Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BarbaraM:
Wie weit darf der Glaube gehen?
Ein wenig Glaube von Nickolas Butler
„Ein wenig Glaube“ von Nickolas Butler verfasst ist 2020 im Klett Cotta Verlag erschienen und umfasst 382 Seiten. Dieser Roman beruht auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 2008.
Lyle und Pegs Leben ist still geworden und umso mehr freuen sie sich, als sie erfahren, dass ihre Adoptivtochter Shiloh mit ihrem sechsjährigen Sohn Isaac wieder bei ihnen einziehen möchte.
Das Leben wird wieder quirlig und voller Kinderlachen. Doch bald schon bemerken sie, dass Shiloh sich einer Sektengemeinschaft angeschlossen hat und auch ihr Enkelsohn Isaac wird von der Sekte immer mehr in Beschlag genommen. Lyle und Peg machen sich große Sorgen und wissen, dass sie handeln müssen.
Nickolas Butler hat seinen Roman mit einer sprachlichen und emotionalen Wucht geschrieben – anders kann ich es nicht beschreiben und ich bin davon sehr beeindruckt. Er schreibt bildhaft, flüssig, genau und sehr berührend.
Besonders gut hat mir auch gefallen, dass Nickolas Butler sich tiefgründig mit den Fragen auseinandersetzt „Wie weit darf der Glaube gehen?“, „Darf ich mich als Außenstehender in das Leben anderer einmischen?“, „Ab wann ist eine Ideologie gefährlich?“, „Ist mein Lebensstil der richtige? Und darf ich diesen anderen aufzwingen?“. Butler zeigt auf, wie gefährlich Sekten sein können und wie sehr sie Menschen manipulieren können und er macht deutlich, wie schwierig es sein kann, wenn man mit Menschen umgeht – sie im besten Sinne beschützen will -, die Teil einer Sekte sind, allem voran, wenn es Menschen aus der eigenen Familie sind bzw. solche, denen man sich sehr verbunden fühlt.
Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich sehr gut unterhalten und mich im positiven Sinn nachdenklich zurückgelassen. Dieses Buch wirkt sicherlich noch lange in mir nach.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine glänzend gelungene Einführung
Die Warthenberg-Saga - Libellenjahre von Izabelle Jardin
Constanze von Warthenberg ist gerade 19 Jahre als, als sie bei einer Segelregatta im Jahr 1930, bei der sie für ihren älteren Bruder einspringen muss, den gutaussehenden und charismatischen Clemens Rosanowski aus Polen kennenlernt. Nach kurzem Kennenlernen ist sie sich sicher: sie hat ihre große Liebe gefunden.
Die Eltern sind absolut nicht von diesem Schwiegersohn begeistert. Doch mit Hilfe von Großmutter Charlotte setzt Constanze ihren Willen durch und heiratet ihren Clemens. Zusammen genießen sie in Danzig die Leichtigkeit ihres Glücks. Doch der 2. Weltkrieg rückt immer näher, Clemens wird eingezogen und muss gegen sein Heimatland Polen kämpfen. Die Feldpostbriefe werden mit der Zeit immer spärlicher und Constanze erhält eines Tages von ihrem Bruder Justus die eine Hälfte einer Erkennungsmarke. Und plötzlich ist alles weg. Die Jugend, die Leichtigkeit, das Lachen, die Liebe. Woher soll Constanze zusammen mit ihrer kleinen Tochter Eva die Kraft zum Weiterleben nehmen? Die dramatische Reise der Beiden Richtung Westen beginnt und endet in Berlin.
Constanze ist eine sehr eigenwillige junge Frau voller Lebensfreude und Energie, die genau weiß, was sie will. Ich habe sie relativ schnell in mein Herz geschlossen. Genauso wie den von ihr auserwählten Clemens, der für seine Frau alles tut und ihr den Himmel auf Erden bereiten will. Nur hat es das Schicksal anders für die Beiden entschieden.
Besonders beeindruckt hat mich Oma Charlotte durch ihre Weitsicht, ihre Lebensklugheit, ihre Liebe zu ihrer Enkelin, der sie mit kleinen weisen Ratschlägen immer wieder zur Seite steht.
Überhaupt gibt es nicht viele Personen, die ich nicht mag. Die meisten von Ihnen würde ich sofort in meinen Freundeskreis aufnehmen. Die so liebevoll mit den unterschiedlichst ausgestatteten Charakteren gezeichneten Protagonisten muss man einfach lieben. Ich kann ihre Herzenswärme und Lebensklugheit, die sie ausstrahlen, fühlen. Ich beginne aber auch zu frösteln, weil sich manche Personen so unendlich kalt und herzlos verhalten. Die Schrecken des Krieges, das Elend der Menschen, die Not, die sie leiden mussten, haben mich einfach sprachlos gemacht. Es war aber auch schön zu lesen, dass die Hoffnung nie ganz weg war. Und das Freundschaft nicht nur ein leeres Wort war, sondern aktiv gelebt wurde.
Durch die wunderbaren, lebendigen Beschreibungen hat Izabelle Jardin mir die Personen und auch die Orte sofort nah gebracht und ich konnte alles sehr schnell vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Mein Kopfkino hatte keine ruhige Minute mehr. Ich war hineingezogen in Constanzes Leben und dem ihrer Familie, wollte bis zum Schluss einfach nur bei ihr sein. Und dieser Schluss hat mich atemlos zurück gelassen.
Ich hatte so viele Gänsehautmomente, habe einige Taschentücher verschlissen, habe mich gefreut, gebangt, mit gelitten, war total erschüttert und habe immer gehofft, dass doch noch alles gut wird. Eine Geschichte, die mich tief berührt hat und die noch lange in mir nachwirken wird. Und ich freue mich so, dass es noch nicht zu Ende ist und ich Constanze bald wiederlesen werde.
Der erste Band der Trilogie um Constanze von Warthenberg ist mein bisheriges Buch-Highlight in diesem Jahr. Ab jetzt wird es jedes Buch sehr schwer haben, diese Geschichte zu übertreffen.
Rezensionen von Manfred Fürst:
Langatmig, viel sentimentales Rumgesülze von Sebastian mit seiner Ersatzfamilie
Das Mädchen, das verstummte von Michael Hjorth; Hans Rosenfeldt
Vier Tote, davon zwei Kinder, faustgroße Einschusslöcher – so beginnen skandinavische Krimis, nicht alle, aber viele.
Die fünfte Person, die 10jährige Nicole, die im Haus die Tat mitbekommen hat und wahrscheinlich den Täter gesehen hat, ist verschwunden.
„Dass sie nichts gesehen hatte, musste nicht bedeuten, dass sie IHN nicht gesehen hatte,“ denkt der Mörder.
Amüsant, aber mit der Häufung enervierend, die kleinen Animositäten zwischen den Mitgliedern der Reichsmordkommission, deren persönlichen Befindlichkeiten und einem paranoiden Sadisten mit Freude am Töten. Es sind auch bei der Polizei nicht alle normal.
Da ist er wieder, der Konflikt zwischen Vanja und ihrer Mutter und ihrem Ziehvater Valdemar und die selbstzerstörerische Fixierung von Valdemar auf Vanja; man hat ihr den leiblichen Vater verschwiegen. Auch Sebastian hat einen starken Fokus auf Vanja.
Verstehe die Aufregung der Kollegen von Sebastian nicht über die Vielzahl seiner sexuellen Kontakte mit Frauen. Schließlich waren sie alle volljährig und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und jeder Geschlechtsverkehr ging im Rahmen des Einwilligungsgesetzes zur Zustimmung beim Sex vor sich: „…bei dem beide Partner ausdrücklich und klar erkennbar dem Geschlechtsverkehr zustimmen müssen …“, zumindest ist uns nichts Gegenteiliges bekannt.
Mit Billy haben die Autoren einen ganz besonders unsympathischen Charakter geschaffen. Er hat nicht nur eine sadistische Freude am Töten, gleich ob es Katzen oder Menschen sind, spioniert den eigenen Kollegen nach; dieser Psychopath bringt es nicht fertig, sich von My zu trennen, dafür steht er auf seine Kollegin Jennifer mehr als auf seine Braut.
Etwas viel sentimentales Rumgesülze von Sebastian mit seiner Ersatzfamilie, irgendwie müssen die fast 600 Seiten zusammenkommen.
Ja, ja eine Krimihandlung gibt es auch noch mit Einblick in die schwedische Politik: Was macht ein Bergbauunternehmen, wenn es eine Mine ausbeuten will, dafür fünf Grundstücke braucht und nur vier Eigentümer verkaufen? Nicht dass sie jetzt glauben das Unternehmen schickt einen Killer los, nein wir sind in Schweden. Es wartet, den „Geld korrumpiert.“ Warum der Titel „Das Mädchen, das verstummte“? Weil das Mädchen nicht spricht, sondern nur zeichnet und dafür braucht man den Psychologen Sebastian.
Ich habe alle 6 Bände der Sebastian Bergman-Reihe gelesen, zwar nicht der Reihe nach und war am Anfang begeistert, doch dieser Band hat mich genervt.
Rezensionen von yellowdog:
Ein ungewöhnliches Buch
Der Löwe Gottes von Maren Friedlaender
Maren Friedlaenders Roman Der Löwe Gottes ist ein ungewöhnliches Buch. Es fällt schwer, es in eine Schublade zu stecken. Es hat einen eigenständigen Erzählton.
Gleich schon der Anfang lässt einen Blick in den emotionalen Zustand der Figuren zu.
Die Autorin ist Journalistin und hat Psychologie studiert.
Ich finde, das fließt beides auch in den Roman mit ein, wenn auch nicht in so starkem Maße, das es dem Buch das erzählerische nehmen würde.
Dennoch haben mich die Themen des Romans nicht so ganz erreicht. Ich sehe die erzählerische Qualität, aber berührt hat mich der Text nicht.
Mit 220 Seiten ist der Roman nicht umfangreich, aber dennoch in seiner Kompaktheit genau passend.
Rezensionen von qq:
Auf der Suche nach der Wahrheit
Echo des Schweigens von Markus Thiele
Auf der Suche nach der Wahrheit
Der Autor hat ein Talent dafür, verschiedene Erzählungen miteinander zu verweben und verbinden. Sowohl über die Protagonisten sowie auch über deren Vorfahren im zweiten Weltkrieg bekommt man viel zu lesen. Die Bescheibung dieser Zeit ist heftig und ist mir beim Lesen sehr Nahe gegangen.
Ich finde es nach wie vor wichtig, dass diese Dinge immer wieder in neuen Büchern aufbereitetet werden, um die Menschen immer wieder daran zu erinnern - auch für die neuen Generationen darf das nicht untergehen. Daher ein inhaltlich sehr wertvolles Buch, neben der eigentlichen Geschichte.
Der Fall selber ist sehr interessant aufbereitet - toll gelungen, von meiner Seite gibt es eine Empfehlung.
Rezensionen von AndFe1:
Schatzsuche für kleine und große Abenteurer
Max und Mux und der Riesenwunschpilz von Sven Schröder
Klappentext:
Max und Mux sind die besten Freunde, die man sich nur vorstellen kann. Sie leben im Fabelwald, seit sie denken können. Max im linken Baumhaus und Mux im rechten. Wenn dem einen mal langweilig ist, geht er den anderen einfach besuchen. Doch eines Tages zieht es sie hinaus in die Welt hinter ihren Baumhäusern, auf der Suche nach dem geheimnisvollen Wunschpilz.
Und so packen sie ihre Siebensachen, zwei Leberwurstbrote und eine Thermoskanne voll Tee ein und machen sich auf ins Abenteuer...
Meine Meinung:
Die relativ lange Geschichte ist aufgeteilt in 8 Kapitel. Die Schriftart mit einzelnen bunten Wörtern ist anfangs recht gewöhnungsbedürftig. Der Schreibstil ist verständlich, kindgerecht und lässt sich gut vorlesen. Die Geschichte ist lustig, spannend und fantasievoll geschrieben.
Besonders schön sind die liebevollen Illustrationen. Die bunten Bilder mit vielen witzigen Details laden zum Anschauen ein und bei jedem Aufschlagen lassen sich wieder neue Sachen entdecken. Sie untermalen das Gelesene sehr gut und so können die kleinen Zuhörer der Geschichte sehr gut folgen.
Ich durfte das Buch schon unzählige Male meinen Kindern (3 + 5 + 7,5) vorlesen und sie sind immer von Anfang bis Ende begeistert bei der Sache. Wir haben viel Spaß mit Max und Mux und würden uns riesig über ein weiteres Abenteuer mit den Beiden freuen.
Rezensionen von *RC*:
Universal-Wissen kompakt verpackt
Einfach alles! von Lloyd Christopher
Ein Sachbuch, das viele Fragen beantwortet!
13,8 Milliarden Jahre: Von der Entstehung des Universums bis Heute - auf 352 Seiten!
Es ist alles dabei: Urknall, erstes Leben, Erscheinung des Menschen, Weltreiche, wichtige Entdeckungen und Erfindungen, Kriege und Eroberungen sowie grandiose Bauten; aber auch netten Kuriositäten wird hier Platz eingeräumt.
Das Sachbuch ist chronologisch aufgebaut und besteht aus 15 Kapiteln. Die Kapitelübersicht ist auch farblich nach einzelnen Epochen / Themen differenziert. Auch die Seitenränder folgen diesem Farbschema, so dass man gezielt auf das entsprechende Kapitel zugreifen kann.
Mir gefällt auch, dass jedes einzelne Kapitel eine kleine „Zeitleiste“ enthält, auf dem die wichtigsten Ereignisse des Buchabschnitts aufgeführt werden, so dass man vorab einen zusammengefassten Überblick erhält.
Fakten werden hier in einem leicht zu lesenden Schreibstil vermittelt. Locker-leicht fliegt man durch den Text. Wissen wird spielerisch vermittelt. Die Seiten in diesem Buch sind fantastisch und abwechslungsreich gestaltet.
Hervorgehobene und passende Zitate von Wissenschaftlern und anderen bedeutenden Personen (wie Christoph Kolumbus, Neil Armstrong, Martin Luther King) lockern die Textblöcke auf. Zeichnungen und kleine Grafiken (mit Bildunterschriften) unterstreichen visuell das Gelesene und helfen, Zusammenhänge zu verstehen und zu begreifen. Denn was man zudem noch sieht, bleibt besser im Kopf!
Beim Buch handelt es sich nicht um ein Kinderbuch im engen Sinne, was man aufgrund der vielen bunten Bilder vermuten könnte. Nein, das Buch ist als Enzyklopädie ebenso für Erwachsene bestens geeignet. In meinen Augen ist ein ideales Familienbuch! Dieses Buch sollte aber auch in Schulbüchereien Einzug erhalten.
Kleiner Kritikpunkt: In dieser Auflage sind leider (noch) einige Tipp- / Rechtschreibfehler, die eigentlich vermieden hätten können... . Aber das kann ja in der nächsten Auflage ausgebessert werden.
Ich wünsche allen viel Spaß und Freude beim Lesen dieses genialen Sachbuchs, das Allgemein-Wissen auf eine lockere und unterhaltsame Art und Weise näher bringt und Lust macht - wenn Fragen offen bleiben oder neue aufgeworfen werden – weiterzuforschen. Denn das Buch soll, so Lloyd, „vielmehr ein Tor zu all dem Wissen sein, das in der Welt bereits vorhanden ist“ (S.8).
Und krass: Während wir hier in Ruhe schmökern, rast die Erde wir mit 800 000 Stundenkilometern durch das All!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Karla, 13 Jahre aus St. Johann:
Über die Berge und über das Meer von Dirk Reinhardt
Samir und Tarek sind zwei Kinder, die mit ihren Familien in Afghanistan leben. Jedoch ist Samir, nicht wie Tarek denkt, ein ganz normaler Junge. Eigentlich ist er ein Mädchen. Weil ihre Mutter nie einen Jungen zur Welt gebracht hat, hat ihr Vater beschlossen, sie zum Jungen zu machen. Als das vom Mullah (dem Vorsteher der Moschee) erlaubt worden war, und so Soraya zu Samir geworden war, war die Familienehre gerettet.
Tarek war ein Kuchi. Er zog mit seiner Familie, seiner Schafherde und seinem Hund Dschamal durch Afghanistan. Seine Aufgabe war es, mithilfe von Dschamal, die verirrten Schafe zur Herde zurückzubringen .Diese Arbeit wurde manchmal sehr gefährlich, denn aufgrund der letzten Kriege waren noch sehr viele Landminen zu finden. Trotz dass Tarek und Soraya sehr gute Freunde waren, sehen sie sich nur ein Mal im Jahr: im Frühling, wenn die Kuchi in Soraya`s Dorf kommen um Waren zu kaufen und zu verkaufen. Doch in diesem Jahr werden sie nicht kommen. Sie werden ins Hochland ziehen. Als Tarek mit Vater und Bruder einmal vom Markt nach Hause unterwegs ist, lauern ihnen auf einmal die Taliban (Männer, die Krieg mit den Amerikanern haben und mit denen nicht zu spaßen ist) auf. Diese haben von Tarek erfahren und denken, er könnte ihnen als Spurenleser behilflich sein. Sie sagten seinem Vater, er sollte darüber nachdenken. Als sie zurück im Lager waren, sagte er Tarek, dass er nach Deutschland gehen würde.
Unterdessen fanden die Taliban auch heraus, wer Samir war und zwangen ihn wieder Soraya zu werden. So sehr sie sich jedoch bemühte, sie konnte einfach nicht zur Frau werden. Und so beschloss sein Vater sie in die Türkei zu schicken.
Werden die beiden das bevorstehende Abenteuer überleben?
Ich fand das Buch wirklich super! Es war sehr interessant, ein Mal einen Einblick in eine andere Religion zu haben!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Lea, 12 Jahra aus Wattens,
Ihr mich auch von Pia Herzog
Luisa, auch genannt Lu, will sich die Haare färben, hat aber kein Geld. Entschlossen klaut sie die Haarfarbe einfach. Zuhause beichtet Lu alles ihrer Mutter, die ihr befiehlt, sobald sie das Geld hat, es zu bezahlen. Ihre Mutter tritt einen neuen Job an, wo sie auf ein Mädchen namens Viola aufpassen muss.
Lu mag Viola gar nicht und die Beiden streiten sich nur. Das Schlimmste ist aber, dass Luisa mit ihr nach Mallorca muss. So nimmt alles seinen Lauf.....
Das Buch ist spannend, nett und man kann sich auch sehr gut in alle Charaktere hineinversetzen. Ich finde es sehr empfehlenswert.
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Testleserin Mona, 12 Jahre aus St. Johann:
Lu ist mit ihrer Mutter schon sehr oft umgezogen und hat sich an jedem Ort neue Freunde erfunden.Sie war nie besonders beliebt und hatte keine "echten" Freunde, doch als ihre Mutter einen neuen Job als Kindermädchen annimmt, muss Lu viel Zeit mit der verwöhnten Viola, die seit einem Autounfall nur noch einen Arm und ein Auge hat, verbringen. Bei dem gemeinsamen Urlaub auf Mallorca kommt zuerst Hass zwischen den beiden auf, doch nach einer Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft...
Mir hat das Buch gut gefallen, da es sehr spannend und auch an manchen Stellen lustig ist. Es ist auch schön zu sehen, wie zwei sehr verschiedene Personen schließlich doch noch gleiche Interessen finden und sich anfreunden.
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Testleserin Emely, 14 Jahre aus Hall:
Lu hat einen imaginären Freund namens Rhys. Sie haben viel Spaß zusammen, doch Lus Mutter macht sich große Sorgen, da Lu keine echten Freunde hat. Ihre Mutter studiert Psychologie und fängt gerade einen neuen Nebenjob als Betreuerin eines Mädchen in Lus Alter an, das gerade einen Autounfall hatte und einen Arm, ein Auge und ihre Mutter verloren hatte. Nach dem ersten Tag in ihrem neuen Job will Lus Mutter aber kündigen, da Viola, das Mädchen, nicht aus ihrem Zimmer herauskommt. Aber Violas Vater überredet sie, es noch einmal zu versuchen und lädt sie und Lu zum Essen ein. Viola und Lu vertragen sich gar nicht, doch Viola will, dass sie unbedingt mit nach Mallorca kommt. Dort entwickeln sie sich langsam von Feinden zu Freunden. Viola kommt in Lus Klasse, doch dort gibt es einen Schüler, namens Christopher, der Lu die ganze Zeit nervt und Lu lässt ihre Wut auf ihn an ihrem Boxsack aus. Mit Christopher kommt sie so gar nicht klar. Oder gibt es doch noch die Möglichkeit, sich mit ihm anzufreunden?
Ich empfehle dieses Buch allen Mädchen ab ca. 10 Jahren. Ich habe das Buch „Ihr mich auch“ in einem Stück gelesen und fand es sehr schön, wie Feindschaft zu Freundschaft wurde. Lus imaginärer Freund wird so beschrieben, dass man oft vergisst, dass er eigentlich gar nicht echt ist. Mir hat dieses Buch sehr gefallen und manchmal habe ich auch lachen müssen.
Rezensionen von Bibliomarie:
Ein Leben für die Mode
Die Kleider der Frauen von Natasha Lester
Estella wächst inmitten von Mode und Design auf. Ihre Mutter arbeitet als Näherin in einem bekannten Atelier und Estella zeigt schon von klein an Begabung für Schnitte und Design. Aber es ist das Paris der 40iger Jahre. Besatzung und Krieg lassen wenig Platz für Mode und als Estella bei einer Mission für Widerstand einspringt, bringt sie sich in große Gefahr.
Ihre Mutter besteht darauf, dass sie Paris in Richtung New York verlässt und präsentiert ihr auch gleich ihre Geburtsurkunde. Estella hat einen amerikanischen Vater und wurde auch in den USA geboren, so dass sie ohne Schwierigkeiten das Land verlassen kann.
In New York beginnt eine steiniger Weg für Estella, bis sie für ihre Mode anerkannt und gefeiert wird.
Ein zweiter Handlungsstrang beleuchtet das Leben Fabiennes, Estellas Enkelin. Sie lebt in Australien, aber auch New York und Paris sind vertraute Familienorte für sie. Doch ihre Großmutter ist inzwischen hochbetagt und gibt Fabienne noch eine Aufgabe für ihren Paris Aufenthalt mit. Damit erfährt auch sie von einem Familiengeheimnis, dass sie unmittelbar betrifft.
Durch den Kunstgriff, die Handlung zu unterbrechen und mehrere Jahrzehnte in die Zukunft zu springen, bin ich natürlich sehr gespannt auf die Jahre dazwischen geworden und ganz allmählich wird die Geschichte aufgerollt. Zwei sehr gegensätzliche Motive – die Mode und der Widerstand während der Besatzungsjahre – ergänzen sich dabei sehr schön und machen das Lesen farbig und spannend.
Ganz besonders gut hat mir Estellas Schicksal gefallen. Eine junge, selbstbewusste Frau, die an sich glaubt und sich auch nicht verbiegen lässt, wenn das Schicksal sie herausfordert. Die Geschichte ihrer Mode, ihres Erfolgs habe in einem Zug gelesen. Eigentlich hätte mir das Thema für einen Roman sogar gereicht.
Naturgemäß bleibt die junge Fabienne dagegen etwas blasser, auch wenn ihr Part schön und romantisch zu lesen ist, mich aber nicht völlig überzeugte.
Der Roman ist sehr schön zu lesen und hielt mich wirklich für Stunden gefangen. Die Mischung aus Familiengeschichte samt vieler Geheimnisse, Liebesgeschichte und historischem Hintergrund, der sehr lebendig wurde, hat mir sehr gut gefallen.











