Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Schubladendenken
Dunkelspiel von Leonie Haubrich
Ein Jahr war Alina „Nina“ Kolodziej mit ihrer Tochter Anna im Wohnwagen unterwegs. Nun kehrt sie in das Haus zurück, das sie für sich und ihren Freund Christoph gekauft hat. Hier wollen sie zusammen leben und arbeiten. In einem Baumarkt lernt sie, als sie Regale für ihr neues Büro sucht, Uwe Pohl kennen.
Einen Nachbarn, der sich kümmert und immer da ist, wenn sie ihn braucht – im Gegensatz zu Christoph. Auch ein Mann, den sie nicht mehr in ihr Leben lassen wollte, taucht wieder auf – ihr Mann Lars, von dem sie sich nun endlich scheiden lassen will.
Friederike Wohlfahrt hatte lange Jahre einen Brief- später auch persönlichen Kontakt zu dem einsitzenden Mörder Pierre Gronau. Nun ist Pierre frei, hat es sich in ihrem Haus eingenistet und hängt nur noch mit seinem Freund Uwe ab. So hatte sich Friederike ihr Zusammenleben nicht vorgestellt. Nach dem Mord an ihrer Freundin Sonja gerät ihr Leben so aus dem Gleichgewicht, dass sie Hilfe bei Nina sucht. Beide Frauen ahnen nicht, wie sehr ihre Leben ab nun zusammenhängen.
Dies ist nun schon der achte Psychothriller, den ich von Leonie Haubrich lese und immer noch bin ich von ihrer Schreib- und Erzählweise begeistert. Die Spannung steigt schon ab der ersten Seite, wobei ich die ganze Zeit gewartet habe, wo in der Geschichte der Prolog sich einfügt bzw. wo er mich hin führt. Ich habe lange warten müssen bis sich das mit einem „ahhh“auflöst.
Es sind doch einige Protagonisten, die sich hier vorstellen. Aber dadurch, dass sie schnell alle miteinander bekannt werden, hatte ich keine Probleme sie zuzuordnen.
Was hier sehr gut zum tragen kommt, ist das Schubladendenken, von dem auch ich mich nicht freimachen konnte. Bleibt ein Mörder immer ein Mörder? Kann sich der Mensch so grundlegend ändern? Wer ist hier der Gute, wer der Böse?
Im Nachhinein beneide ich weder Nina noch Friederike um ihre Männerbekanntschaften. Aber es ist halt auch nicht einfach gleich zu Anfang hinter die Fassaden zu blicken. Ich jedenfalls bin froh, dass sich alles zum Schluss nachvollziehbar aufgelöst hat und die Frauen mit einem Schrecken davon gekommen sind.
Es war wieder sehr spannend in die Köpfe der hier Handelnden schauen und deren Gedanken verfolgen zu können.
Wieder spannende und gut konstruierte Unterhaltung, die ich gerne weiter empfehle und die von mir die volle Punktzahl von 5 Sterne bekommt.
Rezensionen von KimVi:
Konnte mich leider nicht ganz überzeugen
Dunkelspiel von Leonie Haubrich
Fulda, 1957: Annie ist das Herz, die Seele und der kreative Kopf des Versandhauses Eulendorf. Die Wünsche der Kunden und das Wohl der Mitarbeiter liegen ihr am Herzen. Sie erkennt neue Trends und erweitert das Angebot, durch ihre herausragenden und modernen Ideen, stetig. In den Zeiten des Wirtschaftswunders ist es nicht selbstverständlich, dass sich eine Frau so stark in die Geschäfte einbringt.
Annies Mann Kurt hat allerdings längst erkannt, was er an seiner Frau und ihrem Geschäftssinn hat. Ein altes Geheimnis aus der Vergangenheit sorgt jedoch dafür, dass Kurt sich immer weiter zurückzieht - nicht nur geschäftlich, sondern auch privat....
Dieser Roman, der zeitlich in den Jahren von 1957 bis 1975 angesiedelt ist, erzählt vom Aufstieg des fiktiven Versandhauses Eulendorf. Die Handlung beruht auf einer wahren Geschichte, die allerdings angepasst und verändert wurde. Tatsächliche Begebenheiten und die künstlerische Freiheit des Autorenduos mischen sich in diesem Roman.
Die besondere Atmosphäre der damaligen Zeit wird so hervorragend beschrieben, dass sie glaubhaft zwischen den Zeilen schwebt. Wodurch man Annies Ideen, die zum Aufschwung des Unternehmens führen, lebhaft nachvollziehen kann. Ihre Energie und ihre Begeisterung kann man förmlich spüren. Die damals vorherrschende Meinung, dass eine Frau nun wirklich nichts in dieser Position zu suchen hat, sondern sich lieber um Kind, Haushalt und das Wohlergehen des Ehemannes kümmern sollte, fließt ebenfalls glaubhaft in die Erzählung ein. Dadurch kann man sich ganz auf den Aufstieg des Versandhauses einlassen und das Ganze staunend beobachten.
Die aktuelle Handlung beginnt im Jahre 1957. Es gibt allerdings auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Hier beobachtet man Szenen aus Kurts Kindheit. Dabei ahnt man noch nicht, welchen Einfluss diese Ereignisse auf die Beziehung zwischen Annie und Kurt haben werden. Diese Rückblenden sind zwar durchaus interessant, aber stellenweise etwas langatmig. Der aktuelle Handlungsstrang wirkt deutlich fesselnder. Die Charaktere sind leider nicht immer richtig greifbar. Obwohl man Annies Begeisterung für das Versandhaus regelrecht spüren kann, beobachtet man sie doch eher distanziert. Das gilt leider auch für die anderen Akteure, da sie an beliebig austauschbare Statisten, die in der Handlung hin- und hergeschoben werden, erinnern. Man folgt zwar gerne dem interessanten Geschehen, wird aber nicht so einbezogen, dass einem die Schicksale wirklich nahe gehen.
Die Handlung selbst überrascht durch einige unverhoffte Wendungen. Langweilig oder vorhersehbar wird es also nie. Denn das Schicksal hat einiges für Annie, Kurt und das Versandhaus vorgesehen. Leider wirkt einiges davon arg konstruiert, nur bedingt glaubwürdig und stellenweise sogar geradezu haarsträubend. Da dieser Roman auf wahren Begebenheiten beruht und man nicht weiß, was wahr oder erfunden ist, kann es sogar sein, dass das Leben selbst, das ja bekanntlich die besten Geschichten schreibt, hier seine Hände im Spiel hatte. Dennoch wirkt das Ausmaß der ganzen Verwicklungen fragwürdig und sorgt dafür, dass man unwillkürlich die Augenbrauen hochziehen muss.
Ein interessanter und äußerst kurzweiliger Roman, der leicht zu lesen ist, aber insgesamt gesehen nicht wirklich glaubhaft wirkt.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Liebe mit zu vielen Vorurteilen
Liebe mit Meerblick von Debbie Macomber
Die beiden Freundinnen Jenna und Maureen wollten nach dem College nach Paris - alles war bereits fertig geplant, doch Maureen wurde schwanger und heiratete. Bald darauf trat auch Jenna in den Hafen der Ehe ein, die ebenso wie die von Maureen nicht lange hielt.
Über 20 Jahre später freut sich Jenna: endlich ist sie nach all den Jahren, in denen sie ihre Kinder gross zog, alleine zuhause.
Ihre jüngste Tochter Allie besucht nun das College und wohnt auf dem Campus. Jenna will ihre neue Freiheit geniessen. Zuerst möchte sie mit Maureen die Paris-Reise nachholen, vielleicht klappt es ja jetzt - und ausserdem sind beide langsam wieder bereit für eine neue Beziehung. Doch die zwei Freundinnen tun sich sehr schwer damit, sie müssen das Flirten erst wieder lernen.
Während Bibliothekarin Maureen sich mit Klempner Logan trifft, versucht es Krankenschwester Jenna mit dem Chirurgen Rowan. Jenna ist eine totale Übermutter - nicht nur ihrer Tochter gegenüber, oft verhält sie sich auch bei Rowan so. Maureen hingegen hält sich für zu akademisch, um mit einem Klempner gesehen zu werden. Ich fand beide Frauen nicht sonderlich sympathisch, die eine die totale Oberglucke, die andere fühlt sich als Bibliothekarin dem Handwerker Logan überlegen.
Logan war aber auch ein schwieriger Charakter, er wurde regelrecht ins Arbeiterklischee gepresst: ein kleiner Macho, der entscheidet was gefällt oder was nicht, ein Kulturbanause, der erwartet, dass Frauen ihn zu Sportanlässen begleiten und sich dementsprechend verhalten, umgekehrt kann man sich aber daneben benehmen. Er schien wirklich nur wenig Gespür für Anstand und Zwischenmenschliches zu haben.
Allie trampelt auf den Gefühlen ihrer Mutter Jenna herum, Jenna wiederum hegt grosse Vorurteile gegenüber Entscheidungen ihres Sohnes und lässt weder ihn noch Rowan ausreden anstatt einfach nur zuhören - solche unnötigen Dramen mag ich gar nicht.
Einzig der ruhige Rowan war ein Lichtblick in der ganzen Geschichte, in der es um Familiengeschichten, neue Beziehungen und um sich abnabeln geht.
"Liebe mit Meerblick" hat etwas sehr Schwerfälliges an sich. Es fehlt der Charme, mit dem die meisten Debbie Macomber-Romane auftrumpfen.
Der Roman wäre mit Maureen als nur-Freundin von Jenna und ohne eigene Lovestory, wohl wesentlich besser geworden, die Autorin hätte dann mehr Augenmerk auf und mehr Gefühl in Jennas Story legen können. Dann wäre der titelgebende "Meerblick" (im Original "Window in the Bay") auch klarer und würde sich nicht so bemüht anhören. Aber es ist wie es ist, und deshalb hat mich das Buch leider nicht überzeugt.
Fazit: "Liebe mit vielen Vorurteilen" wäre ein passendere Umschreibung zu dieser trägen Lovestory.
3 Punkte.
Rezensionen von Miro76:
3 Frauen - 3 Leben
Was wir sind von Anna Hope
Hannah, Cate und Lissa sind Mitte dreißig und waren mal ganz dicke Freundinnen. Cate und Hannah haben sich schon in der Schule kennengelernt und als Klassenbeste entwickelten sie eine Freundschaft aus Gemeinsamkeiten und Konkurrenz.
Mit Lisa hat sich Hannah während des Studiums angefreundet und im Anschluss ans Studium haben die drei ein Haus in London bezogen und ihr WG-Leben genossen.
Jetzt mit Mitte 30 versucht Hannah verzweifelt ein Kind zu bekommen, was trotz künstlicher Befruchtung einfach nicht klappen will. Gleichzeitig ist Cate mit ihrer plötzlichen Mutterschaft restlos überfordert und versinkt in einer postnatalen Depression in einer Kleinstadt in Südengland und Lissa zweifelt an ihrer mageren Karriere als Schauspielerin. Sie ist immer noch Single und merkt, wie sie zusehends einsamer wird.
Schlussendlich haben alle drei ziemlich alltägliche Probleme und sind Frauen, wie wir sie aus unserem Umkreis kennen. mir sind die Probleme mit dem unerfüllten Kinderwunsch und mit den Schwierigkeiten der Partnersuche von meinen Freundinnen bekannt und die Alltagsprobleme mit der Mutterschaft kenne ich von mir selbst. Auch wenn es bei mir nicht so ausgeprägt war.
Mir hat es gut gefallen, ein Buch über Frauen meiner Zeit zu lesen, die alle mit ihren Ecken und Kanten und ihren düsteren Geheimnissen völlig normal sind. Wir begleiten sie hier in Rückblenden über ca. 10 Jahre und lachen und leiden mit ihnen. Wir sehen uns selbst in ihnen, oder erkennen unsere Freundinnen wieder.
"Was wir sind" ist ein Buch unserer Zeit. Der Titel könnte nicht treffender sein für diese Frauenroman, der mich bestens unterhalten hat!
Rezensionen von yellowdog:
Witziges Debüt mit Tiefgang
Das Beste kommt noch von Richard Roper
Das Beste kommt noch ist der Debütroman von Richard Roper, Lektor und Schriftsteller aus London.
Zur Handlung: Der Protagonist Andrew arbeitet als Nachlassverwalter für die Stadtverwaltung . Und zwar für verstorbene, die sonst niemand haben. Andrew ist engagiert und geht sogar zu den Beerdigungen.
Es gibt aber auch ein Problem. Andrew hatte damals den Job bekommen, weil er erzählte, dass er Frau und Kinder hat.Dabei ist er alleinstehend und hat kaum Kontakte. Jetzt kommt er aus der Lüge nicht mehr heraus.
Dann fängt auch die sympathische Peggy als seine Kollegin an. Das bewirkt bei Andrew ein gewisses Öffnen, aber das ist kein einfacher Prozess.
Es ist ein Risiko über das Leben eines gesellschaftlichen Außenseiters zu schreiben, aber Richard Roper schreibt einfühlsam und empathisch. Er ist ein Autor, der seine Figuren nicht verrät.
Hinzu kommt, dass Roper einen ausgiebigen Blick auf Andrews Kindheit und Jugend zulässt. Da gab es frühen Tod der Eltern und eine schwierige Beziehung zur Schwester.
Davon abgesehen ist der Roman entspannt, unterhaltsam und hat einige witzige Momente.
Es hat Spaß gemacht, den Roman zu lesen.
Rezensionen von Petra:
Liebe und Rache
Das Beste kommt noch von Richard Roper
Dieses Buch ist die Gesamtausgabe und besteht aus vier Bänder die bereits erschienen sind
1. Flucht aus Shalimar
2. Die Blume der Siray
3. Im Auge der Kobra
4. Der Schatz von Shalimar
es ist schön die Geschichte in einem Rutsch zu lesen, weil die drei ersten Bände mit einem Cliffhanger enden.
Eine spannende Geschichte um Gut und Böse, ein Kampf wer von beiden siegt, Freundschaft, Treue, Verrat und letztendlich Liebe sind die Zutaten.
Jedes Kapitel ist einem Zeitabschnitt gewidmet und hat neben dem Erben von Shalimar eine weitere Hauptfigur.
Es lässt sich gut lesen da die Story nicht übermäßig anspruchsvoll ist, sondern unterhalten will. Es gibt ein paar grausige Szenen die aber nicht zu ausführlich beschrieben sind. Die Liebesgeschichte ist Bestandteil, nimmt aber keinen zu großen Raum ein. Die Mischung passt von allem ein bisschen.
Rezensionen von Petra Sch.:
Der Helfer für ein systematisches und giftfreies Putzen sowie Aufräum- und Entrümpelungs-Tipps
Simply Clean für ein gesundes Zuhause von Becky Rapinchuk
In "SIMPLY CLEAN für ein gesundes Zuhause - Der Raum-für-Raum-Plan für ein natürliches Zuhause" erklärt uns die Autorin, Geschäftsfrau, Bloggerin und Mutter von drei Kindern, Becky Rapinchuk, wie man sein Zuhause ohne Gift reinigen und sauber halten kann.
Ich persönlich habe mich hauptsächlich für dieses Buch interessiert, weil es einen Ausmist- und Aufräumplan für alle Räume des Hauses gibt sowie eine Putz-Hilfe/Planung.
Zuerst analysiert die Autorin, welche Inhaltsstoffe in gängigen Putzmitteln sind, und dass die Aufdrucke "bio" oder "natürlich" nicht immer auch genau das bedeuten.
Leider ist für meinen Geschmack zu viel "drumherum" beschrieben. Es gibt auch Übersichten und Listen, aber für mich ist es zu viel Text und zu wenig 'sachliche Übersicht'.
Außerdem ist Becky Rapinchuk für meinen Geschmack etwas zu radikal und die angegebenen von ihr empfohlenen Inhaltsstoffe und Produkte beziehen sich auf den amerikanischen Markt sowie sind die weiterführenden Links alle auf englisch, was leider sehr schade ist. Hier hätte man mehr Quellen für den deutschsprachigen Markt angeben können.
Auch musste ich erstmal herausfinden, was die von Becky in ihren Rezepten so oft verwendete Castile-Seife überhaupt ist.
Im zweiten Teil wird im Detox-Wochenende beschrieben, wie man in kurzer Zeit das Gift im Haus loswird.
Und im dritten Abschnitt gibt es die ausführliche Raum-für-Raum-Entgiftung für das ganze Haus inkl. Entrümpeln und putzen. Hier wird jeder einzelne Raum im Haus detailliert aufgelistet; was zu überprüfen ist und danach eine Aufstellung, wie man am Besten entrümpeln und putzen kann. Am Ende jedes Abschnitts gibt es Rezepte für die selbstgemachten Putz- und Reinigungsmittel sowie Lufterfrischer, Textilerfrischer, Waschmittel, Seife, Desinfektionsmittel etc.
Hier finde ich das detaillierte Vorgehen sehr informativ und hilfreich, jedoch ist es teilweise etwas ungeordnet, da man Rezepte für zB selbstgemachte Seife auf unterschiedlichen Seiten findet.
Am Schluss gibt es nicht nur Quellenangaben zu Produkten und Zutaten, sondern auch den guten Tipp (natürlich mit Aufzählung), an welchen Tagen man welche Arbeiten im Haushalt vornehmen sollte. Wenn man jeden Tag ein bisschen etwas macht, ist es nicht so viel auf einmal und macht Spaß (laut Becky) - mir wird Aufräumen und Putzen leider nie Spaß machen! ;)
Fazit:
Gute Idee des Entrümpelns, Detoxen und Entgiften des Haushalts; noch besser wäre es gewesen, wenn dieses Buch direkt für den deutschsprachigen Raum erstellt worden wäre.
Rezensionen von Maralis:
Einfach und wirkungsvoll
Simply Clean für ein gesundes Zuhause von Becky Rapinchuk
Ein Buch wie man seinen eigenen Haushalt entgiftet und zu einer Wohlfühloase macht.
Auch in ihrem zweiten Simply Clean Buch nimmt Becky Rapinchuk wieder die Leserin an die Hand und zeigt ihr ganz einfache Wege aus, wie sie ihr Haus sauber hält ohne tagtäglich zur Putzmaschine zu mutieren.
Diesmal geht es auch darum den Giftschrank für die Putzmittel auszumisten.
Ein Blick in meinen Schrank mit den Putzmitteln hat genügt um festzustellen, es wird Zeit ihn zu leeren.
Für jeden Raum gibt es eine Extra Anleitung, es gibt gute Tipps und dazu die Rezepte, wie stelle ich umweltfreundliche Putzmittel her. Viele davon habe ich gleich ausprobiert und es funktioniert einwandfrei. Das Gegenteil war sogar der Fall: es stank nicht nach einem Chemielabor nach dem Putzen. Die Zimmer rochen sauber und frisch.
Fazit: Besonders gefällt mir an dem Buch: Becky Rapinchuk schreibt nie mit erhobenen Zeigefinger in deutscher Manier.
Leider sind allerdings einige der Grundlagen hier in Deutschland nicht so preiswert zu erhalten, wie in Amerika.
Ein Manko möchte ich noch anführen, für das die Autorin nichts kann: die Bindung des Buches ist einfach schlecht.
Rezensionen von yellowdog:
Auf gehts!
In Ringelsocken aufs Dach der Welt von Julia E. Schultz
Schon der Buchtitel „In Ringelsocken aufs Dach der Welt“ verspricht ja eine lockere Lektüre und die bekommt man dann auch. Julia Schutz erzählt in munteren Ton von ihren Reisen nach Chile, Peru, Nepal usw.
Beeindruckenderweise geht es sogar auf den Mount Everest, in die Antarktis und zum Nordpol.
Diese Touren fallen ihr offenbar leicht. Etwaige Strapazen werden nur nebensächlich abgehandelt.
Manchmal wunderte mich der forsche Erzählton ein wenig.
Aber von den vielen großartigen Fotos war ich angetan.
Es ist der Explorer Grand Slam, den noch nicht viele geschafft haben. Julia Schutz ist die erste Deutsche. Was für eine Leistung!
Rezensionen von begine:
Amerikanischer Traum
Im Garten deiner Sehnsucht von Viola Shipman
Die Schriftstellerin Viola Shipman schreibt einfühlsam und eindrucksvoll.
Der Roman „Im Garten deiner Sehnsucht“ ist beeindruckend.
Abby Peterson und ihre Familie zieht an den Michigansee. Ihr Mann war in Koreakrieg und hat ein böses Trauma.
Ihre Vermieterin Iris lebt gleich nebenan, hinter einem hohen Zaun.
Sie lebt zurückgezogen. Nur ihre Blumen sind ihre Kinder. Im zweiten Weltkrieg verlor sie ihren Mann und kurz darauf ihre Tochter an die Kinderlähmung.
Abbys Tochter gelingt es Zugang zu Iris zu finden. So können sich alle gegenseitig beistehen.
Die Autorin versteht es wunderbar ihren Geschichten Tiefe zu geben. Sie beschreibt ihre Figuren Liebevoll.
Der Roman ist ein Leseerlebnis und lässt mich nicht los.








