Die haben natürlich die sprichwörtliche Türe vor der Nase zugeschlagen. Warum? Weil sie sich genieren?
Die Frage des „WARUM?“ hat mich durch das ganze Buch begleitet. Warum denunziert man Mitmenschen? Einfach so? Aus Jux und Tollerei? Weil man sich eine Vergünstigung erhofft oder einfach weil man es kann? Zuerst habe ich gedacht, der Untergebene, war auf Hugo Paternos Position als Zollamtsleiter scharf. Doch das scheint nicht die Motivation gewesen zu sein. Ich vermute, dass das Motiv reine Bosheit war, denn persönliche Vorteile hatte, soweit ich das überblicken kann, niemand von den Denunzianten.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist unheimlich wichtig, dass solche Bücher geschrieben und vor allem gelesen werden.

Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil. Die Leser merken, wie viel Herzblut er in diese Spurensuche gesteckt hat. Zahlreiche private Fotos, Auszüge aus Briefen und Gerichtsakten machen diese Biografie zu etwas Besonderem. Nicht, dass das jemand selbst erleben will. Die Lebensgeschichte des Hugo Paterno nimmt einen mit.

Die Frage, ob so etwas wieder passieren kann, muss eindeutig mit JA beantwortet werden. Zwar wird man heutzutage nicht mehr enthauptet, aber Denunziation und Rufmord sind ein beliebtes Mittel jener, die durch eigene Leistung nicht so recht weiterkommen und anderen ihr Leben neiden.

Fazit:

Ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt. gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

EIne unbedingte Leseempfehlung

Die Bücherschmuggler von Timbuktu von Charlie English

Dieses Sachbuch liest sich wie ein Roman. In zwei Handlungssträngen erzählt der Journalist Charlie English die Geschichte von der Entdeckung der sagenumwobenen Stadt Timbuktu in Westafrika (im heutige Mali) bis hin zur Rettung von unschätzbarem Kulturgut vor dem zerstörerischen Furor des Islamischen Staates im Jahr 2012.

Man schreibt das Jahr 1826 und der Schotte Alexander Gordon Lainig erreicht als erster Europäer nachweislich Timbuktu. Da er wenig später ermordet wird, sind seine Aufzeichnungen verschollen. Der nächste Forscher hat ein wenig mehr Glück, allerdings scheinen seine Berichte nicht dem erhofften „El Dorado“ zu entsprechen, denn der Reichtum der Stadt besteht vor allem aus Schriftrollen und Pergamenten. Kurze Zeit später wird Timbuktu und das Land ringsherum zum Spielball der Kolonialmächte England und Frankreich.

Im Jahr 2012 erfährt Charlie English, Redakteur der britischen Zeitung „Guardian“, dass Timbuktu von den Horden des Islamischen Staates eingenommen worden ist, und der Bestand der wertvollen Bibliotheken ist in akuter Gefahr vernichtet zu werden. Beinahe gleichzeitig hört er, dass beherzte Bibliothekare Teile der einzigartigen Sammlungen und wertvollen Manuskripte mit List und unter Todesgefahr gerettet haben.

Meine Meinung:

Das Buch liest sich spannender als so mancher Krimi. Dennoch ist eine gewisse Aufmerksamkeit erforderlich. Die vielen arabisch-afrikanischen Namen bedürfen eines genauen Lesens. In drei Teilen, die in mehrere Kapitel unterteilt sind, erzählt der Autor von den Anfängen der Afrikaforscher bis hin zur Mythenbildung im Jahre 2015.

Der Schreibstil ist zwar sachlich, anschaulich und dennoch mitreißend. Man kann förmlich den Saharasand unter den Füßen knirschen spüren und das Geschrei der Angreifer hören.

Schon der Titel und das Cover machen neugierig. Die Fotos, Skizzen und Landkarten des antiken bzw. neuzeitlichen Timbuktu bereichern das Buch ungemein. Ich habe zwar nur die eBook-Version gelesen. Doch auch hier sind die Kostbarkeiten, die Manuskripte sichtbar.

In Anhang gibt es ausführliche Anmerkungen und zahlreiche Quellenangaben, die interessierte Leser tiefer in die geheimnisvolle Stadt eintauchen lassen.

Fazit:

Ein penibel recherchierte Geschichte, die bestens informiert und fesselnd geschrieben ist. Gerne gebe ich hierfür 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Harakiri:

könnte Albträume verursachen

Blutgott von Veit Etzold

Clara Vidalis in ihrem grausamsten Fall
Ja, man braucht starke Nerven für dieses Buch, denn Etzold schreckt nicht davor zurück, die Taten seiner Täter sehr ausführlich und anschaulich zu beschreiben, wobei aber – zumindest in Blutgott – kaum Blut spritzt.
Die Story ist relativ schnell erzählt: ein Mann schwingt sich zu einem Gott auf und verführt Minderjährige zu Morden.

Wie Noah von dem Täter im Internet hereingelegt wird ist realitätsnah und könnte so manche Eltern aufrütteln, doch einmal genauer zu hinterfragen, was ihre Kinder im Internet so tun.
Das Ende fand ich etwas überraschend und es hat mir gar nicht gefallen. Dass es eine Fortsetzung geben muss, ist somit klar, aber ich weiß nicht, ob ich diese in dem Umfang von „Blutgott“ lesen möchte. Denn irgendwie fand ich dieses Mal alles zu übertrieben und zu inszeniert. Nicht falsch verstehen: ich mochte das Buch und ich schrecke auch vor harten Zeilen nicht zurück, aber die Story an sich war schon weit hergeholt und konstruiert. Ich mag härtere Thriller, keine Frage, aber dann sollten sie auch mit einem Ende aufwarten, das mich überzeugen kann. Im Falle von Marie war das komplett nicht der Fall. Realistisch fand ich, dass Clara am Ende auch einmal einen Fehler begeht und sehr realistisch waren auch die Schilderungen der Jagd auf den Mörder.
Die Idee, Morde von nicht strafmündigen Kindern begehen zu lassen, ist neu und dem zolle ich Anerkennung. Dadurch, dass ich viele Thriller lese, hatte ich in letzter Zeit oft das Gefühl, die Autoren schreiben voneinander ab oder wiederholen sich. Das ist im Falle von Etzold nicht der Fall und das konnte mich überzeugen.
Fazit: Ich konnte das Buch kaum weglegen, von der Schreibweise und der Story her, jedoch hat mich das Ende etwas enttäuscht.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Spannend bis zum Schluss

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod von Barry Jessica

Als Einzige überlebt die 30-jährige Ally einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains. Völlig auf sich gestellt kämpft sie sich durch die Wildnis. Doch jemand ist ihr auf den Fersen – jemand, der sicherstellen will, dass niemand das Unglück überlebt. Tausende von Kilometern entfernt kann Allys Mutter Maggie nicht glauben, dass ihre Tochter tödlich verunglückt sein soll.

Jahrelang hatte sie keinen Kontakt zu ihr, jetzt setzt sie alles daran, mehr über ihre Tochter zu erfahren: Ally führte ein glamouröses Leben – aber wie viel davon war echt? Während sie in die Vergangenheit ihrer Tochter eintaucht, gerät Maggie selbst in größte Gefahr.

„Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod“ von Jessica Barry hat mich überrascht. Erwartet habe ich einen Survivalroman und habe mich schon gefragt, welche Elemente wohl dazu führen könnten, dass Ally und Maggie noch zusätzlich in Gefahr geraten könnten.
Die Autorin hat hier auf jeden Fall einen spannenden Thriller geschrieben, der mit wenigen aber wichtigen Figuren auskommt.
Ich werde jetzt hier nichts zum Inhalt schreiben, denn für mich war am besten, dass ich die ganze Zeit nicht wirklich wusste was los war und worum es eigentlich geht. Ich hatte herrlich viel Spielraum zum miträtseln und mitfiebern.
Gut fand ich auch die Perspektivenwechsel zwischen Ally jetzt und Allys Vergangenheit und Maggies Sicht, sowie Maggies Erinnerungen. Das hat dem Buch viele Facetten verliehen.
Ein kleiner Manko war nur, dass es sich an einer Stelle ein wenig gezogen hat, wodurch ich nur vier von fünf Sternen vergebe. Trotzdem ist dieses Buch wirklich gut und eine Empfehlung wert.

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Rezensionen von *RC*:

Kater Liam, ein Mäuse-Plagiat und andere Kuriositäten

Kater Liam von Jutta Bauer

Wer Katzen liebt, wird Liam mögen!
Dieses Buch ist eine Hommage an sämtliche Stubentiger. Es bringt uns Menschen auf eine herzliche, und zum Schmunzeln anregende Art und Weise dazu, die Welt aus der Katzenperspektive zu betrachten. Aus der Sicht einer Katze – natürlich von Liam, sind Menschen - “Hochbeiner“ - einfach nur kuriose Zeitgenossen.

Wie kann man sich nur mit Wasser putzen, was bringt diese Wesen dazu mit Spaß, in großes Papier und auf leuchtende Scheiben zu schauen, wenn sie dann gar nichts anderes mehr mitbekommen? Richtige Mäuse sind für sie schrecklich, langweilige Stoffexemplare schon fast das A&O. Liam kann so vieles nicht nachvollziehen, auch warum Menschen sauer werden können, wenn man sie erinnert, dass sie zum Sonnenaufgang aus dem kuscheligen Bett steigen sollen oder warum sie nicht-schmeckende Dinge fressen.
Und was ist mir anderen Tieren wie Hunde, Vögel oder Eichhörnchen? Da will ich nicht zu viel verraten. Aber beim Lesen dieses Büchleins und vor allem auch beim Betrachten der Illustrationen wird einem klar, dass unsere Welt viele Perspektiven verdient.

Diese charmanten „Ansichten eines Felltiers“ sind in einer wunderbar simplen Sprache geschrieben. Einfach, aber einfach schön. Und das macht den Reiz aus! Wunderbar sind auch die liebevoll gezeichneten und abwechslungsreichen Zeichnungen, mal bunt – mal schwarz-weiß, mal aufwendig und detailliert, mal nur skizziert.
Jutta Bauer, Illustratorin und Autorin, ist mit diesem kleinen Buch ein großes Meisterstück gelungen.

Dieses Buch ist ein MUSS für alle Katzenfreunde und hat wirklich 5 Pfoten verdient!
Ich würde es auch glatt (m)einer Katze schenken! Aber nicht mein Exemplar, denn das habe ich ins Herz geschlossen. Miau!

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Rezensionen von Nele33:

Krimi?

Verkauft von Constanze Dennig

Verkauft von Constanze Denning ist der vierte Fall um Alma Liebekind , für mich war es das erste Buch der Autorin.

Alma von Beruf Psychiaterin, die eine Nacht im Sanatorium verbringen muss, beobachtet seltsame Vorkommnisse im Zusammenhang mit einem Todesfall.
Schnell stellt sie sich die Frage: Soll hier etwas vertuscht werden? Wer war die Tote und wo ist das Baby der Frau.

Mit ihrer Mutter, die sehr übergriffig agiert macht sie sich auf die Suche der Zusammenhänge.In wieweit ist das Flüchtlingsheim aus dem die Frau kam in die Machenschaften involviert? Die Geschehnisse werden immer undurchsichtiger und Alma begibt sich wiederholt in Gefahr.

Zu Begin des Buches gibt es ein Personenregister, welches ich auch ob der verstrickten Beziehungen der Personen auch benötigte.
Erwartet hatte ich nach dem Klappentext einen spannenden Krimi, hatte aber manchmal eher den Eindruck eine Satire zu lesen-Spannung kam bei mir nicht so richtig auf. Das Privatleben von alma nimmt enen doch sehr erheblichen Anteil am Geschehen ein und lenkt von dem eigentlichen Theam sehr ab. Wiener Lokalkolorit kommt alleine schon durch den Schreibstil und die Sprache auf, dies mochte ich sehr. Für die Umgangssprachlichen östereichischen Begriffe fand ich die Fussnoten angebracht. jedoch waren es mir insgesamt doch zu viele-die einfachsten medizinischen Begriffe wurden dort auch erklärt, für mich braucht die kein erfahrener Krimi Leser, die sind dann allgemein bekannt(Bsp. Thorax).
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten wenn ich den Krimi-Anspruch aussen vor lasse.

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Rezensionen von Pearl:

Mega spannend

Die Spionin von Kealey Imogen

Der Roman beruht auf einer wahren Geschichte um eine mutige Frau vor der ich den Hut ziehen muss.
Nancy ist im Widerstand in Frankreich sehr arrangiert und wird die Weiße Maus genannt. Sie hilft Menschen vor den Nazis zu fliehen. Als ihr Mann ein reicher Instustrieller der die Sache immer mit Geld unterstützt hat, von der Gestapo gefangen wird, bleibt auch Nancy nicht anderes übrig als auch zu flüchten.

Sie flieht nach England und aus Hass auf die Deutschen läßt sich sich von den Engländern als Spionin ausbilden. Nach der Ausbildung kehrt mit neuen Aufgaben nach Frankreich zurück. Dort ist wieder sehr erfolgreich im Widerstand und versteht es auch sich gegen Männer durchzusetzen. Sie stürzt sich sehr mutig in die Aufgabe die Nazis zu schädigen und sich für ihren Mann an Böhm zu rächen. Böhm ist verantwortlich für die Festnahme ihres Mannes und er weiss auch das sie die Weiße Maus ist. Ebenso erfährt er schnell das sie wieder im Lande ist, und er ist ihr wieder auf ihrer Spur. Überall hängt ein Verhandungsfoto von ihr, was das Ganze noch gefährlicher macht, denn Verräter gibt es auch in ihren Reihen. Sogar das Töten von Nazis schafft Nancy nahezu gewissenlos. Unglaublich was sie alles bewirkt und wie sie auch ihre Waffen als Frau einsetzt um ans Ziel zu kommen. Der Roman ist sehr spannungsreich wie dramatisch und man kann es kaum glauben zu was diese Frau alles fähig war. Ein toller Roman der fesselnd, spannend, sowie dramatisch ist, für mich ein Bestseller.

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