Kunden em pfehlungen
Rezensionen von heinoko:
Schmackhafter Köder für die Riyria-Reihe
Im Schatten des Kronturms von Michael J. Sullivan
Zwar zählt das Buch nicht zu meinen bevorzugten Genres, aber dennoch war ich überrascht, wie sehr es mich, kaum hatte ich zu lesen begonnen, gepackt hatte.
Es handelt sich um die Vorgeschichte zu der Riyria-Reihe von Michael J. Sulivan, eine Reihe, die ich nicht gelesen habe, die mich jetzt aber anhand der Lektüre des vorliegenden Buches durchaus reizt zu lesen.
„Hadrian Blackwater, ein Krieger, der derzeit nichts zu kämpfen hat, trifft auf Royce Melborn, einen Dieb und Mörder, der nichts zu verlieren hat. Beide werden von einem alten Zauberer angeheuert, um ein geheimnisvolles Buch zu stehlen…“ So steht es beim Verlag. Der Autor erzählt in der vorliegenden Vorgeschichte, wie die Beziehung zwischen Hadrian und Royce ihren Anfang nahm, zwei Kontrahenten, die sich zu Anfang nicht ausstehen können, aber doch im Laufe des ihnen gestellten Auftrages mehr und mehr zusammenwachsen. Und es gibt noch einen weiteren Erzählstrang rund um den Zuhälter Grue, was scheinbar erst einmal ohne jeglichen Zusammenhang zur Geschichte rund um Hadrian erzählt wird.
Zwar wirkt der Plot nicht besonders ausgeklügelt, aber Michael J. Sullivan schreibt fesselnd, spannend und vor allen Dingen mit einem feinen Humor. Atmosphärisch dichte Schilderungen wechseln von düster bis schaurig, durchsetzt von actionreichen Szenen und witzig-spritzigen Dialogen. Detailreich, anschaulich und wie ich finde durchgängig spannend geschrieben hat mich das Buch von Anfang bis Ende gut unterhalten. Und durch das offene Ende wird der Leser weiter geködert…
Rezensionen von LadyIceTea:
Ich habe mich Hals über Kopf verliebt!
Rebel Soul von Vi Keeland; Penelope Ward
Raus aus New York, den Sommer in den Hamptons verbringen und endlich Zeit zum Schreiben - so lautet Gias Plan. Doch als ihr Blick auf den tätowierten Mann an der Bar fällt, ändert sich alles. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen, und ihre Welt wird auf den Kopf gestellt. Rush ist anders als die Männer, die die junge Frau kennt: Er ist reich, gefährlich und verschlossen.
Gia ist die Einzige, die hinter seine Fassade schaut und auch seine verletzliche Seite sieht. Schnell kochen die Gefühle zwischen ihnen hoch. Doch eine falsche Entscheidung in Gias Vergangenheit holt sie ein und droht ihr Glück mit Rush zu zerstören.
Ich kannte bisher nur „One more Chance“ des Autorenduos Vi Keeland und Penelope Ward und war mir nicht sicher, ob „Rebel Soul“ mir gefallen wird. „One more Chance“ war nicht mein Ding und ich konnte mich dort mit dem Hauptcharakter einfach nicht anfreunden.
Bei „Rebel Soul“ ist zum Glück genau das Gegenteil eingetreten. Ich habe mich Hals über Kopf in den Hauptcharakter Rush verliebt. Er ist einfach der perfekte Bookboyfriend. Dieser große, grobe, launische, freche, beschützende, liebevolle Typ hat mich innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann geschlagen. Und auch Gia ist genial. Sie ist frech, witzig, mutig, sensibel und warmherzig.
Jeder Schlagabtausch der Zwei war ein Highlight und jeder Moment, in dem Gia Rushs Mauern zum bröckeln bringen konnte, hat das Buch bereichert.
Ich hatte unglaublich viel Spaß die Entwicklung der Beiden zu erleben und mitzuverfolgen, wie sie gegenseitig ihre Herzen erobern.
Nachdem ich die letzte Seite beendet hatte, musste ich laut fluchen, denn es dauert noch zwei Monate, bis die Fortsetzung erscheint und die will man unbedingt nach diesem Ende lesen!
Ich bin begeistert und werde dieses Buch noch endlos weiterempfehlen!
Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:
soweit können die Zeit und das Tal gar nicht entfernt sein
Vom Land von Dominik Barta
Vom Land. Eine Mutter mit ihren Kindern. Theresia wolle ihre Kinder ja lieben – doch irgendwie schaffe sie es einfach nicht.
So sparsam geht Dominik Barta mit Wörtern auf rund 164 Seiten um. Eine Essenz. Er erzählt uns über die vielfältigen psychischen Folgen von der Erziehungsphilosophie (1934) der Ärztin Johanna Haarers.
Sie forderte die Mütter dazu auf, die Bedürfnisse ihrer Kleinkinder gezielt zu ignorieren. Sie sollten emotions- und bindungsarm werden. Übermäßige Zärtlichkeiten und Körperkontakte seien in jedem Fall zu vermeiden. Diese Erziehung wirkt bis heute nach. Auch in der Nachkriegszeit fanden sich Haarers Erziehungsratgeber noch in fast jedem Haushalt.
Wenn ganze Generationen systematisch dazu erzogen worden sind, keine Bindungen zu Anderen aufzubauen, wie kann eine Mutter es dann ihren Kindern oder Enkelkindern beibringen? ...
Prädikat: besonders wertvoll, mit pädagogischen Hintergrund, man ist beim Lesen sehr berührt
Rezensionen von KimVi:
Düster und spannend
Priest of Bones von Peter McLean
Der Soldatenpriester Tomas Piety kehrt mit seiner Stellvertreterin Bloody Anne und seinem Trupp aus dem Krieg zurück in seine Heimatstadt. Dort muss er allerdings feststellen, dass von seinen Geschäften, die er als Anführer einer Gang vor dem Krieg betrieben hat, nicht viel übrig geblieben ist. Andere Kriminelle haben die Kontrolle über sein Viertel, die Gasthäuser, Bordelle und das Spielcasino übernommen.
Doch Tomas ist fest entschlossen, das Ruder wieder in die Hand zu nehmen und sich sein Imperium zurückzuholen....
"Priest of Bones - Der Kampf um den Rosenthron" ist der Auftakt zu einer Fantasy-Reihe, die in einer fiktiven Welt voller Soldaten und Gangster angesiedelt ist. Die Geschichte wird in der Ich-Form, aus der Sicht von Hauptakteur Tomas Piety, erzählt. Tomas berichtet das Geschehen so lebendig, dass man die düstere und gefährliche Stimmung, die in dieser Welt herrscht, authentisch nachvollziehen kann. Dennoch fällt es am Anfang schwer, Sympathien für den Erzähler zu entwickeln. Man ahnt zwar, dass er das Herz am rechten Fleck hat, doch richtig einschätzen kann man ihn nicht. Denn die Welt, in der Tomas lebt, ist gefährlich. Angst, Gewalt und Korruption bestimmen den Alltag. Die Maßnahmen, die Tomas ergreifen muss, um seinen alten Status zurückzuerlangen, sind gnadenlos und hart. Allzu zimperlich sollte man beim Lesen also nicht sein. Denn auch die Wortwahl ist gelegentlich sehr derb, was allerdings dazu führt, dass das harte Leben noch realistischer wirkt. Tomas verfügt außerdem über einen besonderen Humor, der stellenweise aufblitzt.
Die Handlung ist rasant und durchgehend spannend. Bei der Erzählung kommen keine Längen auf, denn durch die lebendigen Schilderungen kann man ganz in die fiktive Welt eintauchen. Deshalb gerät man bereits früh in den Sog der Ereignisse und fliegt förmlich durch das Buch, sodass man viel zu schnell am Ende der Erzählung ankommt und sich auf die Fortsetzung freut. Bei der man allerdings darauf hofft, dass der Fantasy-Anteil deutlich höher ist, als in diesem Auftaktband. Denn leider bekommt man nur eine winzige Prise Magie und Fantasy zu spüren. Deshalb wäre ein größerer magischer Anteil für den weiteren Verlauf wünschenswert.
Ein düsterer Auftakt, der spannend zu lesen ist, aber leider nur eine winzige Prise Magie enthält.
Rezensionen von Sorko:
Im Namen des Glaubens
Die brennenden Kammern von Mosse Kate
Südfrankreich zur Zeit der Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Hugenotten, zehn Jahre vor der Bartholomäusnacht. Die junge Minou hilft in der Buchhandlung ihres Vaters aus. Sie gelangt eines Tages an einen geheimnisvollen Brief, der nur den Text „Sie weiß, dass Ihr lebt.“ enthält. Damit beginnt ein großes Abenteuer, dass Minou von Carcassonne über Toulouse bis nach Puivert führen wird.
Umgeben von Freund und Feind muss sie sich behaupten und Geheimnisse lüften, die ihr bis dahin gar nicht bekannt waren. An ihrer Seite ist der Hugenotte Piet, der aber selbst viele Geheimnisse hütet und mit Verrat in den eigenen Reihen zu kämpfen hat. Die Zeit ist geprägt von Misstrauen und Gewalt zwischen Katholiken und Protestanten, die Ideen von Luther und Calvin haben Frankreich erreicht, doch die Katholiken haben größere Armeen, sind besser organisiert und ausgerüstet. Und natürlich wird auf beiden Seiten auch kräftig spioniert und denunziert, was nicht gerade zur Vertrauensbildung beiträgt. Konflikte sind vorprogrammiert, und dazwischen versucht Minou, ihre Menschlichkeit zu bewahren, die Familie zu beschützen und den Notleidenden zu helfen. Keine leichte Aufgabe, denn ein ehrgeiziger Kirchenfürst und eine herrschsüchtige Adlige versuchen, sie aus dem Weg zu räumen. Aber es ist die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg gehen wird. Und auch die Liebe findet schließlich den Weg in ihr Herz.
Ein sehr spannender historischer Roman, der den Leser von der ersten Seite an mitnimmt und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Kate Mosse schreibt eindrucksvoll und bildhaft; wunderbare, interessante und durchtriebene Charaktere bestimmen das Geschehen, das sich an den Gegebenheiten der damaligen Zeit orientiert und glaubhafte Szenarien vermittelt. Vorurteile, religiöser Fanatismus, Herrschaftsdenken und gewalttätige Auseinandersetzungen prägten das tägliche Leben. Der hugenottische Glaube stellte Offenheit und Toleranz dagegen, dass gefiel der katholischen Inquisition gar nicht.
Wie schon dreihundert Jahre zuvor die Katharer sind nun auch die Hugenotten den Katholiken ein Dorn im Auge. Im Roman bildet die reale historische Situation den Rahmen der fiktiven Handlung, die Einbindung der Fiktion in die damalige Realität ist der Autorin gut gelungen. Einige wenige kleinere Ungereimtheiten beeinträchtigen den Lesegenuss nicht.
Ein lesenswertes Buch, das ja erst den Auftakt zu einer Reihe über die Hugenottenkriege darstellt. Mir hat das sehr gut gefallen, und ich warte gespannt auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Sprachlos
Vom Land von Dominik Barta
Die Tiefe des Textes verlässt uns leider in der Mitte, da der Autor alle Gegenwartsthemen wie Vorurteile gegen Migranten, Homosexualität, Kirche, Gefühlskälte, Kommunikationsschwierigkeiten erfassen will. Gerade am Beginn der Geschichte trifft Barta mit seiner Sprache das ländliche Millieu großartig.
Weniger wäre mehr gewesen.
Rezensionen von Claudia R:
Lebensweg zum Laufen
#Fatboysrun von Philipp Jordan
Klappentext/Inhaltsangabe:
Laufen meets Kunst: Die außergewöhnliche Biografie eines Lebenskünstlers
Philipp Jordan ist Läufer. Aber das Laufen ist für ihn nicht nur irgendein Sport. Unterwegs beim Joggen kann er sich finden und loslassen. Vor allem aber führt es ihn an seine Grenzen. Jordan tut nichts im Leben nur halb.
Er ist süchtig nach mehr. Und im Laufen hat er endlich sein perfektes Mehr gefunden.
Angefangen hat Jordan aber ganz langsam: als „Fat Boy“ nach jahrelanger Sportabstinenz. Mit viel Witz und Ehrlichkeit erzählt er in seinem Buch „#Fatboysrun“ von seiner Persönlichkeitsentwicklung und seinen ersten Abenteuern in Laufschuhen, von Graffiti, Kunst und auch von Drogen. Die meisten seiner Storys sind mindestens genauso verrückt wie seine Leidenschaft für den Laufsport!
• Vom Sprecher der bekannten Laufpodcasts „FatBoysRun“ und „Läuft bei mir“
• Die außergewöhnliche Lebensgeschichte eines Läufers und Lebenskünstlers
• How-to-Buch und Appetitmacher in einem: Motivation fürs Training und die eigenen Ziele im Leben
• Humorvoll vom Autor illustriert mit Daumenkino und dem „Mehrmonster“
Geschichten über das Mehr im Laufen und im Leben
Philipp Jordan ist ein Getriebener, einer, der immer auf der Suche nach dem Mehr im Leben ist. Sein inneres „Mehrmonster“ führt auch durch seine Biografie. Es leitet jedes Kapitel ein und taucht auch zwischendurch immer wieder auf: als Läufer, Künstler, Graffiti-Sprayer, Skateboarder, Krebspatient und Kiffer. Offen, authentisch und voller Lebensfreude erzählen die einzelnen Anekdoten von den Höhen und Tiefen eines hochspannenden Läuferlebens. Diese ungewöhnliche Läuferbiografie ist das Richtige für alle, die mit dem Joggen anfangen wollen oder die ein bisschen Motivation für das eigene Lauftraining gebrauchen können.
Ein Buch für Läufer, Kunstinteressierte und alle „bunten Hunde“! (übernommen)
Cover:
Das Cover wirkt sehr lustig und humorvoll durch die Karikatur, die das Laufen auf die Schippe nimmt und es so sehr unterhaltsam macht. Der Hintergrund ist in blau gehalten und die Karikatur kommt sehr gut hervor.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und locker. Es wird auf eine humorvolle und witzige Art und Weise beschrieben, wie der Autor zum Laufen kam und was ihn dazu alles bewegte.
Man erfährt sehr viel aus dem Leben und Lebensweg von Philipp Jordan, wobei es nicht nur schöne Seiten gab. Auch die Holpersteine und Tiefs werden erwähnt und der nicht immer ganz einfache Weg daraus. Auch der Laufsport hatte so seine Tücken und so erzählt er von diesen Ereignissen und wie das laufen sein Leben veränderte. Das Mehr-Monster und seine humorvolle Schreibweise brachte mich dabei immer wieder zum Schmunzeln.
Wer einen Laufratgeber oder Tipps zum Laufen sucht ist hier an der falschen Stelle. Dies ist kein Ratgeber, sondern viel mehr die Landesgeschichte und der Weg zum laufen erzählt durch Philipp Jordan auf eine sehr lebendige und spritze Art und Weise, die mich sehr gut unterhalten hat. Mir hat dieses humorvolle Buch sehr gut gefallen und so bekommt man gleich wieder Lust zum laufen. Es ist eher ein Motivationsbuch und kein Ratgeber.
Besonders toll fand ich auch die vielen tollen Illustrationen und Bilder. Diese haben das Buch sehr gut unterstrichen und abgerundet. Mir haben die Bilder sehr gut gefallen. So hat man einen tollen Einblick in das Leben von Philipp Jordan erlangen können und die Illustrationen und Bilder haben dies sehr gut abgerundet.
Fazit:
Ein humorvolles und lebendiges Buch zum Thema Lebensweg zum Laufen, sehr gut durch Illustrationen und Bilder abgerundet.
Rezensionen von Claudia R:
interessanter Ratgeber
Die wichtigsten Fragen zum Intervallfasten von Christian Thuile
Klappentext:
Mittlerweile praktizieren sehr viele Menschen das Intervallfasten. Warum es aber nicht nur ein Trend, sondern wirklich sinnvoll ist, erfahren sie in diesem Buch. Der Ratgeber konzentriert sich auf die Vermittlung eines gesunden Lebensstils, der die Vorteile von ausreichend Bewegung und ausgewogener Ernährung mit jenen des intermittierenden Fastens verbindet.
Die unterschiedlichen Arten des Kurzzeitfastens sowie ihre Vor- und Nachteile werden beschrieben und Fragen beantwortet: Welche Methode ist für wen geeignet? Wer sollte fasten, wer lieben nicht? Was darf man essen und wie ist das Intervallfasten mit Sport zu vereinbaren? Auch Unklarheiten wie "Darf man echt alles Essen?" werden ausgeräumt. Mit diesem Ratgeber findet jeder für sich die passende Vorgangsweise des Kurzzeitfastens.
Cover:
Das Cover ist relativ einfach gehalten. man sieht im Vordergrund einen leeren Teller in dem die Überschrift bzw. der Titel des Buches geschrieben steht. Der Hintergrund ist in blau-grau gehalten und mit einigen Stichworten zum Thema versehen.
Meinung:
Dies ist ein Ratgeber zum Thema Interfallfasten, jedoch beinhaltet dieser sehr viel mehr. Zu Beginn beschäftigt sich dieser erst einmal mit einigen Begriffen drumherum wie Diät, Übergewicht, warum sollte man überhaupt abnehmen?
Sehr viele wichtige Themen werden in diesem Buch angeschnitten und beantwortet. Es geht daher nicht einfach nur um das Thema Intervallfasten, sondern auch um das ganze drumherum. So auch um Sport, Ernährung, bewusstes Essen und Trinken.
Wer einfach nur schnell die Methode des Intervallfastens erklärt bekommen möchte, ist hier leider falsch, dieser umfassende Ratgeber bietet sehr viel mehr. man beschäftigt sich sehr viel mehr mit sich und seinem momentanen Zustand und was einem wie helfen kann. So findet man für sich die beste Methode heraus und auch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Komponenten, wie Trinken, Sport, Ernährung spielt bei der Wahl eine wichtige Rolle.
Es werden viele wichtige Fragen geklärt und dies auf sehr professionelle Weise. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und flüssig, so dass es sich sehr gut lesen lässt. Auch die Recherchen scheinen sehr gut zu sein, da es sehr fundiert und professionell rüber kommt.
Mir haben einige Bilder und Skizzen oder Grafiken zur Veranschaulichung gefehlt. So war es mir an einigen Stellen zu starr. Einige Illustrationen, es hätten auch nicht viele sein müssen, hätten das Ganze aufgelockert und dadurch abgerundet.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und sehr viele Fragen, nicht nur in Hinsicht Intervallfasten, sondern auch zum Thema Diät, Ernährung und Sport, beantwortet.
Fazit:
Ein interessanter Ratgeber, nicht nur zum Thema Intervallfasten, sondern allumfassend auch zum Thema Diät, Ernährung und Sport.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner:
Keine Spur von Idylle
Vom Land von Dominik Barta
Wie stellt man sich gerne das Leben am Land vor?
Alles das, was man an Nähe, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Naturverbundenheit in der Stadt vermisst, findet dort statt.
Doch Dominik Barta rückt dieses Wunschbild zurecht.
Harte Arbeit, Sprach- und Ausweglosigkeit bestimmen den Alltag, zugezogene Städter und im Dorfgasthof untergebrachte Migranten stehen der tradierten Dorfkultur fremd gegenüber.
Ewiggestrige sehen sich im Aufwind und würden am liebsten alle Muslime und ihre kirchlichen Betreuer davon jagen.
Da bliebe von der Idylle rein gar nichts übrig, gäbe es nicht den 12 jährigen Daniel und seinen Opa, die sich mit dem jungen Muslim Toti anfreunden und ihm eine sinnvolle Tätigkeit durch die Mithilfe am Hof anbieten.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Rezensionen von yesterday:
Im Visier der Unsichtbaren
Im Netz des Lemming von Slupetzky Stefan
Einen großartigen Krimi hat Stefan Slupetzky hier wieder verfasst. Der sechste Roman rund um den ehemaligen Polizisten Leopold Wallisch, Lemming genannt, ist gewohnt hohe Kunst was Sprachliches angeht, aber auch ein Genuss.
Ein Genuss, wenn man den Lemming im Zwischenmenschlichen beobachtet. Ein Genuss ist es ebenso wenn Slupetzky auf wenigen Seiten eine ganz eigene Stimmung kreieren kann, je nach Wahl beklemmend, witzig oder spannend.
Spannung gibts in diesem Krimi natürlich auch, denn Lemming muss gemeinsam mit seinem Freund, Chefinspektor Polivka, aufklären, warum sich ein junger Bub das Leben nimmt. Kann tatsächlich eine Onlinenachricht der Auslöser sein? Aus der vorsichtigen Spurensuche wird bald eine Hetzjagd nach dem Hetzer.
Die beiden Ermittler machen unfreiwillig Bekanntschaft mit den menschlichen Abgründen des Internets und seinen sozialen Plattformen sowie mit Printmedien, die nicht immer den nötigen Faktencheck vornehmen bevor sie publizieren.
Slupetzky nimmt sich kein Blatt vor den Mund und zeigt dem Leser schonungslos die Schwächen der Medien- und Egogesellschaft auf. Ungefiltert Dinge zu glauben die man “irgendwo” liest oder rücksichtslos Falsches oder falsch Interpretierbares zu posten, ist weit verbreitet und stellt das Zwischenmenschliche auf eine harte Probe.
Neben Achtsamkeit im Internet mahnt der Autor auch ein, Parteien und Politik zu hinterfragen und somit bekommen auch diese österreichischen Akteure ganz nebenbei einiges ab. Zudem werden aktuelle Entwicklungen und Skandale in die Geschichte eingeflochten - mit einem lachenden und einem weinenden Auge.









