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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von April1985 :

Ein interaktiver Rätselspaß für junge Abenteurer ab 8 Jahren!

Klappentext:

Dies ist kein normales Buch!

Sobald du es öffnest, wird es dich gefangen nehmen. Es erwarten dich zwei spannende Rätselfälle mit vielen kniffligen Aufgaben. Hier ist alles erlaubt: hineinschreiben, falten, schneiden, herausreißen. Am Ende zählt nur eins: Entkomme dem Buch!

Auf dieser Insel erwarten dich viele Geheimnisse: Was verbirgt sich in dem großen Koffer? Welche Botschaft kannst du in den Spinnennetzen entdecken? Und findest du in der Flaschenpost eine geheime Nachricht? Löse die Rätsel, nur so kannst du dich befreien!

Meine Meinung:

Das Rätselbuch aus dem Ravensburger Verlag ist definitiv ein Spaß-Buch! Bevor man das Abenteuer beginnt, sollte man sich allerdings noch mit dem nötigen Werkzeug ausrüsten.

Bleistifte, Buntstifte, Schere, Brieföffner und Handspiegel dürfen auf keinen Fall fehlen. Es ist zudem ratsam die Reise nur in Begleitung eines Erwachsenen anzutreten!

Da man in dem Buch schreibt und Seiten "aufreißt" ist es auf jeden Fall nur für den Einmalgebrauch bestimmt. Dafür, dass das Büchlein danach voraussichtlich im Müll landet, ist die Ausstattung wirklich sehr hochwertig. Der Buchdeckel ist weich und biegsam und fühlt sich sehr angenehm in der Hand an. Das Cover schreit förmlich nach "Abenteuer". Ein kleines Highlight auf dem Cover ist die Thermofarbe, unter der so machnes Geheimnis zum Vorschein kommt.

Dank des geringen Gewichtes eignet sich das Büchlein auch hervorragend zum Mitnehmen.

Die Story an sich ist für Kinder sehr spannend zum Lesen und durch die Rätsel werden sie auch wirklich zum Lesen animiert. Allerdings finde ich den Schweregrad für die Altersempfehlung 8+ schon recht kniffelig. Die Hilfe eines Erwachsenen kann auf jeden Fall nicht schaden.

Fazit:

Gefangen auf der Insel ist ein interaktives Lern- und Rätselbuch für kleine und große Abenteurer ab 8 Jahren. Es eignet sich zudem super als Geschenk oder Mitbringsel.

Die Aufmachung und die Qualität des Buches sprechen für den Ravensburger Verlag. Es ist alles sehr hochwertig! Daher rührt wahrscheinlich auch der Preis, welcher mit € 12,99 (D) bzw. € 13,40 (A) doch recht happig für den einmaligen Gebrauch ist. Aufgrund dessen habe ich in meiner Bewertung auch einen Stern abgezogen. Da es allerdings riesigen Spaß gemacht hat der Insel zu entkommen, spreche ich dennoch eine Empfehlung aus!

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Rezensionen von Meli:

Der Klappentext verrät zu viel und die Liebesgeschichte kann auch nicht punkten

Unsere Liebe für immer von J. P. Monninger

Das Buch konnte mich nicht wirklich begeistern und ich gebe dem Klappentext die Schuld dafür. Vermutlich haben die Verfasser sich gedacht, der Anfang vom Buch sei zu langweilig, man nehme lieber etwas aus der Mitte. Das gesamte erste Drittel dümpelt also vor sich her, bis dann im zweiten Drittel die Handlung richtig beginnt und erst im letzten Drittel geht man über den Klappentext hinaus, sodass man sogar mal überrascht werden könnte.

Nach dem langsamen Start konnte mich das Buch einfach nicht mehr packen. Im Klappentext klingt es etwas spontaner und nach plötzlicher Liebe, aber eigentlich will Kate das am Anfang gar nicht. Ihre Dissertation liegt ihr sehr am Herzen und sie möchte sich nicht ablenken lassen, sie hat Verantwortungen und dazu weiß sie auch nicht, was sie von Ozzie halten soll.

Erkundungen, Beschreibungen und kleine Geschichten rund um die Gegend nehmen das erste Drittel ein, auch wenn es die in allen anderen Abschnitten auch gibt, nur eben eher als Kulisse, was mir schon viel besser gefiel. In diesem Teil passiert auch noch nicht besonders viel zwischen Kate und Ozzie, und wenn doch, kam alles sehr steif rüber und konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Vor allem Ozzie sendet widersprüchliche Signale, da fand ich ihn einfach anstrengend. Die beiden vermitteln einfach überhaupt keine Romantik und ich habe hinterfragt, warum diese beiden überhaupt heiraten sollten, weil man überhaupt keine Chemie spürt.

Fazit
Ich denke, mit einem anderen Klappentext hätte mir "Unsere Liebe für immer" besser gefallen können. Es gibt schöne Bilder von Irland und manchmal wird es auch tiefsinnig, aber die Liebesgeschichte wirkte auf mich absolut steif und konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Schade!

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Rezensionen von Lesestern:

Frühling auf der Hallig - ein besonderes Insel-Leben

Unsere kleine Insel von Rüdiger Bertram

Das neue Buch von Rüdiger Bertram, "Unsere kleine Insel" ist im März 2020 im dtv -Verlag München erschienen und erzählt vom Leben auf einer kleinen Hallig inmitten der Nordsee.
Der wunderbare Kinderroman des Bestseller-Autors nimmt uns mit auf ein ganz besonderes Fleckchen Erde und seiner Bewohner.

Die Geschichte wird aus der Sicht der achtjährigen Nele erzählt, die zusammen mit ihrer Familie das turbulente Großstadt-Leben mit dem ruhigen Leben auf einer abgeschiedenen kleinen Hallig- Insel tauscht. Ihre Befürchtungen dort in Langeweile zu versinken, verwandeln sich in spannende Erlebnisse und tolle Freundschaften.
Fazit:
Ein richtig gutes Kinderbuch und ein faszinierender Lesestoff zum Vorlesen oder selber Lesen.
Rüdiger Bertrams Schreibstil ist angenehm,flüssig und bildhaft, seine gut ausgearbeiteten sympathischen Charaktere erzeugen zusammen mit den wunderschönen farbenfrohen Illustrationen von Karin Lindermann eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Alltag auf einer Hallig wird sehr anschaulich und kindgerecht beschrieben.
Kleine Abenteuer wie die Rettung einer Brandseeschwalbe, die Geburt eines kleinen Lämmchens, ein Reiterausflug oder auch das Frühlingsfest beleben das Insel bzw. Halligleben.
Auch die regelmäßig auftauchenden Touristen bereichern als Tagesgäste und sorgen für Abwechslung.
Nebenbei lernen die kleinen und großen Leser, was es bedeutet hautnah mit den Gezeiten des Wassers zu leben und wie praktischer Inselunterricht aussieht.
Alles ist naturnah, realistisch und vor allem kindgerecht erklärt und erzählt, sodass es Spass macht, sowohl zuzuhören wie vorzulesen und auch Erstleser zum Lesen motiviert.
Ein Buch, das uns als Familie mit "Leseglück" und anregenden Gesprächen beschenkt hat und das ich hoffe spätestens im Herbst nach Corona auch außerhalb wieder in Form von Leseförderungs-Veranstaltungen einzusetzen.
Bis dahin werde ich es als " virtuelle "Lese-Reise, und entspannende und Werte fördernde Urlaubs-Lektüre persönlich weiter empfehlen und verschenken.

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Rezensionen von yesterday:

Gut angedacht, mit sehr vielen Themen und leichten Längen

Die Galerie am Potsdamer Platz von Alexandra Cedrino

Alice, eine junge Münchnerin, fährt nach Berlin um ihre Familie mütterlicherseits kennenzulernen. Allerdings wissen die nicht, dass sie kommt…

Dies ist die Ausgangslage für den verzwickten Familienroman, der in den Jahren 1930-33 angesiedelt ist. Zu den privaten Probleme kommen für Alice und alle anderen Hauptpersonen auch noch viele von außen dazu.

Die Zeiten auf den Straßen werden rauer, Nationalsozialisten sind auf dem Vormarsch und setzen alles daran, ihre erste große Wahl zu gewinnen.

Berlin entwickelt sich von der kunterbunten, multikulturellen Großstadt zu einem kalten, grauen Ort, an dem die Angst regiert. Zwar wird das auch thematisiert im Roman, aber dadurch, dass wirklich viele Themen auch glaubhaft miteinander verknüpft sind, kommt das einzelne öfter auch zu kurz.

Anhand Alices Erlebnissen gibt es viel fürs Herz, Geheimnisse, die gelüftet werden, Streit, Nazipropaganda, Kunstunterricht und nebenbei noch etwas Gesellschaftsanalyse der damaligen Zeit. Im Privaten war die sexuelle Orientierung bei vielen beispielsweise komplett offen, wenn auch nicht öffentlich damit geprahlt wurde.

Durch dies und einige andere Details vermittelt Alexandra Cedrino den damaligen Zeitgeist sehr gut und überzeugt natürlich auch, wenn es um die bildenden Künste und den Galeriealltag geht. Wobei ich mir davon - weil titelgebend - noch mehr gewünscht hätte.

Vom gesamten Fokus her war es mir im Mittelteil doch etwas zu “allgemein”, da hätten mich schon mehr die familiären Abgründe oder intensive Galeriearbeit interessiert. Da schien eher wenig zu passieren, da gab es doch sehr viel Lovestory.

Wie der kurze Autorentext verrät, sind noch zwei Nachfolger geplant, es soll eine Trilogie werden. Ich bin gespannt, denn eigentlich bin ich mit diesem “happy end” zufrieden und hätte mich nicht unbedingt gefragt wie es mit den beiden weitergeht. Eher dann doch wie es in Berlin weitergeht. Aber ich denke nicht, dass die Hauptfigur nicht mehr vorkommen wird in den nächsten Bänden.

Das Cover ist ein Blickfänger, allerdings für mich eher weil die Frau nicht so ganz zum eleganten Rest passt. Die grün-blauen Farbflächen, die Schrift und Linien golden, das wirkt stimmig und sehr edel. Die aus einem Fotos von damals ausgeschnittene Person (war das Original überhaupt in Farbe?) ist eher ein Fremdkörper, noch dazu wo sie vom Licht von hinten angestrahlt wird.

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Rezensionen von C. P.:

Ausdrucksstarke Charaktere und die Rettung eines Planeten

Die Galerie am Potsdamer Platz von Alexandra Cedrino

Der ferne Planet Aureon liegt im Sterben. Kenna und ihre Familie versuchen nun unerkannt, ein Heilmittel für ihren Heimatplanet auf der Erde zu finden. Dabei müssen sie vorsichtig sein, um nicht von den Jägern des Forschungsinstituts erwischt zu werden, welches sie für Experimente an den Ausserirdischen missbrauen will.

Nach einem Umzug nach London trifft sie an ihrer neuen Schule auf Einzelgänger Cas, von allen als Freak bezeichnet und dennoch auf gewisse Weise faszinierend. Warum, weiß Kenna anfangs nicht zu sagen, doch schon bald stellt sich heraus, dass die beiden etwas verbindet.
Ich war ziemlich überrascht, als ich das Buch begann. Statt auf einem fernen Planeten beginnt das Buch mit Cas, den ein großes, ihn erdrückendes Geheimnis umgibt und der ausser seiner Adoptivmutter und deren Sohn niemanden wirklich an sich heran lässt. Und auch Kenna und ihre Familie sind bereits seit Jahren auf der Erde und kürzlich vor dem „Institut“ aus Manhatten nach London geflohen. Mir waren sowohl Kenna wie auch Cas auf ihre jeweilige Art gleich sympathisch, wobei ich immer neugierig war, was wohl hinter Cas‘ Vergangenheit steckt, aber auch, was es mit Kennas Heimatplanet Aureon und dem Silberblut auf sich hat. Für die Auflösung beider Geheimnisse muss man sich etwas gedulden, der Weg dahin ist unterhaltsam und abwechslungsreich, zumal das Buch sowohl aus Kennas wie auch aus Cas' Sicht erzählt wird. Etwas weniger gefiel mir die Story von dem Punkt an, an dem überraschend jemand hinzu kam, den ich jetzt nicht spoilern möchte. Da handelten Kenna und Cas in meinen Augen etwas zu überstürzt, die neu hinzugekommene Person wirkte in vielen Dingen zu perfekt. Von dem Moment an switcht der Focus ein wenig mehr auf Action, was natürlich der Spannung ganz gut tat, mir aber etwas zu holterdipolter wirkte. Mag jemand anders vielleicht nicht so empfinden. Das ist auch der Grund, warum ich dem Buch einen Stern abziehe, denn ansonsten ist das Buch gut geschrieben und die Idee dahinter gefällt mir auch sehr, besonders die Hintergründe um Cas. Der Romantikanteil ist übrigens eher sparsam gehalten, was ich persönlich ganz angenehm empfand, zumal es dadurch realistischer wirkte. Da es eine Fortsetzung gibt endet das Buch mit einem Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht.
Eine schöne Fantasystory mit leichtem Romantikanteil, in der Bewohner eines fremden Planeten versuchen, ihre Heimat zu retten und deren Feind auf der Erde der Mensch selbst ist.

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Rezensionen von dorli:

Die stumme Magd

Die stumme Magd von Annette Spratte

Yorkshire, 1710. Der 23-jährige Daniel Huntington wird von Baronet Brigham als Stallmeister auf seinem Gestüt angestellt. Daniel lebt sich schnell ein, die neuen Aufgaben gehen ihm leicht von der Hand. Nur eine Sache macht ihm Sorgen: das gehässige Verhalten des Baronets und der Dienerschaft gegenüber einer stummen Magd.

Die junge Frau hat keinen Namen und wird von allen grob behandelt und gedemütigt. Einzige Ausnahme bildet der ehemalige Stallmeister Ole Pete. Daniels Neugierde und vor allem sein mitfühlendes Herz veranlassen ihn, den Dingen auf den Grund zu gehen…

Annette Spratte erzählt diese Geschichte sehr anschaulich. Dank der detailreichen Beschreibungen und der lebendigen Schilderungen habe ich mich direkt auf das englische Landgut katapultiert gefühlt und war schon nach wenigen Seiten von Daniels Erlebnissen und den seltsamen Vorgängen auf dem Gestüt gefesselt.

Anders als ich erwartet hatte, hat die Geschichte einen recht düsteren Touch. Von einem Fluch ist die Rede, in der nahegelegenen Ruine einer Kapelle soll es spuken, dazu eine Schimmelstute, die außer der stummen Magd niemanden an sich heranlässt sowie die rätselhafte Verhaltensweise des Baronet und der anderen Mitglieder des Haushalts. Über dem gesamten Anwesen schwebt eine unheimliche Atmosphäre – das sorgt für diese besondere Spannung, wie man sie auch in Schauerromanen findet.

Nach ungefähr einem Drittel des Romans erfolgt dann ein Twist, mit dem ich ganz und gar nicht gerechnet habe – die Autorin präsentiert viel früher als ich gedacht hätte, die Auflösung der rätselhaften Ereignisse. Nach dieser Wendung ändert sich dann auch die ganze Atmosphäre auf dem Gutshof. Die schaurige Stimmung weicht und die Handlung nimmt einen Verlauf an, wie man ihn in einer romantischen Geschichte erwartet.

Sehr gut gefallen haben mir die am Ende eines jeden Kapitels eingefügten Briefe von Daniel an seine Mutter. Hierin werden nicht nur die vorangegangenen Ereignisse noch einmal zusammengefasst, man bekommt auch Daniels Gedanken zu den Vorfällen sowie seine Ängste und Sorgen mitgeteilt. Die Briefe werden damit zu einer wunderbaren Ergänzung der eigentlichen Handlung. Sie geben der Figur und damit der ganzen Geschichte noch mehr Tiefe.

„Die stumme Magd“ hat mir sehr gut gefallen. Eine gelungene Mischung aus Spannung, Romantik und Historie, die mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Superspannend...wenn nicht das Ende...

Das Dorf der toten Seelen von Camilla Sten

Alice hat an der Filmhochschule studiert und möchte nun ihren ersten Film drehen, einen Dokumentarfilm über ein verlassenes Geisterdorf. Natürlich ist das Budget sehr knapp, so macht sie sich auf mit einem kleinen Team aus dem Bekanntenkreis.

Und dann beginnt das Grauen!
Immer wechselweise - im Jetzt und damals, kurz bevor das Dorf unbelebt wurde - wird berichtet.

Und obwohl gar nicht allzu viel passiert, spürt man das Unheilvolle, das Grauen, in jeder Seite.
Ich war völlig geflasht, fand es superspannend und wollte das Buch gar nicht weglegen.
Was war damals nur geschehen in Silvertjärn? Und warum geschehen jetzt so merkwürdige Dinge? Oder ist das nur Einbildung?
Super geschrieben, ich bin regelrecht durch das Buch gehetzt, auch die unterschiedlichen Charaktere waren spannend geschildert, so dass ich mehr über sie wissen wollte.

Aber dann...das Ende. Was für eine Enttäuschung. Für mich überhaupt nicht plausibel, unglaubwürdig und die Mystery-Elemente fand ich auch völlig unpassend.
Wer einen klassischen Thriller erwartet, wird enttäuscht werden, ich zumindest habe das Buch frustriert geschlossen.

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Rezensionen von Lesemama:

Kleinstadtromantik

Das Dorf der toten Seelen von Camilla Sten

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Nate zieht vom warmen Miami ins weit entfernte, kalte Minot. Weit weg von zuhause versucht er sein Leben in Griff zu bekommen, ohne dass seine Mutter ihn weiterhin bevormunden kann. Nach seinem Schlaganfall will es einfach alleine zurecht kommen.
Dann lernt er Morgan kennen, die für ihre Geschwister und ihren Dad auf eine Collegeausbildung verzichtet hat um für die Familie die Ersatzmutter zu spielen.

Die beiden verlieben sich, aber Nate kann Morgan nichts von seiner Vorerkrankung sagen, zu groß ist seine Angst von ihr abhängig zu sein ...

Meine Meinung:

Ich liebe die San Francisco College Romane der Autorin und habe mich sehr auf das neue Buch gefreut. Das Cover sprach mich auch sofort an, ich mag es, wenn keine Menschen auf dem Cover sind. Die Kurzbeschreibung klang vielversprechend, als los ging es.

Ich fand die Geschichte sehr berührend, eigentlich und ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne, es lässt sich normalerweise sehr flüssig weglesen. Allerdings würde ich durch die ganzen dreihundert Seiten nicht mit den Protagonisten warm. Nate fand ich ganz schrecklich egoistisch und auch ein wenig unsympathisch, Morgan war farblos. Ich wollte das Buch, die Geschichte, so gerne lieben, so wie ich alles, was ich bisher von Christiane Brößel las, geliebt habe. Diesesmal sollte es einfach nicht sein.

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Rezensionen von Marie aus E.:

So einfach könnte es sein

Meal Prep für Mamis von Laura Osswald; Lena Merz

Den Titel fand ich ja etwas reduziert, bestimmt gibt es auch Papis, die sich der Verpflegung widmen möchten? Dann habe ich aber mal mein Umfeld beäugt und muss sagen, nö, der Titel passt schon prima.
Dazu auch noch später.

Ich finde das Buch großartig. Das Meal Prep Konzept wird erklärt, die möglichen Einfrier- und Aufbewahrungsmethoden vorgestellt und gegliedert ist es auch noch sehr logisch.

Dem Rezeptteil vorangestellt ist der Bereich Frühstück - fast etwas zu ausführlich, wir sind eher die schnellen Alltagsfrühstücker, aber es ist ja nicht nur für uns geschrieben...

Die Hauptgerichte sind nach Jahreszeiten sortiert, also Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Super, so kann man saisonal kochen.

Die Tipps im Anschluss jeden Rezeptes finde ich klasse, so gibt es beim Pulled Chicken mit Tacos beispielsweise neben dem Hinweis zum Einfrieren & Auftauen, der standardmäßig immer dabei ist und wirklich weiterhilft, da er ganz konkret ist ("Über Nacht im Kühlschrank oder in der Mikrowelle auf kleinster Stufe in ca. 10 Minuten auftauen lassen. Dann in der Mikrowelle bei 600 Watt ca. 3 Minuten erhitzen") und damit auch für Anfänger machbar ist noch einen Vorschlag für Erwachsene (hier mit Tabasco etwas Feuer zu machen). Außerdem noch Varianten, für die man die Füllung auch noch verwenden kann, so dass sich gleich eine größere Menge zu kochen lohnt.

Nun zur Rezeptauswahl.
Ich bin begeistert, ich würde fast jedes Gericht essen wollen. Die Auswahl ist gesund, gemüselastig und vielseitig und um beim Buchtitel zu bleiben: perfekt für Mamis. Ja, üble Schublade, ich weiß, aber bei uns ist es so. Weder Kind noch Mann geht das Herz auf, wenn ich Wirsingpuffer, Hirseauflauf, Zucchini Muffins, Polentaschnitten oder Hirsebratlingen serviere (das ist noch eine beschönigende Beschreibung).
Klar gibt es auch Pizzaschnecken, Kartoffelsuppe und Chicken Nuggets, überwiegend sind es aber Rezepte, die leider (!!) nur mein Herz erfreuen.
Für uns deshalb nur bedingt geeignet, deshalb habe ich auch einen Stern abgezogen, für Familien mit etwas breiter aufgestellten Essensvorlieben ist das Buch aber ein echter Traum.

So, jetzt träume ich weiter von Kichererbsencurry, gefüllten Spinatpaprikas und geröstetem Brokkoli. Seufz...

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Rezensionen von Gaby 2707:

Wenn eine Tür sich schließt, geht eine andere auf

Berge, Ziegen und andere Schwierigkeiten von Sabine Buxbaum

Nachdem ihre Hochzeit mit ihrem Freund Stefan geplatzt ist, flieht die junge Internistin Lena Schweiger von Wien in den kleinen Ort Feldbach zwischen Ischgl und Galltür ins Paznauntal in Tirol. Hier hat sie von ihrer Großmutter einen Bergbauernhof geerbt, den sie renovieren und verkaufen will. Im Ort übernimmt sie die Hausarztpraxis von Dr.

Marte, der sich krankheitsbedingt langsam aus seinem Beruf zurückziehen will. Schon nach den ersten Tagen und den ersten grantelnden Patienten überlegt Lena, ob sie nicht doch besser zurück nach Wien geht. Doch Bauer Michael, vom Nachbarhof den sie schon als Kind gemocht hat, wenn sie Ferien bei ihrer Oma gemacht hat, geht ihr nicht mehr aus dem Kopf…


Die Tage, die ich hier in Feldbach und auf dem Bergbauernhof von Lena verbringen durfte, war wie eine kleine Auszeit. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen machen richtig Lust auf dieses Fleckchen Erde. Hier gibt es sie noch, die blühenden Blumenwiesen und die klaren Gebirgsbäche.

Auch die Menschen hier sind von einem eigenen Schlag. Aber Lena hat eine so sympathische und einnehmende Art, dass es ihr auch dem dem größten Griesgram gelingt, ihn für sich einzunehmen.
Überhaupt mag ich die meisten Menschen, denen ich hier begegne, mit ihrer geradlinigen und ehrlichen Art. Gut, einen Hotelier, den ich kennenlerne, zähle ich nicht dazu. Neben den Hauptprotagonisten Lena und Michael habe ich besonders Arzthelferin Berta ins Herz geschlossen. Den Wandel, den sie hier durchmacht, fand ich sehr schön.

Sabine Buxbaum erzählt die Geschichte von Lena und ihrem Bergbauernhof mit den Ziegen, den Hühnern und Kater Lauser in einer leichten, sehr bildhaften Sprache. Die Bilder hatte ich beim Lesen immer vor Augen und habe mich gut in diese wunderschöne kleine Welt hinein träumen können.

Eine kleine Liebesgeschichte mit wunderbaren Menschen vor der traumhaft schönen Kulisse des Paznauntales, die mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt haben.

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