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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

Klassiker der Einschlaflieder neu umgesetzt

Schlaf, Mäuschen, schlaf! Mein Lieblingslied zur Guten Nacht von Carla Häfner

Klappentext:

Der Klassiker "Schlaf, Kindlein, schlaf" in neuen und liebevollen Reimen. alle Mäuschen und Fröschen, Babys und Kindlein, Mamas und Papas werden mit einem ganz besonderen Gutenachtlied langsam in den Schlaf gesungen: Und wenn auch das letzte Lied verhallt, kein Ton mehr durch die Lüfte schallt, fällt auch das letzte Äuglein zu, und alle schlafen in seliger Ruh!

Cover:

Das Cover ist sehr schön und niedlich gestaltet.

Man erkennt eine große und eine kleine Maus, welche eingekuschelt auf vielen Kissen liegen/sitzen und es sich sehr gemütlich machen. Die kleine Maus scheint gerade schlafen zu gehen und die Szene ist sehr liebevoll und kuschelig gestaltet. Auch die Farbwahl ist sehr passend und das Bild ist sehr schön gestaltet.

Meinung:

Das Buch ist sehr robust, aus fester Pappe und altersentsprechend geeignet.

Die Schrift hat eine angemessene Größe, so dass es sich sehr gut zum Vorlesen bzw. Vorsingen eignet.

Die Idee die dahinter steckt, finde ich sehr schön und sehr gut umgesetzt. Auf die bekannte Melodie von Schlaf, Kindchen, schlaf wurden für die unterschiedlichen Tierkinder neue Reime erfunden und diese sehr liebevoll zu Bett gebracht. So bringt die Froschmama ihr Kind, die Katze, das kleine Kätzchen und viele weitere Tiere ihre Tierkinder zu Bett.

Die entsprechenden Illustrationen dazu sind sehr liebevoll und wunderschön umgesetzt. Man merkt wieviel Herzblut und Liebe in diesem Buch steckt. Die Bilder sind sehr schön anzuschauen ud es macht sehr viel Spaß, die Geschichte vorzulesen bzw. vorzusingen. Die Texte in Reimform sind auf die Melodie auf Schlaf, Kindchen, schlaf ausgelegt und so kann man die Geschichte auch entsprechend vorsingen. Eine wirklich tolle Idee und sehr gute Umsetzung, die sich sehr gut als Gutenachtgeschichte eignet.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die reime passen gut, die Illustrationen sind wunderschön und sehr gut umgesetzt. Es ist sehr liebevoll ausgearbeitet und es macht einen niedlichen und kuscheligen Eindruck, so dass man sehr viel Spaß mit dieser Gutenachtgeschichte hat.

Fazit:

Ein Klassiker der Einschlaflieder, in einer neuen und wunderschönen Form, liebevoll und niedlich umgesetzt.

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Rezensionen von yellowdog:

Aus Liebe zu den Büchern

Happy Ever After - Wo das Glück zu Hause ist von Jenny Colgan

Die zurückhaltende Bibliothekarin Nina Redmond wird arbeitslos, weil die Bibliothek schließt. Also beschließt sie, mit einem Lieferwagen durch die Gegend zu fahren und Bücher anzubieten. Das passende Wohnmobil muss sie aber erst aus Edinburgh besorgen. Hier bringt einen der raue schottische Humor erst einmal zum Lächeln.

Die Leute aus den Pubs lassen kantige Sprüche ab. Aber irgendwie spürt man, dass sie die scheue Nina mögen.
Und letztlich landet die aus Birmingham stammende Nina tatsächlich in Schottland.

Ob eine mobile Bücherei in heutigen Zeiten wirklich noch erforderlich ist? In ländlichen Gegenden, in denen die Bibliotheken schließen, vielleicht wirklich.
Dass interessante an der Situation ist, zu verfolgen, wie sich jemand, die sich nicht viel zutraut, über sich selbst hinauswächst.

Nina stellt sich in manchen Situationen tollpatschig an. Zum Glück gibt es meistens gutmütige Leute, die sie unterstützen. Die Nebenfiguren sind alle sehr liebevoll gemacht.

Das Buch von Jenny Colgan liegt irgendwo zwischen Chicklit und dann aber doch deutlich näher an sympathischere Romantic Comedy Fiction. Es gefällt mir auch, dass der Wert von Büchern hier so gefeiert wird.

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Rezensionen von Sago:

Fantasy-Ganoven

Priest of Bones von Peter McLean

Jetzt bediene ich wahrscheinlich ein Klischee, aber ich schreibe es trotzdem: „Priest of Bones“ ist Fantasy, die wohl eher Männer ansprechen wird.
Ich frage mich vor allem: Hat der Autor eines Tages beschlossen, ich nehme die Handlung der Gangster-Serie Peaky Blinders und versetze sie in ein Fantasy-Setting? Den Banden-Chef Tommy Shelby der Peaky Blinders nenne ich im Buch Tomas Piety, den unberechenbaren Bruder Arthur Shelby verwandle ich in den unberechenbaren Bruder Jochan Piety.

Statt Peaky Blinders nenne ich sie Pious Men. Wie bei der Fernsehserie lasse ich auch im Buch die Tante der Brüder in ihren krummen Geschäften mitmischen. Statt aus dem 1. Weltkrieg lasse ich die Pietys aus einem anderen Krieg zurückkehren und deswegen traumatisiert sein. Hier wie dort müssen die Brüder feststellen, dass ihre üblen Geschäfte inklusive Rennstall von anderen Banden übernommen wurden und sich mühsam und äußerst gewaltsam alles zurückerobern. Die verdeckte Ermittlerin, die auf die Brüder angesetzt wird, nenne ich nicht wie in der Serie Grace Burgess, sondern Ailsa, und wie im Film Tommy Shelby und Grace lasse ich Tom Piety und Ailsa sich ineinander verlieben.
Hallo? Das ist schon mehr als seltsam. Der einzige eigenständige Handlungsstrang, den ich entdecken konnte, ist der um den geheimnisvollen zauberkräftigen Billy the Boy, der interessante Rätsel aufgibt. Von Bandenkämpfen mit reichlich Macho-Gehabe abgesehen passiert ansonsten nicht viel. Leider besitzt Tommy Piety auch nicht die Strahlkraft des hochintelligenten und gebrochenen Charakters Tommy Shelby, sondern bleibt wesentlich blasser. Vielmehr als dass er um die dreißig ist, erfährt man auch zur Optik unseres Ich-Erzählers nicht. An die äußerst drastische Ausdrucksweise der Gangster-Bande gilt es auch, sich zunächst zu gewöhnen.
Dennoch liest sich das Buch irgendwie hurtig weg. Wie es gefällt, wenn man die Peaky Blinders nicht kennt, kann ich leider nicht sagen. Ich habe mich jedenfalls über diese Nacherzählung sehr gewundert.

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Rezensionen von Tara:

Fesselnd & gut recherchiert

Gut Greifenau - Goldsturm von Hanna Caspian

"Gut Greifenau - Goldsturm" ist der vierte Band der Gut-Greifenau-Reihe von der Autorin Hanna Caspian. Die Handlung beginnt im Oktober 1919 und schließt somit direkt an den dritten Band „Gut Greifenau – Morgenröte“ an. Da die Handlung und die Entwicklung der Charaktere aufeinander aufbauen, ist es zum besseren Verständnis durchaus sinnvoll und lohnenswert, die vorherigen Bände zuerst zu lesen.

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten im Geschehen und konnte die Atmosphäre der Zeit spüren. Die gesamte Bevölkerung leidet unter den Folgen des Krieges und Konstantin und Rebecca versuchen Gut Greifenau vor dem Ruin zu bewahren, was ihnen dank der Unterstützung von Katharina und Julius zu gelingen scheint. Katharina fehlt es an nichts, sie lebt ein Leben, das nur wenigen in dieser schweren Zeit möglich ist und träumt nach wie vor von einem Medizinstudium.

Auch in diesem Band findet man zu Beginn wieder eine Personenübersicht über die Herrschaft, ihre Bediensteten, sonstige Charaktere und Karten der Umgebung vor Ort und Gut Greifenau. Ich mag diese kompakten Informationen, da sie es leicht machen, direkt wieder in die Handlung einzusteigen.

Der Schreibstil von Hanna Caspian ist einfach großartig, angenehm zu lesen und sehr lebendig. Die Lebensumstände werden gut und umfassend beschrieben und man erhält schnell einen intensiven Einblick in das Leben der privilegierten Bevölkerung und der Bediensteten.

Durch den Perspektivwechsel der Personen erhält man einen sehr umfassenden Blick auf die gesamte Situation. Im Hintergrund der Geschichte stehen die historischen Ereignisse der Zeit, der Weimarer Republik. Das Leben ist unruhig und die Bevölkerung arm. Neben der interessanten und facettenreichen Entwicklung der Charaktere spürt man wieviel Recherchearbeit in dem Buch steckt. Die geschichtlichen Hintergründe werden gekonnt in die fiktiven Ereignisse verflochten und mir hat es einfach Spaß gemacht, dass ich auf so unterhaltsame Art und Weise wissenswerte Fakten vermittelt bekommen habe.

Mich hat auch dieser Band wieder begeistert. Er war fesselnd und unterhaltsam, ich habe mit den Charakteren gebangt und gelacht. Liebhabern historischer Romane, die fiktive Geschichten mit historischem Hintergrund mögen, kann ich diese Reihe nur empfehlen.

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Rezensionen von PeLi:

hatte mehr erwartet

Ein wenig Glaube von Nickolas Butler

Lyle und Peg aus Wisconsin sind glücklich, als ihre Adoptivtochter Shiloh mit ihrem fünfjähriger Sohn Isaac, nach Jahren wieder in ihr Elternhaus zurückkehrt.
Peg Und Lyle genießen es ganz besonders, endlich ihr Enkelkind so nah bei sich zu haben und den Kleinen richtig zu verwöhnen. Zunächst läuft auch alles sehr gut, doch dann lernt Shiloh den Prediger Steven kennen und schließt sich seiner radikalen Glaubensgemeinschaft an.

Peg und Lyle beobachten das zunächst zwar skeptisch aber noch nicht beunruhigt. Doch je enger Shilohs Verhältnis zu Steven wird, umso verschlossener wird sie ihren Eltern gegenüber . Für sie zählen nur noch Stevens Worte und als dann auch noch der kleine Isaac immer mehr in diese Sekte hineingezogen wird und dadurch sogar in Gefahr gerät, können die besorgten Großeltern einfach nicht mehr tatenlos zusehen und so müssen sie eine schwere Entscheidung treffen.

Das Thema finde ich sehr spannend und der Schreibstil gefiel mir auch gut, obwohl es an manchen Stellen schon sehr langatmig wurde . Trotzdem bin ich leider nicht restlos begeistert von dem Buch, denn ich konnte vieles, was Peg und Lyle taten ( oder nicht taten), einfach nicht nachvollziehen.
So viele Bedenken , die sie gegen Steven und seine Kirche hatten und so viele Sorgen , die sie sich um den Enkel machten und trotzdem haben sie mit ihrer Tochter ja nie wirklich Klartext geredet.
Einerseits konnte ich die Angst der beiden, sich einzumischen und dadurch zu riskieren, den Enkel nicht wieder zu sehen, schon verstehen aber andererseits, als sie merkten, dass es Isaac wirklich nicht gut ging, da hätten sie, meiner Meinung nach, schneller eingreifen müssen.

Lyle kam mir manchmal sehr vernünftig vor und dann reagierte er plötzlich wieder total unvernünftig und ließ sich von Peg zu sehr beeinflussen, die meistens nur still zusah und Lyles Sorgen um den Enkel oft sogar noch herunterspielte, aus Angst, Shiloh zu verärgern. Pegs Verhalten konnte ich die meiste Zeit sowieso überhaupt nicht nachvollziehen und das machte sie für mich sehr unsympathisch.

Und der Schluss hat mich dann auch überhaupt nicht zufriedengestellt, deshalb kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne geben, obwohl das wirklich ein Thema ist, das mich sehr interessiert, aber die Umsetzung konnte mich dann einfach nicht ganz überzeugen.

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Rezensionen von Petra:

Märchen

Die letzte Dichterin von Seck Katharina

Klappentext

Die Magie in Phantopien ist verschwunden. Nur in der Stadt Fernab gibt es noch Magie. Einmal hier aufzutreten - davon hat die Dichterin Minna Fabelreich immer schon geträumt. Aber Fernab darf nur betreten, wer eine Einladung besitzt. Minna kann ihr Glück daher kaum fassen, als sie eines Tages eine Einladung zu einem Dichterwettstreit bekommt.

Zusammen mit dem Schatzsucher Finn macht sie sich auf den Weg. Doch in Fernab entdecken die beiden, dass ausgerechnet die Königin hinter der kunstvollen Fassade der Stadt eine dunkle Kraft verbirgt, die ganz Phantopien bedroht. Und Minna und Finn sind die einzigen, die sich der Gefahr entgegenstellen können.

Meinung

die Geschichte ist ein sehr schönes Märchen. Es heißt zwar Fantasy aber für mich gibt es da einen Unterschied.
In einem Märchen sind die Grenzen zwischen Gut und Böse sehr klar deffiniert, so auch hier.
Die Personen erklären sich schon durch ihre Namen z.B.: Minna Fabelreich sie erzählt schöne alte und neue Geschichten und die Menschen sind berührt, magisch. Genau die Magie ist verschwunden in diesem Land.
Auf der Suche danach passiert viel.
Die Erzählweise ist einerseits sehr schön detailreich mit vielen Bildern für das Kopfkino, andererseits ist es stellenweise auch zuviel, dadurch wird der Mittelteil zu lang, der letzte Teil ist dann wieder hochgradig spannend bis zum versöhnlichen Schluss.

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Rezensionen von S.:

Ostdeutsche Männer sind anders

Guten Morgen, du Schöner von Greta Taubert

Ossi-Männer sind dumm, rückständig, tätowiert, haben stets ein Bier in der Hand. Eben nicht! Um diesem Vorurteil entgegenzutreten, hat Greta Taubert in Anlehnung an die genialen Erzählungen von Maxie Wander ihr Buch: „Guten Morgen, du Schöner“, herausgebracht. Sie interviewt Männer, die in Ostdeutschland geboren wurden und zeigt deren vielfältige Lebensverhältnisse, ihre Gedanken und Ansichten.

Ja, auch den Klischeehaften mag es geben, hier kommt er nicht vor. Junge, Ältere, Erfolgreiche, Arbeiter, Unternehmer, Künstler - sie alle erzählen sehr offen über ihr Aufwachsen unter DDR-Verhältnissen, die Prägung ihrer Eltern, die Selbstverständlichkeit der arbeitenden Frauen und die Auswirkungen auf ihre eigene Entwicklung. Glaubhaft, anschaulich, in vielfältiger Bandbreite und nie entblößend oder verletzend veröffentlicht Frau Taubert die Ergebnisse ihrer Recherche. Geschickt formulierte Fragen bringen ihre „Schönen“ zu ehrlichen Aussagen zu ihrem Leben.
Eine Pause nach jedem Bericht muss sein, das Gelesene will überdacht werden. Schön, dass vor jeder neuen Episode kurz erklärt wird, wie der Befragte gefunden wurde.
Interessanter und authentischer Stoff aus dem Aufbau Verlag.

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Rezensionen von Claudia R:

entspannter Krimi

Feuertaufe von Heidi Troi

Klappentext:

Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen, startet als Bauer und Privatermittler durch. Allerdings eher gemächlich. Und nicht, ohne jede Stolperfalle mitzunehmen, die sich vor ihm auftut.
Lovis hat eine schwere Entscheidung zu treffen: Soll er den Erbhof seines Großonkels verkaufen oder als Bauer ein neues Leben beginnen? Die Zeichen stehen nicht allzu gut: Der Hof ist verschuldet, und Lovis hat weder Geld noch Ahnung von der Landwirtschaft.

Wie gut, dass er sich erstmal mit seinen ermittlerischen Fähigkeiten im Dorf über Wasser halten kann. Er soll herausfinden, wer dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna geworfen hat. Ein dummer Jungenstreich? Oder ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Steckt am Ende der zwielichtige Baron selbst dahinter?
Lovis nimmt die Fährte auf und spürt, wie es im beschaulichen Brixner Talkessel rumort. Besonders, als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird …
»Ich, ein Südtiroler Matula? Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?« Lorenz Lovis

Cover:

Das Cover wirkt eher etwas ruhiger und idyllisch und lässt nicht unbedingt gleich auf einen Krimi schließen. Im Vordergrund heben sich mehrere Reben mit Weintrauben hervor und der Hintergrund kommt einem schwarz-weiß Bild mit einer Burg gleich, die aber im Hintergrund versteckt bleibt und die Farben des Vordergrundes deutlicher hervorhebt.

Besonders toll ist auch der seitliche Farbenschnitt, so dass der orange Ton der Buchseiten sich sehr deutlich hervorhebt und damit auch das Buch heraushebt aus der Masse.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut und locker lesen.

Es ist nicht direkt in Kapitel gegliedert, sondern man merkt durch die Absätze, wenn etwas neues beginnt und kann an entsprechenden Stellen z.B. pausen einlegen. Da sich das Buch aber sehr gut und angenehm lesen lässt, möchte man es aber kaum aus der Hand nehmen und Pausen einlegen, sondern am liebsten immer weiter lesen.

Lorenz Lovis ist mit seiner neuen Rolle als Landwirt und auch noch als Privatdetektiv etwas überfordert. Nachdem sein Onkel stirbt und ihm seinen Hof vermacht gibt er seinen Job bei der Polizei auf und versucht sich als Landwirt und Privatdetektiv, doch ob dies alles so gut geht und was bzw. wer ihm das Leben so schwer macht, dass lest am Besten selbst. Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da sonst die Spoilergefahr zu groß wäre.

Ein wirklich wunderschöner und entspannter Krimi, der für ein richtiges Lesevergnügen sorgt und ohne große, blutrünstige Gewalttaten und Brutalität auskommt. Dennoch ist dieser Krimi sehr spannend und interessant und sorgt dafür dass man miträtselt, ein richtiger Krimi zum Mitfiebern und Mitraten, der für Wohlgefühl und Lesespaß sorgt.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und überzeugen durch Charisma und Charme. Sie wirken authentisch und real und man kann sich sehr gut in diese hineinversetzen. Lovis war mir gleich sehr sympathisch und man kann ihn und seine Sorgen und Probleme sehr gut nachempfinden, auch die Handlungen und Geschehnisse werden sehr gut beschrieben, so dass man regelrecht mitfiebert und mit ermittelt.

Optisch macht das Buch auch so einiges her. Die farbigen Seiten sind ein richtiger Blickfang, nur leider sorgen sie dafür, dass immer zwei Seiten zusammenkleben, was ich zu Beginn für etwas störend empfand, wofür aber der Autor nichts kann, aber man sollte vielleicht an dieser Methodik arbeiten, dass die Seiten nicht zu sehr zusammen kleben.

Des Weiteren fand ich die kleinen Einbindungen von Dialekt und zum Teil auch einige italienische Sätze sehr gut gelungen und nicht zu übertrieben, dass hat den Charakteren noch mehr Flair gegeben und sie kamen dadurch noch realer und authentischer rüber. Es hatte etwas eigenes und hat mir sehr gut gefallen.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Etwas besonderes und entspanntes für Zwischendurch, der durch besonderen Flair und tolle Charaktere überzeugen kann.

Fazit:

Ein entspannter Krimi, der auch ohne übertriebene Brutalität und mehr durch Flair, Charaktere und Charme überzeugen kann.

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein spannendes und informatives Kinder-Sachbuch auf den Spuren Ramses II.

Ramses II. und die Tauben des Friedens von Maria Regina Kaiser

„Ramses II. und die Tauben des Friedens“ von der Autorin Maria Regina Kaiser und dem Illustrator Klaus Puth ist 2020 im Impian Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 144 Seiten.

Regina Maria Kaiser gelingt es mit ihrem Buch über Ramses II. wieder die Brücke zwischen historischen Fakten und einer kindgerechten Unterhaltung zu schlagen.

Sie bindet unzählige Sachinformationen über die Zeit um Ramses II. in die Geschichte zweier hethitischen Schreiber ein.
Schubili und Tili, die beiden Schreiber, haben den Auftrag, einen Friedensvertrag mit dem Pharao Ramses II zu erwirken. Sie begeben sich auf die Reise und berichten in einzelnen Kapiteln fortlaufend von ihren Erlebnissen. Jedem dieser 10 erzählenden Kapitel folgen zusätzliche Sachinformationen mit zahlreichen unterstützenden Schwarz-Weiß-Abbildungen. So können sich die Leser mit zusätzlichem Hintergrundwissen über die Zeit Ramses II. eindecken. Die Autorin berichtet beispielsweise über das Volk der Hethiter, den Alltag eines Pharaos, Mumien und Totenkult, über die Essensgewohnheiten und die Kleidung der Ägypter und vieles mehr.

Sicherlich sind manche Kinder von den vielen Sachinformationen etwas überfordert, aber hier besteht ja die Möglichkeit, diese erst einmal wegzulassen und lediglich die Geschichte um den Schreiber Schubili zu lesen. Die zusätzlichen Sachinformationen können dann bei Bedarf ganz individuell nachgelesen werden.
Erwähnen möchte ich auch unbedingt noch die tollen Zeichnungen von Klaus Puth. Sie sind detailliert und sehr liebevoll im Comicstil gezeichnet. Text und Zeichnung unterstützen sich in diesem Buch einfach wieder perfekt.

Fazit: Ein wirklich gelungenes Buch für Kinder ab 11 Jahren über Ramses II. und noch so vieles mehr aus seiner Zeit.
Geschichte wird hier spannend und kindgerecht erzählt.

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Rezensionen von LEXI:

Die Wahrheit kommt ans Licht

Die 4 vom See - Der silberne Schlüssel und das Geheimnis der Wahrheit von Alexander Lombardi; Sandra Binder

Die Wahrheit kommt ans Licht

„Die Schale ist ein mächtig Ding. Wenn du dich auf die Suche nach ihr machst, dann bedenke das Schicksal Magdalenas. Ist deine Suche erfolgreich, verwende ihre Kraft, um deinen Mitmenschen Gutes zu tun. Der Segen Gottes sei mit dir. Ihm allein gebührt die Ehre.“

Im vierten Band der abenteuerlichen Jugendbuchreihe von Alexander Lombardi und Sandra Binder setzen „Die 4 vom See“ im Jahr 2019 ihre Suche nach der goldenen Schale fort.

An ihrem Treffpunkt, dem ehemaligen Zirkuswagen namens „Der alte Heinrich“ schmieden sie Pläne und möchten eine bestimmte Quelle und die Überreste einer römischen Villa genauer unter die Lupe nehmen. Als jedoch ein Unfall während eines Fußballspiels Franco „Franky“ Giuliani ins Krankenhaus befördert und außer Gefecht setzt, richtet sich die Aufmerksamkeit seiner Freunde Jaron Rahn, Emma Weiß und Antonia Reihmann in erster Linie auf den vierzehnjährigen Patienten. Denn auch in der Klinik scheint es einige Ungereimtheiten zu geben. Eine Autorität ausstrahlende Spezialistin operiert Franky, eine unfreundliche und resolute Krankenschwester macht ihm darüber hinaus das Leben schwer. Frankys Recherchen auf eigene Faust sind dem Klinikpersonal ein Dorn im Auge und er benötigt dringend die Hilfe seiner Freunde.

In einem zweiten Handlungsstrang geben die Autorin Rückblicke in die Vergangenheit, als sich im Jahr 1571 die Ereignisse auf Schloss Unterallmannshausen in Bayern überschlagen. Familiäre Konflikte und ein hinterlistiger und skrupelloser Antagonist sorgen für Ärger, als Protagonist in der Vergangenheit fungiert der vierzehnjährige Ferdinand von Beilstein, der durch eine alte Schrift von der goldenen Schale aus dem Tempel von Jerusalem erfahren hat und alle Hebel in Bewegung setzt, sie zu finden. Doch Ferdinand schwebt in großer Gefahr…

In gewohnt einnehmendem Schreibstil und vielen Spannungsmomenten führen die beiden Autoren die Suche der vier Freunde fort und konzentrieren sich in diesem Band auf den Computerfreak Franky, der die Lebensträume seines Vaters verwirklichen und Fußballprofi werden soll. Der Krankenhausaufenthalt macht nicht nur Germano Giulianis Pläne zunichte, sondern sorgt darüber hinaus für weitere Abenteuer für Antonia, Emma, Jaron und Franky. Der alte Fischer und Ersatz-Opa Hans Bernwieser, der undurchsichtige Antiquitätenhändler Richard Weixlhammer sowie die adelige Familie von Beilstein sind die Nebendarsteller dieser mitreißenden und abenteuerlichen Geschichte am Starnberger See in Bayern. Sowohl die Protagonisten, als auch die Nebenfiguren sind liebevoll und ausdrucksstark gezeichnet, das Buch beinhaltet zudem eine große Portion Spannung und punktet mit einer starken Gewichtung auf den christlichen Glauben.

Wie auch die Vorgängerbücher besticht der vorliegende dritte Band mit einem farbenfrohen Cover in hochwertiger Aufmachung und der Abbildung der vier Freunde. Darüber hinaus möchte ich auf den lesefreundlichen Großdruck mit großzügigem Zeilenabstand und die kursive Darstellung der Gedanken und Gebete der handelnden Figuren hinweisen. Die Inhalte der beiden Handlungsstränge sind durch zwei verschiedene Schriftarten und durch eine individuelle Gestaltung der Kapitelüberschrift besonders übersichtlich dargestellt. Auf diese Weise ist jeder Wechsel zwischen Zeit und Schauplatz bereits vorab klar erkennbar.

Nach einem aufregenden Finale im Krankenhaus sind zumindest die Rätsel der Gegenwart gelöst und die Wahrheit ans Licht gebracht. Das Buch endet mit den Gedanken eines Wächters, der einen Entschluss fasst. Dieser Epilog ist bereits der Hinweis auf die Fortsetzung dieser spannenden Abenteuergeschichte im vierten Band dieser Reihe mit dem Titel „Der Wächter der goldenen Schale“. Ich freue mich bereits jetzt darauf!

Begeisterte fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung für dieses grandiose Jugendbuch!

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