Kunden em pfehlungen
Rezensionen von inya:
aktuelles Thema
#klimaretten von Rainer Grießhammer
In diesem Buch wird von dem Autor ein tagesaktuelles und sehr brisantes und heiß diskutiertes Thema aufgearbeitet und Wege gezeigt, wie wir alle uns konstruktiv einbringen können. Es geht um das große Thema Klimawandel und wie wir noch das Klima retten können. Dabei ist das Buch in verschiedene Teile aufgeteilt, wie Mobilität, Wohnen und Ernährung.
Dass jeder Mensch etwas zu der Klimarettung beitragen kann, dürfte den meisten schon bekannt sein, aber in diesem Buch ist explizit aufgezeigt, wie die Lage jetzt ist und was wir im Detail zu den einzelnen Themen selbst leisten und beitragen können. Ich finde es sehr interessant und gut gestaltet, so dass man auch nicht wenn man alles lesen möchte, sich einzelne Themen oder Stichwörter herausgreifen und sich darüber informieren kann, da es immer kurze Abschnitte zu wichtigen Themen gibt.
Rezensionen von yellowdog:
Rätselhaft, aber intensiv
Nulluhrzug von Juri Buida
Zur Zeit beschäftigt mich die zeitgenössische russische Literatur sehr, zum Beispiel Sasha Filipenko oder der leider schon verstorbene Leonid Zypkin. Juri Buida und sein Buch Nulluhrzug von 1993 gehört auch dazu. Er verfügt über eine starke Sprache, die zu bemerkenswerten Sätzen führen.
Der Roman ist seitenweise kurz, jedoch sehr intensiv.
Die Handlung bleibt aber teilweise rätselhaft, auf jeden Fall den Leser fordernd. Das Nachwort von Julia Franck (Die Mittagsfrau) gibt einen aber einen Schlüssel an die Hand. Ich denke, es ist ein Buch, das man mehr als einmal lesen muss.
Rezensionen von yellowdog:
Ein Buch zum Wiederlesen
Ein Sommer in Baden-Baden von Leonid Zypkin
Obwohl ich den 1982 verstorbenen russischen Schriftsteller Leonid Zypkin dieses Jahr erst für mich entdeckt habe, verehre ich ihn schon jetzt. Seine literarischen Qualitäten sind zwingend.
Ein Sommer in Baden-Baden erzählt von Dostojewski, der auch für mich ein wichtiger Autor war.
Zypkin schafft es, die Gedanken des zeitgenössischen Erzählers und die Reisen Dostojewskis mit seiner Frau in Einklang zu bringen.
Das Paar erreicht auch Baden-Baden. Gerade hier gibt es besonders viele Sätze mit außergewöhnlichen Beobachtungen und starker Ausdruckskraft.
Auffällig die Passagen, in denen Dostojewski viel Geld verspielt. Da denkt man sofort an sein Buch Der Spieler.
Dann gibt es wieder die Abschnitte mit dem Erzähler, der auf Dostojewskis Spuren wandelt, und wir Leser mit ihm.
Außerdem ist das Vorwort der großen Essayistin Susan Sontag überaus beeindruckend. Sie war ebenfalls eine Persönlichkeit und ihre Texte gehen in die Tiefe. Ihrer Analyse dieses Buches kann man nur andächtig lesen.
Ganz interessant ist auch der umfangreiche Bildteil (St.-Petersburg-Album) am Ende des Buches.
Ein Sommer in Baden-Baden ist ein Buch zum wiederlesen. Und das werde ich sicher tun!
Rezensionen von inya:
Laufen und noch mehr laufen
#Fatboysrun von Philipp Jordan
Dieses Buch ist einmal eine ganz andere Biographie. Es handelt von einem Mann, der sein Leben umkrempelt und mit dem Laufen beginnt und dies dann immer mehr und mehr wird. Es beinhaltet viele lustige und spannende Episoden auch andere Aspekte in seinem Leben. Eine kurzweilige Unterhaltung und auch Motivation.
Doch was mich am meisten an dem Buch beeindruckt hat ist die Gestaltung. Dies hatte ich in dieser Biographie nicht erwartet. Sie kommt mit ganz vielen Bildern und Illustrationen daher und ist für mich schon fast ein kleines Kunstbuch/Kunstwerk. Es macht mir einfach wahnsinnig Freude dieses kleine Büchlein, dessen Haptik auch richtig cool ist, einfach durchzublättern und mir wie ein Kind nur die Bilder anzuschauen.
Rezensionen von inya:
tagesaktuell
Tagesschau & Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen von Sarah Welk
Das Buch sieht schon mal von außen klasse aus und der Inhalt hat mich noch mehr überzeugt. Es erklärt kindgerecht wie Nachrichten entstehen von A bis Z und das nicht nur allgemein, sondern wirklich auf die aktuelle deutsche Medienlandschaft bezogen. So wird den Kindern zum Beispiel gezeigt welche Nachrichtensendung von den Deutschen zur Zeit am liebsten gesehen wird und auch was der Unterschied zwischen öffentlich rechtlichen Medien und privaten Medien sind.
Auch wird auf die sehr beliebte Kindernachrichtensendung Logo eingegangen. Und es gibt Interviews mit den Nachrichtensprechern, die man auch derzeit in den Nachrichten sieht. So ist das Buch kein gewöhnliches Lehrbuch für mich, sondern eine Mischung aus Buch und Magazin mit Interviews. Sehr gut gemacht und sich auf das Zeitgeschehen beziehend. Ein Buch für Groß und Klein.
Rezensionen von Lesemama:
Politkrimi
Im Netz des Lemming von Stefan Slupetzky
Im Netz des Lemming
von Stefan Slupetzky
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Leopold (Lemming) Walisch lebt mir Frau und Sohn in Ottakring/Wien als sein Sohn einen Freund mit nach Hause bringt. Und genau dieser Freund stürzt sich später vor Lemmings Augen eine Brücke hinab. Dem Selbstmord ging ein Post im Internet voran und Lemming versucht mir seinem speziellen Freund Chefinspektor Polivka hinter die Kulissen zu schauen und zu ermitteln, wer hinter dem Posting steckt.
Ruckzuck sind die beiden in einen Shitstorm verwickelt und es öffnen sich Entwicklungen, mit denen keiner gerechnet hätte.
Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht mehr so genau wie ich auf das Buch aufmerksam wurde, aber zu Beginn fand ich es noch ganz lustig. Der Lemming macht einen etwas einfältigen Eindruck, wie so ein Professor, für den dass Internet auch in Zeiten Jahrzehnt des einundzwanzigsten Jahrhunderts noch Neuland ist. Einen Kauz würden wir ihn wohl nennen.
Dann kam die verhängnisvolle Zugfahrt und ich muss zugeben, ich war geschockt. Ein Elfjähriger, der schon so vom Schicksal gebeutelt wurde, dass er keinen anderen Ausweg mehr sah.
Als Lemming und Polivka dann anfingen zu ermitteln, hatte ich kurzzeitig das Gefühl, ich lese ein Buch, in dem ein unzufriedener Mensch mit seinem Land abrechnet. Politik in einem Krimi, dann auch noch so ausführlich in einem Buch was gerade mal zweihundert Seiten umfasst, muss meiner Meinung nach nicht unbedingt sein und ich habe echt überlegt, abzubrechen.
Zum Glück, oder eher meiner gesunden Neugierde zu Schulden, habe ich weitergelesen. Die letzten Kapitel hatten es dann echt in sich und es wurde nochmal spannend, aber alles in allem hat es mich jetzt nicht so geflasht wie manch anderen Leser.
Rezensionen von begine:
Sensibel und menschlich
Dankbarkeiten von Delphine Vigan
„Dankbarkeiten“ heißt der neue Roman von der französischen Schriftstellerin Delphine de Vigan. Es ist wieder ein wunderbarer einfühlsames Buch.
In diesem Roman geht es um eine alte Dame namens Michka. Sie kann nicht mehr alleine wohnen. Sie hat keine Angehörigen. Marie wurde als Kind oft allein gelassen, da hatte sich Michka um sie gekümmert.
Die würde zu ihr ziehen, aber sie will ihr nicht zur Last werden und so zieht sie in ein Heim.
Michka leidet an schlimmen Alpträumen.
Man erfährt nach und nach ihre Vorgeschichte. Ihr Logopäde entwickelt auch ein einfühlsames Verhältnis mit ihr.
Delphine de Vigan beschreibt ihre Protagonistin mit Gefühl , sensibel und menschlich. Sie ist eine große Schriftstellerin, deren Romane ich immer wieder gerne lese.
Sehr zu empfehlen.
Rezensionen von yellowdog:
Blut ist dicker als Wasser
Meine Schwester, die Serienmörderin von Braithwaite Oyinkan
Meine Schwester, die Serienmörderin erschien im Original offenbar zunächst unter dem Titel Thicker than water, was ich eigentlich besser finde, denn es handelt sich hier nicht wirklich um einen Thriller oder Krimi.
Es geht vielmehr zentral um Rollen, die schon von Gesellschaft und Familie zugeteilt und eingenommen werden müssen.
Und Korinde ist in Nigeria als ältere Schwester verantwortlich für Ayoola. Eine Pflicht, der sie sich nicht entziehen kann.
Als Krankenschwester wirkt sie umso verantwortungsbewusster und die Mutter verdrängt ihr eigene schwierige Ehe mit einem gewalttätigen Mann.
Oyinkan Braithwaite hat einen guten Stil und erzählt ganz aus der Sicht von Korinde.
Rezensionen von Maria D?rfler:
Gut zu lesen, aber zu viel Klischee
Vom Land von Dominik Barta
Ein vielversprechender Anfang, detailgenaue Schilderungen von den Verhältnissen im Dorf. Mehr durch ihr Verhalten sprechen die Menschen als durch Worte. Die Krankheit der Mutter - oder könnte es der Beginn einer Genesung sein mit weniger Druck, einfach zurückzukehren zum Alten? - ist eine kaum zu akzeptierende Verändererung für Mann, Kinder und Umgebung.
Nur einer flüstert ihr zu - fahr einfach weg.
Doch danach wird Vieles an Problematik hineingestopft, das ich mehr und mehr als Klischees empfunden habe. Ich denk, dass es nicht so einfach ist mit den menschlichen Beziehungen, auch nicht und schon gar nicht auf dem Land.
Maria Dörfler
Rezensionen von begine:
Das Leben war wie es war.
Vom Land von Dominik Barta
Von der Autorin Ines Thorn habe ich schon vieles gelesen. Da musste ich bei dem Roman
„Die Bilder unseres Lebens“ lesn. Es geht um eine Familie zwischen Film und Freiheit, der nach dem Ende des Krieges in Leipzig beginnt.
Die Familie Lindemann betreibt das Kino Die Schauburg bis sie enteignet wird.
Ursula arbeitet weiter am Kino, die Filme die sie zeigen darf gefallen ihr oft nicht. Sie muss auch immer eine gewisse Anzahl Besucher haben.
Dann gibt es viele familiäre Probleme. Ursulas Mann Gerhard ist vom Krieg traumatisiert. Er wird Mitglied der Partei. Der Sohn Stefan flieht in die BRD. Die Tochter Sigrid wird Lehrerin und wird nicht gerade glücklich.
Ines Thorn webt eine glaubhafte Szenen der Familie. Alle wollten nur Freiheit und ein angenehmes Leben. Der Roman zeigt die Zeit der ganzen DDR. Erwar spannend, manchmal bedrückend, aber auch vielseitig. Mich hat die Geschichte gefesselt und ich kann ihn gerne empfehlen.










