Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nanu?!:
Verlorene Träume
Der Sommer der Islandtöchter von Karin Baldvinsson
Hannah legt nach ihrer zerstörten Karriere und ihrer kaputten Ehe ein Sabbatjahr ein, und zieht für diese Zeit zusammen mit ihrem Sohn nach Island.
Dort lernt sie den melancholischen Jòn kennen, der scheinbar ein genauso schweres Sorgenpäckchen wie sie zu tragen hat.
Und während Hannah versucht, auf Island ihr Leben wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen, stösst sie dabei zufällig auf neue Dinge die sie komplett aus der Bahn werfen.
Dies war mein erstes Buch der Autorin, den Vorgängerband kenne ich nicht was kein Problem ist, da die Bücher in sich geschlossen sind.
In diesem Roman wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen aus zwei Perspektiven erzählt.
Zum einen haben wir Hannah, die versucht auf Island ihr Leben neu zu sortieren.
Zum anderen ist da Monika, die 1978 zusammen mit ihren Eltern die Sommerferien auf Island verbringt. Monika ist in Deutschland mit Peter verlobt, der hat allerdings besseres zu tun als Monika nach Island zu begleiten. Natürlich lernt Monika jemanden kennen und bald muss sie schwere Entscheidungen treffen.
Mir haben beide Parts nicht gleich gut gefallen. Monikas Geschichte fand ich von Anfang an interessanter, weil die Stimmung auch eine ganz andere war. Monikas Teil war ein wenig interessanter durch die beginnenden Achtziger, und sie war ein bisschen tragischer durch die Liebe, die nicht sein darf. Sie erweckte das Fernweh etwas mehr, durch Monikas Streifzüge durch Islands wilde Landschaften. Und es gab ordentliche Konflikte durch Monikas Eltern und dem eigenen Gewissen.
Hannahs Part dagegen fand ich streckenweise zum einschlafen. Sie lernt Jòn kennen und Hannahs Geschichte verfällt immer mehr ins kitschige. Die Dialoge zwischen den beiden klingen total gekünstelt und unnatürlich. Hannahs Erlebnisse fand ich zu aufgesetzt und es passierten mir zu viele Zufälle, was das ganze noch verstärkte. Hannahs Teil ist einfach nicht so locker erzählt wie Monikas.
Leider sind große Teile der Handlung vorhersehbar und das durch Hinweise, die ziemlich am Anfang eingestreut wurden. Das ist doof, wenn man schon lange im Vorraus die Hälfte voraussagen kann.
Ansonsten ist der Stil unkompliziert und die Seiten sind schnell weggelesen.
Fazit: Ein Buch für den faulen Sommerurlaub weil man hier nicht groß mitdenken muss.
Rezensionen von Tara:
Eindrucksvolle Charaktere
Der Sommer der Islandtöchter von Karin Baldvinsson
„Margos Töchter“ ist die Fortsetzung des Romans „Ab heute heiße ich Margo“ der Autorin Cora Stephan. Es ist allerdings nicht zwingend notwendig dieses im Vorfeld gelesen zu haben, da sich ihr neustes Werk auch unabhängig ohne Verständnisprobleme lesen lässt.
Die Geschichte beginnt 2011 mit Jana, der Enkelin von Margo und Adoptivtochter von Leonore.
Sie hat einen Einblick in die Stasi-Akten beantragt, da sie mehr über die Vergangenheit ihrer Familie erfahren möchte. Neben Leonore spielt deren Brieffreundin Clara aus Osterberlin eine wichtige Rolle.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert und Cora Stephan wechselt zwischen den Jahren 2011, 1970, 2012 und 1990 und der Erzählperspektive.
Die politischen Fakten und historischen Hintergründe, von denen im Verlauf der Handlung reichlich zu finden sind, waren durchaus interessant, aber ich hätte lieber mehr über die Charaktere erfahren und fand das Verhältnis für einen Roman ein wenig unausgewogen.
Der Schreibstil ist angenehm, lässt sich leicht lesen und die Stimmung wird ebenso authentisch vermittelt wie die Emotionen der Protagonisten.
Die vielen Charaktere erfordern ein wenig Konzentration beim Lesen und bei mir hat es ein wenig gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen war. Das Ende war schlüssig, für meinen Geschmack aber ein wenig zu rund und zu plötzlich. Trotzdem kann ich diesen Roman durchaus empfehlen, da er schon aufgrund der zahlreichen historischen Informationen und die Ereignisse der eher jüngeren Geschichte durchaus interessant ist.
Rezensionen von Gaby 2707:
Wenn eine Tür sich schließt, geht eine andere auf
Pandatage von Gould-Bourn James
Danny Malooley, 28, lerne ich mit 4 Jahren kennen, als er entdeckt, dass man Seife mit Zitrusduft nicht essen kann. Mit 12 fällt er beim Versuch eine Katze zu retten vom Ahornbaum. Mit 18 wird er Vater des kleinen Will. Und mit 27 verliert er seine Frau Liz bei einem Autounfall. Will, der mit im Auto saß, spricht seit diesem Tag nicht mehr.
Man meint vielleicht, es kann nicht schlimmer kommen. Doch, es kann. Am Tag, als sein Vermieter Reg seine Mietschulden einfordert, verliert er auf dem Bau auch noch seine Stelle als Aushilfsarbeiter. Als ungelernter Hilfsarbeiter bekommt er keinen neuen Job. Als er an einem Kostümverleih vorbei kommt, wächst in ihm eine ganz ungeheuerliche Idee…
Ich mag Danny Malooley, der einen so hoffnungslosen und hilfsbedürftigen Eindruck macht, ab der ersten Seite. Es liest sich so berührend, wenn er aufschreibt, was er alles NICHT kann – und die Liste ist lang. Aber er gibt nicht auf. Zur Arbeitslosigkeit kommen nun auch noch seine Mietschulden. Wenn er die nicht bezahlt, macht vielleicht der Handlanger seines Vermieters seine Ankündigung ihm die Knochen zu brechen war. Aber immer wieder hat Danny auch Menschen an seiner Seite, die zu ihm stehen, die ihm wieder auf die Beine helfen. Zum Beispiel die Tänzerin Krystal, die ihm das Tanzen beibringen will. Oder Ivan, dem er einmal das Leben gerettet hat.
Und da ist ja auch noch Will, sein 11-jähriger Sohn, der seit dem Unfall nicht mehr spricht und in der Schule gemobbt wird. Für ihn war seine Mama Alles.
„Danny füllt die Lücke mit Arbeit, Will mit Schweigen.“
Außer mit Danny und Will wartet dieser Roman mit einer ganzen Reihe von Nebendarstellern auf, die mir trotz der Traurigkeit, die sich durch das ganze Buch zieht, immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich liebe es im Park zu sitzen und all die Künstler zu beobachten, die Danny hier kennenlernt. Und Will lernt hier den Panda kennen. Aber auch ein Lehrer von Will, der es mit einer Leichtigkeit schafft, sich das Vertrauen und den Respekt der Schüler zu sichern und der immer die richtigen Worte findet, gefällt mir richtig gut.
Eine wunderschöne Geschichte mit tragischen und Mut machenden Menschen, über Freundschaft und Zusammenhalt, über Mobbing und den Mut etwas nicht Alltägliches zu wagen. Eine Vater-Sohn-Geschichte, deren Ausgang vorhersehbar ist, was mich allerdings überhaupt nicht gestört hat. Auf dem Weg dorthin hatte ich traurige und vergnügliche Lesestunden, die ich sehr genossen habe.
Rezensionen von heinoko:
Märchenhaft-spannende Reise in die Welt der Bilder
Pandatage von Gould-Bourn James
Man könnte eine Diskussion anzetteln, für welche Altersgruppe das Buch geeignet ist. Bei Amazon steht „8-10“, der Autor selbst schwankt zwischen 10 und 12. Doch solche „Standardmaße“ passen ganz und gar nicht zum vorliegenden Buch. Hier würde ich die Zielgruppenbezeichnung „neugierig-interessiert“ wählen, egal ob 8, 10 oder 80 Jahre alt.
Hinter dem schlichten Titel verbirgt sich eine sehr fantasievolle Geschichte: Joana, ein 10-jähriges aufgewecktes Mädchen, dessen Mutter schwer erkrankt ist und deren Vater sich auf hoher See befindet, muss den Sommer auf Echo-Hall verbringen, einem weitläufigen, dunklen, alten Gemäuer. Der Hausherr, ein finsterer, freudloser Gelehrter, stellt strenge Regeln auf, an die sich Joana zu halten hat. Ganz schön trostlos und entsetzlich langweilig für Joana. Als sie jedoch entdeckt, dass es Gemälde im Haus gibt, die sich auf seltsame Weise verändern, beginnt für Joana eine aufregende, geheimnisvolle Entdeckungsreise…
Dem Autor ist es auf bewundernswerte Weise gelungen, anhand einer spannenden Rahmengeschichte symbolträchtig den besonderen Zauber, der der Malerei innewohnt, auf kindgerechte Weise zu vermitteln. Joana, die liebenswerte Hauptfigur, ist pfiffig, neugierig und herzerwärmend mitfühlend, wo nötig folgsam, aber auch mutig grenzüberschreitend. Gerade ihre Neugier, ihr Wissensdrang machen sie zur idealen Identifikationsfigur für eine Reise in die Malerei. Mittels kleiner Textpassagen hat Alexander Bálly Wissenswertes, Informatives mit der Handlung verwoben, ohne dass die Spannung darunter leidet. Denn man sieht nur, was man weiß.
Fazit: Die magische Wirkung von Kunst wird in dieser mit einem gewissen Anspruch geschriebenen, fantasievollen, lebendig-spannenden Geschichte von Anfang bis Ende spürbar. Und ich vertraue der Kraft dieser Erzählung, dass Erwachsene und Kinder durch das Buch angeregt werden zu eigenen Entdeckungsreisen, zu eigenen „Bildbegehungen“.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Das Glück ist ein steinzeitlicher "Babyelefant"
Aufgetaut von David Safier
In Österreich läuft derzeit die Werbung, dass man einen Meter Abstand halten soll – das ist so viel, wie ein Babyelefant lang ist. Für die Protagonistin aus dem neuen Buch von David Safier ist das kein Problem – hat sie doch ein Babymammut treu an ihrer Seite. „Aufgetaut“ ist 2020 im Kindler Verlag als Klappbroschur erschienen.
Dieses Buch war auf meiner Wunschliste und ich war entsprechend gespannt darauf
Worum geht es?
Und wieder werden zwei Schicksale miteinander verknüpft – eigentlich mehrere – diesmal wieder über den zeitlichen Horizont hinweg. Steinzeitfrau Urga hat eine unfreiwillige Konservierung überstanden und wird lebendig in unserer Zeit wieder aufgetaut. Felix ist glückloser Start-Up-Unternehmer, der mit seiner Tochter, die sich dem Umweltschutz verschrieben hat und äußerst Klug und schlagfertig ist, auf einer Kreuzfahrt befindet, weil er auf dem Schiff Vorträge hält, um irgendwie seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Nachdem er mit der Mutter seiner Tochter getrennt lebt, kommen die beiden so auf ungestörte Zeit zu zweit. Bis Urga und das Babymammut auftauchen.
Meinung zum Buch
Von der Handlung möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen, notwendig finde ich es aber, zu erwähnen, dass die aktuelle Start-Up-Idee von Felix eine Glücksapp ist. Dafür findet er gerade bei Urga viel Inspiration, denn sein neues Projekt ist es, sie über alle Sprachgrenzen und Zeitgrenzen hinweg glücklich zu machen.
In der gesamten Handlung ergeben sich Irrungen und Wirrungen – und wichtige Charaktere aus dem früheren Leben von Felix tauchen dabei auf.
Viele der Figuren machen eine große Wandlung durch, was das Buch so lesenswert macht. Wer Bücher von David Safier bereits kennt, schätzt seine unverwechselbaren Charaktere, die stets sehr authentisch rüber kommen.
In diesem Buch ist mein Lieblingscharakter Felix Tochter, ich habe immer das Gefühl, sie durch das Buch sprechen hören zu können.
Fazit: Wieder ein gelungenes Buch aus der Feder (oder dem PC) von David Safier. Es hat mir gefallen, mit Felix, Urga und den anderen nach dem Glück zu suchen.
Rezensionen von Lesemama:
Mieses Timing
Rendezvous in zehn Jahren von Judith Pinnow
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Valerie, frisch getrennt von ihrem Mann, macht ein paar Tage Urlaub in Amsterdam. Dort trifft sie in einem Café Ted.
Die Beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, verstehen sich gut und Valerie schreibt einen Zettel mit einem Treffpunkt in zehn Jahren. Zur gleichen Zeit im gleichen Café.
Viel zu spät merken beide dass da mehr ist und machen sich auf sie Suche ...
Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung zog mich an, es klang sehr romantisch.
Was passiert, wenn man sich nach zehn Jahren wiedertrifft? Diese Frage stellte sich ganz automatisch.
Ich muss gestehen, ich habe mit einem anderen Verlauf der Geschichte gerechnet, aber am Ende konnte es mich doch berühren.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ich hätte mir manchmal nur ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht.
Valerie und Ted haben ein ganz mieses Timing, so oft wie die sich verfehlen. Dann die seltsamen Zufälle, die am Ende dann doch zu einem Wiedersehen führen. Alles in allem war es eine schöne, romantische Geschichte. Auch die Nebencharaktere, wie Elli und Anne, waren nicht farblos, sondern spielten ihr eigenes Spiel und brachten Abwechslung rein.
Rendezvous in zehn Jahren ist ein Liebesroman, der mich sehr gut unterhalten uns auch sehr berührt hat. Ich kann ihn nur empfehlen. Am Ende fehlte mit allerdings ein wenig die Ausführlichkeit während der Jahre, die sie gewartet hatten, daher gibt es nur vier von fünf Sternen. Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch, auch für solche, die nicht an die Romantik und den Zauber der Liebe glauben.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Zähe erste Hälfte
Rendezvous in zehn Jahren von Judith Pinnow
Das Buch „The Belles – Königreich der Dornen“ ist der zweite Band einer Dilogie und sollte unbedingt erst nach dem ersten Band gelesen werden, da die Handlung aufbauend ist. Ich empfehle auch ganz dringend, sich die Inhaltsbeschreibung von diesem Band nicht durchzulesen, bevor man Band 1 gelesen hat, da wesentliche Spannungselemente damit wegfallen.
Ich verzichte daher ganz bewusst darauf, Namen zu verwenden. Beim Klappentext ist das jedoch nicht der Fall.
Worum geht es?
Die Flucht der ehemaligen Favoritin ist geglückt – der Liebhaber hat sie verraten, doch eine treue Person aus dem Palast beschützt sie und zwei ihrer Schwestern auf ihrer gefährlichen Mission. Die Königin ist in Aufruhr und lässt nach den geflüchteten Belles fahnden.
Diese haben als Ziel, die Prinzessin zu finden und die Schwestern aus den Teehäusern zu befreien, denn vom ursprünglichen Prestige der Belles ist nichts mehr geblieben, sie werden nur noch als Arbeitssklavinnen gehalten und vor der Bevölkerung schlecht gemacht.
Meinung zum Buch
Nachdem sich im ersten Band eine völlig neue Welt offenbart hat, die für mich sehr interessant war, ebenso der genaue Arbeitsbericht von Belles und der Wahl der Favoritin, kommt man in Band 2 in eine bereits bekannte Welt zurück. Während der ersten Hälfte des Buches plätschert die Handlung auch seicht vor sich dahin, was es mir sehr schwer gemacht hat, motiviert zu bleiben. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich nach 100 Seiten abgebrochen.
Von der Begeisterung nach Band 1 war daher bei der Hälfte des Buches schon nichts mehr übrig geblieben – bis auf den letzten 100 Seiten die Handlung richtig Fahrt aufnimmt. Das Ende empfinde ich auch als lieblos geschrieben – und hätte noch gerne mehr über die Zukunft erfahren, woran ich nicht glaube, weil ich von einer Dilogie ausgehe.
Die Charaktere entwickeln sich im Rahmen der Handlung so gut wie gar nicht, einzig interessant sind politische Verstrickungen und Allianzen für mich gewesen.
Die große Begeisterung vieler andrer LeserInnen kann ich leider nicht teilen – daher am besten selbst reinlesen und entscheiden, ob der Band euch sofort fesselt oder nicht.
Fazit: Hat mir bei weitem nicht so gut gefallen wie Band 1. Die Handlung braucht lange, um Fahrt aufzunehmen, am Schluss ist mir zu viel offen geblieben.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Schön illustriert
Die kleine Hummel Bommel feiert Geburtstag von Britta Sabbag; Maite Kelly
Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 7-Jährigen gelesen. Die Hummel Bommel kennen wir bereits aus dem Band „Die kleine Hummel Bommel entdeckt die Wiese“, indem viel Wissenswertes zu diese Ökosystem zu finden war. Umso gespannter waren wir darauf, wie die kleine Hummel ihren Geburtstag erleben wird – denn auch bei uns zu Hause wurde Geburtstag gefeiert, als wir dieses Buch gelesen haben.
Worum geht es?
Die kleine Hummel Bommel hat Geburtstag und zieht los, um alle Freunde auf der Wiese persönlich zur Feier einzuladen, denn Mama Hummel hat vergessen, Einladungen auszuschicken.
Meinung zum Buch
Ganz besonders toll finden wir die Illustrationen im Buch. Obwohl mein Sohn schon ein guter Leser ist und auch viele dickere Bücher verschlingt, findet er die kleine Hummel Bommel immer noch toll und freut sich, wenn er ein neues Abenteuer entdeckt. Diese Geschichten möchte er dann auch noch vorgelesen bekommen, die Aufmachung des Buches passt als gemeinsames Vorlesebuch wunderbar. Während ein Erwachsener vorliest, gibt es auf den liebevoll illustrierten Seiten viel zu Entdecken für die kleinen LeserInnen.
Die Handlung ist sehr süß geschrieben und wir haben mit der kleinen Hummel alle mitgelitten, dass niemand zur Geburtstagsfeier kommen wollte. Und fanden es sehr schade, warum die Freunde alle absagen oder zu viel zu tun haben. Das Ende versöhnt dann jedoch wieder mit der Handlung. Leider geht es momentan wirklich vielen Kindern so, dass niemand zur Geburtstagsfeier am Geburtstag kommen kann – außer den Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben. Was für Kinder total schlimm ist, und auch andere Kinder sich über die kleine Hummel daher in diese Situation versetzen können.
Fazit: Auch dieses Buch aus der Reihe kam bei Groß und Klein wieder sehr gut an – und wir freuen uns darauf, auch noch andere Abenteuer mit Bommel zu erleben.
Rezensionen von Pink Anemone:
Nach Jahren immer noch mein absoluter Favorit unter den Spielbüchern. Achtung - hohe Suchtgefahr!
Reiter der schwarzen Sonne von Swen Harder
"Deine Abstammung ist zugleich dein Schicksal. Eine göttliche Bürde, die du niemals leugnen darfst!"
(S. 701)
Mit der Erstausgabe von "Reiter der Schwarzen Sonne" betrat ich bereits vor 5 Jahren das erste Mal die Welt der Spielbücher. Bis dahin war ich ausschließlich PC- und Konsolen-Zockerin, doch mit diesem Buch hat sich dies geändert.
Zu meiner damaligen Rezension gelangt Ihr HIER.
Mittlerweile besitze ich, Dank des Autors Swen Harder, die Special Edition und somit die 8. Auflage dieses Spielbuchs. Inzwischen habe ich zahlreiche andere Spielbücher gedaddelt und bin inzwischen begeisterte Spielbuch-Gamerin.
Meine Begeisterung für dieses Spielbuch hat sich in diesen 5 Jahren nicht geändert, denn ich finde, dass dieses Buch immer noch eines der fantastischsten und komplexesten Spielbücher ist, die ich bisher gespielt habe.
"DAS ORAKEL VON KABETH! Licht und Dunkelheit, Leben und Tod - die gegenteiligen Facetten der Schöpfung. Sie scheinen unvereinbar, doch ohne das eine wäre das andere nichts..."
(S. 65)
Diese Mischung aus klassischer Fantasy und Sword & Sorcery besticht noch immer durch geniales Worldlbuilding, spannende Story und noch spannenderem Spieleerlebnis, welches einen in Kämpfe mit unklarem Ausgang verwickelt, Abenteuer erleben und auch hin und wieder über die Klinge springen lässt. Auch die Rätsel sind nicht ganz ohne und lassen das Gehirn rauchen. Hier kommt es also nicht nur auf die richtige Kampftechnik an, sondern auch auf Köpfchen.
"Es ist nunmehr Mitternacht und ein erhabener Anblick breitet sich vor dir aus: Abertausende Sterne umrahmen den Mond am kristallklaren Himmel. Fast hättest du die bittere Kälte, die sich als eisiger Frost über das Land legt, nicht bemerkt."
(S. 319)
Was mich jedoch immer noch vollends begeistern kann ist die Drachengefährtin, welche einem zur Seite steht. Mit ihr fliegt man über den Himmel und stürzt sich auch in den hohen Lüften ins Kampfgetümmel.
Das Kampfsystem, ob auf dem Boden gegen Bestien, Ungeheuer und humanoide Gegnern, oder hoch in den Lüften auf dem Rücken unserer Drachendame, ist immer noch das Einzigartigste unter den Spielbüchern und ließ mich nicht nur einmal den Atem anhalten.
"Der Koloss besteht jedoch nicht aus Fleisch, Haut und Haaren, vielmehr aus Granit, Basalt und Obsidian. In seinen Adern, die sich auf seinen steinharten Muskeln abzeichnen, pulsiert kein Blut - sondern Quecksilber! Wer auch immer dieses Ungeheuer erschuf, er verstand sein diabolisches Handwerk."
(S. 304)
Die Illustrationen von Fufu Frauenwahl sind grandios, unterstützen das eigene Kopfkino und geben dem Spielbuch den letzten Schliff. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, welcher einem Orte, Figuren und Begriffe dieser Welt erklärt, falls man sich noch ein näheres Bild machen möchte.
Die Specialedition der 8. Auflage beinhaltet nicht nur eine qualitativ hochwertige HC-Ausgabe mit zwei Lesebändchen, sondern auch Würfel, ein Medaillon, eine Karte in Klein-Posterformat, eine Blueray-Disc mit Soundtrack, welcher einen stimmungsvoll in die Story eintauchen lässt und ein Heftchen, das einem in so manches Geheimnis und Rätsel blicken lässt.
Der hohe Wiederspielwert ist also weiterhin unumstritten.
Mittlerweile gibt es sogar schon die 9. Auflage. In dieser wurden der Schwierigkeitsgrad und die Rätsel etwas entschärft.
Wenn man das Zeitliche segnet, muss man z.B. nicht wieder an den Anfang, sondern es wird eine Sektion genannt, bei der man unkompliziert wieder einsteigen kann.
Mich persönlich störten jedoch weder die Schwierigkeit der Rätsel, noch das ich des Öfteren wieder zum Anfang musste. Somit konnte ich nämlich neue Entscheidungen treffen und lernte neue Wege und einen neuen Storyverlauf kennen.
Um nicht im Buch herumkritzeln zu müssen, gibt es das Abenteuer-, Kampf-Blatt etc. zum Downloaden, was ich immer besonders schätze.
Fazit:
Mein Fazit und somit auch meine Begeisterung haben sich in den fünf Jahren absolut nicht geändert. Im Gegenteil!
Da ich inzwischen Vergleiche zu anderen Spielbüchern ziehen kann, bin ich noch begeisterter und kann behaupten, dass dies eines der besten Spielbücher ist, welches ich je gelesen und gedaddelt habe.
Ich hoffe ja, dass der Autor Swen Harder ein weiteres Fantasy-Spielbuch veröffentlicht und nicht "nur" an "Reiter der schwarzen Sonne" feilt. Bis dahin habe ich jedoch noch "Metal Heroes" von ihm im Regal stehen. Auch ein Spielbuch fern von 08/15 und welches in eine komplett andere Richtung als der Reiter geht.
© Pink Anemone (mit Buchtrailer, Autoren- & Illustratoren-Info, vielen Bildern aus dem Buch und Link zum Metal-Soundtrack, der mich während des Lesens begleitete)
Rezensionen von S.:
Es kann nur Eine/n geben
Vengeful - Die Rache ist mein von V. E. Schwab
Wenn der größte Feind unsterblich ist... wie kann man ihn besiegen? Egal, ob man ihn erschießt, das Herz herausschneidet, ihn Stromstößen aussetzt - sein Körper regeneriert sekundenschnell. Er ist ja auch ein EO. Davon gibt es einige, frühere Menschen die ihren Tod überlebt haben und nun über besondere Fähigkeiten verfügen.
Zum Beispiel können sie: alle Waffen abwehren, Tote wieder erwecken, andere Gestalten annehmen, alle Materialien zu Asche verbrennen oder Schmerzen zufügen. So wie Victor Vale, Erzfeind vom unsterblichen Eli Evers. Plan: es kann nur Einen geben!
V. E. Schwab schreibt wie schon im ersten Teil spannend. Die Unrast ihres Protagonisten überträgt sich sogar auf den Leser, viele EOs werden mit verschiedensten Fähigkeiten ausgestattet, eine neugegründete Regierungseinheit wird auf die Jagd nach ihnen angesetzt, sadistische Forscher sezieren Gefangene. Während viele EOs möglichst unauffällig bleiben möchten, gibt es auch rachedurstige und mysteriöse. Diese sind besonders interessant. Natürlich begegnet man auch wieder den sympathischeren Typen, eine gute Mischung.
Verwirrend: nicht chronologische Sprünge in die Vergangenheit.
Trotzdem mochte ich diesen Fantasy-Thiller aus dem S. Fischer Verlag sehr. Aus dem Amerikanischen ünersetzt von P. Huber und S. Riffel.








